{"id":3902,"date":"2020-11-17T04:19:30","date_gmt":"2020-11-17T01:19:30","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-karl-lauterbach-verlangt-strengere-schutzmasnahmen-an-schulen\/"},"modified":"2020-11-17T04:19:30","modified_gmt":"2020-11-17T01:19:30","slug":"corona-news-am-montag-karl-lauterbach-verlangt-strengere-schutzmasnahmen-an-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-montag-karl-lauterbach-verlangt-strengere-schutzmasnahmen-an-schulen\/","title":{"rendered":"Corona-News am Montag: Karl Lauterbach verlangt strengere Schutzma\u00dfnahmen an Schulen"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/760e9dc8-2127-4fe7-bb3d-cc09451b15f0_w948_r1.77_fpx48_fpy38.jpg\" title=\"Karl Lauterbach\" alt=\"Karl Lauterbach\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Karl Lauterbach<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>Christian Spicker \/ imago images\/Christian Spicker<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Pianist Igor Levit spielt wieder Twitter-Konzerte<\/h3>\n<p><strong>22.00 Uhr:<\/strong> Eigentlich sollte mit den Twitter-Konzerten Schluss sein \u2013 doch nun hat Starpianist Igor Levit sich f\u00fcr das Internetpublikum wieder ans Klavier gesetzt. \u00bbIch m\u00f6chte wieder f\u00fcr Euch spielen\u00ab, hatte Levit zuvor getwittert: \u00bbDie Zeit ist gerade finsterer und trauriger, als ich es erwartet hatte. Und Momente, so kurz sie auch sein m\u00f6gen, die einfach Sch\u00f6nes geben, sind wichtig.\u00ab<\/p>\n<p>Er wolle das nicht als sein 53. Hauskonzert z\u00e4hlen, sagte Levit zu Beginn. Er wisse nicht, in welcher Frequenz er spielen werde. Das wolle er im Laufe des Abends entscheiden. Dann spielte Levit 40 Minuten und bedankte sich anschlie\u00dfend bei seinen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern.<\/p>\n<h3>Nach Corona-Beratungen: S\u00f6der kritisiert Ergebnisse als nicht ausreichend<\/h3>\n<p><strong>21.50 Uhr: <\/strong>Nach den Beratungen zu den versch\u00e4rften Corona-Ma\u00dfnahmen ist Bayerns Ministerpr\u00e4sident unzufrieden. Aufforderungen seien nicht genug, sagte S\u00f6der. Nun hofft er auf einen Beschluss in der n\u00e4chsten Woche. Lesen Sie hier die Reaktionen der Ministerpr\u00e4sidenten auf die Corona-Beratungen.<\/p>\n<h3>Israels Corona-Kabinett billigt weitere Lockerungen<\/h3>\n<p><strong>21.08 Uhr:<\/strong> Israels Corona-Kabinett hat weitere Lockerungen auf den Weg gebracht. Wie das B\u00fcro von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanyahu am Montagabend mitteilte, d\u00fcrfen f\u00fcnfte und sechste Klassen am Dienstag n\u00e4chster Woche in ihre Klassenr\u00e4ume zur\u00fcckkehren. Eine Woche sp\u00e4ter sollen die elften und zw\u00f6lften Klassen folgen. Dies gilt allerdings nur f\u00fcr Gegenden mit niedrigen Infektionszahlen \u2013 also f\u00fcr Orte, in denen die Corona-Ampel auf Gr\u00fcn oder Gelb steht. Dort d\u00fcrfen auch Einkaufszentren unter Auflagen wieder \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Andererseits beschloss das Corona-Kabinett Versch\u00e4rfungen f\u00fcr Gebiete mit hohen Infektionszahlen. So soll in Orten, in denen die Corona-Ampel auf Orange steht, wie in \u00bbroten\u00ab Orten k\u00fcnftig eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre gelten.<\/p>\n<p>In dem Neun-Millionen-Einwohner-Land verlief die Pandemie zun\u00e4chst milde, auch wegen eines strikten Kurses der Regierung. Nach Lockerungen nahmen die Fallzahlen jedoch massiv zu. Die Regierung verh\u00e4ngte einen zweiten landesweiten Lockdown, der am 18. September in Kraft trat. Die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen sank von mehr als 9000 auf mehrere hundert \u2013 das Gesundheitsministerium vermeldete am Montag 617 Neuinfektionen. Mitte Oktober begann die Regierung mit Milderungen. Da die Infektionszahlen nicht weiter zur\u00fcckgehen, wurden auch Rufe laut, keine weiteren Lockerungen zu machen.<\/p>\n<h3>Sachsen setzt \u00bbKleinen Grenzverkehr\u00ab wegen Coronakrise aus<\/h3>\n<p><strong>20.25 Uhr: <\/strong>Sachsen hat den \u00bbKleinen Grenzverkehr\u00ab zum Tanken und Einkaufen in den Nachbarl\u00e4ndern Tschechien und Polen ausgesetzt. Nur wer einen triftigen Grund habe, d\u00fcrfe ohne Quarant\u00e4nepflicht und nur noch f\u00fcr maximal zw\u00f6lf Stunden aus einem ausl\u00e4ndischen Risikogebiet nach Sachsen einreisen oder sich die gleiche Zeit im ausl\u00e4ndischen Risikogebiet aufhalten, teilte das Sozialministerium am Montagabend mit. Erlaubt sei dies aus beruflichen, sozialen oder medizinischen Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>\u00bbGleichzeitig darf der Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer \u00f6ffentlichen Festivit\u00e4t oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dienen oder gedient haben\u00ab, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Sozialministerin Petra K\u00f6pping (SPD) erkl\u00e4rte: \u00bbIch habe mehrfach deutlich gemacht, dass ich mit Blick auf die hohen Infektionszahlen regen grenz\u00fcberschreitenden Einkaufstourismus sehr kritisch sehe. Angesichts der ernsten Lage haben wir entschieden, dass Einkaufs- oder Tankfahrten nicht mehr von der Quarant\u00e4nepflicht ausgenommen sind.\u00ab<\/p>\n<h3>Landkreis erteilt keine Ausnahmegenehmigung f\u00fcr AfD-Landesparteitag<\/h3>\n<p><strong>20.20 Uhr:<\/strong> Die bayerische AfD bekommt keine Genehmigung f\u00fcr ihren an diesem Samstag im mittelfr\u00e4nkischen Greding geplanten Landesparteitag. Wie das Landratsamt in Roth am Montagabend betonte, seien derzeit Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie grunds\u00e4tzlich nicht zugelassen. Wegen des massiv gestiegenen Infektionsgeschehens k\u00f6nne keine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.<\/p>\n<p>Der AfD-Landesvorstand erkl\u00e4rte daraufhin, dass er nun gegen diese Entscheidung juristisch vorgehen wolle. Bei dem Parteitag gehe es darum, eine Landesliste f\u00fcr die Bundestagswahl in einem Jahr aufzustellen. Die AfD habe der Kreisbeh\u00f6rde ein Hygienekonzept vorgelegt, das einen Parteitag in einer Halle und einem Zelt vorsah. Demnach h\u00e4tten 750 Personen an dem Parteitag teilnehmen sollen.<\/p>\n<h3>Merkel nach Corona-Beratungen: \u00bbJeder Kontakt, der nicht stattfindet, ist gut\u00ab<\/h3>\n<p><strong>20.10 Uhr: <\/strong>Bundeskanzlerin Merkel hat mit den 16 L\u00e4nderchefs \u00fcber die zuk\u00fcnftigen Ma\u00dfnahmen gegen das Coronavirus beraten. Sie appellierte an die Bev\u00f6lkerung, Kontakte zu reduzieren. Einen Beschluss soll es erst n\u00e4chste Woche geben.<\/p>\n<h3>Lauterbach fordert strengere Schutzma\u00dfnahmen an Schulen<\/h3>\n<p><strong>19.51 Uhr: <\/strong>An deutschen Schulen wird nach Einsch\u00e4tzung des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach nicht genug gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie getan. \u00bbDas Problem in den Schulen ist in Deutschland immer untersch\u00e4tzt worden\u00ab, sagte er in Berlin auf dem \u00bbS\u00fcddeutsche Zeitung Wirtschaftsgipfel\u00ab. Die Infiziertenzahl bei den 10- bis 19-J\u00e4hrigen sei derzeit ungef\u00e4hr zehnmal so hoch wie w\u00e4hrend der ersten Corona-Welle im Shutdown.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sei es auch denkbar, dass sich diese Kinder bei ihren Eltern infizierten, \u00bbaber die Studien zeigen, dass sich Kinder in erster Linie untereinander infizieren in der Schule und dann ihre Eltern infizieren\u00ab, sagte Lauterbach. \u00bbWenn es so weiter l\u00e4uft, w\u00fcrden wir erwarten, dass wir das, was wir in den Restaurants, in den Gastst\u00e4tten und dergleichen erk\u00e4mpfen, dass wir das in den Schulen verlieren, und zwar komplett.\u00ab<\/p>\n<p>Er pl\u00e4diere \u00bbohne Wenn und Aber\u00ab daf\u00fcr, Schulklassen zu halbieren. Man habe sieben oder acht Monate Zeit gehabt, das Lernen von zu Hause aus vorzubereiten. Viele L\u00e4nder in Skandinavien oder auch in Asien h\u00e4tten das geschafft. Grundschulen nahm er von seinen Appellen aus, weil die Infektionszahlen hier geringer seien und das Ansteckungsrisiko geringer erscheine.<\/p>\n<p>Mit Blick auf gesellschaftliche Entbehrungen sagte der Epidemiologe, man m\u00fcsse sich \u00bbam Riemen rei\u00dfen\u00ab. Ein Teil der Menschen werde sp\u00e4ter auf eine verschobene Hochzeit zur\u00fcckblicken, w\u00e4hrend andere mit Sp\u00e4tfolgen der Krankheit zu k\u00e4mpfen h\u00e4tten.<\/p>\n<h3>Corona-Ausbr\u00fcche in Mannheimer Altenheimen \u2013 acht Tote<\/h3>\n<p><strong>19.25 Uhr:<\/strong> Nach Corona-Ausbr\u00fcchen in zwei Alten- und Pflegeheimen in Mannheim sind acht Bewohner gestorben. In einem Heim im Stadtteil Gartenstadt seien vier Frauen und drei M\u00e4nner im Alter zwischen 77 und 88 Jahren am Wochenende und vergangenen Woche gestorben, teilte die Evangelische Kirche Mannheim als Betreiber mit. 51 der 90 Bewohner seien infiziert. Auch 20 Mitarbeiter h\u00e4tten sich mit dem Coronavirus angesteckt.