{"id":4347,"date":"2020-12-07T05:27:13","date_gmt":"2020-12-07T02:27:13","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-6-12-bayerischer-landkreis-regen-kurz-vor-600er-warnwert\/"},"modified":"2020-12-07T05:27:13","modified_gmt":"2020-12-07T02:27:13","slug":"corona-news-am-6-12-bayerischer-landkreis-regen-kurz-vor-600er-warnwert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-6-12-bayerischer-landkreis-regen-kurz-vor-600er-warnwert\/","title":{"rendered":"Corona-News am 6.12.: Bayerischer Landkreis Regen kurz vor 600er-Warnwert"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/dc0c72c2-ee48-4707-bca0-c53f517e6345_w948_r1.77_fpx51.87_fpy50.jpg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>  Foto:\u2002Armin Weigel \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p class=\"caps\"><em>Das war das Update am Sonntag. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Kanzleramtschef Braun pl\u00e4diert f\u00fcr sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>23.50 Uhr: <\/strong>CDU-Politiker undKanzleramtschef Helge Braun hat sich angesichts anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen f\u00fcr striktere Ma\u00dfnahmen in Hotspots ausgesprochen. Weil ein \u00bbLockdown dieser Art\u00ab auf Dauer nicht funktioniere, werde man \u00bbmindestens in den Hotspots nochmal richtig deutliche Versch\u00e4rfungen machen m\u00fcssen\u00ab, sagte Braun im \u00bbBild\u00ab-Talk \u00bbDie richtigen Fragen\u00ab. <\/p>\n<p>Jede Region, jedes Bundesland und jeder Landkreis m\u00fcsse eine Dynamik aufweisen, die z\u00fcgig unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern pro Woche heruntergehe. Wenn es von L\u00e4nderseite die Bereitschaft gebe, etwas gemeinsam gegen die Hotspots zu tun, dann sei die Bundesregierung sofort dabei, sagte Braun weiter. <\/p>\n<p>Bayerns Regierungschef Markus S\u00f6der (CSU) hatte zuvor eine weitere Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz noch vor Weihnachten ins Gespr\u00e4ch gebracht. <\/p>\n<p>Man werde \u00bbwahrscheinlich\u00ab noch einmal eine Konferenz vor Weihnachten brauchen, sagte S\u00f6der nach einer Sondersitzung seines Kabinetts in M\u00fcnchen. Man m\u00fcsse sich wohl noch einmal unterhalten, was an Weihnachten und insbesondere \u00fcber Silvester stattfinde. Bislang ist eine neue Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz f\u00fcr den 4. Januar geplant.<\/p>\n<h3>Auch Schleswig-Holstein zum Corona-Risikogebiet erkl\u00e4rt<\/h3>\n<p><strong>23.44 Uhr:<\/strong> Die Infektionszahlen sind im Bundesvergleich noch immer niedrig: Dennoch ist auch Schleswig-Holstein am Sonntag als letztes Bundesland in Deutschland in der aktuellen Infektionswelle zum Corona-Risikogebiet geworden. <\/p>\n<p>In den vergangenen sieben Tagen kamen auf 100.000 Einwohner im Schnitt 51,6 Infektionen, wie die Landesregierung mitteilte. Damit ist der wichtige Risikowert von 50,1 \u00fcberschritten. Am Samstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 48,9 gelegen. Die Landesregierung meldete am Sonntagabend 154 neue F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Seit Beginn der Pandemie sind in Schleswig-Holstein 15.771 Infektionen nachgewiesen worden, wie die Landesregierung weiter mitteilte. In den Krankenh\u00e4usern werden den Angaben zufolge 114 Covid-19-Patienten behandelt. Die Zahl der genesenen Menschen wird auf 12.500 gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Am Sonntagnachmittag hatte bereits das Nachbar-Bundesland Mecklenburg-Vorpommern den Warnwert \u00fcberschritten. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein sind die Bundesl\u00e4nder mit den geringsten Infektionszahlen.<\/p>\n<h3>Trump-Anwalt Giuliani offenbar positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>21.30 Uhr: <\/strong>Der ehemalige B\u00fcrgermeister von New York City und heutige Trump-Vertraute Rudy Giuliani ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab sein Mandant, US-Pr\u00e4sident Trump, via Twitter bekannt.<\/p>\n<h3>Bundesweiter Aktionstag zu Kontrolle der Maskenpflicht in Bus und Bahn<\/h3>\n<p><strong>19.47 Uhr:<\/strong> Am Montag findet der erste bundesweite Aktionstag zur Kontrolle und Einhaltung der Maskenpflicht im \u00f6ffentlichen Nahverkehr statt. Deutschlandweit wollen die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden und Verkehrsunternehmen ihre Ma\u00dfnahmen zur Umsetzung der Maskenpflicht sichtbar erh\u00f6hen. Das Maskentragen ist in allen \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. Die Bundespolizei ermahnte in den vergangenen Wochen bereits zehntausende Bahnfahrer und Bahnhofsbesucher wegen Verst\u00f6\u00dfen.