{"id":40,"date":"2020-04-22T22:59:24","date_gmt":"2020-04-22T19:59:24","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/"},"modified":"2020-04-22T22:59:24","modified_gmt":"2020-04-22T19:59:24","slug":"coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-mittwoch-die-wichtigsten-entwicklungen-zu-sars-cov-2-und-covid-19\/","title":{"rendered":"Coronavirus News am Mittwoch: Die wichtigsten Entwicklungen zu Sars-CoV-2 und Covid-19"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">In den USA sind zwei Hauskatzen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Gouverneur von New York will Studenten nach Kontaktpersonen suchen lassen. Italien z\u00e4hlt mehr als 25.000 Corona-Tote. Der \u00dcberblick.  <\/p>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Erstmals Haustiere in den USA positiv getestet<\/h3>\n<p>21.35 Uhr: In den USA ist erstmals bei Haustieren das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Zwei Hauskatzen im Bundesstaat New York seien positiv getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC mit. Die an verschiedenen Orten lebenden Tiere h\u00e4tten Atemwegsbeschwerden aufgewiesen. In einem Fall sei der Besitzer der Katze zuvor positiv auf das Virus getestet worden, hie\u00df es. Im anderen Fall sei keine Infektion in dem betroffenen Haushalt bekannt.<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rde teilte mit, es gebe derzeit keine Beweise daf\u00fcr, dass Haustiere eine Rolle bei der Verbreitung des Coronavirus spielten. Es gebe daher keinen Grund f\u00fcr Ma\u00dfnahmen gegen Haustiere. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde riet dazu, Haustiere au\u00dferhalb des eigenen Haushalts m\u00f6glichst nicht mit anderen Tieren oder Personen in Kontakt kommen zu lassen. Erkrankte Personen sollten sich von ihren Haustieren und von anderen Tieren fernhalten.<\/p>\n<h3>Zahlen in Frankreich weiter r\u00fcckl\u00e4ufig<\/h3>\n<p>20.41 Uhr: In Frankreich l\u00e4sst der Druck auf die Krankenh\u00e4user in der Coronakrise weiter nach. Die Zahl Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen ist seit rund zwei Wochen r\u00fcckl\u00e4ufig, wie Gesundheitsdirektor Jer\u00f4me Salomon sagte. Derzeit w\u00fcrden dort 5218 Patientinnen und Patienten behandelt. Das sind fast 2000 weniger als noch vor zwei Wochen. Auch die Zahl der an der neuartigen Lungenentz\u00fcndung Erkrankten, die im Krankenhaus behandelt werden, gehe weiterhin zur\u00fcck. Es sind derzeit mehr als 29.700.<\/p>\n<p>Insgesamt z\u00e4hlt Frankreich am Mittwochabend 21.340 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19. Innerhalb von 24 Stunden sind in beiden Einrichtungen insgesamt 544 neue Todesf\u00e4lle gemeldet worden.<\/p>\n<h3>Volkswagen will US-Produktion Anfang Mai wieder starten<\/h3>\n<p>20.09 Uhr: Der deutsche Autokonzern Volkswagen will die wegen der Coronakrise pausierende Produktion in seinem US-Werk in Tennessee ab 3. Mai schrittweise wieder aufnehmen. &quot;Wir haben die vergangenen Wochen genutzt, um strikte Gesundheits- und Sicherheitsma\u00dfnahmen durchzuf\u00fchren&quot;, teilte Werksleiter Tom du Plessis mit. <\/p>\n<p>Der Schritt erfolge im Einklang mit gelockerten Richtlinien der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden. VW hatte die B\u00e4nder wegen der Pandemie am 21. M\u00e4rz angehalten. In Chattanooga sind insgesamt rund 3800 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. Die meisten davon hatte VW zuletzt in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt.<\/p>\n<h3>WHO-Chef hofft, dass Trump bald wieder zahlt<\/h3>\n<p>19.44 Uhr: Der Chef der Weltgesundheitsorganisation hofft nach eigenen Worten, dass die US-Regierung ihre Zahlungen an die Organisation bald wieder aufnimmt. Sein Fokus liege aber darauf, die Pandemie zu beenden, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch. Die WHO ist wegen ihrer unkritischen Haltung gegen\u00fcber m\u00f6glichen Fehlern der chinesischen Regierung bei der fr\u00fchzeitigen Eind\u00e4mmung der Pandemie in die Kritik geraten. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte deshalb seine Zahlungen an die Uno-Organisation eingefroren.<\/p>\n<h3>Audio-Update am Abend<\/h3>\n<p>H\u00f6ren Sie hier den Nachrichten\u00fcberblick zu den wichtigsten Corona-Entwicklungen am Abend:<\/p>\n<h3>Italien z\u00e4hlt mehr als 25.000 Corona-Tote<\/h3>\n<p>19.31 Uhr: Dem Zivilschutz in Rom zufolge sind innerhalb von 24 Stunden 437 neue Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit verzeichnet worden. Damit stieg die offizielle Opferzahl in Italien auf 25.085. Insgesamt wurden gut 187.000 Menschen positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. In den vergangenen zwei Wochen hatte sich die Infektionskurve aber deutlich abgeflacht. Aus den Krankenh\u00e4usern im stark betroffenen Norden kamen positive Signale der Entlastung. Die Regierung in Rom k\u00fcndigte diese Woche an, dass die Corona-Beschr\u00e4nkungen ab dem 4. Mai allm\u00e4hlich gelockert werden sollen.<\/p>\n<h3>New Yorks Gouverneur plant &quot;Aufsp\u00fcr-Armee&quot; <\/h3>\n<p>19.06 Uhr: F\u00fcr die Wiederer\u00f6ffnung von Wirtschaft und Gesellschaft will der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo mit Tausenden Helfern die Corona-Epidemie unter Kontrolle halten. Der Bundesstaat und seine Nachbarn w\u00fcrden eine &quot;Aufsp\u00fcr-Armee&quot; zusammenstellen, die alle Menschen finden sollen, die mit Neuinfizierten in Kontakt standen, um diese dann isolieren zu k\u00f6nnen, sagte er. Eine zentrale Rolle soll dabei der ehemalige New Yorker B\u00fcrgermeister und Milliard\u00e4r Michael Bloomberg einnehmen: &quot;Michael Bloomberg wird das Programm entwerfen, er wird das Training entwerfen&quot;, sagte Cuomo.<\/p>\n<p>M\u00f6gliche &quot;Ermittler&quot; k\u00f6nnten aus dem Pool von 35.000 Medizinstudenten der staatlichen und st\u00e4dtischen New Yorker Universit\u00e4ten rekrutiert werden. Dieses &quot;monumentale Unterfangen&quot; m\u00fcsse innerhalb von Wochen laufen, sagte Cuomo. Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat sind die Zahlen der neu Infizierten und ins Krankenhaus Eingelieferten zuletzt deutlich zur\u00fcckgegangen. Cuomo warnte bei einer graduellen Lockerung der Ausgangssperren aber vor einer erneuten Explosion der F\u00e4lle.<\/p>\n<h3>WHO: Westeuropa steht gut da<\/h3>\n<p>18.45 Uhr: Westeuropa steht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gut da. &quot;Bei den Epidemien in Westeuropa sehen wir Stabilit\u00e4t oder einen absteigenden Trend&quot;, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Bei der Aufhebung von Ma\u00dfnahmen wie Ausgangsbeschr\u00e4nkungen, die die Ausbreitung des Virus erfolgreich verlangsamt h\u00e4tten, sei aber Vorsicht geboten, warnte Tedros. &quot;Epidemien k\u00f6nnen leicht wieder aufflammen.&quot;<\/p>\n<p>Die Lage in Osteuropa, in Afrika, Zentral- und S\u00fcdamerika sei hingegen Besorgnis erregend, sagte Tedros: &quot;Die meisten L\u00e4nder sind bei der Epidemie weiterhin im fr\u00fchen Stadium.&quot; Zwar h\u00e4tten Dreiviertel aller L\u00e4nder Pl\u00e4ne entwickelt, wie sie mit einem Ausbruch umgehen. Aber weniger als die H\u00e4lfte habe Pl\u00e4ne f\u00fcr die Verhinderung weiterer Ansteckungen und ad\u00e4quate Hygienevorschriften oder Informationskampagnen. In einigen L\u00e4ndern, die fr\u00fch betroffen waren, verbreite sich das Virus wieder.<\/p>\n<h3>Russischer Sportler l\u00e4uft 100 Kilometer um sein Bett herum<\/h3>\n<p>18.05 Uhr: Neun Monate trainierte L\u00e4ufer Dimitrij Jakuchnyj aus dem Fernen Osten Russlands aus der Region Primorje. Er wollte Anfang April am Marathon Des Sables durch die Sahara in Marokko teilnehmen, in sieben Tagen 250 Kilometer durch die W\u00fcste laufen. Doch daraus wurde nichts, die Veranstaltung wurde wegen des Coronavirus verschoben und Jakuchnyj muss wie alle Russen zu Hause in Isolation bleiben. Sport drau\u00dfen ist nicht erlaubt.<\/p>\n<p>Jakuchnyj l\u00e4uft trotzdem &#8211; und das in seinem Schlafzimmer, das gerade so viel Platz zul\u00e4sst, um das Bett zu umrunden, wie Videoaufnahme auf Instagram zeigen. 100 Kilometer lief er so in zehn Stunden und 19 Minuten. Immer um das Bett herum. Alle zehn Kilometer wechselte er die Richtung, alle Stunde \u00fcbertrug er live auf Instagram seinen &quot;Kreis-Marathon&quot;, bei dem manch einem schon beim Zugucken schwindelig wurde. Seine Frau und zwei Kinder feuerten ihn dabei an, versorgten ihn mit Getr\u00e4nken, Bananen, Gurke und Apfelsinen. Im September hofft er nun in der W\u00fcste laufen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Hamburger Gericht kippt 800-Quadratmeter-Grenze f\u00fcr Einzelhandel<\/h3>\n<p>18.00 Uhr: Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die in der Hansestadt zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie angeordnete Schlie\u00dfung von L\u00e4den mit mehr als 800 Quadratmeter Verkaufsfl\u00e4che f\u00fcr unzul\u00e4ssig erkl\u00e4rt. Es liege &quot;keine gesicherte Tatsachenbasis&quot; f\u00fcr die Argumentation des Senats vor, dass von gr\u00f6\u00dferen Verkaufsfl\u00e4chen allein eine h\u00f6here &quot;Anziehungskraft&quot; ausgehe, erkl\u00e4rte das Gericht. Diese folge vielmehr &quot;aus der Attraktivit\u00e4t des Warenangebots&quot;.<\/p>\n<p>Der notwendige <strong>Infektionsschutz<\/strong> lie\u00dfe sich <strong>in gr\u00f6\u00dferen Gesch\u00e4ften &quot;ebenso gut wie oder sogar besser als in kleineren Einrichtungen einhalten<\/strong>&quot;, erkl\u00e4rte das Gericht. Es k\u00f6nne nicht nachvollziehen, warum allein die \u00d6ffnung gr\u00f6\u00dferer Verkaufsfl\u00e4chen von mehr als 800 Quadratmetern mehr Menschen in die Innenstadt oder den \u00f6ffentlichen Nahverkehr locken sollte.