<\/p>\n<p>In einem weiteren Seniorenzentrum wurden 42 Bewohner sowie acht Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Ein \u00fcber 80-J\u00e4hriger mit Vorerkrankungen sei am Sonntag gestorben, teilte ein Sprecher des Heims mit. Alle 127 Bewohner seien nun in Quarant\u00e4ne auf ihren Zimmern. Die betroffenen Mitarbeiter seien in h\u00e4uslicher Isolation.<\/p>\n<h3>EU-Kommission k\u00fcndigt Impfstoffvertrag mit Curevac an<\/h3>\n<p><strong>19.09 Uhr: <\/strong>Die EU-Kommission hat mit der T\u00fcbinger Firma Curevac einen Vertrag \u00fcber den Kauf von bis zu 405 Millionen Dosen Corona-Impfstoff vereinbart. Dies teilte Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in Br\u00fcssel mit. Es handelt sich um den f\u00fcnften Rahmenvertrag mit Pharmafirmen, die einen aussichtsreichen Impfstoff gegen das Coronavirus in der Entwicklung haben.<\/p>\n<p>Ebenfalls am Montag hatte der US-Konzern Moderna vielversprechende Testdaten zu seinem Impfstoff ver\u00f6ffentlicht. Mit diesem Hersteller ist die EU-Kommission aber nach von der Leyens Angaben noch in Verhandlungen und hofft, diese bald abschlie\u00dfen. Curevac ist in der Testphase seines Impfstoffs noch nicht ganz so weit wie Moderna und der Konkurrent Biontech\/Pfizer, der vergangene Woche ebenfalls vielversprechende Testdaten ver\u00f6ffentlicht hatte.<\/p>\n<p>Von der Leyen betonte, noch sei nicht klar, welcher der Impfstoffe sich als sicher und wirksam herausstellen werde. Deshalb setze die EU-Kommission auf ein breites Portfolio. Nach der Zulassung w\u00fcrden die angekauften Mengen nach Bev\u00f6lkerungsst\u00e4rke an die EU-Staaten verteilt. Die zust\u00e4ndige Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA werde die Mittel vor der Zulassung einer robusten \u00dcberpr\u00fcfung unterziehen und keine Abstriche bei der Sicherheit machen, sagte von der Leyen.<\/p>\n<h3>Tschechien will Notstand bis kurz vor Weihnachten verl\u00e4ngern<\/h3>\n<p><strong>18.29 Uhr: <\/strong>In Tschechien soll der Corona-Notstand bis kurz vor Weihnachten verl\u00e4ngert werden. Dies k\u00fcndigte Gesundheitsminister Jan Blatn\u00fd nach einer Kabinettssitzung an. Die endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber eine Verl\u00e4ngerung bis zum 20. Dezember liegt beim Parlament, das soll am Donnerstag beraten. Der Notstand gilt in dem EU-Mitgliedsland bereits seit Anfang Oktober. Bislang ist er nur bis Freitag dieser Woche terminiert.<\/p>\n<p>Zudem beschloss die Regierung, dass die Kundenzahl in Gesch\u00e4ften auf eine Person je 15 Quadratmeter beschr\u00e4nkt werden soll. Die Verordnung tritt an diesem Mittwoch in Kraft. Einzelhandelsverb\u00e4nde warnten vor langen Warteschlangen vor Superm\u00e4rkten. Aktuell d\u00fcrfen nur Gesch\u00e4fte des t\u00e4glichen Bedarfs \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Tschechien ist besonders stark von der Pandemie betroffen, obwohl sich eine Abflachung der Infektionskurve abzeichnet. Nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur ECDC sind aktuell innerhalb von 14 Tagen statistisch 26,1 Todesf\u00e4lle je 100.000 Einwohner zu verzeichnen. Das ist der h\u00f6chste Wert unter allen EU-Mitgliedstaaten.<\/p>\n<h3>Gebirgsj\u00e4ger sitzen in Ulan Bator fest<\/h3>\n<p><strong>17.55 Uhr:<\/strong> Eine Gruppe von 25 Bundeswehr-Soldaten sitzt nach SPIEGEL-Informationen wegen eines kuriosen Corona-Falls in der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator fest. Die Gebirgsj\u00e4ger hatten im Oktober mongolische Kameraden ausgebildet und sollten nach dem Lehrgang von der Luftwaffe zur\u00fcck nach Deutschland geflogen werden.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckflug allerdings scheiterte wegen eines Corona-Falls. Einer der Soldaten der Flugbereitschaft erhielt auf einer Zwischenlandung auf dem Weg in die Mongolei die Mitteilung, dass er positiv auf das Virus getestet worden war. Deswegen kehrte die Maschine umgehend zur\u00fcck, die Mannschaft musste in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<p>Die Bundeswehr plant nun, die Gebirgsj\u00e4ger Ende der Woche aus Ulan Bator abzuholen. Bis dahin sind die Soldaten in einem Hotel in der Hauptstadt untergebracht.<\/p>\n<h3>Mehr als 27.000 neue Corona-Infektionen in Italien gemeldet<\/h3>\n<p><strong>17.41 Uhr: <\/strong>Italien hat in den vergangenen 24 Stunden 27.354 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Das teilten die Beh\u00f6rden am Montag mit. Am Vortag waren es noch 33.979 gewesen. Der R\u00fcckgang war erwartet worden, unter anderem, weil an Sonntagen in geringerem Umfang getestet wird. Am st\u00e4rksten betroffen ist derzeit die Lombardei mit der Gro\u00dfstadt Mailand und die Region Kampanien an der Westk\u00fcste.<\/p>\n<p>Landesweit wurden 504 neue Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Insgesamt werden in Italien damit seit Beginn der Pandemie 45.733 Tote in Verbindung mit der Krankheit gebracht.<\/p>\n<h3>Zahl der Toten nach Corona-Ausbruch in Berliner Pflegeheim steigt weiter<\/h3>\n<p><strong>17.25 Uhr: <\/strong>Nach mehreren Corona-Infektionen in einem Alten- und Pflegeheim in Berlin hat sich die Zahl der Todesf\u00e4lle nach Angaben des Betreibers erh\u00f6ht. \u00bb14 positiv getestete Bewohner sind nach unserer Kenntnis leider verstorben\u00ab, teilte eine Sprecherin der Firma Kursana am Nachmittag mit.<\/p>\n<p>Zuletzt waren zw\u00f6lf Todesf\u00e4lle best\u00e4tigt gewesen. \u00bbNach wie vor sind 27 Bewohner sowie 17 Mitarbeiter positiv getestet\u00ab, hie\u00df es. Rund 100 Menschen lebten aktuell in der Einrichtung. Am Freitag waren 14 Bewohner in Krankenh\u00e4user und andere Heime verlegt worden.<\/p>\n<p>Die Senatsverwaltung f\u00fcr Gesundheit zeigte sich noch vor Bekanntwerden der weiteren Todesf\u00e4lle \u00bbbest\u00fcrzt\u00ab \u00fcber die Ereignisse. Die Heimaufsicht sei t\u00e4tig, sagte ein Sprecher. Man erwarte \u00bbabsolute Transparenz und n\u00f6tigenfalls Konsequenzen\u00ab.<\/p>\n<p>Zuvor war bekannt geworden, dass in dem Heim innerhalb von f\u00fcnf Wochen zw\u00f6lf mit dem Virus infizierte Menschen gestorben waren \u2013 die meisten im Krankenhaus. Nach Betreiberangaben hatten alle schwerwiegende Vorerkrankungen oder befanden sich in der Palliativphase. <\/p>\n<h3><strong>Deutsche-Bank-Chef Sewing fordert Ende des \u00bbGie\u00dfkannenprinzips\u00ab<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.20 Uhr: <\/strong>Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, fordert eine baldige Abkehr von staatlichen St\u00fctzungsma\u00dfnahmen f\u00fcr Firmen. \u00bbDiese Rettungsprogramme waren richtig, um Dinge abzufedern, aber jetzt ist es wichtig, \u00fcber langfristige L\u00f6sungen zu sprechen\u00ab, sagte Sewing beim Wirtschaftstag in Berlin.<\/p>\n<p>Die Debatte komme bislang in der \u00d6ffentlichkeit zu kurz. \u00bbEs kann nicht nach dem Gie\u00dfkannenprinzip weitergehen. Das schadet unserer Volkswirtschaft.\u00ab Breit angelegte staatliche Hilfen setzten auf Dauer falsche \u00f6konomische Anreize.<\/p>\n<p>\u00bbWir Unternehmen m\u00fcssen uns anpassen. Wir m\u00fcssen ein gewisses Ma\u00df an kreativer Zerst\u00f6rung zulassen.\u00ab Grunds\u00e4tzlich sei er der Meinung, dass mit einem stabilen Management und einem guten Gesch\u00e4ftsmodell die Coronakrise zu meistern sei. Sewing hatte bereits in der Vergangenheit vor \u00bbZombie-Unternehmen\u00ab gewarnt.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bank blickt selbst auf turbulente Jahre zur\u00fcck. Nach internationalen Medienberichten \u00fcber erhebliche Vers\u00e4umnisse bei der Bek\u00e4mpfung von Geldw\u00e4sche war der Aktienkurs der Bank im September regelrecht eingebrochen. Zuletzt hatte das Geldhaus jedoch trotz der Coronakrise \u00fcberraschend einen Quartalsgewinn vermeldet.<\/p>\n<h3>RKI startet Antik\u00f6rperstudie in Berlin-Mitte<\/h3>\n<p><strong>16.56 Uhr: <\/strong>Als erster gro\u00dfst\u00e4dtischer Raum wird Berlin-Mitte Teil einer Corona-Antik\u00f6rperstudie des Robert Koch-Instituts (RKI). Ab Dienstag sollen rund drei Wochen lang bis zu 2000 Bewohner einbezogen werden, sagte Studienleiterin Claudia Santos-H\u00f6vener. Bisher h\u00e4tten sich von den zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten Menschen knapp 950 zur Teilnahme bereit erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Den Freiwilligen stehen etwa ein Rachenabstrich und eine Blutentnahme bevor: Der Abstrich wird auf eine akute Infektion untersucht, die Blutprobe auf Antik\u00f6rper. Deren Nachweis gilt als Hinweis auf eine durchgemachte Infektion. Das RKI hofft auf Erkenntnisse zur Dunkelziffer und zum Anteil symptomloser Infizierter. Erste Ergebnisse sollen Ende Januar, Anfang Februar 2021 vorliegen.<\/p>\n<p>Der Stadtteil Mitte geh\u00f6re mit mehr als 350 Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner zu den Hotspots bundesweit, sagte der Leiter der Abteilung f\u00fcr Infektionsepidemiologie am RKI, Osamah Hamouda. Fast zwei Prozent der Menschen im Bezirk seien nach bisherigen Meldedaten betroffen gewesen.