{"id":48,"date":"2020-04-23T23:21:16","date_gmt":"2020-04-23T20:21:16","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-04-23T23:21:16","modified_gmt":"2020-04-23T20:21:16","slug":"coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-donnerstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am Donnerstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<p>Erst werden die Auswirkungen der aktuellen Lockerungen gepr\u00fcft, sagt die Kanzlerin. Vorher gibt es keine weiteren Erleichterungen. In New York liegen Ergebnisse einer Antik\u00f6rper-Studie vor. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Bundesliga-Neustart mit Masken?<\/h3>\n<p>22.01 Uhr: Mitten in die Debatte \u00fcber einen Neustart der Fu\u00dfball-Bundesliga platzt ein kurioser Vorschlag aus dem Bundesarbeitsministerium. Demnach \u00fcberlegen die Beamten unter anderem, die Profis mit Masken spielen zu lassen. Als Alternative schlagen sie vor, den gesamten Spielbetrieb, also Mannschaften und das Umfeld, bis zum Ende der Saison in eine dauerhafte Quarant\u00e4ne zu schicken. Lesen Sie die ganze Geschichte hier.<\/p>\n<h3>Marine-Man\u00f6ver in der Ostsee abgesagt<\/h3>\n<p>21.06 Uhr: Die Marine hat ihr Herbstman\u00f6ver &quot;Northern Coasts&quot; in der Ostsee wegen der Coronakrise abgesagt. Die Gro\u00df\u00fcbung h\u00e4tte vom 28. August bis 10. September im Kattegat sowie der westlichen und mittleren Ostsee stattfinden sollen.<\/p>\n<p>Als Hauptorganisator habe der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, das multinationale Man\u00f6ver in einem Schreiben an die beteiligten Partner abgesagt, teilte die Marine mit. Wie Krause in seinem Schreiben auff\u00fchre, seien f\u00fcr die voraussehbare Zukunft die meisten milit\u00e4rischen \u00dcbungen in Europa abgesagt worden.<\/p>\n<p>In diesem Jahr w\u00e4re D\u00e4nemark Gastland der deutschen Einladungs\u00fcbung gewesen, eine Funktion, die jedes Jahr wechselt. Im vergangenen Jahr hatten mehr als 40 Schiffen mit rund 3000 Soldaten aus 18 Nationen an dem zweiw\u00f6chigen Man\u00f6ver teilgenommen.<\/p>\n<h3>Mehr als 100.000 Infizierte in der T\u00fcrkei<\/h3>\n<p>20.36 Uhr: In der T\u00fcrkei haben sich offiziellen Angaben zufolge nun mehr als 100.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der best\u00e4tigten F\u00e4lle sei innerhalb der vergangenen 24 Stunden um weitere 3116 angestiegen und liege jetzt bei 101.790, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca mit. Au\u00dferdem seien weitere 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 verstorben. Insgesamt starben offiziell 2491 Menschen in der T\u00fcrkei an den Folgen einer Infektion.<\/p>\n<p>Erholt haben sich demnach bisher 18.491 Menschen. Den vielzitierten Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t in den USA zufolge liegt die T\u00fcrkei auf Platz sieben der am schwersten betroffenen L\u00e4nder. Seit Mittwochnacht gilt in 31 St\u00e4dten und Provinzen \u00fcber ein langes Wochenende noch bis Sonntag um Mitternacht eine weitgehende Ausgangssperre.<\/p>\n<h3>Merkel: Entscheidung \u00fcber weitere Lockerungen erst am 6. Mai<\/h3>\n<p>19.44 Uhr: Bund und L\u00e4nder werden nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) voraussichtlich erst am 6. Mai \u00fcber m\u00f6gliche weitere Lockerungen der coronabedingten Einschr\u00e4nkungen entscheiden. Die Auswirkungen der am Montag begonnenen \u00d6ffnung der Gesch\u00e4fte k\u00f6nne man erst 14 Tage sp\u00e4ter absch\u00e4tzen, sagte Merkel bei einer Pressekonferenz nach dem Gipfel der europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs. Andere Lockerungen tr\u00e4ten auch noch sp\u00e4ter in Kraft. &quot;Das hei\u00dft, wir k\u00f6nnen dann am 6. Mai \u00fcber diese Fragen sprechen.&quot; Da es auch noch andere wichtige Themen gebe, gehe sie davon aus, dass sie und die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder sich aber auch schon wie geplant am 30. April zusammenschalten w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Vorl\u00e4ufige Studienergebnisse: 14 Prozent der New Yorker infiziert<\/h3>\n<p>19.38 Uhr: Im besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York haben sich den vorl\u00e4ufigen Ergebnissen einer ersten Antik\u00f6rper-Studie zufolge bislang rund 14 Prozent der Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. F\u00fcr die Studie seien rund 3000 Menschen, die in 40 Superm\u00e4rkten in 19 Landkreisen einkauften, zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlt und auf Antik\u00f6rper getestet worden, sagte Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaates an der US-Ostk\u00fcste mit rund 19 Millionen Einwohnern, bei seiner t\u00e4glichen Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Bei 13,9 Prozent der Getesteten im Bundesstaat New York und sogar rund 20 Prozent der Getesteten in der Millionenmetropole New York City seien Antik\u00f6rper gefunden worden. Sie seien also mit dem Virus in Ber\u00fchrung gekommen, selbst wenn sie nie Krankheitssymptome hatten. Das k\u00f6nnte Cuomo zufolge bedeuten, dass rund 2,7 Millionen Menschen im Bundesstaat New York bereits eine Infektion mit dem Virus \u00fcberstanden haben. Der Gouverneur betonte allerdings, die Zahlen seien vorl\u00e4ufig und beruhten nur auf der relativ kleinen Testgruppe von 3000 Menschen, die zudem nicht diejenigen beinhalte, die derzeit das Haus nicht verlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Zahl der Todesopfer nach einer Infektion mit dem Coronavirus lag in dem US-Bundesstaat am Donnerstag mit 438 den vierten Tag in Folge unter der Marke von 500. &quot;Diese Zahl sinkt weiter &#8211; aber nicht so schnell, wie wir das gerne sehen w\u00fcrden&quot;, sagte Cuomo. Die Zahl der neu Infizierten liege nun schon seit Tagen bei rund 1300. &quot;Das ist stabil, aber das ist nicht so toll, wir w\u00fcrden gerne sehen, dass sich das weiter reduziert.&quot;<\/p>\n<h3>EU-Gipfel billigt 540-Milliarden-Paket<\/h3>\n<p>19.20 Uhr: Die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschef haben bei ihrem Videogipfel das vereinbarte Paket mit Kredithilfen von bis zu 540 Milliarden Euro f\u00fcr Kurzarbeiter, Unternehmen und verschuldete Staaten gebilligt. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern. Auch der italienische Ministerpr\u00e4sident Giuseppe Conte, der zuletzt noch Vorbehalte gegen Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm ESM hatte, habe nicht widersprochen, hie\u00df es. Die Hilfen sollen zum 1. Juni bereitstehen. Mehr lesen Sie hier.<\/p>\n<h3>NRW-Innenminister Reul warnt vor Verschw\u00f6rungstheorien und Umsturzfantasien<\/h3>\n<p>19.10 Uhr: Der nordrhein-westf\u00e4lische Innenminister Herbert Reul (CDU) warnt vor der stark zunehmenden Verbreitung von Verschw\u00f6rungstheorien im Internet im Zuge der Coronakrise. &quot;In Krisenzeiten haben Verschw\u00f6rungstheorien Hochkonjunktur, ob von links oder von rechts oder von religi\u00f6sen Eiferern&quot;, sagte Reul der &quot;Frankfurter Allgemeinen Woche&quot;. Im Moment sei das ein Ph\u00e4nomen in den Internetforen. &quot;Aktuell haben wir keine Kenntnis \u00fcber Anschlagsplanungen&quot;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Vermehrt wird im Graubereich zwischen &quot;Reichsb\u00fcrgern&quot;, &quot;Preppern&quot; und Rechtsextremisten \u00fcber den angeblich herannahenden Tag X f\u00fcr einen Umsturz diskutiert. Reul bezeichnete diese Szene als &quot;brandgef\u00e4hrlich&quot;. Auch wenn es in der Szene aktuell keine konkreten Anschlagspl\u00e4ne gebe, &quot;so brodelt sie doch heftig&quot;.<\/p>\n<p>&quot;Wir m\u00fcssen die Sache sehr ernst nehmen, weil die Grenzen zunehmend flie\u00dfend sind, weil sich das Ph\u00e4nomen ausbreitet, die Szene die Chance wittert, bisher getrennt voneinander agierende Bewegungen zu b\u00fcndeln&quot;, sagte der Innenminister weiter. Er betonte, dass die Sicherheitskr\u00e4fte auch in Corona-Zeiten wachsam seien: &quot;Es gibt keinen Shutdown f\u00fcr Recht und Ordnung.&quot;<\/p>\n<h3>Tr\u00fcgerisch leere Betten<\/h3>\n<p>18.45 Uhr: Die Corona-Pandemie traf L\u00e4nder wie Italien auch deshalb so hart, weil Intensivbetten fehlten. In Deutschland sind viele Kapazit\u00e4ten frei &#8211; doch eine zweite Infektionswelle k\u00f6nnte den Vorsprung zunichtemachen.