{"id":3279,"date":"2020-10-18T21:29:30","date_gmt":"2020-10-18T18:29:30","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/christian-linder-eine-ausgangssperre-muss-ausgeschlossen-werden\/"},"modified":"2020-10-18T21:29:30","modified_gmt":"2020-10-18T18:29:30","slug":"christian-linder-eine-ausgangssperre-muss-ausgeschlossen-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/christian-linder-eine-ausgangssperre-muss-ausgeschlossen-werden\/","title":{"rendered":"Christian Linder: &#8220;Eine Ausgangssperre muss ausgeschlossen werden&#8221;"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f6a1627d-119a-4d28-aa67-6348a66576c7_w948_r1.77_fpx55.29_fpy46.97.jpg\" title=\"Christian Lindner\" alt=\"Christian Lindner\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Christian Lindner<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Christian Spicker \/ imago images\/Christian Spicker  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Fast 30.000 neue F\u00e4lle in Frankreich<\/h3>\n<p><strong>20.14 Uhr: <\/strong>Frankreich meldet knapp 30.000 Neuinfektionen. Die F\u00e4lle seien um 29.837 auf insgesamt 897.034 gestiegen, teilt das Gesundheitsministerium mit. Weitere 85 Personen seien an oder mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Toten in Frankreich betr\u00e4gt 33.477.<\/p>\n<h3>Slowakei bereitet Massentests vor<\/h3>\n<p><strong>20.04 Uhr: <\/strong>Die Slowakei bereitet angesichts rasch steigender Infektionszahlen Massentests vor. Die Regierung genehmigt zur Organisation den Einsatz von 8000 Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen. Ab dem 30. Oktober sollen Einwohner, die \u00e4lter als zehn Jahre sind, an zwei Wochenenden getestet werden. Ob dies verpflichtend sein soll, steht noch nicht fest. Ein Pilotprogramm soll in den am st\u00e4rksten betroffenen Gebieten bereits am 23. Oktober starten. Die Tests sollen von medizinischem Personal vorgenommen werden. Das Land mit seinen 5,5 Millionen Einwohnern hat bislang insgesamt 29.835 Infektionen verzeichnet. Allein im Oktober stieg die Zahl der Toten um 44 auf 92. Am Donnerstag wurden erstmals mehr als 2000 Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet.<\/p>\n<h3>Mehr als 53.000 Neuinfektionen in den USA<\/h3>\n<p><strong>19.47 Uhr: <\/strong>In den USA gibt es binnen eines Tages 53.157 Neuinfektionen. Damit meldet die US-Seuchenschutzbeh\u00f6rde CDC insgesamt knapp 8,1 Millionen Infektionen. Die Zahl der Toten steigt um 593 auf 218.511.<\/p>\n<h3>Christian Lindner: &quot;Ausgangssperre muss ausgeschlossen werden&quot;<\/h3>\n<p><strong>19.45 Uhr: <\/strong>&quot;Nat\u00fcrlich muss eine Ausgangssperre ausgeschlossen werden&quot;, fordert FDP-Chef Christian Lindner in der ARD. Es seien momentan vor allem j\u00fcngere Menschen bei den Neuinfektionen betroffen, weswegen nicht \u00fcberdramatisiert werden d\u00fcrfe. &quot;Eine Ausgangssperre w\u00e4re v\u00f6llig unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig&quot;, so Lindner. Manche Aktivit\u00e4ten m\u00fcssten wegen der Corona-Lage aber momentan tabu sein, beispielsweise &quot;Massenbes\u00e4ufnisse in der Partyszene von Berlin&quot; und wilde Klub-Abende. &quot;Das lebt von N\u00e4he, lebt von einer dichten Atmosph\u00e4re &#8211; und genau das geht jetzt in Pandemiezeiten nicht.&quot;<\/p>\n<h3>Todeszahl in Europa erreicht laut AFP eine Viertelmillion<\/h3>\n<p><strong>18.40 Uhr:<\/strong> Die Zahl der Todesopfer der Corona-Pandemie in Europa ist laut der Nachrichtenagentur AFP auf mehr als 250.000 gestiegen. Gut zwei Drittel der 250.030 Todesf\u00e4lle entfielen auf die f\u00fcnf am schlimmsten betroffenen L\u00e4nder, berichtet AFP unter Berufung auf offizielle Angaben. Insgesamt haben sich demnach in Europa 7.366.028 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert.<\/p>\n<p>In Gro\u00dfbritannien starben nach offiziellen Angaben 43.646 Infizierte, in Italien 36.543. Spanien verzeichnete bislang 33.775 Tote. Frankreich meldete 33.392 Sterbef\u00e4lle und Russland 24.187. Allein in den vergangenen sieben Tagen wurden in Europa 8342 Corona-Todesf\u00e4lle gemeldet &#8211; so viele wie seit Mitte Mai nicht mehr.