{"id":3391,"date":"2020-10-24T00:39:26","date_gmt":"2020-10-23T21:39:26","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-freitag-mehr-als-eine-million-corona-infektionen-in-frankreich\/"},"modified":"2020-10-24T00:39:26","modified_gmt":"2020-10-23T21:39:26","slug":"coronavirus-news-am-freitag-mehr-als-eine-million-corona-infektionen-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/coronavirus-news-am-freitag-mehr-als-eine-million-corona-infektionen-in-frankreich\/","title":{"rendered":"Coronavirus-News am Freitag: Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Frankreich"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/114da4fc-b4c3-495f-92d5-353545104f06_w948_r1.77_fpx59_fpy52.jpg\" title=\"Noch immer wird nach einem geeigneten Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht - zwei Unternehmen d\u00fcrfen ihre klinischen Studien nun fortsetzen\" alt=\"Noch immer wird nach einem geeigneten Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht - zwei Unternehmen d\u00fcrfen ihre klinischen Studien nun fortsetzen\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Noch immer wird nach einem geeigneten Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht &#8211; zwei Unternehmen d\u00fcrfen ihre klinischen Studien nun fortsetzen<\/p>\n<p>  Foto:\u2002<\/p>\n<p>AFK Sistema Press Office \/ imago images\/ITAR-TASS<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>AstraZeneca und Johnson &amp; Johnson nehmen Impfstoff-Studien wieder auf<\/h3>\n<p><strong>23.26 Uhr: <\/strong>Nach einer fast siebenw\u00f6chigen Unterbrechung setzt der Pharmakonzern AstraZeneca seine klinischen Studien f\u00fcr einen mit der Universit\u00e4t Oxford entwickelten Corona-Impfstoff auch in den USA wieder fort. Die zust\u00e4ndige US-Beh\u00f6rde, die Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA, h\u00e4tte der Wiederaufnahme der Studie zugestimmt, wie das britisch-schwedische Unternehmen mitteilte. In den vergangenen Wochen war die klinische Pr\u00fcfung auch in anderen L\u00e4ndern, darunter Japan und Gro\u00dfbritannien, wieder aufgenommen worden. Dies sei eine &quot;tolle Nachricht&quot;, erkl\u00e4rte der Vorstandsvorsitzende Pascal Soriot.<\/p>\n<p>AstraZeneca hatte die klinische Studie f\u00fcr seinen Corona-Impfstoff am 6. September vor\u00fcbergehend gestoppt, nachdem bei einem Teilnehmer aus Gro\u00dfbritannien gesundheitliche Probleme aufgetreten waren. Eine solche Unterbrechung ist bei klinischen Studien nicht ungew\u00f6hnlich. Dadurch soll gekl\u00e4rt werden, ob der Impfstoff f\u00fcr die gesundheitlichen Probleme verantwortlich war. In Studien mit Zehntausenden Teilnehmern k\u00f6nnen Erkrankungen auch zuf\u00e4llig auftreten, unabh\u00e4ngig von der Impfung. In Brasilien starb sogar ein Teilnehmer einer Impfstoffstudie von AstraZeneca.<\/p>\n<p>In den USA f\u00e4hrt auch Johnson &amp; Johnson seine Phase-3-Wirksamkeitsstudie wieder hoch. Es liefen die Vorbereitungen f\u00fcr eine Fortsetzung des Programms, teilte das US-Unternehmen mit. Ein Kontrollgremium habe die Rekrutierung von Freiwilligen empfohlen. J&amp;J hatte die Studie Ende September gestartet und musste sie k\u00fcrzlich ebenfalls wegen der Erkrankung eines Studienteilnehmers stoppen. Damals erkl\u00e4rte der Konzern, dass es unklar sei, ob der Proband den Impfstoff oder ein Placebo bekommen habe. J&amp;J und AstraZeneca geh\u00f6ren zum Kreis der f\u00fchrenden Unternehmen im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus.<\/p>\n<h3>Zahl der Infektionen in Berlin steigt weiter<\/h3>\n<p><strong>21.17 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages bewegt sich in der Hauptstadt weiter auf einem hohen Niveau. Laut des Corona-Lageberichts des Senats wurden in Berlin am Freitag 893 neue F\u00e4lle registriert. Am Tag zuvor gab es ein Plus von 783.<\/p>\n<p>Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen wuchs ebenfalls weiter: Sie liegt laut Bericht nun bei 114,8 (Vortag: 110,6). Berlin gilt als Risikogebiet, weil seit l\u00e4ngerem der daf\u00fcr herangezogene Schwellenwert von 50 \u00fcberschritten ist. Auch der Anteil der mit Covid-19-Patienten belegten Intensivbetten in Berlin steigt an: Er lag am Freitag bei 11 Prozent (Vortrag: 7,3 Prozent).<\/p>\n<h3>Mehr als eine Million Corona-Infektionen in Frankreich<\/h3>\n<p><strong>21.01 Uhr: <\/strong>In Frankreich ist die Gesamtzahl der Corona-Infektionen auf mehr als eine Million gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden sei die Rekordzahl von 42.032 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilten die franz\u00f6sischen Gesundheitsbeh\u00f6rden mit. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen stieg damit auf 1.041.075. Insgesamt 34.508 Infizierte starben den Angaben zufolge seit dem Beginn der Pandemie in Frankreich.<\/p>\n<p>Am Mittwoch hatte Spanien als erstes EU-Land offiziell mehr als eine Million Corona-Infektionen registriert. Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez sagte am Freitag jedoch, dass die Gesamtzahl der Infizierten tats\u00e4chlich bei mehr als drei Millionen liege. Zu Beginn der Pandemie seien viele Infektionen unentdeckt geblieben, sagte S\u00e1nchez.<\/p>\n<h3><strong>Macron<\/strong>: Werden mit Virus mindestens bis zum Sommer leben m\u00fcssen<\/h3>\n<p><strong>19.05 Uhr:<\/strong> Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat mitgeteilt, die Franzosen w\u00fcrden mindestens bis zum n\u00e4chsten Sommer mit dem Coronavirus leben m\u00fcssen. Er betont, es gebe keine Pl\u00e4ne, Abstriche bei den j\u00fcngst beschlossenen Ausgangssperren zu machen. Die Seuche k\u00f6nne nur gebremst werden durch Einschr\u00e4nkungen. Es sei aber derzeit noch zu fr\u00fch, um zu sagen, ob Frankreich auf einen vollst\u00e4ndigen oder teilweisen Lockdown zusteuere.<\/p>\n<h3>WHO-Chef sieht &quot;zu viele L\u00e4nder auf gef\u00e4hrlichem Pfad&quot;<\/h3>\n<p><strong>18.50 Uhr:<\/strong> Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die von rasant steigenden Corona-Infektionen betroffenen L\u00e4nder zum Handeln aufgerufen. &quot;Zu viele L\u00e4nder sind auf einem gef\u00e4hrlichen Pfad&quot;, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag in Genf. &quot;Wir sind an einem kritischen Punkt, vor allem in der n\u00f6rdlichen Hemisph\u00e4re. Die n\u00e4chsten Monate werden sehr schwierig.&quot; Er beschwor Regierungen, sofort neue Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um weitere Todesf\u00e4lle zu verhindern und die Gesundheitsdienste vor dem Kollaps zu bewahren.<\/p>\n<h3>Auch Emre Can hat Corona<\/h3>\n<p><strong>18.15 Uhr:<\/strong> Borussia Dortmund muss im Revierderby gegen Schalke 04 am Samstag auf Emre Can verzichten. Der 26 Jahre alte BVB-Profi sei am Freitag positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte der Fu\u00dfball-Bundesligist mit. Der Nationalspieler, der die Champions-League-Reise nach Rom aufgrund einer Sperre nicht mitgemacht hatte, sei &quot;aktuell symptomfrei&quot; und befinde sich in h\u00e4uslicher Isolation. Alle weiteren Tests der Spieler und des Betreuerstabs seien negativ gewesen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<h3>Oberverwaltungsgericht kippt Beherbergungsverbot in Schleswig-Holstein<\/h3>\n<p><strong>18.09 Uhr:<\/strong> Das schleswig-holsteinische Oberverwaltungsgericht hat das Beherbungsverbot in dem Bundesland vorl\u00e4ufig au\u00dfer Vollzug gesetzt. Das Gericht entschied, dass das Verbot rechtswidrig sei und ein entsprechender Normenkontrollantrag Erfolg haben werde. Deshalb bestehe die dringende Notwendigkeit, schwere wirtschaftliche Nachteile f\u00fcr die Beherbungsbetriebe abzuwehren. Dazu z\u00e4hlten auch die von den beiden Antragstellerinnen betriebenen Resorts und Hotels in Travem\u00fcnde, Gr\u00f6mitz und auf Sylt.<\/p>\n<h3>Experte warnt Schweiz vor zu laschen Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>17.34 Uhr:<\/strong> Wegen rasant steigenden Infektionszahlen schrillen in der Schweiz die Alarmglocken. &quot;Die heute geltenden Ma\u00dfnahmen reichen bei Weitem nicht aus&quot;, warnte der Leiter der wissenschaftlichen Taskforce des Bundes, Martin Ackermann. &quot;Wir m\u00fcssen jetzt handeln. Wenn wir heute Ma\u00dfnahmen treffen, wirken sie in zwei Wochen. Die Kapazit\u00e4t der Intensivbetten ist aber in zwei bis drei Wochen erreicht.&quot; Jede Woche verdoppelten sich die Krankenhauseinweisungen und die Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<p>Das Schweizer Bundesamt f\u00fcr Gesundheit meldete am Freitag den Rekordwert von 6592 gemeldeten Neuansteckungen. Gemessen an der Bev\u00f6lkerung sind die Zahlen f\u00fcnfmal so hoch wie in Deutschland. Am Dienstag waren es noch gut 3000 F\u00e4lle gewesen. In der Schweiz sind die Kantone f\u00fcr neue Ma\u00dfnahmen zust\u00e4ndig. Mehrere haben bereits die seit 1. Oktober m\u00f6glichen Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen wieder verboten und andere Einschr\u00e4nkungen erlassen. Im Kanton Wallis m\u00fcssen Gastst\u00e4tten um 22 Uhr schlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Fallzahlen in Italien schie\u00dfen in die H\u00f6he<\/h3>\n<p><strong>17.16 Uhr: <\/strong>In Italien sind der Regierung zufolge in den vergangenen 24 Stunden 19.143 Neuinfektionen registriert worden. Ein solcher Wert wurde seit dem Ausbruch der Krankheit noch nie in Italien erreicht, und er liegt auch deutlich \u00fcber dem j\u00fcngsten Rekord vom Donnerstag (16.079). Die Zahl der Todesf\u00e4lle blieb dagegen mit 91 unter dem Wert von Donnerstag (136) zur\u00fcck und ist zudem weit entfernt von den Totenzahlen beim H\u00f6hepunkt der Pandemie im M\u00e4rz und April. Damals lag der H\u00f6chstwert der t\u00e4glich gez\u00e4hlten Todesf\u00e4lle bei mehr als 900. Genau wie im Fr\u00fchjahr ist aber auch dieses Mal die Lombardei rund um die Finanzmetropole Mailand am h\u00e4rtesten getroffen, auch wenn die Infektionen insgesamt derzeit deutlich mehr \u00fcber das ganze Land verteilt sind. Im Sommer hatte sich die Lage entspannt.