{"id":487,"date":"2020-06-15T14:47:39","date_gmt":"2020-06-15T11:47:39","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfstoff-bundesregierung-beteiligt-sich-an-impfstoffhersteller-curevac\/"},"modified":"2020-06-15T14:47:39","modified_gmt":"2020-06-15T11:47:39","slug":"corona-impfstoff-bundesregierung-beteiligt-sich-an-impfstoffhersteller-curevac","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-impfstoff-bundesregierung-beteiligt-sich-an-impfstoffhersteller-curevac\/","title":{"rendered":"Corona-Impfstoff: Bundesregierung beteiligt sich an Impfstoffhersteller CureVac"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/436806d3-9096-4adf-9262-2e5884330f2c_w948_r1.77_fpx39.44_fpy54.96.jpg\" title=\"Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)\" alt=\"Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU)<\/p>\n<p> Kay Nietfeld\/ dpa <\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Rennen um einen Corona-Impfstoff steigt der Bund bei der Biotechfirma CureVac ein. Dies teilten Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), CureVac und sein Hauptinvestor dievini, der dem SAP-Gr\u00fcnder Dietmar Hopp geh\u00f6rt, mit. Die Bundesrepublik Deutschland will sich mit 300 Millionen Euro am biopharmazeutischen Unternehmen CureVac AG beteiligen, das zu Hopps Portfolio geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Das Investment soll durch die Kreditanstalt f\u00fcr Wiederaufbau (KfW) umgesetzt werden, die einen Anteil von rund 23 Prozent an CureVac halten wird. Ziel sei, dem Unternehmen von Mehrheitseigner Dietmar Hopp finanzielle Sicherheit zu geben, sagte Altmaier. Der Staat wolle keinen Einfluss auf gesch\u00e4ftspolitische Entscheidungen nehmen. &quot;Die Technologie von CureVac hat das Potenzial, neue Impfstoffe und therapeutische Behandlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr viele Menschen zu entwickeln und \u00fcber den Markt zur Verf\u00fcgung zu stellen. Die Bundesregierung beteiligt sich an diesem vielversprechendem Unternehmen, weil sie erwartet, damit Entwicklungen zu beschleunigen, und es CureVac finanziell zu erm\u00f6glichen, das Potenzial seiner Technologie aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen,&quot; sagte der Bundeswirtschaftsminister.<\/p>\n<p>Hopp erkl\u00e4rte, er freue sich, dass auch von staatlicher Seite die Bedeutung der Biotechnologie erkannt und diese Schl\u00fcsselindustrie \u00fcber die fr\u00fche Forschung hinaus unterst\u00fctzt werde. <\/p>\n<h3>Trump soll Interesse gehabt haben<\/h3>\n<p>CureVac geh\u00f6rt zu den Unternehmen, die sich im Wettlauf bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes befinden. Die Biotechfirma hatte Mitte Mai positive pr\u00e4klinische Ergebnisse zu ihrem Projekt ver\u00f6ffentlicht. Noch im Juni sollten erste klinische Studien mit gesunden Freiwilligen starten. CureVac war im M\u00e4rz in die Schlagzeilen geraten, weil die US-Regierung angeblich Interesse an der \u00dcbernahme hatte. US-Pr\u00e4sident Donald Trump sollte der Firma einem Medienbericht zufolge einen hohen Betrag angeboten haben, um sich deren Arbeit exklusiv zu sichern. Das hatten die T\u00fcbinger allerdings zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>CureVac setzt bei seinen Forschungsarbeiten &#8211; wie auch der US-Biotechkonzern Moderna und die Mainzer Biotechfirma Biontech &#8211; auf Impfstoffe auf Basis der sogenannten Boten-RNA (mRNA). Sie soll den menschlichen Zellen die Information zur Produktion von Proteinen und damit zur Bek\u00e4mpfung der Krankheitserreger vermitteln. Biontech hatte im April als erstes Unternehmen in Deutschland gr\u00fcnes Licht f\u00fcr eine klinische Studie mit einem Corona-Impfstoffkandidaten hierzulande erhalten.<\/p>\n<p>Am Wochenende hatten Deutschland, Frankreich, Italien und die Niederlande eine Vereinbarung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca bekannt gegeben, mit der sich die EU-Staaten bis zu 400 Millionen Dosen eines in der Entwicklung befindlichen Corona-Impfstoffs sichern. Weltweit gab es nach Angaben des Verbands forschender Pharma-Unternehmen (vfa) vom Mai mehr als 120 Impfstoff-Projekte, von kleinen Firmen wie Biontech aus Mainz oder Curevac in T\u00fcbingen bis zu Konzernen wie Sanofi und GlaxoSmithKline . Doch wann eine Impfung zugelassen wird, wei\u00df derzeit niemand.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) Kay Nietfeld\/ dpa Im Rennen um einen Corona-Impfstoff steigt der Bund bei der Biotechfirma CureVac ein. 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