{"id":4210,"date":"2020-12-01T00:46:13","date_gmt":"2020-11-30T21:46:13","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-who-sichert-untersuchung-zum-virusursprung-zu\/"},"modified":"2020-12-01T00:46:13","modified_gmt":"2020-11-30T21:46:13","slug":"corona-news-am-montag-who-sichert-untersuchung-zum-virusursprung-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-who-sichert-untersuchung-zum-virusursprung-zu\/","title":{"rendered":"Corona-News am Montag: WHO sichert Untersuchung zum Virusursprung zu"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/60220359-24cc-44f8-a211-15b97e0d793c_w948_r1.77_fpx53_fpy38.jpg\" title=\"Tedros Adhanom Ghebreyesus fordert, dass der Ursprung des Coronavirus nicht mehr politisiert wird\" alt=\"Tedros Adhanom Ghebreyesus fordert, dass der Ursprung des Coronavirus nicht mehr politisiert wird\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Tedros Adhanom Ghebreyesus fordert, dass der Ursprung des Coronavirus nicht mehr politisiert wird<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Salvatore Di Nolfi \/ dpa<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Der Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Algerischer Pr\u00e4sident verl\u00e4sst deutsche Klinik<\/h3>\n<p><strong>21.39 Uhr: <\/strong>Der wegen einer Corona-Infektion in Deutschland behandelte algerische Pr\u00e4sident Abdelmadjid Tebboune will bald in seine Heimat zur\u00fcckkehren. Der 75-J\u00e4hrige habe das Krankenhaus verlassen und werde \u00bbin den kommenden Tagen\u00ab nach Algerien fliegen, erkl\u00e4rte die Pr\u00e4sidentschaft. Tebboune sei \u00bbauf dem Weg der Erholung\u00ab.<\/p>\n<p>Tebboune war Ende Oktober nach<\/p>\n<p> einem Corona-Verdacht bei mehreren seiner Mitarbeiter f\u00fcr medizinische Untersuchungen in eine Klinik nach Deutschland gebracht worden. Wenige Tage sp\u00e4ter erkl\u00e4rte sein B\u00fcro dann, dass sich der Pr\u00e4sident infiziert habe.<\/p>\n<p>Seitdem wurden nur in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Informationen \u00fcber Tebbounes Gesundheitszustand ver\u00f6ffentlicht. Seine lange Abwesenheit f\u00fchrte zu Spekulationen \u00fcber ein Machtvakuum in Algerien.<\/p>\n<p>Monatelange Proteste in dem nordafrikanischen Land hatten im April vergangenen Jahres zum Sturz des langj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten Abdelaziz Bouteflika gef\u00fchrt. Im Dezember wurde Tebboune zum neuen Staatschef gew\u00e4hlt \u2013 er gilt aber als enger Vertrauter Bouteflikas.<\/p>\n<h3>Tschechische Rentner bekommen Weihnachtsgeld<\/h3>\n<p><strong>19.44 Uhr: <\/strong>Die mehr als 2,8 Millionen Rentner in Tschechien erhalten in diesem Jahr ein zus\u00e4tzliches Weihnachtsgeld von umgerechnet rund 190 Euro (5000 Kronen). Die Auszahlung habe am Montag begonnen, teilte das Arbeits- und Sozialministerium in Prag mit. Von dem Geld profitieren sowohl Bezieher von Alters- als auch von Erwerbsunf\u00e4higkeits- und Waisenrenten. Die Coronavirus-Pandemie habe zu Mehrausgaben f\u00fcr Masken und Desinfektionsmittel gef\u00fchrt, sagte die zust\u00e4ndige Ministerin Jana Malacova. Sie verwies zudem auf die j\u00e4hrliche Teuerungsrate, die im Oktober bei 2,9 Prozent lag.<\/p>\n<p>Die Regierung des Ministerpr\u00e4sidenten und Gr\u00fcnders der populistischen Partei ANO, Andrej Babis, hatte die Einmalzahlung im September auf den Weg gebracht. Die Opposition sprach von einem Wahlgeschenk vor den Regionalwahlen Anfang Oktober, in denen sich die ANO letztlich wie erwartet behaupten konnte. Die Kosten der Weihnachtsrente f\u00fcr den Staatshaushalt belaufen sich auf umgerechnet rund 551 Millionen Euro (14,5 Milliarden Kronen).<\/p>\n<h3>T\u00fcrkei versch\u00e4rft Ausgangssperren<\/h3>\n<p><strong>18.40 Uhr:<\/strong> Die T\u00fcrkei versch\u00e4rft ihre Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie. Unter der Woche gilt ab Dienstag eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr, wie Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan ank\u00fcndigt. An Wochenenden m\u00fcssen die B\u00fcrger zudem vollst\u00e4ndig zu Hause bleiben, denn dann gilt eine durchg\u00e4ngige Ausgangssperre von Freitag um 21.00 Uhr bis Montag um 05.00 Uhr. Einige Bereiche sollen von den Ma\u00dfnahmen ausgenommen werden, etwa die Produktion und Lieferketten.<\/p>\n<h3>Seehofer will Corona-Leugner genauer beobachten<\/h3>\n<p><strong>18.38 Uhr: <\/strong>Bundesinnenminister Horst Seehofer will die Demonstrationen von Gegnern der Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen genauer beobachten. Es beunruhige ihn, dass Rechtsextreme und Reichsb\u00fcrger gemeinsam mit Impfgegnern und Corona-Kritikern demonstrierten, sagt er dem \u00bbHandelsblatt\u00ab einem Vorabbericht zufolge. \u00bbDie Sicherheitsbeh\u00f6rden haben einen genauen Blick darauf, was sich da entwickelt hat.