<\/p>\n<p>Mit dem Beschluss habe das Gericht einem Eilantrag eines Sportgesch\u00e4fts in der Innenstadt stattgegeben, teilte ein Sprecher mit. Der Senat habe aber bereits Beschwerde dagegen beim Hamburgischen Oberverwaltungsgericht eingereicht &#8211; und beantragt, dass es bis zu einer Entscheidung bei der Reglung bleiben solle. (<em>Aktenzeichen: 3 E 1675\/20<\/em>)<\/p>\n<h3>Maskenlieferung in Sachsen-Anhalt angekommen<\/h3>\n<p>17.50 Uhr: Aus China sind in Sachsen-Anhalt 100.000 Schutzmasken f\u00fcr medizinisches Personal eingetroffen. Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff (CDU) hatte zuvor pers\u00f6nlich dem chinesischen Vizepr\u00e4sidenten Wang Qishan geschrieben und um Unterst\u00fctzung gebeten.<\/p>\n<h3>Verkehrsminister empfiehlt Masken in Fernz\u00fcgen und im Flugzeug<\/h3>\n<p>17.45 Uhr: In allen Bundesl\u00e4ndern werden Masken beim Einkaufen oder im Nahverkehr in den kommenden Tagen verpflichtend. Das haben die Bundesl\u00e4nder nach und nach entschieden, nachdem sie sich mit dem Bund nicht auf eine gemeinsame Linie einigen konnten. Was Masken im Fernverkehr und in Flugzeugen anbelangt, muss es Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer nun erneut bei einer Empfehlung belassen. Er pers\u00f6nlich sei zwar <strong>f\u00fcr eine Maskenpflicht<\/strong>, sagte der CSU-Politiker. Er machte aber deutlich, dar\u00fcber werde noch beraten. Seiner Ansicht nach sollten Passagiere im Flugzeug oder in den IC- und ICE-Z\u00fcgen dennoch bereits eine Alltagsmaske tragen.<\/p>\n<h3>Jugendherbergen bitten um Staatshilfe<\/h3>\n<p>17.35 Uhr: Wegen fehlender G\u00e4ste leiden auch die Jugendherbergen &#8211; und fordern Unterst\u00fctzung des Staats. Die Politik \u00fcberlasse die gemeinn\u00fctzigen Betriebe &quot;in den meisten Bundesl\u00e4ndern bislang ohne wirksamen Schutz sich selbst&quot;, hei\u00dft es in einer Petition des Jugendherbergswerks (DJH). Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Julian Schmitz teilte mit: Sollte die staatliche Hilfe auch weiterhin ausbleiben, &quot;steht das DJH nach 111 Jahren seines Bestehens <strong>vor einer mehr als unsicheren Zukunft<\/strong>&quot;.<\/p>\n<h3><strong>Nibelung<\/strong>en-Festspiele in Worms abgesagt<\/h3>\n<p>17.30 Uhr: Die Nibelungen-Festspiele in Worms fallen 2020 aus. &quot;Die geplante Inszenierung &quot;Hildensaga. Ein K\u00f6niginnendrama&quot; wird in das Jahr 2022 verschoben&quot;, teilten die Organisatoren in Rheinland-Pfalz mit. F\u00fcr 2021 schreibt der Georg-B\u00fcchner-Preistr\u00e4ger Lukas B\u00e4rfuss ein St\u00fcck \u00fcber den Reformator Martin Luther. Hintergrund f\u00fcr die Entscheidung ist das von Bund und L\u00e4ndern beschlossene Verbot von Gro\u00dfveranstaltungen bis vorerst 31. August. Die Nibelungen-Festspiele finden seit 2002 vor dem Wormser Dom statt.<\/p>\n<h3>Bundeswehr unterst\u00fctzt Pflegeheime &#8211; und will wieder selbst Medikamente herstellen<\/h3>\n<p>17.05 Uhr: Wegen vieler Corona-F\u00e4lle in Hamburger Pflegeheimen werden die Einrichtungen ab sofort von Soldaten unterst\u00fctzt. 52 Bundeswehrangeh\u00f6rige st\u00fcnden daf\u00fcr bereit, teilte Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Pr\u00fcfer-Storcks mit. Sie wurden der SPD-Politikerin zufolge im Rahmen der Amtshilfe angefordert.<\/p>\n<p>Zehn Soldaten h\u00e4tten eine spezielle Sanit\u00e4tsausbildung, die anderen w\u00fcrden als &quot;<strong>Helfer in Uniform<\/strong>&quot; nicht-pflegerische Aufgaben \u00fcbernehmen und auf diese Weise das Pflegepersonal sp\u00fcrbar entlasten, hie\u00df es. Aktuell sind nach Beh\u00f6rdenangaben in 32 der rund 150 Hamburger Pflegeheime insgesamt 325 Bewohner positiv getestet worden. In 14 Einrichtungen gibt es jeweils mehr als f\u00fcnf Covid-19-Erkrankungen.<\/p>\n<p>Die Pflegeeinrichtungen seien durch das Coronavirus besonders bedroht, sagte die Senatorin. Zudem sei das Personal unter anderem durch Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen und Krankheitsausf\u00e4lle reduziert. &quot;Jede helfende Hand wird dort gebraucht.&quot;<\/p>\n<p>Der oberste Arzt der Bundeswehr hat derweil eine R\u00fcckkehr zur Eigenproduktion von Medikamenten bei den Streitkr\u00e4ften gefordert. &quot;<strong>Nach dem Kalten Krieg<\/strong> wurde aus betriebswirtschaftlichen Gr\u00fcnden darauf weitgehend <strong>verzichtet<\/strong>&quot;, sagte der Inspekteur des Sanit\u00e4tsdienstes, Ulrich Baumg\u00e4rtner. &quot;Man ging davon aus, eine st\u00e4ndige Marktverf\u00fcgbarkeit der notwendigen Produkte zu haben und g\u00fcnstiger auf dem zivilen Weltmarkt einkaufen zu k\u00f6nnen.&quot; In Zeiten der Corona-Pandemie zeige sich aber schmerzlich der Mangel bestimmter Arzneien: &quot;<strong>In der Krise stehen wir bei ihrer Beschaffung in Konkurrenz mit der ganzen Welt<\/strong>.&quot;<\/p>\n<p>&quot;Wir m\u00fcssen f\u00fcr die dringend notwendige Versorgung unserer Soldaten umdenken und auch bestimmte Basismedikamente wieder selbst herstellen&quot;, forderte der 59-j\u00e4hrige Generaloberstabsarzt. Bestimmte Arzneimittel und auch Schutzausr\u00fcstungen f\u00fcr Pandemien m\u00fcsse die Bundeswehr wieder in gr\u00f6\u00dferem Stil einlagern k\u00f6nnen, um besser f\u00fcr Krisen gewappnet zu sein. &quot;Ziel muss daher der Aufbau einer robusten F\u00e4higkeit zur Herstellung von Arzneimitteln durch eigene Herstellungsst\u00e4tten sein&quot;, sagte Baumg\u00e4rtner. &quot;Diesen dringend n\u00f6tigen Dreiklang haben wir in der Corona-Krise identifiziert.&quot;<\/p>\n<h3>Schl\u00e4gerei wegen Corona-Auflagen im Supermarkt<\/h3>\n<p>16.50 Uhr: Weil ein Kunde sich nicht an die Sicherheitsauflagen eines Supermarkts zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie halten wollte, ist es in Neuwied zu einer Schl\u00e4gerei gekommen. Der Kunde habe am Dienstagabend <strong>ohne Einkaufswagen den Laden betreten<\/strong> wollen, teilte die Polizei mit. Ein Sicherheitsmitarbeiter stellte sich ihm in den Weg und forderte ihn auf, einen Wagen mitzunehmen. Stattdessen aber schob der Kunde den Mitarbeiter zur Seite. Hieraus entwickelte sich schlie\u00dflich ein Faustkampf. Dritte mussten die Kontrahenten trennen.<\/p>\n<h3>Drosten kritisiert volle Shoppingmalls: Spielr\u00e4ume nicht ausreizen<\/h3>\n<p>16.30 Uhr: Deutschland schl\u00e4gt sich im europaweiten Vergleich bislang wacker. Doch die bisherigen Erfolge bei der Corona-Eind\u00e4mmung sind dem Virologen Christian Drosten zufolge in Gefahr. Die Situation k\u00f6nnte entgleiten. Er bedauere es derzeit &quot;so sehr zu sehen, dass wir gerade dabei sind, vielleicht diesen Vorsprung hier komplett zu verspielen&quot;, sagte der Leiter der Virologie der Charit\u00e9 im NDR-Podcast. Deutschland z\u00e4hle im internationalen Vergleich zu den erfolgreichsten L\u00e4ndern bei der Pandemie-Bek\u00e4mpfung, weil der Ausbruch sehr fr\u00fch erkannt worden sei.<\/p>\n<p>Drosten kritisierte, dass nun wieder komplette Shoppingmalls voller Menschen seien, weil die einzelnen Gesch\u00e4fte darin kleiner seien als 800 Quadratmeter. &quot;Man muss sich da schon mal fragen, ob das alles noch wirklich sinnvoll ist.&quot; Mit Blick auf Anfragen, die ihn erreichten, warnte er auch vor &quot;Einzelauslegungen&quot; nach den ersten Lockerungen: <strong>&quot;Wenn alle anfangen, sich die eigenen Interpretationsspielr\u00e4ume auszulegen ganz frei, dann starten an vielen Orten in Deutschland pl\u00f6tzlich neue Infektionsketten<\/strong>.&quot;<\/p>\n<p>Es w\u00fcrde ihn dann nicht wundern, wenn man \u00fcber den Mai und in den Juni hinein in pl\u00f6tzlich eine Situation komme, &quot;die wir nicht kontrollieren k\u00f6nnen, wenn wir nicht aufpassen&quot;, sagte Drosten. Es gebe dann viel mehr Startpunkte f\u00fcr das Virus als zu Beginn der Epidemie. Aktuell sei Deutschland in einem sehr fragilen Bereich, sagte Drosten mit Blick auf die zuletzt vom Robert Koch-Institut auf 0,9 gesch\u00e4tzte Reproduktionszahl. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte einen anderen Menschen ansteckt.<\/p>\n<h3>Spahn: Man wird sich &quot;wahrscheinlich viel werden verzeihen m\u00fcssen&quot;<\/h3>\n<p>16.00 Uhr: Die Einschr\u00e4nkungen der Regierungen sind drastisch, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat nun um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese schwierigen politischen Entscheidungen geworben. Der CDU-Politiker sagte im Bundestag, &quot;dass wir miteinander wahrscheinlich viel werden verzeihen m\u00fcssen in ein paar Monaten&quot;. Noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik h\u00e4tten in so kurzer Zeit so tief greifende Beschl\u00fcsse gefasst werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>In den vergangenen Wochen h\u00e4tten alle viel dazugelernt \u00fcber das Virus und Folgen von Entscheidungen, sagte Spahn. Politik, Gesellschaft und Wissenschaft k\u00f6nnten in eine Phase kommen, in der man feststelle, dass man vielleicht an der einen oder anderen Stelle falsch gelegen habe oder etwas korrigieren m\u00fcsse. Er verteidigte zugleich die weitreichenden Kontaktbeschr\u00e4nkungen: &quot;Ich habe noch keine Grippe gesehen, die zu Massengr\u00e4bern in New York gef\u00fchrt hat.&quot;<\/p>\n<h3><strong>Greta Thunberg fordert, &quot;beide Krisen gleichzeitig zu hantieren&quot;<\/strong><\/h3>\n<p>15.35 Uhr: Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg hat dazu aufgerufen, in der Coronakrise auf Wissenschaftler und Experten zu h\u00f6ren. In einem Online-Gespr\u00e4ch, das vom schwedischen Nobelpreismuseum anl\u00e4sslich des Earth Day organisiert wurde, diskutierte sie rund eine Stunde mit dem Potsdamer Klimaforscher Johan Rockstr\u00f6m \u00fcber die Herausforderungen durch das Coronavirus.