<\/p>\n<h3>Mehr als 60.000 Corona-Tote in Italien<\/h3>\n<p><strong>18.45 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Corona-Toten hat in Italien die Schwelle von 60.000 \u00fcberschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Rom starben bis Sonntag 60.078 Menschen an oder mit einer Coronavirus-Infektion. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Italien mehr als 1,7 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert.<\/p>\n<h3>Hessens Ministerpr\u00e4sident pl\u00e4diert f\u00fcr strengere Regeln in Hotspots<\/h3>\n<p><strong>18.31 Uhr:<\/strong> \u00bbIch glaube, wir werden auch zur Ausgangssperre kommen m\u00fcssen. Wir werden manches verbieten m\u00fcssen, zum Beispiel Alkoholverkauf oder Alkoholnutzung in der \u00d6ffentlichkeit\u00ab, das sagte Hessens Ministerpr\u00e4sident Volker Bouffier im ARD-\u00bbBericht aus Berlin\u00ab. Dabei betonte er aber, es gehe vor allem um Hotspots mit einer sogenannten Inzidenz von nachhaltig \u00fcber 200, also mehr als 200 neuen F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. In Hessen habe beispielsweise Offenbach eine sehr hohe Inzidenz, in anderen Gegenden sehe es besser aus. &quot;Da macht es ja keinen Sinn, landesweit so etwas zu machen.&quot; Er hob sich damit von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der ab, der den Katastrophenfall ausrufen und eine landesweite Ausgangsbeschr\u00e4nkung erlassen will. <\/p>\n<h3>Mecklenburg-Vorpommern gilt wieder als Risikogebiet<\/h3>\n<p><strong>18.18 Uhr:<\/strong> Das Landesamt f\u00fcr Gesundheit und Soziales hat am Sonntag 95 Corona-Neuinfektionen f\u00fcr Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor einer Woche, als 46 F\u00e4lle binnen eines Tages festgestellt worden waren. Die Sieben-Tage-Inzidenz \u2013 die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche \u2013 stieg von 47,3 am Samstag auf nunmehr 50,6. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern wieder Risikogebiet. Der Grenzwert von 50,1 war zuletzt Anfang November kurzzeitig \u00fcberschritten worden. Derzeit werden in Mecklenburg-Vorpommern 123 Corona-Patienten in Krankenh\u00e4usern behandelt, 30 davon auf Intensivstationen.<\/p>\n<h3>US-Expertin: M\u00fcssen in Pandemie falsche Behauptungen bek\u00e4mpfen<\/h3>\n<p><strong>18.00 Uhr:<\/strong> In den USA halten sich nach Angaben der Regierungsberaterin Deborah Birx auch Monate nach Beginn der Pandemie falsche Behauptungen. Wenn sie im Land unterwegs sei, h\u00f6re sie Menschen \u00bbnachplappern\u00ab, dass Masken nicht funktionierten, dass man auf Herdenimmunit\u00e4t hinarbeiten sollte und dass Versammlungen nicht zu Superspreading-Events w\u00fcrden, sagte die \u00c4rztin im Sender NBC News. \u00bbIch denke, unsere Aufgabe ist es, st\u00e4ndig zu sagen, dass dies Mythen sind, dass sie falsch sind.\u00ab<\/p>\n<p>Birx geh\u00f6rt zur Corona-Arbeitsgruppe des Wei\u00dfen Hauses. Sie beklagte auch den Widerstand von Gouverneuren und B\u00fcrgermeistern gegen strengere Ma\u00dfnahmen. In einigen S\u00fcdstaaten gebe es Fallzahlen wie im Sommer, aber die Verantwortlichen griffen nicht auf bew\u00e4hrte Ma\u00dfnahmen zur\u00fcck. In den vergangenen Tagen lag die Zahl der best\u00e4tigten Neuinfektionen in den USA nach Angaben der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t bei mehr als 200.000 pro Tag. F\u00fcnf Tage in Folge starben mehr als 2200 Menschen binnen 24 Stunden nach einer Infektion.<\/p>\n<h3>In Gro\u00dfbritannien \u00fcber 17.000 neue Ansteckungen<\/h3>\n<p><strong>17.40 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien registrieren die Beh\u00f6rden 17.272 neue Coronavirus-F\u00e4lle. Damit steigt die Gesamtzahl der Infizierten auf 1,72 Millionen. 231 Menschen sind nach einer Ansteckung gestorben. Die Zahl der Kranken, die innerhalb von 28 Tagen nach dem Nachweis der Erreger gestorben sind, w\u00e4chst auf 61.245.<\/p>\n<h3>Mehr als 30.000 Neuinfektionen in der T\u00fcrkei<\/h3>\n<p><strong>17.23 Uhr:<\/strong> Die T\u00fcrkei meldet 30.402 Neuinfektionen und 195 weitere Todesf\u00e4lle. Den Daten des Gesundheitsministeriums zufolge sind damit insgesamt 14.900 Todesf\u00e4lle verzeichnet. Die Zahl der Gesamtinfektionen ist dagegen unbekannt, weil die T\u00fcrkei vier Monate lang nur F\u00e4lle verzeichnete, bei denen Symptome vorlagen. Seit dem 25. November werden wieder alle F\u00e4lle gez\u00e4hlt.