{"id":4856,"date":"2020-12-30T12:17:48","date_gmt":"2020-12-30T09:17:48","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-rki-meldet-erstmals-uber-1000-corona-tote-innerhalb-eines-tages\/"},"modified":"2020-12-30T12:17:48","modified_gmt":"2020-12-30T09:17:48","slug":"corona-news-am-mittwoch-rki-meldet-erstmals-uber-1000-corona-tote-innerhalb-eines-tages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-rki-meldet-erstmals-uber-1000-corona-tote-innerhalb-eines-tages\/","title":{"rendered":"Corona-News am Mittwoch: RKI meldet erstmals \u00fcber 1000 Corona-Tote innerhalb eines Tages"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/7eaeec92-fea5-4477-8da0-2ad82ac5e1cb_w948_r1.77_fpx60.4_fpy44.96.jpg\" title=\"Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble\" alt=\"Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Kay Nietfeld \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert<\/em>.<\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Berliner Gesundheitssenatorin wirft Bund schlechte Organisation bei Impfungen vor<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr:<\/strong> Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat der Bundesregierung vorgeworfen, bei der Verteilung des Corona-Impfstoffes schlecht organisiert zu sein. Im rbb-Inforadio kritisierte die SPD-Politikerin, dass bislang zu wenig Impfstoffdosen auf die L\u00e4nder verteilt w\u00fcrden: Berlin bekomme bis Jahresende 58.500 Impfdosen, eine Lieferung stehe dabei noch aus. \u00bbDas w\u00fcrde gerade einmal f\u00fcr die Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegeheimen reichen.\u00ab <\/p>\n<p>Der Bund habe nun zugesagt, dass Berlin ab Anfang des Jahres knapp 30.000 weitere Impfdosen bekomme. Allerdings gebe es Unsicherheiten bei den Lieferterminen, sagte die Senatorin. Das mache die Planung extrem schwierig. Deshalb seien die Berliner Impfzentren auch nicht im Vollbetrieb. Was sie sehr \u00e4rgere, sei der Umstand, dass der Liefertermin f\u00fcr die erste Januarwoche immer noch nicht feststehe. \u00bbWir wissen noch nicht einmal: Kommt der Impfstoff Montag oder Sonntag, und das ist nat\u00fcrlich f\u00fcr die Planung ungemein wichtig zur Buchung von Terminen.\u00ab<\/p>\n<h3>Kuba will bis Ende Juni mit eigenem Vakzin impfen<\/h3>\n<p><strong>9.54 Uhr:<\/strong> Kuba will noch in der ersten H\u00e4lfte des kommenden Jahres seine Bev\u00f6lkerung mit einem selbst entwickelten Impfstoff vor Covid-19 sch\u00fctzen. Das Land k\u00f6nne \u00bbdie kubanische Bev\u00f6lkerung innerhalb des ersten Halbjahres 2021 gegen das Sars-CoV-2-Virus immunisieren\u00ab, sagte der Direktor des Finlay-Impfstoff-Instituts, Vicente V\u00e9rez Bencomo, der Staatszeitung \u00bbGranma\u00ab. Zwei Impfstoffkandidaten, Soberana01 und Soberana02 (Souver\u00e4n01 und Souver\u00e4n02), h\u00e4tten in ersten Studien gute Ergebnisse gezeigt.<\/p>\n<p>Kubanische Wissenschaftler verf\u00fcgen \u00fcber Erfahrung in der Impfstoff-Herstellung. Das staatliche Impfprogramm f\u00fcr Kinder umfasst elf Vakzine gegen 13 Krankheiten. Acht davon werden auf der Karibikinsel hergestellt. Bisher haben die Beh\u00f6rden unter den 11,2 Millionen Einwohnern Kubas nur knapp 11.500 Corona-Infektionen und 143 Todesopfer registriert.