\u00ab<\/p>\n<h3>WHO r\u00e4t zum Abw\u00e4gen bei Familienfeiern zu Weihnachten<\/h3>\n<p><strong>18.32 Uhr:<\/strong> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat angesichts der j\u00fcngsten Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Vorsicht gemahnt. Zwar sei vergangene Woche erstmals seit September die Zahl der Neuinfektionen vor allem dank der j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen in Europa zur\u00fcckgegangen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf. \u00bbDas ist eine willkommene Nachricht\u00ab. Aber der Erfolg k\u00f6nne auch leicht wieder verschenkt werden. Der WHO-Chef rief dazu auf, sich sehr genau zu \u00fcberlegen, wie und ob man Weihnachten im Familienkreis feiern wolle. \u00bbDas Zusammensein mit Freunden und der Familie ist es nicht wert, sie oder sich selbst einem Risiko auszusetzen\u00ab, meinte Tedros.<\/p>\n<p>Zur umstrittenen Frage, ob Skiurlaube sicher oder gef\u00e4hrlich seien, \u00e4u\u00dferte sich die WHO eher ausweichend. Es gehe nicht um die eigentliche Aktivit\u00e4t, es gehe darum, ob zum Beispiel beim Transport jegliche Menschenansammlungen vermieden werden k\u00f6nnten, hie\u00df es. Die Risiken m\u00fcssten beherrscht werden k\u00f6nnen. In diesen Wochen sei eine der wichtigsten Fragen: Sollte ich wirklich reisen?, sagte Tedros. \u00bbF\u00fcr viele Menschen ist das eine Jahreszeit, um zu Hause und dort sicher zu bleiben.\u00ab<\/p>\n<h3>Polizisten dringen im Gespr\u00e4ch mit Merkel auf klarere Corona-Regeln<\/h3>\n<p><strong>18.07 Uhr:<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich am Montag in einem Videochat mit Sorgen und Fragen von Polizistinnen und Polizisten auseinandergesetzt. Sie warnte dabei vor einer dritten Coronawelle: Wenn nicht alle Menschen im Winter vorsichtig seien, k\u00f6nnte Deutschland direkt in die dritte Welle hineinrutschen.<\/p>\n<p>Mehrfach wurde in dem Gespr\u00e4ch der Wunsch nach klareren Regeln und Vorgaben in der Coronakrise statt immer wieder neuer und h\u00e4ufig regional voneinander abweichender Verordnungen ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Mehrere der Beamten klagten auch \u00fcber steigende Gewaltbereitschaft bei Kontrollen oder Demonstrationen, wiederholt wurde Merkel mit Berichten \u00fcber Verletzte bei Eins\u00e4tzen konfrontiert. Klage gab es auch \u00fcber die Zunahme von Gef\u00e4lligkeitsattesten wegen angeblicher Unvertr\u00e4glichkeit des Tragens eines Mund-Nasen-Schutzes. Beklagt wurden zudem fehlende Testm\u00f6glichkeiten nach Polizeieins\u00e4tzen, die k\u00f6rperliche N\u00e4he zu m\u00f6glicherweise infizierten Personen erforderten.<\/p>\n<p>\u00bbWir wissen, was Sie tun und was Sie f\u00fcr uns leisten\u00ab, sagte Merkel. Die Polizei sei derzeit eine Berufsgruppe, \u00bbdie besonders gefordert ist\u00ab, sagte die Kanzlerin. Sie erneuerte die Zusage, dass Polizisten neben Angeh\u00f6rigen von Risikogruppen vorrangig die M\u00f6glichkeit zu Impfungen erhalten sollten, \u00bbwenn auch nicht als Erste\u00ab.<\/p>\n<p>Merkel sicherte zu, Forderungen wie die nach klareren Corona-Regeln ernst zu nehmen. Den Wunsch eines Polizisten, sie solle \u00bbals Einsatzleiterin\u00ab die Ministerpr\u00e4sidenten zu strikterem Gehorsam verpflichten, wollte die Kanzlerin aber dann doch nicht \u00fcbernehmen. Den Vergleich mit dem Einsatzleiter \u00bberz\u00e4hle ich den Ministerpr\u00e4sidenten lieber nicht\u00ab, sagte sie vorsichtig. Den Wunsch nach mehr Einheitlichkeit bei den Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie unterst\u00fctze sie aber grunds\u00e4tzlich.<\/p>\n<h3><strong>IWF f\u00fcrchtet um Aufschwung in Eurozone<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.08 Uhr: <\/strong>In der Eurozone sind die Infektionszahlen nach dem Sommer in die H\u00f6he geschnellt. Nun warnt der IWF: Falls die zweite Corona-Welle nicht einged\u00e4mmt wird, k\u00f6nnte die Erholung der Wirtschaft gebremst werden.<\/p>\n<h3><strong>Auswirkungen der Pandemie in Kenia<\/strong><\/h3>\n<p>Wie viele andere lebt auch die Familie von Karisa Kenga Mbitha vom Tourismus. Seit Monaten kommen kaum noch G\u00e4ste an die kenianische K\u00fcste \u2013 der 34-J\u00e4hrige hat seinen Job als Animateur verloren. Wovon leben er und seine Familie jetzt? Lesen Sie hier mehr dazu: \u00bbStatt drei Mahlzeiten essen wir meist nur noch zweimal am Tag\u00ab<\/p>\n<h3>Dutzende Theater beteiligen sich an Aktionstag<\/h3>\n<p><strong>15.40 Uhr: <\/strong>Als Zeichen in der Pandemie haben sich Dutzende H\u00e4user an einem Aktionstag der im Deutschen B\u00fchnenverein organisierten Theater und Orchester beteiligt. In Dresden etwa spielten Bl\u00e4ser der Dresdner Philharmonie auf dem Turm der Kreuzkirche. Das Ensemble des D\u00fcsseldorfer Schauspielhauses hat einen visuellen Gru\u00df aufgenommen, der am Abend auf die Fassade des Schauspielhauses projiziert werden sollte.<\/p>\n<p>Das Berliner Grips-Theater hat einen Hit aus seinem Dauerbrenner \u00bbLinie 1\u00ab im Internet ver\u00f6ffentlicht. In dem Videoclip singt und spielt eine neunk\u00f6pfige Gruppe \u00bbFahr mal wieder U-Bahn\u00ab.