{"id":4935,"date":"2021-01-03T02:27:20","date_gmt":"2021-01-02T23:27:20","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-gesundheitsminister-jens-spahn-will-shutdown-verlangern\/"},"modified":"2021-01-03T02:27:20","modified_gmt":"2021-01-02T23:27:20","slug":"coronavirus-gesundheitsminister-jens-spahn-will-shutdown-verlangern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-gesundheitsminister-jens-spahn-will-shutdown-verlangern\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Gesundheitsminister Jens Spahn will Shutdown verl\u00e4ngern"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/a19e54e0-f912-4893-af10-47e22a6db695_w948_r1.77_fpx45_fpy44.jpg\" title=\"Jens Spahn: Will keine Lockerungen nach dem 10. Januar\" alt=\"Jens Spahn: Will keine Lockerungen nach dem 10. Januar\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Jens Spahn: Will keine Lockerungen nach dem 10. Januar<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Kay Nietfeld\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert, den bundesweiten Shutdown auch nach dem 10. Januar fortzusetzen. \u00bbAngesichts der immer noch zu hohen Zahlen ist es notwendig, die Ma\u00dfnahmen, die Einschr\u00e4nkungen, zu verl\u00e4ngern\u00ab, sagte der CDU-Politiker in der Sendung \u00bbRTL Aktuell\u00ab.<\/p>\n<p>Zur Begr\u00fcndung verwies er auch auf einen H\u00f6chstwert an Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen. Laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft befinden sich derzeit 5.726 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung; w\u00e4hrend der ersten Welle der Pandemie waren es im April demnach rund 2900.<\/p>\n<p>Die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder beraten am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) \u00fcber das weitere Vorgehen. Man m\u00fcsse das Infektionsgeschehen senken und f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit niedrig halten, so Spahn. Das sei besser als zu fr\u00fch zu lockern \u00bbund dann m\u00f6glicherweise in einigen Wochen schon wieder vor m\u00f6glichen schwierigen Fragen zu stehen\u00ab.<\/p>\n<h3>Spahn will Schulen weiter geschlossen halten<\/h3>\n<p>Auch die Schulen und Kitas sollen dem Gesundheitsminister zufolge weiter geschlossen bleiben. Das sei f\u00fcr Sch\u00fcler und Eltern zwar schwierig, aber: \u00bbEs ist f\u00fcr alle leichter, jetzt eine Woche l\u00e4nger die Schulen zuzuhaben, als sie aufzumachen und dann irgendwann in einigen Wochen wieder vor Debatten zu stehen.\u00ab<\/p>\n<p>Gleichzeitig sicherte Spahn zu, dass im Laufe des Monats alle Pflegeheimbewohner geimpft werden k\u00f6nnen. \u00bbDieses Ziel k\u00f6nnen wir im Januar erreichen. Und das wollen und werden wir auch mit den L\u00e4ndern erreichen.\u00ab<\/p>\n<p>Kritik an der Impfstrategie der Regierung wies er erneut zur\u00fcck. \u00bbEs l\u00e4uft genau so, wie es geplant war\u00ab, sagte er. 1,3 Millionen Dosen Impfstoff seien bis Jahresende an die Bundesl\u00e4nder ausgeliefert worden. Es w\u00fcrden genau die Mengen geliefert, die er seit Wochen angek\u00fcndigt habe, \u00bbmit dem Hinweis, dass es am Anfang knapp sein w\u00fcrde und wir deshalb priorisieren m\u00fcssen\u00ab.<\/p>\n<p>Angesichts des langsamen Corona-Impfstarts hatten sich die kritischen Stimmen gegen\u00fcber Bundesregierung und EU gemehrt. Im SPIEGEL-Gespr\u00e4ch kritisierte etwa Biontech-Chef U\u011fur \u015eahin die europ\u00e4ische Bestellstrategie. \u00bbEs gab die Annahme, dass noch viele andere Firmen mit Impfstoffen kommen. Offenbar herrschte der Eindruck: Wir kriegen genug, es wird alles nicht so schlimm, und wir haben das unter Kontrolle.\u00ab<\/p>\n<h3>\u00bbGrobes Versagen\u00ab oder \u00bballes in allem gut\u00ab?<\/h3>\n<p>Die Neurologin Frauke Zipp von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina sprach in der Tageszeitung \u00bbDie Welt\u00ab gar von einem \u00bbgroben Versagen der Verantwortlichen\u00ab. Sie fragte, warum man nicht im Sommer mehr Impfstoff auf Risiko bestellt habe.<\/p>\n<p>Das Impfen funktioniere \u00bballes in allem auch gut\u00ab, es sei in den Pflegeeinrichtungen und Impfzentren gut vorbereitet worden, sagte hingegen Spahn. \u00bbDass es nat\u00fcrlich sch\u00f6ner w\u00e4re, mehr Impfstoff zu haben, das steht au\u00dfer Frage, und genau darum bem\u00fchen wir uns.\u00ab Die Bundesregierung spreche mit dem Hersteller Biontech und dem Land Hessen dar\u00fcber, wie man schon im Februar in Marburg eine zus\u00e4tzliche Produktionsst\u00e4tte schaffen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Dort hatte Biontech ein Novartis-Werk f\u00fcr die Impfstoffproduktion \u00fcbernommen. Im Gespr\u00e4ch mit dem SPIEGEL hatte \u015eahin gesagt: \u00bbUnsere neue Produktion in Marburg wird vielleicht schon im Februar, weit fr\u00fcher als geplant, bereit sein und im ersten Halbjahr bis zu 250 Millionen Dosen herstellen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Jens Spahn: Will keine Lockerungen nach dem 10. Januar Foto:\u2002Kay Nietfeld\/ dpa Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert, den bundesweiten Shutdown auch nach dem 10. 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