<\/p>\n<h3>US-Kongressabgeordneter, 41, stirbt nach Sars-CoV-2-Infektion<\/h3>\n<p><strong>9.43 Uhr:<\/strong> In den USA ist am Dienstag erstmals ein Mitglied des Kongresses nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Der erst k\u00fcrzlich gew\u00e4hlte 41-j\u00e4hrige republikanische Abgeordnete Luke Letlow h\u00e4tte eigentlich am Sonntag vereidigt werden sollen. \u00bbCovid-19 hat den gew\u00e4hlten Kongressabgeordneten Letlow viel zu fr\u00fch von uns genommen\u00ab, schrieb der Gouverneur des Bundesstaates John Bel Edwards in der vergangenen Nacht auf Twitter. Erst im Dezember hatte sich Letlow in einer Stichwahl durchgesetzt, um seinen Wahlbezirk im Kongress zu repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Seine Corona-Infektion hatte Letlow am 18. Dezember \u00f6ffentlich gemacht. Zun\u00e4chst habe sich der Politiker zu Hause in Quarant\u00e4ne begeben. Als sich sein Zustand verschlechterte, sei er in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Letlow hinterl\u00e4sst laut US-Medien seine Frau und zwei gemeinsame Kinder.<\/p>\n<h3>Tschechien erlaubt sechs Impfdosen statt f\u00fcnf<\/h3>\n<p><strong>9.32 Uhr:<\/strong> Aus einem Fl\u00e4schchen Biontech-Impfstoff lassen sich h\u00e4ufig sechs statt nur f\u00fcnf Dosen gewinnen. Doch die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde untersagt das und sieht bisher vor, Reste wegzuwerfen. \u00dcber diese Ansage setzt sich die tschechische Regierung nun hinweg, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Das dortige Gesundheitsministerium habe mitgeteilt, dass es sechs Impfungen erlaube, wenn sich genug Impfstoff in den Ampullen befinde und die vorgeschriebene Impfmenge verabreicht werden k\u00f6nne. Ministerpr\u00e4sident Andrej Babi\u0161 habe die EU-Kommission in dieser Woche darum gebeten, seinem Land dieses Vorgehen zu gestatten, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Nach den Weihnachtsfeiertagen spitzt sich das Infektionsgeschehen in Tschechien zu. Am Mittwoch meldeten die Beh\u00f6rden 16.329 Neuinfektionen binnen 24 Stunden \u2013 den h\u00f6chsten Tageswert seit Beginn der Pandemie. Mehr als 5700 Menschen befinden sich im Krankenhaus in Behandlung.<\/p>\n<h3>Chef der Republikaner im US-Senat stoppt Erh\u00f6hung der <strong>Corona<\/strong>-Hilfen<\/h3>\n<p><strong>9.20 Uhr<\/strong>: Der republikanische Mehrheitsf\u00fchrer im Senat, Mitch McConnell, hat die Erh\u00f6hung der Corona-Hilfen f\u00fcr von Armut bedrohte Amerikaner mit einem taktischen Man\u00f6ver vorerst verhindert. McConnell verband am Dienstag die Abstimmung \u00fcber die Erh\u00f6hung der Hilfen von 600 auf 2000 Dollar mit den Entscheidungen \u00fcber neue Vorschriften f\u00fcr soziale Netzwerke und einer Untersuchung zur Sicherheit von Wahlen. <\/p>\n<p>Zwar unterst\u00fctzen die oppositionellen Demokraten und zunehmend auch Republikaner die Forderung nach der Erh\u00f6hung. Allerdings lehnen Demokraten entschieden \u00c4nderungen der Gesetze f\u00fcr IT-Konzerne wie Facebook ab. Auch Untersuchungen, die die Wahl von Joe Biden zum Pr\u00e4sidenten infrage stellen k\u00f6nnten, unterst\u00fctzen sie nicht. In der Folge fand das von McConnell zur Abstimmung gestellte Gesetzespaket keine Mehrheit im Senat.