<\/p>\n<h3>Corona-Infektionen auf Stadionbaustellen: Katar versch\u00e4rft Regeln f\u00fcr Arbeiter<\/h3>\n<p>18.40 Uhr: Auf den Stadionbaustellen zur Fu\u00dfball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar wurden nach mehreren Corona-Infektionen die Sicherheitsma\u00dfnahmen und Hygieneregeln versch\u00e4rft. Wie die katarische Regierung ank\u00fcndigte, m\u00fcssen die Bauarbeiter ab Sonntag verpflichtend einen Mund- und Nasenschutz tragen. Zudem m\u00fcssen sowohl an den Baustellen als auch w\u00e4hrend der Busfahrten zu den Stadien Mindestabst\u00e4nde eingehalten werden. Generell sollen die Arbeiten vorerst planm\u00e4\u00dfig fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>Das Organisationskomitee k\u00fcndigte an, &quot;die Situation kontinuierlich zu \u00fcberpr\u00fcfen und bereit zu sein, die notwendigen Ma\u00dfnahmen zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit aller Arbeitnehmer und Mitarbeiter zu ergreifen&quot;. Diese Ma\u00dfnahmen &quot;k\u00f6nnen &#8211; wenn n\u00f6tig &#8211; auch eine vor\u00fcbergehende Einstellung der Arbeit umfassen&quot;, so das Komitee weiter.<\/p>\n<p>In der Vorwoche war es zu insgesamt acht Coronaf\u00e4llen an drei verschiedenen Stadionbaustellen gekommen. Seitdem sch\u00fctzen sich viele Arbeiter provisorisch bereits mit mehr oder weniger improvisierten Stoffen vor Mund und Nase. Die WM soll vom 21. November bis 18. Dezember 2022 stattfinden.<\/p>\n<p>Katar besch\u00e4ftigt Tausende Gastarbeiter f\u00fcr die Errichtung der Arenen. W\u00e4hrend das \u00f6ffentliche Leben im WM-Gastgeberland wegen der Pandemie seit Wochen weitgehend stillgelegt wurde, lief der Stadionbau bislang davon unbeeinflusst weiter wie zuvor. Die Situation auf den Baustellen gilt als katastrophal, in den vergangenen Jahren waren wiederholt Gastarbeiter ums Leben gekommen.<\/p>\n<h3>Mallorca: Maklerverband distanziert sich von Brandbriefen deutscher Immobilienbesitzer<\/h3>\n<p>18.37 Uhr: Eine Protestaktion einiger deutscher Immobilienbesitzer gegen den Corona-Lockdown auf Mallorca schl\u00e4gt auf der spanischen Urlaubsinsel immer h\u00f6here Wellen. In rund 200 Briefen an die Regionalregierung der Balearen hatten die Schreiber gefordert, trotz der Einschr\u00e4nkungen zur Bek\u00e4mpfung der Pandemie auf die Insel gelassen zu werden und Zugang zu ihren Urlaubswohnsitzen zu bekommen. Der einflussreiche Verband Internationaler Makler (ABINI) rechtfertigte nun die strengen Ma\u00dfnahmen zur Bek\u00e4mpfung des Virus und distanzierte sich von den Protesten.<\/p>\n<p>Bei unz\u00e4hligen Gespr\u00e4chen mit den Kunden habe man festgestellt, dass es bei den internationalen Residenten andere Stimmen gebe. Die Liebe zu den Balearen sei &quot;intakt&quot;, hei\u00dft es in einem offenen Brief. &quot;Die gro\u00dfe Mehrheit der befragten Personen unterst\u00fctzt das Engagement zum Schutz der Gesundheit als absolute Priorit\u00e4t, und sie respektiert die geltenden europ\u00e4ischen und spanischen Gesetze, um die Covid-19-Erkrankung zu stoppen&quot;, so der Verband, der den Deutschen Hans Lenz als Vorsitzenden hat.<\/p>\n<p>Zuvor hatte Regionalpr\u00e4sidentin Francina Armengol den Protest der Briefeschreiber zur\u00fcckgewiesen. Die derzeit in Spanien geltenden Regeln, die unter anderem das Aufsuchen des Zweitwohnsitzes untersagen, m\u00fcssten f\u00fcr alle B\u00fcrger unabh\u00e4ngig von ihrer Nationalit\u00e4t gelten.<\/p>\n<p>Die Briefe trafen innerhalb weniger Tage ein und hatten alle einen identischen oder sehr \u00e4hnlichen Inhalt, wie die Regionalregierung best\u00e4tigte. Darin hei\u00dft es, man habe &quot;ernste Zweifel an der Rechtssicherheit in Spanien&quot;. Armengol wurde aufgerufen, das &quot;Vertrauen der Investoren nicht zu zerst\u00f6ren&quot; und bei der Zentralregierung in Madrid darauf hinzuwirken, dass die Balearen von der strikten Ausgangssperre ausgenommen werden.<\/p>\n<p>In Spanien l\u00f6ste die teils als arrogant empfundene Beschwerdeaktion Unmut aus. Die &quot;Mallorca Zeitung&quot; sprach von &quot;Brandbriefen&quot;, das Blatt &quot;El Pa\u00eds&quot; von &quot;Drohungen&quot;. Armengol reagierte diplomatisch: Sie verwies auf die engen Beziehungen zwischen Mallorca und Deutschland und schrieb, man bem\u00fche sich um eine allm\u00e4hliche und sichere R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t.<\/p>\n<h3>Hamburg: Koalitionsverhandlungen im Zeichen von Corona<\/h3>\n<p>18.29 Uhr: Zwei Monate nach der B\u00fcrgerschaftswahl in Hamburg haben SPD und Gr\u00fcne ihre Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Die erste Gespr\u00e4chsrunde habe ganz im Zeichen der durch die Coronakrise ver\u00e4nderten finanziellen M\u00f6glichkeiten gestanden, sagte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Anschluss an die f\u00fcnfst\u00fcndigen Verhandlungen. Die Finanzierung der Corona-Hilfen mache &quot;erhebliche Millionen- bis Milliardensummen&quot; aus. Auch werde es h\u00f6here Belastungen in den Sozialsystemen geben. Mit der Steuersch\u00e4tzung im Mai w\u00fcrden zudem erhebliche Mindereinnahmen deutlich werden.<\/p>\n<p>Dennoch solle es bei den bisherigen Priorit\u00e4tensetzungen bleiben. &quot;Wir werden die Verkehrsinfrastruktur finanzieren, wir werden uns um den Klimaschutz k\u00fcmmern, das Bildungswesen wird eine gro\u00dfe Rolle spielen&quot;, f\u00fchrte Tschentscher aus. Die Zweite B\u00fcrgermeisterin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne) sagte: &quot;Wir wollen nicht in die Krise hineinsparen, sondern wir wollen tats\u00e4chlich den Impuls, den ein Konjunktur- und den ein Investitionsprogramm (&#8230;) birgt, nutzen, um nicht nur aus der Corona-Krise gut rauszukommen, sondern auch die Klimakrise, die Wirtschaftskrise, die wir gerade erleben, mit starken Akzenten und starken Investitionsimpulsen zu kontern.&quot; Die Verhandlungen sollen am Montag fortgesetzt werden.<\/p>\n<p>SPD und Gr\u00fcne bilden in Hamburg bereits seit 2015 eine gemeinsame Regierung. Bei der B\u00fcrgerschaftswahl am 23. Februar war die SPD trotz Verlusten mit 39,2 Prozent wieder st\u00e4rkste Kraft geworden. Die Gr\u00fcnen konnten ihr Ergebnis von 2015 mit 24,2 Prozent fast verdoppeln.<\/p>\n<h3>Gottesdienste in NRW ab Mai wieder m\u00f6glich<\/h3>\n<p>18.24 Uhr: Gottesdienste und Versammlungen zur Religionsaus\u00fcbung werden in Nordrhein-Westfalen ab Mai wieder \u00f6ffentlich stattfinden. Das k\u00fcndigte die Landesregierung nach Gespr\u00e4chen mit Kirchenvertretern \u00fcber Schutzkonzepte an. Kirchen und Religionsgemeinschaften hatten in NRW im Zuge der Coronakrise auf \u00f6ffentliche Versammlungen verzichtet. Ein offizielles Gottesdienstverbot gab es nicht.<\/p>\n<h3>Elizabeth Warrens \u00e4ltester Bruder nach Corona-Infektion gestorben<\/h3>\n<p>17.59 Uhr: Der \u00e4lteste Bruder von US-Senatorin Elizabeth Warren, Don Reed, ist infolge einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Warren dankte auf Twitter dem medizinischen Personal, das sich um ihren Bruder gek\u00fcmmert hatte. &quot;Aber es ist schwer zu wissen, dass es keine Familie gab, die ihm die Hand hielt oder ihm noch einmal &#039;Ich liebe dich&#039; sagte &#8211; und keine Beerdigung f\u00fcr diejenigen von uns, die ihn liebten.&quot; Die Zeitung &quot;Boston Globe&quot; berichtete, Don Reed sei 86 Jahre alt geworden.<\/p>\n<p>Die 70-j\u00e4hrige Senatorin schrieb, Reed sei bereits am Dienstagabend infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Sie berichtete, ihr Bruder sei im Alter von 19 Jahren zur US-Luftwaffe gegangen und habe auch im Vietnam-Krieg gek\u00e4mpft. &quot;Er war charmant und lustig, ein nat\u00fcrlicher Anf\u00fchrer.&quot; An die Adresse ihres Bruders f\u00fcgte sie hinzu: &quot;Ich werde Dich sehr vermissen.&quot;<\/p>\n<p>Warren hatte sich um die Pr\u00e4sidentschaftskandidatur der Demokraten beworben, sich im M\u00e4rz nach erfolglosen Vorwahlen jedoch aus dem Verfahren zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n<h3>Erstes Quartal: Lufthansa macht Milliardenverlust<\/h3>\n<p>17.51 Uhr: Die Lufthansa hat im ersten Quartal wegen der Corona-Krise einen operativen Verlust von 1,2 Milliarden Euro gemacht. Allein im M\u00e4rz habe man knapp 1,4 Milliarden Euro Umsatz verloren, erkl\u00e4rte der Dax-Konzern in einer Pflichtmitteilung an die B\u00f6rse.<\/p>\n<h3>Uno fordert zu massivem Schuldenerlass f\u00fcr Entwicklungsl\u00e4nder auf<\/h3>\n<p>17.45 Uhr: Die Vereinten Nationen rufen dazu auf, im Kampf gegen die Pandemie den Entwicklungsl\u00e4ndern etwa eine Billion US-Dollar an Schulden zu erlassen. Ein Zahlungsausfall dieser Staaten sei nicht zu verhindern, sagt Richard Kozul-Wright, ein hochrangiger Vertreter der Konferenz der Vereinten Nationen f\u00fcr Handel und Entwicklung (UNCTAD). Ganze 64 L\u00e4nder geben einem UNCTAD-Bericht zufolge mehr Geld f\u00fcr die Schuldentilgung aus als f\u00fcr ihr Gesundheitssystem.