<\/p>\n<h3>Regierungsprognose soll weitgehend Bestand haben<\/h3>\n<p><strong>18.25 Uhr: <\/strong>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet bei der demn\u00e4chst anstehenden Herbstprognose keine gro\u00dfen Ver\u00e4nderungen gegen\u00fcber den bisherigen Sch\u00e4tzungen der Regierung. Das stehe aber unter dem Vorbehalt, dass der rasante Anstieg der Neuinfektionen gestoppt werde, sagt der CDU-Politiker in der ARD. Den bisherigen Prognosen zufolge wird die Konjunktur in Deutschland dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie um 5,8 Prozent einbrechen und 2021 dann um 4,4 Prozent wachsen.<\/p>\n<h3>FC Parma meldet sieben infizierte Spieler<\/h3>\n<p><strong>18.06 Uhr: <\/strong>Beim italienischen Fu\u00dfball-Erstligisten FC Parma sind am Sonntag sieben Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte der norditalienische Klub mit, der am Sonntag dennoch zum Ausw\u00e4rtsspiel gegen Udinese Calcio antrat. Die infizierten Spieler wurden unter Heimisolation gestellt. Zwei positive Spieler wurden auch beim FC Turin gemeldet, der am Sonntag 2:3 gegen Cagliari Calcio velor.<\/p>\n<h3>Britischer Regierungsberater fordert dreiw\u00f6chigen Lockdown<\/h3>\n<p><strong>17.55 Uhr: <\/strong>Gro\u00dfbritannien muss nach Einsch\u00e4tzung des Regierungsberaters Jeremy Farrar sofort einen dreiw\u00f6chigen landesweiten Lockdown verh\u00e4ngen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Die gegenw\u00e4rtigen regionalen Ma\u00dfnahmen seien nicht effektiv, sagt er Sky News. &quot;Eine dreiw\u00f6chige Periode nationaler und versch\u00e4rfter Beschr\u00e4nkungen mit der richtigen finanziellen Unterst\u00fctzung wird es uns erlauben, vor dem Winter neu zu starten.&quot; So k\u00f6nnten die \u00dcbertragungsspirale durchbrochen, die Gesundheitsdienste gesch\u00fctzt, Vorbereitungen getroffen und Leben gerettet werden. Farrar geh\u00f6rt der Expertengruppe an, die die Regierung in Notf\u00e4llen ber\u00e4t.<\/p>\n<h3>11.705 Neuinfektionen in Italien<\/h3>\n<p><strong>17.50 Uhr: <\/strong>Italien verzeichnet 11.705 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das ist erneut ein Rekordwert, wie aus den Daten des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Am Samstag waren noch 10.925 neue Ansteckungsf\u00e4lle registriert worden. Die Zahl der Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Coronavirus steigt um 69 auf insgesamt 36.543. Italien wurde im Februar als erstes europ\u00e4isches Land von der Pandemie heimgesucht und hat nach Gro\u00dfbritannien die meisten Todesf\u00e4lle in Europa zu beklagen.<\/p>\n<h3>Zweiter Test von Steinmeier ebenfalls negativ<\/h3>\n<p><strong>17.45 Uhr: <\/strong>Auch ein zweiter Coronatest bei Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier ist negativ ausgefallen, wie eine Sprecherin sagt. Steinmeier hatte sich in Quarant\u00e4ne begeben, nachdem ein Personensch\u00fctzer positiv auf das Virus getestet worden war. Die h\u00e4usliche Isolation solle aber erst nach Absprache mit dem Gesundheitsamt aufgehoben werden, sagt die Sprecherin.<\/p>\n<h3>Fast 17.000 Neuinfektionen in Gro\u00dfbritannien<\/h3>\n<p><strong>17.35 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien haben die Gesundheitsbeh\u00f6rden 16.982 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Zudem seien 67 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, teilt die Regierung mit.