<\/p>\n<p>Mitarbeiter des Hans-Otto-Theaters in Potsdam bildeten eine Menschenkette vor dem Haus. Die Vorpommersche Landesb\u00fchne in Anklam stellte ein Video auf seine Internetseite, in dem die \u00bbWeihnachtsgans Auguste\u00ab, die Hauptfigur einer aktuellen Weihnachtsinszenierung, die G\u00e4ste auf einen virtuellen Theaterrundgang mitnimmt:<\/p>\n<p>Der Aktionstag soll laut B\u00fchnenverein \u00bbin dieser gesellschaftlich so herausfordernden Zeit\u00ab ein \u00bbZeichen von Zuversicht, k\u00fcnstlerischer Energie und Verbundenheit zu ihrem Publikum in die Kommunen senden\u00ab. Viele der Aktionen sind im Laufe des Tages auf www.spectyou-aktionstag.com zu sehen. <\/p>\n<h3>Bundesregierung nicht zufrieden mit Hotel-\u00d6ffnungspl\u00e4nen der L\u00e4nder<\/h3>\n<p><strong>15.05 Uhr: <\/strong>Die Bundesregierung ist unzufrieden mit der Entscheidung mehrerer Bundesl\u00e4nder, in der Weihnachtszeit Hotel\u00fcbernachtungen f\u00fcr Familienbesuche zuzulassen. \u00bbDie B\u00fcrger bleiben aufgerufen, touristische Reisen zu vermeiden\u00ab, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Davon lie\u00dfen sich Reisen aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden schwer abgrenzen. Seibert verwies auf den Beschluss der Bund-L\u00e4nder-Spitzenrunde vom vergangenen Mittwoch \u2013 eine \u00bbprivate Nutzung\u00ab von Hotels sei in dem Beschluss nicht enthalten gewesen.<\/p>\n<p>Die Umsetzung der Beschl\u00fcsse im Gastronomie- und Hotelbereich obliegt den L\u00e4ndern. <strong>Mehrere Bundesl\u00e4nder wollen die Hotels \u00fcber die Weihnachtsfeiertage f\u00fcr Reisende bei Familienbesuchen \u00f6ffnen. <\/strong>Einen derartigen Beschluss fasste etwa die baden-w\u00fcrttembergische Landesregierung am Montag. Andere L\u00e4nder hatten bereits entsprechende Beschl\u00fcsse gefasst \u2013 unter ihnen Berlin, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.<\/p>\n<p>Seibert sagte zudem, die Bundesregierung halte an dem von Merkel vorgegebenen Ziel fest, <strong>die Ski-Saison <\/strong>wegen der Pandemie in Zusammenarbeit mit den Nachbarl\u00e4ndern zu <strong>begrenzen<\/strong>. Die Infektionszahlen k\u00f6nnten \u00bbdurch einen zu fr\u00fchen Beginn der Ski-Saison\u00ab wieder steigen, sagte Seibert.<\/p>\n<p>\u00dcber die Schlie\u00dfung von Skigebieten wird in der EU heftig gestritten. \u00d6sterreich und auch das Nicht-EU-Land Schweiz wollen ihre Gebiete \u00f6ffnen. Neben Deutschland spricht sich auch Italien f\u00fcr eine Schlie\u00dfung aus. Frankreich will zwar Skireisen nicht verbieten, aber den Liftbetrieb untersagen.<\/p>\n<h3>54.000 Antr\u00e4ge auf Novemberhilfe bisher<\/h3>\n<p><strong>14.49 Uhr: <\/strong>Bislang sind laut Bundeswirtschaftsministerium 54.643 Antr\u00e4ge auf die sogenannten Novemberhilfen gestellt worden. Diese k\u00f6nnen seit 25. November beantragt werden, einen Tag sp\u00e4ter wurden bereits fast 17.000 registriert. \u00dcber die Hilfen k\u00f6nnen von Schlie\u00dfungen betroffene Unternehmen, Restaurants, Selbstst\u00e4ndige oder Vereine Zusch\u00fcsse von bis zu 75 Prozent ihres durchschnittlichen Novemberumsatzes bekommen. \u00bbBei knapp 90 Prozent der Antr\u00e4ge wurden bereits die Abschlagszahlungen veranlasst\u00ab, hie\u00df es aus dem Ministerium.<\/p>\n<h3>Scholz: Kosten f\u00fcr Homeoffice-Pauschale \u00fcberschaubar<\/h3>\n<p><strong>14.40 Uhr:<\/strong> Die geplante Homeoffice-Pauschale f\u00fcr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die von zu Hause arbeiten, wird nach Angaben von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) keine gro\u00dfen Mehrkosten verursachen. Scholz sprach vor einer Videokonferenz mit den Finanzministern der Eurogruppe von einer \u00bbkleinen geringf\u00fcgigen Pauschale\u00ab im Jahressteuergesetz. \u00bbDas wird \u00fcberschaubar sein, was die Dimension betrifft, die das mehr kostet.\u00ab<\/p>\n<p>Scholz verwies auf einen Einspareffekt an anderer Stelle: Besch\u00e4ftigte, die zu Hause arbeiten und von der steuerlichen Homeoffice-Pauschale profitieren, k\u00f6nnten auf der anderen Seite dann auch keine Kosten f\u00fcr den Weg zur Arbeit steuerlich geltend machen. \u00bbWir denken also, dass das eine gute Hilfe f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ist, f\u00fcr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, dass das aber keine gro\u00dfe fiskalische Herausforderung f\u00fcr den deutschen Staat ist.\u00ab<\/p>\n<h3>Wales versch\u00e4rft Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>14.23 Uhr:<\/strong> Pubs, Bars und Restaurants in Wales d\u00fcrfen ab Freitagabend keinen Alkohol mehr verkaufen und m\u00fcssen bereits um 18 Uhr schlie\u00dfen. Regierungschef Mark Drakeford k\u00fcndigte am Montag in Cardiff erneut sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr seinen Landesteil an, von denen auch Kinos, Bowlingzentren und andere Freizeiteinrichtungen betroffen sind. Mitte Dezember soll \u00fcberpr\u00fcft werden, wie sich die Infektionslage entwickelt hat und ob Lockerungen m\u00f6glich sind.