<\/p>\n<h3>Fleischkonzern T\u00f6nnies in Rheda-Wiedenbr\u00fcck wieder fast bei voller Auslastung<\/h3>\n<p><strong>16.53 Uhr:<\/strong> Nach der vor\u00fcbergehenden Schlie\u00dfung des Betriebs in Rheda-Wiedenbr\u00fcck hat der Fleischkonzern T\u00f6nnies an seinem Hauptstandort wieder nahezu 100 Prozent der Schlachtkapazit\u00e4ten erreicht. Nach Angaben des Unternehmens konnte am Montag nach der Zustimmung der Beh\u00f6rden eine neue Zerlegelinie f\u00fcr Schinken den Betrieb aufnehmen. Pro Tag k\u00f6nnen demnach rund 8000 Schweine mehr geschlachtet werden als zuletzt.<\/p>\n<p>T\u00f6nnies musste im Sommer wegen der Corona-Pandemie und einer Vielzahl von Infektionen bei den Arbeitern das Werk in Ostwestfalen schlie\u00dfen, neue Hygienekonzepte erarbeiten und neue Filtertechnik sowie trennende Plexiglasscheiben zwischen den Arbeitern einbauen.<\/p>\n<p>Die geringere Zahl von geschlachteten Schweinen hatte f\u00fcr ein Absatzproblem bei den Landwirten in der Region gesorgt. Nach Angaben des Konzerns werden in Rheda-Wiedenbr\u00fcck nun wieder t\u00e4glich 20.000 bis 25.000 Tiere geschlachtet \u2013 so viele wie vor der zeitweiligen Schlie\u00dfung.<\/p>\n<h3>Corona-Hotspots in italienischen Gef\u00e4ngnissen<\/h3>\n<p><strong>16.43 Uhr:<\/strong> In Italien sorgen etliche Corona-Infektionen in zwei Gef\u00e4ngnissen in Neapel f\u00fcr Wirbel. Italienische Medien hatten zuvor von \u00fcber 100 positiv getesteten Insassen berichtet hatten. \u00bbDer Anstieg der positiven F\u00e4lle wurde mit dem Beginn der zweiten Welle in der Pandemie registriert\u00ab, sagte der Pr\u00e4fekt von Neapel, Marco Valentini, auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>In den Anstalten Secondigliano und Poggioreale seien knapp 200 positive F\u00e4lle unter den Insassen festgestellt worden. Dar\u00fcber hinaus h\u00e4tten sich etwas mehr als 110 Vollzugsbeamte infiziert.<\/p>\n<p>Der Gef\u00e4ngnisseelsorger in Neapel, Don Franco Esposito, schrieb in einem Brief an das Justizministerium, die Pandemie stelle eine extreme Notfallsituation f\u00fcr italienische H\u00e4ftlinge dar und habe zu Mord und Gef\u00e4ngnisrevolten in ganz Italien gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Derzeit befinden sich nach Zahlen einer unabh\u00e4ngigen Organisation f\u00fcr Freiheitsrechte knapp 54.000 Menschen in Italien in Haft, die Lage in den Vollzugsanstalten gilt als schlecht. Im Fr\u00fchjahr hatte die Justiz schon einige H\u00e4ftlinge wegen der Corona-Lage aus den chronisch \u00fcberf\u00fcllen Gef\u00e4ngnissen in den Hausarrest entlassen. Darunter waren auch Mitglieder der Mafia.<\/p>\n<h3>Veranstalter planen Nordische Ski-WM mit Hunderten Zuschauern<\/h3>\n<p><strong>16.05 Uhr: <\/strong>Die Nordische Ski-WM in Oberstdorf soll nach derzeitigem Stand trotz der hohen t\u00e4glichen Corona-Infektionszahlen mit Publikum stattfinden. In der Skisprung-Arena sollen 2500 Zuschauer pro Wettbewerb zugelassen werden, im Langlauf-Stadion ist eine reduzierte Kapazit\u00e4t von 2000 Fans geplant, teilten die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Florian Stern und Moritz Beckers-Schwarz in einer Videopressekonferenz mit. Das Event im Allg\u00e4u soll am 23. Februar 2021 beginnen und bis zum 7. M\u00e4rz dauern.<\/p>\n<p>\u00bbDie Vorbereitungen mussten stark angepasst werden in den vergangenen sechs Monaten\u00ab, berichtete Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Stern. Insgesamt seien bisher 30.000 Eintrittskarten verkauft. Trotz der reduzierten Anzahl an Tickets gebe es derzeit noch f\u00fcr jeden Wettbewerb in Oberstdorf Karten. Zur Zuschauerlage sagte Beckers-Schwarz: \u00bbWir haben uns auch mit dem Thema Geister-WM besch\u00e4ftigt. Keiner w\u00fcnscht sich das. Wir sehen das aber als eine Eventualit\u00e4t, die auf uns zukommen k\u00f6nnte.\u00ab<\/p>\n<h3>Trump reklamiert weiteren Impfstofferfolg f\u00fcr sich<\/h3>\n<p><strong>15.59 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat die vielversprechenden Daten des Corona-Impfstoffs der US-Firma Moderna abermals f\u00fcr Eigenwerbung genutzt.<\/p>\n<p>Historiker sollten sich daran erinnern, dass diese gro\u00dfartigen Entdeckungen bei Impfstoffen \u00bballe unter meiner Aufsicht gemacht wurden\u00ab, schrieb Trump auf Twitter.<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat eine Reihe von Pharmaunternehmen, unter anderem Moderna, mit Milliardenzahlungen und einem Sonderprogramm bei der Entwicklung von Vakzinen unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Bereits nachdem die Unternehmen Pfizer und Biontech in der vergangenen Woche einen Erfolg bei Impfstoff-Tests vermeldet hatten, hatte Trump die Ergebnisse als Folge seiner Politik und des US-Regierungsprogramms \u00bbWarp Speed\u00ab darzustellen versucht. Pfizer war daraufhin auf Distanz zum scheidenden US-Pr\u00e4sidenten gegangen. <\/p>\n<h3>L\u00e4nder streichen offenbar zahlreiche Pl\u00e4ne aus Beschlussvorlage des Bundes<\/h3>\n<p><strong>15.50 Uhr:<\/strong> Von den geplanten sch\u00e4rferen Corona-Ma\u00dfnahmen aus dem Bundeskanzleramt bleibt nach Beratungen der Regierungschefs der Bundesl\u00e4nder wohl nicht mehr viel \u00fcbrig. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa unter Berufung auf eine aktualisierte Fassung einer Beschlussvorlage f\u00fcr neue Ma\u00dfnahmen und Empfehlungen in der Pandemie.<\/p>\n<p>Demnach sind wesentliche Vorschl\u00e4ge des Bundes nicht mehr enthalten oder nur noch als Appell formuliert. So fehlt zum Beispiel, dass sich Kinder und Jugendliche nur noch mit einem festen Freund oder einer festen Freundin in der Freizeit treffen sollen. Auch wird nur noch an die B\u00fcrger \u00bbappelliert\u00ab, auf private Feiern g\u00e4nzlich zu verzichten.<\/p>\n<p>Anders als in der Ursprungsfassung des Bundes verschwindet auch der Punkt Schulen im L\u00e4nderpapier praktisch vollends aus dem Entwurf. War dort urspr\u00fcnglich unter anderem noch die Forderung nach einer Maskenpflicht f\u00fcr alle Sch\u00fcler und Lehrer im Unterricht und auf dem Schulgel\u00e4nde enthalten, hei\u00dft es in der L\u00e4nderfassung nur noch, dass die Offenhaltung von Schulen und Betreuungseinrichtungen im Pr\u00e4senzunterricht \u00bbeine hohe politische Priorit\u00e4t\u00ab habe.<\/p>\n<h3><strong>Ungarn und Polen blockieren EU-Corona-Hilfen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>15.41 Uhr:<\/strong> Die EU wollte ein 1,8 Billionen Euro schweres Finanzpaket f\u00fcr die kommenden sieben Jahre beschlie\u00dfen. Ungarn und Polen legten nun ein Veto dagegen ein \u2013 aus Protest gegen eine Verpflichtung zur Rechtsstaatlichkeit.<\/p>\n<h3>Schweden begrenzt Versammlungen auf maximal acht Personen<\/h3>\n<p><strong>15.39 Uhr:<\/strong> Schweden beschr\u00e4nkt \u00f6ffentliche Zusammenk\u00fcnfte wegen der Corona-Pandemie auf acht Personen. Das teilte Premierminister Stefan L\u00f6vfen mit. Bislang liegt die maximale Teilnehmerzahl f\u00fcr Versammlungen und Veranstaltungen in Schweden der Nachrichtenagentur dpa zufolge bei 50 Personen. F\u00fcr Kinos, Konzerte, Theater und Sportveranstaltungen mit gewissen Sitzplatzkapazit\u00e4ten gelten seit wenigen Wochen Ausnahmen von bis zu 300 Teilnehmern.<\/p>\n<p>\u00bbWir leben in einer Zeit der Pr\u00fcfung. Es wird schlimmer werden. Erf\u00fclle deine Pflicht, \u00fcbernimm deine Verantwortung, um die Ausbreitung der Infektionen zu stoppen\u00ab, sagte L\u00f6fven gleich zweimal eindringlich an seine Landsleute gerichtet. \u00bbGeht nicht in Fitnessstudios, geht nicht in B\u00fcchereien, veranstaltet keine Abendessen. Sagt ab\u00ab, forderte der Ministerpr\u00e4sident.<\/p>\n<p>Schweden war in der Corona-Pandemie einen viel beachteten Sonderweg mit vergleichsweise lockeren Ma\u00dfnahmen und Appellen an die Vernunft der B\u00fcrger gegangen. Eine Verordnungs\u00e4nderung f\u00fcr die deutliche Teilnehmerbeschr\u00e4nkung soll nun am 24. November in Kraft treten und vorl\u00e4ufig f\u00fcr vier Wochen \u2013 und damit bis unmittelbar vor Weihnachten \u2013 gelten.<\/p>\n<p>Wie im Fr\u00fchjahr hat Schweden mit seinen rund 10,3 Millionen Einwohnern mittlerweile wieder die mit Abstand h\u00f6chsten Neuinfektionszahlen Skandinaviens. Auf die Bev\u00f6lkerung heruntergerechnet lag das Land in den vergangenen 14 Tagen bei etwa 430 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, verglichen mit einem Wert von rund 309 f\u00fcr Deutschland. Auf einen Shutdown will das Land aber weiter verzichten.<\/p>\n<h3>Agrarmesse Gr\u00fcne Woche findet rein digital statt<\/h3>\n<p><strong>15.23 Uhr:<\/strong> Die Berliner Agrar- und Verbrauchermesse Gr\u00fcne Woche im Januar wird wegen der Corona-Pandemie nun doch komplett ins Internet verlegt. \u00bbUnsere B\u00fchnen werden nun zum Fernsehstudio\u00ab, teilte Projektleiter Lars Jaeger mit. Vortr\u00e4ge, Diskussionsrunden und Pressekonferenzen sollen an den zwei Messetagen 20. und 21. Januar live im Internet \u00fcbertragen werden.