{"id":3586,"date":"2020-11-02T05:07:29","date_gmt":"2020-11-02T02:07:29","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-erinnerungen-an-eine-amtszeit-in-bildern-clips-tweets\/"},"modified":"2020-11-02T05:07:29","modified_gmt":"2020-11-02T02:07:29","slug":"donald-trump-erinnerungen-an-eine-amtszeit-in-bildern-clips-tweets","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/donald-trump-erinnerungen-an-eine-amtszeit-in-bildern-clips-tweets\/","title":{"rendered":"Donald Trump: Erinnerungen an eine Amtszeit in Bildern, Clips &amp; Tweets"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/c2b6d114-8725-4578-91d9-92461c1f8cba_w948_r1.77_fpx45.98_fpy44.98.jpg\" title=\"Der 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten\" alt=\"Der 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Der 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Chip Somodevilla \/ Getty Images  <\/figcaption><\/figure>\n<h3>Pr\u00e4ludium: Rolltreppe abw\u00e4rts<\/h3>\n<p>Andere Paare gehen shoppen, die Trumps bewerben sich um die Pr\u00e4sidentschaft. Zu einem der irrsten Popmomente im politischen Wirken Donald Trumps kam es, als er dieses politische Wirken ank\u00fcndigte: Um seine Kandidatur f\u00fcr das Wei\u00dfe Haus bekannt zu geben, fuhr er am 16. Juni 2015 mit seiner Frau Melania eine Rolltreppe in dem nach ihm benannten Hochhaus herunter. Die beiden wirkten wie ein P\u00e4rchen, das einen entspannten Nachmittag in einer Shoppingmall verbringt.<\/p>\n<p>Andere Politaspiranten springen bei Auftritten aus Hubschraubern, um Aktionismus zu suggerieren. Trump aber sah aus wie jemand, der mit seiner Gattin vom Nagelstudio zu Pizza Hut rollt. Die Fahrtreppe steht als Symbol daf\u00fcr, in US-Freizeitwelten mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Passivit\u00e4t von einem Genuss- oder Einkaufsort zum n\u00e4chsten getragen zu werden. Kurz: Die Bekanntgabe der Kandidatur war ein Statement f\u00fcr den Konsumismus.<\/p>\n<p>Irre war der Moment auch, weil Trump ihn mit Neil Youngs Song &quot;Rockin&#039; in the Free World&quot; konterkarierte &#8211; einem unmissverst\u00e4ndlichen Statement gegen den Konsumismus. Dialektik oder Dummheit? Mit der Rolltreppe abw\u00e4rts begann Trump an dem Zeichenchaos zu arbeiten, in das er die ermatteten USA nun f\u00fcr die n\u00e4chste Pr\u00e4sidentschaftsperiode entl\u00e4sst. Es sei denn, er wird wiedergew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><em>Christian Bu\u00df<\/em><\/p>\n<h3>&quot;Tiny Hands&quot;: Die Anti-Grabbler-Hymne<\/h3>\n<p>Dass der Skandal um das &quot;Access Hollywood&quot;-Tape (&quot;Grab &#039;em by the pussy&quot;) Trump im Oktober 2016 nicht den Wahlsieg gekostet hat, verschl\u00e4gt einem auch nach vier Jahren Pr\u00e4sidentenirrsinn noch die Sprache. Popmuse Fiona Apple f\u00fcllte dieses Vakuum im Januar 2017, p\u00fcnktlich zum Women&#039;s March, mit einer Mini-Hymne. Der Song nutzte nicht nur das sp\u00f6ttische Trump-Meme der &quot;kleinen H\u00e4nde&quot;, sondern erfand mit dem Slogan &quot;We don&#039;t want your tiny hands \/ Anywhere near our underpants&quot; auch ein griffiges Antitoxin gegen Machismo und Sexismus. <\/p>\n<p><em>Andreas Borcholte<\/em><\/p>\n<h3>Donald in Paris: Dinner auf dem Eiffelturm<\/h3>\n<p>Es war ein sommerlicher Abend in der franz\u00f6sischen Hauptstadt und ein bisschen so wie in der am\u00fcsanten Netflix-Serie &quot;Emily in Paris&quot;: Eine kompetente, gebildete Frau war erwartet worden, aber statt ihrer machte nun jemand anders die Reise \u00fcber den Atlantik, gewisserma\u00dfen wurde die ahnungslose, aber begeisterte Emily an jenem Abend von Donald Trump gespielt. Das Ehepaar Macron lud Melania und ihn ins Restaurant Jules Verne ein, wo Chef Alain Ducasse in einer imposanten wei\u00dfen Kochjacke regiert. Es entstanden sch\u00f6ne Bilder, Melania schien sogar genuin gl\u00fccklich. Macron und Trump versuchten es kurz miteinander. Aber noch vor dem Dessert \u00fcberlegten sie wohl beide, wie sie den anderen schnell wieder loswerden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Nils Minkmar<\/em><\/p>\n<h3>Saufen gegen Trump: Beim G20-Gipfel<\/h3>\n<p>Schnapsideen hatte in den vergangenen Jahren nicht nur Trump, Schnapsideen hatten auch seine Gegner. Diese war besonders sch\u00f6n: Ein paar Freunde hockten eines Nachts im Februar 2017 am Tresen der Hamburger Kneipe Zoo und dachten dar\u00fcber nach, wie sie sich mit den richtig gro\u00dfen Tieren anlegen k\u00f6nnten, die bald zum G20-Gipfel in die Stadt kommen w\u00fcrden. Das Ergebnis hie\u00df &quot;Mexikaner gegen Trump&quot;, eine hochprozentige Antwort auf die Ank\u00fcndigung des US-Pr\u00e4sidenten, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen.<\/p>\n<p>Kneipen, so die Idee der linksextremen Freunde, sollten den in Hamburg weltber\u00fchmten Tomaten-Tabasco-Schnaps namens Mexikaner in den kommenden Monaten besonders bewerben &#8211; und dann einen Teil des Verkaufserl\u00f6ses f\u00fcr die G20-Proteste spenden. Am Ende machten tats\u00e4chlich weltweit Kneipen mit, mehr als 150 an der Zahl, eine von ihnen aus Mexiko. Und Trump? Lie\u00df sich in Hamburg weder von Tomatencocktails noch von vermeintlichen Molotowcocktails beeindrucken. &quot;Die Polizeikr\u00e4fte und das Milit\u00e4r haben einen spektakul\u00e4ren Job gemacht in Hamburg&quot;, twitterte er im Juli zum Abschied. &quot;Alle haben sich total sicher gef\u00fchlt, trotz der Anarchisten.&quot; Das Schanzenviertel rauchte da noch.<\/p>\n<p><em>Tobias Becker<\/em><\/p>\n<h3>Stramme Str\u00e4ucher, steinerne Helden<\/h3>\n<p>Trump und seine First Lady haben etwas f\u00fcr G\u00e4rten \u00fcbrig. Seit diesem Jahr jedenfalls. Melania Trump lie\u00df im Sommer den Rosengarten des Wei\u00dfen Hauses auf Vordermann bringen und hielt dort anschlie\u00dfend ihre Rede zum Parteitag der Republikaner. Die Str\u00e4ucher waren akkurat geschnitten, alle Blumen standen stramm. Die Pr\u00e4sidentengattin selbst auch, sie trug ein Kleid im Milit\u00e4rstil &#8211; und in gr\u00fcner Farbe. <\/p>\n<p>Ihr Mann hatte Anfang Juli angek\u00fcndigt, seinen eigenen Garten anzulegen, einen &quot;Nationalen Garten f\u00fcr amerikanische Helden&quot;.