{"id":4707,"date":"2020-12-23T14:17:04","date_gmt":"2020-12-23T11:17:04","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-polizei-lost-mutmaslich-illegale-firmenfeier-im-saarland-auf\/"},"modified":"2020-12-23T14:17:04","modified_gmt":"2020-12-23T11:17:04","slug":"corona-news-am-mittwoch-polizei-lost-mutmaslich-illegale-firmenfeier-im-saarland-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-mittwoch-polizei-lost-mutmaslich-illegale-firmenfeier-im-saarland-auf\/","title":{"rendered":"Corona-News am Mittwoch: Polizei l\u00f6st mutma\u00dflich illegale Firmenfeier im Saarland auf"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/22f727e2-0001-0004-0000-000000913041_w948_r1.77_fpx33.37_fpy49.98.jpg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>  Foto:\u2002Jens Wolf\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"caps\"><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Schweiz startet Corona-Impfungen<\/h3>\n<p><strong>12.05 Uhr: <\/strong>In der Schweiz ist mit den Impfungen zu Schutz vor dem Coronavirus begonnen worden. Am Mittwoch erhielt eine \u00fcber 90 Jahre alte Bewohnerin eines Pflegeheims im Kanton Luzern als eine der Ersten die vom deutschen Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer entwickelten Vakzine verabreicht. In der Alpenrepublik sollen in einem ersten Schritt besonders gef\u00e4hrdete Personen ab 75 Jahren und mit chronischen Erkrankungen geimpft werden.<\/p>\n<p>Die Schweizer Regulierungsbeh\u00f6rde Swissmedic hatte den Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer am vergangenen Samstag zugelassen. Die ersten knapp 110.000 Impfdosen waren am Dienstag angeliefert worden. Die Armee ist f\u00fcr die Verteilung der Best\u00e4nde im ganzen Land zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Am Sonntag soll der Impfstoff von Biontech und Pfizer am Sonntag erstmals verabreicht werden, zun\u00e4chst an die Bev\u00f6lkerungsgruppe mit \u00bbsehr hoher Priorit\u00e4t\u00ab. Darunterfallen etwa Senioren \u00fcber 80 Jahren und die rund eine Million Menschen, die in Pflegeheimen leben. Auch Menschen in manchen Gesundheitsberufen werden den Impfstoff bevorzugt erhalten.<\/p>\n<h3>Inzidenzwert in Sachsen sinkt, mehr Infektionen in Tschechien gemeldet<\/h3>\n<p><strong>11.55 Uhr: <\/strong>In Sachsen geht die Zahl der Neuinfektionen nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) im Vergleich zur Vorwoche zur\u00fcck \u2013 der Freistaat bleibt aber gemessen an der Inzidenzzahl der Corona-Hotspot in Deutschland. Das RKI meldete am Mittwoch 2728 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Vergangenen Mittwoch (16. Dezember) waren 5603 Neuinfektionen verzeichnet worden.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank damit in Sachsen auf 414, am Vortag betrug sie 426,8. Noch immer weist das Bundesland damit den h\u00f6chsten Wert auf, bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 195.<\/p>\n<p>In Tschechien, das an Sachsen angrenzt, wurden indes wieder mehr Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen. Die Beh\u00f6rden meldeten 10.821 best\u00e4tigte F\u00e4lle binnen 24 Stunden. Erstmals seit dem 6. November wurden damit wieder mehr als 10.000 positive Tests innerhalb eines Tages gemeldet.<\/p>\n<p>Nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins Universit\u00e4t wurden in dem Land seit Beginn der Pandemie fast 650.000 Corona-Infektionen gemeldet, gemessen an der Einwohnerzahl von rund 10,6 Millionen Menschen in Tschechien, ist die Zahl deutlich h\u00f6her als in Deutschland.<\/p>\n<h3>Zypern schickt Einreisende aus Gro\u00dfbritannien \u00fcber Weihnachten in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr: <\/strong>Reisende, die aus Gro\u00dfbritannien nach Zypern fliegen, werden Weihnachten in einem Quarant\u00e4nehotel verbringen m\u00fcssen. Knapp 200 Menschen, die am Dienstag angekommen waren, wurden bereits in eigens zu diesem Zweck gemietete Hotels gebracht. Sie m\u00fcssen die kommenden sieben Tage in ihren Zimmern bleiben, wie der staatliche zyprische Rundfunk (RIK) am Mittwoch weiter berichtete.