{"id":4929,"date":"2021-01-02T20:04:44","date_gmt":"2021-01-02T17:04:44","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-rki-meldet-knapp-190-000-impfungen\/"},"modified":"2021-01-02T20:04:44","modified_gmt":"2021-01-02T17:04:44","slug":"corona-news-am-samstag-rki-meldet-knapp-190-000-impfungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-rki-meldet-knapp-190-000-impfungen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Samstag: RKI meldet knapp 190.000 Impfungen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/d28ed0fc-2906-47ac-9ef1-07007bc31b06_w948_r1.77_fpx52_fpy42.jpg\" title=\"Corona-Impfung in N\u00fcrnberg am 27.12.2020\" alt=\"Corona-Impfung in N\u00fcrnberg am 27.12.2020\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Corona-Impfung in N\u00fcrnberg am 27.12.2020<\/p>\n<p>  Foto:\u2002HMB Media\/Julien Becker \/ imago images\/HMB-Media  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfbritannien verzeichnet erneut Rekordwert an Corona-Neuinfektionen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.30 Uhr: <\/strong>Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Gro\u00dfbritannien hat am Samstag erneut einen Rekordwert erreicht. Mehr als 57.700 F\u00e4lle wurden innerhalb eines 24-Stunden-Zeitraums in dem Land gemeldet, so viele wie noch nie zuvor. Gleichzeitig wurden 445 neue Todesf\u00e4lle registriert. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt landesweit inzwischen bei knapp 400. Der Wert stammt vom 28. Dezember.<\/p>\n<p>Viele der Neuinfektionen werden auf eine neue, wom\u00f6glich noch ansteckendere Virusvariante zur\u00fcckgef\u00fchrt, die besonders in London, sowie dem S\u00fcdosten und Osten Englands grassiert.<\/p>\n<p>Krankenh\u00e4user in London kommen Berichten zufolge an ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen. Patienten werden demnach auf Fluren untergebracht oder m\u00fcssen stundenlang in Krankenwagen warten, bis ein Bett frei wird. Der Pr\u00e4sident des britischen \u00c4rzteverbands \u00bbRoyal College of Physicians\u00ab, Andrew Goddard, riet Kliniken landesweit, sich auf \u00e4hnliche Verh\u00e4ltnisse vorzubereiten. \u00bbDiese neue Variante ist definitiv ansteckender und breitet sich im ganzen Land aus\u00ab, sagte er der BBC.<\/p>\n<h3><strong>Italien verschiebt Wiederer\u00f6ffnung von Skipisten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.00 Uhr: <\/strong>Italien verschiebt die Wiederer\u00f6ffnung seiner Skpisten. Statt am 7. Januar sollen die Lifte erst am 18. Januar wieder anlaufen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Pisten waren \u00fcber Weihnachten und Neujahr geschlossen worden, um eine Ausbreitung des Coronavirus einzud\u00e4mmen. Die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen hat sich seit Mitte November zwar auf nunmehr etwa \u00fcber 20.000 halbiert. Allerdings sterben immer noch Hunderte Menschen jeden Tag.<\/p>\n<h3><strong>Spanische Polizei l\u00f6st gro\u00dfe Rave-Party bei Barcelona auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.50 Uhr: <\/strong>In der N\u00e4he von Barcelona haben trotz n\u00e4chtlicher Corona-Ausgangssperre Hunderte Menschen in einer Lagerhalle eine tagelange Rave-Party gefeiert. Auf Videobildern war zu sehen, wie die Menschen unter einem gro\u00dfen Totenkopf ohne Masken tanzten. Die Polizei l\u00f6ste die Massenfeier erst 36 Stunden nach den ersten Anrufen besorgter Anwohner auf, wie die Zeitung \u00bbLa Vanguardia\u00ab berichtete.<\/p>\n<p>Anwohner h\u00e4tten berichtet, dass zeitweise bis zu 1000 Menschen an der Party in der Kleinstadt Llinars de Vall\u00e8s etwa 40 Kilometer nordwestlich der Touristenmetropole Barcelona teilgenommen h\u00e4tten. Vor dem Geb\u00e4ude h\u00e4tten etwa 200 Fahrzeuge auch mit ausl\u00e4ndischen Nummernschildern gestanden.<\/p>\n<p>Anwohner berichten, die Party habe eigentlich bis zum 4. Januar andauern sollen, schrieb die Zeitung weiter. Die Polizei habe die Menschen vor der R\u00e4umung mehrmals vergeblich aufgefordert, das Gel\u00e4nde zu r\u00e4umen. Die Regionalregierung k\u00fcndigte eine Untersuchung an, warum erst so sp\u00e4t reagiert worden sei. Zudem werde ermittelt, wer die Party organisiert habe. Ihnen drohen Bu\u00dfgelder von bis zu 600.000 Euro.<\/p>\n<h3><strong>Vatikan will in zweiter Januarh\u00e4lfte mit Corona-Impfungen starten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.45 Uhr: <\/strong>Der Vatikan will voraussichtlich in der zweiten Januarh\u00e4lfte mit den Schutzimpfungen seiner Bewohner gegen Corona beginnen. Das teilte die Gesundheitsbeh\u00f6rde des katholischen Kirchenstaates am Samstag mit. Einen genauen Tag nannten die Verantwortlichen nicht. Au\u00dferdem gab es keine Angaben, ob und wann eine Impfung von Papst Franziskus (84) vorgesehen ist. Die Impfstoffe sollten in der zweiten Januarwoche in dem Kleinstaat in Rom eintreffen, hie\u00df es. Die Menge werde ausreichen, um den Bedarf des Heiligen Stuhls und des Kirchenstaates zu decken. Er z\u00e4hlt knapp 1000 Einwohner. Im Vatikan lebt auch der 93-j\u00e4hrige emeritierte Papst Benedikt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Lagerung der Impfstoffdosen sei ein Tieftemperatur-K\u00fchlschrank angeschafft worden, schrieb die Vatikanbeh\u00f6rde in der Mitteilung. Bei der Reihenfolge der Impfungen werde darauf geachtet, wer am st\u00e4rksten ansteckungsgef\u00e4hrdet sei. In den vergangenen Monaten gab es mehrfach Corona-Ausbr\u00fcche im Vatikan, unter anderen bei den Wachsoldaten der Schweizer Garde.