{"id":482,"date":"2020-06-15T09:06:09","date_gmt":"2020-06-15T06:06:09","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-3\/"},"modified":"2020-06-15T09:06:09","modified_gmt":"2020-06-15T06:06:09","slug":"coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-montag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19-3\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Montag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/594d1a10-3289-49eb-887a-3929f090d851_w948_r1.77_fpx45.9_fpy49.99.jpg\" title=\"Menschen in Peking mit Schutzkleidung\" alt=\"Menschen in Peking mit Schutzkleidung\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Menschen in Peking mit Schutzkleidung<\/p>\n<p> NOEL CELIS\/ AFP <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Staus an der d\u00e4nischen Grenze<\/h3>\n<p>07.46 Uhr: Schon  am fr\u00fchen Morgen kamen Autofahrer vor dem Grenz\u00fcbergang von Deutschland nach D\u00e4nemark auf der Autobahn A7 nur schleppend voran. Auch am Grenz\u00fcbergang Kupferm\u00fchle bildete sich eine etwa ein Kilometer lange Schlange, wie die Polizei S\u00fcdj\u00fctland twitterte. Denn die Kontrollen wurden nicht eingestellt. An den anderen ge\u00f6ffneten Grenz\u00fcberg\u00e4ngen gab es zun\u00e4chst keine Warteschlangen.<\/p>\n<p>Von Montag d\u00fcrfen deutsche, norwegische sowie isl\u00e4ndische Urlauber wieder nach D\u00e4nemark, sofern sie mindestens sechs \u00dcbernachtungen gebucht haben. Es werden bereits an diesem Tag deutsche G\u00e4ste in rund 14 000 gebuchten Ferienh\u00e4usern erwartet, darunter allein 5300 in S\u00fcdj\u00fctland, wie der d\u00e4nische Rundfunksender DR vor einigen Tagen unter Verweis auf Zahlen des zust\u00e4ndigen Branchenverbandes berichtete. <\/p>\n<h3>Deutschland beendet Grenzkontrollen<\/h3>\n<p>07.00 Uhr: Die Grenzen zwischen Deutschland und seinen Nachbarl\u00e4ndern sind wieder ge\u00f6ffnet. Die Bundespolizei beendete um Mitternacht in der Nacht zum Montag auf Anordnung von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) die Grenzkontrollen, die vor drei Monaten wegen der Corona-Pandemie eingef\u00fchrt worden waren. Zugleich liefen die Reisewarnungen des Ausw\u00e4rtigen Amts f\u00fcr die meisten europ\u00e4ischen L\u00e4nder aus.<\/p>\n<p>Nicht alle der wegen des Coronavirus innerhalb Europas verh\u00e4ngten Einreisesperren sind jedoch aufgehoben. So gelten in Finnland und Norwegen die Einreiseverbote in bestimmten F\u00e4llen weiterhin. In Gro\u00dfbritannien m\u00fcssen die meisten Einreisenden f\u00fcr zwei Wochen in Quarant\u00e4ne. Das Ausw\u00e4rtige Amt warnt deshalb auch weiterhin vor nicht notwendigen Reisen in diese L\u00e4nder.<\/p>\n<h3>Peking riegelt weitere Stadtviertel ab<\/h3>\n<p>06.55 Uhr: Nach dem gr\u00f6\u00dften Ausbruch des Coronavirus seit vielen Wochen in Peking geht die Angst vor einer neuen Welle von Infektionen um. In der chinesischen Hauptstadt werden deshalb zehn weitere Stadtviertel abgeriegelt. Ein Vertreter der Stadtverwaltung sagte am Montag, mehrere neue Infektionsf\u00e4lle seien auf einen Gro\u00dfhandelsmarkt im nordwestlichen Bezirk Haidian zur\u00fcckzuf\u00fchren. Deswegen w\u00fcrden der Markt und nahegelegene Schulen geschlossen sowie zehn Viertel der Gegend unter Quarant\u00e4ne gestellt.<\/p>\n<p>Am Samstag war in der chinesischen Hauptstadt bereits den Bewohnern von elf Wohngebieten im s\u00fcdlichen Bezirk Fengtai das Verlassen ihrer Wohnungen untersagt worden, nachdem sich dort das Coronavirus ausgebreitet hatte. Diese F\u00e4lle verfolgten die Beh\u00f6rden zu einem Gro\u00dfmarkt f\u00fcr frische Lebensmittel in Fengtai zur\u00fcck, der ebenfalls geschlossen wurde.