{"id":3988,"date":"2020-11-21T01:55:58","date_gmt":"2020-11-20T22:55:58","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-verwaltungsgerichtshof-verbietet-querdenker-demo-in-munchen\/"},"modified":"2020-11-21T01:55:58","modified_gmt":"2020-11-20T22:55:58","slug":"corona-news-am-freitag-verwaltungsgerichtshof-verbietet-querdenker-demo-in-munchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-freitag-verwaltungsgerichtshof-verbietet-querdenker-demo-in-munchen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Freitag: Verwaltungsgerichtshof verbietet \u00bbQuerdenker\u00ab-Demo in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/09a8c88f-86a6-490a-a881-a727a19432bd_w948_r1.77_fpx37_fpy31.jpg\" title=\"So wie hier in Berlin am Mittwoch wollten Gegner der Corona-Politik auch am Samstag in M\u00fcnchen auf die Stra\u00dfe gehen\" alt=\"So wie hier in Berlin am Mittwoch wollten Gegner der Corona-Politik auch am Samstag in M\u00fcnchen auf die Stra\u00dfe gehen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">So wie hier in Berlin am Mittwoch wollten Gegner der Corona-Politik auch am Samstag in M\u00fcnchen auf die Stra\u00dfe gehen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Felix Zahn\/photothek.de \/ imago images\/photothek  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Mehr als sechs Millionen best\u00e4tigte Corona-F\u00e4lle in Brasilien<\/h3>\n<p><strong>22.44 Uhr: <\/strong>In Brasilien sind bis Freitag mehr als sechs Millionen Corona-Infektionen best\u00e4tigt worden. Das Land ist damit nach den USA und Indien der dritte Staat, in dem diese Marke \u00fcbersprungen wurde. Das Gesundheitsministerium registrierte 38.397 neue Infektionen. Die Zahl der Toten stieg demnach binnen 24 Stunden um 552 auf nunmehr 168.613.<\/p>\n<h3>Toronto geht in den Lockdown<\/h3>\n<p><strong>22.06 Uhr: <\/strong>Angesichts steigender Corona-Infektionen gilt in der kanadischen Metropole Toronto und deren Vorstadt Peel ab Montag f\u00fcr zun\u00e4chst 28 Tage ein weitgehender Lockdown. Unter anderem werden soziale Zusammenk\u00fcnfte in geschlossenen R\u00e4umen verboten, im Freien wird die Zahl auf zehn Personen begrenzt, wie die Provinzregierung mitteilt. Restaurants d\u00fcrfen nur noch einen Liefer- und Abholservice anbieten. Lebensmittelgesch\u00e4fte, Baum\u00e4rkte und andere Gesch\u00e4fte, die dringend ben\u00f6tigte Waren anbieten, d\u00fcrfen offenbleiben.<\/p>\n<h3>Verwaltungsgerichtshof best\u00e4tigt Demo-Verbot f\u00fcr \u00bbQuerdenker\u00ab in M\u00fcnchen<\/h3>\n<p><strong>22.00 Uhr: <\/strong>Nach dem Verwaltungsgericht M\u00fcnchen hat auch der Bayerische Verwaltungsgerichtshof das Verbot einer f\u00fcr Samstag geplanten \u00bbQuerdenker\u00ab-Demonstration gegen die Corona-Politik best\u00e4tigt. Die Veranstalter hatten eine Kundgebung mit bis zu 30.000 Teilnehmern auf der Theresienwiese angemeldet. Die Stadt M\u00fcnchen untersagte das und wurde am Freitag zun\u00e4chst vom M\u00fcnchner Verwaltungsgericht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Die Stadt sei zu Recht davon ausgegangen, dass die Versammlung unter Ber\u00fccksichtigung der Erfahrungen mit Versammlungen der \u00bbQuerdenken\u00ab-Bewegung infektionsschutzrechtlich nicht vertretbar sei, gab der zust\u00e4ndige Senat des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs zur Begr\u00fcndung an. Die Veranstalter h\u00e4tten sich im Verwaltungsverfahren ausdr\u00fccklich geweigert, Vorkehrungen f\u00fcr die Einhaltung von Hygienema\u00dfnahmen, also Mindestabst\u00e4nde und das Tragen von Masken, zu treffen. Die erst im gerichtlichen Verfahren nachgeschobene Zusicherung zu solchen Ma\u00dfnahmen wurde als \u00bbrein verfahrenstaktisches Vorbringen\u00ab gewertet und sei \u00bbunglaubhaft\u00ab.<\/p>\n<p>Gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs gibt es kein Rechtsmittel.<\/p>\n<h3><strong>Iran<\/strong> versch\u00e4rft Ma\u00dfnahmen zur Virus-Eind\u00e4mmung<\/h3>\n<p><strong>21.46 Uhr: <\/strong>In Iran werden ab Samstag die Vorkehrungen zur Eind\u00e4mmung des Coronavirus versch\u00e4rft. Etwa 160 St\u00e4dte und Ortschaften, darunter die Hauptstadt Teheran, werden staatlichen Medien zufolge als \u00bbrote\u00ab Hochrisiko-Gebiete eingestuft. Hier gelten f\u00fcr zun\u00e4chst zwei Wochen die strengsten Ma\u00dfnahmen. So m\u00fcssen unter anderem alle Gesch\u00e4fte und Unternehmen, die nicht dringend ben\u00f6tigte Waren oder Dienstleistungen anbieten, schlie\u00dfen. F\u00fcr den Autoverkehr werden die St\u00e4dte abgeriegelt. Weniger strenge Einschr\u00e4nkungen sollen in \u00bborangen\u00ab und \u00bbgelben\u00ab St\u00e4dten gelten.<\/p>\n<p>Am Freitag wurden in Iran 479 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus binnen 24 Stunden gemeldet. Insgesamt starben in dem Land bislang 43.896 Menschen. Die Zahl der best\u00e4tigten Infektionen kletterte um 13.260 auf 828.377.<\/p>\n<h3>NRW-Gesundheitsministerium setzt Einreiseverordnung au\u00dfer Kraft<\/h3>\n<p><strong>19.47 Uhr: <\/strong>Das NRW-Gesundheitsministerium setzt nach einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts in M\u00fcnster die Corona-Einreiseverordnung des Landes au\u00dfer Kraft. \u00bbDa das OVG wesentliche Bedenken gegen die zentralen Regelungen der Verordnung ge\u00e4u\u00dfert und sie au\u00dfer Kraft gesetzt hat, ist die gesamte Verordnung ab sofort nicht mehr anzuwenden\u00ab, erkl\u00e4rte eine Sprecherin des Ministeriums am Freitagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Eine entsprechende Mitteilung an die Kommunen erfolge umgehend.<\/p>\n<h3>Niederlande k\u00fcndigen Gratisimpfungen an<\/h3>\n<p><strong>19.10 Uhr:<\/strong> Sobald ein Corona-Impfstoff zur Verf\u00fcgung steht, k\u00f6nnen Niederl\u00e4nder sich gratis und freiwillig impfen lassen. Eine Verpflichtung werde es nicht geben, k\u00fcndigte das niederl\u00e4ndische Gesundheitsministerium an. Als erste Gruppe sollen Menschen \u00fcber 60 Jahre, besonders Gef\u00e4hrdete und Pflegepersonal an der Reihe sein. Das Ministerium erwartet, dass etwa 3,5 Millionen Niederl\u00e4nder im ersten Quartal des neuen Jahres geimpft werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Da sehr wahrscheinlich nicht sofort gen\u00fcgend Dosen des Impfstoffes f\u00fcr die rund 17 Millionen Einwohner vorliegen w\u00fcrden, sollten sie in Staffeln geimpft werden. Als erstes sind nach Angaben des Ministeriums die Risikogruppen an der Reihe, die bei einer Infektion besonders schwer erkranken k\u00f6nnen. Auf diese Weise solle die Belastung des Gesundheitssystems verringert werden.<\/p>\n<h3>Luka Jovic positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>18.49 Uhr: <\/strong>Fu\u00dfballprofi Luka Jovic von Real Madrid ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dieses Ergebnis sei bei den Tests herausgekommen, die am Freitagvormittag im Profikader durchgef\u00fchrt worden waren, teilte der spanische Fu\u00dfballmeister am selben Tag noch mit.<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Frankfurter verpasst somit das Liga-Spiel am Samstag beim FC Villarreal. Der 22 Jahre alte Serbe muss sich in Quarant\u00e4ne begeben und vor einer R\u00fcckkehr ins Team von Trainer Zin\u00e9dine Zidane und Nationalspieler Toni Kroos ein negatives Ergebnis vorweisen. Er ist bereits der vierte Corona-Fall bei Real: Zuvor waren Eden Hazard, Casemiro und Milit\u00e3o positiv getestet worden.