<\/p>\n<h3><strong>Anlaufprobleme bei Corona-Impfungen in Italien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.35 Uhr: <\/strong>Knapp eine Woche nach dem symbolischen Auftakt der Corona-Impfungen hat Italien offiziell erst etwa 46.000 Dosen an Menschen gespritzt. Diese Zahl nannte das Gesundheitsministerium in Rom am Samstagmittag in seiner Online-Statistik. Nach Beh\u00f6rdenangaben verf\u00fcgt das Mittelmeerland, das bisher rund 75.000 Covid-Opfer registrierte, seit Jahresende \u00fcber knapp 470.000 Dosen des Impfstoffs der Unternehmen Pfizer und Biontech. Nach dem Auftakt der Immunisierungskampagne vom Sonntag vor einer Woche laufen seit dem 31. Dezember Massenimpfungen. Mehrere Zeitungen berichteten jedoch am Samstag \u00fcber Schwierigkeiten zum Start.<\/p>\n<p>Wie \u00bbLa Repubblica\u00ab schrieb, fehlte es um den Jahreswechsel an Impf\u00e4rzten und Mitarbeitern in Krankenh\u00e4usern. Viele Dienstpl\u00e4ne seien f\u00fcr \u00bbRoutinetage\u00ab geplant gewesen und nicht f\u00fcr eine Gro\u00dfaktion. In dem 60-Millionen-Einwohner-Land soll am Beginn der Kampagne besonders das medizinische Personal selbst drankommen.<\/p>\n<p>Die Zeitung \u00bbCorriere delle Sera\u00ab aus Mailand wies als Grund auch darauf hin, dass die Impfstoffe fr\u00fcher als erwartet eingetroffen seien. Viele Krankenh\u00e4user h\u00e4tten erst mit dem 4. Januar als Start ihrer Aktivit\u00e4t geplant. Bisher haben sich in Italien nach Zahlen der Regierung mehr als 2,1 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert.<\/p>\n<h3><strong>\u00bbEU steht gut da\u00ab: Kommissarin verteidigt Corona-Impfstoffstrategie<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr: <\/strong>Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides hat die Beschaffung von Corona-Impfstoff in der Europ\u00e4ischen Union verteidigt. \u00bbDas Nadel\u00f6hr ist derzeit nicht die Zahl der Bestellungen, sondern der weltweite Engpass an Produktionskapazit\u00e4ten\u00ab, sagte Kyriakides der Deutschen Presse-Agentur in Br\u00fcssel. \u00bbDas gilt auch f\u00fcr Biontech.\u00ab Zugleich versprach Kyriakides schrittweise Verbesserungen bei der Impfstoff-Versorgung.<\/p>\n<p>Sie begegnete damit Kritik, die Kommission habe zu wenig des Impfstoffs von Biontech und dessen US-Partner Pfizer bestellt, der derzeit als einziger eine EU-Zulassung hat. Kyriakides versicherte, man habe die Verhandlungen mit Biontech fr\u00fch aufgenommen und der Firma mit 100 Millionen Euro beim Aufbau der jetzigen Produktionskapazit\u00e4ten geholfen. Daf\u00fcr habe die Kommission die Zusage f\u00fcr insgesamt 300 Millionen Dosen Impfstoff erhalten.<\/p>\n<p>\u00bbAlleine davon k\u00f6nnten bis zu 28 Millionen Deutsche geimpft werden\u00ab, betonte Kyriakides. Gleichzeitig habe man mit anderen Herstellern Vertr\u00e4ge geschlossen. \u00bbWir waren uns in der EU einig, dass wir nicht alles auf eine Karte setzen d\u00fcrfen\u00ab, betonte die Kommissarin. Sonst h\u00e4tten die EU-Staaten wom\u00f6glich ohne wirksamen Impfstoff dagestanden.<\/p>\n<p>Die Kommission verhandele zudem \u00fcber zus\u00e4tzlichen Impfstoff von Biontech und sei bereit, die Ausweitung der Produktionskapazit\u00e4ten zu unterst\u00fctzen. Weitere Impfstoffe st\u00fcnden vor der EU-Zulassung. \u00bbDaf\u00fcr, dass im Herbst 2020 noch niemand sicher sagen konnte, welcher Impfstoff \u00fcberhaupt Erfolg haben w\u00fcrde, steht die EU mit ihrer Auswahl der Impfstoffhersteller sehr gut da\u00ab, sagte die Kommissarin.<\/p>\n<h3><strong>Party-\u00c4rger f\u00fcr mehrere Premier-League-Spieler<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.09 Uhr:<\/strong> Gleich ein halbes Dutzend Premier-League-Spieler hat nach Verst\u00f6\u00dfen gegen die Corona-Regeln \u00c4rger mit den eigenen Klubs. Tottenham Hotspur reagierte \u00bbsehr entt\u00e4uscht\u00ab und Ligarivale West Ham United \u00bbentt\u00e4uscht\u00ab auf ein Party-Foto in den Sozialen Medien, das unter anderen die Spurs-Profis Erik Lamela, Sergio Reguilon und Giovani Lo Celso sowie Hammers-Spieler Manuel Lanzini zeigt.<\/p>\n<p>Alle Spieler seien \u00bbstrengstens\u00ab an die Auflagen erinnert worden, teilten beide Klubs mit. Au\u00dferdem wurden die Profis wohl mit Geldstrafen belegt. Reguilon sa\u00df im Ligaspiel der Spurs gegen Aufsteiger Leeds United (3:0) zwar auf der Bank, kam aber nicht zum Einsatz. Lamela und Lo Celso (Oberschenkelverletzung) standen nicht im Kader. Lanzini war am Freitag beim 1:0 der Hammers beim FC Everton eingewechselt worden.<\/p>\n<p>Ungemach droht auch Fulhams Aleksandar Mitrovic und Luka Milivojevic von Crystal Palace. Beide Spieler sollen Medienberichten zufolge dieselbe Silvesterparty besucht haben. Fulham best\u00e4tigte der BBC, dass es den Vorfall untersuche.<\/p>\n<h3><strong>Ansturm auf die Skigebiete in Harz und Sauerland<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.52 Uhr: <\/strong>Deutschlands Mittelgebirge sind winterlich verschneit, die Ausfl\u00fcgler stauen sich erneut in den Ski- und Rodelgebieten. \u00bbDreht um\u00ab, appelliert die Polizei. Lesen Sie hier die ganze Meldung.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 800.000 Menschen in Russland gegen Corona geimpft<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.37 Uhr: <\/strong>Mehr als 800.000 Menschen sind in Russland bislang gegen das Coronavirus geimpft worden. Insgesamt seien 1,5 Millionen Dosen des Impfstoffs \u00bbSputnik V\u00ab in die verschiedenen Regionen des Landes geliefert worden, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko der Agentur Tass zufolge. Damit sind deutlich weniger Impfdosen im Umlauf als urspr\u00fcnglich angek\u00fcndigt: Zum Start der Massenimpfungen vor wenigen Wochen hatte Kremlchef Wladimir Putin noch allein f\u00fcr Dezember mit rund zwei Millionen Dosen gerechnet. Doch Russland mit seinen 146 Millionen Einwohnern hat Probleme, das Vakzin in gro\u00dfen Mengen zu produzieren.