<\/p>\n<p>Normalerweise kommen regelm\u00e4\u00dfig rund 400.000 Besucher zur Gr\u00fcnen Woche, an zehn Messetagen und mit Ausstellern aus Dutzenden L\u00e4ndern. Schon im August hatten die Veranstalter aber entschieden, die Messehallen nur f\u00fcr das Fachpublikum zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>\u00bbWir hatten das Konzept von vornherein flexibel angelegt, sodass wir problemlos von hybrid auf digital wechseln k\u00f6nnen\u00ab, erkl\u00e4rte Jaeger nun die Entscheidung. Grund daf\u00fcr seien die bundesweit hohen Corona-Infektionszahlen.<\/p>\n<h3>Twitteraccounts der <strong>Biontech<\/strong>-Mitgr\u00fcnder gef\u00e4lscht<\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr:<\/strong> Bei vermeintlichen Accounts der Mitgr\u00fcnder des deutschen Impfstoffunternehmens Biontech im Kurznachrichtendienst Twitter handelt es sich um F\u00e4lschungen. Von den beiden Vorst\u00e4nden U\u011fur \u015eahin und \u00d6zlem T\u00fcreci existierten \u00bbkeine pers\u00f6nlichen Accounts\u00ab, teilte das Unternehmen ebenfalls auf Twitter mit. Man stehe mit Twitter in Kontakt, um entsprechende Fake-Benutzerkonten l\u00f6schen zu lassen.<\/p>\n<p>Zuvor hatte der Dienst bereits zwei Accounts, die unter den Namen der beiden Mitgr\u00fcnder liefen und denen schon mehrere Tausend Menschen folgten, gesperrt.<\/p>\n<p>Das deutsche Unternehmen und der US-Pharmakonzern Pfizer hatten am vergangenen Montag als erste westliche Hersteller vielversprechende Daten aus ihren klinischen Tests vorgelegt.<\/p>\n<p>Demnach bietet ihr Impfstoff einen mehr als 90-prozentigen Schutz vor Covid-19. Die Unternehmen wollen dem Vernehmen nach noch diesen Monat bei der US-Lebens- und Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA eine Notfallzulassung f\u00fcr den Impfstoff beantragen.<\/p>\n<h3>13.000 Mitarbeiter von malaysischer Fabrik in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>15.05 Uhr: <\/strong>Mehr als 13.000 Mitarbeiter eines der gr\u00f6\u00dften Unternehmen f\u00fcr Einweghandschuhe der Welt m\u00fcssen nach einem massiven Corona-Ausbruch zwei Wochen lang in Quarant\u00e4ne.<\/p>\n<p>In der Firma \u00bbTop Glove\u00ab in Malaysia waren zuvor 200 Corona-Infektionen best\u00e4tigt worden. Das Unternehmen werde aufgefordert, alle Arbeiter in allen Fabriken zu testen, sagte Verteidigungsminister Ismail Sabri Yaakob. Die Arbeiter hatten sich voraussichtlich in einer Gemeinschaftsunterkunft angesteckt.<\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Woche hatte die Firma mitgeteilt, die Ausbreitung des Virus unter der Belegschaft sei \u00bbweitgehend unter Kontrolle\u00ab und die Arbeit bleibe unber\u00fchrt. Malaysische Fabriken produzieren rund 65 Prozent der weltweiten Gummi- und Einweghandschuhe f\u00fcr medizinischen Gebrauch.<\/p>\n<h3>Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband droht mit Verfassungsklage<\/h3>\n<p><strong>14.44 Uhr<\/strong>: Der Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband Dehoga hat wegen der geplanten \u00c4nderungen des Infektionsschutzgesetzes mit einer Klage vor dem Bundesverfassungsgericht gedroht. Mit den \u00c4nderungen werde eine neue Rechtsgrundlage f\u00fcr umfangreiche Schutzma\u00dfnahmen in der Pandemie geschaffen. Diese bedeutet nach Auffassung des Verbands einen erheblichen Eingriff in die Grundrechte der betroffenen Gastwirte und Hoteliers.<\/p>\n<p>\u00bbEs ist jedoch inkonsequent und unseres Erachtens verfassungswidrig, dass keine Entsch\u00e4digung f\u00fcr diesen Fall f\u00fcr unsere Betriebe vorgesehen ist\u00ab, sagte Dehoga-Pr\u00e4sident Guido Z\u00f6llick. Sollte es keine entsprechenden Korrekturen geben, \u00bbwerden wir f\u00fcr die Branche Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einlegen\u00ab.<\/p>\n<p>Bundestag und Bundesrat wollen am Mittwoch \u00c4nderungen am Infektionsschutzgesetz beschlie\u00dfen. Dabei geht es vor allem um die gesetzliche Grundlage f\u00fcr weitreichende Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie. Union und SPD wollen bisherige allgemeine Formulierungen in dem Gesetz pr\u00e4zisieren und genauer vorgeben, welche Beschr\u00e4nkungen m\u00f6glich sind, etwa Abstandsgebote, Kontaktbeschr\u00e4nkungen oder die Maskenpflicht im \u00f6ffentlichen Raum. Genannt werden auch die Schlie\u00dfung von Gesch\u00e4ften und Verbote f\u00fcr Veranstaltungen.<\/p>\n<h3>Infektionszahlen steigen auch bei Kindern dramatisch<\/h3>\n<p><strong>14.42 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Corona-Infektionen bei Kindern hat sich in den vergangenen Wochen verzehnfacht. Bund und L\u00e4nder verhandeln bereits \u00fcber h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen. Kommt die Maskenpflicht f\u00fcr alle Sch\u00fcler?<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich n\u00e4hert sich Kapazit\u00e4tsgrenzen in Krankenh\u00e4usern<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr:<\/strong> In \u00d6sterreich spitzt sich wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus die Lage in den Krankenh\u00e4usern zu. W\u00e4hrend sich die Zahl der Neuinfektionen einen Tag vor dem zweiten vollst\u00e4ndigen Lockdown im Land abgeschw\u00e4cht hat, m\u00fcssen erstmals mehr als 600 Erkrankte auf Intensivstationen behandelt werden, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Montag. Die Prognose f\u00fcr diese Woche sage im Schnitt 7000 neue Corona-F\u00e4lle pro Tag voraus. \u00bbWenn das so eintritt, w\u00e4re das viel zu viel. Wir n\u00e4hern uns den Kapazit\u00e4tsgrenzen in den Spit\u00e4lern\u00ab, sagte der Minister.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden von den Beh\u00f6rden zuletzt 4657 neue Positivtests binnen 24 Stunden registriert. Am Vortag waren es noch rund 5600 F\u00e4lle. Allerdings fallen die Zahlen in der Regel am Montag geringer aus, da \u00fcber das Wochenende weniger gemeldet werden. Innerhalb eines Tages starben 58 weitere Infizierte, die Zahl der Todesf\u00e4lle erh\u00f6hte sich damit auf 1887. In station\u00e4rer Behandlung sind 4297 Menschen. Im Bundesland K\u00e4rnten sind etwa mehr als 80 Prozent der Betten belegt. Das Plateau in den Krankenh\u00e4usern erwartet der Gesundheitsminister zwischen dem 20. und 27. November. <\/p>\n<h3>Fauci zu Corona-Impfstoff: \u00bbBesser wird es nicht\u00ab<\/h3>\n<p><strong>14.04 Uhr: <\/strong>Der renommierte US-Immunologe und Corona-Experte Anthony Fauci hat begeistert auf Daten des US-Pharmaunternehmens Moderna f\u00fcr dessen Corona-Impfstoff reagiert. \u00bbDas sind offensichtlich sehr aufregende Ergebnisse\u00ab, sagte Fauci nach Angaben des TV-Senders CNN. Moderna hatte am Montag mitgeteilt, dass Zwischenergebnisse eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent zeigten. \u00bbBesser wird es nicht \u2013 94,5 Prozent sind wirklich hervorragend\u00ab, so Fauci.<\/p>\n<p>Seiner Einsch\u00e4tzung zufolge k\u00f6nnten die ersten Impfungen in den USA im Dezember bei Hochrisikogruppen beginnen, der breite Rest der Bev\u00f6lkerung k\u00f6nnte eher ab Ende April dran sein. \u00bbUnd das wird in den Mai, Juni und Juli hineingehen.\u00ab<\/p>\n<h3>Handelsumfrage: Die meisten Weihnachtsm\u00e4rkte fallen aus<\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr:<\/strong> Einen Weihnachtsmarktbummel wird es f\u00fcr die meisten Deutschen in diesem Jahr nicht geben. Knapp 80 Prozent der M\u00e4rkte fallen nach einer Umfrage wegen der Corona-Pandemie aus, bei weiteren 13 Prozent sei es unklar. Das teilte der Handelsverband Deutschland am Montag mit. Weihnachtsm\u00e4rkte seien ein wichtiger Faktor, um die Kunden in die Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen und Stadtzentren zu bringen, sagte der Verband. Falle dieser Anlass nahezu fl\u00e4chendeckend weg, bedeute das einen schweren Schlag f\u00fcr den Innenstadthandel. Er mache im November und Dezember \u00fcblicherweise ein Viertel seines Jahresumsatzes.<\/p>\n<p>Sieben Prozent der M\u00e4rkte finden statt, wie die Umfrage unter 1400 Vertretern von Stadtverwaltungen, Standortinitiativen sowie Vereinen und Handel ergab. Beteiligt daran waren auch die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland und eine Beratungsfirma.<\/p>\n<h3>FDP: Striktere Corona-Ma\u00dfnahmen \u00bbweder erforderlich noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u00ab<\/h3>\n<p><strong>13.43 Uhr: <\/strong>Vor den neuen Beratungen \u00fcber weitere Schritte zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie hat FDP-Chef Christian Lindner das Konzept des Bundes als \u00fcberzogen abgelehnt.<\/p>\n<p>\u00bbIn der Summe laufen die aktuellen Vorschl\u00e4ge aus dem Kanzleramt auf einen weitgehenden Lockdown hinaus. Das ist aus Sicht der Freien Demokraten zum jetzigen Zeitpunkt weder erforderlich noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig\u00ab, sagte Lindner.<\/p>\n<p>Es sei zwar notwendig, Kontakte zu reduzieren. \u00bbAber das Ausma\u00df selbst der Trennung von Familien ist \u00fcberzogen\u00ab, teilte der Parteichef mit. Die empfohlene Quarant\u00e4ne bei Erk\u00e4ltungssymptomen jeder Art w\u00fcrde das Land lahmlegen. Fl\u00e4chendeckende Schnelltests w\u00e4ren besser.<\/p>\n<p>Auch AfD-Vize Stephan Brandner hatte kritisiert, dass in der Beschlussvorlage des Bundes neue Auflagen vorgesehen sind. Das Papier sei \u00bbgef\u00e4hrlich\u00ab, sagte Brandner laut der Nachrichtenagentur AFP. \u00bbImmer tiefere Eingriffe in das Privatleben der B\u00fcrger sind nicht hinnehmbar.