<\/p>\n<h3>Chinesischer Corona-Impfstoff hat Wirksamkeit von 79 Prozent<\/h3>\n<p><strong>9.00 Uhr: <\/strong>Mit dem Pharmakonzern Sinopharm hat nun auch in China erstmals ein Hersteller Details zur Wirksamkeit seines Corona-Impfstoffes bekannt gegeben. Wie das Unternehmen mitteilte, soll der Impfstoff einen ann\u00e4hernd 79-prozentigen Schutz vor Covid-19 (79,34 Prozent) bieten. Die Ver\u00f6ffentlichung der Daten ist ein wichtiger Schritt f\u00fcr die finale Zulassung des Impfstoffes, von dem sich auch Staaten au\u00dferhalb Chinas bereits Dosen gesichert haben.<\/p>\n<p>In China selbst gibt es neben Sinopharm mit Anhui Zhifei Longcom, CanSino und Sinovac noch drei weitere Unternehmen, die sich in der Endphase der Impfstoff-Entwicklung befinden. Eine endg\u00fcltige Zulassung im Inland wurde bisher noch keiner der Firmen erteilt. China hatte das Ziel ausgegeben, bis Ende des Jahres 600 Millionen Dosen auf den Markt bringen zu k\u00f6nnen. Zuletzt war in Staatsmedien auch davon die Rede, bis Mitte Februar 50 Millionen Chinesen impfen zu wollen.<\/p>\n<h3><strong>Gro\u00dfbritannien genehmigt Impfstoff von AstraZeneca <\/strong><\/h3>\n<p><strong>8.50 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien ist ein zweiter Corona-Impfstoff zugelassen worden: Die britische Regierung ist den Empfehlungen der Arzneimittelaufsichtsbeh\u00f6rde MHRA gefolgt, den Impfstoff AZD1222 der schwedischen Pharmafirma AstraZeneca und der britischen Oxford-Universit\u00e4t zuzulassen. <\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien ist damit das weltweit erste Land, das den Oxford-Impfstoff zugelassen hat. Anfang Dezember hatte Gro\u00dfbritannien bereits den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer genehmigt. <\/p>\n<h3>Frankreich erw\u00e4gt erweiterte n\u00e4chtliche Ausgangssperre<\/h3>\n<p><strong>8.45 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die Corona-Pandemie erw\u00e4gt die franz\u00f6sische Regierung, in besonders schwer betroffenen Landesteilen die n\u00e4chtliche Ausgangssperre auszuweiten. Die Ausgangssperre w\u00fcrde nach diesen \u00dcberlegungen in diesen Regionen auf 18.00 Uhr vorverlegt, wie Gesundheitsminister Olivier Veran am Dienstag dem Fernsehsender France 2 sagte. Der Start dieser erweiterten Ausgangssperre sei f\u00fcr Samstag in vier \u00f6stlichen Regionen anvisiert.<\/p>\n<p>Die erweiterte Ausgangssperre k\u00f6nnte schlie\u00dflich auf bis zu 20 Regionen ausgeweitet werden, erkl\u00e4rte Verans Ministerium. Die derzeitige n\u00e4chtliche Ausgangssperre gilt von 20.00 Uhr bis 06.00 Uhr. Eine R\u00fcckkehr zu einem kompletten Lockdown schlie\u00dft die Regierung derzeit jedoch aus.<\/p>\n<p>In Frankreich wurden am Dienstag 11.395 neue Corona-Infektionen verzeichnet \u2013 mehr als das Doppelte des Tagesziels der Regierung zur Lockerung der Beschr\u00e4nkungen. Dieses liegt bei 5000 Neuinfektionen pro Tag. In Frankreich waren am Sonntag die ersten Menschen gegen das neuartige Coronavirus geimpft worden. In der ersten Impfphase werden die Bewohner von Pflegeheimen immunisiert.<\/p>\n<h3>Bundesb\u00fcrger blicken trotz Corona zuversichtlich auf 2021<\/h3>\n<p><strong>8.05 Uhr: <\/strong>Trotz Corona sind die Menschen in Deutschland zuversichtlich f\u00fcr das kommende Jahr. Das geht aus einer Umfrage der Stiftung f\u00fcr Zukunftsfragen von British American Tobacco (BAT) hervor. Danach sieht eine knappe Mehrheit der Bundesb\u00fcrger (51 Prozent) positiv auf das kommende Jahr (2015 waren es 44 Prozent).