<\/p>\n<p>Traditionell verbringen Tausende Briten ihren Weihnachtsurlaub auf der drittgr\u00f6\u00dften Mittelmeerinsel, die bis 1960 britische Kolonie war. Viele besitzen Ferienh\u00e4user dort. Zypern hatte angesichts der Verbreitung einer ver\u00e4nderten und wom\u00f6glich deutlich ansteckenderen Variante des Coronavirus in Gro\u00dfbritannien kein allgemeines Einreiseverbot gegen das Land verh\u00e4ngt, daf\u00fcr aber scharfe Kontrollen eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Wer aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich ankommt, muss einen Corona-Schnelltest machen. Ist er negativ, folgt eine siebent\u00e4gige Quarant\u00e4ne. Danach muss ein neuer Test gemacht werden. Erst wenn er auch dieser negativ ausf\u00e4llt, darf man wieder das Quarant\u00e4nehotel verlassen. Die Kosten dieser Tests und die Unterbringung in den Quarant\u00e4nehotels \u00fcbernimmt der zyprische Staat. Diese Ma\u00dfnahmen gelten zun\u00e4chst bis zum 5. Januar 2021.<\/p>\n<h3>Spahn hofft bis Sommer auf Impfstoff f\u00fcr alle B\u00fcrger<\/h3>\n<p><strong>11.08 Uhr:<\/strong> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, bis zum Sommer allen B\u00fcrgern in Deutschland ein \u00bbImpfangebot\u00ab machen zu k\u00f6nnen \u2013 sofern die Impfstoffe, die sich in der Endphase der Studien befinden, auch eine Zulassung erhalten. Das sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im ARD-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. Er rechne bis Ende M\u00e4rz mit elf bis zw\u00f6lf Millionen Impfdosen.<\/p>\n<p>Spahn sagte, es sei von Anfang an klar gewesen, dass der Impfstoff \u00bbzu Beginn knapp sein w\u00fcrde\u00ab. Deshalb werde es weiterhin n\u00f6tig sein, bei dem zeitlichen Ablauf nach Gruppen zu priorisieren. Bis Ende dieses Jahres k\u00f6nne der Bund 1,3 Millionen Dosen des Herstellers Biontech an die Bundesl\u00e4nder ausliefern lassen. \u00bbDiese Dosen werden schon einen gro\u00dfen Unterschied machen k\u00f6nnen f\u00fcr viele Pflegeeinrichtungen\u00ab, sagte Spahn.<\/p>\n<p>Der Minister appellierte an die Bev\u00f6lkerung, Kontakte so weit wie m\u00f6glich zu vermeiden, da die Situation in den Kliniken angespannt sei. \u00bbDa ist gerade Hochlast. Eine sehr belastete Situation. Viele reden gerade dar\u00fcber, wie sie Weihnachten feiern. Die Pflegekr\u00e4fte werden gar nicht viel zum Feiern kommen. Sie werden arbeiten m\u00fcssen.\u00ab Die B\u00fcrger entschieden mit ihrem Verhalten jetzt dar\u00fcber, \u00bbwie es anschlie\u00dfend auf den Intensivstationen weitergeht\u00ab.<\/p>\n<h3>Schweiz verschickt SMS-Quarant\u00e4neaufruf an R\u00fcckkehrer aus Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika<\/h3>\n<p><strong>10.45 Uhr: <\/strong>K\u00fcrzlich in der Schweiz eingereiste Menschen aus Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika haben am Mittwoch per SMS Bescheid \u00fcber ihre Quarant\u00e4nepflicht bekommen. Wer sich nicht daran h\u00e4lt, muss mit einer Bu\u00dfe von bis zu 10.000 Franken (9250 Euro) rechnen, teilte das Innenministerium in Bern mit. Wegen der nachgewiesenen neuen Coronavirus-Varianten in den beiden L\u00e4ndern m\u00fcssen seit dem 14. Dezember Eingereiste ab Ankunftstag zehn Tage Quarant\u00e4ne absolvieren.<\/p>\n<p>Aus Gro\u00dfbritannien sind Passagiere von insgesamt 92 Fl\u00fcgen betroffen, sch\u00e4tzungsweise etwa 10.000 Personen. Darunter sind nach Sch\u00e4tzungen allein 3500 Touristen, die erst am vergangenen Wochenende in Genf gelandet und \u00fcberwiegend zum Skiurlaub in die Schweiz gereist waren. Die Angeschriebenen seien aufgefordert worden, ihre Hotelzimmer oder Ferienwohnungen nicht zu verlassen und alle Kontakte zu vermeiden.<\/p>\n<p>Weil bef\u00fcrchtet wird, dass sich die Virusmutation m\u00f6glicherweise noch schneller verbreitet als die bislang bekannten Varianten, hatten zahlreiche Staaten am Sonntagabend Einreisen aus Gro\u00dfbritannien und S\u00fcdafrika untersagt.