{"id":3996,"date":"2020-11-21T10:19:37","date_gmt":"2020-11-21T07:19:37","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-fast-23-000-neuinfektionen-in-deutschland\/"},"modified":"2020-11-21T10:19:37","modified_gmt":"2020-11-21T07:19:37","slug":"corona-news-am-samstag-fast-23-000-neuinfektionen-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-samstag-fast-23-000-neuinfektionen-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Corona-News am Samstag: Fast 23.000 Neuinfektionen in Deutschland"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/aeda0af3-2bea-48f1-a13c-f5e39e7bb804_w948_r1.77_fpx55.33_fpy45.jpg\" title=\"Corona-Test bei Freiburg im Breisgau\" alt=\"Corona-Test bei Freiburg im Breisgau\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Corona-Test bei Freiburg im Breisgau<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Fleig \/ Eibner-Pressefoto \/ imago images\/Eibner  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Fast 23.000 Neuinfektionen in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>06.05 Uhr:<\/strong> In Deutschland haben die Gesundheits\u00e4mter dem Robert Koch-Institut (RKI) 22.964 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Wert vor einer Woche wurden gut 500 F\u00e4lle mehr gemeldet. Am vergangenen Samstag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 22.461 gelegen. Der H\u00f6chststand war am Freitag mit 23.648 gemeldeten F\u00e4llen erreicht worden. Die Anzahl der Neuinfektionen ist allerdings nur bedingt mit denen der Vorwochen vergleichbar, da unter anderem das RKI die Empfehlungen f\u00fcr Corona-Tests angepasst hat, wer noch getestet werden soll. Der Schritt war n\u00f6tig, da immer mehr Labors an die Belastungsgrenze gerieten. Doch die Entscheidung k\u00f6nnte neben der Zahl der Neuinfektionen auch den Anteil der positiven Tests beeinflussen. (Lesen Sie hier mehr dazu.)<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlt seit Beginn der Pandemie insgesamt 902.528 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Samstag um 254 auf insgesamt 13.884. Das RKI sch\u00e4tzt, dass rund 593.100 Menschen inzwischen genesen sind.<\/p>\n<p>Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 1,05 (Vortag: 0,99). Das bedeutet, dass im Durchschnitt jede Person, die mit SARS-CoV-2 infiziert ist, ungef\u00e4hr eine weitere Person ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>Virologen und Mediziner f\u00fcr l\u00e4ngere Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>05.45 Uhr: <\/strong>Mehrere Virologen und Mediziner halten angesichts weiter hoher Corona-Infektionszahlen eine Verl\u00e4ngerung oder gar Versch\u00e4rfung der bisherigen Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr geboten.<\/p>\n<p>\u00bbZielsetzung war es, einen deutlichen R\u00fcckgang der Neuinfektionen zu erreichen. Fast drei Wochen nach Beginn der Ma\u00dfnahmen sehen wir aber keinen deutlichen Abfall, sondern eine Seitw\u00e4rtsbewegung\u00ab, sagte der Chefvirologe der Universit\u00e4t Heidelberg, Hans-Georg Kr\u00e4usslich, der \u00bbRhein-Neckar-Zeitung\u00ab. Es sei also klar, dass das eigentliche Ziel nicht erreicht worden sei.<\/p>\n<p>Der Virologe Alexander Kekul\u00e9 fordert deshalb Versch\u00e4rfungen. \u00bbBeim n\u00e4chsten Bund-L\u00e4nder-Treffen am Mittwoch braucht es unbedingt neue Anti-Corona-Beschl\u00fcsse. Dazu sollte geh\u00f6ren, dass an allen weiterf\u00fchrenden Schulen die Klassen sofort geteilt werden und auf Wechselunterricht umgestellt wird\u00ab, sagte der Experte von der Universit\u00e4t Halle-Wittenberg der \u00bbNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00ab. Er pl\u00e4dierte zugleich daf\u00fcr, Kitas und Grundschulen offenzulassen.<\/p>\n<p>\u00bbZweitens sollten die Weihnachtsferien bundesweit eine Woche vor dem 24. Dezember beginnen.\u00ab Das w\u00e4re der 17. Dezember \u2013 in den meisten L\u00e4ndern beginnen die Ferien am 19., in anderen erst am 23. Dezember. \u00bbDadurch w\u00fcrde man auch die au\u00dferschulischen Kontakte deutlich reduzieren\u00ab, so Kekul\u00e9. Das k\u00f6nne einen wertvollen Puffer schaffen, um bis zum Jahreswechsel zur\u00fcck in den gr\u00fcnen Bereich zu kommen.