<\/p>\n<p>Am hoffnungsvollsten zeigen sich hierbei die \u00dcber-65-J\u00e4hrigen (59 Prozent), w\u00e4hrend die mittleren Altersgruppen (36 Prozent) mehrheitlich angstvoll auf die Entwicklung der kommenden zw\u00f6lf Monate schauen. Knapp jeder vierte Deutsche (23 Prozent) glaubt, Deutschland werde Ende 2021 wirtschaftlich besser dastehen als heute (2015: 20 Prozent).<\/p>\n<p>Eine der weiterhin gr\u00f6\u00dften Sorgen der Deutschen bleibt die Spaltung der Gesellschaft \u2013 und der Klimawandel. Machten sich 2007 nur 47 Prozent der Deutschen Sorgen um die Umwelt, sind es 2020 gut die H\u00e4lfte (51 Prozent). Das Thema Umwelt wird insbesondere von den \u00e4lteren Bundesb\u00fcrgern mit Sorge betrachtet (60 Jahre und \u00e4lter: 60 Prozent).<\/p>\n<h3>FDP-Chef Lindner fordert Stopp der corona-bedingten Neuverschuldung<\/h3>\n<p><strong>7.30 Uhr:<\/strong> Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner fordert eine rasche Abkehr von der Schuldenpolitik schon im kommenden Jahr. \u00bbWir m\u00fcssen bereits 2021 damit beginnen, wieder auf den Konsolidierungspfad zu kommen\u00ab, sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Berlin. \u00bbDie Bundestagswahl wird eine gro\u00dfe Entscheidungssituation sein: Wollen wir tats\u00e4chlich dauerhaft in die Verschuldung, so wie SPD und Gr\u00fcne das raten? Oder gibt es eine R\u00fcckkehr zur Schuldenbremse, indem auch der Staat wieder bescheidener wird und sich auf Notwendiges konzentriert?\u00ab<\/p>\n<p>Die Finanzierung der Lasten der Corona-Pandemie hat die Neuverschuldung stark ansteigen lassen. War der Bundeshaushalt in den vergangenen Jahren ohne neue Schulden ausgekommen, ist im Etat f\u00fcr das kommende Jahr, den der Bundestag im Dezember verabschiedet hat, eine Neuverschuldung von fast 180 Milliarden Euro vorgesehen.<\/p>\n<p>Lindner sagt, es gehe nun darum, ob man die aktuelle Situation perpetuieren und quasi eine Wette auf dauerhaft niedrige Zinsen und eine Wette auf die Finanzm\u00e4rkte machen wolle oder nicht. F\u00fcr den Vorsitzenden der Freien Demokraten steht fest: \u00bbWir d\u00fcrfen den Staat nicht so stark in die Abh\u00e4ngigkeit der Finanzm\u00e4rkte jagen wie gegenw\u00e4rtig.\u00ab<\/p>\n<h3>Baden-W\u00fcrttemberg will Schulen nach 10. Januar wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>6.50 Uhr: <\/strong>Die Debatte dar\u00fcber, wie gef\u00e4hrlich Schulen als Corona-Hotspots sind, geht weiter &#8211; und mit ihr die Frage, ob und wann Schulen wieder \u00f6ffnen. Baden-W\u00fcrttembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann bekr\u00e4ftigt ihre Forderung, Kinderg\u00e4rten und Grundschulen auf jeden Fall schon ab dem 11. Januar wieder zu \u00f6ffnen. Diesen Beschluss sollten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpr\u00e4sidenten bei ihrer Konferenz am Dienstag f\u00e4llen, forderte die CDU-Politikerin in der \u00bbBild\u00ab-Zeitung. \u00bbAuch wenn der Lockdown \u00fcber den 10. Januar hinaus verl\u00e4ngert wird, sollten Kitas und Grundschulen wieder \u00f6ffnen f\u00fcr Pr\u00e4senzunterricht. In diesen Altersklassen ist es unerl\u00e4sslich, dass Kinder in Kitas gehen und in Schulen lernen.\u00ab<\/p>\n<p>Eisenmann betonte, im Unterricht in der Schule sei der Lernerfolg am gr\u00f6\u00dften. \u00bbWir m\u00fcssen in dieser Krise auf Virologen genauso wie auf Kinder\u00e4rzte und Kinderpsychologen h\u00f6ren. Und die sagen uns, dass die Langzeitfolgen f\u00fcr Kinder durch geschlossene Schulen enorm sind\u00ab, gab sie zu bedenken.