<\/p>\n<p>&quot;Der heutige Earth Day erinnert uns daran, dass das Klima und die Umwelt weiter in Not sind&quot;, sagte Thunberg. &quot;Wir m\u00fcssen in der Lage sein, mit beiden Krisen gleichzeitig zu hantieren.&quot;<\/p>\n<p>Die 17-J\u00e4hrige stellte fest, dass es in der jetzigen Situation einen gro\u00dfen Willen gebe, das pers\u00f6nliche Leben zu \u00e4ndern. Leider werde die Klimakrise, anders als die aktuelle Coronakrise, nicht als eine unmittelbare Bedrohung aufgefasst. &quot;<strong>Die Klimakrise ist auch eine direkte Bedrohung, mit Folgen f\u00fcr uns und f\u00fcr Menschen in anderen Teilen der Welt<\/strong>.&quot;<\/p>\n<h3>\u00d6konom Felbermayr: Lasten nach Leistungsf\u00e4higkeit verteilen<\/h3>\n<p>15.15 Uhr: \u00d6ffentlich wurde die Forderung einer Mehrwertsteuersenkung f\u00fcr die Gastronomie verbreitet schnell als M\u00f6venpick-Fantasie abgetan. Doch irgendwie wird man dieser von den Einschr\u00e4nkungen besonders betroffenen Branche helfen m\u00fcssen, um eine ungleiche Verteilung der Lasten zu verhindern. Gabriel Felbermayr, Pr\u00e4sident des Kieler Instituts f\u00fcr Weltwirtschaft, warnte: &quot;Es ist unfair, wenn die Lasten der Seuchenbek\u00e4mpfung vor allem jene tragen, die in einer besonders durch Auflagen betroffenen Branche t\u00e4tig sind wie etwa dem Tourismus oder der Gastronomie. Gleichzeitig kommen die Erfolge der Pandemiebek\u00e4mpfung auch jenen zugute, die von den Auflagen nicht betroffen sind und ihr Gesch\u00e4ft normal weiter betreiben k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die gesamte Gesellschaft vom Eind\u00e4mmen des Virus profitiere, tr\u00fcgen die Lasten der Virus-Bek\u00e4mpfung vor allem jene Unternehmen, die von den Auflagen besonders betroffenen sind. Sie drohten \u00fcberschuldet in die Zeit nach der Krise, zu starten was eine Erholung hemmen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftspolitik m\u00fcsse deshalb neben der Schadensbegrenzung der faire Ausgleich zum Ma\u00dfstab werden. Felbermayr forderte einen Lastenausgleich, andernfalls werde &quot;das Eigenkapital vieler Unternehmen stark angegriffen, was sich als schwere Hypothek f\u00fcr einen Aufschwung nach der Krise herausstellen k\u00f6nnte&quot;. Es gebe zwar bereits Hilfsprogramme, aber damit steige meist auch die Verschuldung der Betriebe &#8211; und sie m\u00fcssten gleichzeitig unter einem f\u00fcr sie nicht beherrschbaren Risiko weiterarbeiten.<\/p>\n<p>Die f\u00fcr zus\u00e4tzliche Zahlungen des Staates notwendigen Schulden m\u00fcssten in den Folgejahren durch die Steuerzahler entsprechend den im Steuerrecht etablierten Kriterien abgetragen werden. Felbermayr: &quot;Dann werden die Lasten in erster Linie nach Leistungsf\u00e4higkeit verteilt und nicht nach zuf\u00e4lliger und unverschuldeter Betroffenheit.&quot;<\/p>\n<h3>New York verspricht Parade nach der Pandemie<\/h3>\n<p>14.50 Uhr: Die Mitarbeiter des Gesundheitssystems und die Rettungskr\u00e4fte in New York sollen nach dem Ende der Coronakrise mit einer gro\u00dfen <strong>Konfettiparade <\/strong>gefeiert werden. &quot;Wenn der Tag kommt, an dem wir das vibrierende wundersch\u00f6ne Leben dieser Stadt wieder starten k\u00f6nnen, dann ist <strong>das erste, was wir machen werden<\/strong>, eine Konfettiparade f\u00fcr unsere Gesundheits- und Rettungskr\u00e4fte&quot;, sagte B\u00fcrgermeister Bill de Blasio. &quot;Wir werden diejenigen ehren, die uns gerettet haben.&quot; Er k\u00fcndigte &quot;die gr\u00f6\u00dfte, beste Parade&quot; an, &quot;um unsere Helden zu ehren &quot; und um die &quot;<strong>Wiedergeburt von New York<\/strong>&quot; zu feiern.<\/p>\n<h3>Maskenpflicht &#8211; jetzt auch in Bremen<\/h3>\n<p>14.30 Uhr: In Deutschland soll es bundesweit eine Maskenpflicht zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus geben. Am Mittwoch k\u00fcndigte auch Bremen als letztes Bundesland eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an: Sie solle am Freitag beschlossen werden und ab Montag f\u00fcr den Nahverkehr und das Einkaufen gelten, teilte ein Sprecher der Landesregierung mit. Lesen Sie hier eine \u00dcbersicht zu den Regelungen in den einzelnen L\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Borussia-Dortmund-Spielern werden bei Geisterspielen Fans vermissen<\/h3>\n<p>14.20 Uhr: Borussia Dortmund bef\u00fcrchtet Wettbewerbsnachteile, falls die wegen der Corona-Pandemie ausgesetzte Saison in der Fu\u00dfball-Bundesliga ohne Zuschauer fortgesetzt wird. &quot;Wenn du die \u00fcber 80.000 Fans, alleine die fast 25.000 auf der S\u00fcdtrib\u00fcne, auf einmal nicht mehr in deinem R\u00fccken hast, ist das sicherlich kein Vorteil&quot;, sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung, Sebastian Kehl, der &quot;Sport Bild&quot;.<\/p>\n<p>Der gegenw\u00e4rtige Tabellenzweite ist in dieser Spielzeit bislang die heimst\u00e4rkste Mannschaft und hat vor eigenem Publikum auch die meisten Tore aller Konkurrenten erzielt. Die sogenannte Gelbe Wand auf der gr\u00f6\u00dften Stehplatztrib\u00fcne Europas gilt als besonders laut. Das sieht auch Nationalspieler Emre Can so: &quot;Es ist jetzt kein Vorteil f\u00fcr uns, dass wir ohne Zuschauer spielen m\u00fcssen &#8211; da muss man ehrlich sein&quot;, sagte der 26-J\u00e4hrige. Trainer Lucien Favre sagt dazu: &quot;Wir m\u00fcssen mit der Situation gut umgehen wie Profis.&quot;<\/p>\n<h3>Nordrhein-Westfalen ermittelt wegen Betrugsverdachts bei Corona-Hilfen<\/h3>\n<p>14.00 Uhr: Die Staatsanwaltschaften Essen und Duisburg haben Ermittlungen wegen Betrugsverdachts im Zusammenhang mit Corona-Soforthilfen f\u00fcr Selbstst\u00e4ndige und Kleinunternehmer aufgenommen. Die Beh\u00f6rden in Nordrhein-Westfalen seien von Banken \u00fcber &quot;unplausible Eing\u00e4nge von Hilfsgeldern auf Konten von Kunden&quot; informiert worden, sagte die Essener Oberstaatsanw\u00e4ltin Anette Milk. Es habe sich zun\u00e4chst um etwa ein Dutzend F\u00e4lle gehandelt, die jetzt gepr\u00fcft w\u00fcrden. Die Ermittler gingen dem Verdacht des Subventionsbetrugs nach. Die Staatsanwaltschaft Duisburg untersucht nach Angaben einer Sprecherin derzeit acht F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Die F\u00e4lle st\u00fcnden nicht im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen gef\u00e4lschter Antragsseiten, sagte Milk. In diesem Komplex ermittelt die Staatsanwaltschaft K\u00f6ln, ob \u00fcber solche &quot;Fake-Seiten&quot; Gelder an Straft\u00e4ter geflossen sind. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte deshalb die Auszahlung der Hilfen vor\u00fcbergehend eingestellt.<\/p>\n<h3>Auch <strong>Rheinland<\/strong>-Pfalz und Saarland f\u00fchren Maskenpflicht ein<\/h3>\n<p>13.30 Uhr: <strong>Nur noch aus Bremen sind bislang keine Pl\u00e4ne f\u00fcr die Einf\u00fchrung einer Maskenpflicht bekannt.<\/strong> Nach Brandenburg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben heute auch Rheinland-Pfalz und das Saarland eine entsprechende Verordnung angek\u00fcndigt. Sie gelte vom kommenden Montag an f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Nahverkehr und Eink\u00e4ufe in Gesch\u00e4ften, teilten die Regierungssprecher der beiden L\u00e4nder mit.<\/p>\n<h3>Schwedische Prognose \u00fcber 600.000 Ansteckungen in Stockholm zur\u00fcckgezogen<\/h3>\n<p>13.15 Uhr: Die schwedische Gesundheitsbeh\u00f6rde Folkh\u00e4lsomyndigheten hat mit einer neuen Studie f\u00fcr Aufregung gesorgt. Jeder dritte Einwohner Stockholms k\u00f6nnte sich demnach dem Sender SVT zufolge bereits bis zum 1. Mai mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben, die Modellrechung gehe von 600.000 Ansteckungen aus.<\/p>\n<p>Der schwedischen Zeitung &quot;Aftonbladet&quot; zufolge ist unter Medizinern bereits von Anzeichen von Herdenimmunit\u00e4t die Rede. Die Gesundheitsbeh\u00f6rde hat die gestern ver\u00f6ffentlichte Prognose nun pl\u00f6tzlich wieder vom Netz genommen. &quot;Wir haben Fehler im Bericht festgestellt&quot;, schreibt Folkh\u00e4lsomyndigheten am Mittag auf Twitter. Im Moment gingen die Verfasser das Material erneut durch, der Bericht solle anschlie\u00dfend schnellstm\u00f6glich erneut hochgeladen werden.<\/p>\n<p>Die Studie enth\u00e4lt schwedischen Medienberichten zufolge ein mathematisches Modell zur Ausbreitung des Virus in der Region Stockholm. Es gehe auf die sogenannte Stockholm-Studie zur\u00fcck, bei der 700 Einwohner nach dem Zufallsprinzip getestet worden waren.<\/p>\n<p>In Schweden hatte die Kritik am Sonderweg des Landes in der Coronakrise zuletzt stark zugenommen. Statt Isolation anzuordnen, appellierte man in dem skandinavischen Land blo\u00df ans Gewissen der B\u00fcrger. Doch zuletzt hatten sich 22 Wissenschaftler nach steigenden Fall- und Todeszahlen in einem in der Zeitung &quot;Dagens Nyheter&quot; ver\u00f6ffentlichten Brief gegen die Strategie des staatlichen Chefepidemiologen Anders Tegnell gewandt.<\/p>\n<h3>Selbst gen\u00e4hter Mundschutz: Mit Stoff, Draht und N\u00e4hmaschine<\/h3>\n<p>12.28: Bei Ihnen gilt Maskenpflicht, Sie haben aber keinen passenden Mundschutz mehr ergattert? Zur Not k\u00f6nnen Sie eine Behelfsvariante selbst n\u00e4hen. So geht&#039;s:<\/p>\n<h3>\u00c4rger auf Mallorca \u00fcber Briefe deutscher Finca-Besitzer<\/h3>\n<p>12.20 Uhr: Auf Sylt und anderen Orten innerhalb Deutschlands versuchen Ferienhausbesitzer und Touristen l\u00e4ngst mit allerlei Tricks das Betretungsverbot f\u00fcr Urlaubsziele zu umgehen und prozessieren vor Gericht. Nun haben Dutzende von deutschen Immobilienbesitzern auch auf Mallorca f\u00fcr Unruhe gesorgt.