{"id":4040,"date":"2020-11-23T12:47:36","date_gmt":"2020-11-23T09:47:36","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-impfstoff-von-astrazeneca-zu-70-prozent-wirksam\/"},"modified":"2020-11-23T12:47:36","modified_gmt":"2020-11-23T09:47:36","slug":"coronavirus-impfstoff-von-astrazeneca-zu-70-prozent-wirksam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-impfstoff-von-astrazeneca-zu-70-prozent-wirksam\/","title":{"rendered":"Coronavirus-Impfstoff von AstraZeneca zu 70 Prozent wirksam"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/e8644ab3-335a-4796-ab21-1cb49912c048_w948_r1.77_fpx37_fpy48.jpg\" title=\"Teilnehmer einer Impfstoff-Studie in Johannesburg, S\u00fcdafrika\" alt=\"Teilnehmer einer Impfstoff-Studie in Johannesburg, S\u00fcdafrika\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Teilnehmer einer Impfstoff-Studie in Johannesburg, S\u00fcdafrika<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Siphiwe Sibeko \/ AP<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat positive Daten zu seinem Coronavirus-Impfstoff vorgelegt. Dieser vermeide mit im Mittel 70-prozentiger Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 zu erkranken, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ber\u00fccksichtigt wurden sowohl Daten bei einmaliger als auch zweifacher Impfung aus der Phase-III-Studie mit dem Impfstoff. Demnach bot das Mittel AZD1222 einen 90-prozentigen-Schutz, wenn Teilnehmende zun\u00e4chst eine halbe Dosis erhielten und einen Monat sp\u00e4ter eine ganze. Dagegen lag die Wirksamkeit nur bei 62 Prozent, wenn die Probanden zweimal eine volle Dosis gespritzt bekamen, berichtet AstraZeneca.<\/p>\n<p>Laut dem Unternehmen gab es keine schweren Nebenwirkungen in der Studie, der Impfstoff sei gut vertragen worden.<\/p>\n<p>Der gemeinsam mit der Universit\u00e4t Oxford entwickelte Wirkstoff geh\u00f6rte bereits seit L\u00e4ngerem zu den vielversprechenden Kandidaten: Die EU hatte bereits vorab bis zu 300 Millionen Dosen davon bestellt. Insgesamt haben verschiedene L\u00e4nder bereits Milliarden Dosen bei AstraZeneca in Auftrag gegeben.<\/p>\n<p>Anders als die Coronavirus-Impfstoffe der Mainzer Firma Biontech und des Pharmakonzerns Pfizer sowie der US-Firma Moderna geh\u00f6rt das Pr\u00e4parat nicht zu den mRNA-Impfstoffen. Der Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschw\u00e4chten Version eines Erk\u00e4ltungsvirus von Schimpansen. Es enth\u00e4lt genetisches Material eines Oberfl\u00e4chenproteins, mit dem der Erreger Sars-CoV-2 an menschliche Zellen andockt. Das Mittel soll die Bildung von spezifischen Antik\u00f6rpern und T-Zellen f\u00f6rdern \u2013 beide sind f\u00fcr die Immunabwehr wichtig.<\/p>\n<p>AstraZeneca will die Daten weltweit umgehend bei den zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden f\u00fcr eine fr\u00fche oder Notzulassung einreichen, hei\u00dft es in der Mitteilung des Pharmakonzerns.<\/p>\n<p>Die Wirksamkeit der Vakzinen von Pfizer\/Biontech und Moderna liegt f\u00fcr Doppelimpfungen nach vorl\u00e4ufigen Daten bei rund 95 Prozent. Der AstraZeneca-Impfstoff kann den Angaben zufolge bei K\u00fchlschranktemperaturen von zwei bis acht Grad aufbewahrt werden.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Teilnehmer einer Impfstoff-Studie in Johannesburg, S\u00fcdafrika Foto:\u2002 Siphiwe Sibeko \/ AP Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat positive Daten zu seinem Coronavirus-Impfstoff vorgelegt. 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