<\/p>\n<h3>Medienbericht: EU zahlt sieben Millionen Euro f\u00fcr Corona-App an SAP und Telekom<\/h3>\n<p><strong>17.30 Uhr: <\/strong>Die Europ\u00e4ische Kommission gibt f\u00fcr den Aufbau einer EU-weiten Corona-Warn-Plattform nach einem Bericht der &quot;Wirtschaftswoche&quot; rund 13 Millionen Euro aus dem Notfallfonds ESI frei. Die Plattform soll erm\u00f6glichen, die bisher strikt getrennten nationalen Corona-Warn-Apps grenz\u00fcberschreitend zu nutzen. Sieben Millionen Euro flie\u00dfen demnach bis Anfang 2021 f\u00fcr Entwicklung und Installation an die Konzerne SAP und Deutsche Telekom, weitere rund drei Millionen Euro sind bis Ende 2021 f\u00fcr die Wartung vorgesehen. Zus\u00e4tzliche drei Millionen Euro liegen im Topf als Entwicklungskostenzusch\u00fcsse an EU-L\u00e4nder bereit, die ihre Apps an die Warnplattform anschlie\u00dfen wollen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung der deutschen Corona-Warn-App und der Betrieb der Infrastruktur werden bis Ende 2021 insgesamt rund 68 Millionen Euro kosten. Beim EU-Warn-Gateway ist der Aufwand f\u00fcr die beiden deutschen Konzerne wesentlich geringer. Die EU betreibt den Server selbst und es wird auch kein Callcenter dazu angeboten.<\/p>\n<p>Die Corona-Warn-App des Bundes wird an diesem Montag um zwei Funktionen erweitert. Zum einen k\u00f6nnen positiv-Getestete freiwillig in einer Art Tagebuch Krankheitssymptome eintragen, um die Warnung von Kontakten noch pr\u00e4ziser umsetzen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem wird die App \u00fcber die Grenzen Deutschlands hinaus in einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern funktionieren. Daf\u00fcr war der Aufbau des EU Federation Gateway Service (EFGS) notwendig geworden. Dieses zentrale Gateway erspart den Aufbau von bilateralen Schnittstellen zwischen den jeweiligen Mitgliedstaaten.<\/p>\n<p>Die deutsche App wurde mittlerweile rund 19,6 Millionen Mal heruntergeladen. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von rund 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird. Zuletzt hatten sich die t\u00e4glichen Downloadzahlen auf rund 100 000 verdreifacht. Die neue Version 1.5 wird am Montagmittag in den App-Stores von Apple und Google erwartet.<\/p>\n<h3>Parlament in Rom wird zum Corona-Hotspot<\/h3>\n<p><strong>16.30 Uhr: <\/strong>Im Abgeordnetenhaus in Rom h\u00e4ufen sich die Corona-F\u00e4lle. Nach einer Z\u00e4hlung der Zeitung &quot;Il Messaggero&quot; wurden bis Samstag 20 Parlamentarier und Parlamentarierinnen der gr\u00f6\u00dferen der zwei Kammern in Rom positiv auf das Virus getestet. Hinzu kommen Medienberichten zufolge weitere Personen, die vorsorglich in Quarant\u00e4ne sind.<\/p>\n<p>Zeitungen schrieben am Sonntag unter Berufung auf Abgeordnete, dass es in der kommenden Woche keine Abstimmungen in der Kammer geben solle. Trotzdem gehe die politische Arbeit mit Debatten und Ausschusstagungen weiter, hie\u00df es am Sonntag. &quot;Die Demokratie darf in einem so komplizierten Moment nicht ausgesetzt werden&quot;, zitierte die Nachrichtenagentur Adnkronos am Sonntag die Politikerin Mariastella Gelmini von der Oppositionspartei Forza Italia.<\/p>\n<h3>80 Intensivbetten in NRW stehen f\u00fcr niederl\u00e4ndische Patienten bereit<\/h3>\n<p><strong>15.58 Uhr: <\/strong>In Nordrhein-Westfalen stehen zurzeit 80 Betten in 48 Krankenh\u00e4usern zur intensivmedizinischen Versorgung niederl\u00e4ndischer Covid-19-Patienten bereit. Das teilte das Landesgesundheitsministerium am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in D\u00fcsseldorf mit. &quot;Mit Stand heute ist keines davon belegt&quot;, hie\u00df es. In den Niederlanden greift das Coronavirus aktuell in Windeseile um sich. Die Lage in den dortigen Krankenh\u00e4usern gilt als bedrohlich. Versorgungsengp\u00e4sse zwangen einige gro\u00dfe St\u00e4dte bereits, ihre Notaufnahmen zeitweilig zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>F\u00fchrender Pal\u00e4stinenser-Vertreter Erekat zu Corona-Behandlung nach Tel-Aviv gebracht<\/h3>\n<p><strong>15.55 Uhr: <\/strong>Der mit dem Coronavirus infizierte f\u00fchrende Pal\u00e4stinenservertreter Sajeb Erakat l\u00e4sst sich wegen seines verschlechterten Gesundheitszustands in Israel behandeln. Nach Angaben seiner Familie wurde der Chefunterh\u00e4ndler der Pal\u00e4stinenser im Nahostkonflikt und Generalsekret\u00e4r der Pal\u00e4stinensischen Befreiungsorganisation (PLO) am Sonntag per Krankenwagen in ein Krankenhaus nach Tel Aviv gebracht. Er sei in keiner guten Verfassung, sagte sein Bruder Saber Erakat der Nachrichtenagentur AFP.