{"id":4945,"date":"2021-01-03T12:55:56","date_gmt":"2021-01-03T09:55:56","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-3-1-patientenschutzer-fordert-genauere-impf-priorisierung\/"},"modified":"2021-01-03T12:55:56","modified_gmt":"2021-01-03T09:55:56","slug":"corona-news-am-3-1-patientenschutzer-fordert-genauere-impf-priorisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-3-1-patientenschutzer-fordert-genauere-impf-priorisierung\/","title":{"rendered":"Corona News am 3.1.: Patientensch\u00fctzer fordert genauere Impf-Priorisierung"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/6dde2c5d-0fcd-4115-8516-4544cbfc5f25_w948_r1.77_fpx56_fpy38.jpg\" title=\"Die Bewohnerin eines Zwickauer Pflegeheimes wird geimpft\" alt=\"Die Bewohnerin eines Zwickauer Pflegeheimes wird geimpft\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Die Bewohnerin eines Zwickauer Pflegeheimes wird geimpft<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Robert Michael \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Versto\u00df gegen Corona-Verordnung gestreamt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.14 Uhr: <\/strong>Ein Stream mit Folgen: In Niedersachsen haben zwei Frauen und zwei M\u00e4nner ihr gemeinsames Treffen ins Internet gestreamt und damit die Polizei auf sich aufmerksam gemacht. Weil die vier jungen Menschen aus vier verschiedenen Haushalten stammten, war das Zusammentreffen am Samstagabend durch die Corona-Verordnungen untersagt, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Das Treffen in einer Jugendeinrichtung in Moringen wurde durch die Polizei beendet und gegen die vier Teilnehmer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.<\/p>\n<h3><strong>Unbekannte beschmieren Corona-Impfzentrum im s\u00e4chsischen Vogtlandkreis<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.52 Uhr:<\/strong> Unbekannte haben im s\u00e4chsischen Vogtlandkreis ein Corona-Impfzentrum beschmiert. Mit gelber und schwarzer Farbe spr\u00fchten die T\u00e4ter am Samstag in Treuen den Schriftzug \u00bbGift\u00ab auf das Geb\u00e4ude und Hinweisschilder, wie die Polizei in Zwickau mitteilte. Der Sachschaden liegt bei etwa 1200 Euro.<\/p>\n<p>Der Vogtlandkreis in S\u00fcdsachsen ist bundesweit der Landkreis mit der h\u00f6chsten Sieben-Tage-Inzidenz. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Im Vogtlandkreis lag er nach Angaben des Robert-Koch-Instituts von Sonntagmorgen bei 745,6.<\/p>\n<h3><strong>Russland verzeichnet \u00fcber 24.000 Neuinfektionen und 504 weitere Tote<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.46 Uhr:<\/strong> In Russland verzeichnen die Beh\u00f6rden 24.150 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. 3851 von ihnen wurden in der Hauptstadt Moskau gemeldet. Insgesamt wurden bislang mehr als 3,2 Millionen Ansteckungsf\u00e4lle registriert. Die Zahl der Menschen, die nachweislich mit oder an dem Coronavirus starben, stieg um 504 auf 58.506.<\/p>\n<h3><strong>Polizei l\u00f6st Gottesdienst mit mehr als 100 Teilnehmern auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.30 Uhr: <\/strong>In einer Freikirche im ostwestf\u00e4lischen Herford hat die Polizei mitten in der Corona-Pandemie einen Gottesdienst mit mehr als 100 Teilnehmern aufgel\u00f6st. Bei der Messe am Samstagabend trugen die Gl\u00e4ubigen keine Mund-Nasen-Bedeckung und sangen, wie ein Sprecher am Sonntagmorgen mitteilte. Die G\u00e4ste und den Veranstalter erwarteten nun Anzeigen wegen Versto\u00dfes gegen die Regeln zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie, hie\u00df es.<\/p>\n<h3>Feiertagstelefon f\u00fcr Senioren: Viele Anrufe wegen Einsamkeit<\/h3>\n<p><strong>08.43 Uhr:<\/strong> Beim Feiertagstelefon des Seelsorgeprojekts Silbernetz sind seit Heiligabend doppelt so viele Anrufe von einsamen Seniorinnen und Senioren eingegangen wie noch Ende 2019. Die bundesweit erreichbare kostenfreie Nummer sei zwischen dem 24. Dezember und Neujahr fast 3200 Mal angerufen worden, teilte die Organisation am Samstag mit. 1927 Gespr\u00e4che mit 607 verschiedenen Anruferinnen und Anrufern h\u00e4tten sich ergeben.