{"id":4273,"date":"2020-12-03T21:56:05","date_gmt":"2020-12-03T18:56:05","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-donnerstag-italien-meldet-1000-corona-tote-binnen-eines-tages\/"},"modified":"2020-12-03T21:56:05","modified_gmt":"2020-12-03T18:56:05","slug":"corona-news-am-donnerstag-italien-meldet-1000-corona-tote-binnen-eines-tages","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-donnerstag-italien-meldet-1000-corona-tote-binnen-eines-tages\/","title":{"rendered":"Corona-News am Donnerstag: Italien meldet 1000 Corona-Tote binnen eines Tages"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/e129c6d1-4b3f-4bdc-ace4-c68d05102464_w948_r1.77_fpx61.2_fpy50.jpg\" title=\"Vorbereitung eines Corona-Patiententransports vor einem Krankenhaus in Rom\" alt=\"Vorbereitung eines Corona-Patiententransports vor einem Krankenhaus in Rom\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Vorbereitung eines Corona-Patiententransports vor einem Krankenhaus in Rom<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Alberto Lingria \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Der Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Mehr als 60.000 Corona-Tote in Gro\u00dfbritannien<\/h3>\n<p><strong>19.46 Uhr:<\/strong> Gro\u00dfbritannien hat die Marke von 60.000 Corona-Todesf\u00e4llen \u00fcberschritten. Am Donnerstag verzeichneten die Gesundheitsbeh\u00f6rden des Landes 414 weitere verstorbene Corona-Patienten binnen 24 Stunden, womit sich die Gesamtzahl auf 60.113 erh\u00f6hte. <\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien ist das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land in Europa. Die Zahl der Opfer dabei sogar deutlich h\u00f6her liegen: Am 20. November wies das Gesundheitsministerium bereits 69.752 Tote aus. <\/p>\n<p>Darunter waren auch Verdachtsf\u00e4lle, bei denen die Krankheit Covid-19 zwar auf der Sterbeurkunde vermerkt wurde, aber kein positiver Corona-Test als Nachweis vorlag.<\/p>\n<p>Nachdem das Land als Erstes in Westeuropa die Corona-Vakzine der Hersteller Pfizer und Biontech zugelassen hatte, will die Regierung Corona-Impfstoffe zudem auf eine Liste mit Stoffen aufnehmen, bei denen im Fall von Nebenwirkungen Entsch\u00e4digungszahlungen m\u00f6glich sind. <\/p>\n<p>Mit dem \u00bbVaccine Damage Payment\u00ab k\u00f6nnen Menschen, die durch eine Impfung schwere gesundheitliche Sch\u00e4den davongetragen haben, mit bis zu 120.000 Pfund (etwa 130.000 Euro) entsch\u00e4digt werden. <\/p>\n<h3>Estland versch\u00e4rft Corona-Beschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>18.42 Uhr:<\/strong> Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus hat Estland neue Ma\u00dfnahmen verh\u00e4ngt. Wie die Regierung in Tallinn mitteilte, werden k\u00fcnftig die \u00d6ffnungszeiten von Unterhaltungsst\u00e4tten ohne feste Sitzpl\u00e4tze und von gastronomischen Betrieben beschr\u00e4nkt. Sie m\u00fcssen von 5. Dezember an bereits um 22 Uhr schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Einkaufszentren und Gesch\u00e4fte in dem baltischen EU-Land dagegen m\u00fcssen ab Samstag ihre Besucherkapazit\u00e4t um 50 Prozent reduzieren. Weiterhin gelten Abstandsregeln und Hygienevorschriften.<\/p>\n<p>\u00bbDie Ausbreitung des Virus in Estland bleibt trotz der bisher verh\u00e4ngten Beschr\u00e4nkungen nach wie vor hoch\u00ab, sagte Regierungschef J\u00fcri Ratas. Estland mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern hatte zuletzt einen deutlichen Anstieg der Infektionsraten verzeichnet.<\/p>\n<h3>Umfrage: Deutliche Mehrheit findet Lockerungen an Silvester falsch<\/h3>\n<p><strong>18.30 Uhr: <\/strong>53 Prozentder Bundesb\u00fcrger finden es einer Umfrage zufolge richtig, die Corona-Kontaktbeschr\u00e4nkungen zu Weihnachten zu lockern. Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage von infratest dimap f\u00fcr den ARD-\u00bbDeutschlandtrend\u00ab im Auftrag der \u00bbTagesthemen\u00ab ergeben.<\/p>\n<p>Eine Lockerung der Kontaktbeschr\u00e4nkungen zu <strong>Silvester<\/strong> hingegen sehen zwei Drittel kritisch: 68 Prozent finden das laut der Umfrage eher falsch, 30 Prozent eher richtig.<\/p>\n<p>Aktuell d\u00fcrfen sich fast \u00fcberall in Deutschland nur zwei Haushalte mit bis zu f\u00fcnf Personen treffen. Zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar soll dies vor\u00fcbergehend gelockert werden. Maximal d\u00fcrfen dann bis zu zehn Personen zusammenkommen, Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich stimmen die Deutschen den staatlichen Einschr\u00e4nkungen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie der Umfrage zufolge weiterhin mehrheitlich zu. 53 Prozent halten sie den Angaben zufolge f\u00fcr angemessen. 27 Prozent finden, sie gingen zu weit. 18 Prozent meinen, sie gingen nicht weit genug.<\/p>\n<h3>3000 Teilnehmer: Moderna plant Impfstoffstudie mit Kindern und Jugendlichen<\/h3>\n<p><strong>17.55 Uhr: <\/strong>Modernas Corona-Impfstoff steht kurz vor der Zulassung. Bislang wurden Wirksamkeit und Sicherheit aber nur an Erwachsenen erprobt. Eine neue Studie soll das \u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Athen verl\u00e4ngert Corona-Lockdown bis Mitte Dezember<\/h3>\n<p><strong>17.45 Uhr: <\/strong>In Griechenland wird der Corona-Lockdown um eine Woche bis zum 14. Dezember verl\u00e4ngert. Dies teilte am Donnerstag Regierungssprecher Stelios Petsas in Athen mit. Begr\u00fcndet wird dies von der Regierung damit, dass sich die Corona-Fallzahlen langsamer stabilisieren als erhofft. Zudem st\u00fcnden viele Krankenh\u00e4user vor allem im Norden des Landes weiterhin stark unter Druck. Der Lockdown hatte Anfang November begonnen.<\/p>\n<p>Eine Ausnahme wird es geben: Gesch\u00e4fte, die Weihnachtsartikel verkaufen, d\u00fcrfen vom 7. Dezember an \u00f6ffnen. Der Betrieb von Bars, Tavernen und Clubs bleibt jedoch untersagt. Au\u00dferdem d\u00fcrfen B\u00fcrger weiterhin nur aus bestimmten Gr\u00fcnden auf die Stra\u00dfe, etwa um zum Arzt, einkaufen oder arbeiten zu gehen. Zuvor m\u00fcssen sie den Zivilschutz per SMS benachrichtigen. Generell d\u00fcrfen nach 21 Uhr nur noch Menschen unterwegs sein, die in Sp\u00e4t- oder Nachtschicht arbeiten, sowie Hundebesitzer.<\/p>\n<h3>EU-Kommission will schnell \u00fcber Corona-Impfstoff entscheiden<\/h3>\n<p><strong>17.30 Uhr: <\/strong>Die EU-Kommission will \u00fcber die Zulassung eines Corona-Impfstoffes viel schneller entscheiden als \u00fcblich: binnen drei Tagen nach einer Empfehlung der EU-Arzneimittelagentur Ema. Normalerweise liege der Zeitraum bei 67 Tagen, erkl\u00e4rte eine EU-Beamtin am Donnerstag in Br\u00fcssel. Die Ema will bis sp\u00e4testens am 29. Dezember ihre Empfehlung zum Antrag auf eine bedingte Marktzulassung abgeben, den die Mainzer Firma Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer f\u00fcr ihr Pr\u00e4parat eingereicht haben. In Gro\u00dfbritannien, das nicht mehr der EU angeh\u00f6rt, ist die Zulassung bereits erfolgt.<\/p>\n<p>Sollte die Beh\u00f6rde gr\u00fcnes Licht geben, kann die EU-Kommission die Vermarktung f\u00fcr alle Mitgliedsl\u00e4nder genehmigen. Die Kommission folgt in der Regel der Ema-Empfehlung. Statt der sonst \u00fcblichen 22 Tage wolle sich die Kommission nur einen Tag lang mit den EU-L\u00e4ndern beraten, sagte die Beamtin weiter. Auch solle Informationsmaterial erst nach der bedingten Zulassung in die verschiedenen Sprachen \u00fcbersetzt werden. Zun\u00e4chst werde es nur eine Sprache geben. Auch auf diese Weise k\u00f6nne die Entscheidung beschleunigt werden.<\/p>\n<h3>Stockende Staatsgelder: Altmaier verspricht schnelle Auszahlung der Novemberhilfen<\/h3>\n<p><strong>16.55 Uhr: <\/strong>Hilfe ist unterwegs \u2013 wenn man dem Bundeswirtschaftsminister glaubt. Bei vielen Antr\u00e4gen auf Corona-Hilfen sind demnach inzwischen Zahlungen veranlasst worden.