<\/p>\n<p>In Briefen an die Regionalregierung bestehen sie darauf, trotz der Corona-Einschr\u00e4nkungen auf die spanische Insel gelassen zu werden, wie Medien unter Berufung auf die Regionalregierung der Balearen berichteten. Deren Ministerpr\u00e4sidentin Francina Armengol wies die Forderung zur\u00fcck. Die in Spanien geltenden Regeln, die das Aufsuchen des Zweitwohnsitzes untersagen, m\u00fcssten f\u00fcr alle B\u00fcrger unabh\u00e4ngig von ihrer Nationalit\u00e4t gelten.<\/p>\n<p>Insgesamt erhielt die Regionalregierung in Palma nach eigenen Angaben rund 200 Briefe sehr \u00e4hnlichen Inhalts. Darin hei\u00dft es, man habe &quot;ernste Zweifel an der Rechtssicherheit in Spanien&quot;. Armengol wurde aufgerufen, das &quot;Vertrauen der Investoren nicht zu zerst\u00f6ren&quot; und darauf hinzuwirken, dass die Balearen von der Verl\u00e4ngerung der Ausgangssperre bis zum 9. Mai ausgenommen werden. Es sei ein &quot;klarer Versto\u00df&quot; gegen die spanische Verfassung, Menschen zu verwehren, ihr Eigentum zu betreten, aber gleichzeitig Steuern zu verlangen.<\/p>\n<h3>Nordrhein-Westfalen f\u00fchrt nun ebenfalls Maskenpflicht ein<\/h3>\n<p>12.10 Uhr: Da waren es nur noch drei: Mit Nordrhein-Westfalens Ank\u00fcndigung, ebenfalls eine landesweite Maskenpflicht zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus einzuf\u00fchren, haben lediglich Bremen, Rheinland-Pfalz und das Saarland bislang keine vergleichbare Regelung vorgestellt. In Nordrhein-Westfalen soll von kommenden Montag an das Tragen einer Maske beim Einkaufen sowie in Bussen und Bahnen verpflichtend sein, wie die Landesregierung mitteilte.<\/p>\n<h3>Audio-Update am Mittag<\/h3>\n<p>12.00 Uhr: H\u00f6ren Sie hier den Nachrichten\u00fcberblick zu den wichtigsten Corona-Entwicklungen am Mittag:<\/p>\n<h3>Deutschland startet erste klinische Pr\u00fcfung von Impfstoff<\/h3>\n<p>11.45 Uhr: W\u00e4hrend andernorts noch geforscht wird, hat das Paul-Ehrlich-Institut in Deutschland erstmals eine Zulassung f\u00fcr die klinische Pr\u00fcfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen Corona erteilt. Er soll an gesunden Freiwilligen getestet werden.<\/p>\n<h3>Autopsien belegen: Covid-19-Todesf\u00e4lle in den USA schon im Februar<\/h3>\n<p>11.38 Uhr: In den USA sind bereits Wochen vor der offiziellen Registrierung des landesweit ersten Corona-Toten Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Bei der Autopsie von zwei am 6. und am 17. Februar verstorbenen Menschen seien durch das neuartige Coronavirus hervorgerufene Covid-19-Erkrankungen nachgewiesen worden, teilte die Rechtsmedizin des kalifornischen Bezirks Santa Clara nach einer Best\u00e4tigung durch die US-Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC mit. Auch ein Todesfall in Santa Clara vom 6. M\u00e4rz ist demnach auf das neuartige Coronavirus zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>&quot;Diese drei Menschen starben zu Hause zu einer Zeit, als die sehr begrenzten Tests nur \u00fcber die CDC zu bekommen waren&quot;, hob die Gerichtsmedizin hervor. Die CDC habe Corona-Tests damals nur f\u00fcr Menschen vorgesehen, die unmittelbar zuvor auf Reisen waren und wegen Covid-19-Symptomen einen Arzt aufsuchten.<\/p>\n<p>Der erste offizielle Corona-Todesfall in den USA war am 26. Februar aus dem nordwestlichen Bundesstaat Washington gemeldet worden. Experten wiesen darauf hin, dass der insbesondere anfangs gro\u00dfe Mangel an Corona-Tests dazu f\u00fchre, das Ausma\u00df der Pandemie in den Vereinigten Staaten deutlich zu untersch\u00e4tzen. Nach offiziellen Angaben haben sich in den USA bislang mehr als 800.000 Menschen angesteckt. Mehr als 45.000 Infizierte starben &#8211; so viele wie in keinem anderen Land der Welt.<\/p>\n<h3>Niedersachsen f\u00fchrt nun doch Maskenpflicht ein<\/h3>\n<p>11.25 Uhr: Auch in Niedersachsen soll nun eine landesweite Maskenpflicht zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus eingef\u00fchrt werden. Vom kommenden Montag an solle das Tragen einer Maske im Nahverkehr und im Einzelhandel Pflicht werden, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil hatte zuvor das Verfahren kritisiert. In der ZDF-Sendung &quot;Markus Lanz&quot; sagte der SPD-Politiker: &quot;Wir hatten das eigentlich im Rahmen der Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4che vorgesehen. Da wollten wir von uns aus wissen, wie es insgesamt weitergehen soll und auf dieser Grundlage unsere L\u00e4nder-Entscheidung treffen.&quot; Nachdem es zur Maskenfrage dort jedoch keine Einigung gegeben hatte, haben mit Niedersachsen nun bereits 12 von 16 Bundesl\u00e4ndern eigene Regelungen angek\u00fcndigt oder bereits eingef\u00fchrt.<\/p>\n<h3>Reitturnier CHIO abgesagt<\/h3>\n<p>11.18 Uhr: Das bedeutendste Reitturnier der Welt, der CHIO in Aachen, f\u00e4llt wegen der Coronavirus-Pandemie 2020 aus. Urspr\u00fcnglich sollte es vom 29. Mai bis zum 7. Juni stattfinden. &quot;Die Gesundheit der Menschen steht \u00fcber allem&quot;, sagte Frank Kemperman, der Vorstandsvorsitzende des Aachen-Laurensberger Rennvereins. Es ist die erste Absage des Turniers nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Nach Angaben der Veranstalter kommen j\u00e4hrlich an zehn Tagen etwa 350.000 Besucher nach Aachen<\/p>\n<h3>Zeitung: R\u00fccklagen der Arbeitsagentur durch Kurzarbeit bedroht<\/h3>\n<p>11.10 Uhr: Hunderttausende Betriebe haben bereits Kurzarbeit angemeldet. Sollte daher die Zahl der Kurzarbeiter dieses Jahr in der Spitze auf acht Millionen und im Jahresdurchschnitt auf 2,6 Millionen steigen, w\u00e4re die R\u00fccklage der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit einem Bericht des &quot;Handelsblatts&quot; zufolge nicht mehr ausreichend. Das Blatt beruft sich auf eine Aufstellung der N\u00fcrnberger Beh\u00f6rde f\u00fcr die Ausschusssitzungen des Verwaltungsrats am 2. und 3. April. Bei dem genannten Anstieg m\u00fcsste der Bund der Bundesarbeitsagentur schon dieses Jahr ein Darlehen von vier Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung stellen. Sollte es bei weniger Kurzarbeitern bleiben, w\u00fcrde das Geld jedoch ausreichen. Von den aktuellen Reserven von knapp 26 Milliarden Euro blieben dem Bericht zufolge bei 1,1 Millionen Kurzarbeitern im Jahresdurchschnitt und 3,4 Millionen in der Spitze noch rund 14 Milliarden Euro \u00fcbrig, auch bei kurzzeitig f\u00fcnf Millionen Kurzarbeitern und 1,5 Millionen im Jahresdurchschnitt blieben noch mehrere Milliarden Euro Puffer.<\/p>\n<h3>Brandenburg erw\u00e4gt jetzt doch Maskenpflicht<\/h3>\n<p>10.55 Uhr: Wegen des gemeinsamen Verkehrsverbunds mit Berlin erw\u00e4gt Brandenburg nun ebenfalls eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Innenminister Michael St\u00fcbgen (CDU) k\u00fcndigte im Innenausschuss des Landtags einen entsprechenden Kabinettsbeschluss an. Die gr\u00fcne Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher forciert laut &quot;M\u00e4rkischer Allgemeiner&quot; die \u00c4nderung. <strong>Es k\u00e4me sonst zu der kuriosen Situation, dass Brandenburger, die mit der S-Bahn nach Berlin fahren, mitten im Zug eine Maske aufsetzen m\u00fcssten<\/strong>.<\/p>\n<h3>Schausteller fordern Rettungsschirm nach Oktoberfest-Absage<\/h3>\n<p>10.45 Uhr: Die Entscheidung, das Oktoberfest 2020 ausfallen zu lassen, hat die Schausteller hart getroffen. &quot;Das ist ein Totalausfall und wir bef\u00fcrchten nun einen Dominoeffekt&quot;, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Schaustellerbunds, Albert Ritter, dem Sender Bayern 2. Die finanzielle Lage sei dramatisch. &quot;Wenn von staatlicher Seite ein Berufsaus\u00fcbungsverbot ausgesprochen wird, dann muss auch von staatlicher Seite geholfen werden.&quot;<\/p>\n<p>Ritter forderte zudem zu pr\u00fcfen, ob kleinere Volksfeste in der zweiten Jahresh\u00e4lfte stattfinden k\u00f6nnten. &quot;Die kleine Familien-Kirmes, irgendwo auf dem Lande, kann man nicht mit einem riesengro\u00dfen Volksfest vergleichen.&quot; F\u00fcr die Absage der Wiesn zeigte er aber auch Verst\u00e4ndnis: &quot;Wir sind veranwortungsvoll.&quot;<\/p>\n<h3>Werden B\u00fcrger mit der Maskenpflicht allein gelassen?<\/h3>\n<p>10.05 Uhr: Auf Bundesebene konnte man sich nicht einigen, nun f\u00fchren zehn Bundesl\u00e4nder im Alleingang eine Maskenpflicht ein &#8211; oder haben sie bereits eingef\u00fchrt. Diese Verpflichtungen zum Tragen von Masken kann jedoch zu Problemen f\u00fchren, wo doch Schutzausr\u00fcstung selbst f\u00fcr das medizinische Personal knapp ist.<\/p>\n<p>Zwar sind neben OP-Masken auch selbst gen\u00e4hte Stoffmasken oder \u00fcber das Gesicht gezogene Schals und T\u00fccher als Bedeckung m\u00f6glich. Patientensch\u00fctzer fordern dennoch Unterst\u00fctzung bei der Beschaffung. &quot;Bund, L\u00e4nder und Gemeinden lassen offen, woher der Mund-Nasen-Schutz kommen soll&quot;, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. &quot;Es ist unverantwortlich, die B\u00fcrger in dieser Frage im Stich zu lassen. Das treibt die Menschen in die H\u00e4nde von Gesch\u00e4ftemachern.&quot;<\/p>\n<p>Brysch forderte mit Blick auf sogenannte OP-Masken: &quot;Um die Hoch-Risikogruppe der sechs Millionen Pflegebed\u00fcrftigen und Schwerkranken ausreichend sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Krankenkassen den Vertrieb und die Bezahlung von Mund-Nasen-Schutz sofort selbst \u00fcbernehmen.&quot; Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sei gefordert, dies gesetzlich zu regeln.<\/p>\n<p>Brysch kritisierte, die Pflicht, eine Maske zu tragen, mache ein knappes Gut auch noch knapper. Er verwies darauf, dass etwa in einer Apotheke 50 OP-Masken zum Preis von 58 Euro angeboten w\u00fcrden &#8211; obwohl sie einst Centartikel gewesen seien.<\/p>\n<h3>Corona-Massenimpfung schon im Oktober?