\u00ab Die Gr\u00fcnen warnen davor, die Corona-Beschr\u00e4nkungen zu schnell zu lockern.<\/p>\n<p>\u00bbAuf gar keinen Fall k\u00f6nnen wir Lockerungen versprechen und auch nicht, dass wir ein ganz normales Weihnachten haben werden\u00ab, sagte die Fraktionsvorsitzende Katrin G\u00f6ring-Eckardt im SWR. Allerdings m\u00fcsse jede weitere Einschr\u00e4nkung f\u00fcr die B\u00fcrger nachvollziehbar sein.<\/p>\n<p>Auch unter den Regierungschefinnen und -chefs der Bundesl\u00e4nder hatte die Beschlussvorlage aus dem Kanzleramt nach SPIEGEL-Informationen f\u00fcr \u00c4rger gesorgt. Die Vorschl\u00e4ge seien nicht \u00bbbesprochen oder abgestimmt\u00ab, schrieb etwa Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (SPD) vor der Sitzung um 14 Uhr auf Twitter.<\/p>\n<h3>Iran vermeldet neue Corona-H\u00f6chstwerte<\/h3>\n<p><strong>13.36 Uhr:<\/strong> Die Zahlen der Corona-Toten und der Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 in Iran haben neue H\u00f6chstwerte erreicht. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben binnen nur einem Tag 486 Corona-Patienten.<\/p>\n<p>Im gleichen Zeitraum wurden 13.053 Neuinfektionen registriert. Damit liege die Gesamtzahl der Corona-Toten im Land aktuell bei fast 42.000, die der Infizierten bei \u00fcber 770.000, sagte Ministeriumssprecherin Sima Lari im Staatsfernsehen.<\/p>\n<p>Die Fallzahlen d\u00fcrften jedoch mehr als doppelt so hoch sein wie angegeben, weil es in dem Land laut Gesundheitsexperten noch zu wenige Testm\u00f6glichkeiten gibt. Um die drastisch steigenden Corona-Fallzahlen zu stoppen, plant Iran am n\u00e4chsten Wochenende landesweit strenge und unbefristete Lockdowns einzuf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde setzt Pr\u00fcfverfahren f\u00fcr Moderna-Impfstoff in Gang<\/h3>\n<p><strong>13.28 Uhr:<\/strong> Die europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde EMA hat das Pr\u00fcfverfahren f\u00fcr einen Corona-Impfstoff des Unternehmens Moderna Biotech in Spanien, eines Ablegers des US-Unternehmens Moderna, aktiviert.<\/p>\n<p>Der wissenschaftliche Ausschuss CHMP der EMA habe nach ersten vielversprechenden Ergebnissen aus Studien gr\u00fcnes Licht f\u00fcr das sogenannte Rolling-Review-Verfahren gegeben, teilte die in Amsterdam ans\u00e4ssige Beh\u00f6rde mit.<\/p>\n<p>Bei diesem beschleunigten Zulassungsverfahren k\u00f6nnen Pharmafirmen ihre Impfstoffkandidaten in einer Art Vorverfahren zur Zulassung noch w\u00e4hrend der Phase der klinischen Studien bei der EMA melden.<\/p>\n<p>Studiendaten werden dann fortlaufend eingereicht und von der EMA bewertet. Im Moment setzen neben Moderna auch Biontech mit Pfizer und das britisch-schwedische Unternehmen Astrazeneca auf diesen Weg.<\/p>\n<h3><strong>Corona-Impfstoff von Moderna hat Wirksamkeit von 94,5 Prozent<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13.17 Uhr:<\/strong> Nach Biontech macht auch der US-Konzern Moderna Hoffnung auf eine baldige Zulassung seines Corona-Impfstoffs. Laut ersten Studienergebnissen verhindert das Mittel einen Gro\u00dfteil der Infektionen.<\/p>\n<p>Der RNA-Impfstoff habe eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent, hie\u00df es in einer Mitteilung von Moderna. Die Phase-III-Studie zum RNA-Impfstoff mRNA-1273 von Moderna umfasst insgesamt 30.000 Probanden.<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte davon hat den Impfstoff erhalten, die andere H\u00e4lfte fungiert als Kontrollgruppe und bekommt ein Placebo-Mittel. Insgesamt erkrankten bislang 95 Studienteilnehmer an der Krankheit Covid-19. Davon entfielen nur f\u00fcnf F\u00e4lle auf die tats\u00e4chlich geimpften Probanden, 90 F\u00e4lle wurden in der Kontrollgruppe diagnostiziert.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission verhandelt mit dem US-Konzern \u00fcber die Lieferung von bis zu 160 Millionen Impfdosen. Die Wirksamkeit der von Biontech in Kooperation mit dem US-Pharmaunternehmen Pfizer entwickelten Vakzine war ebenfalls mit \u00fcber 90 Prozent angegeben worden.<\/p>\n<h3><strong>Spahn will Corona-Warn-App nachbessern<\/strong><\/h3>\n<p><strong>13 Uhr:<\/strong> Bundesgesundheitsminister Jens Spahn konkretisiert seine Ideen zur Nachbesserung der Corona-Warn-App und reagiert damit auch auf Kritik an der Anwendung. Nutzer sollen demnach k\u00fcnftig mehrmals am Tag \u00fcber m\u00f6gliche Risikobegegnungen informiert und im Falle eines positiven Corona-Befundes mehrfach aufgefordert werden, ihr Testergebnis mit anderen Anwendern zu teilen.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier mehr \u00fcber die Pl\u00e4ne, die dem SPIEGEL vorliegen.<\/p>\n<h3><strong>Neuinfektionen im Wochentagsvergleich gesunken<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.54 Uhr: <\/strong>Die Zahl der gemeldeten Corona-Neuinfektionen ist im Vergleich zum Montag vor einer Woche um fast 20 Prozent gesunken. Den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge ist dies im Vergleich von Wochentagen der st\u00e4rkste R\u00fcckgang seit Beginn der zweiten Infektionswelle im Herbst.<\/p>\n<p>Das RKI hatte f\u00fcr diesen Montag <strong>10.824 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden<\/strong> vermeldet. Das Saarland hatte zwar keine Zahlen geliefert, dies d\u00fcrfte sich aber allenfalls mit um die 200 F\u00e4llen auswirken. Technische Probleme bei der \u00dcbermittlung seien nicht bekannt, teilte das RKI auf Anfrage mit.<\/p>\n<p>Am Montag vor einer Woche waren es dagegen noch 13.363 F\u00e4lle. Und selbst vor zwei Wochen lag die Zahl \u00fcber 12.000. Die <strong>Montagszahlen sind h\u00e4ufig verzerrt<\/strong>, da die Gesundheits\u00e4mter am Wochenende nicht regelm\u00e4\u00dfig melden. Ein Vergleich der Montags- oder Sonntagszahlen mit anderen Wochentagen ist daher wenig sinnvoll. Einzelne Tageswerte k\u00f6nnen dabei keine Trendwende signalisieren.<\/p>\n<p>Das RKI hatte vergangene Woche so darauf hingewiesen, dass die <strong>erreichte Grenze bei den Testkapazit\u00e4ten<\/strong> sich auch auf die Zahl der gemeldeten F\u00e4lle auswirken k\u00f6nnte. Die Infektionsrate liegt zudem weiter bei eins. Das bedeutet, dass ein Infizierter statistisch einen Menschen ansteckt.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche war bei weiter steigenden Zahlen ein leichtes Abflachen der Infektionskurve beobachtet worden. <strong>RKI-Chef Lothar Wieler hatte sich daher vorsichtig optimistisch ge\u00e4u\u00dfert<\/strong>. Zugleich wies er aber darauf hin, dass die <strong>Kapazit\u00e4ten an Intensivbetten knapp w\u00fcrden<\/strong>, da die Zahl der Krankenhauspatienten zun\u00e4chst weiter steigen werde, selbst wenn die Infektionszahlen jetzt heruntergingen.<\/p>\n<h3>Kl\u00f6ckner sieht keine Corona-Gefahr durch Nutztiere<\/h3>\n<p><strong>12.39 Uhr: <\/strong>Wegen einer als \u00bbCluster 5\u00ab bezeichneten Mutation des neuartigen Coronavirus und \u00dcbertragungen der neuen Virusvariation auf Menschen, sollen in D\u00e4nemark Millionen Nerzen gekeult werden.<\/p>\n<p>Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner sieht jedoch keine Gefahr, dass das Virus von Schweinen oder K\u00fchen auf den Menschen \u00fcberspringt. Es gebe keinerlei Erkenntnis \u00fcber die Gefahr \u00bbder R\u00fcck\u00fcbertragung zum Beispiel von Nutztieren\u00ab, sagte die CDU-Politikerin vor einer Videokonferenz mit ihren EU-Kollegen.<\/p>\n<p>Derzeit werde an verschiedenen Tierarten geforscht, wie sich das Coronavirus ver\u00e4ndere und \u00fcbertrage. \u00bbUnd da will ich einfach auch f\u00fcr etwas Beruhigung sorgen. Nach unseren jetzigen Erkenntnissen gibt es keine Infektion von Nutztieren auf den Menschen\u00ab, sagte Kl\u00f6ckner.<\/p>\n<p>Bei den Videoberatungen wollte D\u00e4nemark die anderen Staaten \u00fcber den aktuellen Stand bei der Massenkeulung der Nerze informieren. Kl\u00f6ckner zufolge spielt die kommerzielle Nerz-Wirtschaft in f\u00fcnf EU-Staaten eine Rolle. Deutschland geh\u00f6rt nicht dazu.<\/p>\n<h3>Tattoostudios im Saarland d\u00fcrfen mit neuer Verordnung wieder \u00f6ffnen<\/h3>\n<p><strong>12.30 Uhr: <\/strong>Im Saarland ist seit Montag eine neue Verordnung zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie mit angepassten Regeln in Kraft. Demnach ist der Betrieb von Tattoo- und Piercing-Studios unter Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte wieder zul\u00e4ssig.<\/p>\n<p>Betreiber von Tattoo- und Piercing-Studios hatten sich in der vergangenen Woche vor dem Oberverwaltungsgericht des Saarlandes erfolgreich gegen die Schlie\u00dfung ihrer Betriebe w\u00e4hrend des Teil-Lockdowns gewehrt.<\/p>\n<p>Vom Betriebsverbot in der Gastronomie ausgenommen sind nun auch Rastanlagen an Bundesautobahnen und gastronomische Betriebe an Autoh\u00f6fen. Die neue Verordnung im Saarland gilt bis einschlie\u00dflich 29. November.