<\/p>\n<h3>S\u00f6der erw\u00e4gt strengere Kontaktbeschr\u00e4nkungen \u2013 auch an Silvester <\/h3>\n<p><strong>16.45 Uhr:<\/strong> Angesichts der weiterhin landesweit viel zu hohen Corona-Zahlen hat Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) strengere Kontaktbeschr\u00e4nkungen in Aussicht gestellt \u2013 auch an Silvester. \u00bbIch glaube auch, dass wir uns jetzt noch einmal grundlegend in den n\u00e4chsten Tagen, n\u00e4chsten zehn Tagen \u00fcberlegen m\u00fcssen, ob das allein die Ma\u00dfnahme ist oder ob es an einigen Stellen noch deutliche Verbesserungen braucht\u00ab, sagte S\u00f6der am Donnerstag in Passau mit Blick auf die am Vortag von Bund und L\u00e4ndern beschlossene Verl\u00e4ngerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar.<\/p>\n<p>Durch den seit November geltenden Teil-Lockdown sei zwar das exponentielle Wachstum gestoppt worden, sagte S\u00f6der. Aber das reiche nicht aus. \u00bbDie Gesamtzahlen gehen nicht runter. Ganz im Gegenteil.\u00ab In einzelnen Hotspots seien die Zahlen zum Teil sprunghaft angestiegen. \u00bbWenn die Zahlen so bleiben, wird es auch klar sein, dass beispielsweise an Silvester die Zahl der Kontakte auch reduziert werden muss.\u00ab Ansonsten werde riskiert, dass alle Erfolge der vergangenen Wochen zunichtegemacht w\u00fcrden.<\/p>\n<h3>Probleme bei der Corona-Bek\u00e4mpfung: Berliner Verh\u00e4ltnisse<\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr:<\/strong> Die Hauptstadt will bei der Beschr\u00e4nkung privater Kontakte in der Coronakrise besonders streng sein. Doch bei der Umsetzung hapert es an allen Ecken und Enden.<\/p>\n<h3><strong>7000 Corona-Tote \u2013 Schweden schlie\u00dft Gymnasien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.25 Uhr:<\/strong> Die schwedische Regierung hat angesichts deutlich steigender Corona-Zahlen die Schlie\u00dfung aller Gymnasien im Land angeordnet. Der Unterricht werde ab Montag bis zu den Weihnachtsferien virtuell stattfinden, k\u00fcndigte Regierungschef Stefan L\u00f6fven am Donnerstag an. \u00bbWir tun dies, um die Ansteckungen einzud\u00e4mmen.\u00ab Schweden k\u00e4mpft derzeit mit einer zweiten Corona-Welle, deren H\u00f6hepunkt Mitte Dezember erwartet wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der ersten Corona-Welle waren die Gymnasien bereits von Mitte M\u00e4rz bis Mitte Juni geschlossen worden. Kinderkrippen, Grund- und Hochschulen waren von der Ma\u00dfnahme nicht betroffen. Auch jetzt sollen sie weiter ge\u00f6ffnet bleiben. Die Schlie\u00dfung der Gymnasien gilt vorerst bis zum Ende der Weihnachtsferien am 6. Januar.<\/p>\n<p>Schweden ging seit Beginn der Corona-Pandemie einen weniger restriktiven Weg als die meisten anderen europ\u00e4ischen L\u00e4nder. Kritiker warfen den Beh\u00f6rden deshalb vor, mit ihrer Strategie Menschenleben zu gef\u00e4hrden. Dennoch verzichtete die Regierung lange auf Einschr\u00e4nkungen und sprach stattdessen Empfehlungen f\u00fcr die B\u00fcrger aus.<\/p>\n<p>Die zweite Welle, deren H\u00f6hepunkt von Experten Mitte Dezember erwartet wird, hat bereits jetzt zu zahlreichen Todesf\u00e4llen gef\u00fchrt. Am Donnerstag \u00fcberschritt Schweden die Marke von 7000 Corona-Toten.<\/p>\n<p>Als Reaktion auf die steigenden Neuinfektionen verh\u00e4ngte die Regierung Mitte November erstmals verbindliche Einschr\u00e4nkungen, unter anderem f\u00fcr Treffen in der \u00d6ffentlichkeit und den Verkauf von Alkohol. Treffen in privaten Wohnungen werden durch die Regelung jedoch nicht eingeschr\u00e4nkt und auch eine Maskenpflicht gibt es nicht.<\/p>\n<h3>Moskau will erste Zentren f\u00fcr Impfungen \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>16.00 Uhr:<\/strong> Nach einem neuen sprunghaften Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen in Russland von mehr als 28.100 F\u00e4llen innerhalb eines Tages will die Hauptstadt Moskau an diesem Samstag ihre ersten Impfzentren \u00f6ffnen. Das k\u00fcndigte B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin am Donnerstag an. Alle Voraussetzungen f\u00fcr Massenimpfungen seien geschaffen. Das Personal sei geschult worden, und in speziellen K\u00fchlschr\u00e4nken k\u00f6nne das russische Vakzin \u00bbSputnik V\u00ab gelagert werden. Am Freitag werde bereits ein Portal zur Terminvergabe freigeschaltet.<\/p>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte zuvor den Beginn von Massenimpfungen f\u00fcr Ende n\u00e4chster Woche angek\u00fcndigt. Zun\u00e4chst sollen \u00c4rzte und Lehrer freiwillig geimpft werden. Dem Pr\u00e4sidenten zufolge sollen zun\u00e4chst zwei Millionen Dosen des russischen Impfstoffes eingesetzt werden. Das reicht f\u00fcr eine Million Menschen, weil die Impfung aus zwei Teilen besteht.<\/p>\n<p>Das russische Portal \u00bbThe Bell\u00ab berichtete dagegen unter Berufung auf nicht n\u00e4her genannte Quellen bei der Produktion des Vakzins, dass bis Jahresende lediglich 500.000 Impfdosen realistisch seien. Der Termin f\u00fcr den Beginn der Massenimpfung war mehrfach verschoben worden. Nach Angaben von Gesundheitsminister Michail Muraschko wurden bereits mehr als 100.000 Menschen in Russland mit \u00bbSputnik V\u00ab geimpft.<\/p>\n<p>Russland k\u00e4mpft seit Monaten mit hohen Corona-Zahlen. Seit Beginn der Pandemie im Fr\u00fchjahr haben sich der offiziellen Statistik zufolge mehr als 2,3 Millionen Menschen infiziert. Die Zahl der Toten wurde mit insgesamt 41.607 angegeben. Zum Vergleich: In Deutschland mit deutlich weniger Einwohnern sind am Donnerstag 22.046 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet worden.<\/p>\n<h3>Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Iran<\/h3>\n<p><strong>15.55 Uhr:<\/strong> In Iran hat die Zahl der registrierten Corona-Infektionen am Donnerstag die Marke von einer Million \u00fcberstiegen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gab es innerhalb von 24 Stunden ann\u00e4hernd 14.000 Neuinfektionen. Damit lag die Gesamtzahl der gez\u00e4hlten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie Ende Februar bei 1.003.494. Mit 358 neuen Todesf\u00e4llen stieg die Gesamtzahl der Todesopfer auf mehr als 49.000. Das 82-Millionen-Einwohner-Land geh\u00f6rt zu den Staaten, die von der Pandemie besonders hart betroffen sind.<\/p>\n<p>Um den drastischen Anstieg der Fallzahlen zu stoppen, herrscht in Iran seit fast zwei Wochen ein strenger Lockdown in der Hauptstadt Teheran und anderen Gro\u00df- und Kleinst\u00e4dten. Schulen, Universit\u00e4ten und Basare sind geschlossen. Zwei Drittel der Beamten m\u00fcssen von zu Hause aus arbeiten. Au\u00dferdem d\u00fcrfen zwischen 21 Uhr abends und 4 Uhr fr\u00fch au\u00dfer Taxis keine Pkw unterwegs sein. Seither sind die Fallzahlen nicht mehr gestiegen, deutlich gesunken aber auch nicht. Nun gibt es Diskussionen, ob der Lockdown verl\u00e4ngert wird.<\/p>\n<h3>Bundestag: Corona-Bonus f\u00fcr Mitarbeiter folgt dem Tarifvertrag<\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr:<\/strong> Der Bundestag hat den steuerfreien Corona-Bonus f\u00fcr Parlamentsbesch\u00e4ftigte verteidigt. Damit sei lediglich der Tarifabschluss im \u00f6ffentlichen Dienst wie \u00fcblich auf die Mitarbeiter der Abgeordneten \u00fcbertragen worden, teilte die Bundestags-Pressestelle am Donnerstag in einer Stellungnahme mit. Sie reagierte damit auf Berichte des Nachrichtenportals \u00bbThePioneer\u00ab und in der \u00bbAugsburger Allgemeinen\u00ab, wonach es im Dezember eine einmalige Sonderzahlung von bis zu 600 Euro gibt.