<\/p>\n<h3>Wie sicher ist Bahnfahren an Weihnachten?<\/h3>\n<p>Wer die Feiertage bei Familie oder Freunden feiern und nicht im Stau stehen will, f\u00e4hrt Bahn. Aber auch in diesem Jahr? Wie sicher ist die Zugfahrt? Wie reagiert die Bahn? Und was k\u00f6nnen Passagiere selbst tun? Antworten finden Sie hier.<\/p>\n<h3>Beliebte Pl\u00e4tze in Rom zeitweise gesperrt<\/h3>\n<p><strong>16.21 Uhr:<\/strong> Beliebte \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze in Rom sollen wegen der steigenden Infektionszahlen in Italien zeitweise gesperrt werden. Das Verbot gelte freitags und samstags ab 9.00 Uhr bis Mitternacht, teilte die Stadt mit. Betroffene Pl\u00e4tze seien der Campo de&#039; Fiori sowie die Piazza Trilussa, die Piazza Madonna de&#039; Monti und die Via del Pigneto. Diese Orte sind in den Abendstunden beliebte Treffpunkte f\u00fcr viele junge Menschen. Die neue Ma\u00dfnahme sollen verhindern, dass sie sich in den Fu\u00dfg\u00e4ngerzonen und auf den Pl\u00e4tzen gro\u00dfe Gruppen treffen. Die umliegenden Restaurants, Bars und Wohnungen bleiben jedoch weiterhin zug\u00e4nglich.<\/p>\n<h3>Nach Zweifel an Alltagsmasken: \u00c4rztepr\u00e4sident Reinhardt rudert zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>16.12 Uhr:<\/strong> Zwei Tage nachdem er den Nutzen von Alltagsmasken bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie in Zweifel gezogen hatte, ist der Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer, Klaus Reinhardt, zur\u00fcckgerudert. &quot;Die aktuelle Evidenz aus vielf\u00e4ltigen Studien spricht f\u00fcr einen Nutzen des Mund-Nasen-Schutzes&quot;, teilte er mit. Seine Aussagen h\u00e4tten zu erheblichen Irritationen gef\u00fchrt, die er sehr bedaure.<\/p>\n<p>Reinhardt hatte in der ZDF-Talkshow &quot;Markus Lanz&quot; vom Mittwochabend gesagt, er sei von den Alltagsmasken nicht \u00fcberzeugt, &quot;weil es auch keine tats\u00e4chliche wissenschaftliche Evidenz dar\u00fcber gibt, dass die tats\u00e4chlich hilfreich sind. Schon gar nicht im Selbstschutz und wahrscheinlich auch nur ganz wenig im Schutz, andere anzustecken&quot;. Das widerrief er am Freitag: &quot;Die Studien weisen darauf hin, dass sowohl die \u00dcbertragung auf andere als auch die Selbstansteckung durch Alltagsmasken reduziert wird&quot;, sagte er laut Mitteilung.<\/p>\n<p>Reinhardt war f\u00fcr seine Aussagen von der \u00c4rztegewerkschaft Marburger Bund kritisiert worden. In einer gemeinsamen Mitteilung betonten Reinhardt und zahlreiche Vertreter von Medizinerverb\u00e4nden &#8211; darunter der Marburger Bund &#8211; am Freitag, dass die Evidenz f\u00fcr einen Nutzen spreche. &quot;Trotz aller noch bestehender Unsicherheit resultiert aus den Daten aus Sicht der Unterzeichner die klare Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.&quot;<\/p>\n<h3>Lauterbach fordert Ende der Einzelfall-Nachverfolgung<\/h3>\n<p><strong>15.58 Uhr:<\/strong> Um einen Kontrollverlust der Gesundheits\u00e4mter zu verhindern, fordert SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach eine Abkehr von der Nachverfolgung s\u00e4mtlicher Kontakte jedes Einzelfalls. &quot;Ein Kontrollverlust ist nur noch abzuwenden, wenn wir sofort umsteuern: Weg von der Einzelfall-Nachverfolgung, hin zur retrospektiven Cluster-Aufarbeitung&quot;, sagte Lauterbach der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;. Wenn \u00c4mter nicht mehr jeden Fall verfolgten, werde Personal frei, um Cluster-Mitglieder &#8211; also Mitglieder bestimmter Gruppen &#8211; zu kontaktieren. &quot;Das Robert Koch-Institut muss jetzt endlich den Schalter umlegen.&quot;<\/p>\n<p>Konkret bedeute das, bei einem neuen Fall systematisch abzufragen, ob die Person in den f\u00fcnf Tagen vor der Ansteckung zu einem bestimmten Zeitpunkt eng mit vielen anderen Menschen zusammen gewesen sei, etwa in einer Schulklasse, bei einer Chorprobe, einer Feier, in einer Pflegeeinrichtung, erl\u00e4uterte Lauterbach. &quot;Dann jagt man nicht allen Einzelkontakten der Person nach, sondern kontaktiert gezielt nur diejenigen, die an den Clustern beteiligt waren, also Mitsch\u00fcler, Chormitglieder und so weiter.&quot;<\/p>\n<p>Die Verbandschefin der \u00c4rzte im \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, hatte sich am Donnerstagabend in den ARD-&quot;Tagesthemen&quot; \u00e4hnlich ge\u00e4u\u00dfert. &quot;Tats\u00e4chlich w\u00e4re es gut, wenn man auf die Cluster vorwiegend gucken w\u00fcrde. Das w\u00fcrde aber bedeuten, dass man insgesamt einen Strategiewechsel in der Gesellschaft br\u00e4uchte.&quot; Das bedeute aber, dass man sich in Quarant\u00e4ne begeben m\u00fcsse, blo\u00df weil man bei einem Cluster dabei gewesen sei &#8211; daf\u00fcr m\u00fcssten auch rechtliche Grundlagen geschaffen werden. &quot;Ich glaube, dass das insgesamt schwierig wird.&quot;<\/p>\n<h3>EU will bis zu 22 Millionen Antigen-Schnelltests finanzieren<\/h3>\n<p><strong>15.56 Uhr:<\/strong> Die EU-Kommission stellt 100 Millionen Euro f\u00fcr Antigen-Schnelltests bereit. &quot;Mit diesem Geld k\u00f6nnen wir jetzt zwischen 15 und 22 Millionen Schnelltests f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union kaufen&quot;, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Damit soll der unmittelbare Bedarf gedeckt werden. &quot;Um die Ansteckungen zu verlangsamen, m\u00fcssen wir testen, so viel wie irgend m\u00f6glich.&quot; Antigen-Schnelltests seien unter anderem wichtig, um unter besseren Bedingungen zu reisen, sagte die CDU-Politikerin. So k\u00f6nnten Menschen sich etwa am Flughafen testen lassen, bevor sie ins Flugzeug stiegen.<\/p>\n<p>Bei Antigentests werden in Abstrichproben charakteristische Virenproteine erkannt. Die Methode gilt zwar als weniger zuverl\u00e4ssig als viele der bislang \u00fcblichen PCR-Tests auf Virenerbgut, daf\u00fcr aber oft als schneller und g\u00fcnstiger. Die Auswertung dauert nur wenige Minuten.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreichische Post verkauft <strong>Corona<\/strong>-Briefmarke aus Klopapier<\/h3>\n<p><strong>15.55 Uhr: <\/strong>Toilettenpapier k\u00f6nnte neben Hamsterk\u00e4ufern nun auch Briefmarkensammler verst\u00e4rkt interessieren: Die \u00d6sterreichische Post bringt eine Corona-Sonderbriefmarke aus dreilagigem Klopapier raus. F\u00fcr jeden verkauften Markenblock &quot;in Form und Gr\u00f6\u00dfe eines handels\u00fcblichen Blattes Klopapier&quot; werden 2,75 Euro f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke gespendet. Mit dem kuriosen Porto sollen von der Krise besonders Betroffene unterst\u00fctzt werden, teilte die Post mit.<\/p>\n<p>Die selbstklebende Marke aus recyceltem Altpapier lasse sich an der perforierten Linie abtrennen &#8211; &quot;so wie handels\u00fcbliches Klopapier&quot;. Motiv ist ein Babyelefant: Das Tierchen ist in \u00d6sterreich das viel genutzte Symbol f\u00fcr den Corona-bedingten Hygieneabstand. Zehn Markenbl\u00f6cke erg\u00e4ben einen Babyelefanten, betonte denn auch die Post.<\/p>\n<p>Die Idee sei bereits im Fr\u00fchjahr entstanden. Damals wurde das mancherorts kaum mehr lieferbare Hygieneprodukt zu einem Sinnbild der pl\u00f6tzlichen Krise. Allerdings habe die Post bei der Umsetzung zun\u00e4chst vor einem entscheidenden Problem gestanden: &quot;Heimisches Klopapier war lange Zeit entweder ausverkauft oder in diesen Mengen nur schwer erh\u00e4ltlich.&quot; 300.000 Briefmarken sind ab dem 30. Oktober erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<h3>Hessisches Gericht hebt Verl\u00e4ngerung der Sperrstunde im Landkreis Gie\u00dfen auf<\/h3>\n<p><strong>15.02 Uhr:<\/strong> Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat die Verl\u00e4ngerung der Sperrstunde im Landkreis Gie\u00dfen aufgehoben. Die Verf\u00fcgung des Landkreises im Zuge der Pandemie sei nicht verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig und sie sei rechtswidrig, teilte das Gericht mit. Der Eilantrag einer Gastst\u00e4ttenbetreiberin gegen die Verf\u00fcgung war somit erfolgreich. Das Verwaltungsgericht Gie\u00dfen hatte den Eilantrag zuvor abgelehnt. Dagegen legte die betreibende Gesellschaft Beschwerde ein.<\/p>\n<p>In der Verf\u00fcgung des Landkreises fehlten Erw\u00e4gungen, ob die Ma\u00dfnahmen erforderlich und angemessen seien, entschieden die Richter in Kassel. Es sei nicht gepr\u00fcft worden, ob die Verl\u00e4ngerung der Sperrstunde das Mittel sei, welches den B\u00fcrger am wenigsten belaste. Der Landkreis habe nur erkl\u00e4rt, dass die Verl\u00e4ngerung der Sperrstunde im Vergleich zur kompletten Schlie\u00dfung der Gastronomie das mildere Mittel sei. Mit m\u00f6glichen anderen Mitteln, die in gleicher Weise zur Erreichung des Ziels geeignet sein k\u00f6nnten, habe er sich nicht besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Eben sowenig sei gepr\u00fcft worden, ob die Ma\u00dfnahme im Verh\u00e4ltnis zur Bedeutung des Grundrechts der Berufsfreiheit der Gastst\u00e4ttenbetreiberin angemessen ist. Im Verfahren habe der Landkreis nicht begr\u00fcnden k\u00f6nnen, warum ein Alkoholausschankverbot oder ein strenges Hygienekonzept keine ebenso effektiven milderen Mittel seien. Der Landkreis habe sich stattdessen auf das Betriebskonzept der Gastst\u00e4ttenbetreiberin und ihr Hygienekonzept bezogen. Damit habe er sich jedoch nicht mit der Angemessenheit der Allgemeinverf\u00fcgung auseinandergesetzt. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.