{"id":4681,"date":"2020-12-22T11:13:03","date_gmt":"2020-12-22T08:13:03","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-12-22T11:13:03","modified_gmt":"2020-12-22T08:13:03","slug":"corona-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Corona-News am Dienstag: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-Cov-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/1e0fa3c4-77f4-4058-955d-fad133c4edec_w948_r1.77_fpx33.31_fpy44.97.jpg\" title=\"Teststation in M\u00fcnchen\" alt=\"Teststation in M\u00fcnchen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Teststation in M\u00fcnchen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Sven Hoppe\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>(Behalten Sie den \u00dcberblick: Jeden Werktag gegen 17 Uhr beantworten SPIEGEL-Autoren die wichtigsten Fragen des Tages. \u00bbDie Lage am Abend\u00ab \u2013 hintergr\u00fcndig, kompakt, kostenlos. <\/em><\/strong><strong><em>Hier bestellen Sie Ihr News-Briefing als Mail<\/em><\/strong><strong><em>.<\/em><\/strong>)<\/p>\n<h3>Israels Fallzahlen steigen, Corona-Kabinett beschlie\u00dft strenge Einreiseregeln<\/h3>\n<p><strong>9.10 Uhr<\/strong>: Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in Israel hat erstmals seit Oktober wieder 3500 \u00fcberstiegen. Das Gesundheitsministerium teilte am Dienstag mit, binnen 24 Stunden seien 3594 neue F\u00e4lle gemeldet worden. Insgesamt wurden in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land seit Beginn der Pandemie 380 095 Ansteckungen registriert. Die Zahl der Toten liegt bei 3111.<\/p>\n<p>Zum Vergleich: In Deutschland leben etwa neunmal so viele Menschen wie in Israel. Dort meldeten die Gesundheits\u00e4mter nach Angaben vom Dienstag 19 528 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden.<\/p>\n<p>Israel hat angesichts der Ausbreitung einer neuen, m\u00f6glicherweise besonders ansteckenden Variante des Coronavirus seine Einreisebeschr\u00e4nkungen versch\u00e4rft. Das Corona-Kabinett entschied am Montag, Ausl\u00e4ndern aus allen L\u00e4ndern die Einreise zu verbieten. Regierungschef Benjamin Netanyahu sagte, es gebe Ausnahmen von dieser Regel, wie etwa bei Diplomaten.<\/p>\n<h3>Lateinamerikanische L\u00e4nder versch\u00e4rfen Ma\u00dfnahmen wegen Virusvariante<\/h3>\n<p><strong>7.35 Uhr<\/strong>: Wegen hoher Corona-Zahlen und der neuen Variante des Virus haben weitere lateinamerikanische L\u00e4nder wie Paraguay die Einreise von Besuchern aus Gro\u00dfbritannien gestoppt, andere ihre Corona-Ma\u00dfnahmen erneut versch\u00e4rft. So k\u00fcndigte Ecuadors Pr\u00e4sident Len\u00edn Moreno im ecuadorianischen Fernsehen einen neuerlichen Lockdown f\u00fcr 30 Tage und eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 4 Uhr an.<\/p>\n<p>Die peruanische Regierung weitete die Ausgangssperre in der Hauptstadt Lima aus und sperrte die Str\u00e4nde. Uruguay machte seine Grenzen zu Wasser, zu Lande und in der Luft mit Ausnahmen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe und Frachttransporte dicht. Am Sonntag hatten bereits Argentinien, Kolumbien, Chile und Peru Fl\u00fcge nach und aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich ausgesetzt.<\/p>\n<h3>Drosten sagt, erste Erkenntnisse \u00fcber Virusmutation s\u00e4hen \u00bbnicht gut aus\u00ab<\/h3>\n<p><strong>7.25 Uhr<\/strong>: Der Virologe Christian Drosten hat in einem Tweet eine Aussage \u00fcber die neue Variante des Corona-Virus getroffen. \u00bbDas sieht leider nicht gut aus\u00ab, schrieb er und verwies auf neue Daten einer Expertengruppe der britischen Regierung.<\/p>\n<p>Die Gruppe schrieb in einer Zusammenfassung ihrer Ergebnisse, dass sie der \u00bbmittelfesten \u00dcberzeugung\u00ab seien, dass die Variante eine \u00bbwesentliche Erh\u00f6hung der \u00dcbertragbarkeit\u00ab im Vergleich zu anderen Varianten zeige. Noch keine Angaben konnte die Gruppe zu der Schwere der Krankheitsverl\u00e4ufe machen.<\/p>\n<p>Drosten schrieb es sei \u00bbpositiv\u00ab, dass \u00bbF\u00e4lle mit der Mutante bisher nur in Gebieten zunahmen, wo die Gesamtinzidenz hoch oder ansteigend war\u00ab. In der Zusammenfassung der Expertengruppe wird darauf verwiesen, dass die Ausbreitung der Variante ein exponentielles Wachstum zeigte, w\u00e4hrend bereits Ma\u00dfnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von Covid-19 getroffen worden waren.