<\/p>\n<p>In der Schweiz hatten die Beh\u00f6rden sich von den Fluggesellschaften die Passagierlisten besorgt. Ohnehin m\u00fcssen alle Einreisenden bei der Ankunft ihre Schweizer Adressen und Kontaktdaten angeben.<\/p>\n<h3>Heil bittet \u00bbum Verst\u00e4ndnis und Verzeihung\u00ab f\u00fcr Corona-Einschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>10.35 Uhr: <\/strong>Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat sich bei den Menschen entschuldigt, die die Corona-Pandemie wirtschaftlich hart getroffen hat. Die Situation in diesem Jahr sei f\u00fcr viele Menschen eine \u00bbRieseneinschr\u00e4nkung\u00ab gewesen, er bitte alle Betroffenen \u00bbum Verst\u00e4ndnis und Verzeihung\u00ab, sagte Heil im ARD-\u00bbMorgenmagazin\u00ab. 2020 sei ein Jahr gewesen, \u00bbdas sehr fordernd war f\u00fcr so viele Menschen, die den Laden am Laufen gehalten haben\u00ab.<\/p>\n<p>Die Situation derjenigen, \u00bbdie jetzt alleine sind\u00ab, bedr\u00fccke ihn, sagte der Minister. \u00bbVereinsamung ist brutal, gerade f\u00fcr \u00e4ltere Menschen\u00ab, sagte Heil. Gleichzeitig betonte er, dass es richtig gewesen sei, den Menschen in der Krise umfassende finanzielle Hilfen zur Verf\u00fcgung zu stellen. In einer Zeit, in der sich Menschen Sorgen um ihre Gesundheit machten, m\u00fcsse es \u00bbZiel eines Sozialstaats sein, zu versuchen, wo immer es geht andere Sorgen, wirtschaftliche und soziale Sorgen, Menschen von den Schultern zu nehmen\u00ab, sagte Heil.<\/p>\n<p>Als Vers\u00e4umnis r\u00e4umte er ein, dass es fr\u00fcher Schutzkleidung f\u00fcr Menschen in der Pflege h\u00e4tte geben m\u00fcssen. Zuvor hatte auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Interview mit der \u00bbZeit\u00ab erkl\u00e4rt, die Bundesregierung h\u00e4tte \u00bbfr\u00fcher beginnen sollen, Masken zu besorgen\u00ab.<\/p>\n<h3>Paul-Ehrlich-Institut hat keine Hinweise auf geringere Impfstoff-Wirksamkeit gegen Corona-Mutation<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr:<\/strong> Das Paul-Ehrlich-Institut sieht derzeit keinen direkten Hinweis darauf, dass die Wirksamkeit der bisherigen Corona-Impfstoffe gegen\u00fcber der in Gro\u00dfbritannien verbreiteten Virusvariante beeintr\u00e4chtigt sein k\u00f6nnte. Die f\u00fcr den Immunschutz relevanten Erkennungsstellen des sogenannten Spike-Proteins seien von der Virusmutation wenig betroffen, teilte das bundeseigene Institut mit. Die sch\u00fctzende Immunantwort richte sich gegen mehrere Bereiche dieses S-Proteins.<\/p>\n<p>Die im Fokus stehende Virusvariante unterscheidet sich insbesondere durch eine Mutation mit dem Namen N501Y an diesem Spike-Protein von Sars-CoV-2. Mit dieser stachelartigen Struktur an seiner Oberfl\u00e4che heftet sich das Virus an menschliche Zellen, um dann in sie einzudringen. Die Mutation macht das Virus wom\u00f6glich ansteckender.<\/p>\n<p>Das Paul-Ehrlich-Institut werde untersuchen, ob der durch Impfung erzeugte Immunschutz auch die neue Virusvariante neutralisieren k\u00f6nne. \u00bbF\u00fcr die entsprechenden Experimente werden zwei bis drei Wochen ben\u00f6tigt\u00ab, teilte das f\u00fcr die Impfstoffzulassung in Deutschland zust\u00e4ndige Institut mit. Es wies zudem darauf hin, dass eine z\u00fcgige Umstellung auf neue Virusvarianten m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Die Impfungen mit der Corona-Vakzine des Mainzer Unternehmens Biontech sollen in Deutschland und dem Rest der EU am 27. Dezember beginnen. Derzeit sorgt in Europa eine Variante des neuartigen Coronavirus f\u00fcr Besorgnis, das sich in London und S\u00fcdengland ausgebreitet hat und nach Angaben der britischen Regierung bis zu 70 Prozent ansteckender ist.<\/p>\n<h3>Bedford-Strohm gegen generelle Absage von Gottesdiensten<\/h3>\n<p><strong>10.00 Uhr: <\/strong>Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, ist gegen eine von einzelnen \u00c4rztevertretern und Politikern geforderte deutschlandweite Absage der Weihnachtsgottesdiensten. \u00bbNein, keine generelle Absageempfehlung\u00ab, sagte der bayerische Landesbischof im Bayerischen Rundfunk. \u00bbDas muss jetzt vor Ort entschieden werden.