<\/p>\n<h3><strong>D\u00e4nemark<\/strong> meldet H\u00f6chstwert an Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>17.14 Uhr: <\/strong>D\u00e4nemark hat bei den erfassten Neuinfektionen einen neuen H\u00f6chststand erreicht. Wie am Sonntag aus Zahlen des staatlichen Gesundheitsinstituts SSI hervorging, wurden seit Samstag 1745 neue best\u00e4tigte F\u00e4lle bekannt. Die Zahl der Toten mit einer best\u00e4tigten Corona-Infektion stieg im gleichen Zeitraum um sieben auf 885. Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen schrieb am Sonntag auf Facebook, dass die Regierung die Einf\u00fchrung neuer Corona-Ma\u00dfnahmen plane, ohne jedoch Einzelheiten zu nennen. Das nordeurop\u00e4ische Land mit rund 5,8 Millionen Einwohnern verzeichnete bislang rund 90.600 Corona-F\u00e4lle.<\/p>\n<h3>Heilbronn k\u00fcndigt n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen an<\/h3>\n<p><strong>17.08 Uhr:<\/strong> Im Corona-Hotspot Heilbronn soll es ab Dienstag eine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung geben. Eine entsprechende Allgemeinverf\u00fcgung werde am Montag verk\u00fcndet, teilte eine Sprecherin der Stadt am Sonntag mit. Die Ausgangsbeschr\u00e4nkung soll von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr gelten. Das Verlassen des Hauses w\u00e4re demnach in dieser Zeit nur noch mit \u00bbtriftigem Grund\u00ab m\u00f6glich, wie in den St\u00e4dten Mannheim und Pforzheim, wo eine solche Regelung bereits seit dem Wochenende greift. Die Stadt \u00fcberschritt zuletzt mehrere Tage den Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche und gilt damit als Hotspot.<\/p>\n<h3>Prinz William und Kate reisen mit royalem Zug zu <strong>Corona<\/strong>-Helden<\/h3>\n<p><strong>16.28 Uhr: <\/strong>Prinz William und Herzogin Catherine wollen auf einer mehrt\u00e4gigen Zugreise durch Gro\u00dfbritannien Helden der Coronakrise treffen. \u00dcber drei Tage hinweg wollte das Paar ab Sonntag mit dem royalen Zug 1250 Meilen (ca. 2.012 km) durch England, Schottland und Wales zur\u00fccklegen und mit systemrelevanten sowie au\u00dfergew\u00f6hnlichen Personen ins Gespr\u00e4ch kommen. Sie wollten einen \u00bbScheinwerfer auf die unglaubliche Arbeit richten, die geleistet worden sei\u00ab, sagte eine Sprecherin.<\/p>\n<h3>Lauterbach fordert auch f\u00fcr Bund bayerische <strong>Corona<\/strong>-Regeln<\/h3>\n<p><strong>15.55 Uhr: <\/strong>Die von Bayern geplanten sch\u00e4rferen Corona-Ma\u00dfnahmen sollten nach Ansicht des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach z\u00fcgig auf ganz Deutschland ausgeweitet werden. \u00bbDer Wellenbrecher-Shutdown reicht bei Weitem nicht mehr aus. Es ist nicht akzeptabel, dass wir jeden Tag bis zu 500 Tote haben\u00ab, sagt er der Funke-Mediengruppe. Er regt zudem die Schlie\u00dfung des Einzelhandels nach Weihnachten an: Die Gesch\u00e4fte sollten mindestens bis Ende der ersten Januar-Woche geschlossen bleiben. \u00bbWir brauchen jetzt einen harten Shutdown, um etwas zu bewirken.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>Polizei l\u00f6st \u00bbGl\u00fchweinspaziergang\u00ab auf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.20 Uhr:<\/strong> Die Polizei hat in Heidelberg eine Gruppe von rund 200 Menschen aufgel\u00f6st, die zum Gl\u00fchweintrinken zusammengekommen waren. In fast allen F\u00e4llen h\u00e4tten sie weder Abstand gehalten noch einen Mund-Nasen-Schutz getragen, teilte die Polizei mit. Die Beteiligten seien am Samstag wegen eines \u00bbGl\u00fchweinspaziergangs\u00ab von vier Gastst\u00e4tten zusammengekommen, h\u00e4tten dann aber dicht gedr\u00e4ngt auf der Stra\u00dfe gestanden, statt zu spazieren.<\/p>\n<p>Es seien mehr als 20 Polizisten im Einsatz gewesen, um die Gruppe aufzul\u00f6sen. Von rund 70 Menschen seien die Personalien aufgenommen und Bu\u00dfgeldverfahren wegen Versto\u00dfes gegen die Corona-Verordnung eingeleitet worden. Gegen die Betreiber der Gastst\u00e4tten werde ermittelt. Der kommunale Ordnungsdienst hat den Gastst\u00e4tten den Verkauf des Gl\u00fchweins laut Polizei am Abend untersagt. Ein f\u00fcr Sonntag geplanter erneuter \u00bbGl\u00fchweinspaziergang\u00ab solle streng kontrolliert werden, hie\u00df es von der Polizei.