{"id":4898,"date":"2021-01-01T10:38:04","date_gmt":"2021-01-01T07:38:04","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-update-am-freitag-rki-meldet-22-924-neuinfektionen-und-553-neue-todesfalle\/"},"modified":"2021-01-01T10:38:04","modified_gmt":"2021-01-01T07:38:04","slug":"corona-news-update-am-freitag-rki-meldet-22-924-neuinfektionen-und-553-neue-todesfalle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-update-am-freitag-rki-meldet-22-924-neuinfektionen-und-553-neue-todesfalle\/","title":{"rendered":"Corona-News-Update am Freitag: RKI meldet 22.924 Neuinfektionen und 553 neue Todesf\u00e4lle"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/a0ac34a8-5b7e-4470-b810-c91b4fad3cd0_w948_r1.77_fpx66.52_fpy49.98.jpg\" title=\"Mit Kreide geschrieben steht \u00bbCovid\u00ab auf einem Sarg mit einem Verstorbenen im Krematorium Dresden-Tolkewitz\" alt=\"Mit Kreide geschrieben steht \u00bbCovid\u00ab auf einem Sarg mit einem Verstorbenen im Krematorium Dresden-Tolkewitz\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Mit Kreide geschrieben steht \u00bbCovid\u00ab auf einem Sarg mit einem Verstorbenen im Krematorium Dresden-Tolkewitz<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Sebastian Kahnert \/ picture alliance\/dpa\/dpa-Zentralbild  <\/figcaption><\/figure>\n<h3>Berliner Amtsarzt: Lockdown bis zum Fr\u00fchjahr n\u00f6tig<\/h3>\n<p><strong>06.00 Uhr: <\/strong>Der Berliner Amtsarzt Patrick Larscheid h\u00e4lt einen Lockdown bis zum Fr\u00fchjahr f\u00fcr unausweichlich \u2013 nicht allein in der Hauptstadt. \u00bbWir haben weiter irre hohe Infektionszahlen\u00ab, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. \u00bbNach dem Silvesterwochenende werden wir den Effekt der Weihnachtstage sehen.\u00ab Es sei zu vermuten, dass die Mobilit\u00e4t im zweiten Lockdown nicht so stark nachgelassen habe wie beim ersten im Fr\u00fchjahr.<\/p>\n<p>Larscheid ist Amtsarzt im Berliner Bezirk Reinickendorf und sp\u00fcrt die Folgen der Pandemie jeden Tag. Die M\u00f6glichkeit der Impfung sei eine tolle Sache, betonte er. Doch bislang sei unklar, ob die Geimpften das Virus nicht trotzdem weitertragen k\u00f6nnten. \u00bbWir m\u00fcssen bitte noch ein paar Monate durchhalten\u00ab, sagte Larscheid. \u00bbMan m\u00fcsste jetzt einen Appell an die Bev\u00f6lkerung richten, dass wir uns das alles zumuten m\u00fcssen.\u00ab Diesen Mumm sehe er im Moment zu wenig. \u00bbAber wir haben den ethischen Konsens, dass wir die medizinischen Notwendigkeiten st\u00e4rker gewichten wollen als die wirtschaftlichen\u00ab, betonte er.<\/p>\n<h3><strong>Biontech-Chefs T\u00fcreci und \u015eahin: \u00bbDeutschland wird genug Impfstoff bekommen\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>06.00 Uhr: <\/strong>Das Mainzer Unternehmen Biontech arbeitet nach eigenen Angaben unter Hochdruck am Aufbau neuer Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr den Corona-Impfstoff. \u00bbMomentan sieht es nicht rosig aus, es entsteht ein Loch, weil weitere zugelassene Impfstoffe fehlen und wir mit unserem Impfstoff diese L\u00fccke f\u00fcllen m\u00fcssen\u00ab, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin im SPIEGEL. Deutschland werde aber \u00bbgenug Impfstoff bekommen\u00ab.<\/p>\n<p>Der Mangel an Impfstoff h\u00e4nge auch mit der Einkaufspolitik der EU zusammen, erkl\u00e4rte Sahin. \u00bbEs gab die Annahme, dass noch viele andere Firmen mit Impfstoffen kommen. Offenbar herrschte der Eindruck: Wir kriegen genug, es wird alles nicht so schlimm, und wir haben das unter Kontrolle. Mich hat das gewundert\u00ab, sagte der Biontech-Chef.<\/p>\n<p>Die Idee der EU und anderer Regierungen, sich einen Korb aus verschiedenen Anbietern zusammenzustellen, sei eigentlich durchaus sinnvoll, erkl\u00e4rte Biontech-Chefmedizinerin \u00d6zlem T\u00fcreci. \u00bbIrgendwann stellte sich aber heraus: Viele k\u00f6nnen gar nicht zeitig liefern. Dann war es erst mal zu sp\u00e4t, woanders umf\u00e4nglich nachzuordern.