<\/p>\n<h3>Stephan Weil fordert verl\u00e4ssliche Corona-Regeln<\/h3>\n<p><strong>18.48 Uhr:<\/strong> Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) rechnet nicht mit einem baldigen Ende des Teil-Lockdowns. \u00bbErleichterungen sind erst dann realistisch, wenn die Zahlen sich nachhaltig ver\u00e4ndern\u00ab, sagte Weil dem \u00bbHandelsblatt\u00ab. Derzeit seien die Inzidenzwerte zu hoch. \u00bbIn fast allen Bundesl\u00e4ndern wird der Wert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von 7 Tagen klar \u00fcberschritten.\u00ab<\/p>\n<p>Am kommenden Mittwoch wollen Bund und L\u00e4nder \u00fcber m\u00f6glicherweise n\u00f6tige Versch\u00e4rfungen der Corona-Regeln sprechen. \u00bbWir brauchen Klarheit bis ins n\u00e4chste Jahr hinein\u00ab, forderte Weil. Ziel des bevorstehenden Treffens der Ministerpr\u00e4sidenten mit der Kanzlerin sollte es daher sein, verl\u00e4ssliche Regelungen zu treffen, \u00bbdie \u00fcber Weihnachten und Neujahr hinausreichen\u00ab, sagte der Regierungschef.<\/p>\n<p>Er schlug vor, oberhalb des Wertes 50 \u00fcberall dieselben Regeln gelten zu lassen. \u00bbDas gilt nicht f\u00fcr jedes Detail, aber die Linie muss \u00fcber die Grenzen der Bundesl\u00e4nder hinweg m\u00f6glichst klar und einheitlich sein\u00ab, sagte er. \u00bbSollte sich das Infektionsgeschehen im Laufe des Dezembers in einzelnen L\u00e4ndern belastbar unterhalb des Schwellenwertes einpendeln, k\u00f6nnte man m\u00f6glicherweise dort \u00fcber Lockerungen nachdenken.\u00ab<\/p>\n<h3>Tschechien lockert Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>18.43 Uhr: <\/strong>Tschechien senkt seine Corona-Warnstufe von der h\u00f6chsten auf die zweith\u00f6chste der f\u00fcnf Stufen. Das gelte von Montag an, sagte Gesundheitsminister Jan Blatny nach einer Kabinettssitzung. Der Mediziner appellierte an die Bev\u00f6lkerung, sich weiter verantwortungsvoll zu verhandeln. Die Pandemie sei \u00bbunberechenbar\u00ab.<\/p>\n<p>Das neue Warnstufen-System \u00bbPes\u00ab (tschechisch f\u00fcr \u00bbHund\u00ab) gilt erst seit wenigen Tagen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre beginnt k\u00fcnftig erst um 23 Uhr, zwei Stunden sp\u00e4ter als bisher. Die Gesch\u00e4fte des t\u00e4glichen Bedarfs wie Superm\u00e4rkte d\u00fcrfen abends l\u00e4nger \u00f6ffnen. Es d\u00fcrfen sich bis zu sechs statt bisher zwei Menschen versammeln. Die meisten anderen Ma\u00dfnahmen bleiben unver\u00e4ndert, wie etwa die Schlie\u00dfung der Restaurants und die Maskenpflicht im Freien und in Innenr\u00e4umen.<\/p>\n<h3>Peter Altmaier erneut in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>18.40 Uhr: <\/strong>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ist erneut in Quarant\u00e4ne. Hintergrund sei eine Corona-Infektion eines Mitarbeiters in seinem Umfeld, teilt das Wirtschaftsministerium mit. Ein erster Test bei Altmaier sei negativ. \u00bbMinister Altmaier wird seinen Dienstgesch\u00e4ften aus der Quarant\u00e4ne weiter nachgehen.\u00ab<\/p>\n<h3>Weltfu\u00dfballer-K\u00fcr im Dezember nur virtuell<\/h3>\n<p><strong>18.15 Uhr:<\/strong> Die besten Fu\u00dfballerinnen und Fu\u00dfballer sowie Trainerinnen und Trainer des Jahres 2020 werden vom Weltverband Fifa am 17. Dezember gek\u00fcrt. Durch die Coronavirus-Pandemie wird die Zeremonie diesmal virtuell durchgef\u00fchrt. Das teilte die Fifa am Freitag mit. Dieses Jahr habe mehr denn je gezeigt, dass die Gesundheit an oberster Stelle stehe.<\/p>\n<h3>Gericht kippt Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Auslandsr\u00fcckkehrer in NRW<\/h3>\n<p><strong>17.34 Uhr:<\/strong> Das Oberverwaltungsgericht in M\u00fcnster hat die in der Corona-Einreiseverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen geregelte Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Auslandsr\u00fcckkehrer aus Risikogebieten gekippt. Nach Ansicht des Gerichts hat das Land nicht ber\u00fccksichtigt, dass Reisende bei der R\u00fcckkehr aus L\u00e4ndern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem h\u00f6heren Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Somit sei die Quarant\u00e4ne aktuell kein geeignetes Mittel zur Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie in Deutschland, teilte das Gericht am Freitag mit.<\/p>\n<h3>Madrid riegelt sich ab, Spanien k\u00fcndigt Impfplan an<\/h3>\n<p><strong>17.28 Uhr:<\/strong> Zur weiteren Eind\u00e4mmung der Corona-Pandemie riegelt sich Madrid zwischen dem 4. und dem 13. Dezember ab. Dieser Zeitraum sei wegen der zwei Feiertage am 7. und 8. Dezember gew\u00e4hlt worden, erkl\u00e4rte am Freitag der Vizeminister f\u00fcr Gesundheit der spanischen Hauptstadtregion, Antonio Zapatero. \u00bbDie Mobilit\u00e4t um diese Zeit herum mit dem langen Wochenende und den Br\u00fcckentagen ist normalerweise so gro\u00df, dass wir diese Ma\u00dfnahme ergreifen mussten.\u00ab<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu anderen spanischen Regionen, die sich f\u00fcr deutlich l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume abriegeln und zum Teil auch Bars und Restaurants, Kinos und Theater schlie\u00dfen, erreichte Madrid mit relativ lockeren Einschr\u00e4nkungen eine Besserung der Lage. Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wurde innerhalb eines Monats von 210 auf zuletzt 134,35 gesenkt. In Berlin betrug dieser Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Freitag 199,9.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der zehnt\u00e4gigen Abriegelung werden die 6,6 Millionen Einwohner Madrids ihre Region \u2013 eine der 17 sogenannten Autonomen Gemeinschaften Spaniens \u2013 nur mit triftigem Grund verlassen d\u00fcrfen, etwa um zur Arbeit oder zum Arzt zu fahren. Ausw\u00e4rtige werden ebenfalls nur in Ausnahmef\u00e4llen einreisen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez k\u00fcndigte unterdessen einen \u00bbnationalen Impfplan\u00ab an. Im ersten Halbjahr 2021 werde im Rahmen dieses Projekts \u00bbein betr\u00e4chtlicher Teil der Bev\u00f6lkerung\u00ab geimpft werden k\u00f6nnen, sagte der sozialistische Politiker bei einem Treffen mit Unternehmern bei Logro\u00f1o in der Provinz La Rioja. \u00bbUnser Land wird zusammen mit Deutschland das erste der Europ\u00e4ischen Union sein, das \u00fcber einen kompletten Impfplan verf\u00fcgen wird.\u00ab<\/p>\n<h3>Karliczek erwartet weiter regionales Vorgehen an Schulen<\/h3>\n<p><strong>16.25 Uhr:<\/strong> Vor den n\u00e4chsten Corona-Beratungen der Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am kommenden Mittwoch hat Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) um Verst\u00e4ndnis f\u00fcr ein regional unterschiedliches Vorgehen an den Schulen geworben. \u00bbEs wird von der L\u00e4nderseite nichts vorgestellt werden k\u00f6nnen, was einmal f\u00fcr alle in ganz Deutschland gilt, sondern man muss immer auf die regionalen Gegebenheiten R\u00fccksicht nehmen\u00ab, sagte sie am Freitag in Berlin.