<\/p>\n<h3>Auch Th\u00fcringen will offenbar keine Lockerungen zu Weihnachten und Silvester<\/h3>\n<p><strong>15.02 Uhr: <\/strong>In Th\u00fcringen soll es wegen der zunehmenden Zahl an Infektionen mit dem Coronavirus einem Medienbericht zufolge \u00fcber die Feiertage keine Lockerungen der Corona-Ma\u00dfnahmen geben. \u00bbEs wird keine Entlastungen f\u00fcr Weihnachten und Silvester geben\u00ab, zitierten am Sonntag die Th\u00fcringer Zeitungen der Funke Mediengruppe Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow (Linke). Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur war die Staatskanzlei zun\u00e4chst nicht zu erreichen.<\/p>\n<p>Bund und L\u00e4nder hatten urspr\u00fcnglich geplant, bei Familientreffen vom 23. Dezember bis 1. Januar zehn Personen plus Kinder zuzulassen \u2013 unabh\u00e4ngig davon, aus wie vielen Haushalten sie kommen. Baden-W\u00fcrttemberg und Berlin haben die geplanten Lockerungen aber von Anfang an nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt mitgemacht. Bayern ist am Sonntag zur\u00fcckgerudert und hat angek\u00fcndigt, dass es Silvester doch keine Lockerungen geben soll.<\/p>\n<h3>Bayern verh\u00e4ngt Katastrophenfall und Ausgangssperre<\/h3>\n<p><strong>14.13 Uhr:<\/strong> Wegen der anhaltend hohen Corona-Zahlen ruft Bayern ab dem 9. Dezember erneut den Katastrophenfall aus. Das beschloss das Kabinett um Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) bei einer Sondersitzung am Sonntag in M\u00fcnchen. Am Dienstag soll der Landtag noch dar\u00fcber abstimmen. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>Pakistan<\/strong>: Sieben Patienten sterben <strong>wegen fehlender Sauerstoffvorr\u00e4te <\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.38 Uhr: <\/strong>Mindestens sieben Patienten starben Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag in der pakistanischen Stadt Peshawar, als einem \u00f6ffentlichen Krankenhaus der Sauerstoffnachschub ausging. Die Provinzregierung k\u00fcndigte eine Untersuchung zu dem Vorfall an.<\/p>\n<p>Angesichts steigender Corona-Fallzahlen in Pakistan geraten Krankenh\u00e4user an ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen. \u00bbWir sind in einer kritischen Situation, die sich jeden Tag durch neue Infektionen verschlimmert\u00ab, sagte der Generalsekret\u00e4r des Medizinerverbands Pakistan Medical Association, Sajjad Qaiser, der Deutschen Presse-Agentur. Die Kliniken seien mit schwer kranken Covid-19-Patienten \u00fcberf\u00fcllt. \u00bbEin neuer Patient bekommt ein Bett, wenn er Gl\u00fcck hat oder ein Patient entlassen wird\u00ab, erkl\u00e4rte Qaiser. Zudem gebe es einen Mangel an Beatmungsger\u00e4ten und mancherorts auch an Sauerstoffflaschen.<\/p>\n<h3>Bischof verurteilt religi\u00f6se Symbole bei <strong>Corona<\/strong>-Protesten<\/h3>\n<p><strong>13.31 Uhr<\/strong>: Die Kirchen sollen sich nach den Worten des Augsburger Bischofs Bertram Meier st\u00e4rker gegen die Verwendung religi\u00f6ser Symbole bei Protesten gegen die Corona-Politik wehren. \u00bbDas ist nicht nur eine Instrumentalisierung des Glaubens, das ist ein Verbiegen des Religi\u00f6sen\u00ab, sagte Meier der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab.<\/p>\n<p>Er kritisierte, dass Proteste als Gottesdienste deklariert und Kruzifixe getragen und am Martinstag Lichterumz\u00fcge als Corona-Proteste veranstaltet w\u00fcrden. \u00bbMich erinnert das an die islamfeindliche und nationalistische Pegida-Bewegung, bei deren Demos ebenfalls Kreuze zu sehen waren\u00ab, sagte Meier. \u00bbIm Zeichen des Kreuzes erklangen dumpfe Parolen. Wir m\u00fcssen hier als Kirchen, als Christen sehr aufpassen. Wir m\u00fcssen uns davon distanzieren.\u00ab Es mache ihn \u00bbfassungslos\u00ab, wenn Protestierende sich mit Judensternen wie Verfolgte des \u00bbDritten Reiches\u00ab als Opfer der Corona-Politik darstellten.<\/p>\n<h3>100 junge Leute geraten in <strong>D\u00fcsseldorf<\/strong> mit Polizei aneinander<\/h3>\n<p><strong>13.28 Uhr:<\/strong> Sie sollen Corona-Kontrollen behindert und Ordnungsh\u00fcter angegriffen haben: In D\u00fcsseldorf sind der Polizei zufolge etwa hundert Menschen mit Beh\u00f6rdenmitarbeitern aneinandergeraten. Die Beamten griffen durch. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Polizei l\u00f6st Karaoke-Party mit 41 Teilnehmern auf<\/h3>\n<p><strong>13.22 Uhr: <\/strong>Eine Wohnung samt Bar und Musikanlage, in der 41 Menschen feierten: In Berlin-Lichtenberg hat die Polizei eine illegale Party beendet. Einige Besucher versuchten, \u00fcber das Dach zu fliehen. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Italien lockert strikte Beschr\u00e4nkungen in einigen Regionen<\/h3>\n<p><strong>13.04 Uhr:<\/strong> In mehreren italienischen Regionen sind die strikten Corona-Beschr\u00e4nkungen gelockert worden. Unter anderem in der Toskana, in Kampanien und dem Aostatal d\u00fcrfen die Menschen seit Sonntag wieder innerhalb ihrer Region reisen, diese aber weiterhin nicht verlassen. Der Einzelhandel ist wieder ge\u00f6ffnet, nur Restaurants und Bars m\u00fcssen weiterhin geschlossen bleiben.<\/p>\n<p>In der Region Abruzzen im Zentrum des Landes herrschen weiterhin strenge Einschr\u00e4nkungen. Die Bewohner d\u00fcrfen ihre H\u00e4user nur f\u00fcr die Arbeit, Lebensmitteleink\u00e4ufe oder Arztbesuche verlassen, oder um ihre Kinder zur Schule zu bringen.<\/p>\n<p>Auch in \u00d6sterreich bereiteten sich die Menschen derweil auf die Lockerung des seit Mitte November geltenden strikten Lockdowns vor. Aus der ganzt\u00e4gigen Ausgangssperre wird ab Montag eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre von 20.00 bis 06.00 Uhr, au\u00dferdem d\u00fcrfen wieder alle Gesch\u00e4fte und Friseure \u00f6ffnen. Zudem d\u00fcrfen sich die Menschen wieder mit Mitgliedern eines anderen Haushalts treffen. Auch Museen und Bibliotheken d\u00fcrfen ab Montag wieder \u00f6ffnen. Kulturveranstaltungen bleiben hingegen untersagt, Kinos geschlossen.<\/p>\n<h3>Scholz h\u00e4lt Teil-Shutdown nicht f\u00fcr zu milde<\/h3>\n<p><strong>11.49 Uhr:<\/strong> Vizekanzler Olaf Scholz h\u00e4lt den Teil-Shutdown seit Anfang November nicht f\u00fcr zu milde. Die Ma\u00dfnahmen h\u00e4tten Wirkung gezeigt, allerdings nicht so stark wie erhofft, sagte der SPD-Kanzlerkandidat dem Deutschlandfunk. Die Infektionszahlen h\u00e4tten sich stabilisiert, w\u00fcrden aber noch nicht deutlich zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung will die Sonderhilfen im November und Dezember, die Umsatzentsch\u00e4digungen f\u00fcr zwangsweise geschlossene Betriebe vorsehen, ab Januar anders gestalten. Dann sollen von Corona betroffene Unternehmen einen Gro\u00dfteil ihrer Fixkosten ersetzt bekommen. Ab Dienstag ber\u00e4t der Bundestag endg\u00fcltig \u00fcber den Haushalt f\u00fcr 2021. Der Bundesfinanzminister plant 2021 mit einer Neuverschuldung von rund 180 Milliarden Euro.<\/p>\n<h3><strong> Lauterbach warnt vor Gl\u00fchweinst\u00e4nden <\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.27 Uhr: <\/strong>Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach steht den vielen Gl\u00fchweinst\u00e4nde in der Stadt K\u00f6ln kritisch gegen\u00fcber. \u00bbGl\u00fchweinst\u00e4nde sind heute Abend voll im Einsatz. Im Belgischen Viertel zB stehen die Leute ohne Maske und Abstand mit Gl\u00fchwein\/Flaschenbier\u00ab, schrieb Lauterbach auf Twitter. Er wundert sich: \u00bbOrdnungskr\u00e4fte sehe ich keine.\u00ab Und warnt: \u00bbDie heute Infizierten stecken n\u00e4chste Woche andere an.\u00ab Bereits am Freitagabend hat das Ordnungsamt eine \u00bbGl\u00fchweinwanderung\u00ab aufgel\u00f6st. 200 Personen hatten sich in Ehrenfeld versammelt, sich dann aber nicht vom Platz bewegt.<\/p>\n<h3><strong>Landesminister fordern Impfpriorit\u00e4t f\u00fcr Justiz<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr: <\/strong>Die Justiz soll nach einer Forderung mehrerer Landesminister bei Impfungen gegen das Coronavirus auch Priorit\u00e4t haben. \u00bbWir waren uns auf der Justizministerkonferenz einig, dass in der Corona-Impffolge der Justizvollzug in der Priorisierung ebenfalls oben rangieren muss, so wie das Medizinpersonal, Polizei und Feuerwehr\u00ab, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Katy Hoffmeister (CDU). Daher h\u00e4tten sich Justizminister der Union mit einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gewandt, damit er bei den Mitgliedern der St\u00e4ndigen Impfkommission auf die Bedeutung der Justizbediensteten hinweise.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Justizvollzug gehe es zum Beispiel um sensible Bereiche wie Quarant\u00e4nestation, medizinische Abteilung und K\u00fcche. Auch Betreuungsrichter, Gerichtsvollzieher und Wachtmeistereien m\u00fcssten ber\u00fccksichtigt werden, erl\u00e4uterte die Ministerin. An den Gerichten und Staatsanwaltschaften k\u00f6nnten eilige Haftsachen nicht aus dem Homeoffice erledigt werden. Hoffmeister betonte, dass die Impfung freiwillig sei. Allein in Mecklenburg-Vorpommern gibt es nach ihren Worten rund 3000 Justizbedienstete. Nicht alle k\u00f6nnten sofort eine Impfung erhalten.