<\/p>\n<p>SPD-Chefin Saskia Esken bewertete den Vorschlag Eisenmanns in einem Interview der Funke-Mediengruppe als \u00bbgeradezu unverantwortlich\u00ab. Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte sich gegen eine R\u00fcckkehr zum normalen Schulbetrieb nach dem 10. Januar ausgesprochen. \u00bbNach dem Lockdown darf es keine R\u00fcckkehr zum regul\u00e4ren Pr\u00e4senzunterricht geben. Maske, L\u00fcften plus 30 Kinder geht nicht, ansonsten droht wieder exponentielles Wachstum der Infektionszahlen\u00ab, sagte Lauterbach der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Er forderte \u00bbbundesweit geteilte Klassen, zus\u00e4tzliche Unterst\u00fctzung f\u00fcr Lernschw\u00e4chere, ausnahmslose Maskenpflicht in den Schulgeb\u00e4uden und verk\u00fcrzte Sommerferien zum Ausgleich der Defizite\u00ab.<\/p>\n<h3>Umfrage: Viele halten die Corona-Warn-App f\u00fcr nutzlos<\/h3>\n<p><strong>6.10 Uhr:<\/strong> Viele Menschen nutzen die Corona-Warn-App nicht, weil sie sie f\u00fcr untauglich halten im Kampf gegen die Pandemie. Das geht aus einer bundesweiten Umfrage im Auftrag des Staatsministeriums Baden-W\u00fcrttemberg hervor, die der dpa vorliegt. Darin gaben demnach 33 Prozent der Nichtnutzer an, dass die App aus ihrer Sicht nutzlos ist und nichts bringt.<\/p>\n<p>19 Prozent h\u00e4tten die Sorge um den Datenschutz oder ein \u00dcberwachungsgef\u00fchl als Grund des Verzichts genannt. 16 Prozent der Nichtnutzer besitzen laut der Umfrage ein Smartphone, auf dem die App nicht l\u00e4uft. \u00bbDie App ist eine gute Ausgangsbasis, aber sie sch\u00f6pft ihr Potenzial nach meinem Eindruck bislang bei Weitem nicht aus\u00ab, sagte Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne).<\/p>\n<p>In der Umfrage gaben nur 36 Prozent der etwas mehr als 1000 Befragten an, die App \u00fcberhaupt installiert und aktiviert zu haben. 58 Prozent verneinten das. 6 Prozent teilten mit, kein Smartphone zu besitzen.<\/p>\n<h3>RKI meldet erstmals \u00fcber 1000 Corona-Tote innerhalb eines Tages<\/h3>\n<p><strong>5.30 Uhr: <\/strong>Die Zahl der gemeldeten Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat zum ersten Mal die Marke von 1000 \u00fcberschritten und damit einen H\u00f6chststand erreicht. Binnen eines Tages \u00fcbermittelten die deutschen Gesundheits\u00e4mter dem Robert Koch-Institut (RKI) 1129 neue Todesf\u00e4lle. Das geht aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervor. Au\u00dferdem wurden 22.459 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (23.12.) waren 24.740 Neuinfektionen und der bisherige H\u00f6chststand von 962 Todesf\u00e4llen gemeldet worden.<\/p>\n<p>Das RKI hatte vor den Weihnachtstagen mitgeteilt, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar seien, da es zum Jahreswechsel hin mit einer geringeren Zahl an Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheits\u00e4mtern rechnete. Dennoch war die Zahl der neuen Todesf\u00e4lle am Mittwochmorgen deutlich h\u00f6her als vor einer Woche.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheits\u00e4mter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Mittwochmorgen bei 141,3. Ihr bisheriger H\u00f6chststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die Unterschiede zwischen den Bundesl\u00e4ndern sind jedoch enorm: Die h\u00f6chsten Inzidenzen hatten am Dienstag Sachsen mit 330,0 und Th\u00fcringen mit 255,1 den niedrigsten Wert hatte Niedersachsen mit 79,6.