\u00ab Ihm sei bewusst, dass das f\u00fcr die Gemeinden eine schwere Entscheidung sei.<\/p>\n<p>Im S\u00fcdwestrundfunk (SWR) verwies Bedford-Strohm auf die Erfahrungen der vergangenen Monate und die Schutzkonzepte. \u00bbF\u00fcr Weihnachten hei\u00dft es, dass nur sehr wenige Leute in die Kirchen k\u00f6nnen, mit gro\u00dfen Abst\u00e4nden, mit Gesichtsmasken, es wird nicht gesungen.\u00ab Es werde in den Kirchen sehr genau darauf geachtet, dass keine Risiken entst\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Inzidenzwerte seien regional unterschiedlich. Deshalb setze er darauf, dass die Gemeinden \u00bbsehr klug mit dieser eigenen Verantwortung umgehen.\u00ab Die meisten Gl\u00e4ubigen w\u00fcrden in diesem Jahr \u00fcber digitale Formate, \u00fcber Fernsehgottesdienste und Hausandachten feiern. Er empfehle, diese Angebote anzunehmen, sagte der EKD-Vorsitzende.<\/p>\n<h3>Olympische Spiele in Tokio sollen \u00bbzur\u00fcckhaltender\u00ab er\u00f6ffnet und beendet werden<\/h3>\n<p><strong>9.53 Uhr: <\/strong>Die Organisatoren der wegen der Corona-Pandemie verlegten Olympischen und Paralympischen Spiele in Tokio setzen auf weniger Pomp. Am Mittwoch wurde ein neuer Kreativdirektor vorgestellt, der die Er\u00f6ffnungs- und Schlusszeremonien im n\u00e4chsten Sommer \u00bbeinfacher und zur\u00fcckhaltender\u00ab gestalten soll.<\/p>\n<p>\u00bbEs ist angemessen, die zeremoniellen Ereignisse und Programme einfacher zu gestalten und sie in gewisser Weise die Erfahrungen der Welt mit der Corona-Pandemie widerspiegeln zu lassen\u00ab, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung der Organisatoren. Hintergrund d\u00fcrften indes auch finanzielle Gr\u00fcnde sein, allein die Mehrkosten der Verschiebung werden auf 2,29 Milliarden Euro beziffert.<\/p>\n<p>Mit der Planung der Zeremonie beauftragt ist der Werbefachmann Hiroshi Sasaki, der bereits die \u00dcbergabefeierlichkeiten der Spiele von Rio de Janeiro 2016 nach Tokio mitgestaltet hatte. Sasaki ersetzt ein siebenk\u00f6pfiges Kreativteam.<\/p>\n<p>Sasaki sagte, schrille und extravagante Zeremonien seien einst bestaunt worden, in der heutigen Zeit w\u00fcrden sie aber wom\u00f6glich \u00bbals zu viel empfunden. Wir m\u00fcssen diese Zeit als Chance betrachten, uns zu \u00e4ndern \u2013 wegen Covid-19, oder eher dank Covid-19\u00ab. Die japanische \u00d6ffentlichkeit ist weiterhin gegen die Austragung der Spiele im kommenden Sommer, eine Mehrheit bef\u00fcrwortet eine weitere Verschiebung oder gar eine Absage.<\/p>\n<h3>Pandemie schl\u00e4gt laut Umfrage nicht aufs Weihnachtsbudget durch<\/h3>\n<p><strong>9.42 Uhr:<\/strong> Trotz der Einschr\u00e4nkungen rund um die Corona-Pandemie m\u00fcssen die meisten B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger den finanziellen G\u00fcrtel zu Weihnachten offenbar nicht enger schnallen. Wie die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Studie des Instituts YouGov und der Finanzberatung SwissLife berichtet, steht 80 Prozent der Deutschen f\u00fcr das Fest genauso viel oder mehr Budget als sonst zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Demnach steht bei 42 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen Bargeld ganz oben auf dem Wunschzettel \u2013 um selbst entscheiden zu k\u00f6nnen, was davon gekauft wird. Doch nur 18 Prozent der Eltern wollen diesem Wunsch auch nachkommen. Stattdessen legen 43 Prozent der Befragten lieber Kleidung, Schuhe oder Rucks\u00e4cke unter den Baum. F\u00fcr die Erhebung waren 467 Eltern und 467 Kinder im Alter von acht bis 17 Jahren online befragt worden.<\/p>\n<h3>Schottlands Regierungschefin Sturgeon entschuldigt sich f\u00fcr Regelversto\u00df<\/h3>\n<p><strong>9.24 Uhr:<\/strong> Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat f\u00fcr einen Versto\u00df gegen die Corona-Regeln um Entschuldigung gebeten. Sie hatte sich am Rande einer Beerdigung in Edinburgh zwar mit Abstand, aber ohne Mund-Nasen-Schutz mit drei Frauen unterhalten. In Schottland ist das Tragen einer Maske in Gastst\u00e4tten vorgeschrieben, au\u00dfer am Sitzplatz.