\u00ab<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Lesen Sie hier das SPIEGEL-Gespr\u00e4ch von Steffen Klusmann und Thomas Schulz<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3> Kritik an Impfstrategie der Niederlande \u2013 175.000 Dosen ungenutzt<\/h3>\n<p><strong>05.45 Uhr:<\/strong> In den Niederlanden nimmt die Kritik an der Corona-Impfstrategie zu. Obwohl in einem Speziallager im Osten des Landes bereits rund 175.000 Impfdosen der Hersteller Pfizer und Biontech lagern, will das Land erst am 8. Januar als letztes Land in der EU die ersten Menschen impfen und am 18. Januar landesweit starten. Trotz der Kritik will die Regierung den Start der Impfkampagne nicht vorziehen. Das sei aus logistischen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich. Der Fahrplan werde vorerst nicht ver\u00e4ndert, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Donnerstag.<\/p>\n<p>Die Verb\u00e4nde der akuten medizinischen Versorgung hatten dringend an den Gesundheitsminister appelliert, bereits am kommenden Montag Pflegepersonal der Krankenh\u00e4user und Intensivstationen gegen Covid-19 zu impfen. Dies k\u00f6nne schnell in den Krankenh\u00e4usern geregelt werden. <\/p>\n<p>Krankenh\u00e4user und Intensiv-Stationen k\u00f6nnen nach eigenen Angaben dem Druck kaum noch standhalten. Die medizinische Versorgung sei angesichts st\u00e4ndig steigender Patientenzahlen und gro\u00dfer Personalengp\u00e4sse kaum noch zu bew\u00e4ltigen. In mehreren Kliniken des Landes wurden bereits Spezialisten der Armee eingesetzt.<\/p>\n<p>Zuletzt waren am Donnerstag knapp 10 000 Neuinfektionen in 24 Stunden gemeldet worden. Zum Vergleich: In Deutschland mit rund f\u00fcnfmal so vielen Einwohnern sind zuletzt rund 23.000 Neuinfektionen in 24 Stunden registriert worden.<\/p>\n<h3>Merz fordert schnelle \u00d6ffnung von Schulen<\/h3>\n<p><strong>04.01 Uhr:<\/strong> Vor der Corona-Beratung der Regierungschefs von Bund und L\u00e4ndern am 5. Januar hat der Kandidat f\u00fcr den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, vor erneuten, l\u00e4ngeren Schulschlie\u00dfungen gewarnt. Schulen m\u00fcssten \u00bbso schnell wie m\u00f6glich wieder ge\u00f6ffnet werden\u00ab, sagte Merz den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Von der Runde der Regierungschefs w\u00fcnsche er sich ein m\u00f6glichst einheitliches Vorgehen.<\/p>\n<p>Mit seiner Forderung stellte Merz sich hinter den umstrittenen Vorsto\u00df der baden-w\u00fcrttembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU). Diese habe \u00bbden Mut, etwas Richtiges zu sagen\u00ab.<\/p>\n<p>Am meisten belaste ihn \u00bbnicht der \u00f6konomische Schaden durch den Lockdown, sondern der massive Schaden in der Bildung unserer Kinder durch die geschlossenen Schulen. Darunter leiden vor allem die Kinder aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien.\u00ab Es handele sich dabei um \u00bbdie gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in und nach der Pandemie\u00ab.<\/p>\n<h3>S\u00f6der bremst Hoffnungen auf schnelles Ende des Lockdowns<\/h3>\n<p><strong>04.00 Uhr: <\/strong>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat Hoffnungen auf ein schnelles Ende des Lockdowns oder umfassende Lockerungen gebremst. \u00bbWir m\u00fcssen jetzt einfach die Zahlen nachhaltig senken. Daher bin ich sehr skeptisch, schon ab 10. Januar wieder \u00d6ffnungen in Aussicht zu stellen\u00ab, sagte S\u00f6der wenige Tage vor den erneuten Bund-L\u00e4nder-Beratungen der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>S\u00f6der forderte einen weiterhin entschlossenen Kampf von Bund und L\u00e4ndern gegen das Virus. \u00bbWir wissen nicht, ob wir im Fr\u00fchjahr Dank oder Quittung daf\u00fcr bekommen. Aber wenn wir aus \u00c4ngstlichkeit nicht entscheiden w\u00fcrden, dann h\u00e4tten wir unseren Auftrag verfehlt\u00ab, sagte er. \u00bbEs kommt jetzt nicht darauf an, die bequemste L\u00f6sung zu finden, sondern die wirkungsvollste.\u00ab<\/p>\n<h3>Bauern bereiten Erntehelfereinsatz vor<\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr: <\/strong>Die Bauern in Deutschland bereiten sich schon jetzt auf einen Start der Anbausaison und die Besch\u00e4ftigung von Erntehelfern unter besonderen Corona-Bedingungen vor. Im Jahr 2020 seien bundesweit rund 30 000 Erntehelfer aus Osteuropa teils extra eingeflogen worden, sagte der Pr\u00e4sident des Bayerischen und Vizepr\u00e4sident des Deutschen Bauernverbandes, Walter Heidl. Im neuen Jahr 2021 werden wieder mindestens genauso viele Helfer ben\u00f6tigt. \u00bbIch gehe wieder von einem vergleichbaren Prozedere aus.