<\/p>\n<h3>Iran berichtet von ersten Erfolgen im Kampf gegen das Virus<\/h3>\n<p>17.41 Uhr: Iran z\u00e4hlte zu den ersten L\u00e4ndern, in denen sich das Coronavirus au\u00dferhalb Chinas verbreitete. Jetzt hat die Regierung erstmals von Erfolgen im Kampf gegen das Virus gesprochen. Nach Angaben des Gesundheitsministers sanken die Opferzahlen in den vergangenen drei Wochen auf ein Drittel und die der Infizierten um 40 Prozent. &quot;Wir sind aber nur in der Mitte des Weges angelangt und noch lange nicht am Ziel&quot;, sagte Saeid Namaki nach Angaben der Nachrichtenagentur Isna.<\/p>\n<p>Seit Beginn des Ausbruchs vor zwei Monaten wurde das Virus bei mehr als 87.000 Menschen nachgewiesen, mehr als 5000 sind gestorben. Allerdings konnten auch knapp 65.000 Menschen geheilt aus Krankenh\u00e4usern entlassen werden.<\/p>\n<h3>Potsdam: Klinikspitze nach Corona-Ausbruch beurlaubt<\/h3>\n<p>17.30 Uhr: Die beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Potsdamer Klinikums Ernst von Bergmann werden nach einer H\u00e4ufung von Corona-F\u00e4llen in ihrem Krankenhaus beurlaubt. Das entschied Oberb\u00fcrgermeister Mike Schubert (SPD). Eine Kommission soll die Krise aufkl\u00e4ren. SPIEGEL-Reporter Jonathan Stock hat miterlebt, wie die Lage in der Klinik anscheinend au\u00dfer Kontrolle geriet. Sein Protokoll finden Sie hier bei SPIEGEL Plus.<\/p>\n<h3>Spaniens Vizeregierungschef entschuldigt sich bei Kindern f\u00fcr <strong>Corona<\/strong>-Wirrwarr<\/h3>\n<p>17.17 Uhr: Pablo Iglesias, Vizeregierungschef in Spanien, hat sich bei einer Ansprache direkt an die Kinder in seinem Land gewandt. &quot;Du musstest aufh\u00f6ren, zur Schule zu gehen, Du musstest aufh\u00f6ren, eine Menge Freunde und Familie zu sehen, Du musstest zu Hause spielen und konntest nicht nach drau\u00dfen gehen&quot;, sagte er. &quot;Das war f\u00fcr Euch nicht einfach und deshalb bitten wir Euch um Verzeihung.&quot;<\/p>\n<p>Iglesias entschuldigte sich auch f\u00fcr ein zuletzt entstandenes Durcheinander bei der Ank\u00fcndigung der Lockerungen f\u00fcr Kinder. Zuerst hatte die Regierung erkl\u00e4rt, dass Kinder nur nach drau\u00dfen d\u00fcrfen, um ihre Eltern zum Supermarkt oder zur Apotheke zu begleiten. Nach massiver Kritik musste sie einen R\u00fcckzieher machen. Kindern d\u00fcrfen stattdessen &quot;einmal am Tag, eine Stunde lang und im Umkreis von einem Kilometer von ihrem Zuhause auf der Stra\u00dfe spazieren gehen und spielen&quot;, erkl\u00e4rte Iglesias.<\/p>\n<h3><strong>Was steckt hinter der Corona-Therapie mit Nikotinpflastern?<\/strong><\/h3>\n<p>17.12 Uhr: Die Welt sucht nach einem Mittel gegen das Coronavirus. Nun wollen franz\u00f6sische Forscher ausgerechnet Nikotinpflaster testen. Warum ihre Hypothese vom sch\u00fctzenden Nikotin wackelig ist, lesen Sie hier im Faktencheck.<\/p>\n<h3>Geisterspiele: Polizeigewerkschaft warnt vor Fan-Ansammlungen<\/h3>\n<p>17.07 Uhr: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) appelliert an Fu\u00dfballfans, sich bei m\u00f6glichen Geisterspielen nicht vor den Stadien zu versammeln. &quot;Dies ist wegen der steigenden Ansteckungsgefahr f\u00fcr jeden Fu\u00dfballanh\u00e4nger nicht nur untersagt, sondern zugleich unverantwortlich angesichts Tausender Krankenhausmitarbeiter, die rund um die Uhr um das Leben Schwersterkrankter k\u00e4mpfen&quot;, sagte GdP-Vize J\u00f6rg Radek.<\/p>\n<h3>NRW: Erste Kinder zur\u00fcck in der Schule<\/h3>\n<p>16.54 Uhr: Der umstrittene Schulneustart in Nordrhein-Westfalen ist gegl\u00fcckt &#8211; behauptet zumindest das Landeschulministerium. &quot;Die ersten R\u00fcckmeldungen aus den Schulen zeigen, dass der Start gut gelungen ist&quot;, erkl\u00e4rte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP). In NRW waren am Donnerstag die ersten Sch\u00fcler in den Unterricht zur\u00fcckgekehrt, allerdings zun\u00e4chst nur die Abschlussjahrg\u00e4nge.<\/p>\n<p>Der Schritt gehe mit hohen Gesundheitsrisiken f\u00fcr die Sch\u00fcler einher, kritisierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Die Abstandsregeln k\u00f6nnten nicht ausreichend kontrolliert werden, etwa in den Pausen, ebenso die Hygienestandards, erkl\u00e4rte GEW-Landesvorsitzende Maike Finnern der &quot;Rheinischen Post&quot;. Hinzu komme, dass die Schulen absehbar wieder schlie\u00dfen m\u00fcssten, wenn ein Corona-Fall auftrete.<\/p>\n<h3>Besitzer d\u00fcrfen wieder in Ferienwohnungen<\/h3>\n<p>16.12 Uhr: Besitzer von Ferienwohnungen d\u00fcrfen vom 1. Mai an wieder nach Mecklenburg-Vorpommern kommen. Zudem k\u00f6nnen heimische Dauercamper auf die Campingpl\u00e4tze zur\u00fcckkehren. Das gab Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) nach einer Telefonkonferenz von Branchenvertretern und der Landesregierung bekannt. In Schleswig-Holstein sollen nach Angaben von Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther (CDU) vom 4. Mai an Zweiwohnsitze wieder von ihren Besitzern genutzt werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Corona-Debatte im Bundestag: Ende der Einigkeit<\/h3>\n<p>15.59 Uhr: Forsche Corona-Rede der Kanzlerin im Bundestag: Angela Merkel warnt und tadelt die Ministerpr\u00e4sidenten. Und FDP-Chef Lindner beendet mit einem harten Aufschlag die Phase der partei\u00fcbergreifenden Harmonie. Lesen Sie hier mehr \u00fcber das Ende der Einigkeit.<\/p>\n<h3>Mehr als 2000 Corona-Todesf\u00e4lle in Schweden<\/h3>\n<p>15.50 Uhr: In Schweden sind inzwischen mehr als 2000 Menschen mit Covid-19-Erkrankung gestorben. Bis zum Nachmittag stieg die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 2021, darunter 1128 rund um die Hauptstadt Stockholm. Landesweit ist bislang bei 16.755 Menschen Sars-CoV-2 nachgewiesen worden, wie Zahlen der staatlichen Gesundheitsbeh\u00f6rde zeigten.<\/p>\n<p>Schweden verfolgt in der Krise einen freiz\u00fcgigeren Weg als alle anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder. Die Schweden d\u00fcrfen weiter in Restaurants, Kneipen und Caf\u00e9s gehen, Schulen und Kinderg\u00e4rten sind ebenfalls nach wie vor ge\u00f6ffnet. Die Grenzen sind nur f\u00fcr Nicht-EU-B\u00fcrger geschlossen. \u00d6ffentliche Versammlungen sind erst ab mehr als 50 Personen untersagt.<\/p>\n<p>Verglichen mit Deutschland hat Schweden mit seinen 10,3 Millionen Einwohnern auf die Bev\u00f6lkerungszahl gerechnet etwas weniger registrierte Infektionsf\u00e4lle, daf\u00fcr aber pro Einwohner mehr als dreimal so viele Todesf\u00e4lle. Im europ\u00e4ischen Vergleich ist die Zahl der gemeldeten Covid-19-Toten gemessen an der Einwohnerzahl jedoch in Spanien, Italien, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, Belgien, den Niederlanden zum Teil deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne verlangen unkomplizierten Zugang zu Schwangerschaftsabbr\u00fcchen<\/h3>\n<p>15.40 Uhr: Ausgangsbeschr\u00e4nkungen und schlechter Zugang zu Verh\u00fctungsmitteln: Die Coronakrise erschwert Frauen abzutreiben. Die Gr\u00fcnen wollen deshalb Schwangerschaftsabbr\u00fcche zu Hause erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h3>Kroatien lockert Einschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p>15.34 Uhr: Von Montag an k\u00f6nnen in Kroatien Gesch\u00e4fte au\u00dferhalb von Einkaufszentren sowie Dienstleistungsbetriebe ohne engen Kundenkontakt wieder \u00f6ffnen. Das k\u00fcndigte Ministerpr\u00e4sident Andrej Plenkovic an. In einer zweiten Phase nach dem 4. Mai d\u00fcrfen Dienstleister wie Friseurl\u00e4den und Kosmetiksalons wieder aufmachen.<\/p>\n<p>Ein weiterer Lockerungsschritt soll am 11. Mai erfolgen. Dann sollen Kindertagesst\u00e4tten und Grundschulen wieder den J\u00fcngsten offenstehen. Auch Einkaufszentren k\u00f6nnen dann wieder in Betrieb gehen. Das gilt auch f\u00fcr Gastst\u00e4tten &#8211; aber nur, wenn sie ihre Kundschaft au\u00dferhalb bedienen.<\/p>\n<p>In Kroatien waren bis zum Donnerstag 1981 Menschen nachweislich infiziert, 48 Erkrankte starben. Zuletzt flachte die Kurve der Neuansteckungen stark ab.<\/p>\n<h3><strong>Fu\u00dfball-Bundesliga pausiert \u00fcber den April hinaus<\/strong><\/h3>\n<p>15.11 Uhr: Der seit Mitte M\u00e4rz unterbrochene Spielbetrieb in der Bundesliga und 2. Liga bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt. Den Termin f\u00fcr einen Neustart m\u00fcsse die Politik festlegen, sagte DFL-Chef Christian Seifert nach der Mitgliederversammlung der Deutschen Fu\u00dfball Liga.