<\/p>\n<h3>Vorerst keine sch\u00e4rferen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr Schulen<\/h3>\n<p><strong>12 Uhr: <\/strong>Bund und L\u00e4nder werden bei ihren Beratungen zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie zun\u00e4chst doch nicht \u00fcber versch\u00e4rfte Ma\u00dfnahmen an Schulen beraten. Das berichtet die Nachrichtenagentur dpa.<\/p>\n<p>Nach einer ge\u00e4nderten Vorlage des Bundes f\u00fcr die Videokonferenz sollen die L\u00e4nder demnach bis zur kommenden Woche einen Vorschlag vorlegen, wie Ansteckungsrisiken im Schulbereich weiter reduziert werden k\u00f6nnen. Das ge\u00e4nderte Papier liegt der dpa vor.<\/p>\n<p>In der urspr\u00fcnglichen Fassung des Bundes f\u00fcr die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder an diesem Montagnachmittag waren dagegen auch f\u00fcr die Schulen sch\u00e4rfere Ma\u00dfnahmen vorgesehen.<\/p>\n<p>So sollte das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes f\u00fcr Sch\u00fcler aller Jahrg\u00e4nge und f\u00fcr Lehrer auf dem Schulgel\u00e4nde und w\u00e4hrend des Unterrichts vorgeschrieben werden. Ausnahmslos sollten demnach zudem feste Gruppen von Sch\u00fclern gebildet werden, wobei die Gruppengr\u00f6\u00dfen in Klassenr\u00e4umen gemessen am Regelbetrieb halbiert werden sollten.<\/p>\n<p>Der Bund wollte erreichen, dass es zwischen den einzelnen Gruppen eine r\u00e4umliche Distanz gibt. Innerhalb einer Klasse oder eines Kurses sollte es einen Mindestabstand von 1,5 Metern geben. Dies sollte auch f\u00fcr die Sch\u00fclerbef\u00f6rderung etwa mit Bussen gelten.<\/p>\n<h3>Frankreichs Gesundheitsminister warnt trotz sinkender Fallzahlen<\/h3>\n<p><strong>11.29 Uhr: <\/strong>Olivier V\u00e9ran, franz\u00f6sischer Gesundheitsminister, sieht trotz zuletzt r\u00fcckl\u00e4ufiger Corona-Infektionszahlen die Krankheit Covid-19 noch nicht als besiegt.<\/p>\n<p>\u00bbWir sind gerade dabei, die Kontrolle \u00fcber die Epidemie zur\u00fcckzugewinnen\u00ab, sagte V\u00e9ran laut der Nachrichtenagentur Reuters. Das franz\u00f6sische Gesundheitssystem sei jedoch immer noch unter Druck.  <\/p>\n<p>Die Zahl der registrierten Corona-Ansteckungen in Frankreich war bereits Ende vergangenen Woche deutlich gesunken. Am Freitag waren 23.794 Neuinfektionen gemeldet worden.<\/p>\n<h3>EZB: Banken werden Auswirkungen der Coronakrise noch lange sp\u00fcren<\/h3>\n<p><strong>11.04 Uhr:<\/strong> Die Folgen der Coronakrise werden Europas Banken nach Einsch\u00e4tzung der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) noch lange zu schaffen machen. Das Vor-Krisen-Niveau bei der Profitabilit\u00e4t sei nicht vor 2022 zu erwarten, sagte EZB-Vizepr\u00e4sident Luis de Guindos.<\/p>\n<p>\u00bbDie Notwendigkeit, strukturelle Probleme anzugehen, ist jetzt dringender denn je\u00ab, mahnte de Guindos. Es sei \u00bbdringend erforderlich, strukturelle Schw\u00e4chen im europ\u00e4ischen Bankensektor zu beseitigen, indem \u00dcberkapazit\u00e4ten abgebaut und die Kosteneffizienz verbessert werden, um die anhaltend niedrige Profitabilit\u00e4t zu beheben\u00ab.<\/p>\n<p>Zwar h\u00e4tten die Institute in der Pandemie ihre Bem\u00fchungen zur Senkung von Kosten verst\u00e4rkt. Sie m\u00fcssten aber noch h\u00e4rter auf eine h\u00f6here Effizienz hinarbeiten. \u00bbKonsolidierung durch Fusionen und \u00dcbernahmen ist ein weiterer potenzieller Weg, um \u00dcberkapazit\u00e4ten in diesem Sektor abzubauen\u00ab, sagte de Guindos.<\/p>\n<h3>Johnson in erneuter Isolation: \u00bbFit wie der Hund eines Schlachters\u00ab<\/h3>\n<p><strong>10.50 Uhr: <\/strong>F\u00fcr den britischen Premierminister Boris Johnson l\u00e4uft es derzeit nicht gerade rund. In der vorigen Woche hatten zwei Vertraute des Premiers, sein Chefstratege Dominic Cummings und Kommunikationschef Lee Cain zum Jahresende ihren R\u00fccktritt angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p>Am Sonntag wurde dann bekannt: Johnson hatte Kontakt mit einem Corona-Infizierten \u2013 und muss sich erneut isolieren. Seitdem befindet er sich in Quarant\u00e4ne. Johnson war im Fr\u00fchjahr selbst schwer an Covid-19 erkrankt war und musste im Krankenhaus mit Sauerstoff versorgt werden.<\/p>\n<p>Nun hat sich Johnson mit einem Tweet aus der heimischen Isolation gemeldet. Er f\u00fchle sich \u00bbfit, wie der Hund eines Schlachters\u00ab, sagte Johnson. Die Formulierung ist eine g\u00e4ngige Redewendung im Englischen und gleichbedeutend mit \u00bbfit wie ein Turnschuh\u00ab.<\/p>\n<p>Seine vorherige Erkrankung spiele keine Rolle. Auch \u00bbdass ich vor Antik\u00f6rpern platze\u00ab sei unerheblich, sagte Johnson. \u00bbWir m\u00fcssen die Ausbreitung der Krankheit verhindern und uns f\u00fcr 14 Tage in Quarant\u00e4ne begeben, wenn es eine Aufforderung daf\u00fcr von der Gesundheitsbeh\u00f6rde gibt\u00ab, sagte der Premierminister.<\/p>\n<h3>Fortsetzung von Charlie-Hebdo-Prozess verz\u00f6gert sich weiter<\/h3>\n<p><strong>10.32 Uhr: <\/strong>Der wegen mehrerer Corona-F\u00e4lle unterbrochene Prozess um den islamistisch motivierten Terroranschlag auf die franz\u00f6sische Satirezeitung \u00bbCharlie Hebdo\u00ab wird erst in einer Woche fortgesetzt. Der Hauptangeklagte Ali Riza Polat habe nach seiner Coronavirus-Infektion noch immer Krankheitssymptome, erkl\u00e4rte Gerichtspr\u00e4sident R\u00e9gis de Jorna.<\/p>\n<p>Sollte Polat nicht schon eher f\u00fcr verhandlungsf\u00e4hig erkl\u00e4rt werden, werde der Prozess am kommenden Montag fortgesetzt.<\/p>\n<p>Der Prozess gegen 14 mutma\u00dfliche Helfer der Attent\u00e4ter l\u00e4uft seit Anfang September und ist seit Anfang November unterbrochen. Neben dem Hauptangeklagten waren noch zwei andere Beschuldigte positiv auf das Coronavirus getestet worden.<\/p>\n<p>Die Verd\u00e4chtigen sollen unter anderem zwei Islamisten unterst\u00fctzt haben, die im Januar 2015 die Redaktion von \u00bbCharlie Hebdo\u00ab st\u00fcrmten und zw\u00f6lf Menschen t\u00f6teten.<\/p>\n<h3>Auch Michigan und Washington versch\u00e4rfen Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>10.23 Uhr: <\/strong>Wegen der drastisch gestiegenen t\u00e4glichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus ergreifen mehrere US-Bundesstaaten striktere Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie.<\/p>\n<p>Michigans demokratische Gouverneurin Gretchen Whitmer ordnete am Sonntag an, den Pr\u00e4senzunterricht an Highschools und Colleges zu stoppen. Auch der Verzehr von Speisen in Restaurants ist untersagt, organisierte Sportveranstaltungen d\u00fcrfen vorerst nicht stattfinden. \u00bbDie Lage war noch nie so katastrophal\u00ab, begr\u00fcndete Whitmer die Schritte.<\/p>\n<p>Trumps aktuell bevorzugter Corona-Berater Scott Atlas, ein Radiologe, twitterte daraufhin: \u00bbDas endet nur, wenn die Menschen sich erheben.\u00ab Atlas ist ein Gegner strikter Beschr\u00e4nkungen und zweifelt die N\u00fctzlichkeit von Masken an.<\/p>\n<p>Der Tweet war mit Blick auf Michigan von besonderer Brisanz. Gouverneurin Whitmer war nach Angaben des FBI im Oktober ins Visier ultrarechter Gruppen geraten. Diese hatten ihre Entf\u00fchrung und T\u00f6tung geplant. Atlas schrieb sp\u00e4ter, er wolle nicht zu Gewalt aufrufen.<\/p>\n<p>Der ebenfalls demokratische Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee, k\u00fcndigte an, ab kommendem Monat striktere Kontaktbeschr\u00e4nkungen und neue Regeln f\u00fcr Gesch\u00e4fte anzuordnen. Bereits ab Dienstag m\u00fcssen etwa Fitnessstudios und Unterhaltungseinrichtungen ihre Innenbereiche schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Am Freitag hatte die Zahl der Neuinfektionen in den Vereinigten Staaten mit mehr als 177.000 an einem Tag erneut einen Rekordstand erreicht. Am Sonntag kamen nach Daten der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t 133.045 F\u00e4lle neu hinzu. Das Land hat seit Beginn der Pandemie mehr als 11 Millionen Corona-F\u00e4lle und \u00fcber 246.000 Tote in Verbindung mit dem Virus registriert \u2013 jeweils so viel wie kein anderes Land der Welt.<\/p>\n<h3>Umfrage: Innenstadt-Einzelh\u00e4ndler in Existenzn\u00f6ten<\/h3>\n<p><strong>10.07 Uhr: <\/strong>Knapp 60 Prozent der Innenstadth\u00e4ndler sehen sich in Existenzn\u00f6ten, wie aus einer Umfrage des Handelsverbands Deutschland (HDE) unter mehr als 500 Unternehmen hervorgeht. \u00bbSinkende Ums\u00e4tze und geringe Kundenzahlen bringen immer mehr H\u00e4ndler in finanzielle Schieflage\u00ab, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters aus einem Text zu der Erhebung.<\/p>\n<p>Die Ums\u00e4tze im innerst\u00e4dtischen Einzelhandel verharrten demnach auch in der zweiten Novemberwoche \u2013 mit einem Einbruch von durchschnittlich 43 Prozent \u2013 auf einem Niveau weit unter den Vorjahreswerten. Der HDE bekr\u00e4ftigt deshalb seine Forderung nach Not- und \u00dcberbr\u00fcckungshilfen f\u00fcr die Einzelh\u00e4ndler \u2013 vor allem in den Innenst\u00e4dten. \u00bbAnsonsten bluten unsere Stadtzentren aus und ver\u00f6den dauerhaft\u00ab, teilte der Branchenverband mit.