<\/p>\n<p>\u00bbDas war ein dummer Fehler, und es tut mir wirklich leid\u00ab, sagte Sturgeon bereits am Dienstagabend. Die Boulevardzeitung \u00bbThe Scottish Sun\u00ab hatte ein Foto der Szene vom Freitag ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>\u00bbIch spreche jeden Tag \u00fcber die Wichtigkeit, Masken zu tragen, deshalb werde ich keine Entschuldigung liefern. Ich habe falsch gehandelt, ich \u00e4rgere mich \u00fcber mich selbst\u00ab, sagte Sturgeon. Die Strafe f\u00fcr solche Verst\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt 60 Pfund (umgerechnet 66 Euro), im Wiederholungsfall vervielfacht sie sich. Schottland hatte auch auf Betreiben der Regierungschefin h\u00e4rtere Corona-Ma\u00dfnahmen durchgesetzt als die Zentralregierung in London.<\/p>\n<h3>Deutsche Wirtschaft steigert Ums\u00e4tze \u2013 trotz Teil-Shutdown<\/h3>\n<p><strong>9.09 Uhr:<\/strong> Industrie, Bau, Handel und Dienstleister haben im November ungeachtet neuer Corona-Ma\u00dfnahmen mehr Geld eingenommen. Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft wuchs saison- und kalenderbereinigt um 1,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Oktober war das Plus mit 2,4 Prozent allerdings gr\u00f6\u00dfer ausgefallen. \u00bbSeit dem Tiefpunkt im April 2020 ist der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft kontinuierlich angestiegen und lag zuletzt \u00fcber dem Vorkrisenniveau\u00ab, hie\u00df es. So fiel er im vergangenen Monat um 1,8 Prozent h\u00f6her aus als im Februar 2020, dem Monat vor Beginn der Einschr\u00e4nkungen durch die Corona-Pandemie in Deutschland.<\/p>\n<p>Im November wurden erneut sch\u00e4rfere Beschr\u00e4nkungen im Kampf gegen die zweite Welle der Pandemie eingef\u00fchrt. Seither m\u00fcssen Restaurants geschlossen bleiben und d\u00fcrfen allenfalls Au\u00dfer-Haus-Service oder Lieferdienste anbieten. Hotels d\u00fcrfen nicht f\u00fcr Touristen \u00f6ffnen. Im Dezember wurden die Ma\u00dfnahmen noch versch\u00e4rft, mit Ausnahme etwa des Lebensmittelhandels und anderer L\u00e4den des Alltagsbedarfs mussten fast alle Gesch\u00e4fte schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u00d6konomen gehen deshalb davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im zu Ende gehenden vierten Quartal wieder schrumpfen wird: Das Essener RWI-Institut rechnet mit einem Minus von 1,7 Prozent. Im Sommer hatte es ein Rekordwachstum von 8,5 Prozent gegeben, das auf den historischen Corona-Einbruch von 9,8 Prozent im Fr\u00fchjahr folgte.<\/p>\n<h3>Lage in Sachsen spitzt sich zu<\/h3>\n<p><strong>7.23 Uhr: <\/strong>Im Corona-Hotspot Sachsen m\u00fcssen wegen der dramatisch hohen Todeszahlen im osts\u00e4chsischen Zittau Leichen au\u00dferhalb des Krematoriums zwischengelagert werden. Die Toten sollen \u00bbim Bereich des Hochwasserst\u00fctzpunkts\u00ab gelagert und \u00bbbei Freigabe zur Ein\u00e4scherung\u00ab ins Krematorium gefahren werden, teilte die Stadt Zittau am Dienstagabend mit. Darauf habe sich die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung des Krematoriums mit Oberb\u00fcrgermeister Thomas Zenker kurzfristig geeinigt. Am Hochwasserst\u00fctzpunkt befindet sich eine gro\u00dfe Halle, in der Materialien gelagert werden, die im Fall eines Hochwassers gebraucht w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Besonders im Dezember stieg nach Angaben der Stadt die Zahl der Toten rasant (lesen Sie hier eine Reportage aus Sachsen: \u00bbWenn die Toten warten m\u00fcssen\u00ab). W\u00e4hrend im vergangenen Jahr im Dezember 45 Menschen starben, waren es in diesem Monat bislang schon 115. Im November verdoppelte sich die Zahl der Toten von 52 im vergangenen Jahr auf 110 in diesem Jahr. Im Oktober 2019 starben 45 Menschen, in diesem Jahr 73. Die Zahl der notwendigen Ein\u00e4scherungen \u00fcbersteige derzeit \u00bbmitunter die Kapazit\u00e4ten des Zittauer Krematoriums\u00ab, hie\u00df es. Es gebe deutlich h\u00f6here Sterbefallzahlen, mehr Aufnahmegespr\u00e4che, Leichenschauen und Beurkundungen in den Standes\u00e4mtern. Alle Beteiligten seien an den \u00bbBelastungsgrenzen\u00ab. Die Stadt forderte beim Landkreis G\u00f6rlitz und der Landesregierung Sachsen Hilfe f\u00fcr den Fall einer weiteren Verschlechterung der Lage an.