{"id":4261,"date":"2020-12-03T09:27:57","date_gmt":"2020-12-03T06:27:57","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-verbreitet-in-video-haltlose-behauptungen-uber-us-wahl\/"},"modified":"2020-12-03T09:27:57","modified_gmt":"2020-12-03T06:27:57","slug":"donald-trump-verbreitet-in-video-haltlose-behauptungen-uber-us-wahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-verbreitet-in-video-haltlose-behauptungen-uber-us-wahl\/","title":{"rendered":"Donald Trump verbreitet in Video haltlose Behauptungen \u00fcber US-Wahl"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f474cb54-b0b9-43b2-a661-43d265f7661d_w948_r1.77_fpx48_fpy50.jpg\" title=\"Donald Trump (Archivbild): \u00bbWas f\u00fcr eine Katastrophe diese Wahl war\u00ab\" alt=\"Donald Trump (Archivbild): \u00bbWas f\u00fcr eine Katastrophe diese Wahl war\u00ab\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Donald Trump (Archivbild): \u00bbWas f\u00fcr eine Katastrophe diese Wahl war\u00ab<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Patrick Semansky \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Gerade hat ihm der eigene Justizminister deutlich widersprochen. Doch der amtierende US-Pr\u00e4sident Donald Trump bleibt bei seinen unbelegten Wahlbetrugsvorw\u00fcrfen. Er hat ein 46-min\u00fctiges Video aus dem Wei\u00dfen Haus ver\u00f6ffentlichen lassen, in dem er sich mit einer ganzen Reihe von Anschuldigungen an seinem politischen Gegner abarbeitet.<\/p>\n<p>In der am Mittwochabend (Ortszeit) ver\u00f6ffentlichten Ansprache machte er deutlich, dass er sich nicht mit seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden abfinden will \u2013 und dass er sich weiterhin als Sieger der Wahl sieht. \u00bbDie Demokraten hatten diese Wahl von Anfang an manipuliert\u00ab, sagte Trump.<\/p>\n<p>US-Justizminister William Barr hatte am Dienstag gesagt, dass es keine Beweise f\u00fcr Betrug in einem Ausma\u00df gebe, das den Ausgang der Wahl \u00e4ndern w\u00fcrde. Die \u00bbNew York Times\u00ab berichtete unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Wei\u00dfen Hauses, das Video sei bereits vergangene Woche aufgenommen worden. Warum es ausgerechnet am Mittwoch ver\u00f6ffentlicht wurde, war zun\u00e4chst unklar.<\/p>\n<p>Trump leitete seine Ansprache mit diesen Worten ein: \u00bbDas ist vielleicht die wichtigste Rede, die ich je gehalten habe.\u00ab Seine unbelegten Vorw\u00fcrfe waren aber bereits bekannt. Er warf den Demokraten zum Beispiel vor, mit der Ausweitung der Briefwahl den Grundstein f\u00fcr \u00bbsystematischen und weit verbreiteten\u00ab Wahlbetrug gelegt zu haben. Trump hatte schon im Wahlkampf Stimmung gegen die Briefwahl gemacht, die wegen der Corona-Pandemie vor allem viele W\u00e4hler der Demokraten nutzten. Die Abstimmung per Post ist in den USA eine etablierte Form der Stimmabgabe.<\/p>\n<h3>Keine Beweise \u2013 daf\u00fcr Appelle an die Gerichte<\/h3>\n<p>Trump selbst hat keine Beweise f\u00fcr Wahlbetrug in gro\u00dfem Stil vorgelegt. Die zust\u00e4ndigen US-Beh\u00f6rden hatten die Wahl am 3. November als sicherste in der Geschichte der USA bezeichnet. Trump k\u00fcndigte am Mittwochabend an, weiter juristisch gegen das Wahlergebnis vorzugehen. \u00bbWas f\u00fcr eine Katastrophe diese Wahl war\u00ab, sagte er. \u00bbEine totale Katastrophe. Aber wir werden es aufzeigen. Und hoffentlich werden es die Gerichte sehen, besonders der Supreme Court der Vereinigten Staaten.\u00ab<\/p>\n<p>Die Richter m\u00fcssten das Richtige tun, forderte er. \u00bbWeil unser Land mit so einer Wahl nicht leben kann.\u00ab Er h\u00e4tte kein Problem damit, eine Wahl zu verlieren, sagte Trump. Es m\u00fcsse aber auf faire Weise geschehen.<\/p>\n<p>In den besonders umk\u00e4mpften Bundesstaaten \u2013 den sogenannten Swing States \u2013 seien Millionen illegale Stimmen abgegeben worden, behauptete Trump. \u00bbUnd wenn das der Fall ist, m\u00fcssen die Ergebnisse der einzelnen Swing States gekippt werden, und zwar sofort.\u00ab Er habe diese Bundesstaaten \u00bbsehr leicht\u00ab gewonnen. Tats\u00e4chlich hat nach den beglaubigten Ergebnissen von sechs wichtigen Swing-States dort jeweils Biden gewonnen.<\/p>\n<h3>Spekulationen \u00fcber eine erneute Kandidatur 2024<\/h3>\n<p>F\u00fcr Trumps Behauptung, dass Millionen illegale Stimmen gez\u00e4hlt worden seien, gibt es keinerlei Belege \u2013 oder auch nur Hinweise darauf. Weder Klagen von Trumps Anw\u00e4lten noch Neuausz\u00e4hlungen haben bislang zur \u00c4nderung eines Wahlergebnisses auch nur in einem einzigen Bundesstaat gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Trump kritisierte nun erneut, dass er bei fortlaufender Stimmenausz\u00e4hlung in manchen Bundesstaaten in der Wahlnacht vom 3. auf den 4. November seinen Vorsprung einb\u00fc\u00dfte. Nicht nur Kritiker des Pr\u00e4sidenten wenden ein, dass sich Mehrheitsverh\u00e4ltnisse im Laufe von Stimmenausz\u00e4hlungen in einer Demokratie ver\u00e4ndern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Biden war \u2013 wie in den USA \u00fcblich \u2013 von wichtigen Medien zum Sieger der Wahl ausgerufen worden. Trump schien am Dienstag vor Mitgliedern der Republikanischen Partei bei einer Weihnachtsfeier im Wei\u00dfen Haus angedeutet zu haben, bei der n\u00e4chsten Wahl in vier Jahren erneut f\u00fcr die Pr\u00e4sidentschaft kandidieren zu wollen. Das Nachrichtenportal \u00bbPolitico\u00ab hatte dar\u00fcber berichtet, weitere US-Medien zogen nach. Spekulationen \u00fcber eine m\u00f6gliche Kandidatur 2024 wollte Trump bislang nicht \u00f6ffentlich kommentieren.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Donald Trump (Archivbild): \u00bbWas f\u00fcr eine Katastrophe diese Wahl war\u00ab Foto:\u2002Patrick Semansky \/ dpa Gerade hat ihm der eigene Justizminister deutlich widersprochen. 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