<\/p>\n<p>Der erneute Shutdown sei notwendig, um Leben zu retten und eine baldige \u00dcberlastung der Krankenh\u00e4user zu vermeiden, sagte Drakeford. Ohne eine Versch\u00e4rfung k\u00f6nnten Berechnungen zufolge weitere 1600 Menschen in Wales an Covid-19 sterben. Seit Beginn der Pandemie starben in dem zweitkleinsten Landesteil Gro\u00dfbritanniens nach Zahlen der Regierungsbeh\u00f6rde mehr als 2500 Menschen an oder mit Covid-19. Ende Oktober war Wales in einen 17-t\u00e4gigen Teil-Lockdown gegangen, um die Fallzahlen zu senken.<\/p>\n<h3>Handelsverband fordert \u00bbklares Bekenntnis\u00ab der L\u00e4nder zu Sonntags\u00f6ffnungen<\/h3>\n<p><strong>14.04 Uhr:<\/strong> Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat Rechtssicherheit f\u00fcr zeitnahe verkaufsoffene Sonntage im Einzelhandel gefordert. Die Wirtschaftsminister der Bundesl\u00e4nder sollten bei ihren Gespr\u00e4chen am Montag \u00bbein klares Bekenntnis f\u00fcr Sonntags\u00f6ffnungen abgeben\u00ab und an rechtssicheren Landesvorgaben arbeiten, erkl\u00e4rte der HDE. Bei der Videokonferenz der Ministerinnen und Minister steht unter anderem die schwierige Situation der unter Corona-bedingten Umsatzverlusten leidenden Einzelh\u00e4ndler in Deutschlands Innenst\u00e4dten auf der Tagesordnung.<\/p>\n<p>\u00bbKurzfristig geht es darum, mit an sieben Tagen ge\u00f6ffneten Gesch\u00e4ften das Weihnachtsgesch\u00e4ft zu entzerren und es den Kunden einfacher zu machen, die Abstandsregelungen einzuhalten\u00ab, erkl\u00e4rte HDE-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stefan Genth. \u00bbNach der Coronakrise hilft die gelegentliche Sonntags\u00f6ffnung dabei, das Bed\u00fcrfnis der Kunden nach Shoppingevents zu befriedigen und wenigstens einige der verlorenen Ums\u00e4tze nachzuholen.\u00ab<\/p>\n<h3>Apothekerverb\u00e4nde: Lieferengp\u00e4sse bei Arzneimitteln auf H\u00f6chststand<\/h3>\n<p><strong>13.48 Uhr:<\/strong> Immer mehr Patientinnen und Patienten in Europa sind offenbar von Lieferengp\u00e4ssen bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln betroffen. Im ersten Halbjahr hat sich allein in Deutschland die Zahl der nicht verf\u00fcgbaren Arzneimittel, die Krankenkassen per Rabattvertrag f\u00fcr Versicherte vorgesehen hatten, auf 12,1 Millionen Packungen erh\u00f6ht. Das zeigt eine Auswertung im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverb\u00e4nde (ABDA). Das sind fast so viele Ausf\u00e4lle wie in den Jahren 2017 und 2018 zusammen.<\/p>\n<p>ABDA spricht von \u00bbLieferengp\u00e4ssen bei Arzneimitteln auf H\u00f6chststand\u00ab: Die erste Welle der Pandemie habe gezeigt, wie sensibel die Arzneimittelversorgung auf Produktionsausf\u00e4lle, Exportstopps oder Logistikprobleme in Asien reagierte, so ABDA-Vizepr\u00e4sident Mathias Arnold.<\/p>\n<h3>Hotel\u00fcbernachtung bei Verwandtenbesuch zu Weihnachten in Sachsen m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr:<\/strong> Wer \u00fcber Weihnachten Verwandte in Sachsen besucht, kann daf\u00fcr auch in einem Hotel oder in einer Pension \u00fcbernachten. Das hat das Gesundheitsministerium in Dresden mitgeteilt. Die neue, ab Dienstag geltende Schutzverordnung untersagt zwar den Betrieb von \u00dcbernachtungsangeboten, macht daf\u00fcr aber Ausnahmen: \u00bbAus notwendigen beruflichen, sozialen oder medizinischen Anl\u00e4ssen\u00ab sind \u00dcbernachtungen demnach zul\u00e4ssig. Die in der Verordnung genannten sozialen Gr\u00fcnde sollten laut Ministerium einen klaren Bezug zur Familie haben. Mehrere Bundesl\u00e4nder planen das \u00e4hnlich wie Sachsen.<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin <strong>Angela Merkel soll diese Hotel\u00f6ffnungen kritisiert haben<\/strong>. Merkel habe sich in einer virtuellen Sitzung des CDU-Pr\u00e4sidiums zu dem Beschluss von Bund und L\u00e4ndern bekannt, die strengen Kontaktbeschr\u00e4nkungen \u00fcber die Festtage zu lockern, berichteten Teilnehmer am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Es habe ihr aber die Fantasie gefehlt zu ahnen, dass besonders betroffene L\u00e4nder die Hotels \u00f6ffnen wollten, wurde sie zitiert. Es sei nicht kontrollierbar, ob nur G\u00e4ste in den Hotels \u00fcbernachteten, die tats\u00e4chlich Verwandte in der Region besuchten.<\/p>\n<p>Sachsen hat derzeit bundesweit die h\u00f6chste Rate an Neuinfektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner.<\/p>\n<h3><strong>Moderna will Zulassung f\u00fcr Impfstoff in EU beantragen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.11 Uhr: <\/strong>Moderna will am Montag einen Antrag auf Zulassung seines Corona-Impfstoffs bei der EU einreichen. Eine Impfung noch in diesem Jahr r\u00fcckt damit n\u00e4her.