<\/p>\n<p>Bei den letzten Beratungen der Kanzlerin mit den L\u00e4nderchefs am Montag hatte sich der Bund f\u00fcr sch\u00e4rfere Corona-Ma\u00dfnahmen an allen Schulen starkgemacht, etwa f\u00fcr halbierte Klassen oder gr\u00f6\u00dfere R\u00e4ume, was in der Konsequenz Wechselunterricht f\u00fcr viele bedeuten w\u00fcrde. Der Bund hatte auch f\u00fcr eine Maskenpflicht im Unterricht f\u00fcr alle Sch\u00fcler pl\u00e4diert. Die L\u00e4nder, die f\u00fcr die Schulen selbst zust\u00e4ndig sind, hatten das abgelehnt<\/p>\n<h3>Medien: L\u00e4nder erw\u00e4gen Verl\u00e4ngerung des Teil-Shutdowns bis zum 20. Dezember<\/h3>\n<p><strong>16.01 Uhr: <\/strong>Die Bundesl\u00e4nder wollen Medienberichten zufolge die bestehenden Corona-Einschr\u00e4nkungen bis zum 20. Dezember verl\u00e4ngern und teilweise versch\u00e4rfen. Das berichteten die \u00bbBerliner Morgenpost\u00ab und das Portal \u00bbBusiness Insider\u00ab am Freitag unter Berufung auf Informationen aus L\u00e4nderkreisen. Im Gespr\u00e4ch ist demnach auch eine Verl\u00e4ngerung der Weihnachtsferien in den Januar hinein.<\/p>\n<p>Laut \u00bbBerliner Morgenpost\u00ab sollen Gastst\u00e4tten, Kultur- und Freizeiteinrichtungen weiterhin geschlossen bleiben. Gesch\u00e4fte w\u00e4ren vom Shutdown aufgrund des f\u00fcr sie wichtigen Weihnachtsgesch\u00e4fts nicht betroffen. \u00bbBusiness Insider\u00ab berichtet zudem davon, dass die L\u00e4nder eine Ausweitung der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes anstreben und auch die Obergrenzen f\u00fcr Treffen und Feiern in \u00f6ffentlichen und privaten R\u00e4umen weiter absenken wollten.<\/p>\n<p>Zu einer Halbierung der Schulklassen seien die L\u00e4nder indes nicht bereit, daf\u00fcr solle der Pr\u00e4senzunterricht f\u00fcr \u00e4ltere Sch\u00fcler weiter reduziert werden. Auch eine Verl\u00e4ngerung der Weihnachtsferien bis zum 10. Januar sei im Gespr\u00e4ch. Am Mittwoch findet das n\u00e4chste Spitzengespr\u00e4ch der Ministerpr\u00e4sidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel statt.<\/p>\n<h3>AfD-Abgeordneter Seitz provoziert mit l\u00f6chriger Corona-Maske<\/h3>\n<p><strong>15.35 Uhr: <\/strong>Ein AfD-Politiker hat mit einem offenkundig l\u00f6chrigen Mund-Nasen-Schutz im Bundestag f\u00fcr Aufregung gesorgt. Bundestagsvizepr\u00e4sidentin Claudia Roth untersagte dem Abgeordneten Thomas Seitz am Freitag, mit seiner orangefarbenen Maske vom Rednerpult zur\u00fcck zu seinem Platz zu gehen. Die Maske habe L\u00f6cher und sei daher nicht geeignet, sagte Roth. Schlie\u00dflich reichte sie ihm eine FFP2-Maske, die sie mithilfe eines Stiftes aus einer sterilen Verpackung genommen hatte. Seitz beschwerte sich \u00fcber einen \u00bbMaulkorb\u00ab, woraufhin Roth mit einem Ordnungsgeld drohte.<\/p>\n<p>Im Bundestag gilt seit dem 6. Oktober eine Maskenpflicht. Seitdem muss in allen Geb\u00e4uden des Bundestags, auch im Plenarsaal, ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Abgeordnete k\u00f6nnen diesen aber abnehmen, wenn sie \u2013 im Plenarsaal und in Sitzungsr\u00e4umen \u2013 Platz genommen haben oder am Rednerpult stehen.<\/p>\n<h3>\u00bbFox News\u00ab-Moderator m\u00f6chte Impfstoff nach Trump benennen<\/h3>\n<p><strong>15.15 Uhr: <\/strong>Bereits im Wahlkampf hatte der scheidende US-Pr\u00e4sident Donald Trump damit punkten wollen, sich als mitverantwortlich f\u00fcr die schnelle Entwicklung eines Impfstoffs darzustellen. Der konservative Fernsehsender \u00bbFox News\u00ab schl\u00e4gt nun in dieselbe Kerbe: Moderator Geraldo Rivera unterbreitete in der Sendung \u00bbFox and Friends\u00ab den ungew\u00f6hnlichen Vorschlag, ein fertiges Vakzin nach Trump zu benennen.<\/p>\n<p>\u00bbEs w\u00e4re eine nette Geste\u00ab, sagte Rivera. \u00bbIn ein paar Jahren k\u00f6nnte es ein ganz gew\u00f6hnlicher Name sein. Hattest du deinen Trump schon? Ich hatte meinen Trump schon, mir geht es gut.\u00ab Dass der Namensvorschlag sich durchsetzt, ist unwahrscheinlich. Zumindest aber einen Impfstoff k\u00f6nnte es in den USA bald geben: Die Mainzer Firma Biontech und der US-Konzern Pfizer haben die Zulassung des gemeinsam entwickelten Vakzins beantragt.<\/p>\n<h3>\u00bbQuerdenker\u00ab-Demo in M\u00fcnchen bleibt untersagt<\/h3>\n<p><strong>15.07 Uhr: <\/strong>Das Verwaltungsgericht M\u00fcnchen hat das Verbot einer \u00bbQuerdenker\u00ab-Demonstration gegen die Corona-Politik best\u00e4tigt. Die Veranstalter hatten f\u00fcr Samstag eine Kundgebung mit bis zu 30.000 Teilnehmern auf der M\u00fcnchner Theresienwiese angemeldet. Die Stadt M\u00fcnchen untersagte das und wurde am Freitag von den Richtern best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Von der geplanten Versammlung gingen voraussichtlich unzumutbare Infektionsgefahren aus, erkl\u00e4rte das Gericht. Das zeige die Erfahrung mit vergangenen \u00bbQuerdenker\u00ab-Versammlungen, die hohe Teilnehmerzahl, das Fehlen eines Hygienekonzepts und die vom Antragsteller offen zum Ausdruck gebrachte Ablehnung staatlicher Ma\u00dfnahmen. Gegen den Beschluss kann Beschwerde beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingelegt werden.<\/p>\n<h3>Schweden melden Rekord bei Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>14.36 Uhr:<\/strong> Schweden meldet mit 7240 Neuinfektionen binnen einem Tag einen Rekord. Die bis dato h\u00f6chste Zahl von neuen Infektionen wurde Anfang des Monats mit 5990 verzeichnet. Zum Vergleich: Deutschland liegt bei 23.648 Neuinfektionen am Tag, hat jedoch etwa achtmal so viele Einwohner wie Schweden.<\/p>\n<p>Den Daten des Gesundheitsamts zufolge stieg die Zahl der Todesf\u00e4lle um 66 auf insgesamt 6406. Schweden hat in der Pandemie eine lockerere Strategie verfolgt als andere L\u00e4nder. Im Vergleich zu den nordischen Nachbarn ist die Todesrate im Verh\u00e4ltnis zur Einwohnerzahl in Schweden um einiges h\u00f6her, im Vergleich zu gr\u00f6\u00dferen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern aber niedriger.<\/p>\n<h3>Neuauflage und Verl\u00e4ngerung der Nothilfe f\u00fcr Studenten beschlossen<\/h3>\n<p><strong>14.02 Uhr: <\/strong>Wegen des Teil-Lockdowns legt die Bundesregierung ihre Corona-Nothilfen f\u00fcr Studenten wieder auf und weitet diese au\u00dferdem aus. Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) sagte am Freitag in Berlin, Antr\u00e4ge auf die sogenannte \u00dcberbr\u00fcckungshilfe k\u00f6nnten ab sofort wieder gestellt werden. Die Nothilfe war Ende September ausgelaufen. Sie soll nun erneut bis zum Ende des laufenden Wintersemesters gew\u00e4hrt werden. Die Leistung richtet sich an Betroffene, die zum Beispiel durch einen wegbrechenden Nebenjob in eine finanzielle Notlage geraten sind. Zus\u00e4tzlich sollen f\u00fcr den KfW-Studienkredit, der wegen Corona zun\u00e4chst bis M\u00e4rz 2021 zinsfrei gestellt wurde, bis Ende 2021 keine Zinsen f\u00e4llig werden.<\/p>\n<p>In der Coronakrise hatte das Bildungsministerium zwei Hilfsangebote f\u00fcr Studenten in Not aufgestellt: Zum einen ist das die \u00dcberbr\u00fcckungshilfe, die nicht zur\u00fcckgezahlt werden muss. Sie wurde von Juni bis September an diejenigen ausgezahlt, die mit Kontoausz\u00fcgen nachweisen konnten, dass sie in einer pandemiebedingten Notlage sind, etwa weil regelm\u00e4\u00dfige Zahlungen aus Jobs ausblieben. Gezahlt wurden 100 bis maximal 500 Euro pro Monat. Die zweite S\u00e4ule ist der KfW-Studienkredit, den es auch vor der Krise schon gab, der nun aber seit Mai zinsfrei gestellt ist.