<\/p>\n<h3>Polen verh\u00e4ngt landesweite Beschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>15.01 Uhr: <\/strong>Angesichts einer Rekordzahl an Neuinfektionen hat die polnische Regierung landesweite Beschr\u00e4nkungen angek\u00fcndigt. Das gesamte Land gelte von Samstag an als &quot;rote Zone&quot;, sagte Polens Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki. Demnach werden die Grundschulen nur noch f\u00fcr die Klassen eins bis drei ge\u00f6ffnet. \u00c4ltere Sch\u00fcler werden ebenso wie Sch\u00fcler weiterf\u00fchrender Schulen und Studenten online unterrichtet. Alle Menschen \u00fcber 70 Jahre bat Morawiecki, zu Hause zu bleiben. Vergangene Woche hatte er bereits die B\u00fcrger zur Arbeit im Homeoffice aufgerufen.<\/p>\n<p>In Polen mit seinen 38 Millionen Einwohnern waren am Freitag 13.632 neue Corona-F\u00e4lle gemeldet worden. Die H\u00e4lfte des Landes, zumeist Gro\u00dfst\u00e4dte und umliegende Gebiete, waren bereits am vergangenen Samstag zur &quot;roten Zone&quot; erkl\u00e4rt worden.<\/p>\n<p>In dieser herrscht Maskenpflicht an allen \u00f6ffentlichen Orten. Restaurants, Caf\u00e9s und Kneipen d\u00fcrfen nur noch Au\u00dfer-Haus-Service anbieten. Fitnessklubs und Schwimmb\u00e4der sind ebenfalls geschlossen. Hochzeiten sind verboten, und die Anzahl der Personen, die sich in Gesch\u00e4ften, \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln und bei Gottesdiensten versammeln d\u00fcrfen, ist streng begrenzt.<\/p>\n<h3><strong>Altmaier und Scholz streiten um die Bazooka<\/strong><\/h3>\n<p>1,4 Billionen Euro wollen Finanzminister und Wirtschaftsminister unters Volk bringen. Doch das funktioniert nur schleppend &#8211; auch weil sie sich nicht einig sind, wer wie viel bekommt. Lesen Sie hier mehr \u00fcber die Billionenhilfe f\u00fcr Unternehmen in Not.<\/p>\n<h3><strong>2020 ist mehr als die H\u00e4lfte des Stroms \u00f6ko<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.56 Uhr: <\/strong>2020 ist das Jahr der erneuerbaren Energien. Der Anteil von Wind-, Solar-, Wasser- und Biomasse-Kraftwerken am deutschen Strommix k\u00f6nnte erstmals die 50-Prozent-Marke \u00fcbersteigen &#8211; auch wegen Corona.<\/p>\n<h3>Technische Panne am RKI &#8211; Infektionszahlen unvollst\u00e4ndig \u00fcbermittelt<\/h3>\n<p><strong>14.46 Uhr: <\/strong>Wegen einer technischen St\u00f6rung am Robert Koch-Institut ist es am Donnerstag zeitweise zu Datenl\u00fccken bei der \u00dcbermittlung von Infektionszahlen aus den Bundesl\u00e4ndern gekommen. Durch einen Ausfall eines Webservers beim RKI am Donnerstagnachmittag seien knapp drei Stunden bis 17.30 Uhr \u00dcbermittlungen von den Gesundheits\u00e4mtern zu den zust\u00e4ndigen Landesbeh\u00f6rden und von denen zum RKI gest\u00f6rt gewesen, teilte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher am Freitag mit und best\u00e4tigte Medienberichte \u00fcber eine technische Panne beim RKI.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend habe der Server aber wieder funktioniert, und es sei auch noch sehr viel \u00fcbermittelt worden. &quot;Es kann aber sein, wenn ein Gesundheitsamt es nicht nach 17.30 Uhr noch mal versucht hat, dass diese Daten dann heute fehlen&quot;, teilte die Sprecherin weiter mit. Die fehlenden Daten w\u00fcrden am Freitag automatisch im Laufe des Tages mit \u00fcbermittelt und erschienen dann morgen in der Publikation. &quot;Wie gro\u00df die Datenl\u00fccke ist, kann sich erst dann zeigen.&quot;<\/p>\n<h3>Hamburg beschr\u00e4nkt private Zusammenk\u00fcnfte auf zehn Leute<\/h3>\n<p><strong>14.45 Uhr:<\/strong> Wegen der deutlich gestiegenen Ansteckungsgefahr hat der Hamburger Senat weitere Kontaktbeschr\u00e4nkungen beschlossen. Nur noch zehn Personen aus zwei Hausst\u00e4nden sollen sich zu privaten Feiern oder Zusammenk\u00fcnften zu Hause oder im \u00f6ffentlichen Raum treffen d\u00fcrfen. Das werde ab Montag gelten, k\u00fcndigte B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) an. Die Begrenzung auf zwei Hausst\u00e4nde gelte nicht f\u00fcr famili\u00e4re Beziehungen jeder Art, also auch nicht f\u00fcr Patchwork-Familien.<\/p>\n<p>Erst am Freitag vergangener Woche hatte der Senat eine Versch\u00e4rfung verk\u00fcndet. Demnach konnten bislang in Hamburg maximal 25 Personen im \u00f6ffentlichen und 15 im privaten Raum zusammen feiern. Dabei spielte es keine Rolle, aus wie vielen Haushalten sie stammten.<\/p>\n<h3>Intendanten fordern R\u00fccknahme der bayerischen Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>14.37 Uhr: <\/strong>Die Intendanten bayerischer B\u00fchnen fordern Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) in einem offenen Brief auf, versch\u00e4rfte Auflagen f\u00fcr Theater zur\u00fcckzunehmen. &quot;Bisher hat es keine nachweisliche Infektion durch einen Theaterbesuch gegeben&quot;, hei\u00dft es in dem Brief, den unter anderen der Intendant der Bayerischen Staatsoper, Nikolaus Bachler, Kammerspiel-Chefin Barbara Mundel und die Intendanten der Staatstheater in N\u00fcrnberg und Augsburg, Jens Daniel Herzog und Andr\u00e9 B\u00fccker, unterschrieben haben.<\/p>\n<p>&quot;Darum insistieren wir, auch bei einem hohen Inzidenzwert von 100 oder mehr unseren Spielbetrieb mit 200 beziehungsweise 500 Zuschauern aufrechterhalten zu d\u00fcrfen. Alles andere k\u00e4me einem zweiten Lockdown gleich und bedeutet eine Existenzbedrohung f\u00fcr alle B\u00fchnen in Bayern.&quot;<\/p>\n<p>Ab einem Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen springt die Corona-Ampel in Bayern neuerdings auf &quot;dunkelrot&quot;. Dann sind Veranstaltungen aller Art &#8211; mit Ausnahme von Gottesdiensten und Demonstrationen &#8211; auf 50 Menschen begrenzt.<\/p>\n<h3>Deutsches <strong>Fernsehballett<\/strong> l\u00f6st sich bereits Ende 2020 auf<\/h3>\n<p><strong>14.36 Uhr: <\/strong>Das Deutsche Fernsehballett wird sich bereits Ende 2020 aufl\u00f6sen, die urspr\u00fcnglich vorgesehene Abschiedstournee im kommenden Jahr entf\u00e4llt wegen der Pandemie. Das sagte Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Peter Wolf vor der Aufzeichnung einer Show, mit der sich das Ensemble vom TV-Publikum verabschiedet. Sie soll am 31. Oktober im MDR zur besten Sendezeit ausgestrahlt werden.<\/p>\n<p>Moderiert wird die Gala &quot;Das Deutsche Fernsehballett &#8211; Die gro\u00dfe Show zum Abschied&quot; von S\u00e4nger und Moderator Ross Antony. G\u00e4ste sind unter anderem die Musiker David Garrett, Beatrice Egli und Michelle sowie das Fernsehballett-Urgestein Em\u00f6ke P\u00f6stenyi. Wolf hatte urspr\u00fcnglich angek\u00fcndigt, das Ensemble Ende 2021 aufl\u00f6sen zu wollen. Grund sind mangelnde Auftr\u00e4ge.<\/p>\n<h3>Sch\u00e4uble beharrt auf Maskenpflicht im Bundestag<\/h3>\n<p><strong>14.35 Uhr:<\/strong> Die Maskenpflicht im Bundestag gilt weiterhin &#8211; auch f\u00fcr AfD-Vertreter. Die Rechtspopulisten hatten per Anwalt Parlamentspr\u00e4sident Wolfgang Sch\u00e4uble zu einer Unterlassungserkl\u00e4rung aufgefordert. Ohne Erfolg.<\/p>\n<h3>Spanien: Tats\u00e4chliche Zahl der Infizierten bei \u00fcber drei Millionen<\/h3>\n<p><strong>14.14 Uhr:<\/strong> Die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Spanien liegt nach den Worten von Regierungschef Pedro S\u00e1nchez deutlich h\u00f6her als offiziell registriert. In Wirklichkeit \u00fcberschreite sie die Marke von drei Millionen, sagte S\u00e1nchez. Das liege daran, dass nur bei wenigen Menschen, die sich zu Beginn der Krise im Fr\u00fchjahr angesteckt h\u00e4tten, tats\u00e4chlich das neuartige Virus festgestellt worden sei, sagte der linksgerichtete Regierungschef weiter. Am Mittwoch hatte Spanien als erstes EU-Land die Schwelle von einer Million Infektionsf\u00e4llen offiziell \u00fcberschritten.<\/p>\n<h3><strong>Virologe Hendrik Streeck: Der Anti-Drosten und seine Wahrheit<\/strong><\/h3>\n<p>Die Pandemie hat Hendrik Streeck zum Star gemacht. In der \u00d6ffentlichkeit gilt er als Gegenspieler von Christian Drosten. Das kann der Virologe gar nicht leiden. Unser Reporter hat ihn \u00fcber mehrere Wochen begleitet. Lesen Sie hier das Portr\u00e4t.<\/p>\n<h3>Gesundheits\u00e4mter in mehreren St\u00e4dten \u00fcberlastet<\/h3>\n<p><strong>13.33 Uhr: <\/strong>Gesundheits\u00e4mter in mehreren deutschen St\u00e4dten sind wegen der steigenden Infektionszahlen \u00fcberlastet. Sie k\u00f6nnten in einer ganzen Reihe von St\u00e4dten nicht leisten, was anzustreben sei, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Sie k\u00f6nnten also nicht in jedem Fall die Kontakte der Betroffenen nachvollziehen. Auch in Teilen Berlins sei das zu erleben.<\/p>\n<p>Der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, Ren\u00e9 Gottschalk, sagte im ZDF: &quot;Jedem Fall genau nachzugehen, das gelingt nicht mehr&quot;. In Frankfurt am Main k\u00e4men derzeit zwischen 100 und 200 F\u00e4lle pro Tag dazu. &quot;Eine solche F\u00fclle kann man nicht mehr im Detail abarbeiten, das ist ganz klar.&quot;<\/p>\n<p>Das Frankfurter Gesundheitsamt wird von der Bundeswehr unterst\u00fctzt. 60 Soldaten helfen bei der Nachverfolgung. Daf\u00fcr sei man dankbar, sagte Gottschalk, es reiche aber nicht aus. Die Mitarbeiter m\u00fcssten inzwischen die F\u00e4lle priorisieren. &quot;Man muss sich jetzt gezielt die F\u00e4lle heraussuchen, wo es besondere Dinge gibt, die es zu beachten gibt, wo es sich lohnt, genau nachzufragen&quot;, sagte Gottschalk. Das k\u00f6nnte zum Beispiel ein Infizierter sein, der enge Kontakte mit Risikogruppen habe &#8211; anders als ein Ausbruch in einer jungen Familie.<\/p>\n<h3>Kontaktverfolgung: Berlin \u00e4ndert die Strategie<\/h3>\n<p><strong>13.33 Uhr: <\/strong>Angesichts der Vielzahl von Erkrankten in Berlin setzen die Beh\u00f6rden bei deren Isolation und der Nachverfolgung ihrer Kontakte vermehrt auf Eigenverantwortung. Aufgrund der pandemischen Lage sei es den Gesundheits\u00e4mtern nicht mehr m\u00f6glich, jeden einzelnen Fall mit viel Aufwand und sehr z\u00fcgig zu bearbeiten, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) nach einer Schaltkonferenz mit den Gesundheitsstadtr\u00e4ten der Bezirke.