<\/p>\n<h3>Zahl der Positiv-Test in der Schweiz sinkt unter 3000 pro Tag<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr:<\/strong> In der Schweiz hat sich die Situation bei den neuen F\u00e4llen am Wochenende weiter entspannt. Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit (BAG) meldet 8782 weitere Positiv-Tests seit Freitag. Im Schnitt steckten sich damit pro Tag 2927 Menschen mit dem Erreger an, womit die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen erstmals seit 15. Oktober wieder unter die 3000er-Marke sank. Am 5. November war mit 10.128 Positiv-Tests binnen 24 Stunden ein H\u00f6chststand erreicht worden. Weitere 195 Personen beziehungsweise 65 pro Tag starben seit Freitag an oder mit dem Virus.<\/p>\n<p>Das BAG ver\u00f6ffentlicht die Zahlen von Montag bis Freitag t\u00e4glich sowie f\u00fcr einen 72-st\u00fcndigen Zeitraum am Wochenende.<\/p>\n<h3>Widerstand in Johnsons Tory-Partei w\u00e4chst<\/h3>\n<p><strong>12.11 Uhr:<\/strong> In der konservativen Tory-Partei w\u00e4chst der Widerstand gegen die Corona-Politik des britischen Premiers und Parteichefs Boris Johnson. Es gebe eine \u00bbgro\u00dfe Frustration\u00ab auf den Hinterb\u00e4nken der Partei \u00fcber die weiteren Beschr\u00e4nkungen, gab Umweltminister George Eustice im \u00bbSky News\u00ab-Interview zu. Bis zu 100 Abgeordnete k\u00f6nnten Vorbehalte gegen\u00fcber dem Stufensystem haben, das ab Mittwoch mit regionalen Ma\u00dfnahmen den nationalen Teil-Lockdown in England ersetzen soll.<\/p>\n<p>In den allermeisten Regionen des Landes darf etwa die Gastronomie weiterhin nur unter strengen Auflagen oder gar nicht \u00f6ffnen und strenge Kontaktbeschr\u00e4nkungen bleiben ebenfalls erhalten. Bei der Abstimmung \u00fcber die Ma\u00dfnahmen im Parlament am Dienstag k\u00f6nnte der Premier daher auf die Stimmen der Opposition angewiesen sein. Die Unterst\u00fctzung der Labourpartei gilt jedoch als sicher.<\/p>\n<p>Der Teil-Lockdown im November hat die Zahl der Neuinfektionen in England zwischen dem 13. und 24. November um 30 Prozent gegen\u00fcber den vorherigen Wochen sinken lassen, wie aus einer aktuellen Untersuchung des Imperial College London und des Marktforschungsinstituts Ipsos Mori hervorgeht. Kritiker der Ma\u00dfnahmen pochen daher auf weitere Lockerungen. Schottland, Wales und Nordirland entscheiden \u00fcber ihre eigenen Ma\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3><strong>Bouffier attackiert Brinkhaus scharf<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.09 Uhr: <\/strong>Im CDU-Pr\u00e4sidium ist nach SPIEGEL-Informationen der Streit um die Finanzierung der Corona-Hilfen eskaliert. Hessens Regierungschef Bouffier forderte Unionsfraktionschef Brinkhaus auf, sich zu \u00bbm\u00e4\u00dfigen\u00ab.<\/p>\n<p>Auch Berlins Regierungschef Michael M\u00fcller fand im SPIEGEL-Studiotalk deutliche Worte: \u00bbEs ist bedauerlich, dass das letzte halbe Jahr offensichtlich v\u00f6llig spurlos an Herrn Brinkhaus vorbeigegangen ist\u00ab, sagte M\u00fcller. Das ganze Gespr\u00e4ch sehen Sie hier:<\/p>\n<h3>Tom Beck nach Infektion: \u00bbErschreckend und erstaunlich\u00ab<\/h3>\n<p><strong>12.01 Uhr: <\/strong>Im Fr\u00fchjahr hatte sich Tom Beck mit dem Coronavirus infiziert. Die Auswirkungen auf seinen Geruchssinn sp\u00fcrt der Schauspieler und S\u00e4nger noch immer.<\/p>\n<h3><strong>Passau ist Deutschlands Corona-Hotspot<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.50 Uhr:<\/strong> Die niederbayerische Stadt Passau liegt nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zusammen mit dem Th\u00fcringer Landkreis Hildburghausen als Hotspot bundesweit an der Spitze. Die Sieben-Tage-Inzidenz \u2013 also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche \u2013 lag am Montag demnach bei 579,5.<\/p>\n<p>Nur ganz knapp dahinter rangiert den Daten zufolge der bisherige Spitzenreiter, der Th\u00fcringer Landkreis Hildburghausen. Hier betrug die Sieben-Tage-Inzidenz 579,1. Eine RKI-Sprecherin best\u00e4tigte die Zahlen.<\/p>\n<p>In Passau d\u00fcrfen die Menschen ihre Wohnung seit Samstag nur noch aus triftigem Grund verlassen. Die Zahlen des RKI sind an Sonntagen und Montagen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird.<\/p>\n<h3>OECD: Krise versch\u00e4rft regionale Unterschiede<\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr:<\/strong> Bestehende regionale Unterschiede bei der medizinischen Versorgung, dem Wirtschaftswachstum und der Digitalisierung haben sich im vergangenen Jahrzehnt vergr\u00f6\u00dfert und durch die Coronakrise teils noch versch\u00e4rft, teilt die Industriestaatengruppe OECD zu einer Studie mit. Gebiete in der N\u00e4he von Metropolen bieten demnach durchschnittlich zehn Krankenhausbetten pro tausend Einwohner \u2013 fast doppelt so viele wie in abgelegenen l\u00e4ndlichen Gebieten.