{"id":4243,"date":"2020-12-02T12:46:40","date_gmt":"2020-12-02T09:46:40","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/immobilien-wo-sich-der-kauf-noch-lohnt-und-wo-mieten-gunstiger-ist\/"},"modified":"2020-12-02T12:46:40","modified_gmt":"2020-12-02T09:46:40","slug":"immobilien-wo-sich-der-kauf-noch-lohnt-und-wo-mieten-gunstiger-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/immobilien-wo-sich-der-kauf-noch-lohnt-und-wo-mieten-gunstiger-ist\/","title":{"rendered":"Immobilien: Wo sich der Kauf noch lohnt &#8211; und wo mieten g\u00fcnstiger ist"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/251629d9-ca0a-4824-8a8e-0d41f45c3b63_w948_r1.77_fpx48_fpy96.jpg\" title=\"Altstadt in Flensburg\" alt=\"Altstadt in Flensburg\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Altstadt in Flensburg<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Getty Images \/ Westend61  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Schon seit Jahren hadern Immobilieninteressenten mit den hohen Preisen f\u00fcr H\u00e4user und Wohnungen in deutschen St\u00e4dten. Und sie werden es wohl weiter tun: Selbst die durch die Corona-Pandemie ausgel\u00f6ste Wirtschaftskrise hat auf den Markt f\u00fcr Wohnimmobilien bisher kaum Auswirkungen gehabt. Zwar stand der Markt im Fr\u00fchjahr w\u00e4hrend des ersten Shutdowns praktisch still, danach aber kamen die sogenannten Aufholeffekte: geplante Deals aus dem Fr\u00fchjahr wurden im Sommer nachgeholt.<\/p>\n<p>So kletterten laut dem \u00bbRisiko-Rendite-Ranking 2020\u00ab des Immobiliendienstleisters Dr. L\u00fcbke &amp;, Kelber die Preise f\u00fcr Bestandseigentumswohnungen im vergangenen Jahr in Deutschland im Schnitt um knapp zehn Prozent, die f\u00fcr Neubauwohnungen um sieben Prozent. Damit stiegen die Preise sogar noch etwas st\u00e4rker als im Jahr zuvor. \u00bbDer Deutsche Wohninvestmentmarkt k\u00f6nnte zum Jahresende das zweitbeste Ergebnis nach 2015 einfahren\u00ab, sagt Marc Sahling, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Dr. L\u00fcbke &amp; Kelber.<\/p>\n<h3>Mieten steigen kaum noch<\/h3>\n<p>Im Gegensatz dazu steigen die Mieten in Deutschlands St\u00e4dten kaum noch an. Sie entwickeln sich eher seitw\u00e4rts. F\u00fcr Investoren hei\u00df das: Das Verh\u00e4ltnis von Kaufpreisen zu Mieten ist so stark auseinandergedriftet, dass besonders in den Metropolen mit neuen Immobilienk\u00e4ufen kaum mehr Geld zu verdienen ist.<\/p>\n<p>Die Analysten von Dr. L\u00fcbke &amp; Kelber haben untersucht, in welchen deutschen St\u00e4dten sich ein Kauf \u00fcberhaupt noch lohnt. Dazu haben die Experten anhand zahlreicher Daten aus dem Immobilienmarkt sowohl eine Risiko- als auch eine Renditeeinsch\u00e4tzung f\u00fcr jede Stadt getroffen und dann verglichen, wo die tats\u00e4chlich zu erwartende Rendite die angesichts des Risikos zu erzielende Mindestrendite am weitesten \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p>Die Auswertung richtet sich vor allem an professionelle Immobilieninvestoren, aber auch Privatleute k\u00f6nnen schauen, ob sich ein Immobilienkauf in ihrer Stadt noch lohnt. Au\u00dferdem sollten sie sich bei der H\u00f6he des Kaufpreises fragen, ob sich ihre Investition noch rechnet, wenn sie die Immobilie mal vermieten wollen oder m\u00fcssen \u2013 etwa im Falle eines Umzugs in eine andere Stadt.<\/p>\n<p>Das Ergebnis: In den guten Lagen schneiden bei Bestandsimmobilien etwa <strong>Pforzheim<\/strong>, <strong>Kaiserslautern<\/strong> und <strong>L\u00fcneburg<\/strong> am besten ab. In den mittleren Lagen bei Bestandsimmobilien haben vor allem <strong>Bamberg<\/strong>, <strong>Flensburg<\/strong> und <strong>Kaiserslautern<\/strong> die besten Risiko-Rendite-Relationen. Das hei\u00dft aber nicht, dass H\u00e4user und Wohnungen in diesen St\u00e4dten k\u00fcnftig die h\u00f6chsten Renditen abwerfen d\u00fcrften, lediglich das Verh\u00e4ltnis zwischen Risiko und Rendite ist dort laut der Analyse am besten.