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig gelte f\u00fcr Infizierte und Kontaktpersonen daher bereits ohne individuelle amts\u00e4rztliche Anordnung eine Pflicht zur Selbstisolation und Selbstquarant\u00e4ne. Alle Bezirke h\u00e4tten eine entsprechende Allgemeinverf\u00fcgung erlassen oder t\u00e4ten dies umgehend. Demnach sind Betroffene bereits ab Kenntnis einer Infektion oder eines m\u00f6glichen Kontakts mit einem Infizierten rechtlich dazu verpflichtet, sich selbst in Quarant\u00e4ne zu begeben. Zudem sollen sie Kontaktpersonen rasch \u00fcber die Infektion informieren, damit diese sich in Quarant\u00e4ne begeben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei Tests und der Kontaktnachverfolgung liege der Schwerpunkt bei Risikogruppen, etwa Personal und Patienten in Krankenh\u00e4usern und Pflege oder obdachlosen Menschen, sagte Kalayci. &quot;Das hei\u00dft nicht, dass die anderen Kontakte nicht nachverfolgt werden. Dort wird es aber etwas Zeit kosten.&quot; Amts\u00e4rzte hatten einen solchen Strategiewechsel gefordert.<\/p>\n<h3>Wirtshaus schickt G\u00e4sten Kontaktdaten auf Postkarten zur\u00fcck<\/h3>\n<p><strong>13.27 Uhr:<\/strong> Eine Brauerei im baden-w\u00fcrttembergischen Ehingen ist erfinderisch geworden, damit G\u00e4ste in der Pandemie im Wirtshaus korrekte Kontaktdaten hinterlassen. Statt Kontaktlisten erhalten die G\u00e4ste im Gasthaus der Brauerei Postkarten, auf denen sie ihre Daten eintragen sollen. Was die Postkarte ebenso enth\u00e4lt: einen Gutschein f\u00fcr ein Freibier. &quot;Wir wollten dem Gast die Scheu nehmen, uns seine pers\u00f6nlichen Daten zu geben, indem wir ihm mit der Versendung der Postkarte seine Daten zur\u00fcckgeben&quot;, teilte Franz Weisser von der Brauerei mit.<\/p>\n<p>Die Idee dazu sei auch aus der Not geboren, da die Brauerei nach dem Lockdown gro\u00dfe Sorge gehabt habe, ob die Wirtschaft wieder in Gang komme. Von den G\u00e4sten werde die Aktion gut angenommen: &quot;Nach dem Staunen sorgt es f\u00fcr ein L\u00e4cheln und sogar Heiterkeit&quot;, teilte Weisser mit.<\/p>\n<h3>EU-Gesundheitsagentur h\u00e4lt Situation f\u00fcr bedrohlich<\/h3>\n<p><strong>13.18 Uhr:<\/strong> Die EU-Gesundheitsagentur ECDC sieht die derzeitige Situation als eine gro\u00dfe Bedrohung f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit. In einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Bericht hie\u00df es, in den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern h\u00e4tten die Covid-19-Infektionen in den letzten Wochen erheblich zugenommen. Der Anstieg der gemeldeten F\u00e4lle sei nicht mehr nur auf vermehrte Tests zur\u00fcckzuf\u00fchren. &quot;Was wir jetzt sehen, ist eindeutig eine zweite Infektionswelle, und wir erwarten, dass es noch schlimmer wird&quot;, sagte Agoritsa Baka, Expertin f\u00fcr Krisenvorsorge bei der ECDC, dem Schwedischen Radio.<\/p>\n<p>Besorgniserregend sei, dass nun auch wieder mehr \u00e4ltere Menschen infiziert w\u00fcrden. &quot;Viele L\u00e4nder haben steigende Sterblichkeitsraten gemeldet, und die Gesamtzahl der Todesf\u00e4lle ist seit \u00fcber einem Monat gestiegen&quot;, hie\u00df es in dem Bericht. Auch wenn die Sterberate niedriger sei als zu Beginn der Pandemie, m\u00fcsse man damit rechnen, dass sie steigen werde. &quot;Tats\u00e4chlich wird der Schutz medizinisch gef\u00e4hrdeter Personen mit einem hohen Grad an \u00dcbertragung durch die Gemeinschaft schwieriger, und es ist unvermeidlich, dass mehr Personen, die nicht als medizinisch gef\u00e4hrdet gelten, schwere Krankheiten entwickeln.&quot;<\/p>\n<p>Derzeit gebe es nur sechs L\u00e4nder in der Region, in denen eine stabile epidemiologische Situation vorliege. In 25 L\u00e4ndern, darunter auch in Deutschland, sei die Situation besorgniserregend. Agoritsa Baka r\u00e4t den Mitgliedstaaten: &quot;Setzen Sie weiter auf die R\u00fcckverfolgung von Infektionen, unterst\u00fctzen Sie Tests, bereiten Sie die Gesundheitssysteme auf einen erh\u00f6hten Druck vor, und sch\u00fctzen Sie die gef\u00e4hrdete Bev\u00f6lkerung.&quot;<\/p>\n<h3>Berlin baut auf Schnelltests<\/h3>\n<p><strong>13.18 Uhr:<\/strong> Angesichts der stark steigenden Infektionszahlen setzt Berlin verst\u00e4rkt auf neue Schnelltests. Dank einer z\u00fcgigen Beschaffung w\u00fcrden diese Tests bereits ab Samstag in der Altenpflege eingesetzt, k\u00fcndigt Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci an. Ab n\u00e4chster Woche w\u00fcrden auch die Obdachlosenhilfe und der ganze Krankenhausbereich damit versorgt. Damit sollen die Kapazit\u00e4ten bei den bisher verwendeten PCR-Tests erheblich entlastet werden.<\/p>\n<p>Zudem habe man eine Anpassung der Strategie bei der Kontaktverfolgung beschlossen, hie\u00df es. Mittels einer Allgemeinverf\u00fcgung wolle man die Ressourcen bei den Gesundheits\u00e4mtern auf Risikogruppen wie etwa Menschen in Krankenh\u00e4usern, Pflege- und Senioreneinrichtungen konzentrieren. Andere Infizierte sollen bereits mit Kenntnis der Ansteckung in Selbstisolation und nicht erst auf eine Verf\u00fcgung des Gesundheitsamts warten. Dies gelte auch f\u00fcr Kontaktpersonen.<\/p>\n<h3>Bayerns Verfassungsrichter best\u00e4tigen <strong>Corona<\/strong>-Regel zur Datenerfassung<\/h3>\n<p><strong>13.14 Uhr:<\/strong> Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat die Corona-bedingte Pflicht zur Erfassung von Kontaktdaten etwa in der Gastronomie oder bei Veranstaltungen best\u00e4tigt. Das h\u00f6chste bayerische Gericht lehnte es in seiner Entscheidung ab, die entsprechenden Vorschriften in der bayerischen Verordnung per einstweiliger Anordnung au\u00dfer Vollzug zu setzen.<\/p>\n<p>Es l\u00e4gen keine Gr\u00fcnde vor, die einen solchen Schritt rechtfertigen w\u00fcrden, teilte das Gericht mit. Es sei nicht offensichtlich, dass die Staatsregierung beim Erlass der Verordnung bundesrechtlich er\u00f6ffnete Spielr\u00e4ume \u00fcberschritten haben k\u00f6nnte. Und es sei auch nicht offensichtlich, dass die Staatsregierung die Pflicht zur strengen Pr\u00fcfung der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit des Eingriffs in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3>90 Prozent der Testlabors an Warn-App angeschlossen<\/h3>\n<p><strong>13.05 Uhr:<\/strong> Mittlerweile sind nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert 148 von bundesweit 165 Testlabors an die Warn-App angeschlossen. Rund 90 Prozent der Labors k\u00f6nnten damit App-Nutzern das Testergebnis digital \u00fcbermitteln. Die App sei inzwischen 20,4 Millionen Mal von m\u00f6glichen Nutzern heruntergeladen worden.<\/p>\n<h3>Neuinfektionen in der Schweiz erreichen neuen H\u00f6chststand<\/h3>\n<p><strong>12.37 Uhr:<\/strong> In der Schweiz zieht die Zahl der Infektionen weiter an. Die Beh\u00f6rden melden 6634 neue F\u00e4lle innerhalb der vergangenen 24 Stunden und damit einen Rekordwert. 117 Covid-Patienten mussten ins Krankenhaus, zehn starben in Zusammenhang mit dem Virus. In der Schweiz ist die Zahl der Neuinfektionen gemessen an der Bev\u00f6lkerungszahl von rund 8,5 Millionen in den vergangenen Tagen schneller gestiegen als in vielen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<h3>Krise kostet katholische Kirche viele Millionen<\/h3>\n<p><strong>12.31 Uhr:<\/strong> Allein in Bayern gehen die katholischen Bist\u00fcmer bei den Einnahmen aus Kirchensteuern von Verlusten in H\u00f6he von mehr als hundert Millionen Euro aus. Das Erzbistum M\u00fcnchen und Freising rechnet in diesem Jahr mit einem Minus von bis zu 32 Millionen Euro bei Einnahmen aus der Kirchensteuer. Das gr\u00f6\u00dfte katholische Bistum in Deutschland, das Erzbistum K\u00f6ln, geht laut einer Einsch\u00e4tzung von Ende September ebenfalls von einem massiven Einbruch aus: &quot;Im schlimmsten Fall m\u00fcssen wir mit Ertragseinbu\u00dfen von 50 Millionen Euro rechnen&quot;, sagte Finanzdirektor Gordon Sobbeck. Wahrscheinlich werde die &quot;Corona-Delle&quot; die Finanzen des Erzbistums auch 2021 und 2022 noch belasten.<\/p>\n<p>Die Einnahmen aus Kirchensteuern sinken vor allem deshalb, weil in der Coronakrise mehr Menschen in Kurzarbeit gegangen oder sogar arbeitslos geworden sind und deshalb keine Kirchensteuer mehr zahlen. In Bayern sind davon alle Bist\u00fcmer betroffen: Das Bistum Augsburg rechnet mit einem Minus von 35 bis 40 Millionen Euro bei den Einnahmen aus der Kirchensteuer, das Erzbistum Bamberg mit einem Minus von 13,8 Millionen, und das Bistum Eichst\u00e4tt geht von sieben Millionen Euro weniger aus.<\/p>\n<h3><strong>Spahn erwartet Impfstoff Anfang n\u00e4chsten Jahres<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.06 Uhr:<\/strong> Deutschland hofft auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Gesundheitsminister Spahn ist optimistisch, dass das Mittel schon im ersten Quartal zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<h3>Gericht weist Eilantrag gegen Maskenpflicht im Unterricht ab<\/h3>\n<p><strong>11.41 Uhr:<\/strong> Der Verwaltungsgerichtshof Baden-W\u00fcrttemberg (VGH) hat einen Eilantrag gegen die Maskenpflicht im Unterricht abgelehnt. Zwei Sch\u00fcler aus dem Landkreis Ravensburg wollten das Verbot kippen. Aus ihrer Sicht ist es unklar, ob es an Schulen ein hohes Infektionsrisiko gibt. Zudem sei nicht nachgewiesen, dass ein einfacher Mund-Nasen-Schutz die Ausbreitung wirksam bek\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>Die Richter sahen das anders: Die Maskenpflicht sei ein geeignetes Mittel im Kampf gegen die Pandemie. Es sei nicht zu beanstanden, diese Maskenpflicht an Schulen landesweit zu verh\u00e4ngen. Auch wenn im Landkreis Ravensburg derzeit weniger Menschen als im Landesdurchschnitt infiziert seien: Dies k\u00f6nne sich jederzeit schnell \u00e4ndern. Landkreisgrenzen w\u00fcrden von Sch\u00fclern und Lehrern &quot;in vielen F\u00e4llen t\u00e4glich \u00fcberschritten&quot;, teilte der VGH mit.