<\/p>\n<p>In manchen L\u00e4ndern waren bestimmte Gegenden weit \u00fcberdurchschnittlich von der Covid-19-Pandemie betroffen. So lag die Zahl der Todesf\u00e4lle zwischen Februar und Juni 2020 in einigen Regionen Kolumbiens, Italiens und Spaniens um mindestens 50 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt des Vergleichszeitraums beider Vorjahre. Ferner konnten Gro\u00dfst\u00e4dter in der Pandemie leichter auf Telearbeit umstellen. \u00bbIn vielen l\u00e4ndlichen Gebieten fehlt es nach wie vor an Hochgeschwindigkeits-Breitbandanschl\u00fcssen.\u00ab Etwa jeder dritte Haushalt auf dem Land sei davon betroffen.<\/p>\n<h3><strong>WHO bef\u00fcrchtet Tausende zus\u00e4tzliche Malaria-Tote<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.01 Uhr:<\/strong> Fast 400.000 Menschen sterben Jahr f\u00fcr Jahr an Malaria. Wegen der Pandemie k\u00f6nnte die Zahl in diesem Jahr noch steigen. Im Kampf gegen die Infektionskrankheit mangelt es auch an Geld.<\/p>\n<h3>THW: Bundesl\u00e4nder kommen beim Aufbau von Impfzentren gut voran<\/h3>\n<p><strong>10.55 Uhr: <\/strong>Beim Aufbau von Impfzentren kommen die Bundesl\u00e4nder nach Einsch\u00e4tzung des Technischen Hilfswerks (THW) gut voran. In allen L\u00e4ndern werde mit Hochdruck daran gearbeitet, sagte THW-Pr\u00e4sident Gerd Friedsam am Montag im RBB-Inforadio. Ziel sei es, bis Mitte Dezember m\u00f6glichst viele Impfzentren einsatzbereit zu haben.<\/p>\n<p>Allerdings seien die Vorbereitungen unterschiedlich weit fortgeschritten: W\u00e4hrend manche Bundesl\u00e4nder noch in der Planungsphase steckten, w\u00fcrden andere bereits Impfzentren einrichten. Demnach werden in letzterem Fall bereits Impfstra\u00dfen oder Kabinen und Abtrennungen f\u00fcr das medizinische Personal aufgebaut.<\/p>\n<p>\u00bbWir versuchen, die Gesundheits\u00e4mter nach besten Kr\u00e4ften zu unterst\u00fctzen, um diese Impfzentren dann auch in absehbarer Zeit funktionsf\u00e4hig zu bekommen\u00ab, sagte THW-Pr\u00e4sident Friedsam. Eine \u00bblogistische Herausforderung\u00ab sei die Lagerung des Impfstoffes, f\u00fcr die zum Teil spezielle K\u00fchlschr\u00e4nke ben\u00f6tigt werden: \u00bbHierf\u00fcr braucht man spezielle Logistiker, die diese Aufgabe bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<h3>Kanzleramtschef Braun rechnet mit erheblichen Sch\u00e4den f\u00fcr die Wirtschaft<\/h3>\n<p><strong>10.40 Uhr: <\/strong>Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) rechnet trotz der bisherigen Bundeshilfen in Milliardenh\u00f6he mit sp\u00fcrbaren Sch\u00e4den f\u00fcr die Wirtschaft. \u00bbDer Staat kann helfen, damit ein Gro\u00dfteil der Unternehmen die Krise durchsteht. Aber folgenlos wird sie nicht bleiben\u00ab, sagte Braun dem \u00bbHandelsblatt\u00ab. Die Krise werde \u00bberhebliche Spuren\u00ab in der Wirtschaft hinterlassen.<\/p>\n<p>\u00bbDer Staat ist nicht unbegrenzt handlungsf\u00e4hig\u00ab, sagte Braun mit Blick auf die derzeitigen Hilfen f\u00fcr Unternehmen und Selbstst\u00e4ndige. Zwar m\u00fcsse die Bundesregierung bei Bedarf im kommenden Jahr \u00bbneue Impulse setzen\u00ab \u2013 allerdings sollen diese laut Braun st\u00e4rker an den Fixkosten der Betroffenen als wie bislang am Umsatz ausgerichtet sein. \u00bbBis Januar m\u00fcssen wir zielgenauere Hilfen ausarbeiten.\u00ab<\/p>\n<h3><strong>\u00bbCorona-Pandemie\u00ab ist das Wort des Jahres 2020<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.11 Uhr:<\/strong> \u00bbEinfallsreich\u00ab ist das Wort des Jahres 2020 jedenfalls nicht. Stattdessen k\u00fcrte die Gesellschaft f\u00fcr deutsche Sprache den Begriff \u00bbCorona-Pandemie\u00ab.<\/p>\n<h3>Auch in Baden-W\u00fcrttemberg keine Lockerungen zwischen den Jahren<\/h3>\n<p><strong>09.32 Uhr: <\/strong>In Baden-W\u00fcrttemberg werden die Ma\u00dfnahmen unmittelbar nach den Weihnachtstagen wieder versch\u00e4rft. Die gr\u00fcn-schwarze Landesregierung will die Kontaktbeschr\u00e4nkungen lediglich vom 23. bis zum 27. Dezember aufweichen, best\u00e4tigte ein Regierungssprecher der Deutschen Presse-Agentur. Darauf habe sich Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) mit seinen Kabinettskollegen verst\u00e4ndigt. \u00dcber die Weihnachtstage sollen aber Hotel\u00fcbernachtungen f\u00fcr Familienbesuche in Baden-W\u00fcrttemberg erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahmen werden im Dezember bundesweit versch\u00e4rft \u2013 au\u00dfer in der Weihnachtszeit. Bund und L\u00e4nder hatten sich vergangene Woche f\u00fcr Treffen \u00bbim engsten Familien- oder Freundeskreis\u00ab vom 23. Dezember bis 1. Januar auf eine Obergrenze von zehn Personen plus Kinder bis 14 Jahren verst\u00e4ndigt. Kretschmann war dieser Zeitraum zu lang.<\/p>\n<p>Auch in Berlin hat der Senat entschieden, die von Bund und L\u00e4ndern verabredeten Lockerungen bei den Kontaktbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr private Treffen \u00fcber die Feiertage in Berlin nicht umzusetzen.