{"id":4599,"date":"2020-12-18T17:27:56","date_gmt":"2020-12-18T14:27:56","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/drogenfahnder-knackten-krypto-handys-eine-superwaffe-gegen-das-organisierte-verbrechen\/"},"modified":"2020-12-18T17:27:56","modified_gmt":"2020-12-18T14:27:56","slug":"drogenfahnder-knackten-krypto-handys-eine-superwaffe-gegen-das-organisierte-verbrechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/drogenfahnder-knackten-krypto-handys-eine-superwaffe-gegen-das-organisierte-verbrechen\/","title":{"rendered":"Drogenfahnder knackten Krypto-Handys: Eine Superwaffe gegen das organisierte Verbrechen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/d3a66996-1f3d-46b7-94ad-3f9446c2e13d_w948_r1.77_fpx45_fpy34.jpg\" title=\"Tatort Deutschland:\u00a0Am Dienstag sprengten LKA und Zoll ein Netzwerk mutma\u00dflicher Drogenimporteure. Die M\u00e4nner sollen \u00fcber den Seeweg rund zwei Tonnen Kokain nach Hamburg gebracht haben. Einige Verd\u00e4chtige nutzten f\u00fcr ihre Kommunikation Encrochat-Handys. Die geknackten Nachrichten lieferten den Ermittlern entscheidende Hinweise.\" alt=\"Tatort Deutschland:\u00a0Am Dienstag sprengten LKA und Zoll ein Netzwerk mutma\u00dflicher Drogenimporteure. Die M\u00e4nner sollen \u00fcber den Seeweg rund zwei Tonnen Kokain nach Hamburg gebracht haben. Einige Verd\u00e4chtige nutzten f\u00fcr ihre Kommunikation Encrochat-Handys. Die geknackten Nachrichten lieferten den Ermittlern entscheidende Hinweise.\"\/><figcaption>\n<p class=\"caps\"><strong>Tatort Deutschland:<\/strong> Am Dienstag sprengten LKA und Zoll ein Netzwerk mutma\u00dflicher Drogenimporteure. Die M\u00e4nner sollen \u00fcber den Seeweg rund zwei Tonnen Kokain nach Hamburg gebracht haben. Einige Verd\u00e4chtige nutzten f\u00fcr ihre Kommunikation Encrochat-Handys. Die geknackten Nachrichten lieferten den Ermittlern entscheidende Hinweise.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein Mafioso hat es nicht leicht. Da ist zum Beispiel Giuseppe M., ein Italiener Mitte drei\u00dfig, er lebt am Niederrhein. Nach au\u00dfen ist M. Gastronom. Tats\u00e4chlich aber geh\u00f6rt er wohl der &#039;Ndrangheta an, einer der m\u00e4chtigsten Mafiaorganisationen Europas.<\/p>\n<p>Taucht man ein in die verschl\u00fcsselten Chatnachrichten, die M. per Handy verschickte, kann der Kalabrese einem manchmal schon fast leidtun. Gangster zu sein ist ein 24-Stunden-Job.<\/p>\n<p>St\u00e4ndig soll M. irgendwo Geld besorgen, damit der Laden l\u00e4uft. Horrende Zinsen bei Gesch\u00e4ftspartnern m\u00fcssen getilgt, Kosten f\u00fcr Kuriere, Mieten, Autos beglichen werden. Also sucht Giuseppe M. st\u00e4ndig neue Drogenlieferanten und gurkt daf\u00fcr Tausende Kilometer mit dem Auto quer durch Europa. Und dann nervt auch noch die Familie aus S\u00fcditalien. \u00bbH\u00f6r zu, du Behinderter!\u00ab, entf\u00e4hrt es M. in einem Chat. Es ist der 1. Mai 2017, es gibt mal wieder Probleme mit einer Kokslieferung. \u00bbJetzt gehst du mir wirklich auf den Sack!\u00ab<\/p>\n<p>Die Nachrichten, die M. mit seinen Komplizen austauscht, lesen sich wie Dialoge aus einem schlechten Mafiafilm. Kaum jemand in der Welt des Giuseppe M. scheint verl\u00e4sslich zu sein. Alle hauen sich gegenseitig \u00fcbers Ohr. Kurdische Partner sitzen ihm im Nacken. Dann erz\u00e4hlt ihm auch noch ein Nachbar, dass die Kripo heimlich sein Haus filme. Es muss jemand gequatscht haben. Cazzo!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tatort Deutschland: Am Dienstag sprengten LKA und Zoll ein Netzwerk mutma\u00dflicher Drogenimporteure. Die M\u00e4nner sollen \u00fcber den Seeweg rund zwei Tonnen Kokain nach Hamburg gebracht haben. 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