<\/p>\n<h3>Maskenverweigerer ersticht Buspassagier in Russland<\/h3>\n<p><strong>13.58 Uhr:<\/strong> Ein Maskenverweigerer soll in St. Petersburg einen Buspassagier erstochen haben, nachdem dieser auf die Pflicht zum Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hingewiesen hatte. Der 40-J\u00e4hrige wurde wegen des Verdachts des Mordes an dem 53 Jahre alten Mann festgenommen, wie das Ermittlungskomitee in der Touristenmetropole am Freitag mitteilte. Die Leiche des Mannes, der stellvertretender Direktor eines wissenschaftlichen Zentrums war, war am Dienstag auf der Stra\u00dfe gefunden worden.<\/p>\n<p>Das Opfer soll bei der Heimfahrt von einer Betriebsfeier den Tatverd\u00e4chtigen und seine Begleiterin im Bus gebeten haben, eine Maske zu tragen \u2013 wie in der Corona-Pandemie vorgeschrieben. Das meldete die Staatsagentur Tass unter Berufung auf die Polizei. Dann sei es zum Streit gekommen, der sich sp\u00e4ter auf der Stra\u00dfe fortgesetzt habe. Dabei soll der 40-J\u00e4hrige mit dem Messer zugestochen haben.<\/p>\n<h3>Risikogebiete in Europa: Litauen und Lettland neu dabei, Island wieder sicher<\/h3>\n<p><strong>13.07 Uhr: <\/strong>Wegen steigender Infektionszahlen hat die Bundesregierung ganz Litauen und Lettland ab Sonntag als Corona-Risikogebiete eingestuft. Zudem wurden am Freitag Regionen in Griechenland und Finnland auf die vom Robert Koch-Institut gef\u00fchrte Risikoliste gesetzt. Island wurde dagegen wieder gestrichen und ist damit nun das einzige Land in Europa, das frei von Risikogebieten ist.<\/p>\n<p>Die Einstufung als Risikogebiet und die damit automatisch verbundenen Reisewarnungen des Ausw\u00e4rtigen Amts bedeuten zwar kein Reiseverbot, sollen aber eine m\u00f6glichst gro\u00dfe abschreckende Wirkung auf Touristen haben. Eine entsprechende Einstufung erfolgt, wenn ein Land oder eine Region den Grenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen \u00fcberschreitet. Auch ein Gro\u00dfteil Deutschlands ist nach diesen Kriterien Risikogebiet. Am Freitag lagen nach der RKI-Statistik nur noch Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern knapp unter der 50er-Marke.<\/p>\n<h3>Corona als Dienstunfall? Polizisten ziehen vor Gericht<\/h3>\n<p><strong>12.59 Uhr:<\/strong> Mehrere Polizisten streiten mit dem Freistaat Bayern dar\u00fcber, ihre Corona-Infektion als Dienstunfall anerkennen zu lassen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) best\u00e4tigte am Freitag, dass elf ihrer Mitglieder Widerspruch gegen einen negativen Bescheid des Landesamtes f\u00fcr Finanzen eingelegt haben und drei Polizisten nun vor dem Verwaltungsgericht M\u00fcnchen klagen wollen. Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) k\u00fcndigte Klagen ihrer Mitglieder an.<\/p>\n<p>Ein Sprecher des Verwaltungsgerichtes best\u00e4tigte, dass dort bislang eine Klage eingegangen sei. \u00bbDas Streitthema ist hier angekommen.\u00ab In dem Fall gehe es um einen Polizisten, der angibt, sich bei einer polizeilichen Fortbildung angesteckt zu haben. Nach Angaben des stellvertretenden bayerischen DPolG-Landesvorsitzenden J\u00fcrgen Ascherl hatten sich viele der nun gegen den Bescheid vorgehenden Polizisten bei einem polizeiinternen Sportlehrgang angesteckt.<\/p>\n<p>Auch die Witwe eines mit dem Coronavirus gestorbenen Beamten, der am M\u00fcnchner Flughafen gearbeitet hatte, geht gegen die Entscheidung des Landesamtes vor, die Infektion ihres Mannes nicht als Dienstunfall zu werten. \u00bbDie sagen grunds\u00e4tzlich bei jeder Infektion, dass nicht auszuschlie\u00dfen sei, dass die Polizisten es sich woanders geholt haben\u00ab, kritisierte Ascherl. \u00bbAber wenn die Polizisten schon drau\u00dfen ihren Kopf hinhalten, soll der Freistaat auch die Kosten \u00fcbernehmen.\u00ab<\/p>\n<p>Das bayerische Innenministerium habe aber darauf verwiesen, dass es \u00bbeiner \u00fcber das allgemeine Ansteckungsrisiko hinausgehenden Gef\u00e4hrdungslage bedarf\u00ab, um eine Corona-Infektion als Dienstunfall anerkennen zu k\u00f6nnen. \u00bbWenn das ein Dienstunfall ist und anerkannt ist, hat das weitreichende Konsequenzen\u00ab, sagte Ascherl von der DPolG. Dann w\u00fcrden ganz andere Summen ausgezahlt. \u00bbDas Finanzministerium scheut eine Anerkennung, weil die Kosten nicht absch\u00e4tzbar sind.\u00ab<\/p>\n<h3>Corona-Impfstoff: Pfizer und Biontech beantragen Notfallzulassung in den USA<\/h3>\n<p><strong>12.48 Uhr:<\/strong> Der Impfstoff von Pfizer und Biontech wird wohl zuerst Amerikaner sch\u00fctzen. In den USA ist ein Antrag auf Zulassung bei der Beh\u00f6rde eingegangen. Wann das Mittel eingesetzt werden darf, bleibt unklar. Lesen Sie hier mehr zum Thema.<\/p>\n<h3>Regierungssprecher Seibert: Keine baldigen Lockerungen zu erwarten<\/h3>\n<p><strong>12.36 Uhr:<\/strong> Die Bundesregierung macht den B\u00fcrgern wenig Hoffnung auf eine rasche Lockerung der Corona-bedingten Beschr\u00e4nkungen. Bislang seien die Infektionszahlen noch nicht auf ein niedrigeres Niveau gebracht worden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag in der Bundespressekonferenz in Berlin. \u00bbWir haben im Grunde nur den ersten Schritt bisher geschafft, also den starken, steilen, exponentiellen Anstieg zu stoppen und eine Stabilisierung zu erreichen.\u00ab Die Zahlen seien aber noch \u00bbweit, weit zu hoch\u00ab, sagte Seibert. \u00bbDie Zahlen m\u00fcssen stabil auf ein deutlich niedrigeres Niveau sinken.\u00ab<\/p>\n<p>Seibert erinnerte daran, dass sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits bei den Beratungen mit den Ministerpr\u00e4sidenten am vergangenen Montag \u00bbmehr gew\u00fcnscht h\u00e4tte\u00ab. Nun werde es am Mittwoch weitere Beratungen geben. Man m\u00fcsse jetzt die pandemische Entwicklung genau betrachten, \u00bbum dann zu sehen, welche Schl\u00fcsse daraus zu ziehen sind\u00ab. Der Regierungssprecher wies darauf hin, dass die Zahl der belegten Betten in den Intensivstationen und die Zahl der Patienten, die k\u00fcnstlich beatmet werden m\u00fcssten, schon jetzt deutlich h\u00f6her als im Fr\u00fchjahr seien.<\/p>\n<h3>China: Offenbar bereits fast eine Million Menschen geimpft<\/h3>\n<p><strong>12.27 Uhr: <\/strong>Der chinesische Pharmakonzern Sinopharm hat nach eigenen Angaben bereits ann\u00e4hernd eine Million Menschen gegen das Coronavirus in China geimpft. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die der Konzern am Freitag \u00fcber den Nachrichtendienst Wechat verbreitete.<\/p>\n<p>\u00dcber ein sogenanntes Notfallprogramm sei der Impfstoff schon fast bei einer Million Menschen genutzt worden, sagte Firmenchef Liu Jingzhen demnach in einem Interview. Es habe dabei keine Berichte von schwerwiegenden Nebenwirkungen gegeben, \u00bbnur wenige haben leichte Symptome\u00ab, sagte Liu Jingzhen.<\/p>\n<p>In China berichten Staatsmedien bereits seit Wochen \u00fcber Impfungen bestimmter Bev\u00f6lkerungsgruppen \u2013 etwa von Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen und Klinikpersonal, aber auch von Diplomaten und Angestellten von Staatskonzernen. Ihnen werden Impfstoffkandidaten verabreicht, f\u00fcr die die Pr\u00fcfung in klinischen Studien nicht abgeschlossen ist.