<\/p>\n<h3><strong>Seehofer: <\/strong>Masken-\u00c4u\u00dferungen des \u00c4rztekammer-Pr\u00e4sidenten unerkl\u00e4rlich<\/h3>\n<p><strong>11.40 Uhr:<\/strong> Bundesinnenminister Horst Seehofer hat kein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr \u00c4u\u00dferungen des \u00c4rztekammerpr\u00e4sidenten Klaus Reinhardt, der in einer ZDF-Sendung den Nutzen der Alltagsmasken infrage gestellt hatte. Die Aussagen &quot;von h\u00f6chster Stelle der \u00c4rzteschaft&quot; seien f\u00fcr ihn unerkl\u00e4rlich. &quot;Das ist fast ersch\u00fctternd&quot;, sagte Seehofer. Er freue sich, dass dort alle eine Maske tr\u00fcgen. &quot;Die Bev\u00f6lkerung ist manchmal noch sachkundiger und einsichtiger als manche Berufsfunktion\u00e4re.&quot; Reinhardt hatte nach seinen umstrittenen \u00c4u\u00dferungen am Donnerstag klargestellt, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes etwa in Bussen und Bahnen sinnvoll sei. Dies helfe, durch eine Reduktion der Aerosolverbreitung andere zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Umfrage: Fast ein Drittel f\u00fcr h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>11.35 Uhr:<\/strong> Fast ein Drittel der Deutschen spricht sich einer Umfrage zufolge f\u00fcr h\u00e4rtere Ma\u00dfnahmen aus. 30 Prozent der Befragten gehen die bestehenden Ma\u00dfnahmen nicht weit genug, wie aus dem ZDF-Politbarometer hervorgeht. 54 Prozent halten die Ma\u00dfnahmen demnach f\u00fcr genau richtig, 14 Prozent f\u00fcr \u00fcbertrieben. Im September waren 18 Prozent und im Oktober 23 Prozent f\u00fcr h\u00e4rtere Regelungen gewesen &#8211; obwohl diese seitdem vielerorts versch\u00e4rft wurden.<\/p>\n<p>Die einzelnen Ma\u00dfnahmen finden \u00fcberwiegend gro\u00dfe Zustimmung: 87 Prozent der Befragten hielten die Ausweitung der Maskenpflicht f\u00fcr richtig. Die Begrenzung der Teilnehmerzahl bei privaten Feiern und Treffen in der \u00d6ffentlichkeit fand eine Zustimmung von 86 beziehungsweise 79 Prozent. Dass Bars und Restaurants vielerorts fr\u00fcher schlie\u00dfen m\u00fcssen, fanden dagegen nur 54 Prozent richtig.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von der Notwendigkeit empfinden verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig viele Menschen die Einschr\u00e4nkungen bei Treffen mit Freunden und Familie als st\u00f6rend (33 Prozent der Befragten). Dahinter folgen Einschr\u00e4nkungen bei Kultur- und Sportveranstaltungen (24 Prozent) und beim Reisen (19 Prozent).<\/p>\n<p>56 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Gesundheit durch das Virus gef\u00e4hrdet sei. Dennoch ist eine Mehrheit optimistisch: 81 Prozent aller Befragten meinten, dass Deutschland in den n\u00e4chsten Monaten alles in allem &quot;eher gut&quot; durch die Pandemie kommen werde. Hier waren Anh\u00e4nger von CDU\/CSU mit 86 Prozent am zuversichtlichsten, die der AfD mit 60 Prozent am wenigsten zuversichtlich.<\/p>\n<h3>Tschechiens Regierungschef fordert Gesundheitsminister zum R\u00fccktritt auf<\/h3>\n<p><strong>11.20 Uhr: <\/strong>Der tschechische Ministerpr\u00e4sident Andrej Babi\u0161 fordert Gesundheitsminister Roman Prymula zum R\u00fccktritt auf. Komme Prymula dem nicht nach, werde er ihn entlassen, sagt Babi\u0161 in Prag. Prymula hatte zuvor in einem Restaurant, das im Rahmen der Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie geschlossen war, ein Treffen abgehalten. In Tschechien erreicht die Zahl der Neuinfektionen fast t\u00e4glich neue H\u00f6chstst\u00e4nde.<\/p>\n<h3><strong>\u00d6konom Bofinger fordert Verl\u00e4ngerung des Arbeitslosengelds<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.18 Uhr: <\/strong>Der ehemalige Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat eine pauschale Verl\u00e4ngerung des Arbeitslosengelds um ein halbes Jahr vorgeschlagen. Das k\u00f6nnte einen zweiten Lockdown sozial abfangen.<\/p>\n<h3>T\u00fcrkei: Virus breitet sich im ganzen Land aus<\/h3>\n<p><strong>11.05 Uhr: <\/strong>In der T\u00fcrkei breitet sich das Virus dem Gesundheitsminister zufolge im ganzen Land aus. 40 Prozent der F\u00e4lle w\u00fcrden aus Istanbul gemeldet, sagt Fahrettin Koca. Dort l\u00e4gen die Zahlen f\u00fcnfmal h\u00f6her als in der Hauptstadt Ankara. Aus Regierungskreisen war vor einigen Tagen verlautet, dass die T\u00fcrkei die Wiedereinf\u00fchrung von einigen Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie erw\u00e4gt. Dazu geh\u00f6rten Lockdowns am Wochenende oder Ausgangssperren f\u00fcr j\u00fcngere und \u00e4ltere Menschen.<\/p>\n<h3>Testpflicht in Bayern f\u00fcr ausl\u00e4ndische Pendler in Kraft<\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr:<\/strong> Die neue bayerische Testpflicht f\u00fcr Berufspendler aus ausl\u00e4ndischen Risikogebieten und die sch\u00e4rferen Regeln f\u00fcr extreme Hotspots im Freistaat sind in Kraft. F\u00fcr Grenzpendler aus ausl\u00e4ndischen Risikogebieten gilt demnach seit Freitag: Wer &quot;regelm\u00e4\u00dfig mindestens einmal w\u00f6chentlich nach Bayern einreist, um sich dort aus beruflichen oder gesch\u00e4ftlichen Gr\u00fcnden, zu Ausbildungszwecken oder zum Schul- oder Hochschulbesuch aufzuhalten&quot;, muss den Beh\u00f6rden vor Ort nun unaufgefordert binnen sieben Tagen und anschlie\u00dfend regelm\u00e4\u00dfig einmal pro Woche einen negativen Test vorlegen.<\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahme wird voraussichtlich vor allem Berufspendler aus \u00d6sterreich und Tschechien treffen. Tschechien, das europaweit zu den L\u00e4ndern mit den h\u00f6chsten Infektionsraten je 100.000 Einwohner z\u00e4hlt, gilt laut Robert Koch-Institut ebenso als Risikogebiet wie die direkt an Bayern grenzenden \u00f6sterreichischen Bundesl\u00e4nder Tirol und Vorarlberg. Deutschland hatte am Donnerstag seine Reisewarnung auf fast ganz \u00d6sterreich ausgeweitet. Ausnahme bleibt das Bundesland K\u00e4rnten.<\/p>\n<p>Zudem gelten nun sch\u00e4rfere Regeln f\u00fcr bayerische Landkreise und kreisfreie St\u00e4dte, in denen die Marke von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen \u00fcberschritten wurde. Dort d\u00fcrfen Veranstaltungen nur noch mit maximal 50 Teilnehmern stattfinden. Zudem gilt eine Sperrstunde ab 21 Uhr. Welche Regionen von der dunkelroten Warnstufe betroffen sind, will das Ministerium k\u00fcnftig t\u00e4glich um 15.00 Uhr auf seiner Homepage ver\u00f6ffentlichen. Darauf stehen alle Regionen, in denen der 100er-Wert aktuell \u00fcberschritten wird &quot;oder vor weniger als sechs Tagen noch \u00fcberschritten worden ist&quot;.<\/p>\n<h3><strong>Vier Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums offenbar positiv getestet<\/strong><\/h3>\n<p><strong>10.34 Uhr: <\/strong>Vier Mitarbeiter von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sind offenbar ebenfalls positiv getestet worden. Das berichtet die &quot;Bild&quot; und zitiert aus einem am Donnerstag vom Gesundheitsministerium verschickten Schreiben. Die F\u00e4lle seien dem Bericht zufolge nicht aus dem direkten Umfeld des Ministers.<\/p>\n<h3>Erste Patienten aus den Niederlanden nach Deutschland geflogen<\/h3>\n<p><strong>10.16 Uhr:<\/strong> Zum ersten Mal in der zweiten Welle werden Patienten aus den Niederlanden in deutsche Kliniken verlegt. Ein Hubschrauber transportierte am Morgen einen Patienten in ein Krankenhaus nach M\u00fcnster. Das teilte das Koordinierungszentrum f\u00fcr die Verteilung von Patienten mit. Ein zweiter Flug, ebenfalls von Almere nach M\u00fcnster, sollte folgen.<\/p>\n<p>Durch die Verlegungen soll der Druck auf die Intensivstationen gesenkt werden. Bereits fast jedes zweite Bett auf Intensivstationen ist mit einem an Covid-19 erkrankten Patienten belegt. Zuletzt waren am Donnerstag fast 9300 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet worden. Die Niederlande geh\u00f6ren zu den am st\u00e4rksten von der zweiten Welle der Pandemie betroffenen L\u00e4ndern Europas.<\/p>\n<p>Die Krankenh\u00e4user in der Region Nordwesten, zu der auch Almere geh\u00f6rt, k\u00f6nnten den Zustrom neuer Patienten kaum bew\u00e4ltigen, teilte das Zentrum in Rotterdam mit. &quot;Das Wasser steht ihnen bis zum Hals.&quot;<\/p>\n<p>Auch im Fr\u00fchjahr waren Patienten aus den Niederlanden in deutsche Kliniken verlegt worden. F\u00fcr das Wochenende sind weitere Patiententransporte auch aus anderen Regionen geplant.<\/p>\n<p>Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hatten angeboten, Patienten aus den Niederlanden zu \u00fcbernehmen. Das Land verf\u00fcgt zurzeit \u00fcber 1150 Betten auf Intensivstationen. Allein Nordrhein-Westfalen hat rund f\u00fcnfmal so viele. Das Bundesland stellte 80 Betten f\u00fcr Patienten aus den Niederlanden zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3>Unesco sorgt sich um Bildung<\/h3>\n<p><strong>9.42 Uhr:<\/strong> In der Krise sorgt sich die Uno-Kulturorganisation Unesco um die Ausgaben f\u00fcr Bildung. In nationalen Krisenpl\u00e4nen f\u00fcr einen Wirtschaftsaufschwung sei im Durchschnitt weniger als ein Prozent f\u00fcr Bildung und Ausbildung reserviert, teilte Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay nach einem Treffen zur Bildungspolitik mit. Die Zusammenkunft per Videokonferenz, an der auch Staats- und Regierungschefs teilnahmen, war von der Unesco und den Regierungen Ghanas, Norwegens und Gro\u00dfbritanniens einberufen worden.<\/p>\n<p>&quot;W\u00e4hrend die L\u00e4nder schwierige Entscheidungen und Kompromisse machen, &#8230; muss die Bildung unsere absolute Priorit\u00e4t sein, unser St\u00fctzpfeiler des Aufschwungs&quot;, sagte Azoulay. In einer Erkl\u00e4rung sprachen sich die Teilnehmer unter anderem daf\u00fcr aus, die Wiederer\u00f6ffnung von Schulen zu erm\u00f6glichen und Lehrer zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h3>Zahl der Patienten in NRW-Kliniken steigt erheblich<\/h3>\n<p><strong>9.22 Uhr: <\/strong>Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenh\u00e4usern im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen steigt stark an. Nach Zahlen der Landesregierung werden aktuell rund 1420 Patienten mit Covid-19 station\u00e4r behandelt &#8211; vor einer Woche waren es noch 950, vor einem Monat rund 320. 