<\/p>\n<p>Im Land demontierten Protestler historische Statuen von Sklavenhaltern und anderen heiklen Gestalten &#8211; und Trump lie\u00df Feinde und Freunde wissen, was ihnen nun bl\u00fchte: ein Park voller altmodischer Skulpturen. Eine Taskforce wurde beauftragt. Nur fehlt ihr offenbar der gr\u00fcne &#8211; beziehungsweise kalkfarbene &#8211; Daumen. Bisher wurden noch keine konkreteren Pl\u00e4ne ver\u00f6ffentlicht, daf\u00fcr aber eine Website.<\/p>\n<p><em>Ulrike Kn\u00f6fel<\/em><\/p>\n<h3>Fotograf der Trump-\u00c4ra: Philip Montgomery<\/h3>\n<p>Trauernde Menschen recken im Juni 2020 vor einem Mahnmal f\u00fcr George Floyd die F\u00e4uste in die Luft. Kurz zuvor ist Floyd beerdigt worden, get\u00f6tet von einem wei\u00dfen Polizisten. Auf der Beerdigung habe die Nichte Floyds das Wort ergriffen, schreibt Fotograf Philip Montgomery zu seinem Instagram-Post. Er zitiert sie: &quot;Someone said, &#039;Make America great again&#039;, but when has America ever been great?&quot;, Jemand sagte &quot;Macht Amerika wieder gro\u00dfartig&quot;, aber wann war Amerika je gro\u00dfartig?<\/p>\n<p>Fotojournalist Philip Montgomery hat die Berichterstattung \u00fcber die Regierungszeit Trumps visuell gepr\u00e4gt. (Hier sein Instagram-Account mit vielen Fotos) F\u00fcr die &quot;New York Times&quot; und &quot;The New Yorker&quot;, f\u00fcr &quot;Vanity Fair&quot; und &quot;The Atlantic&quot;, auch f\u00fcr den &quot;Guardian&quot; und den &quot;Stern&quot; dokumentierte er Zeitgeschichte in intensiven Momentaufnahmen, darunter die Proteste gegen Polizeigewalt in Minneapolis, die Opioidkrise und die Corona-Pandemie.<\/p>\n<p><em>Carola Padtberg<\/em><\/p>\n<h3>&quot;Very fine people, on both sides&quot;: Kulturbruch in Charlottesville<\/h3>\n<p>Donald Trump hat sich, anders als man glauben mag, schon mehrfach von Rechtsextremen, Ku-Klux-Klan und Neonazis distanziert, \u00fcbrigens auch in seiner Pressekonferenz nach der t\u00f6dlichen Eskalation einer Demonstration in Charlottesville, Virginia, am 12. August 2017. Trotzdem markierte sein viel zitierter Satz, es habe bei den Protesten rechts wie links Gewaltt\u00e4ter gegeben, auf beiden Seiten aber auch &quot;very fine people&quot;, einen Kulturbruch.<\/p>\n<p>Die trotzig behauptete \u00c4quidistanz des Pr\u00e4sidenten sollte vielleicht auf unbeholfene Weise vers\u00f6hnen, sie d\u00fcrfte jedoch den reaktion\u00e4ren Kr\u00e4ften im Land signalisiert haben: Solange ihr keine Autos in die Menschenmenge lenkt und es Tote gibt, ist es okay, rassistische und antisemitische Parolen zu skandieren, wie in Charlottesville geschehen. Ist es nicht. Aber diesen Konsens jeder aufgekl\u00e4rten demokratischen Gesellschaft hat Trump an jenem Tag aufgek\u00fcndigt.