<\/p>\n<h3>Bayern fordert dauerhafte MwSt-Erm\u00e4\u00dfigung f\u00fcr Gastwirte<\/h3>\n<p><strong>09.30 Uhr:<\/strong> Bayern fordert eine dauerhaft niedrige Mehrwertsteuer f\u00fcr Gastst\u00e4tten und Festwirte. Der Satz, der auf f\u00fcnf Prozent gesenkt wurde und zum Jahreswechsel wieder auf sieben Prozent steigt, solle f\u00fcr die Gastronomie auch k\u00fcnftig gelten. \u00bbDie Gastwirte brauchen eine Perspektive f\u00fcr die Zeit nach Corona, um sich finanziell wieder erholen zu k\u00f6nnen\u00ab, erkl\u00e4rt Bayerns Finanzminister Albert F\u00fcracker (CSU). Bis zur Krise mussten Gastst\u00e4tten f\u00fcr servierte Speisen und Getr\u00e4nke den normalen Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent und f\u00fcr den Au\u00dferhausverkauf den erm\u00e4\u00dfigten Satz von sieben Prozent abrechnen.<\/p>\n<h3><strong>Pro Krankenhaus nur noch drei Intensivbetten frei<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.15 Uhr: <\/strong>Intensivmedizinerinnen und Intensivmediziner warnen vor der wachsenden Gefahr einer \u00dcberforderung der deutschen Kliniken. Pro Krankenhaus seien im Schnitt deutschlandweit jetzt nur noch drei Intensivbetten frei, teilt der Arbeitskreis Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr An\u00e4sthesiologie und Intensivmedizin (DGAI) mit. \u00bbWir sind in einer absoluten Ausnahmesituation, die wir in der Geschichte der Intensivmedizin so noch nie erlebt haben\u00ab, sagt DGAI-Sprecher Gernot Marx.<\/p>\n<h3><strong>Familienfirmen wollen Arbeitspl\u00e4tze halten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.08 Uhr:<\/strong> Privatunternehmen gelten als das R\u00fcckgrat der deutschen Wirtschaft. Einer Umfrage zufolge k\u00fcmmern sie sich auch um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Pandemie.<\/p>\n<h3>Altmaier mahnt Disziplin bei Kontaktreduzierung an<\/h3>\n<p><strong>07.39 Uhr:<\/strong> Angesichts weiterhin hoher Corona-Zahlen trotz fast vierw\u00f6chigem Teil-Lockdown mahnt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein Einhalten der Kontaktbeschr\u00e4nkungen an. \u00bbEs muss jetzt Disziplin eingehalten werden\u00ab, sagt der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. \u00bbWir m\u00fcssen mehr tun, um soziale Kontakte zu reduzieren.\u00ab Je schneller dies geschehe, desto eher k\u00f6nne man den Pandemieverlauf wieder in den Griff bekommen. Dies sei auch durch ein entzerrtes Einkaufsverhalten in der Vorweihnachtszeit m\u00f6glich.<\/p>\n<h3><strong>Bund plant Nationale Gesundheitsreserve an 19 Standorten<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.01 Uhr: <\/strong>Als Konsequenz aus der Coronakrise will der Bund an 19 Standorten in Deutschland eine Nationale Gesundheitsreserve mit wichtigem Material wie Schutzmasken aufbauen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur: \u00bbDiese Pandemie lehrt uns, dass wir mehr vorsorgen m\u00fcssen.\u00ab<\/p>\n<p>Die Reserve solle im Kern aus Schutzausr\u00fcstung, Schutzmasken, Beatmungsger\u00e4ten und Medikamenten bestehen, erl\u00e4uterte Spahn. \u00bbSo unterst\u00fctzen wir im Notfall besonders diejenigen, die in Krankenh\u00e4usern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen arbeiten.\u00ab Zu Beginn der Coronakrise im Fr\u00fchjahr waren Schutzmasken und anderes Material knapp, der Bund stieg daraufhin in die Beschaffung ein und beschloss Anreize f\u00fcr inl\u00e4ndische Hersteller.<\/p>\n<p>Die Nationale Reserve soll grunds\u00e4tzlich dezentral verf\u00fcgbar sein, wie es in einer Vorlage hei\u00dft. F\u00fcr die erste Phase sind demnach derzeit von Seiten des Bundes \u00fcber Logistikunternehmen 16 regionale Standorte vorgesehen: Apfelst\u00e4dt, Augsburg, Bergkamen, Biblis, Crailsheim, Dortmund, Emmerich, Euskirchen, Halle, Hamburg, Ibbenb\u00fcren, Kabelsketal, Krefeld, Langenhagen, Neuss, Unna. Dazu kommen vom Bund gemietete Lagerfl\u00e4chen f\u00fcr Handdesinfektionsmittel in Neustadt, Muggensturm und Krefeld.<\/p>\n<h3>Laschet f\u00fcr neue Konzepte<\/h3>\n<p><strong>06.17 Uhr:<\/strong> Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) fordert neue Konzepte in der Corona-Pandemie schon ab Januar. \u00bbNoch ein weiteres Jahr wie dieses halten Gesellschaft und Wirtschaft nicht durch\u00ab, sagte Laschet der \u00bbRheinischen Post\u00ab. Ab dem Jahreswechsel m\u00fcssten \u00bbkluge Konzepte langfristige Perspektiven f\u00fcr ein Leben mit der Pandemie erm\u00f6glichen\u00ab, sagte er. \u00bbMit der Zulassung des Impfstoffs sind diese Konzepte auch realistisch.\u00ab<\/p>\n<p>Laschet sagte weiter: \u00bbWir k\u00f6nnen nicht auf Dauer alles schlie\u00dfen, und der Staat bezahlt Monat f\u00fcr Monat Milliardenausf\u00e4lle. Ab dem neuen Jahr wird ein neues Modell n\u00f6tig sein. Dauerhafte Schlie\u00dfungen und anschlie\u00dfende Ausgleichszahlungen machen den Staat auf Dauer kaputt.