<\/p>\n<p>Die PLO hatte bereits am 9. Oktober mitgeteilt, dass sich der unter chronischen Lungenproblemen leidende 65-J\u00e4hrige wegen der Infektion eine Auszeit nehme. Erakat hatte 2017 wegen Lungenfibrose in einem US-Krankenhaus eine Transplantation erhalten; als Transplantationspatient und wegen seines Alters geh\u00f6rt er zur Corona-Risikogruppe.<\/p>\n<p>Erakat ist einer der bekanntesten pal\u00e4stinensischen Politiker und ein Vertrauter von Pal\u00e4stinenserpr\u00e4sident Mahmud Abbas. In den vergangenen Wochen hatte er immer wieder die Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und mehreren arabischen Golfstaaten ohne eine vorherige L\u00f6sung des Nahostkonfliktes kritisiert.<\/p>\n<p>Im von Israel besetzten Westjordanland mit seinen 2,8 Millionen Einwohnern wurden bislang 42.490 Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen, 381 Infizierte starben. Im von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen, in dem rund zwei Millionen Pal\u00e4stinenser leben, meldeten die Beh\u00f6rden insgesamt 4.650 Infektions- und 27 Todesf\u00e4lle.<\/p>\n<h3>Hamburg droht zum Risikogebiet zu werden<\/h3>\n<p><strong>15.31 Uhr: <\/strong>Am Wochenende stieg die Zahl der registrierten Neuinfektionen um 293 auf insgesamt 9908, davon 131 am Samstag und 162 am Sonntag, wie die Gesundheitsbeh\u00f6rde mitteilte. Der 7-Tage-Wert pro 100 000 Einwohner erh\u00f6hte sich dadurch von 44,0 auf 49,8 &#8211; und erreichte damit knapp den kritischen Wert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche. Bei einem \u00dcberschreiten dieses Werts sind weitere Versch\u00e4rfungen der Corona-Regeln vorgesehen.<\/p>\n<p>Hamburgs rot-gr\u00fcner Senat hatte wegen der seit Wochen deutlich steigenden Infektionszahlen bereits am Samstag die Corona-Regeln erheblich versch\u00e4rft. So gilt seither eine Sperrstunde. Um 23.00 Uhr m\u00fcssen alle Gastst\u00e4tten der Hansestadt schlie\u00dfen und d\u00fcrfen erst wieder um 5.00 Uhr am Folgetag \u00f6ffnen. In diesem Zeitraum darf auch kein Alkohol mehr verkauft werden. Zudem wurde unter anderem die Zahl der Teilnehmer an Privat- und Familienfeiern weiter eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte noch am Samstag via Twitter an die Menschen appelliert, sich an die Regeln zu halten. &quot;Im Interesse der Kinder in den Kitas und Schulen, der Familien, der \u00e4lteren Generation, zur Aufrechterhaltung unserer Wirtschaft, zum Schutz unser aller Gesundheit bitte ich Sie dringend: Beachten Sie die Corona-Regeln, sch\u00fctzen Sie sich selbst und ihre Mitmenschen!&quot;<\/p>\n<h3>\u00dcbernahmepr\u00e4mie f\u00fcr Azubis soll l\u00e4nger gezahlt werden<\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr: <\/strong>Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) will die Corona-\u00dcbernahmepr\u00e4mien f\u00fcr Auszubildende aus insolventen Betrieben um ein halbes Jahr bis Ende 2021 verl\u00e4ngern. Die Pr\u00e4mie von 3000 Euro f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen soll daf\u00fcr sorgen, dass mehr Auszubildende aus Unternehmen, die wegen der Coronakrise zahlungsunf\u00e4hig werden, ihre Lehre in einem anderen Betrieb fortsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Karliczek sagte dem &quot;Handelsblatt&quot; (Montag), da das Insolvenzrecht derzeit wegen der Pandemie teilweise ausgesetzt ist, sei es auch &quot;sinnvoll, diese Ausbildungspr\u00e4mien bis zum Ende des n\u00e4chsten Jahres zu verl\u00e4ngern&quot;. &quot;Denn erst nach dem Auslaufen der Insolvenzrecht-Sonderregelungen wird sich zeigen, wie viele Auszubildende einen neuen Ausbilder brauchen, um ihre Ausbildung sicher beenden zu k\u00f6nnen.