<\/p>\n<h3>Experten erwarten massive Corona-Folgen f\u00fcr britischen Arbeitsmarkt<\/h3>\n<p><strong>05.15 Uhr: <\/strong>\u00d6konomen erwarten im kommenden Jahr einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit in Gro\u00dfbritannien. Das der deutschen Kurzarbeit \u00e4hnelnde Furlough-Programm sorge zumindest bis zum Fr\u00fchjahr f\u00fcr mehr Sicherheit bei den Konsumenten und Firmen, sagte der britische \u00d6konom Andrew Lee von der Dualen Hochschule Baden-W\u00fcrttemberg der dpa. \u00bbIch erwarte danach eine Zunahme der Arbeitslosigkeit gepaart mit scharfer Kritik am Furlough.\u00ab<\/p>\n<p>Das sogenannte \u00bbFurlough\u00ab-Programm, das dem Modell der Kurzarbeit nachempfunden ist, l\u00e4uft nach einer Verl\u00e4ngerung noch bis Ende April 2021. \u00bbViele Entlassungen werden dadurch verschoben\u00ab, sagte der \u00d6konom Stefan Legge von der Universit\u00e4t Sankt Gallen. Die verheerende Wirkung der Pandemie d\u00fcrfte sich daher erst im Fr\u00fchjahr vollst\u00e4ndig auf dem Arbeitsmarkt entfalten.<\/p>\n<p>Die Aufsichtsbeh\u00f6rde Office for Budget Responsibility geht in ihrer aktuellen Prognose von 7,5 Prozent Arbeitslosen in Gro\u00dfbritannien Mitte des kommenden Jahres aus \u2013 vorausgesetzt, schnelle Impfungen leiten den Anfang vom Ende der Corona-\u00c4ra ein. Aktuell liegt die Arbeitslosenquote bei knapp f\u00fcnf, zu Beginn der Pandemie noch bei unter vier Prozent.<\/p>\n<p>Wie der Winter auch verl\u00e4uft: 2021 d\u00fcrfte es im Vereinigten K\u00f6nigreich so viele Arbeitslose geben wie seit langer Zeit nicht mehr. Wirtschaftsexperte Legge sieht darin ein Muster: \u00bbDie strukturellen Probleme werden in einer solchen Krise besonders sichtbar. In L\u00e4ndern wie Gro\u00dfbritannien oder Italien zeigt sich dann, wie d\u00fcnn die Struktur ist.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Intensivmediziner f\u00fcr \u00bbganz ruhiges Weihnachtsfest\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>04.55 Uhr:<\/strong> Die Intensivmediziner in Deutschland appellieren angesichts anhaltend hoher Corona-Zahlen an die B\u00fcrger, an Weihnachten auf Treffen im gr\u00f6\u00dferen Kreis zu verzichten. \u00bbWir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, dass die Menschen sich dieses Jahr auf sich selber zur\u00fcckbesinnen, ein ganz ruhiges Weihnachtsfest im aller-, allerengsten Familienkreis feiern\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident der Deutschen Interdisziplin\u00e4ren Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, der dpa. Das w\u00e4re eine gro\u00dfe Hilfe f\u00fcr alle Pflegekr\u00e4fte auf den Intensivstationen, die an Weihnachten arbeiten w\u00fcrden und Angst h\u00e4tten, dass 14 Tage sp\u00e4ter alles noch schlimmer werde.<\/p>\n<p>In den Krankenh\u00e4usern zeichnet sich weiterhin keine Entspannung ab. Nach Angaben der Divi vom Montag werden derzeit 5167 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt \u2013 das sind etwa 500 mehr als in der Vorwoche, als 4670 Menschen mit Covid-19 auf Intensivstationen versorgt wurden. 2690 der Patienten werden aktuell invasiv beatmet.<\/p>\n<h3>Ifo-Chef Fuest kritisiert EU-Krisenmanagement<\/h3>\n<p><strong>04.45 Uhr: <\/strong>Der Chef des M\u00fcnchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, mahnt zu mehr europ\u00e4ischer Geschlossenheit in der Bek\u00e4mpfung des Coronavirus und kritisiert die Einreiseverbote aus Gro\u00dfbritannien. \u00bbDie Symbolwirkung der Abschottung zum jetzigen Zeitpunkt k\u00f6nnte deutlicher nicht sein, auch wenn sie durch die Pandemie bedingt ist\u00ab, sagte Fuest der Zeitung \u00bbHandelsblatt\u00ab. Es werde einmal mehr deutlich, dass das Krisenmanagement in der Pandemie von Entscheidungen der Nationalstaaten gepr\u00e4gt ist. Die franz\u00f6sische Regierung werde vornehmlich die Interessen der eigenen Bev\u00f6lkerung ber\u00fccksichtigen, dies gelte nat\u00fcrlich auch f\u00fcr andere Regierungen. \u00bbWir brauchen hier mehr europ\u00e4ische Zusammenarbeit.\u00ab<\/p>\n<h3>Malaysia sichert sich Impfstoffkandidat von AstraZeneca<\/h3>\n<p><strong>04.25 Uhr: <\/strong>Malaysia sichert sich nach Angaben von Premierminister Muhyiddin Yassin 6,4 Millionen Dosen des Covid-19-Impfstoffs des schwedisch-britischen Pharmaherstellers AstraZeneca.<\/p>\n<p>F\u00fcr zus\u00e4tzliche Impfdosen stehe die Regierung in Verhandlungen mit den chinesischen Biotech-Unternehmen Sinovac und CanSino sowie dem russischen Gamaleya-Institut, sagte Muhyiddin bei einer Fernsehansprache. Malaysia rechne damit, gen\u00fcgend Dosen zur Impfung von mehr als 80 Prozent der Bev\u00f6lkerung zu beschaffen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Teststation in M\u00fcnchen Foto:\u2002Sven Hoppe\/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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