<\/p>\n<p><em>Andreas Borcholte<\/em><\/p>\n<h3>Melanias Klaps: das &quot;Handgate&quot;<\/h3>\n<p>Die Beatles haben die sch\u00f6nste Form des Liebeswerbens im Song &quot;I Want to Hold Your Hand&quot; verewigt. Selten wurde es so ph\u00e4nomenal brutal zur\u00fcckgewiesen wie durch Melania Trump in einer Abwehrbewegung, die in den sozialen Medien bald als #Handgate Anerkennung fand. Mehrmals verweigerte sie \u00f6ffentlich ihre Hand der zum H\u00e4ndchenhalten bereiten Pfote ihres Gatten, einmal sogar mit einem eleganten Klaps.<\/p>\n<p>Eine symbolische Geste nicht blo\u00df f\u00fcr die Pr\u00e4sidentenehe, sondern f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis der Geschlechter in der Gegenwart \u00fcberhaupt. Die Zeit des Kuschelns und T\u00e4tschelns ist vorbei. Es tun sich, gerade in der Neuordnung der Balz- und Datingregeln nach #MeToo, eine H\u00e4rte und neue K\u00e4lte auf, die wir nicht beklagen, sondern als neue Klarheit begr\u00fc\u00dfen sollten.<\/p>\n<p><em>Wolfgang H\u00f6bel<\/em><\/p>\n<h3>&quot;Covfefe&quot; &#8211; wie bitte?<\/h3>\n<p>Mit seiner Wortneusch\u00f6pfung &quot;covfefe&quot; vereinte der Spalter Donald Trump im Mai 2017 f\u00fcr ein paar Stunden die Welt &#8211; in Ratlosigkeit und Gel\u00e4chter. Hatte er sich beim Wort &quot;coverage&quot;, also Berichterstattung, vertippt? Das Passwort f\u00fcr den Atomkoffer verraten? Einen Kaffee bestellt? Niemand wusste es. Ein Meme war geboren, das noch heute nachwirkt. Ein Zeichen, das in seiner Unausdeutbarkeit funktioniert wie sein Sch\u00f6pfer: Alles k\u00f6nnte gemeint sein, aber letztlich bezieht es sich nur auf sich selbst. <\/p>\n<p><em>Jonas Lages<\/em><\/p>\n<h3>&quot;The Mooch&quot; und andere Nieten: Trumps Umfeld<\/h3>\n<p>Anthony Scaramucci hatte schon fr\u00fch auf einen Job im Wei\u00dfen Haus gehofft, die Arbeit als Hedgefonds-Manager lie\u00df er bald nach Trumps Wahl ruhen. Im Juli 2017 war es dann so weit, der New Yorker mit den Sprayhaaren und der Spiegelsonnenbrille wurde zum Kommunikationschef des Pr\u00e4sidenten &#8211; und blieb es nur elf Tage lang. Steve Bannon habe versucht, seinen eigenen Schwanz zu lutschen, hatte er einem Reporter anvertraut; weitere Schimpfw\u00f6rter \u00fcber Pr\u00e4sidentenberater fielen. Blo\u00df nie der Hinweis, er wolle nicht zitiert werden.<\/p>\n<p>Seither tingelt Scaramucci (Spitzname &quot;The Mooch&quot;, der Schnorrer) durch die Medien, tauchte in &quot;Big Brother&quot; auf (auch wenn er nicht dauerhaft im Haus blieb), verfasste ein Enth\u00fcllungsbuch \u00fcber Trump. Laut, narzisstisch, charakterlich unberechenbar: Viele der Figuren, die in den vergangenen vier Jahren rund um Donald Trump auftauchten, hatten Eigenschaften mit ihrem Chef gemeinsam.<\/p>\n<p><em>Felix Bayer<\/em><\/p>\n<h3>Vor Gericht in Schweden: Trump und der Rapper<\/h3>\n<p>Umgab Barack Obama sich w\u00e4hrend seiner Pr\u00e4sidentschaft mit den gr\u00f6\u00dften Popstars der Welt, witterte Trump eine Chance, seinen Populismus popkompatibel zu machen, als 2019 der Rapper A$AP Rocky in Schweden vor Gericht stand: Trump twitterte Schwedens Premier erst Lob, dann Entt\u00e4uschung entgegen, schickte seinen Sondergesandten f\u00fcr Geiselangelegenheiten nach Stockholm.