&quot;<\/p>\n<p>Die \u00dcbernahmepr\u00e4mien sind Teil des Bundesprogramms &quot;Ausbildungspl\u00e4tze sichern&quot;. Danach erhalten kleine und mittlere Betriebe in diesem Ausbildungsjahr auch eine Pr\u00e4mie von 2000 Euro pro neuem Lehrling, wenn sie die Zahl ihrer Lehrlinge konstant halten und 3000 Euro, wenn sie sie erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Wie viele Unternehmen davon profitieren, ist noch unklar, weil die Pr\u00e4mien erst nach Abschluss der Probezeit ausgezahlt werden. Insgesamt hat der Bund 500 Millionen Euro f\u00fcr das Corona-Ausbildungspaket bereitgestellt. Die Antr\u00e4ge m\u00fcssen bei der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit gestellt werden.<\/p>\n<h3>Schweiz versch\u00e4rft Ma\u00dfnahmen ab Montag<\/h3>\n<p><strong>14.52 Uhr: <\/strong>Die Schweiz versch\u00e4rft ihre Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen die j\u00fcngst wieder raschere Ausbreitung des Coronavirus. Von Montag an seien Versammlungen von mehr als 15 Menschen auf \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen untersagt, teilt die Regierung nach einer Sondersitzung mit. In allen \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden m\u00fcssten Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden. Die Pflicht, eine solche Maske im \u00f6ffentlichen Personenverkehr zu tragen, wird auf Bahnh\u00f6fe, Flugh\u00e4fen sowie Bus- und Stra\u00dfenbahnhaltestellen ausgeweitet. Dies gilt auch f\u00fcr Gesch\u00e4fte, Schulen, Kirchen und Kinos. Am Freitag hatte das Land, in dem 8,6 Millionen Menschen leben, mit 3105 die bislang h\u00f6chste Zahl an Neuinfektionen an einem Tag gemeldet.<\/p>\n<h3>Etwa 150 Ordnungswidrigkeiten bei erster Sperrstunde in Hamburg<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr: <\/strong>Bei Kontrollen der angeordneten Sperrstunde ab 23.00 Uhr hat die Hamburger Polizei fast 150 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Insgesamt blieb die Nacht jedoch vergleichsweise ruhig, wie eine Polizeisprecherin am Sonntag berichtete.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Versto\u00df stellten Beamte im &quot;Club 25&quot; auf der Reeperbahn fest. Hier waren ihnen zun\u00e4chst gegen 1.20 Uhr etwa 30 Menschen vor dem Eingang aufgefallen. Kurz darauf trafen sie auf eine Party mit rund 90 Menschen im Kellerbereich des Geb\u00e4udes, wie die Sprecherin weiter sagte. Die Polizeibeamten stellten aufgrund der Ordnungswidrigkeiten s\u00e4mtliche Personalien fest und leiteten Verfahren ein. Die Feiernden m\u00fcssen mit Bu\u00dfgeldern rechnen.<\/p>\n<p>\u00dcber 300 \u00d6rtlichkeiten wurden nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Sonntag kontrolliert. Vier Betriebe mussten geschlossen werden. Auch eine Feier in einem Kleingartenverein wurde abgebrochen.<\/p>\n<p>&quot;Die Akzeptanz der Sperrstunde war im Gro\u00dfen und Ganzen aber sehr hoch&quot;, sagte die Sprecherin weiter. Auf St. Pauli waren ihren Angaben zufolge in der Spitze etwa zehntausend Menschen unterwegs. &quot;Das ist deutlich weniger als sonst an Wochenenden \u00fcblich&quot;, erkl\u00e4rte sie.<\/p>\n<h3>Justizministerin Lambrecht fordert Augenma\u00df bei Auflagen<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr: <\/strong>Bundesjustizministerin Christine Lambrecht fordert mehr Augenma\u00df bei den Verboten im Kampf gegen das Coronavirus. &quot;Bei allen Ma\u00dfnahmen m\u00fcssen wir stets darauf achten, dass sie gut begr\u00fcndet und f\u00fcr die B\u00fcrger nachvollziehbar sind&quot;, sagt die SPD-Politikerin der &quot;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&quot; (Montagsausgabe) laut Vorabbericht angesichts mehrerer Gerichtsentscheidungen, die das Beherbergungsverbot gekippt haben. &quot;Nur so k\u00f6nnen wir die hohe Zustimmung der Bev\u00f6lkerung erhalten.&quot; Lambrecht teilt zudem Forderungen von Bundestagsabgeordneten, das Parlament k\u00fcnftig wieder st\u00e4rker einzubeziehen.