<\/p>\n<h3>Paris \u00f6ffnet Restaurants und Caf\u00e9s<\/h3>\n<p>04.58 Uhr: Frankreichs Staatspr\u00e4sident Emmanuel Macron hat eine weitere Lockerung der Corona-Beschr\u00e4nkungen im Land angek\u00fcndigt. Restaurants und Caf\u00e9s im Gro\u00dfraum Paris k\u00f6nnten schon vom Montag an wieder komplett \u00f6ffnen, sagte der 42-J\u00e4hrige bei einer Fernsehansprache am Sonntagabend.<\/p>\n<p>Die Hauptstadtregion ist besonders von der Coronakrise betroffen, deswegen durfte bisher nur auf Au\u00dfenterrassen von Lokalen gegessen und getrunken werden. &quot;Von morgen an k\u00f6nnen wir das Kapitel der ersten Phase der Krise schlie\u00dfen&quot;, sagte der Staatschef. Seine Ansprache war die vierte seit Beginn der Krise Mitte M\u00e4rz.<\/p>\n<h3>Studierende k\u00f6nnen ab Dienstag Nothilfen beantragen<\/h3>\n<p>04.07 Uhr: Wegen der Coronakrise in finanzielle Notlage geratene Studierende soll in K\u00fcrze staatliche Hilfen erhalten k\u00f6nnen. &quot;Ab Dienstag k\u00f6nnen die Betroffenen nicht r\u00fcckzahlbare Zusch\u00fcsse von bis zu 500 Euro pro Monat \u00fcber ein bundesweit einheitliches Online-Verfahren beantragen&quot;, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) der &quot;Augsburger Allgemeinen&quot;. Die Antr\u00e4ge w\u00fcrden dann vom jeweils vor Ort zust\u00e4ndigen Studierendenwerk bearbeitet.<\/p>\n<p>Die Hilfe steht Karliczek zufolge Studierenden aus dem In- und Ausland zu, unabh\u00e4ngig von Alter und Semesterzahl. &quot;Entscheidendes Kriterium ist die pandemiebedingte individuelle, akute Notlage.&quot; Nach Angaben des Deutschen Studierendenwerks gingen vor der Ausbreitung des Coronavirus rund zwei Drittel der Studierenden einem Nebenjob nach, um ihr Studium zu finanzieren. Viele dieser Jobs, etwa in der Gastronomie, sind weggefallen.<\/p>\n<h3>39 Neuinfektionen in Peking nach Ausbruch auf Gro\u00dfmarkt<\/h3>\n<p>03.38 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch rund um einen Gro\u00dfmarkt in Peking steigt die Zahl der Infektionen. Die chinesische Gesundheitsbeh\u00f6rde meldete innerhalb eines Tages 49 best\u00e4tigte Neuinfektionen. Davon seien 39 lokale infiziert worden, erkl\u00e4rte die nationale Gesundheitskommission (NHC). Von den best\u00e4tigten F\u00e4llen w\u00fcrden 36 auf die Hauptstadt Peking entfallen und weitere zehn Infektionen seien von Einreisenden eingeschleppt.<\/p>\n<p>Der Gro\u00dfmarkt Xinfadi in Fengtai steht im Verdacht, Ursprungsort eines Ausbruchs in Peking zu sein. Er wurde am fr\u00fchen Samstagmorgen geschlossen. Die Stadt lie\u00df Medienberichten zufolge Proben vom Markt entnehmen und ordnete eine vollst\u00e4ndige Desinfektion an.<\/p>\n<h3>Lambrecht weist datenschutzrechtliche Bedenken bei Corona-App zur\u00fcck<\/h3>\n<p>02.48 Uhr: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat datenschutzrechtliche Bedenken gegen die Corona-Warn-App zur\u00fcckgewiesen. F\u00fcr die Anwendung &quot;gelten die allgemeinen Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung ohne Wenn und Aber&quot;, sagte Lambrecht der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;. Alle datenschutzrechtlichen Fragen seien bei der App abgedeckt.<\/p>\n<p>Forderungen der FDP, Gr\u00fcnen und Linkspartei nach einem Gesetz f\u00fcr die App erteilte Lambrecht eine Abfuhr. Die Bundesregierung habe sich f\u00fcr &quot;v\u00f6llige Transparenz&quot; bei der Anwendung entschieden und alle Codes offengelegt, betonte sie. Die Ministerin \u00e4u\u00dferte die Hoffnung, dass die App &quot;von m\u00f6glichst vielen genutzt wird&quot;. Lambrecht ist mit ihrem Ministerposten auch f\u00fcr den Verbraucherschutz zust\u00e4ndig.