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie 1.687.185 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.12., 0 Uhr). Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Mittwoch auf 32.107. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 1.302.600 an.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Bericht vom Dienstagabend bei 0,67 (Montag: 0,74). Dieser R-Wert bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 67 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab. Das RKI betont in seinem Bericht aber, dass zum Jahreswechsel hin Corona-F\u00e4lle nur verz\u00f6gert angezeigt, erfasst und \u00fcbermittelt w\u00fcrden, sodass der R-Wert zudem gegebenenfalls untersch\u00e4tzt werde.<\/p>\n<h3>Wohnungslosenhilfe fordert mehr Notunterk\u00fcnfte wegen Lockdowns<\/h3>\n<p><strong>3.45 Uhr: <\/strong>Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe fordert von den Kommunen mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr Obdachlose in der Coronakrise und angesichts des harten Lockdowns. \u00bbWir bef\u00fcrchten, dass f\u00fcr wohnungslose Menschen der Corona-Winter noch gef\u00e4hrlicher wird\u00ab, sagte Werena Rosenke, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Arbeitsgemeinschaft mit Sitz in Berlin, der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Laut Rosenke besteht das Problem, dass das Angebot an Unterk\u00fcnften derzeit oft knapper ist, um die Abstandsregeln einhalten zu k\u00f6nnen und das Infektionsrisiko zu verringern. F\u00fcr tags\u00fcber gebe es au\u00dferdem zu wenige Orte.<\/p>\n<p>In diesem Jahr sind bereits mindestens zwei Wohnungslose in Deutschland erfroren. Seit 1991 sind es nach Angaben der Organisation mindestens 320 K\u00e4ltetote.<\/p>\n<p>Rosenke forderte auch mehr finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Corona-Tests. \u00bbIn den meisten F\u00e4llen m\u00fcssen die Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe die Kosten f\u00fcr Testungen selbst finanzieren \u2013 weder Bund, L\u00e4nder noch Kommunen beteiligen sich ausreichend an den Kosten.\u00ab Dies bringe viele Einrichtungen schnell an ihre finanziellen Grenzen. Wohnungslosen Menschen m\u00fcsse auch ein niedrigschwelliger Zugang zu Impfungen erm\u00f6glicht werden, forderte Rosenke.<\/p>\n<p>Von der K\u00e4lte besonders bedroht sind die rund 41.000 Menschen in Deutschland, die ganz ohne Unterkunft auf der Stra\u00dfe leben. Als wohnungslos gelten rund 640.000 weitere Menschen, die etwa in Gemeinschaftsunterk\u00fcnften leben.<\/p>\n<h3><strong>Suche nach dem Corona-Ursprung: Die Virusj\u00e4ger<\/strong><\/h3>\n<p><strong>2.35 Uhr:<\/strong> Drei Viertel aller Epidemien wurden in der Vergangenheit durch eine Virus\u00fcbertragung von Tier zu Mensch ausgel\u00f6st. Aids, Malaria, das Zika-Virus oder die Pest. Doch wie sprang Sars-CoV-2 auf den Menschen \u00fcber? Hier im Video.