<\/p>\n<p>Laut der Mitteilung hat Sinopharm mit seinen Impfstoffen bereits in zehn L\u00e4ndern, darunter den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, \u00c4gypten, Jordanien, Peru und Argentinien, internationale klinische Phase-III-Studien durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Infektionen mit dem bis dahin unbekannten Sars-CoV-2-Virus waren erstmals Anfang Dezember 2019 in der zentralchinesischen Metropole Wuhan entdeckt worden. China erntete viel Kritik f\u00fcr seinen anf\u00e4nglichen Umgang mit dem Virus, hat die Atemwegserkrankung aber seit Ende Januar mit strikten Ma\u00dfnahmen und Einreisebeschr\u00e4nkungen weitgehend unter Kontrolle gebracht.<\/p>\n<h3><strong>Verl\u00e4ngerung des Kurzarbeitergeldes beschlossen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.04 Uhr:<\/strong> Unternehmen und Besch\u00e4ftigte k\u00f6nnen in der Coronakrise auch weiterhin auf das Kurzarbeitergeld des Staates setzen. Der Bundestag beschloss am Freitag eine Verl\u00e4ngerung der Bezugsdauer und der in der Krise geltenden Erleichterungen bis Ende 2021. Firmen k\u00f6nnen die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge im Wesentlichen ebenfalls bis Ende 2021 weiterhin erstattet bekommen. Die Regelungen sollen eine Br\u00fccke in das Jahr 2022 bauen.<\/p>\n<p>Die staatliche Kurzarbeitregelung soll verhindern, dass Unternehmen in Krisenzeiten Besch\u00e4ftigte entlassen, weil es vor\u00fcbergehend in den Betrieben weniger oder gar keine Arbeit gibt. Mit dem Beschluss des Bundestags k\u00f6nnen Kurzarbeiter bis zu 24 Monate Lohnersatz bekommen. Ab dem vierten Monat des Bezugs wird der Ersatzlohn von 60 auf 70 Prozent erh\u00f6ht, ab dem siebten Monat auf 80 Prozent \u2013 auf 77 beziehungsweise 87 Prozent f\u00fcr M\u00fctter und V\u00e4ter.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist Kurzarbeitergeld vor\u00fcbergehend f\u00fcr jeden Betrieb m\u00f6glich, auch f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Zeitarbeit. Derzeit reicht es auch, wenn nur zehn Prozent der Besch\u00e4ftigten eines Unternehmens von Arbeitsausfall betroffen sind.<\/p>\n<p>Der Bund erstattet den Unternehmen die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge der Kurzarbeiter bis zum 30. Juni 2021 vollst\u00e4ndig, in der zweiten Jahresh\u00e4lfte 2021 dann in der Regel zur H\u00e4lfte. Wenn die Firmen Weiterbildungsma\u00dfnahmen w\u00e4hrend der Kurzarbeit erm\u00f6glichen, soll es auch dann eine vollst\u00e4ndige Erstattung geben.<\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr das verl\u00e4ngerte Kurzarbeitergeld tr\u00e4gt der Bund. Er gew\u00e4hrt der Bundesanstalt f\u00fcr Arbeit daf\u00fcr Bundeshilfen, die nicht zur\u00fcckgezahlt werden m\u00fcssen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte die Kosten beim Koalitionsbeschluss im August auf rund zehn Milliarden Euro beziffert.<\/p>\n<h3>Laschet bef\u00fcrwortet sch\u00e4rfere Kontaktbeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>11.51 Uhr: <\/strong>Nordrhein-Westfalens Ministerpr\u00e4sident Armin Laschet (CDU) will n\u00e4chste Woche bei den Bund-L\u00e4nder-Gespr\u00e4chen zur Coronakrise f\u00fcr scharfe Kontaktbeschr\u00e4nkungen werben. \u00bbEine Familie darf sich nur noch mit zwei weiteren Personen aus einem anderen Hausstand treffen\u00ab, sagte Laschet der \u00bbStuttgarter Zeitung\u00ab und den \u00bbStuttgarter Nachrichten\u00ab. Das sei sein Vorschlag f\u00fcr die Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).<\/p>\n<p>Aus den Erfahrungen zu Beginn der Coronakrise im Fr\u00fchjahr sei bekannt, dass das Prinzip wirke. Damals habe die Mobilit\u00e4t der Menschen stark abgenommen und die Infektionsdynamik ebenso. \u00bbWenden wir dieses Prinzip konsequent an, k\u00f6nnen Beschr\u00e4nkungen f\u00fcr Gastronomie oder Kultur mittelfristig zur\u00fcckgenommen werden, wenn die Infektionszahlen weiter sinken\u00ab, sagte der CDU-Bundesvize und Anw\u00e4rter auf den Parteivorsitz.<\/p>\n<p>Bis ein Impfstoff verf\u00fcgbar sei, m\u00fcsse das \u00f6ffentliche, soziale und wirtschaftliche Leben aufrechterhalten werden. \u00bbDeshalb sollten wir auf das bew\u00e4hrte System der allgemeinen Kontaktbeschr\u00e4nkungen zur\u00fcckgreifen, statt minuti\u00f6s vorzuschreiben, was stattfinden darf und was nicht\u00ab, erkl\u00e4rte Laschet.<\/p>\n<h3>Erstmals seit 129 Jahren: Stockholmer Freilichtmuseum Skansen schlie\u00dft bis Fr\u00fchjahr 2021<\/h3>\n<p><strong>11.43 Uhr:<\/strong> Das Stockholmer Freilichtmuseum Skansen schlie\u00dft wegen der Coronavirus-Pandemie erstmals in seiner 129-j\u00e4hrigen Geschichte seine Tore. Ab n\u00e4chstem Freitag bleibt der Park im Stadtteil Djurg\u00e5rden bis auf Weiteres zu, auch die traditionellen Weihnachtsfeierlichkeiten werden eingestellt, wie das Museum am Freitag mitteilte. Man hoffe, im Fr\u00fchjahr 2021 wieder \u00f6ffnen zu k\u00f6nnen, schrieb das Museum an seine Besucher gerichtet.<\/p>\n<p>Bislang konnte das Freilichtmuseum mit seinen Rentieren, B\u00e4ren, alten Holzh\u00e4uschen und weiteren Attraktionen offen gehalten werden, weil es eine Anlage unter freiem Himmel ist. Zugleich wurde aber die Anzahl an Besuchern begrenzt, um das Corona-Ansteckungsrisiko zu minimieren. Nach den Ank\u00fcndigungen versch\u00e4rfter Ma\u00dfnahmen durch den schwedischen Regierungschef Stefan L\u00f6fven sehe man nun keine andere M\u00f6glichkeit, als den Betrieb einzustellen. Man befinde sich in einer extrem schwierigen wirtschaftlichen Situation, sei aber zu dem Schluss gekommen, dass man weiter zu einer Verringerung der Infektionen beitragen m\u00fcsse.<\/p>\n<p>L\u00f6fven hatte in dieser Woche unter anderem verk\u00fcndet, dass sich ab n\u00e4chsten Dienstag nur noch acht Personen f\u00fcr \u00f6ffentliche Zusammenk\u00fcnfte und Veranstaltungen versammeln d\u00fcrfen. Grund daf\u00fcr sind die rapide steigenden Infektionszahlen in Schweden.<\/p>\n<p>Skansen z\u00e4hlt zu den wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten Stockholms. Kinder und Erwachsene k\u00f6nnen in dem Park in unmittelbarer N\u00e4he zu anderen Einrichtungen wie dem Vasa-Museum und dem Abba-Museum die schwedische Kultur sowie Br\u00e4uche, Traditionen und auch die skandinavische Architektur n\u00e4her kennenlernen. Besonders die nordischen Tiere des Parks ziehen viele Besucher an.<\/p>\n<h3>Umfrage: H\u00e4lfte der Geringverdiener durch Corona am Existenzminimum<\/h3>\n<p><strong>11.22 Uhr: <\/strong>Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland (24 Prozent) verzeichnet einer Umfrage zufolge durch die Coronakrise deutliche Einbu\u00dfen beim Haushaltsnettoeinkommen. Im Schnitt h\u00e4tten sie 400 Euro weniger im Portemonnaie als vor der Pandemie, hei\u00dft es in einer am Freitag ver\u00f6ffentlichten Untersuchung der Deutschen Bank. Die Einbu\u00dfen treffen demnach Menschen mit ohnehin geringerem Einkommen besonders stark. Insgesamt sehen sich die H\u00e4lfte der Geringverdiener (51 Prozent) \u00bbam finanziellen Existenzminimum\u00ab.<\/p>\n<p>Mehr als drei Viertel der Menschen in Deutschland (76 Prozent) sind nach eigener Einsch\u00e4tzung bislang einigerma\u00dfen gut durch die Krise gekommen. Dagegen f\u00fchlen sich 13 Prozent in ihrer Lebensgestaltung stark eingeschr\u00e4nkt. Menschen, die \u00fcber ein h\u00f6heres Einkommen verf\u00fcgen, gaben h\u00e4ufiger an, \u00bbnur wenig\u00ab unter den Einschr\u00e4nkungen zu leiden. Sechs Prozent sehen keine Krise und halten das \u00bbdauernde Sprechen\u00ab dar\u00fcber f\u00fcr \u00fcberzogen.