<\/p>\n<h3>Schweiz: Infektions- und Todeszahlen steigen st\u00e4rker<\/h3>\n<p>15.04 Uhr: In der Schweiz sind bis Mittwoch 1268 Personen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die Zahl der Toten stieg nach Angaben des Gesundheitsministeriums gegen\u00fcber dem Vortag um 51 und damit etwas st\u00e4rker als zuletzt. Auch die Neuinfektionen waren mit 228 etwas h\u00f6her als am Mittwoch. Insgesamt wurden 28.496 F\u00e4lle von Labors best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Kurzarbeit in der Coronakrise: Gerecht und gef\u00e4hrlich<\/h3>\n<p>Nach wochenlangem Gerangel will die Bundesregierung das Kurzarbeitergeld erh\u00f6hen. Die Entscheidung ist nachvollziehbar, aber sie wird zu Problemen f\u00fchren &#8211; und sie provoziert die n\u00e4chste Forderung. Eine Analyse.<\/p>\n<h3>Automobilindustrie fordert EU zu Solidarit\u00e4t auf<\/h3>\n<p>14:57 Uhr: Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die EU-Staaten vor ihrem Gipfeltreffen zur finanziellen Hilfe untereinander und zu einer engen Abstimmung in der Krise aufgerufen. Der VDA verwies auf die international aufgestellte Branche, die in allen EU-L\u00e4ndern produziere. Beim Wiederanlaufen der Produktion m\u00fcssten sich die L\u00e4nder zeitlich untereinander eng abstimmen.<\/p>\n<p>&quot;Noch agieren die Mitgliedstaaten zu oft im Alleingang, auch beim Ausstieg aus dem Lockdown&quot;, teilte der VDA mit. &quot;Au\u00dferdem m\u00fcssen die Grenzen f\u00fcr den G\u00fctertransport so durchl\u00e4ssig wie m\u00f6glich werden. Anders sind die derzeitigen Probleme in den Lieferketten nicht zu beheben.&quot; Ohne funktionierende Lieferketten sei ein Hochfahren der Produktion nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>Fluggesellschaften verlangen mehr Zeit f\u00fcr Erstattungen<\/h3>\n<p>14.43 Uhr: Die europ\u00e4ische Airline-Branche fordert mehr Zeit, um Passagieren schon bezahlte Tickets f\u00fcr ausgefallene Fl\u00fcge zur\u00fcckzuerstatten. Die europ\u00e4ischen Fluggesellschaften h\u00e4tten \u00fcber die verheerenden Umsatzeinbr\u00fcche hinaus zusammen Tickets im Wert von 10 Milliarden US-Dollar zu erstatten, sagte Rafael Schvartzman, Europachef beim Dachverband der Fluggesellschaften (IATA).<\/p>\n<p>Die Airlines wollten ihren Verpflichtungen nachkommen, brauchten daf\u00fcr aber wenigstens einen Monat statt die bislang erlaubten sieben Tage. &quot;Wenn die Verpflichtung der R\u00fcckzahlung innerhalb von sieben Tagen bleibt, werden wir zahlreiche Konkurse sehen&quot;, sagte Schvartzman.<\/p>\n<p>Der Verband hat seine Prognosen zu den Folgen der Krise noch einmal revidiert. IATA geht jetzt davon aus, dass das Passagieraufkommen in Europa in diesem Jahr verglichen mit 2019 um 55 Prozent einbricht. Im M\u00e4rz war der Verband f\u00fcr diese Region noch von einem Einbruch von 46 Prozent ausgegangen. In Deutschland rechnet IATA mit 103 Millionen weniger Passagieren und 17,9 Milliarden Dollar weniger Erl\u00f6sen.<\/p>\n<h3>4,4 Millionen Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe in den USA<\/h3>\n<p>14.34 Uhr: Die Erstantr\u00e4ge auf Arbeitslosenhilfe in den USA haben erneut einen H\u00f6chststand erreicht. Damit haben innerhalb eines Monats mehr als 26 Millionen Menschen ihren Job verloren. Mehr dazu lesen Sie hier.<\/p>\n<h3><strong>EU-Gipfel zu Krise: Die Billionen-Euro-Frage<\/strong><\/h3>\n<p>Per Videokonferenz diskutieren die Staats- und Regierungschefs der EU, wie sich die Coronakrise bew\u00e4ltigen l\u00e4sst. Eine Idee: ein neuer Geldtopf. Doch Streit ist vorprogrammiert, wie ein interner Bericht zeigt.<\/p>\n<h3>Kretschmann: &quot;Wenn wir jetzt zu sorglos handeln, wird sich das bitter r\u00e4chen&quot;<\/h3>\n<p>Baden-W\u00fcrttembergs Regierungschef Kretschmann warnt vor weiteren Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen. Eine zweite Infektionswelle k\u00f6nne Deutschland &quot;deutlich h\u00e4rter treffen als jetzt&quot;. Auch S\u00f6der mahnt zur Vorsicht.<\/p>\n<h3><strong>Aufruhr in Frankreichs Banlieues<\/strong><\/h3>\n<p>14.16 Uhr: Wurfgeschosse, Tr\u00e4nengas &#8211; Nach f\u00fcnf Wochen Ausgangssperre wegen Corona brechen in den Pariser Vorst\u00e4dten Unruhen aus. Die Krawalle k\u00f6nnten sich auf das ganze Land ausbreiten. Lesen Sie hier mehr zur Coronakrise in Frankreich.<\/p>\n<h3>Gru\u00df-Bus \u00fcberbringt aufmunternde Botschaften in Br\u00fcssel<\/h3>\n<p>14.15 Uhr: Aufmunternde Gr\u00fc\u00dfe an die Gro\u00dfmutter, eine befreundete Krankenschwester oder einen lieben Kollegen k\u00f6nnen Menschen in Br\u00fcssel derzeit per Bus ausrufen lassen. Die st\u00e4dtische Verkehrsgesellschaft STIB-MIVB setzt einen elektrischen Gru\u00df-Bus ein, um die B\u00fcrger zu verbinden. Noch bis Freitag f\u00e4hrt der Bus nach Unternehmensangaben durch die belgische Hauptstadt, &quot;um ein wenig Liebe in den Herzen der Br\u00fcsseler zu verbreiten&quot;. Wer eine Nachricht \u00fcberbringen lassen will, kann seine Gr\u00fc\u00dfe an die STIB-MIVB \u00fcbermitteln &#8211; der Gru\u00df-Bus f\u00e4hrt dann an die angegebene Adresse und ruft die Worte per Lautsprecher aus.<\/p>\n<h3>Friseurbesuche werden teurer<\/h3>\n<p>14.05 Uhr: Aufgrund von neuen Hygienevorgaben werden viele Friseurbesuche in Deutschland teurer. Der mit dem neuen Arbeitsschutzstandard einhergehende zeitliche Mehraufwand sowie die Kosten f\u00fcr Schutzausr\u00fcstung f\u00fchrten zu einem moderaten Anstieg der Preise, sagte J\u00f6rg M\u00fcller, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. M\u00e4nnliche Kunden m\u00fcssten demnach noch tiefer in die Tasche greifen, da der Trockenhaarschnitt vorerst nicht erlaubt sei.<\/p>\n<p>Mit dem Schutzstandard soll f\u00fcr die Zeit nach der \u00d6ffnung der Friseursalons ab dem 4. Mai das Ansteckungsrisiko verringert werden. Der Verband Deutscher Friseurunternehmen rechnet nach Angaben des MDR mit einem durchschnittlichen Preisanstieg von ein bis zwei Euro.<\/p>\n<h3>Berlin will alle Spielpl\u00e4tze \u00f6ffnen<\/h3>\n<p>14.00 Uhr: In Berlin sollen die Spielpl\u00e4tze ab dem 30. April wieder ge\u00f6ffnet werden. Darauf haben sich die zw\u00f6lf Bezirke im Rat der B\u00fcrgermeister geeinigt, wie Neuk\u00f6llns B\u00fcrgermeister Martin Hikel dem rbb best\u00e4tigte. Zuvor hatte der &quot;Tagesspiegel&quot; dar\u00fcber berichtet. Weitere Details seien vorerst nicht festgelegt worden.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich m\u00fcsse dies nicht hei\u00dfen, dass alle Spielpl\u00e4tze in allen Bezirken direkt am 30. April wieder nutzbar seien. So habe Pankow bereits angek\u00fcndigt, die Spielpl\u00e4tze erst kontrollieren und gegebenenfalls s\u00e4ubern zu m\u00fcssen, bevor sie genutzt werden k\u00f6nnten. Das k\u00f6nne personalbedingt mehrere Tage dauern. Dar\u00fcber hinaus appellierten die Bezirke an die Eltern, dennoch die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.<\/p>\n<h3>Gewinn von Daimler bricht um fast 80 Prozent ein<\/h3>\n<p>13.40 Uhr: Daimler konnte wegen der Coronakrise deutlich weniger Autos verkaufen als im Vorjahr. Das l\u00e4sst den Gewinn deutlich absacken. Der B\u00f6rsenkurs des Konzerns legte jedoch zu.<\/p>\n<h3>Fu\u00dfball-EM der Frauen auf 2022 verschoben<\/h3>\n<p>13.23 Uhr: Nach der Verschiebung der EM der M\u00e4nner sowie der Olympischen Spiele ins Jahr 2021 wird auch die Frauenfu\u00dfball-EM ein Jahr sp\u00e4ter als geplant stattfinden. Wie die Europ\u00e4ische Fu\u00dfball-Union (Uefa) mitteilte, wird das Turnier in England aufgrund der Terminkollisionen vom 6. bis 31. Juli 2022 ausgetragen. Die WM der M\u00e4nner in Katar findet zwar im selben Jahr statt, allerdings im Winter. Urspr\u00fcnglich sollte die 13. EM der Frauen vom 7. Juli bis 1. August 2021 ausgetragen werden.<\/p>\n<h3><strong>Berlin weit vorn bei Betrug mit Corona-Soforthilfen<\/strong><\/h3>\n<p>13.00 Uhr: In Rekordzeit zahlte das Land Berlin fast zwei Milliarden Euro Corona-Soforthilfen aus. Doch die Geschwindigkeit hatte ihren Preis. Nach SPIEGEL-Informationen decken Ermittler immer mehr Betrugsf\u00e4lle auf.<\/p>\n<h3>China verspricht WHO weitere Millionenzahlungen<\/h3>\n<p>12.58 Uhr: Nachdem die USA ihre Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation WHO gestoppt haben, hat China eine Erh\u00f6hung seines Beitrags angek\u00fcndigt. Peking werde der WHO weitere 30 Millionen Dollar zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie zur Verf\u00fcgung stellen, zus\u00e4tzlich zu bereits zugesagten 20 Millionen Dollar, erkl\u00e4rte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums. Die USA &#8211; eigentlich gr\u00f6\u00dfter Beitragszahler der WHO &#8211; hatten vergangene Woche angek\u00fcndigt, ihre Zahlungen einzustellen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump wirft der WHO &quot;Missmanagement&quot; in der Coronakrise vor &#8211; und Einseitigkeit zugunsten Chinas.