<\/p>\n<h3>Regierungsbeauftragter bittet Pflegekr\u00e4fte, sich impfen zu lassen<\/h3>\n<p><strong>2.30 Uhr:<\/strong> Der Pflegebevollm\u00e4chtigte der Bundesregierung appelliert an alle Pflegekr\u00e4fte hierzulande, sich gegen Corona impfen zu lassen. Je mehr Menschen geimpft werden, desto weniger Wirte finde das Virus und die Ausbreitung werde einged\u00e4mmt, sagte Andreas Westerfellhaus der \u00bbRheinischen Post\u00ab. \u00bbUnd ich bin mir sicher, dass diese Einsicht auch die meisten Pflegekr\u00e4fte haben und sich impfen lassen\u00ab, sagte er. In Alten- und Pflegeheimen sterben zurzeit sehr viele Menschen an oder mit Covid-19.<\/p>\n<p>Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach wies darauf hin, dass Pflegepersonal auch zur Impfung gezwungen werden k\u00f6nnte \u2013 ohne sich diese Forderung allerdings zu eigen zu machen. \u00bbMit dem Infektionsschutzgesetz g\u00e4be es zwar eine rechtliche Grundlage daf\u00fcr, dass Altenheime und Krankenh\u00e4user ihr Personal zu einer Impfung zwingen. Aber die Bundesregierung hat versprochen, dass es keine Impfpflicht geben wird. Dabei wird es bleiben, und das ist auch richtig\u00ab, sagte Lauterbach ebenfalls der \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Zugleich wunderte sich Lauterbach erneut \u00fcber die Skepsis mancher \u00c4rzte. Er selbst werde sich sofort impfen lassen.<\/p>\n<h3>Neue Coronavirus-Variante erstmals auch in den USA festgestellt<\/h3>\n<p><strong>2.15 Uhr: <\/strong>Die neue und offenbar ansteckendere Variante des Coronavirus ist erstmals auch in den USA festgestellt worden. Die Mutation sei bei einem 20-j\u00e4hrigen Patienten im Bundesstaat Colorado diagnostiziert worden, teilte der dortige Gouverneur Jared Polis am Dienstag \u00fcber den Onlinedienst Twitter mit. Der Mann befinde sich im Verwaltungsbezirk Elbert in Quarant\u00e4ne. Er sei nicht auf Reisen gewesen.<\/p>\n<p>Die USA sind das am st\u00e4rksten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Rund 19,3 Millionen Menschen infizierten sich dort bislang mit dem Virus, mehr als 335.000 Menschen starben nach Angaben der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t im Zusammenhang mit der Infektion.<\/p>\n<p>Die neue Form des Coronavirus hat sich in S\u00fcdengland stark ausgebreitet. Am vergangenen Wochenende war sie auch bei zwei Patienten in Kanada festgestellt worden. Dies waren die ersten bekannten F\u00e4lle von Infektionen mit dieser Virus-Variante in Nordamerika. Nach Angaben der EU-Gesundheitsbeh\u00f6rde ECDC wurden weltweit insgesamt mehr als 3000 F\u00e4lle dieser Virus-Mutation entdeckt.<\/p>\n<p>In Deutschland wurden bislang nur einzelne F\u00e4lle der neuen Virus-Variante festgestellt. Laut Studien ist diese Form des Erregers deutlich ansteckender als die vorherigen.<\/p>\n<h3>Mehr als eine halbe Million Corona-Tote in Lateinamerika und Karibik<\/h3>\n<p><strong>1.35 Uhr:<\/strong> In Lateinamerika und der Karibik ist inzwischen mehr als eine halbe Million Todesf\u00e4lle durch das Coronavirus verzeichnet worden. In der Region gab es mindestens 500.800 Corona-Tote, wie eine Z\u00e4hlung der Nachrichtenagentur AFP ergab. Lateinamerika und die Karibik sind nach Europa die zweite Weltregion mit mehr als 500.000 registrierten Todesopfern der Pandemie. In Europa war diese Marke zw\u00f6lf Tage zuvor \u00fcberschritten worden.<\/p>\n<p>Die Staaten in Lateinamerika mit den h\u00f6chsten Zahlen von verzeichneten Corona-Toten sind Brasilien (rund 192.000) und Mexiko (etwa 120.000). In vier Staaten dieser Weltregion sind inzwischen die Impfkampagnen gegen das Coronavirus angelaufen. Dies sind Argentinien, Chile, Costa Rica und Mexiko. In Argentinien wird der umstrittene russische Impfstoff Sputnik V verwendet, in den anderen drei L\u00e4ndern das Pr\u00e4parat der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer.<\/p>\n<p>Die Weltregion mit der dritth\u00f6chsten Zahl von Corona-Toten sind die USA und Kanada. Dort wurden insgesamt mehr als 350.000 Todesf\u00e4lle verzeichnet.<\/p>\n<h3><strong>Schulen in der Coronakrise: Das M\u00e4rchen vom Pandemieparadies<\/strong><\/h3>\n<p><strong>0.55 Uhr:<\/strong> Schulen sind angeblich keine Treiber der Pandemie, behaupten die Bildungsminister. Doch es gibt Zweifel an dieser Lesart \u2013 auch weil ein Ministerium anderslautende Ergebnisse zur\u00fcckgehalten hat. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Staatsrechtsexperten warnen vor Verletzung der Grundrechte von Geimpften<\/h3>\n<p><strong>0.40 Uhr:<\/strong> Der fr\u00fchere Pr\u00e4sident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-J\u00fcrgen Papier, hat vor der Verletzung von Grundrechten von gegen das Coronavirus geimpften B\u00fcrgern gewarnt. Sobald gesichert sei, dass von Geimpften keine Ansteckungsgefahr ausgehe, gebe es \u00bbverfassungsrechtlich keine Legitimation mehr, die Betroffenen in ihren Grundrechten weiter zu beschr\u00e4nken\u00ab, sagte Papier der \u00bbBild\u00ab-Zeitung.<\/p>\n<p>Seit Tagen gibt es eine politische Debatte darum, ob Corona-Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr gegen das Virus geimpfte B\u00fcrger aufgehoben werden sollen. Rechtspolitiker der Gro\u00dfen Koalition pr\u00fcfen, ob eine solche m\u00f6gliche Vorzugsbehandlung durch Privatunternehmen verboten werden soll.<\/p>\n<p>Papier sagte jedoch, er habe \u00bbverfassungsrechtliche Bedenken\u00ab, wenn der Staat privaten Unternehmen vorschreibe, welche Privilegien sie gew\u00e4hren d\u00fcrfen \u2013 \u00bbsolange diese nicht zur Versch\u00e4rfung des Infektionsgeschehens f\u00fchren\u00ab.<\/p>\n<p>Auch der Staatsrechtsexperte und fr\u00fchere Bundesverteidigungsminister Rupert Scholz (CDU) warnte vor der Verletzung von Grundrechten. Wer per Gesetz \u00bbangebliche Sonderrechte oder Privilegien f\u00fcr Corona-Geimpfte verhindern will und sich dabei auf die Solidarit\u00e4t mit Noch-nicht-Geimpften beruft, verdreht die Tatsachen\u00ab, sagte er zu \u00bbBild\u00ab. Es gehe nicht um Solidarit\u00e4t, sondern darum, \u00bbob B\u00fcrger, die nachweislich nicht mehr ansteckend sind, weiter bevormundet werden sollen\u00ab.<\/p>\n<p>In Deutschland hatte am vergangenen Wochenende die Impfkampagne gegen das Coronavirus begonnen. In der ersten Phase werden bundesweit Menschen ab 80 Jahren sowie Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeheimen geimpft.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Impfstoff: Wegkippen statt spritzen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>0.15 Uhr:<\/strong> Aus einem Fl\u00e4schchen Biontech-Impfstoff lassen sich h\u00e4ufig sechs statt nur f\u00fcnf Dosen gewinnen. Doch die EU-Arzneimittelbeh\u00f6rde untersagt das \u2013 und sieht vor, Reste wegzuwerfen. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Bundestagspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble Foto:\u2002Kay Nietfeld \/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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