{"id":4034,"date":"2020-11-23T06:36:23","date_gmt":"2020-11-23T03:36:23","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/jens-spahn-erwartet-corona-impfungen-noch-in-diesem-jahr\/"},"modified":"2020-11-23T06:36:23","modified_gmt":"2020-11-23T03:36:23","slug":"jens-spahn-erwartet-corona-impfungen-noch-in-diesem-jahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/jens-spahn-erwartet-corona-impfungen-noch-in-diesem-jahr\/","title":{"rendered":"Jens Spahn erwartet Corona-Impfungen noch in diesem Jahr"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/ade91bf5-e12d-4765-bdeb-1abbf22a6ffb_w948_r1.77_fpx46.43_fpy54.87.jpg\" title=\"Jens Spahn (am 9. November): \u00bbEs gibt Anlass zum Optimismus\u00ab\" alt=\"Jens Spahn (am 9. November): \u00bbEs gibt Anlass zum Optimismus\u00ab\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Jens Spahn (am 9. November): \u00bbEs gibt Anlass zum Optimismus\u00ab<\/p>\n<p>  Foto:\u2002TOBIAS SCHWARZ \/ AFP  <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die j\u00fcngsten Meldungen \u00fcber die Fortschritte bei der Erprobung von Impfstoffen gegen das Coronavirus lassen hoffen. Und auch die aktuellen Aussagen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn klingen mitten in der Pandemie bemerkenswert optimistisch.<\/p>\n<p>Der CDU-Politiker rechnet noch in diesem Jahr mit ersten Impfungen gegen das Coronavirus. \u00bbEs gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung f\u00fcr einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann k\u00f6nnen wir mit den Impfungen sofort loslegen\u00ab, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er habe die L\u00e4nder gebeten, dass die Impfzentren Mitte Dezember einsatzbereit sein sollen. Das scheine zu klappen.<\/p>\n<p>Auch Finanzminister Olaf Scholz (SPD) machte Hoffnungen auf Impfungen noch in diesem Jahr. \u00bbWir haben die Vorbereitungen daf\u00fcr getroffen, dass es noch im Dezember losgehen k\u00f6nnte\u00ab, sagte Scholz am Sonntagabend auf \u00bbBild live\u00ab. Er glaube, es gehe \u00bbmit der Impfung schneller los, als wir vor einiger Zeit gedacht haben\u00ab, betonte der Vizekanzler.<\/p>\n<p>Spahn zeigte sich optimistisch, dass es nicht bis Ende 2021 dauern werde, bis alle Bev\u00f6lkerungsgruppen durchgeimpft sind. So ben\u00f6tige man f\u00fcr viele der voraussichtlichen Impfstoffe keine tiefe K\u00fchlung. Sie k\u00f6nnten in normalen Arztpraxen gegeben werden. \u00bbUnd dann geht es schnell: Vergessen wir nicht, dass j\u00e4hrlich in wenigen Wochen bis zu 20 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft werden\u00ab, sagte Spahn.<\/p>\n<p>Spahn k\u00fcndigte den Aufbau einer Online-Plattform \u00fcber die erreichten Impfquoten an, differenziert nach Alter und Regionen. \u00bbInsbesondere dann, wenn wir bei den besonders gef\u00e4hrdeten Bev\u00f6lkerungsgruppen eine hohe Impfquote erreicht haben, werden wir die Beschr\u00e4nkungen schrittweise lockern k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n<p>Nach Angaben von Spahn hat sich Deutschland \u00fcber die EU-Kommission oder bilaterale Vertr\u00e4ge und Optionen inzwischen mehr als 300 Millionen Impfdosen f\u00fcr Deutschland gesichert. \u00bbAuch bei zwei Dosen pro Impfung h\u00e4tten wir dann genug f\u00fcr die eigene Bev\u00f6lkerung und k\u00f6nnten mit anderen L\u00e4ndern teilen\u00ab, sagte Spahn.<\/p>\n<h3>Verl\u00e4ngerung der Lockdown bis zum 20. Dezember<\/h3>\n<p>Vorerst jedoch bleiben die Infektionszahlen in Deutschland besorgniserregend. Entsprechend wollen die Ministerpr\u00e4sidenten nach SPIEGEL-Informationen vorerst auf Lockerungen der bisher verh\u00e4ngten Ma\u00dfnahmen verzichten.<\/p>\n<p>Laut einer Beschlussvorlage aus dem Land Berlin, die dem SPIEGEL vorliegt, soll der bislang in Deutschland geltende Lockdown bis zum 20. Dezember bestehen bleiben. Berlin h\u00e4lt derzeit den Vorsitz der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz inne. Dem Vernehmen nach sind in das Papier Vorschl\u00e4ge aus Vorbesprechungen der L\u00e4nder eingeflossen.<\/p>\n<p>Einzig in Regionen \u00bbdie eine Inzidenz von weniger als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen und eine sinkende Tendenz der Inzidenz aufweisen\u00ab, k\u00f6nnte es schon fr\u00fcher Lockerungen geben, hei\u00dft es demnach.<\/p>\n<h3>F\u00fcr Weihnachten sollen Sonderregeln gelten<\/h3>\n<p>Um zu verhindern, das kurz vor Weihnachten erneut Diskussionen \u00fcber den weiteren Kurs in der Pandemie ausbrechen, schlagen die L\u00e4nderchefs einen Automatismus vor: Gelinge es bis zum 20. Dezember nicht, entscheidende Indikatoren wie den R-Wert, die Belegung der Intensivstationen und die Inzidenz \u00bbsignifikant\u00ab zu dr\u00fccken, sollen die derzeit geltenden Beschr\u00e4nkungen automatisch erneut um 14 Tage verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<p>Die Vorlage von L\u00e4nderseite sieht neben der Verl\u00e4ngerung der geltenden Ma\u00dfnahmen nach SPIEGEL-Informationen wohl auch eine Sonderregelung f\u00fcr Weihnachten und Silvester vor. Nach den Pl\u00e4nen der L\u00e4nder soll die Begrenzung von Zusammenk\u00fcnften zwar insgesamt versch\u00e4rft werden: Maximal sollen sich k\u00fcnftig nur noch maximal f\u00fcnf Personen aus zwei Haushalten treffen d\u00fcrfen. Aktuell sind Treffen von zwei Haushalten unabh\u00e4ngig von der Zahl der Menschen erlaubt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Feiertage soll die Beschr\u00e4nkung auf zwei Haushalte jedoch aufgehoben werden. Dann soll eine Obergrenze von f\u00fcnf beziehungsweise zehn Personen offenbar unabh\u00e4ngig von der Zahl der beteiligten Haushalte gelten. Der genaue Wert ist noch Gegenstand der Verhandlungen. Fest steht offenbar jedoch, dass Kinder bis 14 Jahre von den Regelungen ausgenommen sind. Sie werden also nicht gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Jens Spahn (am 9. 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