\u00ab<\/p>\n<p>In normalen Jahren waren bundesweit zehnmal so viele Erntehelfer besch\u00e4ftigt gewesen, allein in Bayern waren es weit mehr als 30 000. Sollte es wegen der anhaltenden Corona-Krise nicht m\u00f6glich sein, gen\u00fcgend Arbeitskr\u00e4fte aus dem Ausland zu besch\u00e4ftigen, k\u00f6nnten Ernten verderben oder manche Pflanzen auf den Feldern oder in den Glash\u00e4usern gar nicht erst gepflanzt werden, warnte Heidl.<\/p>\n<h3>Mehr als 550 Corona-Impfdosen zerst\u00f6rt \u2013 Festnahme in den USA <\/h3>\n<p><strong>02.23 Uhr:<\/strong> Ein ehemaliger Mitarbeiter einer Krankenhausapotheke im US-Bundesstaat Wisconsin ist festgenommen worden, weil er rund 570 Dosen eines Coronavirus-Impfstoffes ruiniert haben soll. Erste Ermittlungen h\u00e4tten ergeben, dass der Verd\u00e4chtige den Impfstoff vors\u00e4tzlich aus der K\u00fchlung genommen und \u00fcber Nacht stehen gelassen habe, erkl\u00e4rte die Polizei in Grafton am Donnerstag. Der Mann habe zugegeben, dass er gewusst habe, dass die Impfdosen damit unbrauchbar wurden.<\/p>\n<p>Der Vorfall ereignete sich laut Polizei bereits am 26. Dezember. Von dem unwirksamen Impfstoff seien noch 57 Dosen verabreicht worden, was nach Angaben des Krankenhauses aber keine direkte Gefahr f\u00fcr die Betroffenen bedeute. Das Motiv f\u00fcr die Tat war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<h3>Demonstrationen gegen Corona-Ma\u00dfnahmen in Stuttgart aufgel\u00f6st<\/h3>\n<p><strong>02.13 Uhr:<\/strong> Zum Jahresende haben Menschen in Stuttgart gegen die Corona-Politik der Bundesregierung und der Landesregierung Baden-W\u00fcrttembergs demonstriert. Dabei kam es wiederholt zu Verst\u00f6\u00dfen gegen die Auflagen. Insgesamt fanden \u00fcber den Donnerstagabend verteilt f\u00fcnf Demonstrationen statt, wie die Polizei mitteilte. Wie viele Menschen insgesamt daran teilnahmen, war zun\u00e4chst unklar. Bei den Protesten ging es unter anderem um ein \u00bbein Silvester ohne Corona-Ma\u00dfnahmen\u00ab und \u00bbdie sterbende Gastronomie\u00ab.<\/p>\n<p>Die Beamten kontrollierten einer Polizeisprecherin zufolge Versammlungsteilnehmer, die behaupteten, ein \u00e4rztliches Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht zu haben. Gr\u00f6\u00dfere Vorkommnisse habe es aber nicht gegeben.<\/p>\n<h3>Republikanischer Kandidat vor Senats-Stichwahl in Georgia in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>01.48 Uhr: <\/strong>Wenige Tage vor den Stichwahlen um zwei entscheidende Senatsmandate im US-Bundesstaat Georgia hat sich einer der Kandidaten in Quarant\u00e4ne begeben. Der republikanische Senator David Perdue hatte Kontakt zu einem Corona-Infizierten, wie sein Wahlkampfteam am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zwar seien Perdue und seine Frau negativ auf das neuartige Coronavirus getestet worden, dennoch seien die beiden nun in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<p>Die Stichwahlen entscheiden \u00fcber die k\u00fcnftige Mehrheit im US-Senat. Sie sind von gro\u00dfer Bedeutung, weil von der k\u00fcnftigen Senatsmehrheit abh\u00e4ngt, inwieweit der k\u00fcnftige US-Pr\u00e4sident Joe Biden seine Reformagenda umsetzen kann. <\/p>\n<p>Nach jetzigem Stand haben die Republikaner des abgew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Donald Trump in der Kongresskammer mit 100 Senatoren 50 Sitze sicher, Bidens Demokraten 48. Die Republikaner m\u00fcssen also nur eine der Stichwahlen in Georgia gewinnen, um auch k\u00fcnftig die Mehrheit im Senat zu stellen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Mit Kreide geschrieben steht \u00bbCovid\u00ab auf einem Sarg mit einem Verstorbenen im Krematorium Dresden-Tolkewitz Foto:\u2002Sebastian Kahnert \/ picture alliance\/dpa\/dpa-Zentralbild Berliner Amtsarzt: Lockdown bis zum Fr\u00fchjahr n\u00f6tig 06.00 Uhr:<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4899,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4898","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4898","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4898"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4898\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4899"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4898"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4898"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4898"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}