<\/h3>\n<p>09.35 Uhr: Martin Bachmann vom Universit\u00e4tsspital Bern hat nach eigenen Angaben einen viel versprechenden Impfstoff-Kandidaten gegen die durch das neuartige Coronavirus ausgel\u00f6ste Lungenkrankheit Covid-19 entwickelt. Der Schweizer Immunologe hofft, dass das Pr\u00e4parat nach erfolgreichen Pr\u00fcfungen m\u00f6glicherweise noch in diesem Jahr zum Einsatz kommen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bachmann will die n\u00f6tigen Studien und Genehmigungsverfahren so schnell durchlaufen, dass er schon im Oktober Massenimpfungen in der Schweiz f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt. Die Aufsichtsbeh\u00f6rde Swissmedic best\u00e4tigte Gespr\u00e4che mit Bachmann und anderen Forschern, die an Wirkstoffen gegen Sars-CoV-2 arbeiten.<\/p>\n<p>&quot;Der Zeitplan ist \u00e4u\u00dferst optimistisch, aber er ist nicht komplett an den Haaren herbeigezogen&quot;, sagte Swissmedic-Sprecher Lukas Jaggi der Nachrichtenagentur dpa. &quot;Angesichts der Dringlichkeit, die die Coronavirus-Pandemie mit sich bringt, sprechen wir beim Zulassungsverfahren von Wochen, nicht von Monaten.&quot; Wenn alle Zulassungsvoraussetzungen erf\u00fcllt w\u00fcrden, sei eine Entscheidung vor Ende des Jahres m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Eine erste kleine Erprobung am Menschen &#8211; eine sogenannte Phase-I-Studie &#8211; soll Bachmann zufolge im Juli starten. An nur wenigen Teilnehmern wird dabei zun\u00e4chst die Sicherheit und allgemeine Vertr\u00e4glichkeit getestet. Bachmann setzt auf ein Verfahren mit viren\u00e4hnlichen Partikeln, die im K\u00f6rper eine Abwehrreaktion auf den neuen Erreger ausl\u00f6sen sollen. Damit w\u00e4re das Immunsystem gewappnet, im Ernstfall bei einer Infektion die eindringenden Viren erfolgreich abzuwehren. Mit viren\u00e4hnlichen Partikeln funktionieren auch die Impfstoffe gegen das Papilloma-Virus (HPV), das Geb\u00e4rmutterhalskrebs ausl\u00f6sen kann, und Hepatitis.<\/p>\n<p>&quot;Wir halten uns an alle Auflagen, wir beschleunigen die Prozesse nur&quot;, sagte Bachmann zum Verfahren. Der Swissmedic-Sprecher best\u00e4tigte, dass in begr\u00fcndeten F\u00e4llen, etwa wenn es um lebensbedrohliche Krankheiten wie Covid-19 gehe, befristete Zulassungen schon vor Abschluss der klinischen Studien erteilt werden k\u00f6nnten. Auch die Studien selbst m\u00fcssen aber genehmigt werden. Das allein brauche zwar sonst Wochen, k\u00f6nne aber in dieser besonderen Situation innerhalb von Tagen erfolgen.<\/p>\n<p>Erst die Studienergebnisse der insgesamt drei Phasen allerdings werden zeigen, ob sich der Impfstoff-Kandidat als hinreichend wirksam erweist &#8211; und ob er frei von nicht akzeptablen oder gar gef\u00e4hrlichen Nebenwirkungen ist. <\/p>\n<h3>Kinderhilfswerk fordert Wieder\u00f6ffnung von Spielpl\u00e4tzen &#8211; oder Alternativen<\/h3>\n<p>09.03 Uhr: Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert, dass die Spielpl\u00e4tze in Deutschland schrittweise wieder aufgemacht werden. Denkbar sei es, zun\u00e4chst mit gro\u00dfen, weitl\u00e4ufigen Spielpl\u00e4tzen zu beginnen, hie\u00df es in einer Mitteilung. Dabei sollte in enger Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut vorgegangen werden, besonders wenn es um die Gefahr von m\u00f6glichen Infektionen \u00fcber Oberfl\u00e4chen von Spielger\u00e4ten gehe.<\/p>\n<p>Sollte eine \u00d6ffnung aus Infektionsschutzgr\u00fcnden weiterhin nicht m\u00f6glich sein, m\u00fcssten Alternativen angeboten werden, beispielsweise Sondernutzungszeiten f\u00fcr \u00fcberf\u00fcllte Parkanlagen f\u00fcr Familien mit Kindern. &quot;Insbesondere f\u00fcr Familien in beengten Wohnverh\u00e4ltnissen ohne Ausweichm\u00f6glichkeiten in den eigenen Garten oder auf andere Spielfl\u00e4chen sowie in stark verdichteten Innenstadtquartieren ohne ausreichende Freifl\u00e4chen im Wohnumfeld ist die Situation inzwischen sehr angespannt&quot;, sagte Holger Hofmann, Bundesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Kinderhilfswerks.<\/p>\n<h3>Krankenkassen wollen Sonderpr\u00e4mie f\u00fcr Altenpflegekr\u00e4fte nicht zahlen<\/h3>\n<p>08.54 Uhr: Die geplante Corona-Sonderpr\u00e4mie von 1500 Euro f\u00fcr Altenpflegekr\u00e4fte wackelt. Bei den Krankenkassen gibt es massiven Widerstand gegen eine Finanzierung durch die beitragsfinanzierte Pflegeversicherung, wie die &quot;Frankfurter Allgemeine Zeitung&quot; (FAZ) berichtete. &quot;Es kann nicht sein, dass allein die Beitragszahler hierf\u00fcr aufkommen m\u00fcssen&quot;, sagte die Vorstandsvorsitzende des Ersatzkassen-Verbands VDEK, Ulrike Elsner. Auch der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbands, Martin Litsch, sieht Politik und Steuerzahler anstelle der Sozialversicherung in der Pflicht.<\/p>\n<p>&quot;Die symbolische Anerkennung f\u00fcr systemrelevante Berufsgruppen, die jetzt in Coronakrise verst\u00e4rkt gefordert sind, muss deshalb vom Bund oder von den L\u00e4ndern kommen, etwa \u00fcber zweckgebundene Zusch\u00fcsse f\u00fcr die Soziale Pflegeversicherung&quot;, sagte Litsch der Zeitung.<\/p>\n<p>Vertreter von Pflegeeinrichtungen hatten bisher erwartet, dass die Heimbetreiber die Auszahlung von Pr\u00e4mien an ihre Pflegekr\u00e4fte sofort mit den Pflegekassen abrechnen k\u00f6nnten, wie die &quot;FAZ&quot; weiter berichtete. In ersten \u00c4u\u00dferungen von Anfang April habe der zust\u00e4ndige GKV-Spitzenverband, die Dachorganisation der Gesetzlichen Krankenversicherung, diesen Eindruck erweckt und war daf\u00fcr unter anderem vom Parit\u00e4tischen Wohlfahrtsverband gelobt worden.<\/p>\n<p>Die Gesamtkosten einer Pr\u00e4mie von 1500 Euro je Altenpflegekraft werden von den Krankenkassen auf rund eine Milliarde Euro gesch\u00e4tzt. Ohne eine eigene Finanzierungsregelung m\u00fcssten die Pr\u00e4mien voraussichtlich gro\u00dfenteils von den Pflegebed\u00fcrftigen \u00fcber h\u00f6here Zuzahlungen getragen werden.<\/p>\n<p>Eine noch unver\u00f6ffentlichte Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), die der &quot;FAZ&quot; vorlag, beziffert die voraussichtlichen Mehrkosten pro Kopf: &quot;Damit entst\u00fcnden pro Pflegebed\u00fcrftigem in der ambulanten Pflege im Durchschnitt einmalig zus\u00e4tzliche Kosten von etwa 355 Euro, pro Pflegebed\u00fcrftigem im Pflegeheim im Durchschnitt rund 980 Euro.&quot;<\/p>\n<h3>Peking versch\u00e4rft Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p>08.51 Uhr: Die chinesische Hauptstadt Peking hat ihre Ma\u00dfnahmen gegen eine Einschleppung des Coronavirus erneut versch\u00e4rft. Wie die Beh\u00f6rden mitteilten, m\u00fcssen sich Menschen, die in die Stadt kommen, nach einer zweiw\u00f6chigen Quarant\u00e4ne nun zus\u00e4tzlich eine Woche in &quot;h\u00e4usliche Beobachtung&quot; begeben. Damit d\u00fcrfen R\u00fcckkehrer f\u00fcr insgesamt drei Wochen nicht am \u00f6ffentlichen Leben teilnehmen.<\/p>\n<p>China hat das Virus den eigenen Angaben zufolge weitgehend unter Kontrolle, ist aber besorgt \u00fcber den Zustrom von Reisenden, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Dabei handelt es sich so gut wie ausschlie\u00dflich um Chinesen, die in die Heimat zur\u00fcckkehren. Ausl\u00e4nder d\u00fcrfen derzeit nicht in die Volksrepublik einreisen, weil bestehende Visa und Aufenthaltsgenehmigungen ausgesetzt wurden.<\/p>\n<p>Nach einer Erkl\u00e4rung des chinesischen Au\u00dfenministeriums wurde der Pekinger Stadtteil Chaoyang am Dienstag in einer \u00dcberwachungsapp als landesweit einziges &quot;Hochrisikogebiet&quot; eingestuft. Zu der Einstufung sei es gekommen, nachdem ein neues Infektionscluster entdeckt wurde. Ein R\u00fcckkehrer hatte demnach drei Familienangeh\u00f6rige angesteckt.<\/p>\n<p>Die nationale Gesundheitskommission meldete am Mittwoch 30 neue Infektionen, darunter 23 &quot;importierte&quot; F\u00e4lle mit Sars-CoV-2 bei Reisenden und sieben neue lokale Ansteckungen. In China haben sich nach diesen Angaben bislang mehr als 82.000 Menschen infiziert, von denen rund 77.000 inzwischen genesen seien. Zuletzt hatte es internationale Kritik an der Regierung in Peking gegeben, weil die chinesischen Beh\u00f6rden die Todeszahlen in der Provinz Wuhan drastisch nach oben korrigiert hatten.<\/p>\n<h3>Apotheken verbuchen deutliches Umsatzplus im Februar<\/h3>\n<p>08.38 Uhr: Im Zuge der Corona-Pandemie steigen die Erl\u00f6se von Apotheken in Deutschland. &quot;Sie k\u00f6nnen neben Medikamenten auch Ums\u00e4tze mit Desinfektionsmitteln, kosmetischen Produkten oder mit Atemschutzmasken erzielen&quot;, teilte das Statistische Bundesamt mit. Im Februar lagen die Einnahmen der Apotheken (preisbereinigt) 6,0 Prozent \u00fcber dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Schnitt der vergangenen f\u00fcnf Jahre betrug das Plus nur 2,6 Prozent. Die Unternehmen verbuchten damit ein \u00e4hnliches Plus wie der Einzelhandel insgesamt im Februar mit 6,4 Prozent.<\/p>\n<p>Die Statistiker erkl\u00e4rten zudem, dass bei Medikamenten in den letzten f\u00fcnf Jahren ein Preisanstieg zu beobachten sei. Die Preisentwicklung h\u00e4nge stark davon ab, ob es sich um rezeptfreie oder -pflichtige Medikamente handle: Rezeptfreie Medikamente verteuerten sich im Zeitraum von M\u00e4rz 2015 bis M\u00e4rz 2020 mit 11,1 Prozent am st\u00e4rksten. Die Preise f\u00fcr rezeptpflichtige Medikamente stiegen um 2,7 Prozent. Die unterschiedliche Entwicklung lasse sich damit begr\u00fcnden, dass Preise f\u00fcr rezeptfreie Medikamente von Apotheken frei kalkuliert werden k\u00f6nnten, w\u00e4hrend die Preise f\u00fcr rezeptpflichtige Medikamente und die gesetzliche Zuzahlung staatlich reguliert seien. &quot;Der Umsatzanstieg infolge der Corona-Pandemie spiegelt sich bislang nicht in gleicherma\u00dfen gestiegenen Preisen wider.