<\/p>\n<h3>Italien beschlie\u00dft Ma\u00dfnahmen in H\u00f6he von 39 Milliarden Euro<\/h3>\n<p><strong>14.20 Uhr: <\/strong>Die italienische Regierung hat neue Ma\u00dfnahmen in H\u00f6he von 39 Milliarden Euro zur Bek\u00e4mpfung der Coronakrise beschlossen. Den entsprechenden Haushaltsentwurf 2021 verabschiedete der Ministerrat am Sonntag. Es habe &quot;noch nie in der Geschichte des Landes ein derart expansives Finanzgesetz gegeben&quot;, sagte Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri. Mit den Mitteln sollen Corona-Ma\u00dfnahmen etwa in den Bereichen Gesundheit und Bildung finanziert und die geschw\u00e4chte Wirtschaft unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Die geplanten Ma\u00dfnahmen sollen durch zus\u00e4tzliche Schulden sowie durch Mittel aus dem im Juli von der EU beschlossenen Corona-Hilfsprogramm finanziert werden. Das EU-Programm sieht insgesamt 750 Milliarden Euro f\u00fcr die Mitgliedstaaten zur Bek\u00e4mpfung der Corona-Pandemie vor. Italien erwartet in diesem Jahr ein Staatsdefizit von 10,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes, n\u00e4chstes Jahr soll es auf sieben Prozent zur\u00fcckgehen.<\/p>\n<p>Zu den beschlossenen Ma\u00dfnahmen geh\u00f6rt die Verl\u00e4ngerung von befristeten Vertr\u00e4gen bei rund 30.000 \u00c4rzten und Krankenpflegern. Daf\u00fcr hat die Regierung 1,4 Milliarden Euro vorgesehen. 400 Millionen Euro wurden f\u00fcr den Kauf von Impfstoffen eingeplant und mit 1,2 Millionen Euro sollen 25.000 Lehrer eingestellt werden. Auch die Suspendierung bestimmter Steuern und Abgaben ist vorgesehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Gesundheitssektor sind insgesamt vier Milliarden Euro vorgesehen. &quot;Dies ist die Richtung, in die wir gehen m\u00fcssen&quot;, sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza. In der Krise sei es n\u00f6tig, in &quot;das Kostbarste zu investieren, was wir haben&quot;. Der Haushaltsentwurf soll in K\u00fcrze der Europ\u00e4ischen Kommission vorgelegt werden.<\/p>\n<p>Ein Entlassungsstopp f\u00fcr Arbeitnehmer wurde indes nicht \u00fcber den 1. Januar hinaus verl\u00e4ngert. Er gilt jedoch weiterhin f\u00fcr Unternehmen, die von den bis M\u00e4rz geltenden Regelungen zur Kurzarbeit profitieren.<\/p>\n<h3>Irland will am Montag neue Einschr\u00e4nkungen beschlie\u00dfen<\/h3>\n<p><strong>14.00 Uhr: <\/strong>Irland will am Montag neue Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens beschlie\u00dfen. Das sagt Bildungsminister Simon Harris dem Sender RTE. &quot;Die Regierung wird morgen handeln.&quot; Es werde einschneidende und landesweite Ma\u00dfnahmen geben, um das Virus einzugrenzen. Es werde aber nicht so ein harter Lockdown wie im Fr\u00fchjahr.<\/p>\n<h3>Steinmeier nennt Pandemie &quot;Nagelprobe f\u00fcr internationale Solidarit\u00e4t&quot;<\/h3>\n<p><strong>13.50 Uhr: <\/strong>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat die Corona-Pandemie als eine &quot;Nagelprobe f\u00fcr internationale Solidarit\u00e4t und weltweite Kooperation in Forschung und Politik&quot; bezeichnet. Nirgends zeige sich dies so deutlich wie bei der Frage nach einer gerechten weltweiten Verteilung eines Impfstoffs, sagte Steinmeier in seiner am Sonntag verlesenen Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels an den indischen Wirtschaftswissenschaftler und Philosophen Amartya Sen in der Frankfurter Paulskirche.<\/p>\n<p>Wegen seiner Corona-Quarant\u00e4ne konnte Steinmeier die Rede nicht selbst halten; sie wurde von dem Schauspieler Burghart Klau\u00dfner verlesen. Auch Amartya Sen konnte nicht pers\u00f6nlich nach Frankfurt am Main reisen, er war aus Boston in den USA zugeschaltet. Der 1933 geborene Sen ist Tr\u00e4ger des Wirtschaftsnobelpreises, diesen erhielt er wegen seiner grundlegenden theoretischen Beitr\u00e4ge zur Wohlfahrts\u00f6konomie in Entwicklungsl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Steinmeier sagte \u00fcber Sen, es werde mit ihm ein Mensch geehrt, &quot;der wie kein anderer verbunden ist mit der Idee der globalen Gerechtigkeit&quot;. Die Suche nach dieser Gerechtigkeit d\u00fcrfe gerade unter dem Druck der Corona-Pandemie keine Pause machen &#8211; es gebe daf\u00fcr keinen besseren &quot;Expeditionsleiter&quot; als Sen. Er sei ein Weltb\u00fcrger und eine moralische Instanz.