<\/p>\n<p>\u00bbSputnik V\u00ab war Mitte August freigegeben worden. Weil noch keine unabh\u00e4ngigen Studien bekannt sind, hatte das auch Kritik ausgel\u00f6st. Gro\u00dfangelegte Impfungen mit dem vom staatlichen Gamaleja-Institut entwickelten Vakzin laufen seit Anfang Dezember.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Pandemie haben sich im fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfig gr\u00f6\u00dften Land der Erde nach offiziellen Angaben mehr als drei Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Am Samstag meldeten die Beh\u00f6rden mehr als 26 300 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.<\/p>\n<h3>Buckingham-Palast: Impfung ist Privatsache der Queen<\/h3>\n<p><strong>15.35 Uhr: <\/strong>Mit ihren 94 Jahren geh\u00f6rt sie zur Hochrisikogruppe: Aber ob die britische K\u00f6nigin Elizabeth II. bereits gegen das Coronavirus geimpft wurde, soll Privatsache bleiben. Das sagte eine Sprecherin des Buckingham-Palasts am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in London. \u00d6ffentliche \u00c4u\u00dferungen dazu werde es nicht geben. Die Queen hatte die Weihnachtstage gemeinsam mit Prinz Philip (99) auf Schloss Windsor verbracht und auf Familientreffen verzichtet.<\/p>\n<p>Weniger Scheu vor der \u00d6ffentlichkeit hatte die d\u00e4nische K\u00f6nigin Margrethe II. (80) gezeigt. Sie wurde an Neujahr gegen das Coronavirus geimpft, wie das d\u00e4nische K\u00f6nigshaus am Freitagnachmittag mitteilte. Ihre zweite Dosis erh\u00e4lt sie demnach in rund drei Wochen.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien wurden nach Angaben der Regierung mittlerweile eine Million Menschen gegen Corona geimpft. Von kommender Woche an soll neben dem Impfstoff von Biontech und Pfizer auch das von der Universit\u00e4t Oxford und dem britisch-schwedischen Konzern Astrazeneca entwickelte Pr\u00e4parat verabreicht werden. Bis der Anteil der Geimpften der Situation tats\u00e4chlich sp\u00fcrbare Erleichterung verschafft, d\u00fcrften jedoch noch Wochen und Monate vergehen.<\/p>\n<h3>Knapp 150 Covid-19-F\u00e4lle auf den Intensivstationen der Charit\u00e9<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr:<\/strong> Nach Informationen des \u00bbTagesspiegel\u00ab liegen auf den Intensivstationen der drei Charit\u00e9-Campusse insgesamt fast 150 Covid-19-F\u00e4lle. Fast alle mussten zuletzt beatmet werden. <\/p>\n<p>Das seien 50 schwerkranke Corona-Patienten mehr als Ende November. Insgesamt w\u00fcrden in Berlin derzeit 432 Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation versorgt. In den ebenfalls landeseigenen Vivantes-Kliniken sind davon knapp 100 Covid-19-Patienten in Behandlung, das Unfallkrankenhaus in Marzahn versorgt fast 50 Intensiv-F\u00e4lle. <\/p>\n<h3>Linke fordert Regierungserkl\u00e4rung zu Corona-Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>14.35 Uhr:<\/strong> Die Linke fordert eine Regierungserkl\u00e4rung von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Corona-Impfstoffvergabe. \u00bbEs muss aufgearbeitet werden, warum der Impfstoff zu knapp ist und wo geschlampt wurde\u00ab, sagte der Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Linksfraktion, Jan Korte, am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Es sei \u00bbdringend geboten\u00ab, dass der Gesundheitsminister sich in der kommenden Sitzungswoche dem Bundestag erkl\u00e4re. Au\u00dferdem m\u00fcsse dargelegt werden, wie die Impfkapazit\u00e4ten schnell erh\u00f6ht werden k\u00f6nnten und inwiefern die Bundesregierung in die Verhandlungen in der EU eingebunden gewesen sei, sagte Korte.<\/p>\n<h3>Weitere Partie in der Premier League abgesagt<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr: <\/strong>Weiter Corona-\u00c4rger in Englands h\u00f6chster Fu\u00dfballliga: Nach weiteren Corona-Infektionen beim FC Fulham ist auch das f\u00fcr Sonntag angesetzte Ausw\u00e4rtsspiel beim FC Burnley abgesagt worden. Das teilte Fulham am Samstag mit. Welche und wie viele Teammitglieder betroffen sind, nannte der Premier-League-Klub nicht. Die Personen h\u00e4tten sich in Quarant\u00e4ne begeben. Bereits das London-Derby bei Tottenham Hotspur war zuletzt wegen diverser Corona-F\u00e4lle beim FC Fulham verlegt worden.<\/p>\n<p>Zuletzt waren in der Premier League die Infektionszahlen stark angestiegen. Auch das Spiel von Manchester City beim FC Everton musste infolge eines Corona-Ausbruchs bei den G\u00e4sten kurzfristig abgesagt worden.<\/p>\n<h3><strong>Versch\u00e4rfte Ausgangssperre ab 18 Uhr f\u00fcr sechs Millionen Franzosen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr: <\/strong>Eine versch\u00e4rfte n\u00e4chtliche Ausgangssperre bereits ab 18 Uhr ist am Samstag in besonders vom Coronavirus betroffenen Gebieten Frankreichs in Kraft getreten. In insgesamt 15 Regionen wurde die nationale Ausgangssperre von 20 Uhr auf 18 Uhr vorverlegt. Betroffen sind rund sechs Millionen Franzosen.<\/p>\n<p>Die strengere Ausgangssperre, die weiterhin bis 6 Uhr morgens gilt, gilt unter anderem f\u00fcr das D\u00e9partment Alpes Maritimes einschlie\u00dflich Nizza. Die anderen betroffenen Regionen liegen vorwiegend im Osten des Landes, die derzeit besonders hohe Coronavirus-Fallzahlen vermelden. Paris bleibt von der Neuregelung vorerst ausgenommen.<\/p>\n<p>Regierungssprecher Gabriel Attal hatte die Versch\u00e4rfung am Freitag damit begr\u00fcndet, dass sich das Coronavirus immer weiter ausbreite. Zugleich schloss er eine urspr\u00fcnglich geplante m\u00f6gliche Wiederer\u00f6ffnung von Theatern, Kinos und Konzerts\u00e4len am 7. Januar aus.