<\/p>\n<p>Ende Oktober hatten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften auf h\u00f6here L\u00f6hne im \u00f6ffentlichen Dienst von Bund und Kommunen verst\u00e4ndigt. Teil der Tarifeinigung war auch eine einmalige Corona-Sonderzahlung von 600 Euro f\u00fcr die unteren Einkommensgruppen, 400 Euro f\u00fcr die mittleren und 300 Euro f\u00fcr die oberen Einkommensgruppen.<\/p>\n<p>Von solchen Tarifabschl\u00fcssen profitieren auch automatisch alle Besch\u00e4ftigten in der Bundestagsverwaltung \u2013 nicht aber die direkten Mitarbeiter der Parlamentarier, weil diese lediglich befristete, privatrechtliche Arbeitsvertr\u00e4ge mit ihren Abgeordneten haben. Doch im Sinne der Gleichbehandlung wurde \u00bbnach st\u00e4ndiger \u00dcbung\u00ab, wie der Bundestag erkl\u00e4rte, auch die Tarifeinigung vom Oktober dieses Jahres \u00bbwirkungsgleich auf diesen Personenkreis \u00fcbertragen\u00ab. Deshalb gibt es einmalig zwischen 300 und 600 Euro f\u00fcr die betroffenen Mitarbeiter sowie 200 Euro f\u00fcr die Auszubildenden.<\/p>\n<h3>Kosten \u00bbnicht vertretbar\u00ab: Unions-Haush\u00e4lter h\u00e4lt Corona-Hilfen f\u00fcr zu hoch<\/h3>\n<p><strong>14.55 Uhr:<\/strong> Der Chefhaush\u00e4lter der Unionsfraktion pl\u00e4diert daf\u00fcr, die Corona-Hilfen f\u00fcr Unternehmen zu reduzieren. \u00bbDer Staat wird nicht alles leisten k\u00f6nnen\u00ab, sagte er.<\/p>\n<h3>Weniger Schokoweihnachtsm\u00e4nner in der Coronakrise<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr:<\/strong> Die Coronakrise trifft sogar Schokoladen-Nikol\u00e4use. Die Zahl der in Deutschland hergestellten Weihnachtsm\u00e4nner aus Vollmilch-, Zartbitter- oder Wei\u00dfer Schokolade sank in diesem Jahr um 1,3 Prozent auf rund 151 Millionen, wie der Bundesverband der Deutschen S\u00fc\u00dfwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag mitteilte. Gr\u00fcnde daf\u00fcr seien verhaltenere Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels und teilweise auch R\u00fcckg\u00e4nge im Exportgesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Die Hersteller von Saisons\u00fc\u00dfwaren bef\u00fcrchteten, \u00bbdass die Abverk\u00e4ufe im f\u00fcr sie wichtigen Weihnachtsgesch\u00e4ft in diesem Jahr aufgrund der abgesagten Weihnachtsm\u00e4rkte, der leereren Innenst\u00e4dte, der fehlenden Geschenkanl\u00e4sse und der selteneren Einkaufsfrequenz deutlich hinter dem Vorjahr zur\u00fcckbleiben\u00ab, sagte der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des BDSI, Carsten Bernoth.<\/p>\n<p>Rund zwei Drittel \u2013 etwa 100 Millionen \u2013 der in Deutschland produzierten Schokoladen-Nikol\u00e4use und -Weihnachtsm\u00e4nner wurden in den vergangenen Wochen an den Lebensmittelhandel, an Kaufh\u00e4user und den Fachhandel in der Bundesrepublik ausgeliefert. Etwa ein Drittel \u2013 rund 51 Millionen \u2013 ging in den Export, und zwar nicht nur in die europ\u00e4ischen Nachbarstaaten, sondern auch in die USA, nach Kanada und Australien. Besonders beliebt sind deutsche Schokonikol\u00e4use in Frankreich, \u00d6sterreich und Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<h3>Kretschmer k\u00fcndigt Lockdown an, wenn Zahlen nicht sinken<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr:<\/strong> Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer droht mit weiteren Corona-Einschr\u00e4nkungen. \u00bbWir \u00fcberlegen, was wir noch tun k\u00f6nnen, im Bereich Kinderg\u00e4rten und Schulen\u00ab, sagte Kretschmer dem MDR am Donnerstag: \u00bbAber das wird dann entschieden, wenn wir sehen, dass das jetzige nicht ausreicht.\u00ab Das Wort Lockdown nahm Kretschmer nicht in den Mund, Schul- und Kindergartenschlie\u00dfungen w\u00fcrden aber auf einen Lockdown hinauslaufen.<\/p>\n<p>Bereits am Mittwoch hatte Kretschmer laut \u00bbLeipziger Volkszeitung\u00ab bei Instagram gesagt, w\u00fcrden die Corona-Zahlen nicht sinken, \u00bbdann werden wir nach Weihnachten die Kinderg\u00e4rten nicht mehr \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Dann werden die Schulen l\u00e4nger geschlossen bleiben. Dann m\u00fcssen wir dar\u00fcber sprechen, ob die Gesch\u00e4fte f\u00fcr eine gewisse Zeit lang geschlossen bleiben\u00ab, so Kretschmer. Einen Lockdown wolle er verhindern.<\/p>\n<p>\u00bbWenn Infektionszahlen nicht sinken, m\u00fcssen wir zu h\u00e4rteren Ma\u00dfnahmen greifen\u00ab, twitterte der CDU-Politiker am Donnerstag. Man stehe vor der Grippesaison und m\u00fcsse viel mehr Menschen versorgen. \u00bbEs braucht jetzt gemeinsames Verst\u00e4ndnis und Eigenverantwortung \u2013 im Privaten und Beruflichen.\u00ab Sachsen hat wegen der sehr hohen Infektionszahlen bereits Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in allen Landkreisen erlassen.<\/p>\n<h3>N\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkungen in Mannheim<\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr: <\/strong>Wegen steigender Corona-Infektionszahlen gilt ab dem Wochenende im baden-w\u00fcrttembergischen Mannheim eine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung. Das k\u00fcndigte Oberb\u00fcrgermeister Peter Kurz (SPD) am Donnerstag in Mannheim an. Die Ausgangsbeschr\u00e4nkungen sollen am Freitagabend in Kraft treten und f\u00fcr acht Tage zwischen 21.00 und 5.00 Uhr gelten. Zum Verlassen des Hauses ben\u00f6tige man dann \u00bbtriftige Gr\u00fcnde\u00ab, diese m\u00fcsse man bei einer Kontrolle glaubhaft machen k\u00f6nnen. Dazu z\u00e4hlen laut Kurz etwa berufliche T\u00e4tigkeiten. Die Polizei plant mobile und station\u00e4re Kontrollen. Die Kr\u00e4fte w\u00fcrden f\u00fcr die Kontrollen \u00bbmassiv gest\u00e4rkt\u00ab.<\/p>\n<h3>Passauer Oberb\u00fcrgermeister f\u00fcr verl\u00e4ngerte Ausgangsbeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>13.35 Uhr:<\/strong> Passaus Oberb\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Dupper (SPD) will die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschr\u00e4nkungen wegen Corona verl\u00e4ngern. Er werde selbstverst\u00e4ndlich daf\u00fcr werben, die Ma\u00dfnahmen um mindestens eine Woche zu verl\u00e4ngern, sagte er am Donnerstag nach einem Krisentreffen mit Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) in Passau. Eigentlich w\u00fcrden die seit vergangenen Samstag geltenden Ma\u00dfnahmen am Freitag auslaufen \u2013 unter anderem d\u00fcrfen die Menschen hier ihre Wohnung nur noch aus einem triftigen Grund verlassen.<\/p>\n<p>Auch wenn die Werte nunmehr am dritten Tag in Folge r\u00fcckl\u00e4ufig seien, \u00bbsind sie aber weiter viel zu hoch\u00ab, sagte Dupper. \u00bbEine Inzidenz von 458 kann uns nicht ruhen lassen.\u00ab F\u00fcr eine erfolgreiche Bek\u00e4mpfung der Pandemie seien Disziplin, Vertrauen und Geduld der Bev\u00f6lkerung sehr wichtig.<\/p>\n<p>In Passau ist die Lage seit Tagen besonders dramatisch. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes lag die Inzidenz in Passau (Stand 3.12., 00.00 Uhr) bei 450,8. Zum Vergleich: Vor einigen Tagen lag der Wert f\u00fcr die Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche hier noch um die 600.<\/p>\n<h3>Uno-Bericht: Coronakrise setzt \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt am st\u00e4rksten zu<\/h3>\n<p><strong>13.25 Uhr: <\/strong>\u00c4thiopien, Mali, Sudan: Diese und 44 weitere Staaten geh\u00f6ren zu den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern der Erde. Unter der Corona-Pandemie leiden sie laut Uno besonders \u2013 mehr Menschen k\u00f6nnten in extreme Armut rutschen.<\/p>\n<h3>Obama will sich vielleicht im Fernsehen impfen lassen<\/h3>\n<p><strong>13.10 Uhr: <\/strong>Der fr\u00fchere US-Pr\u00e4sident Barack Obama hat keine Bedenken gegen eine Corona-Impfung. \u00bbIch verspreche Ihnen, dass ich mir den Impfstoff geben lassen werde, wenn er f\u00fcr weniger gef\u00e4hrdete Menschen verf\u00fcgbar gemacht wird\u00ab, sagte der 59-J\u00e4hrige dem Sender Sirius XM, der am Mittwoch Ausschnitte vorab ver\u00f6ffentlichte. Vielleicht werde er sich das Vakzin im Fernsehen verabreichen oder sich dabei filmen lassen \u2013 \u00bbnur damit die Leute wissen, dass ich dieser Wissenschaft vertraue\u00ab.