<\/p>\n<h3>Sinkende Zahlen: Europ\u00e4ische WHO warnt vor Selbstgef\u00e4lligkeit<\/h3>\n<p>12.50 Uhr: Das Europa-B\u00fcro der Weltgesundheitsorganisation hat zu Vorsicht bei der Lockerung der ergriffenen Ma\u00dfnahmen aufgerufen. &quot;Jedes Zeichen, dass das Virus kontrolliert, gehandhabt und verringert wird, ist ein gutes Zeichen&quot;, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Selbstgef\u00e4lligkeit k\u00f6nne in dieser Zeit aber zum gr\u00f6\u00dften Feind werden. Von den zehn L\u00e4ndern, die in den vergangenen 24 Stunden die meisten Neuinfektionen verzeichnet h\u00e4tten, bef\u00e4nden sich sechs in der europ\u00e4ischen Region. Einen schnellen Weg zur\u00fcck in den Alltag gebe es nicht, so Kluge. &quot;Wir d\u00fcrfen uns nicht erlauben, zu glauben, dass wir sicher sind.&quot;<\/p>\n<h3>Zwei Hauskatzen in New York positiv getestet<\/h3>\n<p>12.37 Uhr: Die USA hat ihre ersten beiden Corona-Infektionen unter Haustieren. In New York seien zwei Katzen positiv auf das Virus getestet worden, berichtet die US-Gesundeitsbeh\u00f6rde CDC. Die Tiere litten unter leichten Atemwegserkrankungen, seien aber nicht gef\u00e4hrdet. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Katzen bei ihren Haltern oder Menschen in der Nachbarschaft infiziert haben. Beweise daf\u00fcr, dass die Tiere eine Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus in den USA spielen k\u00f6nnten, sehen sie keine.<\/p>\n<h3>Polizei vertreibt rund Hundert Jugendliche von Spielplatz<\/h3>\n<p>12.28 Uhr: Trotz der Kontaktbeschr\u00e4nkungen haben sich in Hannover rund Hundert Jugendliche und junge Erwachsene auf einem Spielplatz getroffen. Zahlreiche Einsatzkr\u00e4fte seien gegen die Ansammlung vorgegangen, teilte die Polizeidirektion Hannover mit. Ereignet hatte sich das Treffen bereits am Mittwochabend. Anwohner hatten die Beamten alarmiert, als sie die Ansammlung bemerkten. Die Polizei forderte die Heranwachsenden mit Lautsprecherdurchsagen auf, den Platz zu verlassen. Das Treffen l\u00f6ste sich daraufhin auf.<\/p>\n<h3>S\u00f6der will Soli noch vor dem Sommer abschaffen<\/h3>\n<p>12.00 Uhr: Die SPD stemmt sich gegen Nachl\u00e4sse f\u00fcr Vielverdiener. Markus S\u00f6der will die Coronakrise dennoch f\u00fcr Steuersenkungen nutzen.<\/p>\n<h3>Mit Abstand und Ordnungsdienst: So finden Gottesdienste in \u00d6sterreich wieder statt<\/h3>\n<p>12.00 Uhr: Die Wiederaufnahme von Gottesdiensten in \u00d6sterreich wird ab dem 15. Mai mit Sicherheitsvorkehrungen erfolgen, die vor allem f\u00fcr kleinere Kirchen weiterhin deutliche Einschnitte bedeuten. Pro 20 Quadratmeter d\u00fcrfe nur ein Teilnehmer die Gottesh\u00e4user betreten, w\u00e4hrend der Gottesdienste gelte ein Abstand von mindestens zwei Metern zwischen den Teilnehmern, teilte das zust\u00e4ndige Ministerium mit.<\/p>\n<p>Die Durchsetzung der neuen Vorschriften sollen die Kirchen und Glaubensgemeinschaften selbst regeln, etwa mit Ordnungsdiensten. Darauf h\u00e4tten sich alle aktiven Religionen und Glaubensgemeinschaften in einer Videokonferenz verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<p>&quot;Das ist f\u00fcr kleine Kirchen, und wir haben viele kleinen Kirchen, wirklich eine sehr kleine Zahl&quot;, sagte Kardinal Christoph Sch\u00f6nborn. Im gro\u00dfen Wiener Stephansdom k\u00f6nnten unter diesen Umst\u00e4nden rund 120 Menschen gleichzeitig einen Gottesdienst feiern.<\/p>\n<h3>Umfrage: Krise bedroht Tausende Fahrschulen<\/h3>\n<p>11.55 Uhr: Einer Umfrage zufolge k\u00f6nnten mehr als 3000 Fahrschulen in Deutschland vor dem Aus stehen. Die wirtschaftliche Unterst\u00fctzung vonseiten des Staates reiche f\u00fcr 30 Prozent der Befragten nicht aus, um ihr Gesch\u00e4ft zu erhalten, wie aus einer Umfrage des Branchenverbands Moving hervorgeht.<\/p>\n<p>&quot;Die Fahrschulen brauchen kurzfristig eine zeitliche Perspektive, um Arbeitspl\u00e4tze in einem systemrelevanten Beruf zu erhalten und um unter anderem die dringend notwendigen Berufskraftfahrer-Ausbildungen m\u00f6glich zu machen&quot;, sagte Verbandspr\u00e4sident J\u00f6rg-Michael Satz. In Deutschland gibt es Moving zufolge derzeit rund 10.000 Fahrschulen. Aufgrund der Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus m\u00fcssen sie einstweilen geschlossen bleiben.<\/p>\n<h3>Mittlerweile mehr als 22.000 Tote in Spanien<\/h3>\n<p>11.53 Uhr: In Spanien sind mittlerweile mehr als 22.000 Menschen durch die Pandemie ums Leben gekommen. In den vergangenen 24 Stunden seien 440 Tote gez\u00e4hlt worden, teilte das Gesundheitsministerium mit. Damit stieg die landesweite Zahl der Todesopfer auf 22.157. Nur in den USA und in Italien gibt es noch mehr Corona-Tote.<\/p>\n<p>Die Tageszahl der Toten in Spanien stieg zum dritten Mal in Folge. Am Montag hatte sie mit 399 Todesf\u00e4llen den niedrigsten Stand seit vier Wochen erreicht, am Dienstag waren es dann 430 und am Mittwoch 435. Zum H\u00f6hepunkt der Krise in Spanien hatte es am 2. April 950 Tote binnen eines Tages gegeben.<\/p>\n<p>Die Zahl der Infektionen stieg um 4600 auf landesweit 213.000 F\u00e4lle. Mehr Ansteckungen wurden bisher nur in den USA nachgewiesen. Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa erkl\u00e4rte, sein Land erreiche diese Woche zwar seine &quot;Ziele der Verlangsamung&quot;, es befinde sich aber weiterhin &quot;in einer harten Phase der Epidemie&quot;.<\/p>\n<h3>Kieler Woche soll im September stattfinden<\/h3>\n<p>11.26 Uhr: Kiel h\u00e4lt an seinen Planungen f\u00fcr eine stark abgespeckte Kieler Woche im September fest. Die Veranstaltung solle unter dem Motto &quot;klein, aber fein&quot; stehen und sich auf die traditionellen Segelregatten auf der Kieler F\u00f6rde konzentrieren, teilten die schleswig-holsteinische Landeshauptstadt und der Kieler Yacht-Club als Ausrichter mit. Das Programm an Land werde ohne die \u00fcblichen Eventfl\u00e4chen und B\u00fchnen auskommen.<\/p>\n<p>\u00dcblicherweise findet die Kieler Woche Ende Juni statt und zieht als mehrt\u00e4giges Volksfest jedes Jahr Hunderttausende Besucher an. Im vergangenen Jahr wurde mit rund dreieinhalb Millionen G\u00e4sten ein neuer Rekord verzeichnet. Die Verlegung auf den 5. bis 13. September wurde bereits im M\u00e4rz beschlossen &#8211; bevor sich Bund und L\u00e4nder auf ein Verbot von Gro\u00dfveranstaltungen bis 31. August einigten.<\/p>\n<p>Mit der diesj\u00e4hrigen Kieler Woche werde die Veranstaltung zu ihren Wurzeln zur\u00fcckkehren, teilten die Organisatoren mit. Die Kieler Woche war 1882 als Segelwettkampf gestartet und entwickelte sich erstmals im Kaiserreich zum popul\u00e4ren Volksfest. Segelsportregatten sind nach wie vor ein zentraler Bestandteil.<\/p>\n<h3>L\u00e4nderinitiative f\u00fcr Lockerungen in Gastronomie und Handel<\/h3>\n<p>11.19 Uhr: Zusammen mit ihren Kollegen aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen will Baden-W\u00fcrttembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) weitere und vor allem einheitliche Lockerungen der Corona-Vorgaben durchsetzen. &quot;Gesundheitsschutz und differenzierte \u00d6ffnungsstrategien sind aus unserer Sicht m\u00f6glich und dringend notwendig, um dem Gastgewerbe eine Zukunftsperspektive aufzuzeigen&quot;, sagte Hoffmeister-Kraut. Vor allem Gastronomie und Hotels sollten eine Perspektive f\u00fcr die Zeit nach dem 4. Mai bekommen, aber auch im Einzelhandel m\u00fcsse es weitere M\u00f6glichkeiten geben.<\/p>\n<h3><strong>Hilfen in der Coronakrise: Die linke Republik<\/strong><\/h3>\n<p>11.04 Uhr: Hartz IV: aufgeweicht. Schuldenbremse: ausgesetzt. Verstaatlichungen: m\u00f6glich. Im Kampf gegen die Coronakrise werden in Deutschland pl\u00f6tzlich lang gehegte linke Tr\u00e4ume wahr. Nur eine Momentaufnahme? Lesen Sie hier mehr dazu: Die linke Republik.<\/p>\n<h3>Vietnam lockert Beschr\u00e4nkungen nach sechs Tagen ohne Neuinfektion<\/h3>\n<p>11.01 Uhr: Nur 268 offiziell best\u00e4tigte Infektionen und keine Todesf\u00e4lle &#8211; angesichts dieser vorl\u00e4ufigen Bilanz hat Chinas Nachbarland Vietnam damit begonnen, die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen zu lockern. In Hanoi etwa hatten am Donnerstag ein paar Caf\u00e9s wieder ge\u00f6ffnet, die Stra\u00dfen der Hauptstadt waren aber weiterhin fast leer. Am Mittwoch hatte die vietnamesische Regierung verf\u00fcgt, dass einige L\u00e4den und Dienstleistungsbetriebe wieder \u00f6ffnen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Nach den ersten Corona-F\u00e4llen in China hatte Vietnam Anfang Februar als eines der ersten L\u00e4nder alle Fl\u00fcge aus und in die Volksrepublik gestrichen. Mehrere D\u00f6rfer in der N\u00e4he von Hanoi wurden wegen erster Infektionsf\u00e4lle unter Quarant\u00e4ne gestellt, die Kontakte von Infizierten wurden genau zur\u00fcckverfolgt. Seit Anfang April gelten in Vietnam Ausgangsbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Experten weisen zwar darauf hin, dass in Vietnam relativ wenig auf das neuartige Coronavirus getestet wird. Dass die Ausbreitung des Erregers durch fr\u00fche strikte Ma\u00dfnahmen einged\u00e4mmt wurde, ziehen sie aber nicht grunds\u00e4tzlich in Zweifel.