<\/p>\n<h3><strong>Nach starkem Druck: Niederlande wollen Pflegepersonal fr\u00fcher impfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.45 Uhr: <\/strong>Unter starkem Druck von Medizinern und \u00d6ffentlichkeit wollen die Niederlande den Impfstart nun doch vorziehen. Zun\u00e4chst sollen 30.000 Mitarbeiter in Krankenh\u00e4usern gegen das Coronavirus geimpft werden, teilte das Gesundheitsministerium in Den Haag mit. In der n\u00e4chsten Woche solle in zehn Kliniken damit begonnen werden. \u00dcber den genauen Termin soll am Montag entschieden werden. Die Niederlande sind das einzige Land der EU, das noch nicht impft.<\/p>\n<p>In einer Lagerhalle in Oss im Osten des Landes liegen seit Tagen ungenutzt rund 175.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer. Urspr\u00fcnglich sollte nach einem symbolischen Start am 8. Januar erst am 18. Januar landesweit in 25 Zentren geimpft werden. Zun\u00e4chst sollten nur Pflegeheimmitarbeiter geimpft werden. Das Klinikpersonal sollte erst sehr viel sp\u00e4ter an der Reihe sein. Das Ministerium hatte bisher einen fr\u00fcheren Impftermin als nicht ausf\u00fchrbar abgewiesen.<\/p>\n<p>Vertreter der Krankenh\u00e4user und Intensivstationen hatten jedoch gefordert, so schnell wie m\u00f6glich die Mitarbeiter der akuten medizinischen Versorgung zu impfen. Krankenh\u00e4user k\u00f6nnen dem Druck kaum noch standhalten. Durch zunehmende Patientenzahlen und starke Ausf\u00e4lle beim Pflegepersonal sto\u00dfe die medizinischen Versorgung an ihre Grenzen.<\/p>\n<h3><strong>Weltweit mehr als 83,73 Mio Infizierte und \u00fcber 1,82 Mio Tote<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.25 Uhr: <\/strong>Weltweit haben sich bislang mehr als 83,73 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Danach starben mehr als 1,82 Millionen Menschen mit oder an dem Virus. Seit die ersten F\u00e4lle im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan bekannt geworden sind, hat sich das Virus in mehr als 210 L\u00e4ndern und Territorien verbreitet. Mit \u00fcber 20 Millionen verzeichnen die USA die mit Abstand meisten Infektionsf\u00e4lle weltweit. Rund 348.000 Menschen starben in den USA in Zusammenhang mit dem Virus. Indien meldet 10,3 Millionen Infektions- und \u00fcber 149.000 Todesf\u00e4lle. In Brasilien sind es \u00fcber 7,6 Millionen Infektionen und fast 195.000 Tote.<\/p>\n<h3><strong>Sieben-Tage-Inzidenz im Vogtlandkreis bei fast 900<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.10 Uhr:<\/strong> Sachsen ist weiterhin das Bundesland mit den alarmierendsten Infektionszahlen. Im Freistaat betr\u00e4gt die Sieben-Tage-Inzidenz 341,2, der Bundesdurchschnitt liegt bei 141,2. Lesen Sie hier die ganze Meldung.<\/p>\n<h3><strong>Indien l\u00e4sst Vakzin von AstraZeneca als ersten Impfstoff zu<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.36 Uhr: <\/strong>Indien gibt den von AstraZeneca und der Universit\u00e4t Oxford entwickelten Corona-Impfstoff per Notfallzulassung frei. Das best\u00e4tigt die Regierung. Es ist der erste Impfstoff, der in Indien eingesetzt werden darf. Damit ist der Weg frei f\u00fcr eine breit angelegte Impfkampagne in dem Land, das mit 1,35 Milliarden Einwohnern die zweitgr\u00f6\u00dfte Bev\u00f6lkerung weltweit hat. In den ersten sechs bis acht Monaten sollen 300 Millionen Menschen geimpft werden. Mindestens drei weitere Impfstoffe warten laut Regierung noch auf ihre Zulassung. Indien verzeichnet \u00fcber zehn Millionen nachgewiesene Ansteckungsf\u00e4lle, das ist weltweit der zweith\u00f6chste Wert nach den USA.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 1000 Verwarnungen nach illegaler Massenparty in Frankreich<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr:<\/strong> Nach einer anderthalb Tage langen illegalen Silvesterparty in Frankreich mit Tausenden Partyg\u00e4sten hat die Gendarmerie massenweise Verwarnungen ausgesprochen. Wie Frankreichs Innenminister G\u00e9rald Darmanin am Samstag auf Twitter schrieb, wurden mehr als 1200 der geb\u00fchrenpflichtigen Verwarnungen erteilt. Der Pr\u00e4fektur Ille-et-Vilaine zufolge wurden sie etwa f\u00fcr Verst\u00f6\u00dfe gegen die Maskenpflicht und die n\u00e4chtliche Ausgangssperre erteilt. Im Fall der Raveparty laufen dem Innenminister zufolge Untersuchungen.<\/p>\n<p>Am Silvesterabend hatten sich s\u00fcdlich der bretonischen Stadt Rennes laut der Pr\u00e4fektur etwa 2500 Menschen getroffen. Sie seien auch aus anderen franz\u00f6sischen D\u00e9partements und teils sogar aus dem Ausland angereist. Nachdem Ordnungskr\u00e4fte bereits seit dem sp\u00e4ten Donnerstagabend auf dem Partygel\u00e4nde in Lieuron im Einsatz gewesen waren, schrieb die nationale Gendarmerie am Samstagvormittag auf Twitter, dass die Party beendet sei.<\/p>\n<p>Wegen der Corona-Pandemie gelten in Frankreich enge Kontaktbeschr\u00e4nkungen. Laut einer Regierungsempfehlung sollten sich auch am Silvesterabend nicht mehr als sechs Erwachsene zuhause treffen. Eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre untersagt zudem das Verlassen des Hauses zwischen 20 Uhr und 6 Uhr ohne triftigen Grund.<\/p>\n<h3><strong>Griechische Regierung versch\u00e4rft erneut Corona-Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr: <\/strong>In Griechenland werden die Corona-Einschr\u00e4nkungen ab Sonntagmorgen um 6 Uhr erneut massiv versch\u00e4rft. Viele Lockerungen, die Athen wegen Weihnachten und Silvester genehmigt hatte, fallen weg. So m\u00fcssen Friseure, Buchhandlungen und auch Kirchen wieder schlie\u00dfen. Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre gilt wieder von 21 Uhr bis 5 Uhr statt wie zuvor ab 22 Uhr. Auch die M\u00f6glichkeit, Waren bei Gesch\u00e4ften telefonisch zu bestellen und dort abzuholen, f\u00e4llt weg. Die strengeren Ma\u00dfnahmen sollen vorerst bis zum 11. Januar gelten \u2013 dann will die Regierung die Schulen wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Griechenland befindet sich bereits seit Anfang November in einem strengen Lockdown \u2013 so darf nur aus dem Haus, wer zuvor eine entsprechende SMS an den Zivilschutz gesendet hat. Erlaubt sind unter anderem der Weg zur Arbeit, Arztbesuche, Lebensmitteleink\u00e4ufe, sportliche Bet\u00e4tigung oder auch der Spaziergang mit dem Hund. Reisen zwischen den 13 Regionen des Landes ohne triftigen Grund sind verboten.<\/p>\n<p>Das Land mit seinen rund elf Millionen Einwohnern weist im Verh\u00e4ltnis zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern weiterhin sehr geringe Coronazahlen auf; am Freitag wurden binnen 24 Stunden lediglich knapp 600 neue F\u00e4lle gemeldet. Allerdings ist auch die Zahl der Intensivbetten niedrig, weshalb die Regierung besonders streng durchgreift.<\/p>\n<h3><strong>Prominente geimpft \u2013 Polen l\u00e4sst Vorfall untersuchen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.10 Uhr:<\/strong> Medizinisches Personal soll zuerst geimpft werden, doch in Warschau kamen auch mehrere Prominente zum Zug. Der Gesundheitsminister fordert Aufkl\u00e4rung. Lesen Sie hier die ganze Meldung.<\/p>\n<h3><strong>Interesse an Videosprechstunden 2020 rasant gestiegen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr: <\/strong>W\u00e4hrend der Corona-Pandemie ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) das Interesse an Videosprechstunden enorm angestiegen. Im vierten Quartal 2019 h\u00e4tten lediglich 23 TK-Versicherte eine reine Videosprechstunde genutzt, ohne zus\u00e4tzlich pers\u00f6nlich in der Praxis gewesen zu sein, sagte Kassenchef Jens Baas den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Im ersten Quartal 2020 seien es 2732 Versicherte gewesen und im zweiten Quartal sogar 19.701.<\/p>\n<p>Baas sprach von einem \u00bbgeradezu explosionsartigen\u00ab Anstieg und einem \u00bbenormen Schub bei der Digitalisierung\u00ab. Der Chef der gr\u00f6\u00dften deutschen Krankenkasse rechnet damit, dass sich der Anstieg fortsetzen wird: \u00bbIch gehe davon aus, dass die Zahlen weiter wachsen, auch wenn die Pandemie vorbei ist. Denn es macht generell wenig Sinn, sich bei Erk\u00e4ltungskrankheiten f\u00fcr eine Krankschreibung stundenlang ins Wartezimmer setzen zu m\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n<h3>Lauterbach: Stehen vor den schlimmsten drei Monaten der Pandemie<\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr:<\/strong> Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erwartet im ersten Quartal sehr hohe Ansteckungs- und Totenzahlen, zeigt sich aber zuversichtlich, dass 2021 insgesamt deutlich besser wird als 2020. \u00bbWir werden jetzt die schlimmsten drei Monate der gesamten Pandemie mit hohen Infektions- und Todeszahlen vor uns haben\u00ab, sagt er der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbDann ist aber Licht am Ende des Tunnels erkennbar. Die Kombination aus mehr verf\u00fcgbarem Impfstoff und besserem Wetter wird ab April hoffentlich f\u00fcr Entspannung sorgen.\u00ab Wegen des gegenw\u00e4rtigen Engpasses bei Impfstoffen dringt er auf eine raschere Zulassung des Mittels von AstraZeneca und der Universit\u00e4t Oxford durch die europ\u00e4ische Arzneibeh\u00f6rde EMA. \u00bbZur Not w\u00e4re bei Verz\u00f6gerungen hier ein deutscher Alleingang sogar vertretbar.\u00ab<\/p>\n<p>Bei der bisherigen Impfstrategie sieht er deutliche Defizite. Dass Europa so wenig von dem amerikanischen Impfstoff von Moderna gekauft habe, sei sehr bedauerlich. \u00bbSchon sehr fr\u00fch war klar, dass der Moderna-Impfstoff sehr stark wirkt und in Hausarztpraxen verwendet werden k\u00f6nnte\u00ab, sagte Lauterbach. Weil so wenig davon bestellt worden sei, werde der Moderna-Impfstoff wohl auch bei einer zeitnahen Zulassung keine Rolle spielen. Au\u00dferdem k\u00f6nnte man jetzt schon weiter sein, wenn Deutschland selbst oder die EU von vornherein mehr Dosen des bereits zugelassenen Impfstoffs der Mainzer Firma Biontech bestellt h\u00e4tte, so Lauterbach.<\/p>\n<h3>Britische \u00c4rzte-Verb\u00e4nde warnen vor Burnout des Krankenhauspersonals<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>Britische Mediziner-Verb\u00e4nde haben angesichts der extrem angespannten Corona-Situation in Gro\u00dfbritannien vor einer \u00dcberlastung des Krankenhaus-Personals gewarnt. \u00bbWir sind quasi auf Gefechtsstationen\u00ab, sagte der Vize-Pr\u00e4sident des Royal College of Emergency Medicine dem Sender BBC. \u00bbEs gibt gro\u00dfe Sorgen wegen Burnouts.\u00ab Zwar sei das Personal auf den Nofall- und Intensivstationen auf harte Zeiten vorbereitet, aber die \u00c4rztinnen und Pfleger seien m\u00fcde, frustriert und ausgelaugt, so wie jeder andere auch.<\/p>\n<p>An Neujahr meldeten die Beh\u00f6rden mehr als 53.000 neue Corona-F\u00e4lle in Gro\u00dfbritannien sowie 613 Todesf\u00e4lle. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie mehr als 82.000 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Durch eine neue und wom\u00f6glich sehr ansteckende Virus-Variante, die sich vor allem in London und im S\u00fcden Englands derzeit sehr stark ausbreitet, steht Gro\u00dfbritannien besonders unter Druck.<\/p>\n<p>Notfall-Krankenh\u00e4user werden bereits auf ihren Einsatz vorbereitet, da die Intensivstationen unter anderem in London \u00fcberlastet sind. Mike Adams vom Royal College of Nursing&#039;s England warnte im Sender \u00bbSky News\u00ab jedoch, es gebe nicht ausreichend Personal, um diese Krankenh\u00e4user auch zu betreiben. Mittlerweile werden mehr Patienten in den Krankenh\u00e4usern mit Covid-19 behandelt als in der ersten Welle.