<\/p>\n<p>Der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci hatte zuletzt Bedenken zur\u00fcckgewiesen, wonach die Entwicklung der Impfstoffe zulasten von Vertr\u00e4glichkeit und Wirksamkeit beschleunigt werden soll. \u00bbMenschen wie Anthony Fauci, den ich kenne und mit dem ich zusammengearbeitet habe, vertraue ich voll und ganz\u00ab, sagte Obama \u00fcber den Direktor des Nationalen Instituts f\u00fcr Infektionskrankheiten. Wenn Fauci sage, dass ein Impfstoff sch\u00fctze, werde er sich \u00bbauf jeden Fall\u00ab impfen lassen.<\/p>\n<p>Ende November hatten die deutsche Firma Biontech und der Pharmakonzern Pfizer bei der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA eine Notfallzulassung f\u00fcr ihren Corona-Impfstoff beantragt. Bei einer Genehmigung k\u00f6nnten besonders gef\u00e4hrdete Menschen in den USA bereits Mitte Dezember geimpft werden.<\/p>\n<h3>Ber\u00fchmter Karneval von Nizza wegen Corona auf 2022 verschoben<\/h3>\n<p><strong>12.55 Uhr:<\/strong> Der ber\u00fchmte Karneval von Nizza f\u00e4llt im kommenden Jahr wegen Corona aus. Angesichts der Gesundheitskrise sei der urspr\u00fcnglich f\u00fcr den 13. bis 27. Februar 2021 geplante Karneval unter dem Motto \u00bbK\u00f6nig der Tiere\u00ab auf 2022 verschoben worden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Stadt will den Karneval und das damit verbundene Kunsthandwerk dennoch unterst\u00fctzen \u2013 es soll daher auch im kommenden Jahr zahlreiche Veranstaltungen geben, bei denen etwa die Wagenbauer ihr K\u00f6nnen zeigen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Nizza z\u00e4hlt sich mit seinen Umz\u00fcgen zur internationalen Karnevalselite, die Stadt an der franz\u00f6sischen C\u00f4te d&#039;Azur ist eine der Hochburgen des n\u00e4rrischen Treibens. Jedes Jahr gibt es zahlreiche Umz\u00fcge, darunter den ber\u00fchmten Blumenkorso. \u00bbDer Karneval von Nizza ist der wichtigste Karneval in Frankreich und zusammen mit den Karnevalen von Rio und Venedig einer der ber\u00fchmtesten der Welt\u00ab, so die Mittelmeerstadt \u00fcber das j\u00e4hrliche Ereignis.<\/p>\n<h3>Krankschreibung per Telefon bei Erk\u00e4ltungen bis Ende M\u00e4rz m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>12.45 Uhr<\/strong>: Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen k\u00f6nnen sich Patienten mit leichten Erk\u00e4ltungsbeschwerden bis ins neue Jahr hinein telefonisch krankschreiben lassen. Die Sonderregelung wird bis 31. M\u00e4rz 2021 verl\u00e4ngert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von \u00c4rzten, Krankenkassen und Kliniken am Donnerstag beschloss. Dies soll Kontakte und Infektionsrisiken reduzieren. \u00c4rzte und \u00c4rztinnen m\u00fcssten sich aber \u00bbdurch eine eingehende telefonische Befragung\u00ab pers\u00f6nlich vom gesundheitlichen Zustand \u00fcberzeugen und pr\u00fcfen, ob doch eine k\u00f6rperliche Untersuchung n\u00f6tig sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die telefonischen Krankschreibungen sind bis zu sieben Tage m\u00f6glich und k\u00f6nnen telefonisch f\u00fcr weitere sieben Kalendertage verl\u00e4ngert werden. Die Sonderregelung war bisher bis Jahresende befristet gewesen.<\/p>\n<h3>Johnsons Chefberater: \u00bbWir k\u00f6nnten 99 Prozent der Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 eliminieren\u00ab<\/h3>\n<p><strong>12.20 Uhr: <\/strong>Nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech und Pfizer hofft die britische Regierung auf eine drastische Reduzierung der Todesf\u00e4lle durch Corona. Die erste Phase des Immunisierungsprogramms soll bereits in der kommenden Woche beginnen und vor allem auf \u00e4ltere und geschw\u00e4chte Menschen sowie Bewohner von Pflegeheimen abzielen.<\/p>\n<p>\u00bbWir k\u00f6nnten theoretisch 99 Prozent der Krankenhausaufenthalte und Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 eliminieren\u00ab, sagte Professor Jonathan Van-Tam, der stellvertretende medizinische Chefberater der Regierung von Boris Johnson, im BBC-Fernsehen am Donnerstag. Voraussetzung sei aber, dass die Impfung auf hohe Akzeptanz in der Bev\u00f6lkerung sto\u00dfe. Premierminister Johnson wollte noch am Donnerstag in einer Facebook-Fragestunde auf die Fragen und Sorgen der Bev\u00f6lkerung eingehen.<\/p>\n<p>Van-Tam warnte jedoch auch vor \u00fcbereilter Euphorie und Nachl\u00e4ssigkeit im Umgang mit der Pandemie. \u00bbWir m\u00fcssen auch sicherstellen, dass die Leute verstehen, dass dies kein unmittelbarer Ausweg von irgendetwas ist\u00ab, so der Wissenschaftler. Man habe nun noch einige harte Wintermonate vor sich und die Menschen m\u00fcssten weiterhin die Abstandsregeln befolgen, egal ob sie eine Impfung erhalten h\u00e4tten oder nicht.<\/p>\n<p>Noch am Donnerstag sollten nach den Worten Van-Tams die ersten Dosen des Impfstoffs in Gro\u00dfbritannien eintreffen. Doch bereits zuvor hatte die Regierung eingestanden, dass die Verabreichung in Pflegeheimen zun\u00e4chst aufgeschoben werden muss.<\/p>\n<p>Die Impfungen sollen zun\u00e4chst in 50 Kliniken im Land verabreicht werden, erkl\u00e4rte Simon Stevens vom englischen Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) am Mittwochabend. Sp\u00e4ter sollen Hausarztpraxen hinzukommen. Anfangs seien aber wegen der komplizierten Lagerung bei minus 70 Grad nur Einheiten mit 975 Dosen verf\u00fcgbar. Sobald ein Weg gefunden sei, die Impfdosen auf sicherem Wege in kleinere Einheiten zu unterteilen, k\u00f6nne mit dem Impfen in Pflegeheimen begonnen werden.<\/p>\n<h3>Finnland plant kostenlose Impfungen<\/h3>\n<p><strong>12.05 Uhr:<\/strong> Finnlands Regierung hat eine Impfstrategie entworfen. Ab Januar solle ausgew\u00e4hltes Gesundheitspersonal geimpft werden, sagte Krista Kiuru, die f\u00fcr die Pandemiebek\u00e4mpfung zust\u00e4ndige Ministerin. \u00bbFinnlands Ziel ist es, die gesamte Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen, indem der Impfstoff kostenlos allen Personen angeboten wird\u00ab, so Kiuru. Impfungen sind freiwillig.<\/p>\n<p>Das Gesundheitspersonal, das Covid-19-Patienten behandelt oder in Altenpflegeheimen arbeitet, wird im Januar als erstes Impfungen erhalten, gefolgt von \u00e4lteren Menschen und anderen gef\u00e4hrdeten Gruppen, teilte die Regierung mit.<\/p>\n<p>Finnland kauft Impfstoffe im Rahmen des gemeinsamen Programms der Europ\u00e4ischen Union, bei dem die Impfstofflieferungen zwischen verschiedenen L\u00e4ndern im Verh\u00e4ltnis zu ihrer Bev\u00f6lkerung aufgeteilt werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Vereinbarungen, die sich die Europ\u00e4ische Kommission bisher gesichert hat, wird Finnland 3,6 Millionen Dosen erhalten. Das reicht aus, um 1,8 Millionen der 5,5 Millionen Einwohner mit den notwendigen je zwei Dosen zu versorgen, teilte die finnische Gesundheitsbeh\u00f6rde mit. Weitere K\u00e4ufe w\u00fcrden fortgesetzt.<\/p>\n<h3>Umfrage: Angst vor Corona-Ansteckung am Arbeitsplatz w\u00e4chst<\/h3>\n<p><strong>11.55 Uhr:<\/strong> Der Sommer war f\u00fcr viele vergleichsweise sorgenfrei, nun w\u00e4chst laut einer Umfrage die Angst, sich w\u00e4hrend der Arbeit zu infizieren. Doch l\u00e4ngst nicht alle Arbeitnehmer sind gleich bek\u00fcmmert.<\/p>\n<h3>TV-Starkoch in Portugal im Hungerstreik gegen Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>11.50 Uhr:<\/strong> Fernsehstarkoch Ljubomir Stanisic ist in Portugal gegen die Corona-Ma\u00dfnahmen der Regierung in den Hungerstreik getreten. Der 42-J\u00e4hrige wurde am Mittwochabend, sechs Tage nach Beginn der Aktion, wegen eines Schw\u00e4cheanfalls in Lissabon ins Krankenhaus gebracht. Nach wenigen Stunden wurde er wieder entlassen und setzte den Protest fort.