<\/p>\n<h3><strong>Arbeitgeber kritisieren Rentensteigerungen in der Coronakrise<\/strong><\/h3>\n<p>10.48 Uhr: Millionen Menschen in Kurzarbeit, viele bangen um ihre Jobs &#8211; doch die Renten steigen. Zum \u00c4rger der Arbeitgeber, die die Erh\u00f6hungen in der Krise gern \u00fcber l\u00e4ngere Zeit strecken wollen.<\/p>\n<h3>Mehr als 148.000 <strong>Corona<\/strong>-Nachweise in Deutschland<\/h3>\n<p>10.40 Uhr: In Deutschland sind bis zum Vormittag mehr als 148.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Nach Sch\u00e4tzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 103.300 Menschen die Infektion \u00fcberstanden. Wie f\u00fcr andere L\u00e4nder rechnen Experten aber auch hierzulande mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Mit Datenstand 22.4. sch\u00e4tzt das RKI die Reproduktionszahl auf 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte einen weiteren Menschen ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<h3>Menschen aus 13 L\u00e4ndern \u00fcber freiwillige Selbstisolation<\/h3>\n<p>10.30 Uhr: Die Coronakrise schr\u00e4nkt viele Menschen stark ein &#8211; manche isolieren sich freiwillig. Hier erz\u00e4hlen Menschen aus 13 L\u00e4ndern, warum sie diese Entscheidung getroffen haben und wie sie damit umgehen.<\/p>\n<h3><strong>7,5 Millionen Euro Rettungsgeld f\u00fcr die 3. Liga und die Bundesliga der Frauen<\/strong><\/h3>\n<p>10.37 Uhr: Der deutsche Fu\u00dfball zeigt sich in der Krise nun doch solidarisch. Nach SPIEGEL-Informationen will die DFL Hilfe f\u00fcr die 3. Liga und die Bundesliga der Frauen beschlie\u00dfen. Das Geld stammt von vier Gro\u00dfklubs.<\/p>\n<h3>Olympia-Chef Mori: 2021 ist die letzte Chance f\u00fcr Tokio<\/h3>\n<p>10.21 Uhr: 2021 wird f\u00fcr Tokio wohl die letzte Chance sein, die in diesem Jahr ausgefallenen Olympischen Spiele nachzuholen. Dies bekr\u00e4ftigte der OK-Chef gegen\u00fcber der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. &quot;Absolut nein&quot;, antwortete Yoshiro Mori auf die Frage, ob es auch \u00fcber 2021 hinaus noch eine Chance gebe, die Sommerspiele in Japans Metropole auszutragen.<\/p>\n<p>Wegen der Coronakrise waren die f\u00fcr im Sommer 2020 geplanten Spiele um ein Jahr verschoben worden. &quot;Wenn man auch an die Athleten und das Management der Spiele denke, ist eine Verlegung um zwei Jahre sehr schwierig&quot;, sagte Mori. Er habe auch mit Ministerpr\u00e4sident Shinzo Abe \u00fcber eine m\u00f6gliche Verschiebung auf 2022 gesprochen. Dieser habe &quot;entschieden, dass ein Jahr der Weg sei, der zu gehen sei&quot;.<\/p>\n<h3>Auch Frankreich schlie\u00dft Hilfen f\u00fcr Firmen mit Sitz oder Filialen in Steueroasen aus<\/h3>\n<p>10.20 Uhr: In Frankreich d\u00fcrfen Unternehmen, die wegen der Pandemie Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen, ihre Gewinne nicht ins Ausland verschieben oder an die Anteilseigner auszahlen. &quot;Wenn Sie von den Finanzen des Staates profitieren, k\u00f6nnen Sie keine Dividenden aussch\u00fctten oder Aktien zur\u00fcckkaufen&quot;, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire im Rundfunksender France Info. Es sei &quot;selbstverst\u00e4ndlich&quot;, dass ein Unternehmen mit Sitz oder T\u00f6chtern in einem Steuerparadies nicht von staatlichen Hilfen profitieren k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Frankreich folgt damit dem Beispiel anderer L\u00e4nder. D\u00e4nemark etwa hat diese Regeln ebenfalls aufgestellt. Der Vizevorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Fabio De Masi, hatte schon in den vergangenen Tagen gefordert, auch Deutschland m\u00fcsse Firmen von Staatshilfen ausschlie\u00dfen, die in Steueroasen registriert sind, Dividenden aussch\u00fctten oder Aktien zur\u00fcckkaufen.<\/p>\n<p>Le Maire verk\u00fcndete zudem, im Zuge einer Lockerung der Schutzma\u00dfnahmen Mitte Mai auch die \u00d6ffnung aller Einzelhandelsgesch\u00e4fte wieder erlauben zu wollen. Es bleibe aber abzuwarten, ob dies landesweit oder nur regional m\u00f6glich sei. Restaurants, Bars und Caf\u00e9s sollten aber noch geschlossen bleiben.<\/p>\n<h3>Corona-Ausbreitung in Tschetschenien: Wo Infizierte als Terroristen gelten<\/h3>\n<p>10.01 Uhr: Der tschetschenische Herrscher Ramsan Kadyrow bek\u00e4mpft die Corona-Pandemie so, wie er auch regiert: mit Drohungen und Unterdr\u00fcckung. Wer erkrankt, traut sich nicht zum Arzt. Lesen Sie hier mehr zur Lage in Tschetschenien.<\/p>\n<h3>Weniger Neuinfektionen in Russland<\/h3>\n<p>9.53 Uhr: Russland meldet den dritten Tag in Folge eine Abschw\u00e4chung bei den Neuinfektionen. Die Zahl der Ansteckungen stieg binnen 24 Stunden um 4774 auf 62.773, wie die Beh\u00f6rden mitteilen. Am Mittwoch seien es noch 5236 Neuinfektionen gewesen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle klettert um 42 auf 555.<\/p>\n<h3>Rostock erkl\u00e4rt sich als wohl erste Gro\u00dfstadt in Deutschland Corona-frei<\/h3>\n<p>9.49 Uhr: Rostocks Oberb\u00fcrgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) hat seine Stadt als vermutlich erste Gro\u00dfstadt in Deutschland f\u00fcr Corona-frei erkl\u00e4rt. &quot;Der letzte zurzeit an Covid-19 erkrankte Rostocker konnte jetzt aus der Quarant\u00e4ne entlassen werden&quot;, sagte Madsen. Die von der Stadtverwaltung fr\u00fchzeitig ergriffenen Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten &quot;vollen Erfolg&quot; gehabt. Zudem h\u00e4tten sich die Rostockerinnen und Rostocker &quot;unglaublich vorbildlich verhalten.&quot;<\/p>\n<p>Rostock hat knapp 210.000 Einwohner. In den vergangenen Wochen wurden in der Stadt vom Landesgesundheitsamt insgesamt 75 Corona-F\u00e4lle registriert. Mit 657 F\u00e4llen hat Mecklenburg-Vorpommern bundesweit die geringste Anzahl von Infektionen pro 100.000 Einwohnern.<\/p>\n<h3>Merkel stellt B\u00fcrger auf lange Phase von Einschr\u00e4nkungen ein<\/h3>\n<p>9.30 Uhr: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) bereitet die B\u00fcrger auf noch lang anhaltende Beschr\u00e4nkungen vor. &quot;Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie, sondern immer noch an ihrem Anfang. Wir werden noch lange mit diesem Virus leben m\u00fcssen&quot;, sagte sie in ihrer ersten Regierungserkl\u00e4rung zur Pandemie im Bundestag, in der sie zudem erneut um Verst\u00e4ndnis warb.<\/p>\n<h3>Die H\u00e4lfte der deutschen Firmen hat Kurzarbeit eingef\u00fchrt<\/h3>\n<p>9.25 Uhr: Fast ein F\u00fcnftel der deutschen Unternehmen plant laut Ifo-Institut Stellenabbau. Fast 50 Prozent wollen Investitionen verschieben, und genauso viele haben Kurzarbeitergeld beantragt. Das Konsumklima ist auf einem Tiefststand.<\/p>\n<h3>Toilettenpapiernachfrage sinkt weiter, daf\u00fcr Kondome und Bier gefragt<\/h3>\n<p>9.09 Uhr: Nach Hamsterk\u00e4ufen zu Beginn der Pandemie scheinen die Verbraucher in Deutschland zunehmend zum Alltag zur\u00fcckzukehren. Nach einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes lag etwa der Absatz von Toilettenpapier in der Woche nach Ostern fast zwei Drittel (minus 65 Prozent) unter dem Durchschnittswert der Monate August 2019 bis Januar 2020. Auch bei anderen Hamster-Produkten wie Teigwaren, Reis und passierten Tomaten sank der Absatz.<\/p>\n<p>Vor den Osterfeiertagen deckten sich die Verbraucher mit Bier (plus 26 Prozent) oder Wein (plus 3 Prozent) ein. In den Wochen davor und danach war die Nachfrage nach Alkohol dagegen eher unterdurchschnittlich. Auch der Absatz von Kondomen war \u00fcberdurchschnittlich (plus 6 Prozent). Besonders begehrt waren sie den Angaben zufolge aber vom 12. bis 22. M\u00e4rz (plus 56 Prozent). \u00dcberdurchschnittlich hoch sei weiterhin die Nachfrage nach Seife und Desinfektionsmitteln, auch wenn die Verkaufszahlen nicht mehr so hoch wie im M\u00e4rz seien.<\/p>\n<h3>VW f\u00e4hrt Produktion wieder hoch<\/h3>\n<p>8.17 Uhr: Zur\u00fcck ans Band: Nach mehr als f\u00fcnf Wochen Stillstand l\u00e4uft bei Volkswagen die Autoproduktion wieder an. Doch die Einbr\u00fcche sind enorm, wie Konkurrent Daimler mitteilen muss.