<\/p>\n<h3>Weil pl\u00e4diert f\u00fcr behutsames Vorgehen<\/h3>\n<p><strong>09.55 Uhr:<\/strong> Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil (SPD) hat daf\u00fcr geworben, sich f\u00fcr eine neue Corona-Strategie mehr Zeit zu lassen. Vor den Beratungen zwischen Bund und L\u00e4ndern sagte der Politiker dem Radiosender NDR Info: \u00bbWir sollten heute die gesamte Bandbreite diskutieren, auch die Vorschl\u00e4ge, die das Bundeskanzleramt offenbar ja schon zu Papier gebracht hat. Aber Beschl\u00fcsse, glaube ich, sollten dann Teil eines Gesamtkonzepts in einer Woche oder in zehn Tagen sein.\u00ab<\/p>\n<p>Eine Gesamtstrategie bis Neujahr schaffe mehr Klarheit als \u00bbscheibchenweise\u00ab vorzugehen, sagte Weil. Noch gebe es keinen \u00dcberblick, ob der Teil-Lockdown im November ausreiche.<\/p>\n<p>Unmittelbare Beschl\u00fcsse sind nach den Gespr\u00e4chen ohnehin nicht zu erwarten. Eine Entscheidung \u00fcber Versch\u00e4rfungen der Corona-Ma\u00dfnahmen soll erst am 23. November fallen.<\/p>\n<h3><strong>China<\/strong>s Wirtschaft erh\u00e4lt neuen Schwung<\/h3>\n<p><strong>09.30 Uhr:<\/strong> Die chinesische Wirtschaft erholt sich offenbar mit gro\u00dfer Geschwindigkeit von den Einbu\u00dfen durch die Coronakrise. Neue Wirtschaftsdaten deuten nun auf ein schnelleres Wachstum im letzten Quartal des Jahres hin.<\/p>\n<p>Im Oktober stiegen die Ausgaben im Einzelhandel f\u00fcr Verbrauchsg\u00fcter wieder um 4,3 Prozent und damit deutlicher als im Vormonat (3,3 Prozent), teilte das Statistikamt in Peking mit. Die Industrieproduktion kletterte etwas schneller als erwartet um 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.<\/p>\n<p>Die Wirtschaftsdaten d\u00fcrften nach Erwartungen des Statistikamts dazu f\u00fchren, dass die zweitgr\u00f6\u00dfte Volkswirtschaft der Erde in den letzten drei Monaten des Jahres schneller als im dritten Quartal mit 4,9 Prozent wachsen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>Experten rechnen mit f\u00fcnf bis sechs Prozent Wachstum. Trotz des starken Corona-Einbruchs zum Jahresanfang d\u00fcrfte China als einzige gro\u00dfe Volkswirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum verzeichnen. Es wird mit einem Plus von rund 2 Prozent gerechnet.<\/p>\n<p>Zeitgleich mit den guten Wirtschaftsdaten aus China befreit sich auch Japan aus der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der drittgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt zog im dritten Quartal dieses Jahres \u2013 auf das Jahr hochgerechnet \u2013 um 21,4 Prozent an, teilten die Beh\u00f6rden auf Basis vorl\u00e4ufiger Daten mit.<\/p>\n<h3>S\u00f6der sieht Gespr\u00e4chsbedarf bei geplanten Versch\u00e4rfungen<\/h3>\n<p><strong>09.15 Uhr:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat Bedenken gegen die Pl\u00e4ne des Bundes angemeldet, Menschen bei jedem Auftreten von Erk\u00e4ltungssymptomen sofort in die h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne zu schicken. Dar\u00fcber m\u00fcssten Bund und L\u00e4nder noch einmal \u00bbausf\u00fchrlich diskutieren\u00ab, sagte S\u00f6der im ZDF-\u00bbMorgenmagazin\u00ab.<\/p>\n<p>Am Nachmittag wollen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der 16 Bundesl\u00e4nder \u00fcber den aktuellen Stand bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie sprechen.<\/p>\n<p>In Schulen solle eine Umstellung auf \u00bbWechselunterricht\u00ab erfolgen, sagte S\u00f6der. Gruppen sollten geteilt und jeweils ein Teil zu Hause via Internet unterrichtet werden. Auch der \u00bbLeistungsdruck\u00ab m\u00fcsse in dieser Zeit gesenkt werden.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nne nicht sein, Sch\u00fclern in der derzeitigen Lage dieselben Aufgaben- und Klausurenprogramme abzuverlangen wie \u00fcblich. \u00bbEs wird kein normales Schuljahr werden\u00ab, sagte S\u00f6der. Alle m\u00fcssten \u00bbzum Wohle der Sch\u00fcler\u00ab zusammenarbeiten.<\/p>\n<p>Die Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen m\u00fcssten so lange fortgesetzt werden, bis die Infektionszahlen auf das Niveau eines 7-Tages-Inzidenzwerts von 50 gesenkt seien, forderte der bayerische Ministerpr\u00e4sident.<\/p>\n<p>In der aktuellen Beschlussvorlage, \u00fcber die Bund und L\u00e4nder heute beraten wollen, hei\u00dft es, es sei \u00bbgeboten, das verpflichtende Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aller Jahrg\u00e4nge sowie Lehrerinnen und Lehrer auf dem Schulgel\u00e4nde und w\u00e4hrend des Unterrichts vorzusehen\u00ab. Auch sollten ausnahmslos feste Gruppen gebildet und die Gr\u00f6\u00dfe der Klassen gegen\u00fcber dem Regelbetrieb halbiert werden \u2013 oder es sollten gr\u00f6\u00dfere R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr den Schulbetrieb genutzt werden.<\/p>\n<h3>Merkel: \u00bbDie Zahlen stabilisieren sich etwas. Aber zu langsam\u00ab<\/h3>\n<p><strong>09.05 Uhr: <\/strong>Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Forderung des Bundes nach neuen drastischen Kontaktbeschr\u00e4nkungen mit einer weiterhin zu hohen Zahl von Corona-Neuinfektionen begr\u00fcndet. Zwar sei durch die seit Anfang November geltenden Einschr\u00e4nkungen eine Stabilisierung erreicht worden, machte Merkel am Montag nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa in der Sitzung des CDU-Pr\u00e4sidiums deutlich. Dies sei aber nicht ausreichend. \u00bbDie Zahlen stabilisieren sich etwas. Aber zu langsam\u00ab, wurde die Kanzlerin zitiert.<\/p>\n<p>Notwendig sei es nun, die Kontakte im privaten Bereich weiter zu reduzieren, sagte Merkel nach diesen Informationen. Dabei sei die Bundesregierung auf die Mitwirkung der Bev\u00f6lkerung angewiesen. \u00dcber notwendige Ma\u00dfnahmen im Dezember bis Weihnachten und im n\u00e4chsten Jahr solle am kommenden Montag entschieden werden. Die Kanzlerin machte auch auf unterschiedliche Entwicklungen in einzelnen St\u00e4dten aufmerksam. So sehe man in Berlin keine Reduzierung der Infektionszahlen \u2013 im Gegensatz zu Hamburg oder Bremen. Dort m\u00fcsse man dann Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Hotspots ergreifen.<\/p>\n<p>Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sprach nach diesen Informationen in der Pr\u00e4sidiumssitzung von einer Seitw\u00e4rtsbewegung bei den Infektionszahlen. Die Dynamik bei den Steigerungen nehme ab. Das reiche aber noch nicht.<\/p>\n<h3><strong>Russland verzeichnet neuen H\u00f6chstwert<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.55 Uhr: <\/strong>In Russland melden die Beh\u00f6rden 22.778 Neuinfektionen \u2013 so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Allein in Moskau seien 6360 Ansteckungsf\u00e4lle nachgewiesen worden. Im ganzen Land steigt die Zahl auf fast 1,95 Millionen. Damit ist Russland nach den USA, Indien und Brasilien eines der am st\u00e4rksten betroffenen L\u00e4nder weltweit. Die Zahl der Todesopfer steigt um 303 auf 33.489.<\/p>\n<h3><strong>Tschechien meldet knapp 1900 Neuinfektionen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>08.36 Uhr: <\/strong>Kaum ein europ\u00e4isches Land ist von der zweiten Corona-Welle derzeit so betroffen wie Tschechien. Nun sinkt die Zahl der Neuinfektionen. Das Gesundheitsministerium meldet 1887 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist der niedrigste Wert seit 4. Oktober. Insgesamt haben sich in dem Land mit seinen 10,7 Millionen Einwohnern \u00fcber 460.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. Die Zahl der Todesopfer in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 150 auf 6208. Die Gesamtzahl hat sich seit dem 29. Oktober verdoppelt.<\/p>\n<h3>Erstmals seit Monaten neue Corona-F\u00e4lle in South Australia<\/h3>\n<p><strong>07.57 Uhr:<\/strong> Im australischen Bundesstaat South Australia sind erstmals seit Monaten wieder lokal \u00fcbertragene Corona-Infektionen registriert worden. In der Region mit ihren 1,7 Millionen Einwohnern seien am Montag 17 neue F\u00e4lle best\u00e4tigt worden, teilten die Gesundheitsbeh\u00f6rden mit. Wahrscheinlich sei das Virus von einem Besch\u00e4ftigten einer Quarant\u00e4ne-Einrichtung in der Hauptstadt Adelaide an Familienmitglieder \u00fcbertragen worden.<\/p>\n<p>\u00bbDies ist eine sehr gef\u00e4hrliche Situation, in der wir uns gerade befinden, und es muss wirklich jeder B\u00fcrger daran mitarbeiten, dass wir das in den Griff bekommen\u00ab, sagte Regional-Premierminister Steven Marshall dem lokalen Radiosender 5AA. Als Reaktion haben fast alle anderen Bundesstaaten und Territorien des Landes South Australia zum Corona-Hotspot erkl\u00e4rt und Reisebeschr\u00e4nkungen eingef\u00fchrt. So gilt jetzt eine 14-t\u00e4gige Quarant\u00e4ne-Pflicht f\u00fcr Reisende, die aus der Region kommen.<\/p>\n<p>Auch k\u00fcndigte Marshall an, dass Fitnessstudios und andere Freizeiteinrichtungen f\u00fcr mindestens zwei Wochen geschlossen werden und die Menschen m\u00f6glichst im Homeoffice arbeiten sollen. \u00bbWir m\u00fcssen hart und fr\u00fch vorgehen, um dies so schnell wie m\u00f6glich unter Kontrolle zu bringen\u00ab, sagte er.