<\/p>\n<h3>S\u00fcdkorea kappt Flugverbindungen mit Gro\u00dfbritannien<\/h3>\n<p><strong>6.36 Uhr: <\/strong>Aus Sorge vor einer neuen Mutation des Coronavirus hat S\u00fcdkorea jeglichen Flugverkehr von und nach Gro\u00dfbritannien bis Jahresende gestoppt. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums soll die neue Regel ab sofort gelten. Zus\u00e4tzlich haben S\u00fcdkoreas Beh\u00f6rden Einreisende aus Gro\u00dfbritannien ausnahmslos zu einer 14-t\u00e4gigen Quarant\u00e4ne sowie einem zus\u00e4tzlichen Virustest kurz vor Ende der Quarant\u00e4ne verpflichtet.<\/p>\n<h3>Amts\u00e4rzte fordern bundesweites Verbot von Weihnachtsgottesdiensten<\/h3>\n<p><strong>6.20 Uhr: <\/strong>Die Amts\u00e4rzte haben ein bundesweites Verbot der Weihnachtsgottesdienste gefordert. Pr\u00e4senzgottesdienste an den Feiertagen sollten wegen des Corona-Risikos von Bund und L\u00e4ndern untersagt werden, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte im \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es sei bekannt, dass sich das Coronavirus bei Gottesdiensten leicht \u00fcbertragen k\u00f6nne. Deshalb d\u00fcrfe \u00bbkein zus\u00e4tzliches Risiko\u00ab eingegangen werden.<\/p>\n<p>Die katholische Kirche in Deutschland hatte zu Wochenbeginn angek\u00fcndigt, dass sie an den Weihnachtsgottesdiensten festh\u00e4lt. Bei den Messen seien jedoch die Hygienekonzepte und Schutzma\u00dfnahmen genau einzuhalten, forderte der Vorsitzende der Kommission Ehe und Familie, der Berliner Erzbischof Heiner Koch, im Namen der Deutschen Bischofskonferenz. Die evangelische Kirche in Westfalen hatte hingegen zuvor ihren Gemeinden dringend empfohlen, w\u00e4hrend des Lockdowns und auch an Weihnachten auf alle Pr\u00e4senzgottesdienste zu verzichten.<\/p>\n<h3>Nach der Corona-Pandemie: Wuhan lernt das Feiern wieder<\/h3>\n<p><strong>6.05 Uhr:<\/strong> Fotos aus Wuhan machen Hoffnung: Fast ein Jahr nach Ausbruch der Corona-Pandemie erholt sich das Nachtleben. Junge Menschen f\u00fcllen die Klubs der Stadt und feiern ihre neue Freiheit. Sehen Sie hier die Bilder.<\/p>\n<h3>RKI meldet fast 25.000 Neuinfektionen und 962 Todesf\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>5.55 Uhr: <\/strong>Die Zahl der gemeldeten Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Coronavirus hat einen neuen H\u00f6chststand erreicht. Binnen einem Tag \u00fcbermittelten die deutschen Gesundheits\u00e4mter dem Robert Koch-Institut (RKI) 962 neue Todesf\u00e4lle, wie aus den RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen hervorgeht. Au\u00dferdem wurden 24.740 Neuinfektionen gemeldet. Vergangenen Mittwoch (16.12.) waren 27.728 Neuinfektionen und der bisherige H\u00f6chststand von 952 Todesf\u00e4llen verzeichnet worden. Den H\u00f6chstwert mit 33.777 gemeldeten Infektionen hatte es am Freitag gegeben, darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Neuinfektionen ist jedoch nur bedingt mit denen der Vorwochen vergleichbar, da unter anderem das RKI die Empfehlungen f\u00fcr Coronatests angepasst hat, wer noch getestet werden soll.<\/p>\n<p>Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheits\u00e4mter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank bis Mittwoch leicht auf 195,1. Am Tag zuvor war mit 197,6 ein H\u00f6chststand erreicht worden. Den mit Abstand h\u00f6chsten Wert erreicht Sachsen: Dort liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 414,1, also mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Es folgt Th\u00fcringen mit einem Wert von 319,6. Der niedrigste Wert wird in Mecklenburg-Vorpommern mit 96,3 verzeichnet.<\/p>\n<p>Die Zahl der Todesf\u00e4lle war in der Tendenz zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet worden war. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg bis Mittwoch auf 27.968.