<\/p>\n<h3><strong>USA fordert China auf, Wildtierm\u00e4rkte dauerhaft zu schlie\u00dfen<\/strong><\/h3>\n<p>7:49 Uhr: China soll nach Angaben des US-Au\u00dfenministers Details zum Ausbruch des Coronavirus zur\u00fcckgehalten haben. Pompeo kritisierte, dass Fakten verschleiert w\u00fcrden und Tierm\u00e4rkte weiterhin ge\u00f6ffnet h\u00e4tten.<\/p>\n<h3><strong>Spahn soll sich f\u00fcr umstrittene Corona-App entschieden haben<\/strong><\/h3>\n<p>7.32 Uhr: Die geplante Corona-Warn-App soll laut einem Zeitungsbericht mit der Technik der Initiative Pepp-PT entwickelt werden. Ein Sprecher der Unionsfraktion wird mit den Worten zitiert, man sei &quot;auf einem guten Weg&quot;.<\/p>\n<h3>Deutsche Unternehmen planen Stellenabbau<\/h3>\n<p>07.26 Uhr: Fast ein F\u00fcnftel der deutschen Unternehmen planen dem Ifo-Institut zufolge im Zuge der Krise einen Stellenabbau. 18 Prozent der Firmen wollten Mitarbeiter entlassen oder befristete Vertr\u00e4ge nicht verl\u00e4ngern, teilt das Institut unter Berufung auf seine April-Umfrage mit. 46 Prozent der Unternehmen wollten Investitionen verschieben, fast 50 Prozent w\u00fcrden Kurzarbeit fahren.<\/p>\n<h3>Uno warnt vor antidemokratischen Repressalien<\/h3>\n<p>06.59 Uhr: Die Vereinten Nationen warnen davor, den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie f\u00fcr antidemokratische Repressalien zu missbrauchen. &quot;Die Krise kann den Vorwand f\u00fcr Zwangsma\u00dfnahmen liefern, die nichts mit der Pandemie zu tun haben&quot;, erkl\u00e4rt Uno-Generalsekret\u00e4r Antonio Guterres. In manchen Gesellschaften w\u00fcrden Hassreden zunehmen, Minderheiten w\u00fcrden zum Ziel von Aggressionen.<\/p>\n<h3>Zahl der Infizierten steigt<\/h3>\n<p>06.35 Uhr: In Deutschland steigt nach Angaben des Robert Koch-Instituts die Zahl der Infizierten um 2352 auf 148046. Das Institut meldet 215 neue Todesf\u00e4lle. Damit sind insgesamt 5094 Menschen Covid-19 erlegen.<\/p>\n<h3>Welt\u00e4rztepr\u00e4sident h\u00e4lt eine gesetzliche Maskenpflicht f\u00fcr falsch<\/h3>\n<p>06.00 Uhr: Welt\u00e4rztepr\u00e4sident Frank Ulrich Montgomery, ausgebildeter Radiologe, hat die inzwischen f\u00fcr ganz Deutschland beschlossene Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus kritisiert. &quot;Ich trage selbst eine Maske, aus H\u00f6flichkeit und Solidarit\u00e4t, halte eine gesetzliche Pflicht aber f\u00fcr falsch&quot;, sagte Montgomery der D\u00fcsseldorfer &quot;Rheinischen Post&quot;.<\/p>\n<p>Denn: &quot;Wer eine Maske tr\u00e4gt, w\u00e4hnt sich sicher, er vergisst den allein entscheidenden Mindestabstand&quot;, betonte der Mediziner. Bei unsachgem\u00e4\u00dfem Gebrauch k\u00f6nnten Masken gef\u00e4hrlich werden. Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen ber\u00fchre man die Gesichtshaut, schneller k\u00f6nne man sich kaum infizieren.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Montgomery sollte es eine gesetzliche Maskenpflicht nur f\u00fcr echte Schutzmasken geben &#8211; eine Pflicht f\u00fcr Schals oder T\u00fccher sei &quot;l\u00e4cherlich&quot;. Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle &quot;echt wirksamen Masken&quot; f\u00fcr das medizinische Personal, Pflegende und Gef\u00e4hrdete brauche. Sarkastisch warf er die Frage auf: &quot;Aber was will man gegen den \u00dcberbietungswettbewerb f\u00f6deraler Landespolitiker mit rationalen Argumenten tun?&quot;<\/p>\n<h3>Krankenkassen kritisieren Spahn<\/h3>\n<p>05.36 Uhr: Die Krankenkassen \u00fcben Kritik an dem Vorhaben von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), die Kosten f\u00fcr die Corona-Tests auch bei der geplanten massiven Ausweitung weiterhin auf die gesetzliche Krankenversicherung abzuw\u00e4lzen. Zwar sei das Ziel des Gesetzes zu begr\u00fc\u00dfen, schnell fl\u00e4chendeckende Testungen zu erm\u00f6glichen, sagt der Chef des AOK-Bundesverbandes, Martin Litsch, den Zeitungen des &quot;Redaktionsnetzwerk Deutschland&quot; (RND\/Donnerstagsausgaben). &quot;Klar ist aber auch, dass es sich hierbei um eine Ma\u00dfnahme zum allgemeinen Bev\u00f6lkerungsschutz handelt. Infektionsschutz und Seuchenbek\u00e4mpfung geh\u00f6ren zur Gefahrenabwehr, f\u00fcr die grunds\u00e4tzlich die L\u00e4nder die Aufgaben- und Ausgabenverantwortung tragen&quot;, so der Verbandschef. Daher sei die \u00dcbertragung der Kosten auf die Kassen &quot;rechtlich fragw\u00fcrdig&quot;.<\/p>\n<h3>Kurz optimistisch bez\u00fcglich Reisen zwischen \u00d6sterreich und Deutschland<\/h3>\n<p>05.31 Uhr: \u00d6sterreichs Kanzler Sebastian Kurz hat sich zuversichtlich gezeigt, dass das Reisen zwischen \u00d6sterreich und Deutschland wieder m\u00f6glich wird. &quot;Nat\u00fcrlich ist es das Ziel, dass wir die Grenzen wieder runterfahren&quot;, sagte Kurz in der ARD-Talkshow &quot;Maischberger&quot;. Beide L\u00e4nder seien bei der Eind\u00e4mmung des Coronavirus auf einem guten Weg &#8211; und dies sei die Voraussetzung f\u00fcr ein Wiederaufleben des Tourismus. Einen genauen Zeitpunkt f\u00fcr Grenz\u00f6ffnungen nannte er nicht.<\/p>\n<p>Kurz bekr\u00e4ftige, dass in \u00d6sterreich die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen Ende April weitgehend auslaufen sollen. Dann seien auch wieder Treffen mit Familienmitgliedern und Freunden m\u00f6glich. Die Eigenverantwortung der B\u00fcrger mit dem Einhalten der neuen Regeln wie Abstandhalten und dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz werde dann zentrale Bedeutung bekommen, so Kurz.<\/p>\n<p>Vorw\u00fcrfe, dass Skiorte wie Ischgl eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Virus in Teilen Europa gespielt h\u00e4tten, hielt \u00d6sterreichs Regierungschef f\u00fcr wenig konstruktiv. Er halte nichts von Schuldzuweisungen. Zur Verbreitung des Virus gebe es diverse Theorien und Studien &#8211; und eine gehe davon aus, dass sich das Virus im Wesentlichen von M\u00fcnchen aus verbreitet habe. Sollte es im Fall Ischgl zu Fehlverhalten gekommen sein, dann sei eine Bestrafung der Verantwortlichen selbstverst\u00e4ndlich, meinte Kurz. (Lesen Sie hier eine Kritik zur Sendung.)<\/p>\n<h3>Harvarduniversit\u00e4t verzichtet auf Millionenhilfe in Coronakrise<\/h3>\n<p>05.04 Uhr: Nach harter Kritik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump verzichtet die Eliteuniversit\u00e4t Harvard auf Hilfsgelder in der Coronakrise in Millionenh\u00f6he. Sie werde das zust\u00e4ndige Ministerium in Washington dar\u00fcber unterrichten, dass sie die bereitgestellten Mittel in H\u00f6he von 8,6 Millionen Dollar nicht abrufen werde, teilte die weltber\u00fchmte Hochschule im Ostk\u00fcstenstaat Massachusetts mit.<\/p>\n<p>Trump hatte die Harvarduniversit\u00e4t aufgefordert, auf die Hilfsgelder zu verzichten. &quot;Ich will, dass Harvard das Geld zur\u00fcckzahlt, ok?&quot;, sagte er am Dienstag im Wei\u00dfen Haus. &quot;Und wenn sie das nicht tun, werden wir etwas anderes unternehmen.&quot; Die Hilfen seien f\u00fcr Arbeitnehmer bestimmt, &quot;nicht f\u00fcr eine der reichsten Einrichtungen der Welt&quot;.<\/p>\n<p>Die der Harvarduniversit\u00e4t bislang zugeteilte Summe stammt aus dem mehr als zwei Billionen Dollar schweren Corona-Hilfspaket der US-Regierung. Darin sind knapp 31 Milliarden Dollar an Hilfen f\u00fcr Schulen und Hochschulen vorgesehen.<\/p>\n<p>Die Harvarduniversit\u00e4t hatte zun\u00e4chst angek\u00fcndigt, sie werde die Corona-Hilfsgelder zu hundert Prozent daf\u00fcr verwenden, durch die Coronakrise in Finanzn\u00f6te geratene Studenten zu unterst\u00fctzen. Nach ihrem jetzigen Verzicht auf die Corona-Hilfen versicherte die Hochschule, sie wolle die von ihr zugesagte Unterst\u00fctzung von Studenten dennoch weiterhin leisten.<\/p>\n<p>Die Harvarduniversit\u00e4t gilt als reichste Hochschule der Welt. Nach Angaben der Studentenzeitung &quot;The Harvard Crimson&quot; belief sich das Stiftungsverm\u00f6gen der Uni im vergangenen Jahr auf fast 41 Milliarden Dollar. Wegen der Coronakrise liege es inzwischen aber vermutlich um einige Milliarden Dollar niedriger.<\/p>\n<h3>Fastenmonat Ramadan beginnt unter Corona-Auflagen<\/h3>\n<p>04.04 Uhr: Inmitten der Coronakrise beginnt der Fastenmonat Ramadan f\u00fcr die Muslime. Wegen der Corona-Beschr\u00e4nkungen und Ausgangssperren wird es dieses Jahr in vielen L\u00e4ndern keine Zusammenk\u00fcnfte nach Sonnenuntergang zum Fastenbrechen und zum n\u00e4chtlichen Gebet in der Moschee geben. Auch Reisen in die heiligen St\u00e4dte des Islam sind nicht m\u00f6glich, Moscheen sind geschlossen.