<\/p>\n<p>\u00bbDie gro\u00dfe Mehrheit der Anrufenden war \u00fcber 60 Jahre alt, mehr als 85 Prozent lebten allein\u00ab, sagte Silbernetz-Initiatorin Elke Schilling. Der hohe Gespr\u00e4chsbedarf einsamer \u00e4lterer Menschen liege \u00bbnat\u00fcrlich an den Belastungen im Corona-Jahr, andererseits bekommt Einsamkeit dadurch in der \u00d6ffentlichkeit eine h\u00f6here Aufmerksamkeit\u00ab, sodass das Thema weniger schambehaftet sei.<\/p>\n<p>Viele \u00e4ltere Anrufer sprachen demnach \u00fcber Trauer wegen des Verlusts des Partners oder die Corona-Isolation im Altersheim. Bei knapp einem Drittel der Gespr\u00e4che seien Depressionen oder \u00c4ngste das zentrale Thema gewesen.<\/p>\n<h3>Drosten erwartet \u00bbsehr komplizierte\u00ab erste Jahresh\u00e4lfte<\/h3>\n<p><strong>08.16 Uhr:<\/strong> Der Chefvirologe der Berliner Charit\u00e9, Christian Drosten, erwartet in der Coronakrise f\u00fcr 2021 herausfordernde erste sechs Monate. \u00bbIch schaue schon optimistisch auf das neue Jahr, aber ich glaube, dass die erste Jahresh\u00e4lfte sehr kompliziert werden wird\u00ab, sagte Drosten der \u00bbBerliner Morgenpost\u00ab. Er gehe davon aus, dass ab der zweiten Jahresh\u00e4lfte eine Entspannung eintreten k\u00f6nnte \u2013 \u00bbaber nur, wenn man es schafft, ganz viele Personen in den ersten sechs Monaten zu impfen\u00ab.<\/p>\n<p>Zur Kritik am Vorgehen bei der Impfstoffbeschaffung sagte Drosten, es sei \u00bbjetzt praktisch unm\u00f6glich, das im Nachhinein zu bewerten\u00ab. Die EU habe den Impfstoff mit Monaten Vorlauf bestellen m\u00fcssen und zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gewusst, \u00bbob der betreffende Impfstoff auch funktionieren w\u00fcrde\u00ab. Der Wissenschaftler verwies darauf, dass nach dem Biontech-Impfstoff nun in Gro\u00dfbritannien der AstraZeneca-Impfstoff bereits zugelassen sei. \u00bbDa sollte man in der EU ganz schnell hinterherkommen, denn dieser Impfstoff kann auch in normalen Arztpraxen geimpft werden. Bei diesem Impfstoff hat man nicht die besondere K\u00fchlpflicht.\u00ab<\/p>\n<p>Mit Blick auf die Diskussion \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung des Shutdowns in Deutschland sage der Virologe, angesichts einer geringeren Zahl an Tests \u00fcber die Feiertage l\u00e4gen derzeit keine belastbaren Daten vor. Der Anteil der positiven Tests zeige jedoch, \u00bbdass die Zahlen derzeit nicht nach unten gehen. Das ist nicht gut\u00ab. Erst Mitte Januar k\u00f6nne gesagt, werden, ob der Shutdown bis in den Februar hinein verl\u00e4ngert werden m\u00fcsse.<\/p>\n<h3>Laschet gegen Impfpflicht und Vorrechte f\u00fcr Geimpfte<\/h3>\n<p><strong>08.00 Uhr:<\/strong> Der nordrhein-westf\u00e4lische Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet spricht sich gegen eine Impfpflicht und Vorrechte f\u00fcr Geimpfte aus. Das gelte auch f\u00fcr Menschen, die einsame Angeh\u00f6rige in Krankenh\u00e4usern oder Altenheimen besuchen wollten, sagt der CDU-Politiker der \u00bbFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u00ab. \u00bbEs darf keinen Druck zum Impfen geben. Das ist der \u00fcbergeordnete Satz.\u00ab<\/p>\n<p>Die Einsamkeit in Heimen und Krankenh\u00e4usern sei eine sehr ernste Frage. Dennoch d\u00fcrfe kein Druck auf Menschen ausge\u00fcbt werden, sich impfen zu lassen. Er sei gegen eine Impfpflicht und deshalb auch \u00bbgegen Ma\u00dfnahmen, die den Eindruck erwecken, der Staat erzwinge das Impfen\u00ab. Es gebe andere M\u00f6glichkeiten, Zugang zu schaffen, zum Beispiel mehr Schnelltests und ausreichend FFP2-Masken. \u00bbUnd wenn es irgendwann wirklich nicht reicht, m\u00fcssen wir neu nachdenken.\u00ab<\/p>\n<h3>RKI: 10.315 neue Corona-F\u00e4lle in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>7.35 Uhr<\/strong>: Die deutschen Gesundheits\u00e4mter haben am Sonntag 10.315 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Au\u00dferdem wurden 312 neue Todesf\u00e4lle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Morgen bekannt gab.<\/p>\n<p>Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, weil w\u00e4hrend der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet wurden und m\u00f6glicherweise nicht alle \u00c4mter ihre Daten \u00fcbermittelten. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheits\u00e4mter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Sonntagmorgen bei 139,6. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.<\/p>\n<p>Die Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern sind enorm: Die h\u00f6chsten Inzidenzen hatten am Samstag Sachsen mit 329,7 und Th\u00fcringen mit 248,9. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 77,4.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 1.765.666 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 03. Januar 2021, 00.00 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die mit einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 34.272. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.381.900 an.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Samstag bei 0,95. Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<p>Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel Corona-F\u00e4lle nur verz\u00f6gert entdeckt, erfasst und \u00fcbermittelt werden, der R-Wert also wom\u00f6glich untersch\u00e4tzt werde.<\/p>\n<h3>Realschullehrer-Verband: Klare Regeln f\u00fcr Unterricht je nach Inzidenz<\/h3>\n<p><strong>07.27 Uhr:<\/strong> Nach dem Ende der Weihnachtsferien m\u00fcssen nach Ansicht des Deutschen Realschullehrerverbands klare Regeln zu Wechsel- und Distanzunterricht abh\u00e4ngig von den Corona-Infektionszahlen gelten. \u00bbPr\u00e4senzunterricht bis 50, Wechselunterricht ab 50 und Fernunterricht ab 100 w\u00fcrden wir als Richtwert ins Feld schlagen\u00ab, sagte der Vorsitzende des Deutschen und des Bayerischen Realschullehrerverbands, J\u00fcrgen B\u00f6hm, der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber einen Wert von 150 Neuerkrankungen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen k\u00f6nne man noch diskutieren. \u00bbAber es m\u00fcssen jetzt klare Ansagen gemacht werden, wie wir in den n\u00e4chsten Wochen und Monaten handeln\u00ab, betonte B\u00f6hm. Es habe keinen Sinn, die Sch\u00fcler nach den Ferien wieder dicht gedr\u00e4ngt in Bussen durch die Gegend zu fahren, solange die Ansteckungsraten so hoch seien.<\/p>\n<p>\u00bbIn einigen Bundesl\u00e4ndern will man immer noch nicht verstehen, dass es auch an den Schulen ein Infektionsgeschehen gibt und sich Kinder, Jugendliche und Lehrkr\u00e4fte dort anstecken\u00ab, erl\u00e4uterte B\u00f6hm. \u00bbDiese Tatsache wird mit einer Ignoranz und Arroganz untersch\u00e4tzt, dass einem fast die Worte fehlen.\u00ab<\/p>\n<h3>Mehr als 277.000 gemeldete Corona-Neuinfektionen in den USA<\/h3>\n<p><strong>7.19 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA hat einen neuen H\u00f6chstwert erreicht: Innerhalb eines Tages wurden nach Angaben der Johns Hopkins-Universit\u00e4t mehr als 277.000 neue F\u00e4lle gemeldet, so viele wie noch nie. Insgesamt infizierten sich demnach bislang bereits fast 20,4 Millionen US-B\u00fcrger mit dem Coronavirus, die Zahl der Todesopfer liegt bei fast 350.000.<\/p>\n<p>Der US-amerikanische Top-Virologe Anthony Fauci hatte kurz vor dem Jahresende gewarnt, das Schlimmste k\u00f6nne dem Land noch bevorstehen. Er vermutet, dass der Reiseverkehr rund um Weihnachten und Silvester die Verbreitung des Virus weiter angetrieben habe.<\/p>\n<p>Das Impfprogramm in den USA leidet derweil unter logistischen Problemen. Bisher erhielten gut 4,2 Millionen US-B\u00fcrger eine erste Impfdosis, weit weniger als die vom scheidenden Pr\u00e4sidenten Donald Trump bis Ende 2020 versprochenen 20 Millionen.<\/p>\n<h3>Neuer BDI-Chef Russwurm bef\u00fcrchtet Verteilungsk\u00e4mpfe wegen Corona<\/h3>\n<p><strong>07.05 Uhr: <\/strong>Der neue BDI-Pr\u00e4sident Siegfried Russwurm bef\u00fcrchtet harte Konflikte wegen der Frage, wer die Last der Coronakrise und der staatlichen Rettungspakete tr\u00e4gt. \u00bbAm Ende zahlen wir alle daf\u00fcr\u00ab, sagt Russwurm der \u00bbFrankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\u00ab. Aufflammende Verteilungsk\u00e4mpfe seien jetzt schon zu beobachten, wenn nach h\u00f6heren Steuern f\u00fcr Unternehmen oder einer Verm\u00f6gensabgabe gerufen werde. \u00bbDahinter steckt der Irrglaube, dass es irgendwem helfen w\u00fcrde, den Unternehmen Mittel f\u00fcr Investitionen zu entziehen\u00ab, sagt der Pr\u00e4sident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie. \u00bbWenn die Last zu hoch wird, leiden Unternehmen und mit ihnen unser Land.