<\/p>\n<p>Zusammen mit dem K\u00fcchenchef und Star der portugiesischen Ausgabe von Gordon Ramseys TV-Hit \u00bbKitchen Nightmares\u00ab campen vor dem Parlamentsgeb\u00e4ude seit einer Woche acht weitere Besitzer von Restaurants, Bars und Nachtlokalen, die alle der Protestbewegung \u00bbA P\u00e3o e \u00c1gua\u00ab (Von Brot und Wasser) angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Er sei wegen Unterzuckerung und \u00dcberm\u00fcdung im Krankenhaus behandelt worden, sagte Stanisic der Wochenzeitung \u00bbExpresso\u00ab. \u00bbIch kehre aber noch st\u00e4rker zur\u00fcck\u00ab, so Stanisic.<\/p>\n<p>\u00abA P\u00e3o e \u00c1gua\u00bb fordert eine Lockerung der Corona-Ma\u00dfnahmen und warnt vor einem gro\u00dfen \u00bbRestaurantsterben\u00ab. Die Anf\u00fchrer der Bewegung wollen von Ministerpr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa empfangen werden. Bars und Nachtlokale sind wegen der Pandemie seit M\u00e4rz geschlossen. Anders als in zahlreichen anderen L\u00e4ndern und Regionen Europas d\u00fcrfen Restaurants und Caf\u00e9s in Portugal aber schon seit Mai wieder G\u00e4ste empfangen. Im Rahmen des Corona-Notstandes m\u00fcssen sie jedoch zum Beispiel an den Wochenendtagen bereits um 13 Uhr schlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Lehrerverbandspr\u00e4sident bef\u00fcrwortet Selbsttests bei Lehrern<\/h3>\n<p><strong>11.45 Uhr: <\/strong>Der Pr\u00e4sident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, hat den Vorsto\u00df von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) f\u00fcr Corona-Selbsttests bei Lehrern begr\u00fc\u00dft. Man unterst\u00fctze das Vorhaben des Ministers, sagte Meidinger der Deutschen Presse-Agentur. \u00bbAllerdings mit zwei Einschr\u00e4nkungen: nur f\u00fcr Selbsttests, kein Einsatz von Lehrkr\u00e4ften bei Schnelltestungen von Sch\u00fclern und zweitens bei Beachtung des Freiwilligkeitsprinzips.\u00ab<\/p>\n<p>Spahn hatte den Zeitungen der Funke Mediengruppe gesagt, Kitas und Schulen und deren Tr\u00e4ger k\u00f6nnten von Freitag an eigenst\u00e4ndig Schnelltests beziehen und nutzen. \u00bbLehrerinnen und Lehrer werden sich regelm\u00e4\u00dfig selbst testen d\u00fcrfen.\u00ab Bislang d\u00fcrfen Antigenschnelltests nur von medizinisch geschultem Personal durchgef\u00fchrt werden. Mit einer neuen Verordnung, die an diesem Freitag in Kraft tritt, will Spahn demnach regeln, dass P\u00e4dagogen nach vorheriger Schulung selbst testen d\u00fcrfen. Daneben sollen auch die Schultr\u00e4ger bei Bedarf mit geschultem Personal Tests vor Ort durchf\u00fchren d\u00fcrfen.<\/p>\n<h3>Los Angeles versch\u00e4rft Corona-Einschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr:<\/strong> Die US-Millionenmetropole Los Angeles hat ihre Corona-Auflagen versch\u00e4rft. Alle Einwohner sollen ab sofort m\u00f6glichst zu Hause bleiben, hei\u00dft es in einem am Mittwoch (Ortszeit) ver\u00f6ffentlichten Erlass von B\u00fcrgermeister Eric Garcetti. \u00bbUnsere Stadt steht nun kurz vor einem verheerenden Wendepunkt\u00ab, schrieb Garcetti und warnte vor einer \u00dcberlastung der Krankenh\u00e4user. \u00bbWir m\u00fcssen den Kontakt mit anderen so weit wie m\u00f6glich minimieren.\u00ab<\/p>\n<p>Die Verordnung untersagt \u00f6ffentliche und private Zusammenk\u00fcnfte von mehr als einem Haushalt, Ausnahmen gibt es unter anderem f\u00fcr Proteste und Gottesdienste. In Gesch\u00e4ften gelten zudem Obergrenzen f\u00fcr die Anzahl der Kunden, die sich dort gleichzeitig aufhalten d\u00fcrfen. Restaurants d\u00fcrfen Speisen nur zur Lieferung oder Abholung anbieten. Die Str\u00e4nde sollen unter Beachtung der Vorgaben ge\u00f6ffnet bleiben. Bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Anordnung drohen Bu\u00dfgelder oder Gef\u00e4ngnisstrafen.<\/p>\n<p>In der Stadt Los Angeles mit ihren rund vier Millionen Einwohnern wurden nach offiziellen Angaben am Mittwoch mehr als 2000 Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet, zw\u00f6lf Menschen starben. In den Krankenh\u00e4usern des Bundesstaates Kalifornien befinden sich derzeit mehr als 8000 Corona-Patienten, wie die Zeitung \u00bbLos Angeles Times\u00ab berichtete.<\/p>\n<h3>Vietnam: Flugbegleiter droht nach neuen Corona-F\u00e4llen Haftstrafe<\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr:<\/strong> Nach den ersten lokal \u00fcbertragenen Corona-F\u00e4llen in Vietnam seit fast 90 Tagen hat die Polizei Ermittlungen gegen einen Flugbegleiter eingeleitet. Er gilt als Ursprung der neuen Infektionen, die am Montag bekannt geworden waren. Der 28 Jahre alte Patient, der von seiner Arbeit suspendiert wurde, k\u00f6nnte wegen \u00bbVerbreitung gef\u00e4hrlicher Infektionskrankheiten\u00ab angeklagt werden, sagte der stellvertretende Polizeichef von Ho-Chi-Minh-Stadt, Nguyen Si Quang, am Donnerstag. Ihm drohten bis zu zw\u00f6lf Jahre Haft, berichtete die Zeitung \u00bbVnExpress\u00ab.<\/p>\n<p>Der Mann war aus Japan nach Vietnam zur\u00fcckgekehrt. Nach seiner Ankunft trat er die obligatorische Quarant\u00e4ne an, durfte sich aber nach zwei negativen Tests zu Hause selbst isolieren. Jedoch hatte der Flugbegleiter in dieser Zeit Kontakt zu seiner Mutter und zu zwei Freunden, darunter ein Englischlehrer, der einige Tage bei ihm wohnte. Dieser war am Montag positiv getestet worden, hatte zuvor aber Kurse geleitet und Caf\u00e9s besucht. Seither wurde bereits bei weiteren Menschen eine Infektion nachgewiesen.<\/p>\n<p>In dem s\u00fcdostasiatischen Land hatte es im Juli und August eine zweite Welle in der K\u00fcstenstadt Da Nang gegeben. Dank strenger Ma\u00dfnahmen wurde diese aber unter Kontrolle gebracht. Seither waren drei Monate lang keine lokalen F\u00e4lle mehr verzeichnet worden. Vietnam ist bislang glimpflich durch die Pandemie gekommen: Bisher haben sich 1358 Menschen mit dem Virus infiziert, 35 sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.<\/p>\n<h3>RKI-Pr\u00e4sident zur Corona-Lage: \u00bbCovid-19 ist eine vermeidbare Erkrankung\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr:<\/strong> Noch immer infizieren sich in Deutschland zu viele Menschen mit dem Coronavirus, warnt RKI-Pr\u00e4sident Lothar Wieler. Gesundheits\u00e4mter seien ersch\u00f6pft, es gebe immer mehr Ausbr\u00fcche in Altersheimen. Dies m\u00fcsse nicht sein.<\/p>\n<h3>Altmaier: Antr\u00e4ge auf Hilfsgelder werden \u00bbsehr schnell und konsequent bearbeitet\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr:<\/strong> Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Geschwindigkeit der Auszahlungen der Novemberhilfen verteidigt. \u00bbWir haben inzwischen schon \u00fcber 100.000 Antr\u00e4ge und diese werden sehr schnell und konsequent bearbeitet\u00ab, sagte er am Donnerstag in der RTL\/n-tv-Sendung \u00bbFr\u00fchstart\u00ab.<\/p>\n<p>RTL\/n-tv zufolge sind nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums bei rund 90 Prozent der Direktantr\u00e4ge von Soloselbstst\u00e4ndigen die Abschlagszahlungen bereits veranlasst. Bei Antr\u00e4gen \u00fcber Steuerberater lag der Wert demnach bei rund 75 Prozent.<\/p>\n<p>\u00bbWenn es Vorschl\u00e4ge gibt, was man noch verbessern und beschleunigen kann, die nehmen wir sehr gern entgegen. Denn im Ziel sind wir uns alle einig\u00ab, sagte Altmaier. Es werde zudem gepr\u00fcft, ob die Abschlagszahlungen in bestimmten F\u00e4llen erh\u00f6ht werden k\u00f6nnten: \u00bbMarkus S\u00f6der hat zu Recht angesprochen, dass diese Abschlagszahlungen in vielen F\u00e4llen bei gr\u00f6\u00dferen Unternehmen und Betrieben des Mittelstandes, mit zehn bis 30 Besch\u00e4ftigten, nicht ausreichend sind\u00ab, sagte Altmaier.