<\/p>\n<h3><strong>Gr\u00fcne f\u00fcr bundesweit einheitliche Corona-Regeln <\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr:<\/strong> F\u00fchrende Gr\u00fcnenpolitiker im Bundestag legen einen F\u00fcnfstufenplan vor, der w\u00e4hrend der Pandemie bundeseinheitliche Vorgaben macht. \u00bbN\u00f6tig ist eine l\u00e4ngerfristige Perspektive\u00ab, sagt die Fraktionsvorsitzende Katrin G\u00f6ring-Eckardt. \u00bbWir schlagen daf\u00fcr einen bundesweit verbindlichen Stufenplan vor, mit dem klar ist, ab wann wo welche Ma\u00dfnahmen gelten. Im Vergleich zur jetzigen Situation sieht der Plan fr\u00fchere Eingriffsstufen vor, verlangt zum Teil konsequentere Ma\u00dfnahmen, macht durch seine st\u00e4rkere Differenzierung aber auch mehr Kultur, Begegnung, Gastronomie und Handel m\u00f6glich, solange das lokale Infektionsgeschehen niedrig ist und kontrollierbar bleibt.\u00ab<\/p>\n<h3>Israel lockert <strong>Corona<\/strong>-Ma\u00dfnahmen weiter<\/h3>\n<p><strong>09.52 Uhr: <\/strong>Im Rahmen einer stufenweisen Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen sind in Israel am Sonntag die Mittelschulen wieder ge\u00f6ffnet worden. Rund 400.000 Sch\u00fcler der 7. bis 9. Klasse, die monatelang online unterrichtet worden waren, erhalten damit wieder tageweise Pr\u00e4senzunterricht. J\u00fcngere und \u00e4ltere Sch\u00fcler durften schon fr\u00fcher wieder die Schule besuchen. In Israel beginnt die Schulwoche sonntags.<\/p>\n<h3>Russland meldet erneut H\u00f6chstwert bei Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>09.50 Uhr: <\/strong>Russland verzeichnet erneut einen H\u00f6chstwert bei den Neuinfektionen. Binnen 24 Stunden wurden nach Beh\u00f6rdenangaben 29.039 nachgewiesene Ansteckungsf\u00e4lle gemeldet \u2013 so viele wie nie zuvor. Insgesamt wurden bislang mehr als 2,46 Millionen Infektionsf\u00e4lle registriert. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus stieg um 457 auf 43.141.<\/p>\n<h3> Interesse an Massentests in \u00d6sterreich geringer als erwartet<\/h3>\n<p><strong>09.13 Uhr:<\/strong> Das Interesse der B\u00fcrger an den Corona-Massentests in \u00d6sterreich ist bislang geringer als erwartet. In den ersten beiden Tagen lie\u00dfen sich in den Bundesl\u00e4ndern Wien, Tirol und Vorarlberg nach einem ersten \u00dcberblick rund 300.000 Menschen auf das Virus untersuchen. Besonders die Teststationen in Wien waren nach Angaben der Stadt nicht ausgelastet. Am Samstag wurden 22.000 Tests gemacht, die Kapazit\u00e4t in der Hauptstadt liegt bei 150.000 t\u00e4glich. Es wurden insgesamt nur wenige Infizierte gefunden. Von den knapp 160.000 in Tirol getesteten Menschen waren 417 positiv. Dies entspreche 0,27 Prozent, teilte das Land mit.<\/p>\n<h3><strong>Grundschulen reaktivieren f\u00fcr Schutzma\u00dfnahmen ihre Glocken<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.59 Uhr:<\/strong> In vielen Grundschulen sind wegen der L\u00fcftungsempfehlungen in der Coronakrise abgeschaltete Schulglocken wieder reaktiviert worden. Das sagte der Vorsitzende des Grundschulverbands, Edgar Bohn. \u00bbIn vielen Grundschulen war die Glocke weitgehend au\u00dfer Dienst. Vielfach wurde sie wieder in Dienst gestellt und l\u00e4utet nun jeweils zur 20-Minuten-L\u00fcftung.\u00ab<\/p>\n<p>Das Umweltbundesamt hatte empfohlen, in Schulen regelm\u00e4\u00dfig alle 20 Minuten f\u00fcr rund f\u00fcnf Minuten sto\u00dfzul\u00fcften, um die Ansteckungsgefahren zu verringern. Jetzt im Winter wird es dadurch in vielen Klassenzimmern ungem\u00fctlich. Leider seien manche Kinder immer noch nicht passend angezogen, sagte Bohn.<\/p>\n<p>\u00bbDer Unterrichtsfluss wird durch das L\u00fcften w\u00e4hrend der Unterrichtszeit nicht unbedingt bef\u00f6rdert\u00ab, f\u00fcgte der fr\u00fchere Grundschulrektor hinzu. Nicht so sehr st\u00f6re das L\u00fcften, wenn Kinder in freien Unterrichtsformen selbstst\u00e4ndig arbeiteten. Allgemein verl\u00e4uft der Unterricht nach Einsch\u00e4tzung Bohns an den Grundschulen im Rahmen der Einschr\u00e4nkungen \u00bbverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhig und geregelt\u00ab. In Deutschland gibt es rund 15.000 Grundschulen mit 2,8 Millionen Sch\u00fclern.