<\/p>\n<p>Jeder Zweite (52 Prozent) gibt den Angaben zufolge aktuell genau so viel Geld aus wie vor der Pandemie, sechs Prozent geben mehr und 42 Prozent weniger aus. Gespart wird vor allem bei Reisen, die wegen Reisewarnungen f\u00fcr zahlreiche Ziele im Ausland allerdings ohnehin eingeschr\u00e4nkt sind. Ein knappes Drittel (30 Prozent) senkte die Ausgaben f\u00fcr Bekleidung. Tiefer in die Tasche greift ein Teil der Befragten hingegen f\u00fcr Lebensmittel, Medikamente und Hygieneartikel sowie f\u00fcr Balkon und Garten. F\u00fcr die Umfrage waren im September, also vor dem Teil-Shutdown, 3200 Menschen befragt worden.<\/p>\n<h3>Frankreich meldet Teilerfolg im Kampf gegen die zweite Corona-Welle<\/h3>\n<p><strong>11.01 Uhr:<\/strong> Der H\u00f6hepunkt der zweiten Corona-Welle in Frankreich ist offenbar \u00fcberwunden: Das hat die nationale Gesundheitsbeh\u00f6rde Sant\u00e9 publique am Freitag festgestellt. \u00bbSelbst, wenn alle Werte auf hohem Niveau bleiben, legt ihre Auswertung nahe, dass der epidemische H\u00f6hepunkt der zweiten Welle \u00fcberschritten ist\u00ab, hei\u00dft es in dem Wochenbericht der Beh\u00f6rde.<\/p>\n<p>Die abendlichen Ausgangssperren in Gro\u00dfst\u00e4dten wie Paris oder Lyon seit Mitte Oktober und der vor drei Wochen verh\u00e4ngte landesweite Lockdown h\u00e4tten eine \u00bbdirekte Wirkung\u00ab gehabt, schreibt die Beh\u00f6rde weiter.<\/p>\n<p>Erstmals seit einigen Wochen habe sich die Zahl der Todesf\u00e4lle \u00bbstabilisiert\u00ab, hie\u00df es. Zuletzt starben demnach innerhalb einer Woche gut 3750 Menschen an oder mit dem neuartigen Coronavirus \u2013 das war erstmals seit August ein R\u00fcckgang im Vergleich zur Vorwoche. Insgesamt wurden in Frankreich mittlerweile mehr als 47.000 Todesf\u00e4lle gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal seit Beginn der zweiten Welle seien auch die Krankenhaus-Einweisungen r\u00fcckl\u00e4ufig, hie\u00df es weiter. Zuletzt wurden in einer Woche knapp 17.400 Menschen ins Krankenhaus und gut 2700 auf Intensivstationen eingeliefert.<\/p>\n<p>Dennoch will die Regierung vorerst an ihren strikten Ma\u00dfnahmen festhalten. \u00bbDie Ausgangsbeschr\u00e4nkungen sind nicht beendet\u00ab, erkl\u00e4rte Gesundheitsminister Olivier V\u00e9ran am Donnerstagabend. Die Regierung verweist darauf, dass die Intensivstationen immer noch zu rund 94 Prozent mit Corona-Patienten belegt sind.<\/p>\n<p>Allerdings pr\u00fcft das Kabinett erste Lockerungen vor Weihnachten. Im Gespr\u00e4ch ist eine teilweise \u00d6ffnung der Gesch\u00e4fte. Viele Franzosen hoffen zudem, ihre Familien zu Weihnachten besuchen zu k\u00f6nnen. Derzeit sind Reisen weitgehend untersagt, und auch das Verlassen der Wohnung ist nur aus triftigen Gr\u00fcnden erlaubt.<\/p>\n<h3>\u00bbGut investiertes Geld\u00ab: Heil verteidigt Kurzarbeit als Modell zur Krisenbew\u00e4ltigung<\/h3>\n<p><strong>10.37 Uhr:<\/strong> Bundesarbeitsminister Hubertus Heil verteidigte die Verl\u00e4ngerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende 2021, die der Bundestag am Freitag beschlie\u00dfen d\u00fcrfte. Die Kurzarbeit sei \u00bbeine stabile Br\u00fccke \u00fcber ein tiefes Tal\u00ab, sagte der SPD-Politiker. 2,6 Millionen Menschen seien in Kurzarbeit, die Verl\u00e4ngerung n\u00f6tig. \u00bbDie Krise ist noch nicht vorbei.\u00ab<\/p>\n<p>Der Staat habe in das Instrument, das immer mehr andere L\u00e4nder \u00fcbernehmen, dieses Jahr bereits 18 Milliarden Euro gesteckt. Das sei aber besser als Massenarbeitslosigkeit. \u00bbEs ist gut investiertes Geld.\u00ab Wichtig sei es, die Kurzarbeit mit Weiterbildung zu verbinden.<\/p>\n<h3>Bund gibt neue Untersuchung zur Corona-Situation in Bus und Bahn in Auftrag<\/h3>\n<p><strong>10.29 Uhr:<\/strong> Das Bundesverkehrsministerium will m\u00f6gliche Ausbreitungswege des Coronavirus im \u00d6ffentlichen Personenverkehr noch tiefgehender untersuchen lassen. \u00bbFahrg\u00e4ste und Personal sind in Bus und Bahn sicher unterwegs\u00ab, sagte der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r Enak Ferlemann (CDU) am Freitag. Viele wissenschaftliche Studien h\u00e4tten gezeigt, dass es im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr kein erh\u00f6htes Infektionsrisiko gebe. Eine weitere Untersuchung solle die Datenbasis nun noch erweitern und bisherige Erkenntnisse validieren.<\/p>\n<p>Ein Forscherteam, das vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr Bauphysik geleitet wird, soll in K\u00fcrze mit Messungen in Bussen und Bahnen, an Bahnh\u00f6fen und an Haltestellen beginnen, wie das Ministerium erl\u00e4uterte. Die Experten sollen Proben von Viren und Mikroorganismen in der Luft und auf Oberfl\u00e4chen wie T\u00fcrgriffen, Armlehnen, Haltestangen, Bedienkn\u00f6pfen, Tischen, Fahrkartenautomaten, Aush\u00e4ngen und Ticket-Entwertern nehmen. Gemessen werden soll in Z\u00fcgen des Nah- und Fernverkehrs und Bussen, in Bahnh\u00f6fen, an Haltestellen und auf Bahnsteigen. Das Projekt l\u00e4uft den Angaben zufolge bis Fr\u00fchjahr 2021.<\/p>\n<p>Das Ministerium verwies darauf, dass es seit Ende April umfassende Hygiene- und Schutzkonzepte f\u00fcr den \u00d6ffentlichen Personenverkehr gebe. Dazu geh\u00f6rten eine Maskenpflicht, L\u00fcftungskonzepte und eine st\u00e4rkere Reinigung und Desinfektion von Fahrzeugen und Haltestellen.<\/p>\n<h3>Zahl der Neuinfektionen im Gazastreifen erreicht neuen H\u00f6chstwert<\/h3>\n<p><strong>10.23 Uhr:<\/strong> Die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist im Gazastreifen auf einen Rekordwert geklettert. Wie das Gesundheitsministerium in dem von der islamistischen Hamas beherrschten Gebiet am Freitag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 754 F\u00e4lle gemeldet \u2013 so viele wie nie zuvor an einem Tag seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt wurden 3142 Tests gemacht, dies entspricht einer Positivtest-Quote von etwa 24 Prozent. Insgesamt registrierten die Beh\u00f6rden im Gazastreifen bislang 13.193 Infizierte.<\/p>\n<p>Nach einem vergleichsweise glimpflich verlaufenen Pandemiebeginn hat die Zahl der Corona-F\u00e4lle im Gazastreifen in den vergangenen Wochen stark zugenommen. In dem abgeriegelten Gebiet leben etwa zwei Millionen Menschen auf sehr engem Raum unter teilweise miserablen Bedingungen und bei schlechter medizinischer Versorgung. Eine starke Ausbreitung des Virus gilt als Horrorszenario. Experten aus dem Gazastreifen hatten zu Wochenbeginn vor einem Zusammenbruch des Gesundheitswesens gewarnt.<\/p>\n<h3>Notlage in Griechenland: Athen nimmt Privatkliniken in die Pflicht<\/h3>\n<p><strong>09:58 Uhr: <\/strong>Die griechische Regierung hat verf\u00fcgt, dass zwei Privatkliniken in Thessaloniki ab Freitag 200 Pl\u00e4tze f\u00fcr Corona-Patienten zur Verf\u00fcgung stellen m\u00fcssen. M\u00f6glich wird dies durch ein Gesetz, das j\u00fcngst gegen die Pandemie verabschiedet worden war. Die Anordnung erfolgte, nachdem sich die neun Privatkliniken der Hafenstadt geweigert hatten, Corona-Patienten aufzunehmen. Die staatlichen Krankenh\u00e4user in Thessaloniki sind nach eigenen Angaben am Limit.<\/p>\n<p>Der griechische Verband der Privatkliniken begr\u00fcndete die Weigerung, Corona-Patienten aufzunehmen, mit dem Argument, die Kliniken seien nicht auf Corona vorbereitet. Es mangele an M\u00f6glichkeiten, die Patienten zu isolieren, auch sei das Personal nicht f\u00fcr Corona-Kranke geschult. \u00bbMenschenleben werden gef\u00e4hrdet\u00ab, warnte Verbandschef Grigoris Sarafianos am Freitag im Fernsehsender Skai. Man habe stattdessen angeboten, den staatlichen Krankenh\u00e4usern 1000 andere Patienten abzunehmen.