<\/p>\n<p>Der Rapper wurde freigesprochen. Und Trump? Hatte eine mittlere diplomatische Krise ausgel\u00f6st, blieb aber weitgehend im Popmusikvakuum.<\/p>\n<p><em>Jurek Skrobala<\/em><\/p>\n<h3>America not first? Der Oscar geht nach Korea<\/h3>\n<p>Manchmal konnte man w\u00e4hrend Trumps Amtszeit live mitverfolgen, wie die \u00dcberforderung mit der Gegenwart bei ihm und seinen Fans zum Vorschein kam. Zum Beispiel nach der Oscarverleihung, bei der in diesem Jahr der s\u00fcdkoreanische Film &quot;Parasite&quot; als bester Film ausgezeichnet wurde. &quot;Was zum Teufel war da denn los?&quot;, fragte Trump kurz darauf rhetorisch bei einer seiner Rallys das Publikum, und: &quot;K\u00f6nnen wir bitte &#039;Vom Winde verweht&#039; zur\u00fcckhaben?&quot; Ein d\u00fcmmlicher Witz. Aber die Sehnsucht nach einer imaginierten goldenen Vergangenheit (inklusive Sklaverei) ist echt.<\/p>\n<p><em>Oliver Kaever<\/em><\/p>\n<h3>#HeilenWieTrump: &quot;Lachgas gegen Depression&quot; <\/h3>\n<p>Als Donald Trump im April 2020 in seinem t\u00e4glichen Corona-Briefing im Wei\u00dfen Haus die M\u00f6glichkeit ins Spiel brachte, Desinfektionsmittel gegen das Virus zu verabreichen, gab es deutliche Reaktionen. Zwar relativierte er am n\u00e4chsten Tag seine Idee und nannte sie sarkastisch, doch der Spott auf Twitter blieb: Unter #HeilenWieTrump erg\u00e4nzten User ganz eigene Tipps wie &quot;Abflussreiniger gegen Verstopfung&quot;, &quot;Lachgas gegen Depression&quot;, &quot;Entkalker gegen Demenz&quot;. Das Lachen blieb einem allerdings im Halse stecken, denn zahlreiche Experten bis hin zur Katastrophenschutzbeh\u00f6rde warnten die US-Bev\u00f6lkerung nach der \u00c4u\u00dferung Trumps vor der Einnahme von Wasch- und Desinfektionsmittel.<\/p>\n<p><em>Carola Padtberg<\/em><\/p>\n<h3>Am Ende bleibt ein Regenschirm<\/h3>\n<p>Gleich dreifach verdichtet sich im Regenschirmvorfall Trumps Pr\u00e4sidentschaft. Erstens: Trump ist ein Kind, das erwartet, dass hinter ihm aufger\u00e4umt wird. Zweitens: Man wei\u00df bei Trump nie genau, ob er etwas einfach nicht kann und es sich also um Inkompetenz handelt &#8211; oder ob es ihm einfach egal ist. Man wei\u00df auch nicht, was schlimmer w\u00e4re. Und drittens symbolisiert dieser von Trump zur\u00fcckgelassene, nasse, im Wind schaukelnde Regenschirm hervorragend den Zustand der amerikanischen Gesellschaft. Nach 40 Sekunden erbarmte sich ein Secret-Service-Agent und sammelte den Schirm ein. Die USA werden allerdings mehr als nur einen f\u00e4higen Mitarbeiter brauchen, um die Sache wieder in Ordnung zu bekommen, wenn Trump sich l\u00e4ngst schon aus dem Staub gemacht hat.<\/p>\n<p><em>Xaver von Cranach<\/em> <\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Der 45. Pr\u00e4sident der Vereinigten Staaten Foto:\u2002Chip Somodevilla \/ Getty Images Pr\u00e4ludium: Rolltreppe abw\u00e4rts Andere Paare gehen shoppen, die Trumps bewerben sich um die Pr\u00e4sidentschaft. 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