<\/p>\n<p>Steinmeier sagte, Sen schreibe an gegen die Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten dieser Welt. &quot;Wer h\u00e4tte diese Auszeichnung also mehr verdient als jemand, dessen Werk bei aller intellektuellen Brillanz vor allem eines auszeichnet: Menschlichkeit. So ehrt der Friedenspreis den Menschen Amartya Sen, und der Mensch Amartya Sen ehrt den Friedenspreis.&quot;<\/p>\n<p>Der Friedenspreis wird seit 1950 vergeben und ist mit 25.000 Euro dotiert. Karin Schmidt-Friderichs, Vorsteherin des B\u00f6rsenvereins, nannte Sens Schriften ein geeignetes Fundament f\u00fcr den Aufbau einer besseren Welt nach Corona. &quot;Sen ist ein Vordenker in Fragen der Verteilungsgerechtigkeit, als Feminist und als Weltenb\u00fcrger, der der Weisheit des Ostens eine st\u00e4rkere Stimme verleiht.&quot;<\/p>\n<p>Sen warnte in seiner Dankesrede vor einer zunehmenden Gef\u00e4hrdung der Meinungsfreiheit durch autokratische Systeme. &quot;Wenn die Redefreiheit beschnitten wird und Menschen daf\u00fcr bestraft werden, dass sie ihre Meinung sagen, k\u00f6nnen wir in dem Leben, das wir f\u00fchren k\u00f6nnen, schweren Schaden erleiden.&quot; Die repressiven Tendenzen in vielen L\u00e4ndern w\u00fcrden Anlass zur Sorge geben.<\/p>\n<p>Sen sagte, &quot;die Welt ist heute mit einer Pandemie des Autoritarismus konfrontiert, die das menschliche Leben auf je unterschiedliche, aber zusammenh\u00e4ngende Weise in Mitleidenschaft zieht.&quot; Es sei kaum etwas dringlicher geboten als globaler Widerstand gegen den zunehmenden Autoritarismus.<\/p>\n<h3>Polens Ministerpr\u00e4sident Morawiecki verl\u00e4sst Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>13.45 Uhr: <\/strong>Polens Ministerpr\u00e4sident Mateusz Morawiecki hat seine Corona-Quarant\u00e4ne beendet. Das teilte der Regierungschef am Sonntag bei Facebook mit. &quot;Mit der Gesundheit ist zum Gl\u00fcck alles in Ordnung&quot;, schrieb er. Morawiecki hatte sich am Dienstag in Quarant\u00e4ne begeben.<\/p>\n<p>Er hatte Kontakt mit einem Covid-19-infizierten Beamten der Spezialeinheit SOP gehabt, die f\u00fcr den Schutz der Regierung zust\u00e4ndig ist. Dem EU-Gipfel in Br\u00fcssel blieb der polnische Regierungschef deshalb fern. Ein erster Coronavirus-Test Morawieckis am Dienstag war negativ ausgefallen. Angaben zu weiteren Testergebnissen gab es zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<h3>Ministerpr\u00e4sident Weil k\u00fcndigt weitere Einschr\u00e4nkungen f\u00fcr Niedersachsen an<\/h3>\n<p><strong>13.35 Uhr: <\/strong>Niedersachsens Ministerpr\u00e4sident Stephan Weil k\u00fcndigt f\u00fcr kommende Woche weitere Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens an. &quot;Wir werden die Sperrstunde, wie alle anderen Ergebnisse der Berliner Konferenz, in Niedersachsen Punkt f\u00fcr Punkt umsetzen und im Zweifel auch in die n\u00f6tigen Gerichtsverfahren gehen&quot;, sagt der SPD-Politiker der &quot;Welt&quot;. &quot;Aus meiner Sicht ist es jedenfalls eine hinreichend best\u00e4tigte Erfahrung, dass Alkohol zu sp\u00e4ter Stunde in geselligen Runden das Infektionsrisiko deutlich erh\u00f6ht.&quot; Sperrstunden seien ein wesentlich milderes Mittel als die Schlie\u00dfung von Lokalen.<\/p>\n<h3>Agrarministerin Kl\u00f6ckner warnt Verbraucher vor Hamsterk\u00e4ufen<\/h3>\n<p><strong>13.30 Uhr: <\/strong>Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Kl\u00f6ckner (CDU) appelliert an die Verbraucher, trotz der steigenden Infektionszahlen keine gr\u00f6\u00dferen Mengen einzukaufen als sonst. &quot;F\u00fcr Hamsterk\u00e4ufe gibt es keinen Grund&quot;, sagt die CDU-Politikerin der &quot;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&quot; (Montagsausgabe) laut Vorabbericht. &quot;Die Lieferketten funktionieren &#8211; das gilt nach wie vor.&quot; Zu keiner Zeit in der Pandemie sei die Lebensmittelversorgung in Deutschland gef\u00e4hrdet gewesen. &quot;Wer hortet, handelt nicht nur unlogisch, sondern auch unsolidarisch. Und am Ende landet vieles in der Tonne.