&quot;<\/p>\n<h3>Mitarbeiter des japanischen Olympia-Komitees infiziert<\/h3>\n<p>07.47 Uhr: Ein Mitarbeiter des japanischen Organisationskomitees f\u00fcr die ins kommende Jahr verschobenen Olympischen Spiele ist positiv auf das neue Coronavirus getestet worden. Das teilte die Organisation am Mittwoch mit. Der Mann in seinen 30ern ist am Hauptsitz des Komitees in Tokio besch\u00e4ftigt und befinde sich jetzt zu Hause in Quarant\u00e4ne. Man habe herausgefunden, wer mit dem Patienten engen Kontakt hatte. Die Betroffenen w\u00fcrden ab sofort zu Hause bleiben. Das Stockwerk, auf dem der Mann gearbeitet habe, werde abgesperrt und desinfiziert.<\/p>\n<p>Seit die Regierung am 7. April f\u00fcr Tokio und sechs andere Provinzen den Notstand ausgerufen hatte, arbeiten die Mitarbeiter der Olympia-Organisatoren prinzipiell von zu Hause aus. Der inzwischen f\u00fcr das ganze Land geltende Notstand bedeutet jedoch keinen Shutdown. Japan z\u00e4hlt inzwischen mehr als 12.200 Infektionsf\u00e4lle und 296 Tote. Das Internationale Olympische Komitee hatte Ende M\u00e4rz nach langem Z\u00f6gern die Verschiebung der Spiele auf den Sommer 2021 bekannt gegeben.<\/p>\n<h3>Falscher Einsatz von Desinfektionsmitteln f\u00fchrt zu Unf\u00e4llen in Japan<\/h3>\n<p>07.32 Uhr: In Japan warnen Experten vor dem falschem Gebrauch von Desinfektionsmitteln zum Schutz vor Corona. Es komme zunehmend zu Unf\u00e4llen, etwa weil Menschen auf Alkohol basierende Mittel in Getr\u00e4nke-Plastikflaschen lagerten und versehentlich daraus tranken, wie der japanische Fernsehsender NHK am Mittwoch unter Berufung auf das nationale Informationszentrum f\u00fcr Gifte berichtete. Das Zentrum ruft die Bev\u00f6lkerung dazu auf, sachgerecht mit Desinfektionsmitteln umzugehen.<\/p>\n<p>Es gebe auch F\u00e4lle, bei denen sich Menschen Masken aufsetzten, die sie mit Schimmelreinigern statt antibakteriellen Mitteln bespr\u00fcht hatten. Desinfektionsmittel sollten nur in speziell beschrifteten Beh\u00e4ltern aufbewahrt werden, mahnen die Experten. Gewarnt wurde auch davor, die Mittel im K\u00fchlschrank aufzubewahren. Sie m\u00fcssten zudem so verstaut werden, dass Kinder nicht an sie herankommen.<\/p>\n<h3>281 neue Todesf\u00e4lle in Deutschland<\/h3>\n<p>07.00 Uhr: In Deutschland ist die Zahl der Corona-Infektionen nach Angaben des Robert Koch-Instituts binnen eines Tages um 2237 auf 145.694 gestiegen. Zudem seien 281 weitere Menschen gestorben, insgesamt liege die Totenzahl damit bei 4879. Etwa 99.400 an Covid-19 Erkrankte seien inzwischen genesen, das sei ein Plus von 4200 im Vergleich zum Vortag.<\/p>\n<h3>Was hinter Trumps Einwanderungsstopp steckt &#8211; und wer betroffen ist<\/h3>\n<p>06.32 Uhr: Wegen der Coronakrise setzt US-Pr\u00e4sident Donald Trump alle Greencard-Genehmigungen aus &#8211; ein historisch beispielloser Schritt. Doch der Grund ist fadenscheinig: In Wahrheit will er mit der D\u00e4monisierung von Einwanderern Wahlkampf machen. Die drakonische Ma\u00dfnahme \u00fcberrascht selbst seine Berater.<\/p>\n<h3>Kurzarbeitergeld: Union und SPD bei Erh\u00f6hung weiter uneins<\/h3>\n<p>06.21 Uhr: Vor einer Sitzung des Koalitionsausschusses zur Coronakrise an diesem Mittwoch gibt es zwischen SPD und Union weiter deutliche Differenzen \u00fcber die m\u00f6gliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. SPD-Generalsekret\u00e4r Lars Klingbeil bekr\u00e4ftigte die Forderung seiner Partei, allgemein statt der derzeit 60 bis 67 Prozent des Nettoverdienstausfalls k\u00fcnftig 80 bis 87 Prozent zu ersetzen. CDU-Generalsekret\u00e4r Paul Ziemiak lehnte eine generelle Anhebung des Kurzarbeitergeldes jedoch ab.<\/p>\n<p>Klingbeil sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND): &quot;Je l\u00e4nger diese Krise dauert, umso dringlicher wird aus unserer Sicht eine Anhebung des Kurzarbeitergeldes.&quot; Es sei richtig gewesen, die Kurzarbeit gleich zu Beginn der Coronakrise auszuweiten. Doch mache es einen Unterschied, ob ein Besch\u00e4ftigter nur ein paar Wochen mit 60 beziehungsweise 67 Prozent seines Lohns auskommen m\u00fcsse oder monatelang: &quot;Und ein bisschen mehr Lohn w\u00fcrde viele Sorgen in dieser Ausnahmesituation deutlich reduzieren.&quot;<\/p>\n<p>Ziemiak sagte dagegen dem RND, die Koalition solle zun\u00e4chst vor allem jene Menschen in den Blick nehmen, die durch die Kurzarbeit &quot;in existenzielle finanzielle N\u00f6te gekommen sind&quot;. Er unterstrich damit die Position der CDU, die eine Erh\u00f6hung des Kurzarbeitergeldes zwar nicht rundum ablehnt, diese aber auf Bezieher kleinerer Einkommen beschr\u00e4nken will.<\/p>\n<p>Die Arbeitgeber der Metallbranche warnten eindringlich vor einer Erh\u00f6hung des Kurzarbeitergeldes. Gesamtmetall-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Oliver Zander sagte der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;, damit w\u00fcrde das Risiko von Insolvenzen und zus\u00e4tzlicher Jobverluste wachsen: &quot;Jede gesetzliche, tarifliche oder betriebliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes entzieht den Unternehmen weitere Liquidit\u00e4t. Das f\u00fchrt ganz sicher zum vermehrten Verlust von Arbeitspl\u00e4tzen.&quot;<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes kam hingegen vom Deutschen St\u00e4dtetag. Die Betroffenen d\u00fcrften nicht &quot;in die Grundsicherung f\u00fcr Arbeitsuchende abrutschen&quot;, warnte St\u00e4dtetagspr\u00e4sident Burkhard Jung in den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Durch eine befriste Aufstockung des Kurzarbeitergeldes werde zudem verhindert, dass die Kommunen noch st\u00e4rker bei den Unterkunftskosten im Rahmen der Grundsicherung belastet w\u00fcrden, sagte der Leipziger Oberb\u00fcrgermeister.<\/p>\n<p>Die Spitzen der Gro\u00dfen Koalition beraten am Mittwochabend im Berliner Kanzleramt \u00fcber die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie sowie m\u00f6gliche neue Ma\u00dfnahmen gegen die Krise. In der Sitzung unter Leitung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) d\u00fcrfte es auch um das Kurzarbeitergeld gehen. Konkrete Beschl\u00fcsse werden aber nicht erwartet.<\/p>\n<h3>Europol warnt vor minderwertigen Schutzmasken<\/h3>\n<p>06.10 Uhr: In der Coronakrise herrscht ein harter Wettbewerb um Schutzmasken. Die Polizeibeh\u00f6rde Europol warnt nach SPIEGEL-Informationen vor unbrauchbarer Ware, die Betr\u00fcger in Umlauf bringen.<\/p>\n<h3>Zahl der Anrufe wegen h\u00e4uslicher Gewalt gestiegen<\/h3>\n<p>05.40 Uhr: Beim deutschlandweiten Hilfetelefon &quot;Gewalt gegen Frauen&quot; hat die Nachfrage nach Beratung zu h\u00e4uslicher Gewalt zuletzt zugenommen. Vergangene Woche habe man eine Steigerung von 17,5 Prozent im Vergleich zu zwei Wochen zuvor verzeichnet, sagte eine Sprecherin von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Bis dahin sei die Entwicklung der Beratungskontakte vergleichbar zum Vorjahr 2019 verlaufen &#8211; also ohne Auff\u00e4lligkeiten. Ein Trend sei feststellbar. Giffey hatte Anfang der Woche die gestiegene Nachfrage in Zusammenhang mit der Coronakrise gestellt.<\/p>\n<p>Zu Beginn der Krise hatten Experten und Politiker vor einer Zunahme von h\u00e4uslicher Gewalt und Missbrauch gewarnt, weil die Familien dauerhaft in der Wohnung bleiben m\u00fcssten und soziale Kontrolle durch Schulen, Kitas sowie Freunde und Bekannte entfalle.<\/p>\n<h3>Japan: 33 Crewmitglieder von Kreuzfahrtschiff infiziert<\/h3>\n<p>05.30 Uhr: Mehrere Besatzungsmitglieder eines in Japan im Reparaturdock liegenden Kreuzfahrtschiffes haben sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie die lokalen Beh\u00f6rden im s\u00fcdwestlichen Nagasaki bekannt gaben, wurden 33 der 623 Crewmitglieder der unter italienischer Flagge stehenden &quot;The Costa Atlantica&quot; positiv auf den Erreger getestet. Niemand von ihnen zeige ernste Symptome. Passagiere befanden sich nicht an Bord des Schiffes, das Ende Januar zu Reparaturarbeiten in Japan eingetroffen war.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr die Instandsetzung verantwortliche Unternehmen Mitsubishi Heavy Industries teilte mit, dass seit Mitte M\u00e4rz kein Crewmitglied das Schiff verlassen habe. Japans Gesundheitsministerium hat Experten zur Untersuchung des Infektionsclusters entsandt und arbeitet mit den italienischen Beh\u00f6rden zusammen.<\/p>\n<p>Experten hatten im Februar scharfe Kritik am Umgang Japans mit einem in Yokohama vor\u00fcbergehend unter Quarant\u00e4ne gestellten Kreuzfahrtschiff mit Tausenden Menschen an Bord ge\u00fcbt. Die Entscheidung der umstrittenen Quarant\u00e4neanordnung an Bord der &quot;Diamond Princess&quot; hatte nach Erkenntnis von Forschern zu vermeidbar vielen Infektionen mit dem neuen Coronavirus gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Von den rund 3700 Passagieren und Crewmitgliedern hatten sich 712 infiziert, 13 Menschen starben. Inzwischen z\u00e4hlt Japan insgesamt mehr als 12 200 Infektionsf\u00e4lle und 296 Tote, wie der Fernsehsender NHK berichtete.<\/p>\n<h3>Single-Leben in der Coronakrise: Wie kann ich mich jetzt verlieben?<\/h3>\n<p>05.25 Uhr: Partys fallen aus, die Kneipen sind dicht, und das Kontaktverbot gilt weiter. Wie lernen Singles jetzt neue Leute kennen? Und wie geht ein Date auf Abstand? Single-Coach Marie Mernke gibt Tipps im Podcast.<\/p>\n<h3>Jobverluste auf Mallorca<\/h3>\n<p>05.00 Uhr: Die Coronaviruskrise hat auf Mallorca schon im M\u00e4rz zu gro\u00dfen Jobverlusten im Tourismussektor gef\u00fchrt. Die Zahl der Besch\u00e4ftigten der Branche, die Beitr\u00e4ge an die staatliche Sozialversicherung zahlen, sei auf der spanischen Insel und den restlichen Balearen im vergangenen Monat im Vergleich zu M\u00e4rz 2019 um 17,4 Prozent gefallen, teilte das spanische Verkehrsb\u00fcro Turespa\u00f1a mit. Das bedeute den Verlust von mehr als 14.500 Arbeitspl\u00e4tzen. Nach dieser Erhebung folgt hinter den Balearen die s\u00fcdspanische Region Andalusien mit einem Minus von 16,8 Prozent.