<\/p>\n<h3>&quot;Grenz\u00f6ffnungen k\u00f6nnen f\u00fcr die Wirtschaft wie ein zweites Konjunkturpaket wirken&quot;<\/h3>\n<p>02.18 Uhr: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) begr\u00fc\u00dft die anstehenden Grenz\u00f6ffnungen innerhalb der Europ\u00e4ischen Union und rechnet mit weltweiten Anreizen f\u00fcr die Wirtschaft. &quot;Von der europ\u00e4ischen Grenz\u00f6ffnung k\u00f6nnen auch weltweit Impulse ausgehen \u2013 damit der internationale Handel wieder in Gang kommen und Wohlstand und Arbeitspl\u00e4tze in Deutschland sichern kann&quot;, sagte DIHK-Pr\u00e4sident Eric Schweitzer der Funke-Mediengruppe.<\/p>\n<p>Damit die deutsche Wirtschaft wieder Fahrt aufnehme, sei es wichtig, dass die Nachfrage nach deutschen Produkten und Dienstleistungen weltweit wieder anspringe, sagte Schweitzer. &quot;Die ab Montag geltenden EU-Grenz\u00f6ffnungen k\u00f6nnen f\u00fcr die deutsche Wirtschaft deshalb wie ein zweites Konjunkturpaket wirken \u2013 und zwar ohne, dass es den Staat einen einzigen Cent kostet&quot;, sagte Schweitzer.<\/p>\n<p>Doch Schweitzer gehen die \u00d6ffnungen in der Coronakrise nicht weit genug, f\u00fcr 160 L\u00e4nder bestehen weiterhin Reisewarnungen. Er forderte, den Reiseverkehr &quot;weltweit schrittweise wieder hochzufahren&quot;. Unter anderem gelten die Reisewarnungen nach wie vor f\u00fcr die wichtigen deutschen Absatzm\u00e4rkte USA, China und Russland. &quot;Nur mit Videokonferenzen funktioniert Weltwirtschaft nicht. Gerade im Exportgesch\u00e4ft ist es wichtig, G\u00fcter und Waren zu transportieren, Gesch\u00e4ftspartnern bei Verhandlungen \u00fcber neue Auftr\u00e4ge pers\u00f6nlich in die Augen zu schauen oder vor Ort eine neue Maschine zu installieren&quot;, sagte Schweitzer.<\/p>\n<h3>Zahl der Corona-Toten in Gro\u00dfbritannien auf niedrigstem Stand seit M\u00e4rz<\/h3>\n<p>02.10 Uhr: In Gro\u00dfbritannien sind in der Coronakrise nur 36 neue Todesf\u00e4lle verzeichnet worden, das twitterte Gesundheitsminister Matt Hancock. Das sei die niedrigste Zahl seit M\u00e4rz. &quot;Wir gewinnen die Schlacht gegen diese f\u00fcrchterliche Krankheit&quot;, schrieb Hancock.<\/p>\n<p>Die Zahlen zum Coronavirus sind am Wochenende in Gro\u00dfbritannien allerdings wegen einer langsameren Erfassung der F\u00e4lle h\u00e4ufig niedriger als an den \u00fcbrigen Wochentagen. Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt in Gro\u00dfbritannien bei rund 41.700, die Zahl der best\u00e4tigten Infektionen bei knapp 296.000. Zuletzt wurden 1514 Neuinfektionen gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Premierminister Boris Johnson sagte, dass die Rate der Neuinfektionen der Regierung &quot;Handlungsspielraum&quot; zur Lockerung der Abstandsregeln gebe. Derzeit gilt noch die Regelung, dass Menschen zwei Meter Abstand voneinander halten m\u00fcssen. Andere Ma\u00dfnahmen werden in Gro\u00dfbritannien aber bereits ab Montag weiter gelockert. So d\u00fcrfen auch nicht systemrelevante Gesch\u00e4fte wie Kleidungs-, Buch- und Elektronikl\u00e4den wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<h3>Mehr als 17.000 Neuinfektionen in Brasilien<\/h3>\n<p>01.57 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in Brasilien weiter aus. Das Gesundheitsministerium meldete am Sonntag 17.110 Neuinfektionen. Damit steigt die Gesamtzahl der Ansteckungen auf 867.624. Die Zahl der Todesf\u00e4lle nahm innerhalb eines Tages um 612 auf 43.332 zu. Brasilien weist in der Coronavirus-Pandemie nach den USA weltweit die meisten Infektionen und Todesf\u00e4lle auf.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Menschen in Peking mit Schutzkleidung NOEL CELIS\/ AFP Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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