{"id":4817,"date":"2020-12-28T18:27:38","date_gmt":"2020-12-28T15:27:38","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-shutdown-kanzleramtschef-helge-braun-erwartet-verlangerung\/"},"modified":"2020-12-28T18:27:38","modified_gmt":"2020-12-28T15:27:38","slug":"corona-shutdown-kanzleramtschef-helge-braun-erwartet-verlangerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-shutdown-kanzleramtschef-helge-braun-erwartet-verlangerung\/","title":{"rendered":"Corona-Shutdown: Kanzleramtschef Helge Braun erwartet Verl\u00e4ngerung"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/4ae4dacc-41fd-4f90-9ce1-8d81b65c2029_w948_r1.77_fpx65.61_fpy50.jpg\" title=\"Leere Shoppingmall in Berlin: Der bis zum 10. Januar geltenden Shutdown d\u00fcrfte verl\u00e4ngert werden\" alt=\"Leere Shoppingmall in Berlin: Der bis zum 10. Januar geltenden Shutdown d\u00fcrfte verl\u00e4ngert werden\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Leere Shoppingmall in Berlin: Der bis zum 10. Januar geltenden Shutdown d\u00fcrfte verl\u00e4ngert werden<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Bernd von Jutrczenka \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Vor den Beratungen der L\u00e4nderchefs mit Bundeskanzlerin Merkel \u00fcber das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie mehren sich die Zeichen, dass der derzeitige Shutdown mit geschlossenen Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und gro\u00dfen Teilen des Einzelhandels noch \u00fcber den 10. Januar hinaus fortgesetzt wird. <\/p>\n<p>\u00bbIch rechne damit, dass wir zun\u00e4chst am 5. Januar, wenn wir uns das n\u00e4chste Mal treffen, das Ganze noch nicht genau beurteilen k\u00f6nnen und deswegen den Lockdown noch fortsetzen m\u00fcssen\u00ab, sagte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) den Sendern RTL\/ntv. Regierungssprecherin Ulrike Demmer sagte indes, die aktuellen Zahlen seien wegen der Feiertage \u00bbmit gro\u00dfer Vorsicht zu genie\u00dfen\u00ab. Sie verwies insbesondere auf die am Montag vermeldeten mehr als 300 neuen Todesf\u00e4lle. Zudem zeige die Situation in den Krankenh\u00e4usern eindringlich, wie schwierig die Lage nach wie vor sei. <\/p>\n<p>Der saarl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Tobias Hans (CDU) \u00e4u\u00dferte sich \u00e4hnlich. Der Shutdown m\u00fcsse aus seiner Sicht \u00bbauch Anfang Januar verl\u00e4ngert werden\u00ab, wird er zitiert. Mitte Januar m\u00fcsse man schauen, wie sich die Feiertage ausgewirkt haben, um dann weiter zu planen. <\/p>\n<p>Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) hatte der \u00bbBild\u00ab bereits am Sonntagabend gesagt, sie gehe von einer Verl\u00e4ngerung des Shutdowns aus. \u00bbWir sind noch nicht durch und wir m\u00fcssen deutlich unter eine Inzidenz von 50 kommen, damit wir wieder in besserem Fahrwasser sind\u00ab, sagte Schwesig. Bis dahin sei es \u00bbnoch eine lange Strecke.\u00ab<\/p>\n<p>Die Corona-Ma\u00dfnahmen waren Mitte Dezember nochmals versch\u00e4rft worden. Seitdem muss auch der Einzelhandel \u2013 mit Ausnahme von Gesch\u00e4ften f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf \u2013 schlie\u00dfen. Auch war ein bundesweites B\u00f6llerverkaufsverbot sowie ein Versammlungsverbot am 31. Dezember und am 1. Januar beschlossen worden. (Lesen Sie hier die Details.)<\/p>\n<p>Auch Th\u00fcringens Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow (Linke) geht davon aus, dass die derzeitigen Corona-Einschr\u00e4nkungen \u00fcber den 10. Januar hinaus verl\u00e4ngert werden m\u00fcssen. \u00bbWenn die Ministerpr\u00e4sidenten am 5. Januar erneut beraten, wird nichts auf Lockerungen hindeuten\u00ab, sagte Ramelow dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). <\/p>\n<h3>\u00bbZu fr\u00fch\u00ab f\u00fcr Entwarnung<\/h3>\n<p>\u00bbWir gehen alle davon aus, dass der Lockdown verl\u00e4ngert werden muss.\u00ab Es sei \u00bbzu fr\u00fch, Entwarnung zu geben\u00ab, sagte der Landeschef demnach. Er richte sich darauf ein, \u00bbdass wir bis M\u00e4rz mit Einschr\u00e4nkungen leben m\u00fcssen\u00ab.<\/p>\n<p>Die derzeitigen bundesweiten Einschr\u00e4nkungen mit der Schlie\u00dfung von L\u00e4den, Schulen und Kinderg\u00e4rten sind bislang auf den 10. Januar befristet. Die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder wollen am 5. Januar mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dar\u00fcber beraten, wie es weitergeht.<\/p>\n<p>Ziel der Ma\u00dfnahmen von Bund und L\u00e4ndern ist es, die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf unter 50 zu dr\u00fccken. Bislang wird der sogenannte Sieben-Tage-Inzidenzwert jedoch bundesweit deutlich \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>In Sachsen, dem Bundesland mit der deutschlandweit st\u00e4rksten Infektionsgeschehen, lag der Wert nach SPIEGEL-Berechnungen am Montag bei rund 471 Neuinfektionen pro 100.000 Menschen.<\/p>\n<p>Im bev\u00f6lkerungs\u00e4rmeren Th\u00fcringen gab es im Mittel der vergangenen sieben Tage rund 337 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Es ist bundesweit der zweith\u00f6chste Wert nach Sachsen. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern liegt der Wert unter 100.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Leere Shoppingmall in Berlin: Der bis zum 10. 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