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, rechnet damit, dass die zun\u00e4chst bis Ende November befristeten Beschr\u00e4nkungen verl\u00e4ngert werden. \u00bbMan muss davon ausgehen, dass der Lockdown light im Dezember fortgesetzt wird. Das ist auch angesichts der Lage auf den Intensivstationen geboten\u00ab, sagte er der \u00bbPassauer Neuen Presse\u00ab. Vor zu strengen Versch\u00e4rfungen warnte er aber: \u00bbWir sollten genau auf die konkrete Ausgestaltung der Ma\u00dfnahmen achten.\u00ab<\/p>\n<h3>Kanzleramtschef Braun: Weihnachten ohne Gro\u00dfeltern unvorstellbar <\/h3>\n<p><strong>03.40 Uhr: <\/strong>Trotz weiterhin hoher Corona-Infektionszahlen und der Diskussion \u00fcber eine Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen setzt Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) darauf, dass das Weihnachtsfest im Familienkreis gefeiert werden kann. \u00bbEs ist f\u00fcr mich nicht vorstellbar, dass die Gro\u00dfeltern an Weihnachten nicht mitfeiern\u00ab, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Zugleich appellierte er an die Menschen, daf\u00fcr Sorgfalt walten zu lassen. \u00bbWichtiger als die Anzahl der Menschen, die zusammenkommen, ist, dass man vorher seine Kontakte reduziert und darauf achtet, dass niemand Symptome hat\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Der Wunsch des Kanzleramts, dass jede Familie privat nur noch mit einer Person aus einem weiteren Haushalt Kontakt haben soll, sei keine Verpflichtung. \u00bbEs handelt sich nicht um eine Vorschrift, sondern um einen Verhaltenshinweis. Es ist eine Art Winter-Knigge\u00ab, sagte Braun.<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel und die Landesregierungschefs wollen am Mittwoch \u00fcber das weitere Vorgehen gegen die Pandemie beraten. Im Gespr\u00e4ch ist eine Verl\u00e4ngerung der seit November geltenden Beschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Der Kanzleramtschef erteilte \u00dcberlegungen eine Absage, bei der Corona-Warn-App den Datenschutz zu lockern, um ihre Funktionen erweitern zu k\u00f6nnen. \u00bbWir werden beim Datenschutz keine Abstriche machen. Da es ein freiwilliges Instrument ist, brauchen wir eine maximal hohe Akzeptanz und ein Vertrauen der Benutzer\u00ab, sagte Braun. \u00bbDie App funktioniert hervorragend. Sie macht genau, was sie soll und wozu die B\u00fcrger sie brauchen.\u00ab Nachdem viele positiv Getestete anfangs keine App-Warnung ausgel\u00f6st h\u00e4tten, sei das Programm verbessert und vereinfacht worden.<\/p>\n<h3>Spahn bewertet Teil-Lockdown als Erfolg im Kampf gegen Corona-Pandemie<\/h3>\n<p><strong>03.00 Uhr:<\/strong> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bewertet den Teil-Lockdown diesen Monat als einen Erfolg im Kampf gegen die Corona-Pandemie. \u00bbDer Wellenbrecher funktioniert doch\u00ab, sagte Spahn im Streitgespr\u00e4ch der Zeitung \u00bbDie Welt\u00ab mit FDP-Chef Christian Lindner. \u00bbDas exponentielle Wachstum ist gebrochen\u00ab, f\u00fcgte Spahn mit Blick auf die Corona-Infektionszahlen hinzu. \u00bbWir sind uns einig, dass das nicht reicht. Aber es ist gelungen \u2013 einmal mehr.\u00ab<\/p>\n<p>Spahn rechtfertigte, dass die Bundesregierung die Priorit\u00e4t auf die Senkung der Infektionszahlen lege. \u00bbWir sind das Land mit einer der \u00e4ltesten Bev\u00f6lkerungen weltweit\u00ab, hob der Minister hervor. \u00bbWenn die Infektionszahlen steigen, steigt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter auch der Behandlungsbedarf auf den Intensivstationen.\u00ab Belgien, die Niederlande und Frankreich h\u00e4tten Deutschland bereits erneut gebeten, Patienten aufzunehmen, weil ihre Intensivkapazit\u00e4ten ausgesch\u00f6pft seien.<\/p>\n<p>\u00bbIch will, dass wir die Welle brechen, bevor unn\u00f6tig viel Leid in den Krankenh\u00e4usern entsteht\u00ab, sagte Spahn. Bislang habe die Bundesregierung dabei mit vergleichsweise milden Ma\u00dfnahmen gute Ergebnisse erreicht.