275 Patienten l\u00e4gen aktuell auf der Intensivstation, 148 von ihnen m\u00fcssten beatmet werden.<\/p>\n<p>Die Kliniken sind den Angaben zufolge allerdings noch weit entfernt von ihrer Kapazit\u00e4tsgrenze. Aktuell gebe es rund 5640 Intensivbetten, in denen die Patienten auch beatmet werden k\u00f6nnten, 1320 davon seien im Moment nicht belegt. Beim bisherigen H\u00f6hepunkt der Pandemie Mitte April waren in den NRW-Krankenh\u00e4usern mehr als 2100 Corona-Patienten gleichzeitig behandelt worden, knapp 600 mussten in der Spitze beatmet werden.<\/p>\n<h3>Auch Spahns Ehemann Daniel Funke positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>9.18 Uhr: <\/strong>Der Ehemann von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist ebenfalls positiv auf Corona getestet worden. Das teilte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums mit. Demnach habe Daniel Funke sein Testergebnis am sp\u00e4ten Donnerstagabend erhalten. &quot;Er war zusammen mit dem Minister am Mittwochnachmittag in h\u00e4usliche Isolation gegangen und hatte am Donnerstagmorgen einen Corona-Test (PCR) machen lassen&quot;, hie\u00df es weiter. Spahn selbst zeige weiterhin Erk\u00e4ltungssymptome, sagte der Sprecher. Sein Ehemann sei aktuell symptomfrei.<\/p>\n<h3>Zahlen in Israel sinken nach ersten Lockerungen weiter<\/h3>\n<p><strong>9.12 Uhr: <\/strong>Knapp eine Woche nach den ersten Lockerungen des zweiten Lockdowns in Israel sinken die Infektionszahlen weiter. Das israelische Gesundheitsministerium teilte mit, am Donnerstag seien 895 neue F\u00e4lle verzeichnet worden. Am 30. September waren es noch mehr als 9000 gewesen. Die Zahl der Schwerkranken sank auf 570. Der Anteil der positiven Tests war mit 2,8 Prozent deutlich geringer als vor und w\u00e4hrend des Lockdowns. Im September war er noch etwa f\u00fcnfmal so hoch gewesen.<\/p>\n<p>Im Vergleich meldeten die Gesundheits\u00e4mter in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom fr\u00fchen Freitagmorgen 11.242 Corona-Neuinfektionen binnen einem Tag. Deutschland hat etwa neunmal so viel Einwohner wie Israel.<\/p>\n<p>Nach einem Monat des Corona-Lockdowns waren in Israel am Sonntag erste Lockerungen in Kraft getreten. Kinderg\u00e4rten und Vorschulen \u00f6ffneten f\u00fcr Hunderttausende Kinder im Alter bis zu sechs Jahren. Auch Einrichtungen ohne Publikumsverkehr durften ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Auflage, dass B\u00fcrger sich nicht weiter als einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernen d\u00fcrfen, wurde aufgehoben.<\/p>\n<p>Naturparks und Str\u00e4nde k\u00f6nnen wieder besucht werden, Restaurants d\u00fcrfen Mahlzeiten zur Abholung verkaufen. Die Klagemauer, die Grabeskirche sowie der Tempelberg in Jerusalem sind unter Auflagen f\u00fcr Besucher zug\u00e4nglich. Es gelten jedoch weiterhin Versammlungsbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<h3>US-Forscher melden mehr als 70.000 Corona-Infektionen an einem Tag <\/h3>\n<p><strong>8.56 Uhr: <\/strong>Die Anzahl der Corona-Neuinfektionen in den USA ist nach Angaben der Johns-Hopkins-Universit\u00e4t (JHU) erstmals seit Ende Juli wieder auf mehr als 70 000 binnen einem Tag geklettert. Rund 71.700 Menschen wurden demnach am Donnerstag mit positivem Test auf das Virus gemeldet. Die Zahl der Neuinfektionen war zuletzt wieder auf rund 60.000 pro Tag gestiegen.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden laut JHU in den USA mit ihren rund 330 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie rund 8,4 Millionen Coronavirus-Infektionen best\u00e4tigt. Etwa 223.000 Menschen starben bislang &#8211; mehr als in jedem anderen Land der Welt.<\/p>\n<h3>Polen plant weitere Einschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>8.50 Uhr: <\/strong>Polen steht einem Regierungsberater zufolge vor weiteren Einschr\u00e4nkungen. Restaurants sollten Essen nur noch au\u00dfer Haus anbieten, sagt Andrzej Horban im Radiosender Zet. Die Regierung k\u00f6nnte zudem empfehlen, dass \u00e4ltere Menschen ab 70 Jahre zu Hause bleiben sollten. Wie das Internetportal &quot;Wirtualna Polska&quot; meldet, geh\u00f6re zu den Pl\u00e4nen auch, dass sich nicht mehr als f\u00fcnf Personen treffen und Kinder nur in Begleitung eines Erwachsenen nach drau\u00dfen d\u00fcrften.<\/p>\n<h3>Ausbruch auf Truppen\u00fcbungsplatz: Belgische Soldaten infiziert <\/h3>\n<p><strong>8.37 Uhr: <\/strong>Auf dem Truppen\u00fcbungsplatz Bergen in Niedersachsen haben sich 68 belgische Soldaten mit dem Coronavirus infiziert. Zus\u00e4tzlich h\u00e4tten sich weitere Soldaten vorsichtshalber in Isolation begeben m\u00fcssen, teilte das Landeskommando Niedersachsen der Bundeswehr am Freitag mit. Mit dem Kommandeur der belgischen Brigade sei vereinbart worden, dass positiv getestete Soldaten unverz\u00fcglich nach Belgien zur\u00fcckkehren m\u00fcssten. Dies sei umgehend umgesetzt worden. Die Infizierten geh\u00f6ren den Angaben zufolge einer belgischen Brigade mit rund 1065 Soldaten an, die seit Anfang vergangener Woche zum Schie\u00dftraining in Bergen seien.<\/p>\n<h3>Royal Opera House verkauft Werk von David Hockney f\u00fcr 12,9 Millionen Pfund<\/h3>\n<p><strong>8.26 Uhr: <\/strong>Das wegen der Coronakrise um seine Existenz f\u00fcrchtende Royal Opera House in London hat ein Gem\u00e4lde des britischen K\u00fcnstlers David Hockney verkauft und damit einen Millionenbetrag eingenommen. Das Kunstwerk &quot;Portrait von Sir David Webster&quot; wurde am Donnerstagabend bei einer Auktion von Christie&#039;s f\u00fcr 12,9 Millionen Pfund (14,3 Millionen Euro) versteigert. Hockeys Werk aus den Siebzigerjahren zeigt den ehemaligen Chef des ber\u00fchmten Opernhauses, David Webster.<\/p>\n<p>Das Royal Opera House sah sich nach eigenen Angaben gezwungen, das Gem\u00e4lde zu verkaufen, da es aufgrund der Pandemie &quot;der gr\u00f6\u00dften Krise&quot; in seiner Geschichte gegen\u00fcberstehe. &quot;Der Erl\u00f6s wird dazu verwendet werden, sicherzustellen, dass die gr\u00f6\u00dften K\u00fcnstler der Welt wieder auf unsere B\u00fchnen zur\u00fcckkehren k\u00f6nnen&quot;, sagte der Generaldirektor des Hauses, Alex Beard, Anfang Oktober.<\/p>\n<p>Das weltber\u00fchmte Opernhaus musste Ende M\u00e4rz wegen der Gesundheitskrise schlie\u00dfen. Es er\u00f6ffnete im Juni wieder, allerdings ohne Livepublikum. Die Auff\u00fchrungen werden online \u00fcbertragen. Trotz der Bem\u00fchungen, sowie Kostensenkungen und Entlassungen gingen die Einnahmen seit Beginn der Pandemie um mehr als die H\u00e4lfte zur\u00fcck.<\/p>\n<h3>Finanzministerium &#8211; Bislang erst 13,6 Milliarden an Corona-Soforthilfen ausgezahlt<\/h3>\n<p><strong>8.26 Uhr: <\/strong>Die Bundesregierung hat bislang weniger als ein Drittel der zur Verf\u00fcgung stehenden Corona-Soforthilfen f\u00fcr Unternehmen ausgezahlt. Aus dem im M\u00e4rz aufgelegten Programm seien bislang 13,6 Milliarden Euro abgeflossen, geht aus einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine<strong> Anfrage des Bundestagsabgeordneten<\/strong> <strong>Fabio De Masi<\/strong> von der Linkspartei hervor. Der F\u00f6rdertopf f\u00fcr Soloselbst\u00e4ndige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie ist mit 50 Milliarden Euro gef\u00fcllt. Insgesamt wurden bis 30. September rund 2,2 Millionen Antr\u00e4ge auf Soforthilfe gestellt, von denen rund 346.500 oder knapp 16 Prozent abgelehnt wurden. Bewilligt wurden zudem 1,13 Milliarden Euro an \u00dcberbr\u00fcckungshilfen f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen.<\/p>\n<p><strong>&quot;Die Soforthilfen gehen an den kleinen Unternehmen vorbei&quot;<\/strong>, sagte De Masi zu der Zwischenbilanz. &quot;Es sind weniger als 30 Prozent der Mittel abgerufen, obwohl jetzt f\u00fcr viele Selbstst\u00e4ndige und kleine Unternehmen der harte Corona-Winter vor der T\u00fcr steht.&quot; Dies offenbare, dass die Programme falsch aufgezogen seien.<\/p>\n<h3>Bundeswehr derzeit mit knapp 2000 Soldaten im Corona-Einsatz <\/h3>\n<p><strong>7.54 Uhr: <\/strong>Die Bundeswehr ist derzeit mit knapp 2000 Angeh\u00f6rigen zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie im Einsatz. Das sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der &quot;Rheinischen Post&quot;. Sie geh\u00f6ren zum <strong>Einsatzkontingent &quot;Hilfeleistung gegen Corona&quot;<\/strong>, das \u00fcber insgesamt 15.000 Soldaten verf\u00fcgt. Allein in Gesundheits\u00e4mtern aller Bundesl\u00e4nder helfen derzeit 1561 Soldaten bei der Nachverfolgung von Infektionsketten, bei der Entnahme von Abstrichen oder an Teststationen. Zudem leisten Soldatinnen und Soldaten Unterst\u00fctzung bei Testungen von Reiser\u00fcckkehrern sowie mit mobilen Covid-19-Teststationen.<\/p>\n<p>Insgesamt liegen derzeit 1141 Unterst\u00fctzungsanfragen vor. Es sei &quot;mit weiteren Bewilligungen und somit aufwachsender Unterst\u00fctzung durch die Bundeswehr zu rechnen&quot;, sagte ein Sprecher des Ministeriums.<\/p>\n<h3>Australischer Bundesstaat Victoria: So wenige aktive F\u00e4lle wie zuletzt vor vier Monaten<\/h3>\n<p><strong>5.48 Uhr: <\/strong>Victoria war zuletzt der australische Corona-Hotspot, am Freitag meldete der Bundesstaat eine einzige Neuinfektion innerhalb der letzten 24 Stunden und <strong>100 aktive Corona-Erkrankungen<\/strong>. So wenige gab es zuletzt am 19. Juni. &quot;Das ist ein deutliches Zeichen daf\u00fcr, dass die Strategie funktioniert&quot;, sagte Victorias Premierminister Daniel Andrews in Melbourne.