<\/p>\n<h3><strong>M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister gegen eine \u00bbWiesn light<\/strong>\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr: <\/strong>M\u00fcnchens Oberb\u00fcrgermeister Dieter Reiter (SPD) h\u00e4lt ein Oktoberfest 2021 in abgespeckter Form mit Einlassbeschr\u00e4nkungen oder halb so vielen Tischen f\u00fcr undenkbar. \u00bbIch kann mir keine Wiesn light vorstellen oder eine Wiesn, bei der ich Abst\u00e4nde einhalten soll\u00ab, sagte der Kommunalpolitiker dem \u00bbM\u00fcnchner Merkur\u00ab vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. \u00bbEine Wiesn light wird&#039;s nicht geben\u00ab, betonte Reiter.<\/p>\n<p>\u00bbDa kann ich gleich eine Wiesn mit Alkoholverbot machen\u00ab. Erfahrungsgem\u00e4\u00df hielten sich Menschen nach st\u00e4rkerem Alkoholkonsum nicht mehr an Abst\u00e4nde. Eine abgespeckte Version w\u00fcrde zudem das Image und die Einmaligkeit des Oktoberfestes dauerhaft besch\u00e4digen. Da sei er sich mit Wirten, Brauereien und Schaustellern einig, erkl\u00e4rte Reiter der Zeitung.<\/p>\n<p>Wegen der Corona-Pandemie war das Oktoberfest im vergangenen Jahr abgesagt worden. Ob es 2021 eine Wiesn gibt, ist offen. Die Entscheidung m\u00fcsse aber sp\u00e4testens im Juni fallen.<\/p>\n<h3><strong>Fach\u00e4rzte rechnen erst im Sommer mit Entspannung der Lage auf Intensivstationen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.25 Uhr: <\/strong>Die deutschen Intensivmediziner sagen f\u00fcr ihren Fachbereich noch viele schwierige Monate voraus. \u00bbIch rechne damit, dass wir erst im Sommer von einer nachhaltigen Entspannung auf den Intensivstationen sprechen k\u00f6nnen\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, der \u00bbRheinischen Post\u00ab vom Samstag. \u00bbIm ersten Quartal wird die Anzahl der Patienten mit Covid-19 sicher noch \u00fcber der Marke von 4000 liegen.\u00ab<\/p>\n<p>Janssens betonte, dass sich erst noch zeigen werde, wie die Feiertage die Lage beeinflusst haben. \u00bbWir werden erst Ende kommender Woche in den Krankenh\u00e4usern sehen, wie stark Weihnachten zur Verbreitung von Covid-19 beigetragen hat. Die Effekte von Silvester dann noch deutlich sp\u00e4ter.\u00ab<\/p>\n<p>Janssens sieht angesichts der Lage keine M\u00f6glichkeit, den derzeit bis 10. Januar geltenden harten Lockdown tats\u00e4chlich zu beenden. \u00bbWir Intensivmediziner raten dringend dazu, bis zu einem Inzidenzwert von unter 25 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche keine Lockerungen in Aussicht zu stellen\u00ab, sagte er der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Samstag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im deutschlandweiten Durchschnitt bei 141,2. Das bedeutet, dass sich binnen sieben Tagen 141,2 von 100.000 Menschen in Deutschland mit Corona angesteckt haben.<\/p>\n<h3><strong>Russland meldet \u00fcber 26.000 Neuinfektionen und fast 450 Todesf\u00e4lle<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.12 Uhr:<\/strong> In Russland melden die Beh\u00f6rden 26.301 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Allein in der Hauptstadt Moskau seien fast 5500 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit haben sich insgesamt mehr als 3,2 Millionen Menschen nachweislich angesteckt. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus stieg um 447 auf 58.002. Nach den USA, Indien und Brasilien verzeichnet Russland weltweit die meisten Ansteckungsf\u00e4lle.<\/p>\n<h3><strong>\u00bbEs ist unm\u00f6glich, die Schulen in Deutschland rasch wieder zu \u00f6ffnen\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.35 Uhr: <\/strong>Der Mediziner Jeremy Farrar glaubt trotz des Impfbeginns nicht an eine schnelle R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t. Stattdessen beginne eine \u00bbneue gef\u00e4hrliche Phase der Pandemie\u00ab. Lesen Sie hier das ganze Interview mit SPIEGEL-Redakteurin Veronika Hackenbroch.<\/p>\n<h3>Audi-Chef gegen weitere Subventionen f\u00fcr Auto-Branche<\/h3>\n<p><strong>09.22 Uhr: <\/strong>Audi-Chef Markus Duesmann lehnt Corona-Hilfen des Staates f\u00fcr seine Branche ab. \u00bbDie Automobilindustrie weiter zu f\u00f6rdern, hielte ich f\u00fcr vermessen\u00ab, sagt er der \u00bbS\u00fcddeutschen Zeitung\u00ab (Samstagausgabe). \u00bbCorona nimmt uns unsere Gewinne komplett weg, okay. Aber fast alle Firmen \u2013 Hersteller wie Zulieferer \u2013 k\u00f6nnen \u00fcberleben.\u00ab Anders sei es etwa in der Gastronomie und der Veranstaltungsbranche, wo viele Firmen wohl dauerhaft schlie\u00dfen m\u00fcssten. \u00bbDas tut mir super weh. Das ist tragisch. Tragisch ist nicht, dass wir zehn Prozent weniger Umsatzvolumen haben. Das verkraften wir, und danach geht es weiter.\u00ab<\/p>\n<h3>Lauterbach fordert Wiedergr\u00fcndung des Bundesgesundheitsamts<\/h3>\n<p><strong>08.55 Uhr:<\/strong> Als eine Lehre aus der Corona-Pandemie fordert der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach die Wiedergr\u00fcndung des 1994 aufgel\u00f6sten Bundesgesundheitsamts, aber mit einem Schwerpunkt auf Pr\u00e4ventionsmedizin. \u00bbDie Tatsache, dass wir in Deutschland bei Corona eine relativ hohe Sterblichkeit pro Infizierten haben, liegt nicht nur an unserer Altersstruktur, sondern an einer weiten Verbreitung von Risikofaktoren\u00ab, sagte der Mediziner der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. Es m\u00fcsse mehr f\u00fcr Pr\u00e4vention getan werden. Daf\u00fcr brauche es einen fl\u00e4chendeckenden Ausbau des \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienstes und \u00bbals zentrale Institution wieder ein Bundesgesundheitsamt, das sich f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit starkmacht\u00ab.