<\/p>\n<p>Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern ist bislang vergleichsweise glimpflich durch die Krise gekommen. Insgesamt wurden rund 27.700 F\u00e4lle verzeichnet, etwa 900 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Im Bundesstaat Victoria mit der Gro\u00dfstadt Melbourne war erst Ende Oktober nach einer zweiten Welle ein monatelanger harter Lockdown beendet worden. Dort wurden seit 17 Tagen keine neuen F\u00e4lle mehr best\u00e4tigt.<\/p>\n<h3>Mehr als <strong>elf<\/strong> <strong>Millionen<\/strong> Corona-F\u00e4lle in den USA<\/h3>\n<p><strong>07.35 Uhr: <\/strong>Die USA haben die Marke von elf Millionen Corona-Infektionen \u00fcberschritten. Das ging am Sonntag aus Daten der Universit\u00e4t Johns Hopkins in Baltimore hervor. Eine Million F\u00e4lle kamen in weniger als einer Woche dazu: Zehn Millionen waren erst am vergangenen Montag erreicht worden. Zuletzt hatte die Zahl der Neuinfektionen mit mehr als 177.000 an einem Tag erneut einen Rekordstand erreicht. In rund der H\u00e4lfte der 50 Bundesstaaten sind auch die Einweisungen in Krankenh\u00e4user auf einem H\u00f6chststand.<\/p>\n<p>In den USA starben bisher gut 246.000 Menschen an der Krankheit Covid-19. Der Mediziner Jonathan Reiner von der George-Washington-Universit\u00e4t warnte im Nachrichtensender CNN am Sonntag, dass in wenigen Wochen t\u00e4glich erst 2000 und dann 3000 Erkrankte sterben w\u00fcrden, wenn man nicht umgehend Ma\u00dfnahmen wie eine Maskenpflicht umsetze.<\/p>\n<h3>10.824 neue <strong>Corona<\/strong>-Infektionen in Deutschland gemeldet<\/h3>\n<p><strong>07.30 Uhr: <\/strong>Die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 10.824 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 6100 F\u00e4lle weniger als am Sonntag, wie aus Angaben des RKI vom Montagmorgen hervorgeht. An Montagen sind die erfassten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird. Am vergangenen Montag hatte die Zahl gemeldeter Neuinfektionen bei 13.363 gelegen. Der H\u00f6chststand war am vergangenen Freitag mit 23.542 gemeldeten F\u00e4llen erreicht worden.<\/p>\n<h3>Reiseverband verzeichnet in Coronakrise Umsatzausf\u00e4lle von 28 Milliarden Euro<\/h3>\n<p><strong>07.18 Uhr:<\/strong> Bleiben Sie zu Hause \u2013 so lautet seit Monaten der Appell an die Bev\u00f6lkerung. Damit einhergehend gelten f\u00fcr viele L\u00e4nder weltweit Reisewarnungen. Das macht sich auch im Tourismussektor bemerkbar. Die deutsche Reisebranche hat in der Coronakrise mit milliardenschweren Umsatzausf\u00e4llen zu k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>\u00bbDie Unternehmen der Reisewirtschaft verzeichnen mehr als 80 Prozent Umsatzausf\u00e4lle, dies entspricht einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von 28 Milliarden Euro f\u00fcr 2020\u00ab, sagte der Pr\u00e4sident des Deutschen Reiseverbands (DRV), Norbert Fiebig, dem \u00bbHandelsblatt\u00ab. Die finanzielle Lage der Branche sei \u00bbh\u00f6chst angespannt, Insolvenzen sind die Folge\u00ab.<\/p>\n<p>11.000 Reiseb\u00fcros, 2300 Reiseveranstalter und viele Tausend touristische Dienstleister sind demnach derzeit \u00bbde facto geschlossen\u00ab. Reisewarnungen und -beschr\u00e4nkungen h\u00e4tten den touristischen Reisemarkt mit wenigen Ausnahmen \u00bbzum vollst\u00e4ndigen Erliegen gebracht\u00ab, sagte Fiebig.<\/p>\n<p>Reiseb\u00fcros und Reiseveranstalter, ebenso wie viele touristische Dienstleister seien \u00bbH\u00e4ndler ohne Ware\u00ab, da derzeit von 193 Staaten weltweit kaum einer mehr ohne beh\u00f6rdliche Einschr\u00e4nkungen zu bereisen sei. Nach Fiebigs Einsch\u00e4tzung werden die Reiseunternehmen weit bis ins n\u00e4chste Jahr hinein von den weitreichenden Einschr\u00e4nkungen des Reiseverkehrs betroffen sein. Fiebig forderte deshalb mehr Unterst\u00fctzung der Bundesregierung, um die 2,9 Millionen Arbeitspl\u00e4tze in der Reisewirtschaft zu sichern.<\/p>\n<h3>IOC-Chef Bach vor Tokio-Besuch: Olympia-Absage kein Thema<\/h3>\n<p><strong>06.57 Uhr:<\/strong> Mit einem Besuch in der Gastgeber-Stadt Tokio will IOC-Pr\u00e4sident Thomas Bach die Organisatoren der auf 2021 verlegten Olympischen Spiele unterst\u00fctzen. Der Chef des Internationalen Olympischen Komitees trifft am Montag zun\u00e4chst den neuen japanischen Ministerpr\u00e4sidenten Yoshihide Suga. Danach sind Gespr\u00e4che mit Tokios Gouverneurin Yuriko Koike und dem japanischen Organisationskomitee geplant. Zudem beginnen die Ausrichter eine dreit\u00e4gige Pr\u00fcfung der aktuellen Pl\u00e4ne f\u00fcr die Sommerspiele und die Paralympics in Tokio.<\/p>\n<p>\u00bbDie Botschaft, die ich nach Tokio und Japan mitbringen will, ist, dass wir mit aller Kraft eine sichere Austragung der Spiele anstreben\u00ab, sagte Bach vor seiner Abreise. Der 66-J\u00e4hrige ist zum ersten Mal seit der Entscheidung f\u00fcr eine Olympia-Verschiebung im M\u00e4rz wieder in Tokio zu Gast.<\/p>\n<p>Bach trat den viert\u00e4gigen Trip mit einer kleinen Delegation in einem Privatflugzeug an. Alle Mitreisenden haben sich nach IOC-Angaben vor der Abreise isoliert und zus\u00e4tzlichen Corona-Tests unterzogen. F\u00fcr Dienstag sind Besuche im olympischen Dorf und im Olympiastadion sowie Gespr\u00e4che mit Athleten geplant. Eine endg\u00fcltige Olympia-Absage hat Bach ausgeschlossen.<\/p>\n<h3>Lauterbach: Corona-Quarant\u00e4ne auf Zweitkontakte ausdehnen<\/h3>\n<p><strong>06.48 Uhr: <\/strong>Wer direkt mit einem Corona-Infizierten Kontakte hatte, muss sich in Quarant\u00e4ne begeben. Diese Regel gilt derzeit. Karl Lauterbach findet das nicht ausreichend. Vor den Corona-Beratungen zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den L\u00e4nderchefs fordert der SPD-Gesundheitspolitiker nun eine Ausweitung der Quarant\u00e4ne-Regeln.<\/p>\n<p>\u00bbBislang m\u00fcssen nur die Erstkontakte von Infizierten in Quarant\u00e4ne. So kommen wir nicht weiter\u00ab, sagte der Mediziner der \u00bbRheinischen Post\u00ab. K\u00fcnftig sollten aus seiner Sicht auch die Zweitkontakte in Quarant\u00e4ne. \u00bbTritt zum Beispiel in einer Klasse ein Infektionsfall auf, sollten k\u00fcnftig sofort alle Mitsch\u00fcler sowie deren Eltern f\u00fcr f\u00fcnf Tage in Quarant\u00e4ne gehen, bis danach ein Negativtest vorliegt\u00ab, sagte Lauterbach.<\/p>\n<p>Merkel und die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder schalten sich am Montagnachmittag \u00fcber Video zusammen, um \u00fcber das weitere Vorgehen in der Krise zu beraten.<\/p>\n<h3>Hamburgs Regierungschef fordert Verbot von Gro\u00dfdemos in Innenst\u00e4dten w\u00e4hrend Corona<\/h3>\n<p><strong>06.39 Uhr:<\/strong> Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher fordert w\u00e4hrend der Coronakrise ein Verbot gro\u00dfer Demonstrationen wie zuletzt die \u00bbQuerdenker\u00ab-Versammlung in der Leipziger Innenstadt. \u00bbDemonstrationen mit Tausenden Teilnehmern, die auf engen Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen zusammenkommen, sollten unter den derzeit schwierigen Pandemiebedingungen nicht genehmigt werden\u00ab, sagte der SPD-Politiker der D\u00fcsseldorfer \u00bbRheinischen Post\u00ab.<\/p>\n<p>Bei Versammlungen jeglicher Art m\u00fcsse au\u00dferdem auf ausreichenden Abstand und das Tragen von Masken geachtet werden. Bei Nichteinhaltung m\u00fcssten Polizei und Ordnungskr\u00e4fte \u00bbkonsequent dagegen vorgehen und die Versammlungen aufl\u00f6sen\u00ab, sagte Tschentscher vor der Ministerpr\u00e4sidentenkonferenz mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag.<\/p>\n<p>Am Samstag vor einer Woche war in der Leipziger Innenstadt eine Demonstration der \u00bbQuerdenken\u00ab-Bewegung gegen die Corona-Restriktionen eskaliert. Bei der Versammlung mit rund 20.000 Teilnehmern gab es zahlreiche Verst\u00f6\u00dfe gegen die Auflagen zum Infektionsschutz. Dar\u00fcber hinaus kam es zu gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen, nachdem die Polizei die Demonstration wegen der Verst\u00f6\u00dfe gegen die Corona-Regeln vorzeitig aufgel\u00f6st hatte. Auch am vergangenen Samstag fanden in mehreren St\u00e4dten erneut Demos der \u00bbQuerdenken\u00ab-Bewegung statt.<\/p>\n<h3><strong>Infektiologe warnt: Weihnachten k\u00f6nnte \u00bbKickstarter\u00ab f\u00fcr Corona sein<\/strong><\/h3>\n<p><strong>06.38 Uhr: <\/strong>Der Infektiologe Bernd Salzberger warnt davor, dass Weihnachts-Treffen die Ausbreitung des Coronavirus verst\u00e4rken k\u00f6nnten. Die vergangenen Jahre h\u00e4tten gezeigt, dass die Feiertage ein Kickstarter f\u00fcr die Influenza-Ausbreitung gewesen seien, sagte der Mediziner vom Universit\u00e4tsklinikum Regensburg den Zeitungen der Funke Mediengruppe. \u00bbDie Leute reisen durch das ganze Bundesgebiet, mischen sich \u00fcberall, man trifft in der Kneipe seine alten Klassenkameraden. Wenn wir Pech haben, k\u00f6nnte das mit Corona \u00e4hnlich sein.\u00ab Er unterstrich, dass man im Dezember \u00bbkein normales Leben\u00ab haben werde. \u00bbDas kann nicht sein und w\u00e4re nicht vern\u00fcnftig.\u00ab<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Karl Lauterbach Foto:\u2002 Christian Spicker \/ imago images\/Christian Spicker Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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