<\/p>\n<h3><strong>S\u00fcdkorea<\/strong> versch\u00e4rft Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens<\/h3>\n<p><strong>08.48 Uhr:<\/strong> S\u00fcdkorea versch\u00e4rft erneut die Beschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens in der Hauptstadt Seoul. Ab sofort seien Versammlungen von mehr als 50 Menschen untersagt, berichtet die Nachrichtenagentur Yonhap.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Gottesdienste und Schulunterricht, Fitnessstudios und Karaokebars gebe es strengere Auflagen. Diese w\u00fcrden mindestens bis Ende des Jahres gelten, meldet die Nachrichtenagentur News1. S\u00fcdkorea verzeichnet erneut einen H\u00f6chstwert bei den t\u00e4glichen Neuinfektionen. Bereits am Samstag wurden Ausgangssperren f\u00fcr Seoul verh\u00e4ngt.<\/p>\n<h3>Bayern erw\u00e4gt weitere Versch\u00e4rfung der Schutzma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>07.28 Uhr:<\/strong> Angesichts der kaum sinkenden Corona-Infektionszahlen bahnen sich in Bayern wie bereits in einzelnen anderen L\u00e4ndern Versch\u00e4rfungen der geltenden Regeln an. Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat sein Kabinett f\u00fcr diesen Sonntagmittag zu einer Sondersitzung zusammengerufen. Der Ministerrat will nach Angaben der Staatskanzlei per Videoschalte \u00fcber \u00bbweitere Ma\u00dfnahmen\u00ab beraten.<\/p>\n<p>\u00bbEs braucht jetzt konsequentes Vorgehen\u00ab, sagte S\u00f6der der \u00bbBild am Sonntag\u00ab. \u00bbWir k\u00f6nnen die hohen Todeszahlen in Deutschland nicht hinnehmen. Die Ansteckungszahlen sind weiterhin zu hoch. Es ist besser, bis Weihnachten zu handeln, als ein dauerhaftes Stop-and-Go f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung.\u00ab<\/p>\n<p>Wegen der nach wie vor hohen Infektionszahlen w\u00e4chst die Sorge, dass bei der von Bund und L\u00e4ndern vereinbarten Lockerung \u00fcber Weihnachten und den Jahreswechsel die Zahlen anschlie\u00dfend in die H\u00f6he schnellen. Aus den Reihen von Union und SPD mehren sich die Warnungen, kein \u00fcberfl\u00fcssiges Risiko einzugehen.<\/p>\n<h3><strong>Beh\u00f6rden melden mehr als 17.700 Neuinfektionen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.22 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 17.767 neue Corona-Infektionen gemeldet. An Sonntagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Vor einer Woche lag der Wert noch bei 14.611 gemeldeten Neu-Infektionen an einem Tag.<\/p>\n<p>Innerhalb eines Tages sind zudem 255 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesf\u00e4lle in Deutschland auf 18.772 seit Beginn der Pandemie (Stand Mitternacht). Insgesamt haben sich nach Angaben des RKI nun mehr als 1,17 Millionen Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert.<\/p>\n<p>Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Samstag bei 1,10 (Vortag: 1,04). Das hei\u00dft, dass 100 Infizierte rechnerisch 110 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3><strong>Queen<\/strong> Elizabeth will sich schnell gegen Corona impfen lassen<\/h3>\n<p><strong>07.21 Uhr: <\/strong>Gro\u00dfbritanniens K\u00f6nigin Elizabeth II. will sich einem Medienbericht zufolge innerhalb weniger Wochen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die 94-j\u00e4hrige Monarchin und ihr 99-j\u00e4hriger Mann Philip geh\u00f6rten wegen ihres hohen Alters zur Corona-Hochrisikogruppe und h\u00e4tten deshalb Anspruch darauf, sich den im Vereinigten K\u00f6nigreich bereits zugelassenen Impfstoff von Biontech-Pfizer fr\u00fchzeitig verabreichen zu lassen, berichtete die Zeitung \u00bbMail on Sunday\u00ab.<\/p>\n<p>Ranghohe Mitglieder des K\u00f6nigshauses planten, ihre eigene Impfung \u00f6ffentlich bekannt zu geben, um auf diese Weise mehr Menschen zu \u00bbermutigen\u00ab, sich die \u00bblebenswichtige Spritze\u00ab ebenfalls geben zu lassen, schrieb die \u00bbMail on Sunday\u00ab weiter. In Gro\u00dfbritannien gibt es Bef\u00fcrchtungen, wonach Impfgegner auch andere Menschen davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnten, sich nicht gegen das Coronavirus impfen zu lassen.<\/p>\n<h3>Offenbar 40 Prozent mehr Corona-Patienten auf Intensivstation als im Fr\u00fchjahr<\/h3>\n<p><strong>07.15 Uhr:<\/strong> Die Krankenh\u00e4user in Deutschland kommen laut einem Medienbericht angesichts der steigenden Belastungen durch die Corona-Pandemie an ihre Grenzen. \u00bbIn einzelnen L\u00e4ndern wie Sachsen ist die Zahl der Intensivpatienten f\u00fcnfmal so hoch wie im April. Dort geraten Kliniken an ihre Kapazit\u00e4tsgrenzen oder haben diese bereits \u00fcberschritten\u00ab, warnte Gerald Ga\u00df, Pr\u00e4sident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) im Gespr\u00e4ch mit der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab.<\/p>\n<p>Nach Angaben der DKG befinden sich demnach gegenw\u00e4rtig 40 Prozent mehr Covid-19-Intensivpatienten auf Station als noch w\u00e4hrend der ersten Welle der Pandemie im Fr\u00fchjahr. Hinzu k\u00e4men rund 16.000 Covid-19-F\u00e4lle, die auf Normalstationen versorgt w\u00fcrden. \u00bbDiese haben einen deutlich h\u00f6heren Versorgungsaufwand als andere Patienten\u00ab, sagte Ga\u00df.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr h\u00e4tten kleinere, weniger gut ausger\u00fcstete Kliniken ihre schwer kranken Covid-19-Patienten dem Bericht zufolge meist problemlos an Maximalversorger wie etwa Universit\u00e4tskliniken \u00fcberweisen k\u00f6nnen. Nun w\u00fcrden sich diese in manchen Regionen selbst der Belastungsgrenze n\u00e4hern.<\/p>\n<h3>Mehr als 200.000 Neuinfektionen und 2237 Tote in USA<\/h3>\n<p><strong>06.30 Uhr:<\/strong> In den USA melden die Beh\u00f6rden mindestens 205.442 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ergibt eine Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten. Danach steigt die Zahl der nachgewiesenen Ansteckungsf\u00e4lle auf insgesamt 14,56 Millionen. Mindestens 2237 Menschen starben binnen eines Tages mit oder an dem Coronavirus. Insgesamt sind es danach 281.148 Menschen.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien will Dienstag mit ersten Impfungen beginnen<\/h3>\n<p><strong>01.52 Uhr: <\/strong>Gro\u00dfbritannien will am Dienstag mit den ersten Impfungen gegen das Coronavirus beginnen. Oberste Priorit\u00e4t h\u00e4tten dabei die \u00fcber 80-J\u00e4hrigen und Mitarbeiter des Gesundheitssystems sowie das Personal und die Bewohner von Pflegeheimen, teilt die Regierung in London mit. Der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer solle zun\u00e4chst in Krankenh\u00e4usern verf\u00fcgbar sein, bevor Vorr\u00e4te an Arztpraxen verteilt w\u00fcrden. Es wird erwartet, dass innerhalb der ersten Woche etwa 800.000 Impfdosen zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Insgesamt hat Gro\u00dfbritannien bei den beiden Unternehmen 40 Millionen Dosen bestellt &#8211; genug um bei der erforderlichen Zweifachdosierung 20 Millionen Menschen in dem 67 Millionen Einwohner z\u00e4hlenden Land zu impfen. Gro\u00dfbritannien hatte am Mittwoch als weltweit erstes Land den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen.<\/p>\n<h3>Deutschen Skigebieten droht Millionen-Schaden<\/h3>\n<p><strong>02.10 Uhr:<\/strong> In deutschen Skigebieten droht laut einem Medienbericht durch die Corona-Beschr\u00e4nkungen ein Schaden von mehr als 400 Millionen Euro. Der durchschnittliche Umsatz der Seilbahnen liege im Winter bei rund 90 Millionen Euro, das Vierfache w\u00fcrden Besucher f\u00fcr Essen, \u00dcbernachtungen und Ski-Kurse ausgeben, sagte Matthias Stauch vom Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte der \u00bbWelt am Sonntag\u00ab.<\/p>\n<p>In den Weihnachtsferien fielen demnach durchschnittlich etwa 30 Prozent des Umsatzes an. \u00bbLetztlich gehen also 150 Millionen Euro an Wertsch\u00f6pfung im gesamten Umfeld der Bergbahnen verloren, wenn wir in den Weihnachtsferien geschlossen bleiben\u00ab, sagte Stauch.<\/p>\n<h3>Lufthansa baut bis Jahresende 29.000 Stellen ab<\/h3>\n<p><strong>00.54 Uhr: <\/strong>Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa wird im Zuge der Coronakrise einem Zeitungsbericht zufolge bis Jahresende 29.000 Stellen abgebaut haben und dann noch 109.000 Mitarbeiter besch\u00e4ftigen. Im Ausland w\u00fcrden mehr als 20.000 Jobs gestrichen, berichtete die \u00bbBild am Sonntag\u00ab vorab unter Berufung auf Konzernkreise. Die verkaufte Catering-Sparte LSG habe 7500 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. Im n\u00e4chsten Jahr sollen dann in Deutschland weitere 10.000 Stellen gestrichen werden. Von den neun Milliarden Euro staatlicher Hilfen sind dem Vorabbericht zufolge drei Milliarden aufgebraucht. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte im November erkl\u00e4rt, dass im gesamten Konzern 27.000 Vollzeitstellen \u00fcberfl\u00fcssig seien, weil die Airline durch die Krise dauerhaft schrumpfen werde. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Foto:\u2002Armin Weigel \/ dpa Das war das Update am Sonntag. Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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