{"id":4032,"date":"2020-11-23T04:28:05","date_gmt":"2020-11-23T01:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-lauterbach-fordert-einsatz-von-reisebussen-im-schulverkehr\/"},"modified":"2020-11-23T04:28:05","modified_gmt":"2020-11-23T01:28:05","slug":"corona-news-am-montag-lauterbach-fordert-einsatz-von-reisebussen-im-schulverkehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-lauterbach-fordert-einsatz-von-reisebussen-im-schulverkehr\/","title":{"rendered":"Corona-News am Montag: Lauterbach fordert Einsatz von Reisebussen im Schulverkehr"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/6be2c176-35d3-44f3-b718-07dccfd034c1_w948_r1.77_fpx29.07_fpy54.98.jpg\" title=\"Ein Labormitarbeiter pipettiert eine blaue Fl\u00fcssigkeit. Gibt es schon bald einen Corona-Impfstoff in Deutschland?\" alt=\"Ein Labormitarbeiter pipettiert eine blaue Fl\u00fcssigkeit. Gibt es schon bald einen Corona-Impfstoff in Deutschland?\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Ein Labormitarbeiter pipettiert eine blaue Fl\u00fcssigkeit. Gibt es schon bald einen Corona-Impfstoff in Deutschland?<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Sebastian Gollnow \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Ansteckungsgefahr an Schulen laut Kinder\u00e4rzten \u00fcbersch\u00e4tzt<\/h3>\n<p><strong>02.20 Uhr: <\/strong>Das Risiko, dass sich Kinder in Kitas und Schulen unbemerkt mit dem Coronavirus infizieren und das Virus weitertragen, sei m\u00f6glicherweise deutlich geringer als angenommen, berichtete die &quot;Passauer Neuen Presse&quot; unter Berufung auf eine Analyse von Kinder\u00e4rzten. <\/p>\n<p>Die Mediziner werteten die Daten von mehr als 110.000 Patienten aus, die seit Juli in knapp hundert deutschen Kinder- und Jugendkliniken routinem\u00e4\u00dfig auf Corona getestet worden seien. Da der \u00fcberwiegende Teil der Betroffenen wegen anderer Erkrankungen oder Verletzungen die Klinik aufsuchte, kommt das nach Ansicht der \u00c4rzte einer &quot;Zufallsstichprobe am n\u00e4chsten&quot;. Bis zum Stichtag 18. November seien &quot;im Mittel nur 0,53 Prozent der Kinder und Jugendlichen positiv&quot; auf das Coronavirus getestet worden.<\/p>\n<p>Ziel der Analyse war es, Informationen \u00fcber die Dunkelziffer unerkannter Corona-F\u00e4lle unter Kindern zu erhalten. Da sie h\u00e4ufig keine Symptome zeigen, werde bisher in der Debatte h\u00e4ufig davon ausgegangen, dass die Infektionsrate unter Kindern und Jugendlichen deutlich h\u00f6her sei, als es die offizielle Statistik widerspiegele. &quot;Genau diese Annahme muss man aber jetzt in Frage stellen&quot;, sagte der Chefarzt der Passauer Kinderklinik, Matthias Keller. &quot;Wir schlie\u00dfen daraus auch, dass die Ansteckungsgefahr an Schulen eher \u00fcbersch\u00e4tzt wird.&quot; <\/p>\n<h3>Lauterbach fordert Einsatz von Reisebussen im Schulverkehr<\/h3>\n<p><strong>02.00 Uhr: <\/strong>SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert Ma\u00dfnahmen an Schulen zur Verringerung der Corona-Infektionszahlen. Neben eine Aufteilung in Pr\u00e4senz- und Digitalunterricht m\u00fcsse auch die Ansteckungsgefahr auf dem Schulweg vermindert werden, sagt Lauterbach der &quot;Rheinischen Post&quot;. <\/p>\n<p>&quot;Es ist paradox, dass \u00fcberf\u00fcllte Schulbusse und Stra\u00dfenbahnen die Infektionszahlen anheizen und gleichzeitig viele Reisebusunternehmen um ihre Existenz f\u00fcrchten. Sie sollten jetzt sofort einspringen und mit Reisebussen den \u00f6ffentlichen Nahverkehr zu den Schulen und