<\/p>\n<p>Der Bundesstaat hatte Anfang August den Katastrophenzustand erkl\u00e4rt und die Ausgangssperre f\u00fcr die rund f\u00fcnf Millionen Einwohner Melbournes erheblich versch\u00e4rft. Seit Montag wurde diese etwas gelockert. Weil die Fallzahlen seit neun Tagen in Folge einstellig sind, wird erwartet, dass Andrews am Sonntag weitere Lockerungen ank\u00fcndigen wird.<\/p>\n<h3>Bundesumweltministerium h\u00e4lt Castortransport f\u00fcr erforderlich &#8211; trotz Corona<\/h3>\n<p><strong>5.27 Uhr: <\/strong>Das Bundesumweltministerium h\u00e4lt derzeit am geplanten Castortransport in das Zwischenlager Biblis fest. Niedersachsens Regierung hatte darum gebeten, den Transport des Atomm\u00fclls aufgrund der Corona-Pandemie ein weiteres Mal zu verschieben. Nach Kenntnis des Umweltministeriums &quot;beobachten die zust\u00e4ndigen Innenbeh\u00f6rden die Pandemielage sehr genau, bewerten diese und richten ihre Ma\u00dfnahmen am Infektionsgeschehen aus&quot;, sagte ein Sprecher von Ministerin Svenja Schulze (SPD) der Nachrichtenagentur dpa. Die Beteiligten h\u00e4tten ein <strong>gesondertes Hygienekonzept erstellt<\/strong>. &quot;Das Bundesumweltministerium h\u00e4lt den Transport zum jetzigen Zeitpunkt f\u00fcr erforderlich.&quot;<\/p>\n<p>Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) hatte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gebeten, den f\u00fcr Anfang November erwarteten Transport aus dem britischen Sellafield nach Biblis in Hessen erneut zu verschieben. Zur Begr\u00fcndung nannte er unter anderem Sicherheitsbedenken wegen zu erwartender Proteste gegen den Transport. Die Corona-Pandemie erschwere eine Sicherung des Transports, weil ein Hygienekonzept eingehalten werden m\u00fcsse.<\/p>\n<p>&quot;Der Transport ist zur <strong>Umsetzung v\u00f6lkerrechtlicher Verpflichtungen<\/strong> der Bundesrepublik Deutschland erforderlich&quot;, sagte der Sprecher des Bundesumweltministeriums, das auch f\u00fcr nukleare Sicherheit zust\u00e4ndig ist. Die genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen f\u00fcr die Durchf\u00fchrung des Transports seien gegeben. Ein Sprecher Seehofers sagte auf Anfrage der dpa lediglich, das Innenministerium sei dazu &quot;im engen Austausch mit den betroffenen Bundesl\u00e4ndern und Bundesministerien.&quot;<\/p>\n<h3>In Wales treten ab Freitagabend strikte Ma\u00dfnahmen in Kraft<\/h3>\n<p><strong>5.18 Uhr: <\/strong>Wales setzt drastische Schritte, um die massiv steigenden Corona-Zahlen zu dr\u00fccken. In dem britischen Landesteil gilt ab Freitagabend ein <strong>strikter tempor\u00e4rer Lockdown bis zum 9. November<\/strong>. Auch in \u00d6sterreich waren f\u00fcr Freitag versch\u00e4rfte Ma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt &#8211; im letzten Moment wurden sie jedoch auf Sonntag verschoben.<\/p>\n<p>In Wales m\u00fcssen weiterf\u00fchrende Schulen den Unterricht in der Zeit des Lockdowns nach den Herbstferien online durchf\u00fchren, Grundschulen bleiben jedoch ge\u00f6ffnet. Bars und Restaurants m\u00fcssen schlie\u00dfen, au\u00dferdem sind Treffen zwischen verschiedenen Haushalten verboten. Die Menschen sind angehalten, so weit wie m\u00f6glich zu Hause zu bleiben und wenn m\u00f6glich dort zu arbeiten. Die Ma\u00dfnahmen seien n\u00f6tig, um Leben zu retten und das Gesundheitssystem vor einer \u00dcberlastung zu bewahren, hie\u00df es seitens der Regierung. In den vergangenen Tagen z\u00e4hlte Wales jeweils rund 950 neue Infektionen &#8211; bei gut drei Millionen Einwohnern.<\/p>\n<p>Die Regierung in Wien konnte ihren Zeitplan f\u00fcr strengere Regeln derweil nicht einhalten. Erst am Donnerstagabend ver\u00f6ffentlichte sie eine entsprechende Verordnung, nach der eine Obergrenze von sechs Personen bei privaten Zusammenk\u00fcnften in Geb\u00e4uden und von zw\u00f6lf Menschen im Freien erst am Sonntag in Kraft tritt. Die Regierung hatte zu Beginn der Woche noch angek\u00fcndigt, dass die Versch\u00e4rfung der Ma\u00dfnahmen ab Freitag gelten wird.<\/p>\n<h3>Erneut mehr als 11.000 Neuinfektionen in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>5.00 Uhr: <\/strong>Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat am zweiten Tag in Folge bei mehr als 11.000 gelegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf die Angaben der Gesundheits\u00e4mter mitteilte, wurden am Vortag 11.242 neue F\u00e4lle erfasst. Dies waren 45 weniger als am Donnerstag, als der bisherige H\u00f6chstwert bei den t\u00e4glich verzeichneten Neuinfektionen mit dem Virus in Deutschland ermittelt worden war.<\/p>\n<p>Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland erfassten Infektionsf\u00e4lle stieg laut RKI bis Donnerstag auf 403.291. Die Zahl der mit dem neuartigen Virus im Zusammenhang stehenden Todesf\u00e4lle wuchs auf 9954. Das sind 49 mehr als am Vortag. Die Zahl der Genesenen lag den Angaben zufolge bei etwa 306.100.<\/p>\n<p>Das RKI hatte die Corona-Lage in Deutschland am Donnerstag als &quot;sehr ernst&quot; eingestuft. In einzelnen Regionen k\u00f6nne es zu einem unkontrollierbaren Ausbruch kommen, warnte Institutspr\u00e4sident Lothar Wieler. Es bestehe jedoch die Chance, die weitere Ausbreitung des neuartigen Virus zu verlangsamen, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Lesen Sie hier, warum die 7-Tage-Inzidenz h\u00e4ufig zu niedrig angegeben wird.<\/p>\n<h3>Industriepr\u00e4sident f\u00fcr besonnene Herbststrategie gegen Corona<\/h3>\n<p><strong>3.17 Uhr:<\/strong> Angesichts der sprunghaft gestiegenen Coronavirus-Infektionszahlen hat der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) eindringlich vor einem erneuten generellen Herunterfahren der deutschen Wirtschaft gewarnt. &quot;Ein zweiter Lockdown w\u00e4re existenzgef\u00e4hrdend f\u00fcr zahlreiche Unternehmen in Deutschland&quot;, sagte BDI-Pr\u00e4sident Dieter Kempf den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er forderte die Bundesregierung auf, &quot;eine besonnene Herbststrategie&quot; gegen die Pandemie &quot;mit einem klugen Mix aus passgenauen Ma\u00dfnahmen von Bund und L\u00e4ndern&quot; vorzulegen.<\/p>\n<p>Priorit\u00e4t m\u00fcsse dabei die \u00f6rtliche Verantwortung f\u00fcr die Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen haben, forderte Kempf. Oberstes Ziel f\u00fcr die Bundesregierung und die Regierungen der Bundesl\u00e4nder m\u00fcsse bleiben, <strong>&quot;Lockdowns zu verhindern, selbst wenn sie zeitlich befristet stattfinden sollten&quot;<\/strong>. Der Industriepr\u00e4sident nannte es unn\u00f6tig, &quot;gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung pauschal unter Quarant\u00e4ne zu setzen&quot;. <\/p>\n<h3><strong>US-Pr\u00e4sident Trump verteidigt Pandemie-Management seiner Regierung<\/strong><\/h3>\n<p><strong>3.58 Uhr: <\/strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat das Krisenmanagement seiner Regierung in der Corona-Pandemie verteidigt. &quot;Wir k\u00e4mpfen dagegen, und wir k\u00e4mpfen intensiv&quot;, sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) im zweiten und letzten TV-Duell mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Trump versprach auch erneut, dass die Pandemie schon bald zu Ende sein werde &#8211; obwohl das im Gegensatz zu Aussagen von Wissenschaftlern und der gegenw\u00e4rtigen Entwicklung steht. &quot;Immer mehr Menschen geht es besser&quot;, sagte Trump.<\/p>\n<p>Der Demokrat Biden sagte, es gebe keinen einzigen ernsthaften Wissenschaftler, der davon ausgehe, dass die Pandemie bald von selbst vorbei sein werde. Daten der Universit\u00e4t Johns Hopkins zufolge gibt es in den USA, einem Land mit 330 Millionen Einwohnern, bislang rund 8,4 Millionen best\u00e4tigte Coronavirus-Infektionen. Die Zahl der Neuinfektionen stieg zuletzt wieder auf rund 60.000 pro Tag an. Rund 223.000 Menschen starben bislang &#8211; mehr als in jedem anderen Land der Welt.<\/p>\n<p>Die Bek\u00e4mpfung der Coronakrise ist eines der sechs Themen, die w\u00e4hrend des TV-Duells auf dem Plan stehen. Hier k\u00f6nnen Sie das Duell im Liveticker nachlesen. <\/p>\n<h3>Infektionen in Europa innerhalb von zehn Tagen verdoppelt<\/h3>\n<p><strong>2.10 Uhr: <\/strong>Die Coronavirus-Infektionen in Europa haben sich einer Z\u00e4hlung der Nachrichtenagentur Reuters zufolge in den vergangenen zehn Tagen mehr als verdoppelt. Am Donnerstag stieg die Zahl der neuen F\u00e4lle in Europa erstmals \u00fcber die Marke von 200.000. Am 12. Oktober war erstmals die Marke von 100.000 F\u00e4llen \u00fcberschritten worden. Laut der Z\u00e4hlung bel\u00e4uft sich die Zahl der Infektionen in Europa insgesamt auf 7,8 Millionen und 247.000 Tote.<\/p>\n<p>Mehrere europ\u00e4ische Staaten hatten am Donnerstag Rekordwerte bei den Neuinfektionen gemeldet, darunter Deutschland, Frankreich, Italien, \u00d6sterreich und die Niederlande.<\/p>\n<p>Weltweit haben sich derzeit rund 41,4 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, \u00fcber 1,1 Millionen starben. Laut Reuters wurde am Mittwoch der h\u00f6chste Tageswert an Neuinfektionen weltweit gemessen (422.835 F\u00e4lle). Nach Angaben der Johns-Hopkins-University ist Frankreich das Land in Europa mit den meisten Infektionen, gefolgt von Spanien (bei \u00fcber einer Million).<\/p>\n<h3>New Yorker Westminster-Hundeshow muss umziehen<\/h3>\n<p><strong>1.36 Uhr: <\/strong>Die seit fast 150 Jahren j\u00e4hrlich in New York veranstaltete Westminster-Hundeshow muss aufgrund der Coronavirus-Pandemie im kommenden Jahr umziehen. Um die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer sicherzustellen, werde die 145. Auflage der Show 2021 im Sommer und gr\u00f6\u00dftenteils unter freiem Himmel auf einem Anwesen n\u00f6rdlich der Metropole New York stattfinden, teilten die Betreiber mit.<\/p>\n<p>Normalerweise findet die renommierte Veranstaltung, die als \u00e4lteste Hundeshow der Welt gilt, stets zu Beginn des Jahres im New Yorker Madison Square Garden statt. Jedes Jahr treten dabei Tausende Rassehunde gegeneinander an. Der Siegerhund der &quot;Best in Show&quot;-Kategorie wird in den USA regelm\u00e4\u00dfig zum Star.