<\/p>\n<h3>Auftr\u00e4ge im Maschinenbau erstmals seit Januar nicht mehr r\u00fcckl\u00e4ufig<\/h3>\n<p><strong>10.15 Uhr:<\/strong> Die Erholung im deutschen Maschinenbau hat sich im Oktober verfestigt. Die Bestellungen erreichten ihr Vorjahresniveau und waren damit zum ersten Mal seit Januar 2020 nicht mehr r\u00fcckl\u00e4ufig, wie der Branchenverband VDMA am Donnerstag in Frankfurt mitteilte. \u00bbDie in Folge der zweiten Corona-Welle zunehmenden Einschr\u00e4nkungen und Verunsicherungen haben sich im Oktober noch nicht in den Auftragsb\u00fcchern niedergeschlagen\u00ab, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.<\/p>\n<p>Die Bestellungen aus dem Ausland lagen im Oktober auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Inland verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer sogar ein kleines Plus von einem Prozent. \u00bbDas ergibt in der Monatsbilanz eine erfreuliche Null. Ausgewirkt hat sich hierbei freilich auch das niedrige Bestellniveau im vierten Quartal 2019\u00ab, sagte Wiechers.<\/p>\n<p>Angesichts des Nachfrageeinbruchs in der Coronakrise rechnete der Verband zuletzt mit einem Produktionsr\u00fcckgang von 17 Prozent im Gesamtjahr. Die exportorientierte Branche mit mehr als einer Million Besch\u00e4ftigten wird auch durch eine zunehmende Abschottung internationaler Handelsm\u00e4rkte sowie den Umbruch in der Automobilindustrie belastet.<\/p>\n<h3>Flixbus f\u00e4hrt ab 17. Dezember wieder<\/h3>\n<p><strong>10.05 Uhr: <\/strong>Einen Monat nach dem coronabedingten Aussetzen seines Angebots in Deutschland hat der Fernbusanbieter Flixbus eine Wiederaufnahme seines Gesch\u00e4fts angek\u00fcndigt. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sollen ab dem 17. Dezember wieder Verbindungen in ganz Deutschland bedient werden. Neben Gro\u00dfst\u00e4dten wie Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg oder K\u00f6ln seien auch zahlreiche kleine St\u00e4dte und der l\u00e4ndliche Raum Teil des 150 Ziele umfassenden Netzes. Das Angebot ist zun\u00e4chst bis zum 11. Januar befristet.<\/p>\n<p>Flixbus hatte zum 3. November sein Gesch\u00e4ft in Deutschland sowie in \u00d6sterreich und der Schweiz vor\u00fcbergehend eingestellt. Damit hatte das Unternehmen auf den Teil-Lockdown in Deutschland reagiert.<\/p>\n<p>Flixbus versicherte zur Wiederaufnahme des Angebots, dass durch moderne Bel\u00fcftungstechnik der kompletten Flotte sowie durch das \u00d6ffnen der T\u00fcren bei Ein- und Ausstieg regelm\u00e4\u00dfige Frischluftzufuhr und Luftzirkulation gew\u00e4hrleistet sei. Zudem ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes Pflicht.<\/p>\n<h3>Bafin: Finanzsystem trotz Corona robust \u2013 Schw\u00e4chste Banken bedroht<\/h3>\n<p><strong>09.55 Uhr: <\/strong>Die Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) h\u00e4lt das Finanzsystem in der Coronakrise f\u00fcr stabil. Die schw\u00e4chsten Banken k\u00f6nnten aber Probleme bekommen, sagte Bafin-Chef Felix Hufeld dem \u00bbHandelsblatt\u00ab.<\/p>\n<p>\u00bbIm Gegensatz zur Finanzmarktkrise sind die Banken in der Coronakrise nicht Verursacher der Krise, sondern Teil der L\u00f6sung. Aber die Bankbilanzen werden durch erh\u00f6hte Kreditausf\u00e4lle fr\u00fcher oder sp\u00e4ter Schaden nehmen, das ist klar\u00ab, so Hufeld. Er erwarte mehreren Wellen. \u00bbDie erste k\u00f6nnte es Anfang 2021 geben, wenn die Insolvenzantragspflicht wieder voll greift.\u00ab<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob die Banken die Belastungen wegstecken k\u00f6nnten, antwortete Hufeld: \u00bbDas Finanzsystem als Ganzes ist robust. Die Kapitalausstattung der deutschen Bankenbranche w\u00fcrde selbst bei einem fiktiven Einbruch der Wirtschaftsleistung um knapp elf Prozent noch \u00fcber dem gesetzlichen Minimum liegen. Einige der schw\u00e4chsten Banken werden die Krise aber vermutlich nicht \u00fcberstehen und aus dem Markt ausscheiden.\u00ab<\/p>\n<h3>Russland meldet H\u00f6chstwert bei Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>09.50 Uhr:<\/strong> In Russland haben die Beh\u00f6rden 28.145 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet \u2013 so viele wie nie zuvor. Allein in Moskau wurden demnach 7750 nachgewiesene Ansteckungsf\u00e4lle verzeichnet. Insgesamt sind es sei Ausbruch der Pandemie mehr als 2,37 Millionen. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 554 auf 41.607.<\/p>\n<h3>USA melden erstmals mehr als 3000 Corona-Tote an einem Tag<\/h3>\n<p><strong>09.20 Uhr:<\/strong> Die USA haben erstmals mehr als 3000 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. Am Mittwoch meldeten die Beh\u00f6rden 3157 Tote mit einer best\u00e4tigten Coronavirus-Infektion, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) in Baltimore von Donnerstagmorgen hervorging. Der bislang h\u00f6chste Wert mit 2607 Toten war am 15. April registriert worden.<\/p>\n<p>Damit war die Zahl der Corona-Toten in den USA am vergangenen Tag h\u00f6her als die Gesamtzahl der Corona-Toten in Japan seit Beginn der Pandemie. Dort wurden bislang etwa 2100 Corona-Tote registriert. Die USA haben 330 Millionen Einwohner, Japan etwa 127 Millionen.<\/p>\n<p>Zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie \u00fcbertraf die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Neuinfektionen in den USA am Mittwoch die Marke von 200.000. Der bislang h\u00f6chste Wert war nach JHU-Angaben am Freitag mit rund 205.000 neuen F\u00e4llen registriert worden. Experten hatten mit Blick auf den Feiertag Thanksgiving in der vergangenen Woche mit einer landesweiten Zunahme der Ansteckungen gerechnet. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC hatte im Vorfeld von Familienbesuchen und Reisen dringend abgeraten. Viele Menschen hielten sich jedoch nicht daran.<\/p>\n<p>Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 13,9 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 273.000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt.<\/p>\n<h3>\u00c4rzte ohne Grenzen fordern gerechtere Verteilung von Impfstoffen<\/h3>\n<p><strong>08.53 Uhr:<\/strong> Die Hilfsorganisation \u00c4rzte ohne Grenzen hat Gerechtigkeit bei der Verteilung von Corona-Impfstoffen angemahnt und w\u00fcnscht sich eine Abgabe von L\u00e4ndern, die sich bereits Impfstoffe gesichert haben. Mehr als die H\u00e4lfte der Impfstoffe im kommenden Jahr sei schon jetzt reserviert, sagte Elisabeth Massute von der Hilfsorganisation im ZDF-Morgenmagazin. \u00bbDa bleibt nat\u00fcrlich wenig bis gar nichts f\u00fcr die \u00c4rmsten der Armen oder f\u00fcr Menschen in humanit\u00e4ren Not- und Krisensituationen \u00fcbrig.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, dass L\u00e4nder, die sich jetzt bereits Impfstoffe reserviert haben, tats\u00e4chlich verpflichtend Anteile abgeben\u00ab, sagte Massute. Damit sollen Menschen in humanit\u00e4ren Not- und Krisensituationen sowie Gesundheitspersonal auf der ganzen Welt gesch\u00fctzt werden. Es w\u00e4re unsolidarisch, wenn in Deutschland bereits die Bev\u00f6lkerung geimpft werden k\u00f6nne, w\u00e4hrend anderswo Gesundheitspersonal noch nicht gesch\u00fctzt sei. Eine solche Verteilung w\u00fcrde demnach am Ende allen zugutekommen: In einer globalisierten Welt k\u00f6nne kein Land mit einem nationalistischen Ansatz die Pandemie in den Griff bekommen. \u00bbDie Pandemie wird erst dann vorbei sein, wenn sie f\u00fcr uns alle vorbei ist\u00ab, sagte Massute.<\/p>\n<p>Im November hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO vor einem \u00bbImpfstoff-Nationalismus\u00ab gewarnt. Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Gro\u00dfbritannien kommende Woche mit Impfungen beginnt. Nach Regierungsangaben wurden dort 40 Millionen Impfdosen der Firmen Biontech und Pfizer bestellt. Die EU hat sich bis zu 300 Millionen Dosen reserviert. In China wird bereits geimpft, in Russland sollen die Impfungen demn\u00e4chst beginnen.