\u00ab<\/p>\n<h3>RKI: Mehr als 11.000 Neuinfektionen und 125 weitere Todesf\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>05.55 Uhr:<\/strong> Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet einen Anstieg der Positiv-Tests in Deutschland um 11.169 auf \u00fcber 1,053 Millionen. Am vergangenen Montag hatte die Zahl bei 10.864 gelegen. Tags zuvor waren 14.611 gemeldet worden. An Sonntagen und Montagen sind die Zahlen vergleichsweise gering, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Der bisherige H\u00f6chststand war am Freitag vor einer Woche (20.11.) mit 23.648 gemeldeten F\u00e4llen erreicht worden.<\/p>\n<p>Die deutschen Gesundheits\u00e4mter meldeten binnen 24 Stunden zudem 125 neue Todesf\u00e4lle. In der Tendenz war die Zahl der t\u00e4glichen Todesf\u00e4lle zuletzt nach oben gegangen, was nach dem steilen Anstieg bei den Neuinfektionen auch erwartet wurde. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf insgesamt 16.248.<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlt seit Beginn der Pandemie insgesamt 1.053.869 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 30.11., 00.00 Uhr). Nach Sch\u00e4tzungen sind rund 739.100 Menschen inzwischen genesen.<\/p>\n<p>Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Sonntag bei 0,95 (Vortag: 0,96). Das hei\u00dft, dass 100 Infizierte rechnerisch 95 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt der Wert f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>Umfrage: Mehr Hausarbeit durch Pandemie<\/h3>\n<p><strong>04.41 Uhr:<\/strong> Mehr als 40 Prozent der Menschen in Deutschland klagen \u00fcber eine Zunahme der Hausarbeit durch die Corona-Pandemie. Das geht aus einer am Montag ver\u00f6ffentlichten repr\u00e4sentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Minijob-Zentrale hervor. Es gebe mehr schmutziges Geschirr, da h\u00e4ufiger zu Hause gegessen werde, und es m\u00fcsse auch h\u00e4ufiger geputzt werden, klagten viele Befragte.<\/p>\n<p>Besonders belastet durch die Pandemie waren demnach Familien mit Kindern. Hier klagten sogar drei Viertel der Befragten \u00fcber Mehrarbeit \u2013 nicht zuletzt wegen der h\u00e4ufigeren Kinderbetreuung in den eigenen vier W\u00e4nden.<\/p>\n<p>Immerhin neun Prozent der Befragten gab aber auch an, ihnen sei aufgrund der Pandemie bewusster geworden, dass Hausarbeit Spa\u00df mache. Dabei waren es h\u00e4ufiger M\u00e4nner als Frauen, die diese Erfahrung machten.<\/p>\n<h3>WG-Zimmer werden teurer<\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr:<\/strong> Trotz der Coronakrise sind WG-Zimmer f\u00fcr Studenten teurer geworden: Im Schnitt betrug die Zimmermiete in Deutschlands Hochschulst\u00e4dten zuletzt 400 Euro pro Monat und damit elf Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das geht aus einer Analyse des Portals wg-gesucht.de und des Berliner Moses Mendelssohn Instituts (MMI) hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag.<\/p>\n<p>Das Institut untersuchte nach eigenen Angaben die WG-Preise in allen 97 deutschen Universit\u00e4tsst\u00e4dten mit mindestens 5000 Studenten. Demnach ist die Miete in M\u00fcnchen mit durchschnittlich 650 Euro am h\u00f6chsten; dahinter liegen St\u00e4dte wie Berlin und Hamburg mit jeweils rund 500 Euro. \u00bbAn den zehn Hochschulorten mit den angespanntesten Wohnungsm\u00e4rkten muss mittlerweile mit Wohnkosten von \u00fcber 500 Euro gerechnet werden\u00ab, erkl\u00e4rte das MMI \u2013 das betreffe insgesamt 775.000 Studierende.<\/p>\n<h3>Braun: \u00bbPandemie verliert im n\u00e4chsten Jahr ihren Schrecken\u00ab<\/h3>\n<p><strong>01.20 Uhr: <\/strong>Kanzleramtsminister Helge Braun blickt in der Coronakrise optimistisch auf das kommende Jahr. \u00bbDie Pandemie verliert im n\u00e4chsten Jahr ihren Schrecken\u00ab, sagte der CDU-Politiker dem \u00bbHandelsblatt\u00ab. \u00bbWir m\u00fcssen als Gesellschaft den Dezember und die Monate bis zum M\u00e4rz durchhalten mit Einhaltung der AHA-Regeln und der Reduzierung unserer Kontakte. Wo das nicht reicht, sind Einschnitte unvermeidbar. Dann kommen der Fr\u00fchling und hoffentlich auch der Impfstoff.\u00ab<\/p>\n<p>Es sei gelungen, das exponentielle Wachstum der Infektionszahlen auf einem Niveau zu stoppen, dass das Gesundheitssystem fordere, aber gerade noch nicht \u00fcberfordere. 400 Tote pro Tag seien aber zu viel. \u00bbDeshalb h\u00e4tte ich im Oktober gern weitergehende Beschl\u00fcsse gefasst.\u00ab<\/p>\n<p>Gleichwohl rechnet Braun trotz der milliardenschweren Staatshilfen mit gro\u00dfen Sch\u00e4den f\u00fcr die deutsche Wirtschaft. \u00bbDie Coronakrise wird erhebliche Spuren in der Wirtschaft hinterlassen\u00ab, so Braun. Der Staat k\u00f6nne zwar helfen, damit ein Gro\u00dfteil der Unternehmen die Krise durchsteht. \u00bbAber folgenlos wird sie nicht bleiben.\u00ab Ein weiteres Konjunkturpaket im kommenden Sommer h\u00e4lt Braun f\u00fcr m\u00f6glich.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Tedros Adhanom Ghebreyesus fordert, dass der Ursprung des Coronavirus nicht mehr politisiert wird Foto:\u2002 Salvatore Di Nolfi \/ dpa Der Artikel wird laufend aktualisiert. 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