{"id":4367,"date":"2020-12-08T02:05:58","date_gmt":"2020-12-07T23:05:58","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-sachsen-plant-berichten-zufolge-harten-lockdown\/"},"modified":"2020-12-08T02:05:58","modified_gmt":"2020-12-07T23:05:58","slug":"coronavirus-sachsen-plant-berichten-zufolge-harten-lockdown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-sachsen-plant-berichten-zufolge-harten-lockdown\/","title":{"rendered":"Coronavirus: Sachsen plant Berichten zufolge harten Lockdown"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/5cf1a94d-50ee-40d8-ab82-53e7ff149010_w948_r1.77_fpx60.77_fpy50.96.jpg\" title=\"Sachsens Ministerpr\u00e4sident Kretschmer (CDU)\" alt=\"Sachsens Ministerpr\u00e4sident Kretschmer (CDU)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Sachsens Ministerpr\u00e4sident Kretschmer (CDU)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Robert Michael \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>In Sachsen k\u00f6nnte es laut Medienberichten von der kommenden Woche an strengere Schutzma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie geben. Unter Berufung auf Regierungskreise berichtet die \u00bbBild\u00ab-Zeitung, es werde diskutiert, Gesch\u00e4fte ab dem 14. Dezember zu schlie\u00dfen. Nur lebensnotwendige L\u00e4den sollen \u2013 wie im Fr\u00fchjahr \u2013 offen bleiben. Welche das neben Lebensmittelgesch\u00e4ften genau sind, sei noch unklar.<\/p>\n<p>Auch die in Chemnitz erscheinende \u00bbFreie Presse\u00ab berichtete, dass die versch\u00e4rften Ma\u00dfnahmen kommende Woche beginnen und bis zum 10. Januar dauern sollen. Der genaue Start sei unklar, schreibt das Blatt, der 14. Dezember gelte als m\u00f6glicher Termin.<\/p>\n<p>Sachsens Regierungssprecher Ralph Schreiber best\u00e4tigte die Berichte zun\u00e4chst nicht. Er verwies darauf, dass das Kabinett am Dienstag zu den versch\u00e4rften Corona-Schutzma\u00dfnahmen tagen wolle. Dann sollen Eckpunkte f\u00fcr weitere Ma\u00dfnahmen und auch eine Zeitschiene festgelegt werden, sagte Schreiber der Deutschen Presse-Agentur. Dies k\u00f6nne dann von den parlamentarischen Gremien beraten werden. Dann k\u00f6nnte am Freitag eine Sondersitzung des Kabinetts einen Beschluss fassen.<\/p>\n<h3>Wer sch\u00e4rft nach, wer schert aus?<\/h3>\n<p>Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) hatte am Montag nach einem Gespr\u00e4ch mit Vertretern von Industrie und Handwerk h\u00e4rtere Schutzma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt, aber noch keine Details nennen wollen. Er sagte, zus\u00e4tzliche Ma\u00dfnahmen seien erforderlich, deswegen werde es sie auch geben.<\/p>\n<p>Mit dieser Forderung steht Kretschmer l\u00e4ngst nicht mehr allein da. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dringt auf ein neuerliches Treffen mit den Ministerpr\u00e4sidenten noch vor Weihnachten, um den bisherigen Bund-L\u00e4nder-Beschluss zu sch\u00e4rfen. Mit den bisherigen Ma\u00dfnahmen komme man von den auf einem viel zu hohen Niveau stagnierenden Infektionszahlen nicht herunter. Akzeptanz w\u00fcrden die Ma\u00dfnahmen immer dann finden, wenn Bund und L\u00e4nder gemeinsam entscheiden w\u00fcrden. Bislang ist eine neue Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz f\u00fcr den 4. Januar geplant.<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten eigentlich vereinbart, bei Familientreffen vom 23. Dezember bis l\u00e4ngstens 1. Januar zehn Personen plus Kinder zuzulassen. Ansonsten d\u00fcrfen maximal f\u00fcnf Leute aus zwei Hausst\u00e4nden zusammen sein. Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg haben die Lockerung bereits auf 23. bis 26. beziehungsweise 27. Dezember beschr\u00e4nkt. In Berlin sind \u00fcber die gesamten Feiertage maximal f\u00fcnf Leute erlaubt.<\/p>\n<h3>\u00dcberlegungen zu den Feiertagen<\/h3>\n<p>Neben Sachsen wird auch in anderen L\u00e4ndern angesichts hoher Infektionszahlen dar\u00fcber nachgedacht, von Erleichterungen \u00fcber die Feiertage abzur\u00fccken. So drangen die Regierungen im Saarland und in Baden-W\u00fcrttemberg wie Merkel auf eine rasche zus\u00e4tzliche Besprechung der Ministerpr\u00e4sidenten. Nach Weihnachten und vor Silvester solle zu den strengeren Corona-Regeln zur\u00fcckgekehrt werden, sagte der saarl\u00e4ndische Regierungschef Tobias Hans (CDU) dem SPIEGEL. Nordrhein-Westfalen schlie\u00dft auch eine bundesweite Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen nicht aus. \u00bbSollte sich die Gesamtlage nicht zeitnah verbessern, erscheint auch bundesweit ein noch restriktiveres Vorgehen notwendig, um die Zahl der Neuinfektionen \u00fcberall deutlicher zu reduzieren\u00ab, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) der dpa.<\/p>\n<p>Dagegen h\u00e4lt der Vorsitzende der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz, Michael M\u00fcller (SPD), ein weiteres Treffen der L\u00e4nderchefs noch vor Weihnachten nicht f\u00fcr unbedingt erforderlich. \u00bbDie, die hohe Zahlen haben und noch mehr tun m\u00fcssen, k\u00f6nnen es auch auf Grundlage unserer letzten Beschl\u00fcsse\u00ab, sagte der Regierende B\u00fcrgermeister Berlins. \u00bbWir haben eigentlich f\u00fcr alle Varianten im Dezember eine gute Grundlage beschlossen.\u00ab \u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich auch Th\u00fcringens Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow (Die Linke).<\/p>\n<p>Ende November hatten Bund und L\u00e4nder allgemein vereinbart, dass bei besonders hohen Infektionslagen mit einer Inzidenz von \u00fcber 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern \u00fcber sieben Tage \u2013 also in sogenannten Hotspots \u2013 noch einmal versch\u00e4rfte Ma\u00dfnahmen ergriffen werden. Hessens Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier (CDU) bereitete die Menschen in Regionen mit hohen Infektionszahlen auf m\u00f6gliche n\u00e4chtliche \u00bbAusgangssperren\u00ab vor: Er halte es f\u00fcr richtig, dass dort auch eine \u00bbAusgangssperre\u00ab verh\u00e4ngt werde, sagte er bei einem Besuch des neu eingerichteten Corona-Impfzentrums in Wiesbaden.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Sachsens Ministerpr\u00e4sident Kretschmer (CDU) Foto:\u2002Robert Michael \/ dpa In Sachsen k\u00f6nnte es laut Medienberichten von der kommenden Woche an strengere Schutzma\u00dfnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie geben. 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