<\/p>\n<h3>Slowenien verh\u00e4ngt teilweisen Lockdown<\/h3>\n<p><strong>1.17 Uhr: <\/strong>Wegen steigender Corona-Infektionszahlen schr\u00e4nkt die Regierung in Slowenien das \u00f6ffentliche Leben weiter ein. &quot;Die Ma\u00dfnahmen werden jenen \u00e4hneln, die bereits w\u00e4hrend der Epidemie im Fr\u00fchjahr verh\u00e4ngt worden waren&quot;, sagte Regierungschef Janez Jan\u0161a auf einer im Fernsehen \u00fcbertragenen Pressekonferenz am Donnerstag. Ab Samstag m\u00fcssen demnach alle Einkaufszentren, Restaurants, Hotels und nicht essenziellen Gesch\u00e4fte f\u00fcr mindestens eine Woche schlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Die Fahrten der \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel werden auf ein Drittel des normalen Dienstes reduziert. Anfang dieser Woche hatte die Regierung bereits eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre zwischen 21.00 Uhr und 6.00 Uhr verh\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die Zahl der Neuinfektionen in dem Zwei-Millionen-Einwohner-Land hat sich in der vergangenen Woche mehr als verdoppelt. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 207 Menschen in Slowenien nach einer Coronavirus-Infektion, rund 18.000 Infektionsf\u00e4lle wurden registriert.<\/p>\n<h3>Montgomery: Kritische Schwelle bei 20.000 Neuinfektionen pro Tag<\/h3>\n<p><strong>0.45 Uhr: <\/strong>Der Vorsitzende des Welt\u00e4rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, erwartet f\u00fcr den Fall eines weiteren Anstiegs der Corona-Zahlen eine kritische Schwelle bei 20.000 Neuinfektionen pro Tag. &quot;Bei 20.000 Neuinfektionen am Tag ger\u00e4t die Lage au\u00dfer Kontrolle&quot;, sagte Montgomery der &quot;Rheinischen Post&quot; (Freitag). &quot;Dann w\u00e4re es f\u00fcr Gesundheits\u00e4mter nicht mehr m\u00f6glich, die Infektionsketten nachzuverfolgen und zu unterbrechen. Dann droht uns ein zweiter Lockdown, weil sich das Virus anders nicht mehr bremsen l\u00e4sst.&quot;<\/p>\n<p>Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages war zuletzt erneut stark gestiegen und \u00fcberschritt erstmals den Wert von 10.000 F\u00e4llen. Montgomery begr\u00fc\u00dfte die verh\u00e4ngten Einschr\u00e4nkungen im besonders betroffenen Landkreis Berchtesgadener Land, wo seit Dienstag strikte Ausgangsbeschr\u00e4nkungen gelten. &quot;Bei lokalen Ausbr\u00fcchen m\u00fcssen wir konsequent reagieren&quot;, sagte der fr\u00fchere Pr\u00e4sident der Bundes\u00e4rztekammer. &quot;Darum ist es genau richtig, dass der Landkreis Berchtesgaden einen lokalen Lockdown verh\u00e4ngt hat. So sollten bundesweit alle Orte mit solchen Inzidenzwerten reagieren.&quot;<\/p>\n<h3>\u00c4rzteverband: Haben die Kontrolle nicht verloren<\/h3>\n<p><strong>0.30 Uhr: <\/strong>Die Verbandschefin der \u00c4rzte im \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, sieht derzeit keinen Kontrollverlust der Gesundheits\u00e4mter in der Corona-Pandemie. &quot;Ich glaube nicht, dass wir an dem Punkt sind, dass wir die Kontrolle verloren haben&quot;, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der \u00c4rztinnen und \u00c4rzte des \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienstes am Donnerstagabend in den ARD-&quot;Tagesthemen&quot;. Aufgrund der steigenden Infektionszahlen gebe es sicherlich eine Problematik, &quot;dass wir nicht mehr hinterherkommen mit der Personalsituation&quot;, sagte Teichert. &quot;Aber es ist noch nicht so, dass wir die Situation nicht mehr unter Kontrolle haben.&quot;<\/p>\n<p>Auf die Frage, ob man sich bei der Kontaktnachverfolgung von der Verfolgung jedes einzelnen Falls verabschieden sollte, um lieber lokalen H\u00e4ufungen nachzugehen und so die gro\u00dfen Infektionsketten zu brechen, sagte Teichert: &quot;Tats\u00e4chlich w\u00e4re es gut, wenn man auf die Cluster vorwiegend gucken w\u00fcrde. Das w\u00fcrde aber bedeuten, dass man insgesamt einen Strategiewechsel in der Gesellschaft br\u00e4uchte.&quot; Das m\u00fcsse man sich gut \u00fcberlegen, und das m\u00fcssten alle mittragen. Denn das bedeute im Endeffekt, dass man sich in Quarant\u00e4ne begeben m\u00fcsse, blo\u00df weil man bei einem Cluster dabei gewesen sei. Wenn man dies wolle, m\u00fcssten daf\u00fcr auch die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, so Teichert. &quot;Ich glaube, dass das insgesamt schwierig wird.&quot;<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte das Robert Koch-Institut in Deutschland erstmals mehr als 11.000 Neuinfektionen an einem Tag gemeldet. Die Sorge vor einem weiteren sprunghaften Anstieg der Fallzahlen w\u00e4chst. In der Coronakrise sind die Gesundheits\u00e4mter stark belastet. Bund und L\u00e4nder wollen bis Ende 2022 mindestens 5000 neue Stellen im \u00f6ffentlichen Gesundheitsdienst schaffen.<\/p>\n<h3>USA lassen Medikament <strong>Remdesivir<\/strong> zur Behandlung von Covid-Patienten zu<\/h3>\n<p><strong>0.15 Uhr<\/strong>: Die US-Arzneimittelbeh\u00f6rde hat das Medikament Remdesivir zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen zugelassen. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Bislang hatte das Mittel des US-Herstellers Gilead Sciences dort eine Notfallzulassung. In Europa erhielt das Mittel im Juli als erstes Medikament eine Zulassung unter Auflagen zur spezifischen Behandlung von bestimmten Covid-19-Patienten.<\/p>\n<p>Den Angaben der US-Arzneimittelbeh\u00f6rde FDA zufolge kann Remdesivir die Dauer der durch die Infektion mit dem Coronavirus hervorgerufenen Erkrankung verk\u00fcrzen. Dies sei hinreichend nachgewiesen.<\/p>\n<p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte vergangene Woche allerdings mitgeteilt, dass mehrere in weltweiten Testreihen \u00fcberpr\u00fcfte potenzielle Corona-Medikamente wenig oder keinen Nutzen gezeigt h\u00e4tten. Darunter war auch Remdesivir. Die Daten der von der WHO koordinierten Solidarit\u00e4tsstudie waren allerdings noch in keinem begutachteten Fachjournal erschienen und von Wissenschaftlern gepr\u00fcft worden.<\/p>\n<h3>Neuer H\u00f6chststand bei Neuinfektionen in Italien<\/h3>\n<p><strong>0.10 Uhr<\/strong>: Italien hat binnen 24 Stunden mehr als 16.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet &#8211; so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden des Landes meldeten 16.079 neue Corona-F\u00e4lle. Einen Tag zuvor waren es knapp 15.200 gewesen, auch das war ein Rekordwert. Insgesamt haben sich in dem Mittelmeerland bisher nachweislich mehr als 465.700 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesf\u00e4lle stieg am Donnerstag um 136 auf 36.968. Italien hat rund 60 Millionen Einwohner.<\/p>\n<p>Besonders schwer getroffen ist wie schon bei der ersten Welle der Pandemie die norditalienische Lombardei mit Mailand als Hauptstadt. 4125 der neuen F\u00e4lle wurden dort verzeichnet.<\/p>\n<h3>Neue Corona-Regeln in \u00d6sterreich ab Sonntag<\/h3>\n<p><strong>0.05 Uhr<\/strong>: In \u00d6sterreich treten am Sonntag neuen Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen das Coronavirus in Kraft. Wie das \u00f6sterreichische Gesundheitsministerium am Abend mitteilte, d\u00fcrfen sich ab dann drinnen nur noch sechs Personen zu privaten Veranstaltungen wie Tanz- und Yogakursen oder zu Geburtstagsfeiern treffen. F\u00fcr Feiern in der eigenen Wohnung gilt der dringende Appell, sich ebenfalls an diese Regel zu halten. Im Freien liegt die Obergrenze bei zw\u00f6lf Menschen. Urspr\u00fcnglich hatte die Regierung angek\u00fcndigt, dass die strengeren Ma\u00dfnahmen schon ab Freitag gelten werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bewohner in Seniorenheimen gilt k\u00fcnftig eine Maskenpflicht in den allgemein zug\u00e4nglichen Bereichen, gleiches gilt f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4ngerpassagen. Hobbych\u00f6re und Kapellen d\u00fcrfen auf Amateurniveau in R\u00e4umen nur maximal zu sechst zusammenkommen.<\/p>\n<p>Das \u00f6sterreichische Gesundheitsministerium meldete am Donnerstag 2435 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden &#8211; ein Rekordwert f\u00fcr die Alpenrepublik mit ihren rund neun Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie. Die Zahl neu gemeldeter F\u00e4lle binnen sieben Tagen stieg \u00f6sterreichweit auf 134,5 pro 100.000 Einwohner.<\/p>\n<h3>Gericht kippt H\u00f6chstgrenze f\u00fcr private Feiern in <strong>Frankfurt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>0.02 Uhr<\/strong>: In Frankfurt am Main hat das Verwaltungsgericht die von der Stadt verf\u00fcgte H\u00f6chstgrenze bei privaten Feiern in geschlossenen R\u00e4umen gekippt. Zur Eind\u00e4mmung der Ausbreitung der Pandemie waren solche Feiern bislang auf zehn Personen beschr\u00e4nkt. Die Richter setzten die Anordnung wegen Formfehlern mit einer Eilentscheidung au\u00dfer Vollzug. Die Stadt regierte darauf, indem sie die Verpflichtung zur H\u00f6chstgrenze von zehn Feiernden in eine &quot;dringende Empfehlung&quot; umwandelte.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Noch immer wird nach einem geeigneten Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht &#8211; zwei Unternehmen d\u00fcrfen ihre klinischen Studien nun fortsetzen Foto:\u2002 AFK Sistema Press Office \/ imago images\/ITAR-TASS<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3392,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3391","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3391","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3391"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3391\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3392"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3391"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3391"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3391"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}