{"id":4155,"date":"2020-11-28T11:42:09","date_gmt":"2020-11-28T08:42:09","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/todesstrafe-in-den-usa-donald-trumps-regierung-erlaubt-zusatzliche-hinrichtungsmethoden\/"},"modified":"2020-11-28T11:42:09","modified_gmt":"2020-11-28T08:42:09","slug":"todesstrafe-in-den-usa-donald-trumps-regierung-erlaubt-zusatzliche-hinrichtungsmethoden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/todesstrafe-in-den-usa-donald-trumps-regierung-erlaubt-zusatzliche-hinrichtungsmethoden\/","title":{"rendered":"Todesstrafe in den USA: Donald Trumps Regierung erlaubt zus\u00e4tzliche Hinrichtungsmethoden"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/e2917291-0001-0004-0000-000001349416_w948_r1.77_fpx62.47_fpy50.jpg\" title=\"Todeszelle in US-Gef\u00e4ngnis (Archivfoto)\" alt=\"Todeszelle in US-Gef\u00e4ngnis (Archivfoto)\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Todeszelle in US-Gef\u00e4ngnis (Archivfoto)<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Ted S. Warren\/ AP  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die US-Regierung will k\u00fcnftig neben dem Tod durch die Giftspritze auch andere Methoden der Hinrichtung wie Erschie\u00dfungen, den elektrischen Stuhl oder den Einsatz von t\u00f6dlichem Gas erlauben. Das geht aus der \u00c4nderung einer Vorschrift f\u00fcr die Ausf\u00fchrung der Todesstrafe bei auf Bundesebene verurteilten Straft\u00e4tern hervor, die am Freitag (Ortszeit) im Amtsblatt der Bundesregierung ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Ab dem 24. Dezember sollen demnach Exekutionen nach allen Hinrichtungsmethoden durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, die in dem Bundesstaat legal sind, in dem das Urteil ergangen war. Hinrichtungen erfolgten meist per Giftspritze, doch in manchen Staaten sehen Gesetze auch Alternativen vor. In Mississippi und Oklahoma etwa werden auch der Einsatz von Gas, der elektrische Stuhl und Schie\u00dfkommandos grunds\u00e4tzlich zugelassen. In Tennessee etwa war im Dezember ein H\u00e4ftling auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet worden.<\/p>\n<p>Es blieb zun\u00e4chst unklar, ob das Justizministerium des amtierenden Pr\u00e4sidenten Donald Trump tats\u00e4chlich plante, die bisherige Praxis der Hinrichtung per Giftspritze zu \u00e4ndern. Das Ministerium will bis zur Amtseinf\u00fchrung des gew\u00e4hlten Pr\u00e4sidenten Joe Biden am 20. Januar noch mehrere Hinrichtungen auf Bundesebene verurteilter Straft\u00e4ter durchf\u00fchren.<\/p>\n<p>Der Demokrat Biden lehnt die Todesstrafe ab. Der Republikaner Trump hatte die Wiedereinf\u00fchrung von Hinrichtungen auf Bundesebene durchgesetzt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele US-Bundesstaaten die Todesstrafe vollstrecken, hatte es auf Bundesebene seit 2003 keine Hinrichtung mehr gegeben. Die Todesstrafe wurde seitdem zwar weiter verh\u00e4ngt, aber nicht vollstreckt. Der Rechtsstreit um die Wiederaufnahme der Hinrichtungen hatte sich bis vor das Oberste Gericht in Washington gezogen, die Regierung setzte sich aber durch. Die ersten drei Exekutionen waren daraufhin im Juli in einem Bundesgef\u00e4ngnis in Terre Haute im Staat Indiana per Giftspritze durchgef\u00fchrt worden.<\/p>\n<p>Die Todesstrafe gehen in den USA insgesamt eher zur\u00fcck. Das hat vielerorts mit einer sich wandelnden \u00f6ffentlichen Meinung zu tun, aber auch den zunehmenden Schwierigkeiten, die n\u00f6tigen Stoffe f\u00fcr die Giftspritze zu beschaffen. Zudem f\u00fchrt das Verh\u00e4ngen der Todesstrafe meist zu langwierigen \u2013 und kostspieligen \u2013 Rechtsstreitigkeiten. 2020 wurden in den USA dem Verein Informationszentrum Todesstrafe zufolge bislang 15 Menschen hingerichtet, davon acht auf Bundesebene.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Todeszelle in US-Gef\u00e4ngnis (Archivfoto) Foto:\u2002Ted S. 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