<\/p>\n<p>Die religi\u00f6sen Autorit\u00e4ten vieler L\u00e4nder unterst\u00fctzen die Restriktionen und fordern die Gl\u00e4ubigen auf, zu Hause zu beten und sich nicht in gr\u00f6\u00dferen Gruppen zu versammeln. Die saudi-arabischen Beh\u00f6rden untersagten Pilgerfahrten nach Mekka. Und auch der Hadsch, die j\u00e4hrliche gro\u00dfe Pilgerfahrt Ende Juli, wird dieses Jahr wohl ausfallen.<\/p>\n<h3>Brasiliens Gesundheitsminister will Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p>03.54 Uhr: Der neue brasilianische Gesundheitsminister Nelson Teich hat eine Lockerung der Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens in der Coronakrise angek\u00fcndigt. Er sagte, dass die Regierung innerhalb einer Woche eine entsprechende Richtlinie f\u00fcr die St\u00e4dte und Bundesstaaten vorlegen wolle. &quot;Es ist unm\u00f6glich f\u00fcr ein Land, ein Jahr, eineinhalb Jahre zu \u00fcberleben, wenn es stillsteht&quot;, sagte Teich. &quot;Die soziale Distanzierung ist eine nat\u00fcrliche Ma\u00dfnahme und logisch zu Beginn, aber sie kann nicht ohne einen Ausstiegsplan angewendet werden.&quot;<\/p>\n<p>Als Begr\u00fcndung f\u00fchrte er aus, dass selbst, wenn die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Brasilien hundertmal h\u00f6her w\u00e4re als die offiziell vom Gesundheitsministerium gef\u00fchrten 43.5000, diese vier Millionen Menschen bei einer Bev\u00f6lkerung von 208 Millionen Menschen nur zwei Prozent entspr\u00e4chen. Auf die kritische Lage etwa in der Stadt Manaus im Amazonasgebiet, wo das Gesundheitssystem bereits kollabiert ist und vor einem gro\u00dfen Hospital ein K\u00fchlcontainer aufgestellt wurde, um Leichen zu lagern, ging Teich nicht ein.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Jair Bolsonaro hatte den Onkologen am vergangenen Donnerstag als Nachfolger von Luiz Henrique Mandetta ernannt. Dieser war im Streit \u00fcber den richtigen Umgang mit dem Coronavirus entlassen worden. W\u00e4hrend Mandetta wie verschiedene Gouverneure und B\u00fcrgermeister f\u00fcr Ausgangsbeschr\u00e4nkungen und Schutzma\u00dfnahmen pl\u00e4dierte, h\u00e4lt der rechtspopulistische Bolsonaro die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr \u00fcbertrieben und will m\u00f6glichst schnell zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckkehren. Am Sonntag waren deswegen zahlreiche Bolsonaro-Anh\u00e4nger auf die Stra\u00dfe gegangen und hatten ein Eingreifen der Streitkr\u00e4fte gefordert.<\/p>\n<h3>Corona-Impfstoff sollte Impfallianz zufolge zun\u00e4chst Gemeingut sein<\/h3>\n<p>03.41 Uhr: Die internationale Impfallianz Gavi fordert fr\u00fche internationale Vereinbarungen \u00fcber die k\u00fcnftige Verteilung einer Immunisierung gegen das Coronavirus. So sollte es Regeln f\u00fcr die Reihenfolge von Impfungen geben, aber auch f\u00fcr eine faire internationale Verteilung, sagte der Gavi-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und Epidemiologe Seth Berkley in einer Videoschalte mit deutschen Journalisten. Er rechne binnen 12 bis 18 Monaten mit der Verf\u00fcgbarkeit eines Impfstoffes. Mit Gl\u00fcck und den bereits vereinfachten regulatorischen Auflagen k\u00f6nne es auch schneller gehen.<\/p>\n<p>Berkley forderte, einen k\u00fcnftigen Impfstoff f\u00fcr einige Zeit zum \u00f6ffentlichen Gemeingut zu erkl\u00e4ren. &quot;Nat\u00fcrlich bin ich nicht der politische Entscheider, aber wir sollten daran denken, einen solchen Impfstoff als weltweites \u00f6ffentliches Gut zu betrachten.&quot; Der \u00f6ffentliche Sektor m\u00fcsse deswegen auch die Entwicklung, Produktion und Verteilung finanzieren &#8211; mindestens f\u00fcr eine Zeit. Danach k\u00f6nne der Impfstoff zur\u00fcck an kommerzielle Produzenten gehen.<\/p>\n<p>Seit ihrer Gr\u00fcndung vor 20 Jahren beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Impfallianz Gavi nach eigenen Angaben \u00fcber 760 Millionen Kinder geimpft und so mehr als 13 Millionen Leben gerettet.<\/p>\n<h3>G20 diskutiert St\u00e4rkung der internationalen Investitionen<\/h3>\n<p>03.11 Uhr: Die G20-Arbeitsgruppe f\u00fcr Handel und Investitionen befasst sich in einer virtuellen Sitzung mit Ma\u00dfnahmen zur Abschw\u00e4chung der \u00f6konomischen Folgen der Beschr\u00e4nkungen infolge der Coronavirus-Pandemie. Insbesondere mit Blick auf Handel, Investitionen und globale Lieferketten w\u00fcrde eine St\u00e4rkung der internationalen Investitionen er\u00f6rtert. Durch sie solle die wirtschaftliche Erholung zu beschleunigen und die Lieferkette f\u00fcr lebenswichtige medizinische Hilfsg\u00fcter und -ausr\u00fcstungen sichergestellt werden, teilt der informelle Zusammenschluss aus 19 Industrie- und Schwellenl\u00e4ndern sowie der Europ\u00e4ischen Union mit.<\/p>\n<h3>Trump unterschreibt Erlass zur Aussetzung der Einwanderung in die USA<\/h3>\n<p>02.00 Uhr: US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die angek\u00fcndigte Verf\u00fcgung zur vor\u00fcbergehenden Aussetzung von Einwanderung in die Vereinigten Staaten unterzeichnet. Das sagte er am Mittwochabend (Ortszeit) im Wei\u00dfen Haus in Washington. Der US-Pr\u00e4sident begr\u00fcndete den Schritt erneut damit, Jobs und medizinische Ressourcen m\u00fcssten angesichts der Coronakrise f\u00fcr Amerikaner bewahrt werden. &quot;Wir wollen uns zuerst um unsere B\u00fcrger k\u00fcmmern &#8211; das m\u00fcssen wir.&quot; In Wahrheit d\u00fcrfte es sich um ein Ablenkungsman\u00f6ver handeln, das die Vers\u00e4umnisse der Trump-Regierung verschleiern soll.<\/p>\n<p>Am Dienstag hatte Trump erkl\u00e4rt, die Beschr\u00e4nkung werde zun\u00e4chst f\u00fcr 60 Tage gelten und betreffe im Wesentlichen jene Menschen, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Greencard bem\u00fchten. Es gelte nicht f\u00fcr vor\u00fcbergehende Aufenthaltsgenehmigungen.<\/p>\n<h3>Diese Ma\u00dfnahmen sollen die Folgen der Krise in Deutschland lindern<\/h3>\n<p>01.45 Uhr: Die Spitzen von Union und SPD haben nach langen Verhandlungen am sp\u00e4ten Abend ein neues Ma\u00dfnahmenpaket gegen die massiven Auswirkungen der Coronakrise beschlossen: Vom Kurzarbeitergeld, \u00fcber Hilfen f\u00fcr die leidende Gastronomie, bis hin zu Zusch\u00fcssen f\u00fcr Sch\u00fcler-Computer: Alle Ma\u00dfnahmen finden Sie hier in der \u00dcbersicht.<\/p>\n<h3>Internationaler Flugverkehr bricht 2020 um zwei Drittel<\/h3>\n<p>00.55 Uhr: Der internationale Passagierverkehr k\u00f6nnte bis September 2020 um bis zu 1,2 Milliarden Reisende abnehmen, erkl\u00e4rt die Luftfahrtbeh\u00f6rde der Vereinten Nationen (ICAO) unter Berufung auf Prognosen. Das w\u00fcrde einem R\u00fcckgang von zwei Drittel in den ersten drei Quartalen entsprechen, teilt die ICAO mit. Infolge des Ausbruchs der Pandemie ist der weltweite Flugverkehr fast zum Stillstand gekommen, Reisebeschr\u00e4nkungen und verminderte Nachfrage haben den Markt einbrechen lassen.<\/p>\n<h3>Topbeamter beklagt Rausschmiss angeblich wegen Bedenken zu Corona-Behandlung<\/h3>\n<p>00.30 Uhr: Ein hochrangiger Regierungsbeamter in den USA erkl\u00e4rt, er sei wegen seines Widerstandes gegen wissenschaftlich fragw\u00fcrdige Corona-Behandlungsmethoden von seinem Posten abgezogen worden. Der Direktor einer dem US-Gesundheitsministerium untergeordneten Beh\u00f6rde, Rick Bright, schrieb am Mittwoch (Ortszeit) in einer Stellungnahme, er sei gegen seinen Willen auf eine weniger einflussreiche Stelle in einer anderen Beh\u00f6rde versetzt worden.<\/p>\n<p>Er sei \u00fcberzeugt, dies sei geschehen, weil er darauf bestanden habe, die vom US-Kongress bereitgestellten Mittel in der Coronakrise in sichere und wissenschaftlich gepr\u00fcfte L\u00f6sungen zu investieren &#8211; und nicht in Medikamente, Impfstoffe und andere Technologien, deren Nutzen wissenschaftlich umstritten sei.<\/p>\n<h3>Deutsche B\u00e4cker beklagen massive Verluste<\/h3>\n<p>00.10 Uhr: Mehr als 80 Prozent der 10.500 B\u00e4cker in Deutschland klagen \u00fcber heftige Einbu\u00dfen. Das berichtet die &quot;Bild&quot;-Zeitung unter Berufung auf den Zentralverband des Deutschen B\u00e4ckerhandwerks (ZDB). &quot;Viele m\u00fcssen ihren Caf\u00e9- und Snackbereich schlie\u00dfen, dadurch bricht bis zu 70 Prozent an Umsatz weg&quot;, sagte ZDB-Pr\u00e4sident Michael Wippler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erst werden die Auswirkungen der aktuellen Lockerungen gepr\u00fcft, sagt die Kanzlerin. Vorher gibt es keine weiteren Erleichterungen. In New York liegen Ergebnisse einer Antik\u00f6rper-Studie vor. Der \u00dcberblick. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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