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlt seit Beginn der Pandemie 1.554.920 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 23.12., 0 Uhr). Nach Sch\u00e4tzungen sind rund 1.160.100 Menschen inzwischen genesen.<\/p>\n<p>Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend bei 0,95 (Vortag: 0,98). Das hei\u00dft, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>Britischer Gesundheitsdienst NHS bittet Johnson um Brexit-Aufschub<\/h3>\n<p><strong>5.46 Uhr:<\/strong> Angesichts der gro\u00dfen Herausforderungen durch die Coronakrise hat der britische Gesundheitsdienst NHS den Premierminister Boris Johnson zu einer Verl\u00e4ngerung der Brexit-\u00dcbergangsphase um einen Monat aufgefordert. Ein Aufschub um einen Monat werde dem NHS Zeit geben, sich aus der \u00bbunmittelbaren Gefahrenzone\u00ab zu bringen, hie\u00df es in einem Brief der NHS-Spitze, der in der Nacht zum Mittwoch ver\u00f6ffentlicht wurde. Denn dann k\u00f6nne sich der Dienst auf die Bek\u00e4mpfung der Pandemie konzentrieren, ohne dass ein No-Deal-Brexit \u00bbst\u00f6rende Ver\u00e4nderungen\u00ab mit sich bringe.<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien verl\u00e4sst zum Jahresende den EU-Binnenmarkt und die Zollunion. Kommt in den verbleibenden Tagen kein Handelspakt mit der EU mehr zustande, drohen h\u00f6here Z\u00f6lle und andere Handelshemmnisse, die nach Ansicht von Experten auch Auswirkungen auf die Versorgung mit Medikamenten und medizinischen G\u00fctern haben d\u00fcrften. Der NHS bef\u00fcrchtet zudem, dass Rettungswagen aufgrund von Lastwagenstaus vor allem in der s\u00fcdostenglischen Grafschaft Kent am \u00c4rmelkanal, einem Zentrum der Corona-Infektionen, nicht rechtzeitig die Patienten erreichen k\u00f6nnten. Johnsons Regierung hat eine Verl\u00e4ngerung der \u00dcbergangsphase bisher strikt abgelehnt.<\/p>\n<p>\u00bbAm 1. Januar wird der NHS in der traditionell gesch\u00e4ftigsten Zeit des Jahres gegen die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung in seiner Geschichte antreten\u00ab, hei\u00dft es in dem Schreiben weiter. Derzeit werden fast 19.000 Corona-Patienten in britischen Kliniken behandelt. Wegen der raschen Ausbreitung einer neuen Virus-Variante wird eine weitere Zunahme der Infektionen bef\u00fcrchtet. Die Belegschaft sei m\u00fcde und ersch\u00f6pft, betont die NHS-F\u00fchrung. \u00bbDie Schockwellen eines No-Deal-Brexits k\u00f6nnten die M\u00f6glichkeiten des NHS \u00fcberfordern.\u00ab Deshalb werde Johnson dringend gebeten, \u00bbdie \u00dcbergangsfrist um einen Monat zu verl\u00e4ngern und dem NHS einige kostbare zus\u00e4tzliche Wochen zu erkaufen\u00ab.<\/p>\n<h3>Altmaier warnt bei Corona-Hilfen vor Missbrauch<\/h3>\n<p><strong>5.40 Uhr:<\/strong> Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat Kritik an einer schleppenden Umsetzung von Corona-Finanzhilfen f\u00fcr Unternehmen zur\u00fcckgewiesen und vor Missbrauch gewarnt. Der CDU-Politiker sagte der dpa in Berlin: \u00bbNoch nie wurden Hilfszahlungen in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung innerhalb so kurzer Zeit beschlossen und bewilligt. Aber es muss sichergestellt sein, dass das Geld der Steuerzahler bei denen ankommt, die es wirklich brauchen, nicht bei solchen, die als Betr\u00fcger oder Abzocker unterwegs sind.\u00ab<\/p>\n<p>Wenn der Staat Hilfen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von bis zu mehreren Millionen Euro an einzelne Unternehmer vergebe, dann m\u00fcsse gr\u00fcndlich gepr\u00fcft werden, ob der Anspruch auch tats\u00e4chlich bestehe. \u00bbAndernfalls w\u00fcrden wir nachl\u00e4ssig mit dem Geld der Steuerzahler umgehen, und das tun wir nicht.\u00ab<\/p>\n<p>Deshalb k\u00e4men Abschlagszahlungen zur Abmilderung von Sch\u00e4den wegen der Schlie\u00dfungen im November und Dezember schnell, die komplette Auszahlung je nach Bedarf dauere etwas l\u00e4nger. Die Abschlagszahlungen sind ein Vorschuss auf sp\u00e4tere Zahlungen. Wirtschaftsverb\u00e4nde hatten Kritik an einer schleppenden Umsetzung der Hilfen ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<h3><strong>Diese drei Faktoren entscheiden, wann wir Corona besiegen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>5.25 Uhr:<\/strong> Mit der Impfung kommt die Normalit\u00e4t zur\u00fcck \u2013 darauf hoffen viele. Doch wie schnell erreichen wir Herdenimmunit\u00e4t? Lesen Sie hier den Ausblick f\u00fcr 2021.