<\/p>\n<h3><strong>Lauterbach: <\/strong>\u00bbWir m\u00fcssen mit Hochdruck die Impfung vorbereiten\u00ab<\/h3>\n<p><strong>07.47 Uhr:<\/strong> Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht von einer raschen Zulassung der Corona-Impfstoffe von Biontech-Pfizer und Moderna in Deutschland aus. \u00bbWir m\u00fcssen mit Hochdruck die Impfung vorbereiten, damit wir die Bev\u00f6lkerung in Deutschland in Rekordzeit impfen k\u00f6nnen\u00ab, sagte Lauterbach den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sollte es genug Impfstoff geben, m\u00fcsse es gelingen, alle impfbereiten Deutschen \u00bbinnerhalb weniger Monate\u00ab zu impfen.<\/p>\n<p>Lauterbach gratulierte den Briten zur schnellen Zulassung des Biontech-Impfstoffs. \u00bbDas ist eine respektable Leistung der Pr\u00fcfbeh\u00f6rde\u00ab, sagte der SPD-Politiker. Er gehe davon aus, dass dieser Impfstoff sowie der Kandidat des US-Unternehmens Moderna auch in Deutschland schnell zugelassen w\u00fcrden \u2013 \u00bbetwa per vorl\u00e4ufiger oder eingeschr\u00e4nkter Zulassung\u00ab. Diese beiden Impfstoffe seien nach seiner Einsch\u00e4tzung \u00bbabsolut zulassungsw\u00fcrdig\u00ab.<\/p>\n<p>Ausreichen w\u00fcrden die beiden Vakzinen jedoch nicht, warnte Lauterbach. \u00bbMit den Mengen, die wir uns \u00fcber die EU gesichert haben, k\u00f6nnen wir in Deutschland nur sch\u00e4tzungsweise 26 Millionen Menschen impfen.\u00ab Der Rest m\u00fcsste von AstraZeneca und anderen Impfstoffherstellern abgedeckt werden. \u00bbWir m\u00fcssen auf jeden Fall in der Lage sein, den Impfstoff, den wir bekommen, sofort zu verimpfen\u00ab, forderte Lauterbach.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>krise macht Fortschritt in den \u00e4rmsten L\u00e4ndern zunichte<\/h3>\n<p><strong>07.22 Uhr:<\/strong> Die \u00c4rmsten trifft es am h\u00e4rtesten: Wegen der Pandemie werden die am wenigsten entwickelten L\u00e4nder der Welt einem Uno-Bericht zufolge ihre schw\u00e4chste Wirtschaftsleistung seit 30 Jahren erleben. Dadurch w\u00fcrden Einkommen sinken, Arbeitsstellen verloren gehen und Finanzdefizite steigen, hei\u00dft es in einem Bericht der Uno-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD).<\/p>\n<p>Demnach k\u00f6nnte es in diesen L\u00e4ndern 2020 rund 32 Millionen mehr extrem arme Menschen geben, die ein Einkommen von weniger als 1,90 Dollar am Tag haben. \u00bbDie Krise wird Jahre des m\u00fchsamen Fortschritts der am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern in Bereichen wie Armutsminderung, Ern\u00e4hrung und Bildung umkehren\u00ab, hei\u00dft es in dem Bericht.<\/p>\n<p>Die Uno z\u00e4hlt 47 Staaten zu den am wenigsten entwickelten L\u00e4ndern der Welt. Die meisten davon sind in Afrika \u2013 von \u00c4thiopien und Mali bis zum Sudan und Tansania. In diesen L\u00e4ndern leben demnach mehr als eine Milliarde Menschen.<\/p>\n<p>Afrika wurde bislang unter anderem wegen strenger Ma\u00dfnahmen und der jungen Bev\u00f6lkerung weniger schlimm von der Pandemie getroffen als zun\u00e4chst bef\u00fcrchtet. Doch die Wirtschaftsfolgen sind verheerend: Die Weltbank geht davon aus, dass es in Afrika wegen zum ersten Mal seit 25 Jahren eine Rezession geben wird.<\/p>\n<h3>Pandemie k\u00f6nnte mehr als 200 Millionen Menschen in extreme Armut st\u00fcrzen<\/h3>\n<p><strong>07.08 Uhr:<\/strong> Die Langzeitfolgen der Corona-Pandemie k\u00f6nnten den Vereinten Nationen zufolge die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen bis 2030 auf mehr als eine Milliarde bringen. Diese Entwicklung k\u00f6nne aber noch abgewendet werden, hie\u00df es in einer vom Uno-Entwicklungsprogramm UNDP ver\u00f6ffentlichten Studie.<\/p>\n<p>Das Papier skizziert drei m\u00f6gliche Szenarien: Im schlimmsten Fall w\u00fcrden bis 2030 mehr als 200 Millionen Menschen zus\u00e4tzlich unter extremer Armut leiden \u2013 und damit weltweit mehr als eine Milliarde. Im \u00bbBasis-Szenario\u00ab w\u00e4ren es 44 Millionen Menschen.<\/p>\n<p>Es gebe aber auch ein positives Szenario, wonach bis 2030 \u00fcber die derzeitigen Pl\u00e4ne hinaus zus\u00e4tzlichen 146 Millionen Menschen aus der extremen Armut hinausgeholfen werden k\u00f6nne. Daf\u00fcr m\u00fcsse unter anderem in soziale Programme, Digitalisierung und den Kampf gegen den Klimawandel investiert werden, hei\u00dft es in dem Bericht. Die Pandemie sei ein Wendepunkt, sagte UNDP-Chef Achim Steiner: \u00bbDie Entscheidungen, die die Verantwortlichen jetzt treffen, k\u00f6nnten die Welt in sehr unterschiedliche Richtungen tragen.\u00ab<\/p>\n<h3>Fast neun Prozent der NBA-Profis positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>06.58 Uhr:<\/strong> In den USA gilt knapp drei Wochen vor dem Saisonstart f\u00fcr fast neun Prozent aller NBA-Profis wegen eines positiven Corona-Tests ein Trainingsverbot. Wie die Basketballliga nun mitteilte, fiel das Testergebnis bei 48 der 546 untersuchten Profis positiv aus. Die Nachricht \u00fcber diesen hohen Anteil \u00fcberschattete die ersten Informationen zum neuen Spielplan der Liga, die am 22. Dezember mit dem Stadtduell der Los Angeles Clippers gegen den Titelverteidiger Los Angeles Lakers beginnen soll.<\/p>\n<p>Die Pandemie \u00fcberschattet damit den nahenden Saisonstart: Die auf 72 Spiele je Team verk\u00fcrzte Saison mit ungewohnten Terminen und in den meisten F\u00e4llen vermutlich leeren Zuschauerr\u00e4ngen ist weit von einer normalen Spielzeit entfernt.<\/p>\n<p>Namen der im Zeitraum vom 24. bis 30. November positiv getesteten Profis sind bislang nicht bekannt. Dem Sender ESPN zufolge ist die Quote der positiv getesteten Spieler mit etwa 8,8 Prozent deutlich h\u00f6her als noch im Sommer vor der Saisonfortsetzung, als 5,3 Prozent der getesteten Spieler einen positiven Corona-Test zur\u00fcckbekamen. Im Gegensatz zum Ende der vergangenen Spielzeit verzichtet die NBA nun auf eine blasenartige Abschottung der Teams.<\/p>\n<h3>Mehr als 22.000 Neuinfektionen in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>05.10 Uhr:<\/strong> In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 22.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Donnerstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheits\u00e4mter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 22.046 neue Ansteckungsf\u00e4lle erfasst. Das waren rund 200 weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als das RKI 22.268 Neuinfektionen gemeldet hatte.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Neuinfektionen ist allerdings nur bedingt mit denen der Vorwochen vergleichbar, da unter anderem das RKI die Empfehlungen f\u00fcr Corona-Tests angepasst hat, wer noch getestet werden soll. Der Schritt war n\u00f6tig, da immer mehr Labors an die Belastungsgrenze gerieten. Doch die Entscheidung k\u00f6nnte neben der Zahl der Neuinfektionen auch den Anteil der positiven Tests beeinflussen. Lesen Sie hier mehr dazu.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie in Deutschland nach RKI-Angaben 1.106.789 Infektionen erfasst. Die Zahl der Corona-Toten in Deutschland stieg den Angaben zufolge um 479 auf 17.602. Die Zahl der Genesenen lag bei etwa 800.000.<\/p>\n<h3>Erstmals mehr als 100.000 Covid-19-Patienten in US-Krankenh\u00e4usern<\/h3>\n<p><strong>04.15 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Corona-Patienten in US-Krankenh\u00e4usern ist laut einer Beobachter-Initiative erstmals seit dem Beginn der Pandemie auf mehr als 100.000 Menschen gestiegen. \u00bbEs liegen derzeit 100.226 Menschen mit Covid-19 in US-Krankenh\u00e4usern\u00ab, teilte die Organisation Covid Tracking Project am Mittwoch (Ortszeit) beim Onlinedienst Twitter mit. Auch die Zahl der Corona-Todesf\u00e4lle binnen 24 Stunden erreichte nach Angaben der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t mit 2731 einen neuen H\u00f6chststand seit dem Beginn der Pandemie.