<\/p>\n<p>In ganz Spanien ging die Zahl der Erwerbst\u00e4tigen im Tourismussektor, die bei der Sozialversicherung angemeldet waren, laut Turespa\u00f1a um 9,9 Prozent oder gut 240.000 auf knapp 2,2 Millionen Menschen zur\u00fcck. Der Tourismussektor besch\u00e4ftige 11,9 Prozent aller spanischen Erwerbst\u00e4tigen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckg\u00e4nge im vergangenen Monat spiegelten bereits &quot;die ersten Auswirkungen&quot; der Pandemie wider, schreibt die Fremdenverkehrsbeh\u00f6rde in ihrem Bericht. Damit werde die seit 2014 anhaltende Serie von Anstiegen in der Besch\u00e4ftigtenzahl im spanischen Tourismussektor im Monat M\u00e4rz unterbrochen.<\/p>\n<h3><strong>Missouri: Erster US-Bundesstaat klagt gegen China wegen Coronavirus<\/strong><\/h3>\n<p>04.50 Uhr: Der US-Bundesstaat Missouri hat China wegen der Coronavirus-Pandemie verklagt. Die bei einem US-Gericht eingereichte Klage wirft unter anderen der Regierung und der Kommunistischen Partei in Peking vor, f\u00fcr die Todesf\u00e4lle sowie die wirtschaftlichen Einbu\u00dfen durch das Virus auch in dem US-Bundesstaat verantwortlich zu sein. Medienberichten zufolge hat die Klage allerdings wenig Aussichten auf Erfolg, da China als souver\u00e4ner Staat gesch\u00fctzt sei.<\/p>\n<p>&quot;Covid-19 hat L\u00e4ndern auf der ganzen Welt irreparablen Schaden zugef\u00fcgt und Krankheit, Tod, wirtschaftliche Beeintr\u00e4chtigungen und menschliches Leid verursacht&quot;, schrieb Missouris republikanischer Justizminister Eric Schmitt. Mit der Klage solle von China eine Entsch\u00e4digung erreicht werden.<\/p>\n<p>Die chinesische Regierung habe die Welt bez\u00fcglich der Gefahren des Coronavirus belogen, Whistleblower zum Schweigen gebracht und wenig getan, um die Ausbreitung zu verhindern, schrieb Schmitt weiter. China sei somit verantwortlich, &quot;eine globale Pandemie verursacht zu haben, die unn\u00f6tig und vermeidbar war&quot;. In Missouri im Mittleren Westen der USA sind bislang mehr als 6000 Corona-Infektionen und rund 220 Tote durch die Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet worden.<\/p>\n<p>Die Rechtsprofessorin Lea Brilmayer sagte dem Sender NPR, die meisten Richter in den USA k\u00e4men vermutlich zu dem Schluss, dass sie keine Zust\u00e4ndigkeit h\u00e4tten f\u00fcr einen juristischen Streit zwischen einem US-Bundesstaat und einer souver\u00e4nen Nation. Eine Gruppe von 22 republikanischen Abgeordneten hat Pr\u00e4sident Donald Trump aber inzwischen aufgefordert, wegen der Pandemie gegen China vor den Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu ziehen.<\/p>\n<p>Trump selbst hat China f\u00fcr die weltweite Verbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht. Er hatte auch einen vor\u00fcbergehenden Stopp der US-Beitragszahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veranlasst. Der Pr\u00e4sident macht die Organisation f\u00fcr die vielen Toten mitverantwortlich und wirft ihr vor, die Pandemie mit Missmanagement und Vertrauen auf Angaben aus China verschlimmert zu haben. Kritiker werfen Trump dagegen vor, vor der Pr\u00e4sidentenwahl im November von eigenen Vers\u00e4umnissen ablenken zu wollen.<\/p>\n<h3>Justizministerin sagt fortlaufende Pr\u00fcfung von Corona-Restriktionen zu<\/h3>\n<p>04.45 Uhr: Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat eine fortlaufende \u00dcberpr\u00fcfung der Restriktionen in der Coronakrise zugesagt. &quot;Keine Einschr\u00e4nkung unserer grundlegenden Freiheiten darf einschneidender sein oder l\u00e4nger dauern, als es unbedingt zum Schutz des Lebens und der Gesundheit erforderlich ist&quot;, sagte Lambrecht den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger die Beschr\u00e4nkungen andauerten, desto ausf\u00fchrlicher und gr\u00fcndlicher m\u00fcssten sie begr\u00fcndet sein: &quot;Nur so k\u00f6nnen wir in der Bev\u00f6lkerung Akzeptanz f\u00fcr unsere Entscheidungen finden&quot;, betonte die Justizministerin.<\/p>\n<p>Einen Schaden f\u00fcr die Demokratie durch die monatelange Einschr\u00e4nkung fundamentaler Freiheitsrechte f\u00fcrchtet Lambrecht aber nicht: &quot;Unsere Demokratie zeigt in dieser noch nie dagewesenen Bew\u00e4hrungsprobe doch gerade, wie stark und krisenfest sie ist.&quot; Das Infektionsschutzgesetz sei vom Bundestag beschlossen worden und bilde die rechtliche Grundlage aller Einschr\u00e4nkungen. Bundesregierung und Landesregierungen m\u00fcssten sich f\u00fcr ihr Handeln im Bundestag, in den Landesparlamenten und auch \u00f6ffentlich verantworten.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne wollen &quot;Rettungsschirm&quot; f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Organisationen<\/h3>\n<p>04.00 Uhr: Die Gr\u00fcnen wollen in der Coronakrise kleine und gemeinn\u00fctzige Organisationen mit Soforthilfen unterst\u00fctzen. Weil Veranstaltungen oder Angebote zur Beratung und Betreuung nicht stattf\u00e4nden und etwa Vereinsgastst\u00e4tten geschlossen seien, fehlten vielen von ihnen derzeit die Einnahmen, hei\u00dft es in einem Antrag, den die Bundestagsfraktion der Gr\u00fcnen beschlossen hat und nun ins Plenum einbringt. Dazu komme, dass gemeinn\u00fctzige Organisationen kein gr\u00f6\u00dferes Verm\u00f6gen aufbauen d\u00fcrften. Zwar gebe es schon Hilfsangebote, aber die h\u00e4tten eine L\u00fccke &#8211; daher brauche es einen zus\u00e4tzlichen &quot;Rettungsschirm Zivilgesellschaft&quot;.<\/p>\n<h3>Linke fordert Anhebung des Kurzarbeitergelds f\u00fcr Mindestlohn-Besch\u00e4ftigte<\/h3>\n<p>03.45 Uhr: Die Linke im Bundestag fordert beim Kurzarbeitergeld in der Coronakrise eine deutliche Aufstockung mit Blick auf Geringverdiener und Besch\u00e4ftigte in Teilzeit und befristeten Jobs. &quot;In der jetzigen Krisensituation und dem explosionsartigen Anstieg von Kurzarbeit sind besonders diese Menschen in existenziellen Schwierigkeiten&quot;, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion, Sabine Zimmermann, der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Das staatliche Kurzarbeitergeld m\u00fcsste nach Ansicht der Linken von derzeit maximal 67 Prozent auf 90 Prozent des Nettogehalts und f\u00fcr Besch\u00e4ftigte, die nur Mindestlohn verdienen, auf 100 Prozent angehoben werden. &quot;Die Bundesregierung muss verhindern, dass Millionen Besch\u00e4ftigte in dieser Krise zum Sozialfall werden&quot;, sagte Zimmermann. \u00dcber einen Antrag der Linksfraktion zum Kurzarbeitergeld wird an diesem Mittwoch im Bundestag debattiert.<\/p>\n<h3>2751 Tote in den USA<\/h3>\n<p>03.30 Uhr: In den USA sind binnen 24 Stunden erneut weit \u00fcber 2000 Todesf\u00e4lle infolge einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die Johns-Hopkins-Universit\u00e4t in Baltimore verzeichnete zwischen Montag- und Dienstagabend 2751 Tote. Zuvor hatten die Zahlen \u00fcber mehrere Tage unter 2000 gelegen.<\/p>\n<p>Die Daten der US-Forscher zeigen in der Regel h\u00f6here St\u00e4nde als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelm\u00e4\u00dfiger aktualisiert werden. In manchen F\u00e4llen wurden Infektions- und Todeszahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert.<\/p>\n<p>Insgesamt starben den Angaben der Universit\u00e4t zufolge in den USA infolge der Pandemie bereits etwa 45.000 Menschen. Mehr als 800.000 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, das die Lungenkrankheit Covid-19 ausl\u00f6sen kann, wurden dort nachgewiesen.<\/p>\n<p>Weltweit sind nach Daten der Forscher in Baltimore mittlerweile rund 2,56 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Mehr als 177.000 Menschen starben.<\/p>\n<h3>Studie deutet auf Wirkungslosigkeit von Malaria-Mittel bei Corona-Patienten hin<\/h3>\n<p>02.40 Uhr: Erste Forschungsergebnisse in den USA deuten darauf hin, dass das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin nicht bei der Bek\u00e4mpfung des Coronavirus hilft. Die am Dienstag ver\u00f6ffentlichte Studie ergab sogar, dass die Sterberate bei mit dem Mittel behandelten Patienten deutlich h\u00f6her war als bei einer Behandlung ohne dieses Medikament.<\/p>\n<p>Laut der Untersuchung starben 28 Prozent der Patienten mit Coronavirus-Infektion, denen Hydroxychloroquin verabreicht worden war. Bei Patienten, die ohne das Malaria-Mittel therapiert wurden, lag die Sterberate hingegen nur bei elf Prozent. Die Studie ergab auch, dass Patienten mit Hydroxychloroquin-Behandlung nicht weniger oft an ein Beatmungsger\u00e4t angeschlossen werden mussten als andere Patienten.<\/p>\n<p>Die Forscher hatten die Krankenakten von 368 Patienten in US-Hospit\u00e4lern f\u00fcr Milit\u00e4rveteranen ausgewertet. Finanziert wurde ihre Untersuchung von der US-Regierung.<\/p>\n<h3>US-Experte warnt vor zweiter Coronavirus-Welle im Winter<\/h3>\n<p>02.25 Uhr: Robert Redfield, Direktor der US-amerikanischen Seuchenschutzbeh\u00f6rde Centers for Disease Control and Prevention (CDC), blickt mit Sorge auf die m\u00f6glichen Folgen der Coronavirus-Pandemie im Winter. &quot;Es besteht die M\u00f6glichkeit, dass der Angriff des Virus auf unser Land im n\u00e4chsten Winter sogar noch h\u00e4rter sein wird als der, den wir gerade durchgemacht haben&quot;, sagte Redfield der &quot;Washington Post&quot;.<\/p>\n<p>&quot;Wir werden die Grippe-Epidemie und die Coronavirus-Epidemie zur gleichen Zeit haben&quot;, sagte der Virologe. Die Kombination k\u00f6nne das Gesundheitssystem des Landes noch st\u00e4rker belasten als der erste Ausbruch des Coronavirus im Land.