<\/p>\n<p>Das fr\u00fchere Bundesgesundheitsamt wurde 1994 aufgel\u00f6st, nachdem die Beh\u00f6rde f\u00fcr den Skandal um HIV-verseuchte Blutpr\u00e4parate mitverantwortlich gemacht wurde. Seine Aufgaben wurden auf neue Einrichtungen verteilt, unter anderem das Robert Koch-Institut.<\/p>\n<h3>\u00c4rztepr\u00e4sident mahnt besseren Schutz f\u00fcr Alten- und Pflegeheime an<\/h3>\n<p><strong>08.12 Uhr: <\/strong>Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, hat einen besseren Corona-Schutz f\u00fcr Alten- und Pflegeheime im Zuge der Impfkampagne angemahnt. Die Bewohner w\u00fcrden \u00bbdefinitiv nicht\u00ab ausreichend vor einer Infektion gesch\u00fctzt, sagte Reinhardt der \u00bbBild\u00ab-Zeitung.<\/p>\n<p>Zwar lie\u00dfen viele L\u00e4nder und Kommunen die Mitglieder der mobilen Impfteams vor deren Einsatz auf Corona testen. Doch kenne er aus pers\u00f6nlicher Erfahrung F\u00e4lle, in denen \u00c4rzte, \u00bbdie aktuell in die Altenwohnheime fahren und Menschen impfen, die 90, 95 Jahre, auch \u00fcber hundert Jahre alt sind\u00ab, vorher keinen Corona-Schnelltest machen mussten.<\/p>\n<p>\u00bbDie grunds\u00e4tzliche Teststrategie im Bereich des Pflegepersonals wird nicht regelhaft genug durchgezogen\u00ab, kritisierte der \u00c4rztepr\u00e4sident.<\/p>\n<h3>Niedersachsens Gesundheitsministerin geht von Shutdown-Verl\u00e4ngerung aus<\/h3>\n<p><strong>07.46 Uhr:<\/strong> Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann rechnet mit einer Verl\u00e4ngerung des Shutdowns bei den Bund-L\u00e4nder-Beratungen am Dienstag. \u00bbSo wie es aussieht, ist kein anderes Vorgehen angezeigt\u00ab, sagt die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Auch eine Versch\u00e4rfung der Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens schlie\u00dft sie nicht aus, will aber zun\u00e4chst verl\u00e4ssliche Infektionsdaten abwarten. Sie setze auf die Einsicht der Bev\u00f6lkerung und weitere Impfstoffe.<\/p>\n<h3>Handel erwartet kein schnelles Ende der Ladenschlie\u00dfungen<\/h3>\n<p><strong>07.00 Uhr:<\/strong> Der Handel rechnet nicht mit einem raschen Ende der Corona-bedingten Ladenschlie\u00dfungen in Deutschland. \u00bbIch f\u00fcrchte, dass die L\u00e4den am 10. Januar noch nicht wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen. Denn das Ziel, die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf unter 50 zu senken, wird bis dahin wohl nicht zu erreichen sein\u00ab, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth, der dpa.<\/p>\n<p>Der Handel f\u00fchlt sich in der Krise alleingelassen. \u00bbDie Lage ist wirklich sehr ernst\u00ab, erkl\u00e4rte Genth. \u00bbBundesfinanzminister Olaf Scholz k\u00fcndigt zwar immer Milliardenhilfen an, tats\u00e4chlich kommen die Hilfen aber nicht zur Auszahlung, weil die Zugangsh\u00fcrden viel zu hoch sind.\u00ab Dadurch habe der Einzelhandel keinen ausreichenden Zugang zu Staatshilfen.<\/p>\n<p>Vorrangiges Ziel m\u00fcsse es sein, die Gesch\u00e4fte wieder zu \u00f6ffnen, sobald dies aus Sicht der Virologen wieder m\u00f6glich sei, und sie dann auch ge\u00f6ffnet zu halten.<\/p>\n<h3>Bundeskartellamt rechnet mit Fusionswelle im neuen Jahr<\/h3>\n<p><strong>06.37 Uhr:<\/strong> Das Bundeskartellamt erwartet in diesem Jahr deutlich mehr \u00dcbernahmen und Fusionen als in den Vorjahren. \u00bbEs ist viel Liquidit\u00e4t im Markt, w\u00e4hrend gleichzeitig viele Unternehmen auch Corona-bedingt Schwierigkeiten haben\u00ab, sagte Kartellamtschef Andreas Mundt der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Er rechne mit einer Reihe an schwierigen Verfahren: \u00bbAus dieser Gemengelage k\u00f6nnen nicht nur viele, sondern durchaus auch wettbewerblich heikle Verfahren entstehen.\u00ab<\/p>\n<p>Er lehne es jedoch ab, Zusammenschl\u00fcsse nur lasch zu pr\u00fcfen, weil Unternehmen wegen Corona in der Krise sind, sagte Mundt: \u00bbFusionskontrolle ist Strukturkontrolle, die auf die Zukunft gerichtet ist. Daher d\u00fcrfen wir keinen anderen Ma\u00dfstab als in der Vergangenheit anlegen.\u00ab<\/p>\n<p>Seine Beh\u00f6rde werde kritisch pr\u00fcfen, falls Unternehmen aus China die aktuellen Turbulenzen nutzen sollten, um deutsche Firmen zu kaufen: \u00bbWir werden k\u00fcnftig viel st\u00e4rker darauf achten m\u00fcssen, dass es keine Wettbewerbsverzerrungen durch staatlich subventionierte \u00dcbernahmen gibt.\u00ab<\/p>\n<h3>12.690 Neuinfektionen und 336 Todesf\u00e4lle gemeldet<\/h3>\n<p><strong>06.15 Uhr<\/strong>: Am ersten Tag des neuen Jahres haben die deutschen Gesundheits\u00e4mter 12.690 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Au\u00dferdem wurden 336 neue Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden verzeichnet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) bekannt gab. Eine Interpretation der Daten ist jedoch momentan schwierig, da w\u00e4hrend der Weihnachtsfeiertage und um den Jahreswechsel herum wahrscheinlich weniger Menschen getestet werden und m\u00f6glicherweise nicht alle \u00c4mter ihre Daten \u00fcbermitteln. Dadurch kann es laut RKI noch zu Nachmeldungen kommen.<\/p>\n<p>Vor einer Woche, also am ersten Weihnachtsfeiertag, waren 14.455 Corona-Neuinfektionen und 240 Todesf\u00e4lle registriert worden. Der H\u00f6chststand von 1129 neuen Todesf\u00e4llen war am Mittwoch (30.12.) erreicht worden.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheits\u00e4mter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen bei 141,2. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern sind jedoch enorm: Die h\u00f6chsten Inzidenzen hatten am Freitag Sachsen mit 341,2 und Th\u00fcringen mit 244,7. Den niedrigsten Wert hatte Schleswig-Holstein mit 74,2.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 1.755.351 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 02.01., 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 33.960. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.368.100 an.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Donnerstag bei 0,80 (Dienstag: 0,68). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 80 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-F\u00e4lle nur verz\u00f6gert angezeigt, erfasst und \u00fcbermittelt werden, \u00bbsodass der R-Wert zudem gegebenenfalls untersch\u00e4tzt wird\u00ab.<\/p>\n<h3>Kieler \u00d6konom f\u00fcrchtet Wegfall von 600.000 Jobs<\/h3>\n<p><strong>05.45 Uhr:<\/strong> Wegen der Corona-Pandemie werden nach Ansicht des \u00d6konomen Gabriel Felbermayr in Deutschland rund 600.000 Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen. Am h\u00e4rtesten treffe es Bereiche, die bereits vorher einem strukturellen Wandel unterlagen wie die Luftfahrt- und die Tourismusbranche, sagte der Chef des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft der dpa. \u00bbDie Luftfahrt m\u00fcsste in einer dekarbonisierten Welt ohnehin schrumpfen. Da wird durch Corona vieles vorweggenommen und das nachhaltig.\u00ab<\/p>\n<p>Bleibende Folgen sieht der \u00d6konom im f\u00fcr Schleswig-Holstein und andere K\u00fcstenl\u00e4nder wichtigen Tourismus. \u00bbDort wird auch nicht alles wieder gut\u00ab, sagte Felbermayr. \u00bbIm privaten Tourismus wird der R\u00fcckprall zwar sehr deutlich ausfallen: Die Menschen wollen an die K\u00fcsten und in die Berge.\u00ab Im Gesch\u00e4ftstourismus gebe es aber einen deutlichen Strukturwandel. \u00bbEs wird weniger geflogen und weniger Kongresstourismus stattfinden.\u00ab Das treffe vor allem Stadthotels. Stattdessen werde die Onlinekommunikation wichtiger. \u00bbNachhaltig wird die Pandemie den Einzelhandel ver\u00e4ndern\u00ab, so der \u00d6konom.<\/p>\n<h3>DIW-Pr\u00e4sident erwartet Welle von Unternehmenspleiten<\/h3>\n<p><strong>05.31 Uhr: <\/strong>Der Pr\u00e4sident des Deutschen Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, erwartet in Folge der Coronakrise eine Zunahme der Unternehmenspleiten. \u00bbDie zweite Welle wird h\u00e4rter\u00ab, sagte Fratzscher der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab. \u00bbJe l\u00e4nger es dauert, desto mehr Unternehmen kommen an die Grenzen ihrer M\u00f6glichkeiten, desto mehr werden pleitegehen.\u00ab Die Frage sei nicht, \u00bbob eine Welle an Unternehmensinsolvenzen kommen wird, sondern wann.\u00ab<\/p>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung des DIW-Pr\u00e4sidenten droht eine Welle von Unternehmenspleiten, gekoppelt mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit. Dennoch sei es richtig, den Lockdown zu verl\u00e4ngern. Auch f\u00fcr die Wirtschaft m\u00fcsse es oberste Priorit\u00e4t haben, dass die zweite Infektionswelle m\u00f6glichst schnell begrenzt werde: \u00bbWirtschaftliche Lockerungen jetzt m\u00f6gen kurzfristig manchen nutzen, langfristig w\u00fcrden sie jedoch allen schaden.\u00ab<\/p>\n<p>Der DIW-Chef warf der Politik Vers\u00e4umnisse beim Krisenmanagement vor: Deutschland habe sich nicht ausreichend auf die zweite Welle vorbereitet.<\/p>\n<h3>Lauterbach h\u00e4lt \u00d6ffnung von Kitas und Grundschulen f\u00fcr m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>02.03 Uhr: <\/strong>SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach bef\u00fcrwortet unter bestimmten Bedingungen eine Wieder\u00f6ffnung der wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Kitas und Grundschulen ab der zweiten Januarh\u00e4lfte. \u00bbVoraussetzung w\u00e4re, dass alle anderen Klassenstufen geteilt w\u00fcrden und wechselnd Pr\u00e4senz- und Digitalunterricht erhalten. Oder der Pr\u00e4senzunterricht ganz ausgesetzt wird\u00ab, sagte Lauterbach der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbWenn alle Schulen wieder aufmachen wie vor den Ferien, laufen wir Gefahr, dass wir selbst den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und Woche trotz Shutdowns gar nicht erst erreichen werden\u00ab, warnte er.<\/p>\n<h3>\u00c4rztegewerkschaft fordert bundesweite Verl\u00e4ngerung des Shutdowns<\/h3>\n<p><strong>01.22 Uhr:<\/strong> Die \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund fordert angesichts der Lage in den Krankenh\u00e4usern eine Verl\u00e4ngerung des harten Shutdowns. Die Belastung durch die Versorgung von Covid-19-Patienten sei auch \u00fcber die Feiertage weiter angestiegen, sagte die Gewerkschaftsvorsitzende Susanne Johna den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Kliniken h\u00e4tten keine Atempause.<\/p>\n<p>\u00bbDas Gesundheitssystem braucht dringend eine Entlastung, die nur durch eine Verl\u00e4ngerung der Ma\u00dfnahmen zur Kontaktbeschr\u00e4nkung zu erreichen ist. Anders werden wir die Lage nicht in den Griff bekommen\u00ab, sagte Johna. Hinzu komme, dass immer mehr Patienten auf den Intensiv- und Infektionsstationen mit immer weniger Personal versorgt werden m\u00fcssten, weil sich auch Krankenhauspersonal mit dem Virus infiziere. Diese extreme Arbeitslast sei dauerhaft nicht zu schultern.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Corona-Impfung in N\u00fcrnberg am 27.12.2020 Foto:\u2002HMB Media\/Julien Becker \/ imago images\/HMB-Media Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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