<\/p>\n<p>Der FDP-Vorsitzende Lindner warf der Regierung hingegen Strategielosigkeit vor. \u00bbMeine Bef\u00fcrchtung ist: Wir finden aus dem aktuellen November-Lockdown in diesem Jahr nicht wieder raus\u00ab, sagte er der \u00bbWelt\u00ab. \u00bbUnd falls wir ihn beenden, dann ist wenige Wochen sp\u00e4ter der n\u00e4chste da. Das w\u00e4re eine Stop-and-Go-Politik, die enormen sozialen und wirtschaftlichen Schaden verursacht.\u00ab<\/p>\n<p>Lindner kritisierte, mit einem besseren Schutz der Risikogruppen w\u00e4re die Schlie\u00dfung von Gastronomie, Kultur, Freizeit und Sport unn\u00f6tig gewesen. Es sei \u00bbm\u00f6glich, auch \u00f6ffentliches, kulturelles und wirtschaftliches Leben zu erm\u00f6glichen, sofern Abstand und Hygiene eingehalten werden\u00ab.<\/p>\n<h3>DIHK-Umfrage \u2013 Teil-Lockdown trifft deutsche Wirtschaft hart<\/h3>\n<p><strong>02.55 Uhr:<\/strong> Die Corona-Pandemie l\u00f6st bei mehr als der H\u00e4lfte der deutschen Unternehmen einen Nachfrageeinbruch aus. Das geht aus einer aktuellen DIHK-Umfrage unter mehr als 13.000 Unternehmen aller Branchen und Regionen hervor. \u00bbGek\u00fcrzte Investitionsbudgets dr\u00fccken in vielen Weltregionen derzeit die Nachfrage auch nach deutschen Produkten\u00ab, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) mit. Im Inland komme es wegen der neuen Corona-Beschr\u00e4nkungen und des Teil-Lockdowns in etlichen Branchen zu weiteren Nachfrageausf\u00e4llen. \u00bbInsgesamt rechnen mehr als zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland 2020 mit einem Umsatzr\u00fcckgang.\u00ab<\/p>\n<p>Besonders hoch sei der Anteil der Betriebe, die weniger Einnahmen beklagen, im Gastgewerbe (93 Prozent), der Reisewirtschaft (94 Prozent) sowie der Kultur- und Kreativwirtschaft (90 Prozent). \u00bbInsbesondere in diesen Branchen stehen die Gesch\u00e4fte derzeit komplett oder in gro\u00dfen Teilen still.\u00ab Aber auch im Kfz-Handel (73 Prozent) und in der Industrie (69 Prozent) verzeichneten \u00fcberdurchschnittlich viele Betriebe Umsatzr\u00fcckg\u00e4nge f\u00fcr dieses Jahr. Gesamtwirtschaftlich liegt das laut DIHK unter anderem an einer geringeren Nachfrage (51 Prozent), an stornierten Auftr\u00e4gen (29 Prozent) sowie an logistischen Engp\u00e4ssen bei Zuliefererprodukten (14 Prozent).<\/p>\n<p>Als Reaktion auf die Krise m\u00fcssen der Umfrage zufolge aktuell 49 Prozent der Unternehmen Investitionen streichen oder verschieben. Vier von zehn Firmen m\u00fcssten Kosten einsparen, fast ein Viertel ihr Personal abbauen. Viele Unternehmen entwickelten in der Krise aber auch kreative L\u00f6sungen, indem sie etwa die Digitalisierung vorantrieben (36 Prozent), ihre Online-Pr\u00e4senz ausbauten (32 Prozent) oder Gesch\u00e4ftsmodelle umstellten (22 Prozent).<\/p>\n<h3>Bundesministerin: Corona-Impfstoff wird Sicherheitsstandards erf\u00fcllen <\/h3>\n<p><strong>01.05 Uhr:<\/strong> Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) hat die Sicherheit der neuen potenziellen Corona-Impfstoffe betont. \u00bbDer Impfstoff wird die gleichen Sicherheitsstandards erf\u00fcllen wie alle anderen\u00ab, sagte Karliczek der \u00bbNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00ab. \u00bbDas hei\u00dft auch, dass die Beh\u00f6rden nach der Zulassung weiter eng begleiten und einen Blick auf die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs haben \u2013 also genauso wie das sonst auch abl\u00e4uft.\u00ab Sie f\u00fcgte hinzu: \u00bbEs braucht sich also niemand Sorgen zu machen.\u00ab Karliczek betonte: \u00bbDie Impfung bleibt absolut freiwillig.\u00ab<\/p>\n<p>Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte deutlich gemacht, dass sie schon im Dezember oder \u00bbsehr schnell nach der Jahreswende\u00ab mit der Zulassung eines Corona-Impfstoffs in Europa rechnet. Das Mainzer Unternehmen Biontech bereitet zusammen mit dem US-Pharmariesen Pfizer bereits einen Zulassungsantrag f\u00fcr Europa vor, hie\u00df es von den beiden Firmen am Freitag.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Corona-Test bei Freiburg im Breisgau Foto:\u2002Fleig \/ Eibner-Pressefoto \/ imago images\/Eibner Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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