<\/p>\n<p>Griechenland war bisher im Vergleich zu anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern nicht so stark von Corona betroffen \u2013 allerdings ist der Gesundheitssektor nach der zehn Jahre w\u00e4hrenden Finanzkrise des Landes nicht gut ausgestattet. Vor allem in Thessaloniki hatte sich das Virus in den vergangenen Wochen stark verbreitet, die Hafenstadt geh\u00f6rt zu den am st\u00e4rksten betroffenen Regionen Griechenlands. Von den landesweit 3227 neuen Infektionen am Donnerstag wurden dort erneut fast 800 verzeichnet.<\/p>\n<h3>\u00bbDa h\u00f6rt der Spa\u00df auf\u00ab: AfD nach St\u00f6rern im Bundestag in der Kritik<\/h3>\n<p><strong>09:36 Uhr:<\/strong> Nach der Bel\u00e4stigung von Abgeordneten durch Besucher im Bundestag hat die CDU\/CSU die AfD scharf attackiert. Seit die AfD im Bundestag sitze, gehe es ihr nur darum, diesen schlechtzumachen und die anderen Parteien \u00bbin den Dreck zu ziehen\u00ab, sagte ihr Erster Parlamentarischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Grosse-Br\u00f6mer am Freitag in der Aktuellen Stunde des Bundestags. Das Bedr\u00e4ngen von Abgeordneten durch Besucher, die AfD-Abgeordnete eingeladen hatten, sei ein \u00bbAngriff auf das freie Mandat\u00ab und auf die Demokratie, sagte der CDU-Politiker. \u00bbDa h\u00f6rt der Spa\u00df wirklich auf.\u00ab<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Bundestagsdebatte waren am Mittwoch auf den Fluren des Reichstagsgeb\u00e4udes Abgeordnete von Besuchern bedr\u00e4ngt, bel\u00e4stigt, gefilmt und beleidigt worden. Dies passierte unter anderem Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und dem FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle. Aus einem Sicherheitsbericht der Bundestagspolizei geht hervor, dass die insgesamt vier Besucher von den drei AfD-Abgeordneten Udo Hemmelgarn, Petr Bystron und Hansj\u00f6rg M\u00fcller eingeladen worden waren.<\/p>\n<p>Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland sagte, das Verhalten der G\u00e4ste sei \u00bbunzivilisiert\u00ab gewesen und geh\u00f6re sich nicht. \u00bbDaf\u00fcr entschuldige ich mich als Fraktionsvorsitzender.\u00ab Die Besucher h\u00e4tten allerdings die Sicherheitskontrollen durchlaufen. \u00bbWir konnten nicht damit rechnen, dass so etwas passiert.\u00ab<\/p>\n<h3>Britische Regierung stellt Lockerungen zu Weihnachten in Aussicht<\/h3>\n<p><strong>09:17 Uhr:<\/strong> In Gro\u00dfbritannien sieht Gesundheitsminister Matt Hancock Signale f\u00fcr eine allm\u00e4hliche Abschw\u00e4chung des Corona-Infektionsgeschehens und damit die M\u00f6glichkeit f\u00fcr eine Weihnachtszeit mit weniger strengen Einschr\u00e4nkungen. \u00bbEs gibt ermutigende Anzeichen daf\u00fcr, dass die Zahl der F\u00e4lle abzuflachen beginnt und dass der Lockdown funktioniert, den wir Anfang des Monats verh\u00e4ngt haben\u00ab, sagt Hancock dem TV-Sender Sky News. Die Regierung arbeite an Regeln f\u00fcr die Weihnachtszeit. \u00bbEs wird nat\u00fcrlich kein normales Weihnachten sein. Es wird Regeln geben m\u00fcssen, aber wir hoffen, dass sie etwas mehr von dem normalen Weihnachten erm\u00f6glichen, auf das sich die Menschen freuen.\u00ab<\/p>\n<h3>Trotz Infektionsrekorden: Pence sieht USA in Pandemie auf gutem Weg<\/h3>\n<p><strong>07.39 Uhr: <\/strong>Der amtierende US-Vizepr\u00e4sident Mike Pence sieht die USA trotz der dramatisch steigenden Corona-Fallzahlen in der Pandemie auf einem guten Weg. \u00bbDie F\u00e4lle und die Positivrate steigen im ganzen Land. Aber wir n\u00e4hern uns diesem Moment mit der Zuversicht der Erfahrung, und wir wissen, dass das amerikanische Volk wei\u00df, was zu tun ist\u00ab, sagte Pence am Donnerstag bei einer Pressekonferenz der Corona-Arbeitsgruppe des Wei\u00dfen Hauses. Der amtierende Pr\u00e4sident Donald Trump war nicht dabei.<\/p>\n<p>\u00bbAmerika war noch nie so gut auf die Bek\u00e4mpfung dieses Virus vorbereitet wie heute\u00ab, f\u00fcgte Pence mit Blick auf die Ausweitung der Testungen, die Verf\u00fcgbarkeit von Schutzausr\u00fcstung und die Fortschritte bei den Impfstoffen, die schon in wenigen Wochen f\u00fcr besonders gef\u00e4hrdete Menschen bereitstehen k\u00f6nnten, hinzu.<\/p>\n<p>In den USA sind nach Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t bereits mehr als eine Viertelmillion Menschen seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben \u2013 nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele Corona-Todesf\u00e4lle bekannt. Allein am Donnerstag wurden mehr als 2200 Corona-Tote gemeldet. Wie aus einer am Donnerstagabend (Ortszeit) ver\u00f6ffentlichten Z\u00e4hlung hervorging, gab es landesweit zudem mehr als 200.100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Seit Anfang November wurden t\u00e4glich mehr als 100.000 Neuinfektionen nachgewiesen. Der Tageswert lag zuletzt im Schnitt bei rund 150.000.<\/p>\n<p>Die Gesundheitsbeh\u00f6rde CDC riet den US-B\u00fcrgern dringend von Reisen zum Thanksgiving-Feiertag in der kommenden Woche ab. Es handele sich nicht um eine Anordnung, aber um eine \u00bbeindringliche Empfehlung\u00ab, sagte CDC-Vertreter Henry Walke. Thanksgiving ist das wichtigste Familienfest in den USA.<\/p>\n<h3>Mehr als neun Millionen Corona-Infektionen in Indien<\/h3>\n<p><strong>06.48 Uhr:<\/strong> In Indien ist die Gesamtzahl der best\u00e4tigten Ansteckungen mit dem Coronavirus \u00fcber die Schwelle von neun Millionen gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete am Freitag 45.882 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Indien weist nach den USA die meisten Ansteckungen auf, allerdings haben sich die Neuinfektionszahlen seit ihrem H\u00f6hepunkt im September zuletzt etwas abgeschw\u00e4cht. Die Zahl der Todesf\u00e4lle erh\u00f6hte sich den Angaben zufolge um 584 auf 132.162.<\/p>\n<h3>Robert Koch-Institut meldet 23.648 <strong>Neuinfektionen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>05.45 Uhr:<\/strong> In Deutschland haben die Gesundheits\u00e4mter dem Robert Koch-Institut (RKI) 23.648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Damit ist ein H\u00f6chststand erreicht worden, wie aus den Angaben des RKI hervorgeht. Am Freitag vor einer Woche war mit 23.542 verzeichneten F\u00e4llen der bisherige Spitzenwert erreicht worden.<\/p>\n<p>Die Anzahl der Neuinfektionen ist allerdings nur bedingt mit denen der Vorwochen vergleichbar, da unter anderem das RKI die Empfehlungen f\u00fcr Corona-Tests angepasst hat, wer noch getestet werden soll. Der Schritt war n\u00f6tig, da immer mehr Labors an die Belastungsgrenze gerieten. Doch die Entscheidung k\u00f6nnte neben der Zahl der Neuinfektionen auch den Anteil der positiven Tests beeinflussen. (Lesen Sie hier mehr dazu.)<\/p>\n<p>Das RKI z\u00e4hlte seit Beginn der Pandemie insgesamt 879.564 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland. Die Zahl der Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Freitag um 260 auf insgesamt 13.630.<\/p>\n<p>Das sogenannte Sieben-Tage-R lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,99 (Vortag: 0,95). Das hei\u00dft, dass 100 Infizierte rechnerisch 99 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.