<\/p>\n<p>Insgesamt sind in den USA bisher etwa 810.000 Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Mehr als 45.000 mit dem Virus infizierte Menschen im Land sind bislang gestorben.<\/p>\n<h3>Trumps Unternehmen bittet Trumps Regierung um Mietnachlass<\/h3>\n<p>02.05 Uhr: Das Familienunternehmen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat sich Medienberichten zufolge wegen der Coronakrise bei der von Trump gef\u00fchrten Regierung um einen Mietnachlass oder einen Aufschub bem\u00fcht. Es geht dabei um die rund 260.000 US-Dollar (240.000 Euro) Monatsmiete f\u00fcr das Trump International Hotel, das die Firma langfristig von der Regierung angemietet hat. Das berichten die &quot;New York Times&quot; und die &quot;Washington Post&quot; \u00fcbereinstimmend.<\/p>\n<p>Trumps Sohn Eric, der die Gesch\u00e4fte des Unternehmens f\u00fchrt, best\u00e4tigte demnach, dass die Firma mit der zust\u00e4ndigen Regierungsstelle GSA gesprochen habe. Es gehe nur darum, die gleichen Erleichterungen zu bekommen, die m\u00f6glicherweise anderen Mietern der Bundesregierung gew\u00e4hrt w\u00fcrden, erkl\u00e4rte er den Zeitungen zufolge. &quot;Behandelt uns genauso wie alle anderen&quot;, sagte Eric Trump demnach.<\/p>\n<p>Das Hotel mit gut 250 Zimmern leidet wie die gesamte Branche unter der Coronakrise. Das Hotel befindet sich im Zentrum Washingtons in einem alten Postgeb\u00e4ude und war kurz vor der Pr\u00e4sidentschaftswahl 2016 er\u00f6ffnet worden. Das Nutzungsrecht hielt Trumps Firma bereits vor seiner Wahl zum Pr\u00e4sidenten. Der &quot;Washington Post&quot; zufolge hat das Hotel wegen der Krise bereits mehr als 230 Mitarbeiter entlassen.<\/p>\n<h3>Kein Verzicht auf Geh\u00e4lter in der Bundesregierung<\/h3>\n<p>01.50 Uhr: Die Bundesregierung plant in der Coronakrise derzeit keine Spende von Ministergeh\u00e4ltern nach \u00f6sterreichischem Vorbild. &quot;In der Bundesregierung gibt es derzeit kein solches Vorhaben&quot;, zitiert die &quot;Bild&quot; einen Regierungssprecher.<\/p>\n<p>Am Montag hatte \u00d6sterreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz angek\u00fcndigt, dass die Minister seiner Regierungskoalition jeweils einen Netto-Monatslohn f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke spenden werden. Damit solle ein &quot;Zeichen des Zusammenhalts&quot; in der Coronakrise gesendet werden, hatte Kurz gesagt. Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hatte sich in einem &quot;Bild&quot;-Interview offen f\u00fcr einen Gehaltsverzicht bei Politikern und Beamten gezeigt, jedoch ein gemeinsames Vorgehen der Regierungschefs der Bundesl\u00e4nder gefordert.<\/p>\n<p>Weltweit haben Regierungsvertreter angek\u00fcndigt, wegen der Coronakrise auf ihre Geh\u00e4lter zu verzichten. Dazu geh\u00f6ren unter anderem die Minister in Bulgarien und Neuseeland.<\/p>\n<h3>Trump setzt Einwanderung in die USA f\u00fcr 60 Tage aus<\/h3>\n<p>01.30 Uhr: Die Begrenzung der Einwanderung in die USA wegen der Coronakrise soll nach Angaben von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zun\u00e4chst f\u00fcr 60 Tage gelten. Der Schritt betreffe im Wesentlichen jene, die sich um einen dauerhaften Aufenthalt mit einer Greencard bem\u00fchten. Es gehe nicht um vor\u00fcbergehende Aufenthaltsgenehmigungen. Trump begr\u00fcndete seinen Vorsto\u00df erneut mit einer Verpflichtung gegen\u00fcber US-Arbeitern angesichts der Pandemie.<\/p>\n<h3>USA distanzieren sich weiter von WHO<\/h3>\n<p>01.00 Uhr: Die USA haben bei den Vereinten Nationen zuerst eine Resolution zur Bek\u00e4mpfung des Coronavirus angenommen &#8211; und sich danach von einer Formulierung zur Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wieder distanziert.<\/p>\n<p>Der Beschluss der Vollversammlung zur internationalen Zusammenarbeit bei Arzneien, Impfungen und medizinischer Ausr\u00fcstung in der Pandemie enthielt die Formulierung, dass die WHO eine &quot;entscheidende F\u00fchrungsrolle&quot; in der Krise spiele. In einer Mitteilung der amerikanischen UN-Mission hie\u00df es nun, man distanziere sich von dem entsprechenden Paragrafen. &quot;Wir sind weiterhin ernsthaft besorgt \u00fcber die mangelnde Unabh\u00e4ngigkeit, die die WHO seit Beginn dieser Pandemie gezeigt hat&quot;, teilten die Amerikaner mit.<\/p>\n<p>Es blieb zun\u00e4chst unklar, ob die Vereinigten Staaten bei der Annahme der Resolution in der UN-Vollversammlung im sogenannten stillen Abstimmungsverfahren vergessen hatten, Widerspruch einzulegen. Ein Beschluss gilt wegen der logistischen Schwierigkeiten w\u00e4hrend der Pandemie dann als angenommen, wenn keines der 193 Mitgliedsl\u00e4nder der Vollversammlung ein Veto einlegt. Keine Handlung signalisiert Zustimmung.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte vergangene Woche angek\u00fcndigt, die Zahlungen an die WHO wegen angeblichen Missmanagements und Vertrauens auf Angaben aus China auszusetzen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte sich zuletzt gegen die Kritik gewehrt und erkl\u00e4rt, die WHO habe US-Experten immer \u00fcber den aktuellen Informationsstand auf dem Laufenden gehalten.<\/p>\n<h3>Bayerns fatale Liebe zum Starkbier<\/h3>\n<p>00.50 Uhr: Acht der zehn Landkreise mit den meisten Corona-Infizierten pro 100.000 Einwohner liegen in Bayern. Entscheidend daf\u00fcr waren wohl auch Starkbierfeste. Hat Ministerpr\u00e4sident S\u00f6der nicht z\u00fcgig genug reagiert?<\/p>\n<h3>Weil genervt vom Vorpreschen bei Maskenpflicht<\/h3>\n<p>00.15 Uhr: Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil hat das Vorpreschen einiger L\u00e4nder beim Thema Maskenpflicht in der Corona-Pandemie kritisiert. &quot;Ja, es nervt mich schon, da bin ich ganz ehrlich&quot;, sagte der SPD-Politiker in der ZDF-Sendung &quot;Markus Lanz&quot;. &quot;Und zwar deswegen, weil wir eigentlich erst vor f\u00fcnf Tagen beisammen gesessen haben&quot;, sagte Weil: &quot;Eigentlich gibt es keine wesentlichen neuen Erkenntnisse in dieser Hinsicht, mit Ausnahme nat\u00fcrlich, dass es einen gewissen \u00f6ffentlichen Druck gibt.&quot;<\/p>\n<p>Weil k\u00fcndigte nun auch f\u00fcr sein Bundesland eine Regelung zur Maskenpflicht an. &quot;Wir machen auch eine landesweite Regelung&quot;, sagte er. Eine Regierungssprecherin hatte zuvor gesagt, Niedersachsen wolle weiterhin die n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4che abwarten und belasse es bei einer dringenden Empfehlung zum Tragen von Alltagsmasken. Weil sagte, eine landesweite Regelung sei eigentlich vorgesehen gewesen im Rahmen dieser Gespr\u00e4che. Einige St\u00e4dte in Niedersachsen haben bereits eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken angek\u00fcndigt, etwa Wolfsburg und Braunschweig.<\/p>\n<p>Th\u00fcringens Ministerpr\u00e4sident Bodo Ramelow (Linke) sagte in &quot;ARD Extra&quot;, das Thema Alltagsmaske sei am Mittwoch mit der Bundeskanzlerin intensiv beraten worden. &quot;Und was mich halt wundert ist, dass die Kollegen, die am Mittwoch noch dagegen gesprochen haben, die Ersten waren, die es dann angefangen haben einzuf\u00fchren.&quot; Th\u00fcringen werde nun auch nachzuziehen, wenn am Freitag der Einzelhandel wieder \u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Mehrere L\u00e4nder hatten zuletzt eine Maskenpflicht f\u00fcr bestimmte \u00f6ffentliche Bereiche angek\u00fcndigt. In Sachsen gilt die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen bereits seit Montag, um die Infektionsgefahr durch das Coronavirus einzud\u00e4mmen. Bund und L\u00e4nder hatten sich vergangene Woche nur auf eine dringende Empfehlung zum Tragen von &quot;Alltagsmasken&quot; im Nahverkehr und im Einzelhandel verst\u00e4ndigt.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne verlangen &quot;Corona-Elterngeld&quot;<\/h3>\n<p>00.10 Uhr: Die Gr\u00fcnen im Bundestag fordern eine Verl\u00e4ngerung der Verdienstausfallzahlungen f\u00fcr Eltern, die ihre Kinder wegen Kita- und Schul-Schlie\u00dfungen in der Coronakrise zu Hause betreuen m\u00fcssen. &quot;Solange Schulen und Kitas bedingt durch die Corona-Pandemie geschlossen bleiben und Eltern nicht arbeiten k\u00f6nnen, weil sie sich um die Kinderbetreuung k\u00fcmmern m\u00fcssen, brauchen sie einen verl\u00e4sslichen, finanziellen Ausgleich f\u00fcr die gesamte Zeit dieser Ausnahmesituation&quot;, sagt Gr\u00fcnen-Fraktionsvize Katja D\u00f6rner der &quot;Welt&quot;. Die meisten berufst\u00e4tigen Eltern stie\u00dfen mittlerweile an ihre Kraftgrenzen &#8211; insbesondere die Alleinerziehenden.<\/p>\n<p>Derzeit k\u00f6nnen Eltern vom Staat bis zu 67 Prozent ihres Lohns vom Staat erhalten, wenn sie Kinder unter zw\u00f6lf Jahren wegen geschlossener Kitas und Schulen zu Hause betreuen m\u00fcssen und deshalb Einkommensverluste haben. Diese im M\u00e4rz beschlossene Regelung ist aber auf sechs Wochen befristet.<\/p>\n<p>Die &quot;Welt&quot; zitierte aus einem beschlossenen Antrag der Gr\u00fcnen-Fraktion. Diese wollen die Leistung demnach zu einem &quot;Corona-Elterngeld&quot; weiterentwickeln, &quot;bei dem die Nachweispflicht \u00fcber andere zumutbare Betreuungsm\u00f6glichkeiten entf\u00e4llt, Homeoffice eines Elternteils nicht als Betreuungsoption gewertet wird und die Dauer des Entsch\u00e4digungsanspruches an die beh\u00f6rdliche Schlie\u00dfung der Betreuungseinrichtungen gekoppelt ist&quot;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den USA sind zwei Hauskatzen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Gouverneur von New York will Studenten nach Kontaktpersonen suchen lassen. Italien z\u00e4hlt mehr als 25.000 Corona-Tote. 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