<\/p>\n<h3>Fahrgastzahl in Bus und Bahn drastisch eingebrochen<\/h3>\n<p><strong>5.15 Uhr: <\/strong>Jahrelang sind die Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen stetig gestiegen \u2013 in diesem Jahr aber hat die Coronakrise einen historischen Einbruch gebracht. Im Jahresdurchschnitt habe es nur noch 40 Prozent der \u00fcblichen Nachfrage gegeben, teilte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen der dpa mit. Busse und Bahnen waren damit so leer wie nie seit der Wiedervereinigung, zumal das Angebot nahezu komplett aufrechterhalten wurde.<\/p>\n<p>\u00bbDie Corona-Pandemie hat im \u00d6PNV tiefe Spuren hinterlassen\u00ab, sagte Verbandspr\u00e4sident Ingo Wortmann. \u00bbSowohl die Fahrgastzahlen als auch die Einnahmen sind eingebrochen, weil die Menschen zu Hause geblieben sind und ihnen die Anl\u00e4sse f\u00fcr die Fahrten gefehlt haben.\u00ab<\/p>\n<p>22 Jahre lang waren die Fahrgastzahlen ununterbrochen gestiegen. Immer mehr Erwerbst\u00e4tige und immer mehr Einwohner in Gro\u00dfst\u00e4dten brachten Busse und Bahnen mancherorts an die Kapazit\u00e4tsgrenze. 10,4 Milliarden Kundenfahrten waren es 2019. Und weil mehr Bus- und Bahnfahren als ein Weg zu mehr Klimaschutz in Deutschland gilt, sollen eigentlich bis 2030 noch einmal drei Milliarden hinzukommen, das haben sich die Betreiber als Ziel gesetzt.<\/p>\n<h3>Patientensch\u00fctzer warnt vor \u00fcberhasteten Corona-Impfungen in Heimen<\/h3>\n<p><strong>4.43 Uhr: <\/strong>Die Stiftung Patientenschutz warnt vor schlecht vorbereiteten Corona-Impfungen in Pflegeheimen. \u00bbMan kann nicht einfach in ein Pflegeheim gehen und dort alle Bewohnerinnen und Bewohner impfen\u00ab, sagte der Stiftungsvorsitzende Eugen Brysch dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Impfung von Demenzkranken ohne die Zustimmung eines Betreuers oder Bevollm\u00e4chtigten sei nicht erlaubt. \u00bbDas w\u00e4re rechtlich gesehen schlichtweg K\u00f6rperverletzung\u00ab, sagte Brysch.<\/p>\n<p> Nach Angaben des Patientensch\u00fctzers leiden 1,6 Millionen Pflegebed\u00fcrftige in Deutschland an Demenz und sind deshalb nicht einwilligungsf\u00e4hig. Davon lebten 600.000 Betroffene in Pflegeheimen, dies seien zwei Drittel aller Bewohner. Bevor ein Betreuer oder Bevollm\u00e4chtigter in die Impfung eines Demenzkranken einwillige, m\u00fcsse eine Beratung durch einen Arzt erfolgen, erl\u00e4uterte Brysch. Dabei h\u00e4tten die Mediziner die Krankengeschichte, den Immunstatus und auch Allergien in den Blick zu nehmen.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Pandemie \u00fcber Weihnachten: L\u00fccke in der Kurve<\/strong><\/h3>\n<p><strong>4.30 Uhr: <\/strong>Im Januar ist der Lockdown vorbei \u2013 das hoffen viele Deutsche. Aber m\u00f6glicherweise geben die Zahlen Anfang kommenden Monats gar nicht preis, ob die Ma\u00dfnahmen wirken. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Frankreich \u00f6ffnet die Grenze nach Gro\u00dfbritannien \u2013 ein wenig<\/h3>\n<p><strong>0.37 Uhr:<\/strong> Frankreich erleichtert die Einfuhr von Waren per Lkw aus Gro\u00dfbritannien. Nach Angaben des franz\u00f6sischen Verkehrsministeriums k\u00f6nnen franz\u00f6sische und ausl\u00e4ndische Lkw wieder aus Gro\u00dfbritannien nach Frankreich einreisen, sofern sie ein negatives Covid-19-Testergebnis nicht \u00e4lter als 72 Stunden vorweisen k\u00f6nnen. Im Falle eines positiven Tests m\u00fcssten sich die Fahrer zehn Tage lang auf britischem Boden isolieren, wobei die Unterkunft von den britischen Beh\u00f6rden bereitgestellt werde, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Foto:\u2002Jens Wolf\/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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