{"id":4679,"date":"2020-12-22T09:07:09","date_gmt":"2020-12-22T06:07:09","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-mutation-biontech-chef-ugur-sahin-zuversichtlich-bei-impfstoffwirksamkeit\/"},"modified":"2020-12-22T09:07:09","modified_gmt":"2020-12-22T06:07:09","slug":"corona-mutation-biontech-chef-ugur-sahin-zuversichtlich-bei-impfstoffwirksamkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-mutation-biontech-chef-ugur-sahin-zuversichtlich-bei-impfstoffwirksamkeit\/","title":{"rendered":"Corona-Mutation: Biontech-Chef U\u011fur \u015eahin zuversichtlich bei Impfstoffwirksamkeit"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/1bf0585b-59cf-43f3-a78b-279e0fa6755e_w948_r1.77_fpx50.04_fpy50.jpg\" title=\"Eine mit Coronavirus infizierte Zelle\" alt=\"Eine mit Coronavirus infizierte Zelle\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Eine mit Coronavirus infizierte Zelle<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Niaid\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Biontech-Chef U\u011fur \u015eahin ist zuversichtlich, dass der Corona-Impfstoff seines Unternehmens auch gegen die in Gro\u00dfbritannien aufgetauchte neue Mutation des Virus wirkt. Aus wissenschaftlicher Sicht sei die Wahrscheinlichkeit daf\u00fcr hoch, sagte er der dpa. \u00bbWir haben den Impfstoff bereits gegen circa 20 andere Virusvarianten mit anderen Mutationen getestet. Die Immunantwort, die durch unseren Impfstoff hervorgerufen wurde, hat stets alle Virusformen inaktiviert.\u00ab<\/p>\n<p>Das Virus sei jetzt etwas st\u00e4rker mutiert, sagte \u015eahin. \u00bbWir m\u00fcssen das jetzt experimentell testen. Das wird etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen. Wir sind aber zuversichtlich, dass der Wirkungsmechanismus dadurch nicht signifikant beeintr\u00e4chtigt wird.\u00ab<\/p>\n<p>Das Antigen, das das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner Pfizer f\u00fcr den Impfstoff nutzen, besteht laut \u015eahin aus \u00fcber 1270 Aminos\u00e4uren. Davon seien jetzt neun mutiert, also noch nicht einmal ein Prozent. \u00bbUnser Impfstoff sieht das ganze Protein und bewirkt multiple Immunantworten. Dadurch haben wir so viele Andockstellen, dass das Virus schwer entkommen kann. Das bedeutet aber nicht, dass die neue Variante harmlos ist.\u00ab Der Biontech-Impfstoff auf Basis des Botenmolek\u00fcls mRNA k\u00f6nne prinzipiell schnell an neue Varianten angepasst werden.<\/p>\n<p>Laut \u015eahin hatte die vergleichsweise lange Dauer im Zulassungsprozess der EU keinen Einfluss auf die Menge der Impfdosen, die das Mainzer Unternehmen vorproduziert hat. \u00bbWir hatten schon vorab seit November eine Aufteilung der Impfdosen geplant, an die halten wir uns auch. Was sich ge\u00e4ndert hat, ist nat\u00fcrlich die Zahl, die wir dieses Jahr ausliefern k\u00f6nnen. Aber insgesamt wird sich die Zahl der Dosen, die wir der EU versprochen haben, nicht \u00e4ndern.\u00ab<\/p>\n<h3>\u00bbHistorisch mit gro\u00dfem Abstand schnellste Arzneimittelzulassung\u00ab<\/h3>\n<p>Die am Montag erfolgte EU-Genehmigung f\u00fcr den Biontech-Impfstoff nannte er die \u00bbhistorisch mit gro\u00dfem Abstand schnellste Arzneimittelzulassung\u00ab. Biontech habe nicht nur die Fragen der EU-Beh\u00f6rde beantworten m\u00fcssen, sondern auch viele Fragen aus einzelnen L\u00e4ndern. \u00bbDer Prozess war dadurch anstrengender, aber es geh\u00f6rte einfach dazu, sich um die Prozeduren in der EU entsprechend Zug um Zug korrekt zu k\u00fcmmern.\u00ab<\/p>\n<p>Weder er selbst noch seine Frau, die Biontech-Mitgr\u00fcnderin und medizinische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin \u00d6zlem T\u00fcreci, haben sich nach seinen Worten bislang mit dem Wirkstoff ihrer Firma impfen lassen. \u00bbWir m\u00f6chten das aber, sobald wir eine entsprechende Grundlage daf\u00fcr haben\u00ab, sagte er. \u00bbF\u00fcr uns ist es wichtig, dass wir unseren Mitarbeitern in der Produktion entsprechende Impfstoffdosen zukommen lassen.\u00ab Es gehe darum, in den n\u00e4chsten zw\u00f6lf Monaten eine unterbrechungsfreie Herstellung von Impfstoffen im Produktionsnetzwerk von Biontech zu gew\u00e4hrleisten. \u00bbWir \u00fcberlegen uns daher, eine vom EU-Kontingent unabh\u00e4ngige kleine Charge f\u00fcr diesen Zweck zu nutzen.\u00ab<\/p>\n<p>\u015eahin deutete an, dass Biontech neben seinen Werken in Mainz und Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz und demn\u00e4chst auch im hessischen Marburg weitere Produktionsst\u00e4tten f\u00fcr den Impfstoff ins Auge fasst. \u00bbWir sprechen dar\u00fcber, \u00fcber eine Partnerschaft eine weitere Produktionsst\u00e4tte zu aktivieren\u00ab, sagte er. Zudem gebe es noch die bereits bekannte Partnerschaft mit dem Pharmaunternehmen Dermapharm, das auch f\u00fcr Biontech produziere. \u00bbWir versuchen jetzt, weitere Partner zu gewinnen. Wir streben danach, Dosen, die f\u00fcr die zweite H\u00e4lfte 2021 geplant waren, schon in der ersten H\u00e4lfte verf\u00fcgbar zu machen.\u00ab<\/p>\n<p>Die bedingte Zulassung des Biontech-Impfstoffs in der EU nannte er \u00bbgro\u00dfartig\u00ab. Er f\u00fcgte hinzu: \u00bbDass uns die EU jetzt die M\u00f6glichkeit gibt, die Menschen mit unserem Covid-19-Impfstoff zu versorgen, erleichtert uns und macht uns gl\u00fccklich. Wir haben vielerorts den Wunsch gesehen, dass die Menschen einen Impfstoff haben wollen.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Eine mit Coronavirus infizierte Zelle Foto:\u2002Niaid\/ dpa Biontech-Chef U\u011fur \u015eahin ist zuversichtlich, dass der Corona-Impfstoff seines Unternehmens auch gegen die in Gro\u00dfbritannien aufgetauchte neue Mutation des Virus wirkt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4680,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4679"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4679\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4680"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}