<\/p>\n<p>Bei Neubau-Immobilien in guten Lagen liegen <strong>Landshut<\/strong>, <strong>F\u00fcrth<\/strong> und <strong>Bamberg<\/strong> vorn. Bei den mittleren Lagen in dieser Geb\u00e4udeklasse ist auch Kempten (Allg\u00e4u) einen Blick wert.<\/p>\n<p>\u00bbGewinner der Krise sind Mittel- und Universit\u00e4tsst\u00e4dte rund um die Metropolen\u00ab, sagt Sahling. Weil Menschen zunehmend im Homeoffice arbeiten, nehmen sie auch l\u00e4ngere Pendelstrecken in Kauf \u2013 man muss sie ja nicht mehr so h\u00e4ufig zur\u00fccklegen. Schon in den Vorjahren schnitten kleinere St\u00e4dte in den Analysen der Immobilienexperten am besten ab. Der Trend, dass sich Kaufinteressenten zunehmend in sogenannten \u00bbB-St\u00e4dten\u00ab umschauen, d\u00fcrfte sich durch Corona nun noch beschleunigen.<\/p>\n<p>In Berlin, Frankfurt, D\u00fcsseldorf und K\u00f6ln sind Immobilien hingegen schon so teuer, dass die erwarteten Renditen teils nur geringf\u00fcgig \u00fcber den von den Experten empfohlenen Mindestrenditen liegen. Daf\u00fcr sind aber auch die Risiken eines Immobilieninvestments dort sehr gering.<\/p>\n<p>Unter den sieben gr\u00f6\u00dften deutschen St\u00e4dten ist Stuttgart bei Bestandsimmobilien noch am attraktivsten. \u00bbDort sind Objekte zwar recht teuer, aufgrund des hohen Mietniveaus bleiben aber unterm Strich relativ hohe Renditen \u00fcbrig\u00ab, sagt Sahling.<\/p>\n<p>Dr. L\u00fcbke &amp; Kelber f\u00fchrt die Studie seit mehreren Jahren durch \u2013 und jedes Jahr werden die erzielbaren Renditen geringer. Aber auch im Jahr 2020 gibt es keine Stadt, die eine negative Relation aufweist. Unterm Strich eignen sich Immobilien demnach noch immer als ertragreiche Anlageform.<\/p>\n<h3>Kaufen oder mieten \u2013 was ist wo g\u00fcnstiger?<\/h3>\n<p>Das Analysehaus hat au\u00dferdem untersucht, wo sich der Kauf von Eigentumswohnungen im Vergleich zur Miete lohnt. So haben die Experten errechnet, wie stark ein Immobilienkauf die durchschnittliche Haushaltskasse belastet \u2013 und dies mit der Belastung durch Mietausgaben verglichen.<\/p>\n<p>In St\u00e4dten wie M\u00fcnchen, Berlin oder Hamburg ist der Immobilienkauf demnach so teuer, dass sich mieten eher lohnt. In diese Kategorie fallen allerdings auch St\u00e4dte wie M\u00fcnster, Augsburg oder Freiburg. Ein Wohnungskauf rechnet sich dagegen laut Studie in eher strukturschwachen St\u00e4dten wie Dessau-Ro\u00dflau, Gelsenkirchen oder Bochum. Hier f\u00fchre die Miete im Vergleich zum Kauf zu einer geringeren laufenden Belastung.<\/p>\n<p>In lediglich 35 der 111 analysierten St\u00e4dte ist es auf Dauer g\u00fcnstiger, eine eigene <strong>Bestandseigentumswohnung<\/strong> zu finanzieren (inklusive aller Nebenkosten), als zur Miete zu wohnen. Die Zahl der St\u00e4dte, in denen sich der Kauf von Bestandseigentumswohnungen noch rechnet, geht rasant zur\u00fcck. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 rentierte sich kaufen noch in 87 von 110 St\u00e4dten eher als mieten.  <\/p>\n<p>Bei <strong>Neubauwohnungen<\/strong> ist das noch extremer: Nur in f\u00fcnf St\u00e4dten ist es noch g\u00fcnstiger, eine Neubauwohnung zu kaufen, als zu mieten. Das gilt etwa f\u00fcr <strong>Cottbus, Frankfurt (Oder), Dessau-Ro\u00dflau, <\/strong><strong>Wolfsburg<\/strong>und<strong> Bremerhaven<\/strong>. In 106 anderen deutschen St\u00e4dten ist dagegen der Kauf einer Neubauwohnung inzwischen so teuer, dass man mit Mieten besser wegkommt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Altstadt in Flensburg Foto:\u2002Getty Images \/ Westend61 Schon seit Jahren hadern Immobilieninteressenten mit den hohen Preisen f\u00fcr H\u00e4user und Wohnungen in deutschen St\u00e4dten. 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