<\/p>\n<h3>Bericht: WHO r\u00e4t von Remdesivir bei Corona-Erkrankung ab<\/h3>\n<p><strong>05.30 Uhr:<\/strong> Die Weltgesundheitsorganisation WHO r\u00e4t einem Bericht zufolge vom Einsatz des einst vielversprechenden Medikaments Remdesivir bei Covid-19-Erkrankungen ab. Nach eingehender Pr\u00fcfung sei ein Expertengremium der WHO zu dem Schluss gekommen, dass das Mittel \u00bbkeinen bedeutenden Einfluss auf die Sterblichkeit oder andere wichtige Wirkungen auf Patienten hat, wie den Bedarf k\u00fcnstlicher Beatmung oder die Zeit bis zu einer Besserung\u00ab, schrieb die Fachzeitschrift \u00bbBritish Medical Journal\u00ab in einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Artikel. Es sei zudem noch nicht ausgeschlossen, dass das Medikament auch Schaden anrichten k\u00f6nnte. Dazu k\u00e4men die Kosten.<\/p>\n<p>Remdesivir war vom US-Pharmakonzern Gilead urspr\u00fcnglich zur Bek\u00e4mpfung des Ebola-Virus entwickelt worden. Nach Ausbruch der weltweiten Pandemie galt es eine Zeit lang als Hoffnungstr\u00e4ger im Kampf gegen Covid-19. Es erhielt im Juli als erstes Mittel \u00fcberhaupt in Europa eine Zulassung unter Auflagen zur spezifischen Behandlung von bestimmten Patienten. Zuletzt hatten Tests aber nahegelegt, dass der Nutzen des Pr\u00e4parats bestenfalls gering ist. Die Erkenntnisse ergaben sich aus einer von der WHO koordinierten Studie mit Tausenden Patienten in fast 500 Kliniken in mehr als 30 L\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Experte Fauci: Schnelle Impfstoffentwicklung kein Grund zur Sorge<\/h3>\n<p><strong>05.20 Uhr:<\/strong> Der renommierte US-Immunologe Anthony Fauci hat Bedenken zur\u00fcckgewiesen, wonach die Entwicklung der Corona-Impfstoffe zulasten der Vertr\u00e4glichkeit und Wirksamkeit beschleunigt worden sein soll. \u00bbDie Geschwindigkeit des Prozesses hat die Sicherheit in keiner Weise kompromittiert\u00ab, sagte Fauci. Auch die wissenschaftliche Integrit\u00e4t sei nicht beeintr\u00e4chtigt worden. Die Daten der Studien zu den Impfstoffen seien von unabh\u00e4ngigen Experten beurteilt worden, die niemandem etwa schuldeten, auch \u00bbnicht der Regierung\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Es gebe in dieser Hinsicht keinen Grund zur Sorge, so Fauci. \u00bbDas ist wirklich solide\u00ab, sagte er. Sobald die Antr\u00e4ge auf eine Notfallgenehmigung f\u00fcr die Impfstoffe eingingen, w\u00fcrde die zust\u00e4ndige Lebens- und Arzneimittelbeh\u00f6rde (FDA) alles \u00bbsehr sorgf\u00e4ltig\u00ab \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Der Immunologe ist ein Mitglied der Corona-Arbeitsgruppe des Wei\u00dfen Hauses. Experten bef\u00fcrchten, dass manche Menschen dem Impfstoff wegen der beschleunigten Entwicklung und politischen Debatten skeptisch gegen\u00fcberstehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Fauci sagte, wirksame Impfstoffe seien im Kampf zur Eind\u00e4mmung der Pandemie die \u00bbKavallerie\u00ab, aber bis zu deren Eintreffen m\u00fcssten alle bekannten Vorsichtsma\u00dfnahmen weiter praktiziert werden.<\/p>\n<p>In den USA sind nach Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t bereits mehr als eine Viertelmillion Menschen seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben \u2013 nirgendwo sonst auf der Welt sind so viele Corona-Todesf\u00e4lle bekannt. Seit Anfang November wurden t\u00e4glich mehr als 100.000 Neuinfektionen nachgewiesen, zuletzt waren es im Schnitt bereits rund 160.000.<\/p>\n<h3>Bars und Restaurants in Katalonien d\u00fcrfen ab Montag wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>04.50 Uhr:<\/strong> Die katalanische Regionalregierung hat angesichts einer Besserung der Corona-Lage eine Lockerung der pandemiebedingten Beschr\u00e4nkungen angek\u00fcndigt. Ab Montag d\u00fcrften Bars und Restaurants wieder \u00f6ffnen, k\u00fcndigte Vizeregionalpr\u00e4sident Pere Aragon\u00e8s bei einer Pressekonferenz an. Allerdings gelte eine Sperrstunde ab 21.30 Uhr. Zudem werde die Auslastung auf maximal 30 Prozent beschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>\u00bbWir haben es geschafft, die Dynamik der Pandemie zu ver\u00e4ndern, ohne uns in einen strikten Lockdown zu begeben\u00ab, sagte Aragon\u00e8s mit Blick auf die strikte Ausgangssperre, die w\u00e4hrend der ersten Infektionswelle im Fr\u00fchling in ganz Spanien gegolten hatte.<\/p>\n<p>Au\u00dfer Bars und Restaurants d\u00fcrfen ab Montag auch Kinos, Theater und Konzerth\u00e4user wieder \u00f6ffnen \u2013 allerdings nur mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent. Die n\u00e4chtliche Ausgangssperre sowie Reisebeschr\u00e4nkungen will die Regionalregierung vorerst beibehalten.<\/p>\n<p>Spanien geh\u00f6rt zu den am schwersten von der Corona-Pandemie betroffenen L\u00e4ndern in Europa. Insgesamt wurden in dem Land seit Beginn der Pandemie mehr als 1,5 Millionen Infektions- und 42.000 Todesf\u00e4lle registriert.<\/p>\n<h3>Mehr als 100.000 Corona-Tote in Mexiko<\/h3>\n<p><strong>04.05 Uhr:<\/strong> In Mexiko sind seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 100.000 Menschen an der Krankheit Covid-19 gestorben. Vizegesundheitsminister Hugo L\u00f3pez-Gatell gab die Bilanz von insgesamt 100.104 Todesf\u00e4llen am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz bekannt. Mexiko ist das vierte Land, das die Schwelle von 100.000 Corona-Toten \u00fcberschritten hat.<\/p>\n<p>In den vergangenen 24 Stunden seien 576 weitere Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben, sagte L\u00f3pez-Gatell. Die Zahl der seit Pandemiebeginn registrierten Infektionen stieg nach seinen Angaben auf mehr als 1,019 Millionen.<\/p>\n<p>Mexiko ist das am viertschwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land der Welt. Auf den ersten Pl\u00e4tzen liegen die USA, Brasilien und Indien.<\/p>\n<h3>Kalifornien verh\u00e4ngt wegen Coronavirus Ausgangsbeschr\u00e4nkung<\/h3>\n<p><strong>03.15 Uhr: <\/strong>Kalifornien f\u00fchrt wegen steigender Corona-Zahlen eine n\u00e4chtliche Ausgangsbeschr\u00e4nkung ein. Ab 22 Uhr bis 5 Uhr sollen die Bewohner zu Hause bleiben. Dies gab der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom am Donnerstag (Ortszeit) bekannt. Die Anordnung soll am Samstag in Kraft treten und vorerst einen Monat gelten. Betroffen sind die meisten Bezirke des Westk\u00fcstenstaates mit stark ansteigenden Corona-Zahlen.<\/p>\n<p>In Kalifornien leben knapp 40 Millionen Menschen. F\u00fcr gut 94 Prozent der Bev\u00f6lkerung gilt nun diese strikte Auflage. Vergangene Woche hatte der bev\u00f6lkerungsreichste Bundesstaat der USA die Schwelle von einer Million bekannten Corona-Infektionen \u00fcberschritten.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern So wie hier in Berlin am Mittwoch wollten Gegner der Corona-Politik auch am Samstag in M\u00fcnchen auf die Stra\u00dfe gehen Foto:\u2002Felix Zahn\/photothek.de \/ imago images\/photothek Dieser Artikel wird<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3989,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3988","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3988\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3989"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}