\u00ab<\/p>\n<h3>Schwesig: \u00bbDeutschland darf bei der Bereitstellung des Impfstoffs nicht hinterherhinken\u00ab<\/h3>\n<p><strong>06.45 Uhr:<\/strong> Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig fordert von der Bundesregierung mehr Anstrengungen bei der Bereitstellung von Corona-Impfstoff. \u00bbWir k\u00f6nnten deutlich mehr Menschen impfen, wenn mehr Impfstoff zur Verf\u00fcgung stehen w\u00fcrde, um insbesondere \u00e4ltere Menschen mit einem hohen Risiko m\u00f6glichst schnell vor dem Coronavirus zu sch\u00fctzen und damit das Gesundheitssystem zu entlasten\u00ab, sagt die SPD-Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. \u00bbDeutschland darf im Vergleich zu anderen L\u00e4ndern bei der Bereitstellung des Impfstoffs nicht hinterherhinken.\u00ab<\/p>\n<h3>CNN-Bericht: Talkmaster Larry King mit Covid-19 in Klinik<\/h3>\n<p><strong>04.52 Uhr:<\/strong> Der legend\u00e4re amerikanische Talkshow-Moderator Larry King ist einem Medienbericht zufolge an Covid-19 erkrankt und muss station\u00e4r im Krankenhaus behandelt werden. Der 87-j\u00e4hrige TV-Star sei schon vor gut einer Woche in die Klinik in Los Angeles gebracht worden, berichtete sein langj\u00e4hriger Arbeitgeber CNN am Samstag unter Berufung auf das Umfeld der Familie. Seine drei S\u00f6hne k\u00f6nnten King wegen der Infektionsschutzregeln derzeit nicht besuchen. \u00dcber die Schwere seiner Erkrankung war zun\u00e4chst nichts bekannt.<\/p>\n<p>King wurde mit seiner Show \u00bbLarry King Live\u00ab bekannt, die von 1985 bis 2010 bei CNN zu sehen war. Sein praktisch immer gleiches Outfit mit Hornbrille, Hemd und Hosentr\u00e4gern wurde zu seinem Markenzeichen. In der Sendung interviewte der vielfach ausgezeichnete Journalist Hollywoodstars, Sportler, Topmanager und Spitzenpolitiker, darunter der russische Kremlchef Wladimir Putin und US-Pr\u00e4sidenten von Gerald Ford bis Barack Obama.<\/p>\n<h3>S\u00f6der fordert m\u00f6glichst rasche Impfung von Politikern<\/h3>\n<p><strong>03.41 Uhr:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der fordert eine Ausweitung des Shutdowns um drei Wochen. \u00bbDer Lockdown muss bis Ende Januar verl\u00e4ngert werden\u00ab, sagt S\u00f6der der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. \u00bbDie Zahlen sind einfach noch viel zu hoch. Dabei sind die Auswirkungen von Weihnachten und Silvester noch gar nicht absehbar.\u00ab Dies k\u00f6nne man erst Mitte Januar genau beurteilen. <\/p>\n<p>Zugleich spricht sich S\u00f6der daf\u00fcr aus, den Impfstoff falls m\u00f6glich \u00bbsogar in Lizenz bei anderen Firmen in Deutschland\u00ab herstellen zu lassen, um die Impfkampagne zu beschleunigen. Die EU habe zu wenig Impfstoff bestellt und auf die falschen Hersteller gesetzt, hei\u00dft es in dem Bericht weiter.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem fordert S\u00f6der eine m\u00f6glichst rasche Impfung von Politikern und anderen Personen des \u00f6ffentlichen Lebens, um die Impfbereitschaft zu erh\u00f6hen. Es sei n\u00f6tig, \u00bbdass in naher Zukunft die Spitzen des Staates und der Bundesl\u00e4nder sowie andere Personen des \u00f6ffentlichen Lebens als Vorbilder mit gutem Beispiel vorangehen\u00ab.<\/p>\n<h3>Saudi-Arabien hebt Einreiseverbot auf<\/h3>\n<p><strong>01.32 Uhr:<\/strong> Saudi-Arabien hebt nach zwei Wochen ein Einreiseverbot auf, das wegen der neuen, ansteckenderen Variante des Virus erlassen wurde. Die Sperre ende am Sonntag, meldet die staatliche Nachrichtenagentur.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Die Bewohnerin eines Zwickauer Pflegeheimes wird geimpft Foto:\u2002Robert Michael \/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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