zur\u00fcck entlasten&quot;, so Lauterbach<\/p>\n<h3>Krankenversorgung im Gazastreifen kurz vor \u00dcberlastung<\/h3>\n<p><strong>00.40 Uhr:<\/strong> Gesundheitsexperten warnen angesichts stark ansteigender Corona-Infektionszahlen F\u00e4lle vor einer \u00dcberlastung der Krankenversorgung im Gazastreifen. &quot;In zehn Tagen wird das Gesundheitswesen nicht mehr in der Lage sein, einen solchen Anstieg bei den F\u00e4llen aufzufangen&quot;, sagt Abdelraouf Elmanama von der Gaza-Pandemie-Taskforce. Es k\u00f6nne sein, dass der Platz auf Intensivstationen ausgehe und es mehr Tote geben werde.<\/p>\n<p>Alarm schl\u00e4gt auch die Weltgesundheitsorganisation. Deren Vertreter vor Ort, Abdelnaser Soboh, warnte, &quot;dass wir innerhalb einer Woche nicht mehr in der Lage sein werden, uns um kritische F\u00e4lle zu k\u00fcmmern&quot;. Die Infektionsrate unter den Getesteten liege mittlerweile bei 21 Prozent &#8211; wobei es immer mehr Betroffene \u00fcber 60 Jahre gebe. &quot;Dies ist ein gef\u00e4hrlicher Indikator, da die meisten m\u00f6glicherweise ins Krankenhaus eingewiesen werden&quot;, warnte Soboh.<\/p>\n<p>In dem von Armut geplagten und dichtbesiedelten K\u00fcstenstreifen leben zwei Millionen Menschen. Bislang wurden 14.000 Corona-Infektionen und 65 Todesf\u00e4lle registriert.<\/p>\n<h3>Spahn rechnet mit ersten Corona-Impfungen im Dezember<\/h3>\n<p><strong>00.05 Uhr:<\/strong> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geht davon aus, dass noch in diesem Jahr die ersten Bundesb\u00fcrger in Impfzentren gegen das Coronavirus immunisiert werden k\u00f6nnen. \u00bbEs gibt Anlass zum Optimismus, dass es noch in diesem Jahr eine Zulassung f\u00fcr einen Impfstoff in Europa geben wird. Und dann k\u00f6nnen wir mit den Impfungen sofort loslegen\u00ab, sagte Spahn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.<\/p>\n<p>Er habe die L\u00e4nder gebeten, dass die Impfzentren bereits Mitte Dezember einsatzbereit seien, sagte der Minister. Dies scheine zu klappen. Er habe lieber ein startbereites Impfzentrum, das noch ein paar Tage au\u00dfer Betrieb sei, als einen zugelassenen Impfstoff, der nicht gleich genutzt werde, sagte Spahn.<\/p>\n<p>Der Gesundheitsminister zeigte sich zudem optimistisch, dass es nicht bis Ende 2021 dauern werde, bis alle Bev\u00f6lkerungsgruppen durchgeimpft seien. So werde f\u00fcr viele der voraussichtlichen Impfstoffe keine tiefe K\u00fchlung ben\u00f6tigt. Sie k\u00f6nnten in normalen Arztpraxen ausgegeben werden. \u00bbUnd dann geht es schnell\u00ab, sagte Spahn. Schlie\u00dflich w\u00fcrden \u00bbj\u00e4hrlich in wenigen Wochen bis zu 20 Millionen Menschen gegen Grippe geimpft\u00ab.<\/p>\n<h3>US-Beh\u00f6rden erwarten Impfungen ab Mitte Dezember<\/h3>\n<p><strong>00.01 Uhr:<\/strong> Auch in den USA rechnen die Beh\u00f6rden bereits f\u00fcr Mitte Dezember mit den ersten Corona-Impfungen. \u00bbUnser Plan ist es, die Impfstoffe binnen 24 Stunden nach der Zulassung an die Impfzentren zu liefern\u00ab, sagte der Leiter der Impfstoff-Arbeitsgruppe der US-Regierung, Moncef Slaoui, dem Sender CNN am Sonntag.<\/p>\n<p>Die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA wird sich Medienberichten zufolge zwischen dem 8. und dem 10. Dezember treffen, um \u00fcber die Zulassung von Corona-Impfstoffen zu entscheiden.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Ein Labormitarbeiter pipettiert eine blaue Fl\u00fcssigkeit. Gibt es schon bald einen Corona-Impfstoff in Deutschland? 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