<\/p>\n<p>Die USA sind das Land mit den meisten best\u00e4tigten Infektionsf\u00e4llen und Corona-Toten weltweit. Die Johnss-Hopkins-Universit\u00e4t registrierte bis Mittwochabend 195.121 Neuinfektionen an einem Tag. Insgesamt wurden bisher mehr als 13,8 Millionen Ansteckungen gemeldet, mehr als 273.000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion.<\/p>\n<p>Wegen der Reisewelle rund um den Feiertag Thanksgiving am vergangenen Donnerstag bef\u00fcrchten Experten in den kommenden Tagen einen weiteren starken Anstieg der Infektionsf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Hoffnung setzt die US-Regierung auf die baldige Verf\u00fcgbarkeit von Impfstoffen. Noch im Dezember k\u00f6nnten bei einer Zulassung in den kommenden Wochen laut Regierungsberater Moncef Slauoi 20 Millionen Menschen geimpft werden. Bis Ende Februar k\u00f6nnten es bereits 100 Millionen Menschen sein. Das entspr\u00e4che 40 Prozent der erwachsenen Bev\u00f6lkerung des Landes.<\/p>\n<h3><strong>Kliniken: \u00bbAls w\u00fcrde jeden Tag ein Jumbojet abst\u00fcrzen\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>03.55 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Neuinfektionen stagniert \u2013 aber die Situation auf den Intensivstationen deutscher Krankenh\u00e4user ist dramatisch. Wie lange halten die Angestellten noch durch? Zwei Pflegekr\u00e4fte und eine Intensivmedizinerin berichten. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>US-Regierung kauft weitere Impfdosen bei Eli Lilly ein<\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr:<\/strong> Die US-Regierung sichert sich nach Angaben des Pharmakonzerns Eli Lilly f\u00fcr 812,5 Millionen Dollar 650.000 zus\u00e4tzliche Einheiten seines experimentellen Impfstoffkandidaten. Mehr als die H\u00e4lfte der Impfdosen sollen noch im Dezember ausgeliefert werden, der Rest bis zum 31. Januar, teilte der Hersteller mit.<\/p>\n<h3>Australien l\u00e4sst trotz Impfstoff Grenzen dicht<\/h3>\n<p><strong>01.30 Uhr: <\/strong>Australien wird trotz Fortschritten bei der Impfstoffentwicklung die internationalen Grenzen weiter geschlossen halten. Die Einreise f\u00fcr nicht australische Staatsb\u00fcrger und nicht st\u00e4ndige Einwohner zu erm\u00f6glichen, \u00bbdavon sind wir noch einige Zeit entfernt\u00ab, sagte Premierminister Scott Morrison.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Impfungen in Gro\u00dfbritannien: \u00bbJemand muss der Erste sein\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr: <\/strong>Wie reagieren die Briten auf den angek\u00fcndigten Impfbeginn n\u00e4chste Woche? Mit gemischten Gef\u00fchlen. Sehen Sie hier mehr im Video.<\/p>\n<h3><strong>Spahn: Lehrer und Erzieher sollen sich selbst auf Corona testen <\/strong><\/h3>\n<p><strong>01.15 Uhr: <\/strong>Lehrer und Erzieher sollen sich in Zukunft nach einer entsprechenden Schulung selbst auf das Coronavirus testen d\u00fcrfen. \u00bbKitas und Schulen beziehungsweise ihre Tr\u00e4ger k\u00f6nnen von Freitag an eigenst\u00e4ndig Schnelltests beziehen und nutzen\u00ab, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. \u00bbLehrerinnen und Lehrer werden sich regelm\u00e4\u00dfig selbst testen d\u00fcrfen.\u00ab<\/p>\n<p>Antigen-Schnelltests k\u00f6nnten dabei helfen, Lehrer und Erzieher und damit auch Kinder besser zu sch\u00fctzen. Bislang d\u00fcrfen Antigen-Schnelltests nur von medizinisch geschultem Personal durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Mit einer neuen Verordnung, die an diesem Freitag in Kraft tritt, will Spahn einerseits regeln, dass P\u00e4dagogen nach vorheriger Schulung selbst testen d\u00fcrfen. Daneben sollen auch die Schultr\u00e4ger bei Bedarf mit geschultem Personal Tests vor Ort durchf\u00fchren d\u00fcrfen. \u00bbDas ist eine weitere alltagstaugliche Option, um Kindern auch in Pandemiezeiten den Kita- oder Schulbesuch zu erm\u00f6glichen\u00ab, sagte Spahn den Zeitungen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden dem Robert Koch-Institut seit Beginn der Pandemie 636 Corona-Ausbr\u00fcche in Schulen \u00fcbermittelt, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten. In den letzten vier Wochen habe es demnach rund 64 Ausbr\u00fcche pro Woche gegeben. 18 Prozent dieser Ausbr\u00fcche h\u00e4tten 6- bis 10-J\u00e4hrige, 26 Prozent 11- bis 14-J\u00e4hrige, 31 Prozent 15- bis 20-J\u00e4hrige und 25 Prozent Personen \u00fcber 21 Jahren betroffen. Bei 53 Ausbr\u00fcchen (8 Prozent) seien nur erwachsene Personen betroffen gewesen. Den Daten zufolge liegt der Anteil der Infektionsf\u00e4lle an Schulen an allen Corona-Ausbr\u00fcchen bei etwa zwei Prozent.<\/p>\n<h3>Polizeigewerkschaft: Nicht gen\u00fcgend Bundespolizisten f\u00fcr Schutz von Impfstoff<\/h3>\n<p><strong>0.45 Uhr:<\/strong> Gewerkschafter bezweifeln, dass f\u00fcr den Begleitschutz des Corona-Impfstoffs ausreichend Bundespolizisten zur Verf\u00fcgung stehen. \u00bbEinige Politiker scheinen davon auszugehen, dass die Bundespolizei ungef\u00e4hr die Mannschaftsst\u00e4rke der chinesischen Volksbefreiungsarmee hat. Dem ist leider nicht so\u00ab, sagt der f\u00fcr die Bundespolizei zust\u00e4ndige GdP-Vize Sven H\u00fcber der \u00bbRheinischen Post\u00ab. \u00bbWir haben immer noch eine angespannte Grenzlage und verst\u00e4rkte Fahndungskontrollen\u00ab. Hinzu komme eine massive Anforderung von Kr\u00e4ften f\u00fcr die Demonstrationen von Kritikern der Corona-Ma\u00dfnahmen. \u00bbDie Bundespolizei als Begleitschutz f\u00fcr den Impfstoff heranzuziehen, ist aus meiner Sicht derzeit nicht m\u00f6glich.\u00ab <\/p>\n<h3><strong>Teil-Lockdown wird bis zum 10. Januar verl\u00e4ngert<\/strong><\/h3>\n<p><strong>0.30 Uhr: <\/strong>Bund und L\u00e4nder haben bei ihren Beratungen am Mittwoch beschlossen, den Teil-Lockdown bis zum 10. Januar zu verl\u00e4ngern. Bayern Regierungschef Markus S\u00f6der stellte die M\u00f6glichkeit noch sch\u00e4rferer Auflagen in Aussicht. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Pflegeverband beklagt Verschlechterung der Situation von Pflegenden<\/h3>\n<p><strong>0.10 Uhr:<\/strong> Der Berufsverband der Pflegeberufe (DBfK) hat eine Verschlechterung der Pflegesituation in den vergangenen Wochen kritisiert. \u00bbDie aktuelle Situation der beruflich Pflegenden hat sich unserer Einsch\u00e4tzung nach versch\u00e4rft\u00ab, sagte DBfK-Pr\u00e4sidentin Christel Bienstein der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Das Pflegepersonal arbeite angesichts ausgelasteter Intensivstationen \u00bban der Belastungsgrenze und oft dar\u00fcber hinaus\u00ab.<\/p>\n<p>Die Gesundheit der Pfleger stehe nicht nur durch eine m\u00f6gliche Infektion auf dem Spiel, sondern auch durch die dauerhaft hohe Belastung, sagte Bienstein der Zeitung zufolge. Auch bei der Schutzausr\u00fcstung gebe es weiterhin Probleme. Zwar seien FFP2-Masken vorhanden, es gebe aber sp\u00fcrbare Engp\u00e4sse bei Schutzhandschuhen.<\/p>\n<p>Die Weihnachtszeit werde durch die Besuchsregeln vor allem in der Langzeitpflege eine Herausforderung. \u00bbEs gibt zwar die M\u00f6glichkeiten der Schnelltests, aber auch hier fehlt das Personal, um alle G\u00e4ste zu testen und um zu kontrollieren, dass die Hygieneregeln eingehalten werden\u00ab, sagte Bienstein der Zeitung zufolge.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Vorbereitung eines Corona-Patiententransports vor einem Krankenhaus in Rom Foto:\u2002Alberto Lingria \/ dpa Der Artikel wird laufend aktualisiert. 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