&quot;<\/p>\n<h3>Hohe Strafen f\u00fcr Hochzeit mit 80 G\u00e4sten in <strong>Italien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.58 Uhr:<\/strong> Die gro\u00dfe Hochzeitsfeier war lange geplant, dann erlie\u00df Italiens Regierung eine Corona-Obergrenze von 30 Teilnehmern: Wegen eines Festes mit rund 80 G\u00e4sten in der Gemeinde Pontinia s\u00fcdlich von Rom sollen alle Beteiligten hohe Strafgelder zahlen.<\/p>\n<p>Nach Medienberichten vom Wochenende r\u00fcckte die Polizei vergangene Woche zu der Hochzeitsfeier in einem Restaurant in der Region Latium an. Die Beamten stoppten die Party und verteilten die Geldbu\u00dfen. Den Berichten nach soll die Strafe 400 Euro pro Person betragen. Wer das Geld innerhalb weniger Tage zahlt, kann den Betrag etwas senken. Die Region sprach von einem &quot;unverantwortlichen&quot; Verhalten.<\/p>\n<p>Seit vergangenen Mittwoch sind Partys in Italien grunds\u00e4tzlich verboten. Nur Feierlichkeiten wie Hochzeiten d\u00fcrfen stattfinden &#8211; aber mit h\u00f6chstens 30 Teilnehmern, wie die Regierung in Rom festlegte. Grund sind die stark steigenden Corona-Zahlen in dem Mittelmeerland mit seinen 60 Millionen Einwohnern. Italien registrierte am Samstag fast 11.000 Neuinfektionen mit Corona innerhalb von 24 Stunden. Die Regierung wollte am Sonntag weitere Versch\u00e4rfungen im Kampf gegen die Viruskrankheit beschlie\u00dfen.<\/p>\n<h3><strong>Erstes Aida-Kreuzfahrtschiff wieder auf Tour<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.33 Uhr: <\/strong>Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat nach coronabedingt siebenmonatiger Unterbrechung das Reisegesch\u00e4ft wieder aufgenommen. Wie Aida-Sprecher Hansj\u00f6rg Kunze mitteilte, legte die &quot;Aidablu&quot; am sp\u00e4ten Samstagabend im italienischen Civitavecchia zu einer siebent\u00e4gigen Kreuzfahrt entlang der Westk\u00fcste bis Sizilien und zur\u00fcck ab. Landg\u00e4nge seien unter anderem in Neapel, Palermo und Rom geplant.<\/p>\n<p>Aufgrund der Corona-Schutzvorkehrungen sei das Schiff mit 1000 Passagieren und damit weniger als zur H\u00e4lfte belegt. Die Reise stehe bis Mitte Dezember noch mehrmals auf dem Programm, die Nachfrage sei gro\u00df. Anfang November solle eine Tour mit der &quot;Aidamar&quot; rund um die Kanarischen Inseln starten.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz hatte Aida Cruises wie die anderen Kreuzfahrt-Gesellschaften die Reisen auf seinen 14 Schiffen eingestellt. Michael Thamm, Chef der Costa Gruppe, zu der Costa Crociere und Aida Cruises geh\u00f6ren, bezifferte die Verluste f\u00fcr sein Unternehmen auf 1,5 Milliarden Euro. Der deutsche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des internationalen Branchenverbands Clia, Helge Grammerstorf, sch\u00e4tzt die Verluste der gesamten Branche auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.<\/p>\n<h3>Neue Kontaktbeschr\u00e4nkungen in Berlin m\u00f6glich<\/h3>\n<p><strong>12.32 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung des Coronavirus ist in Berlin eine drastische Versch\u00e4rfung der Kontaktbeschr\u00e4nkungen im Gespr\u00e4ch. Nach Informationen des &quot;Tagesspiegels&quot; sieht ein Entwurf der neuen Infektionsverordnung vor, dass sich ab n\u00e4chster Woche maximal f\u00fcnf Menschen gemeinsam im \u00f6ffentlichen Raum aufhalten d\u00fcrfen &#8211; oder mehrere Angeh\u00f6rige zweier Haushalte. Ausgenommen davon seien sportliche Aktivit\u00e4ten. Bislang galt die F\u00fcnf-Personen-Begrenzung zeitlich zwischen 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr.<\/p>\n<p>Beschlossen ist das aber noch nicht, die neuen Regeln stehen am Dienstag beim Berliner Senat auf der Agenda. Weder die Senatskanzlei noch die Gesundheitsverwaltung \u00e4u\u00dferten sich am Samstag zu dem Papier. Laut dem Entwurf solle eine Maskenpflicht auf M\u00e4rkten und anderen belebten \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen eingef\u00fchrt werden, berichtete der &quot;Tagesspiegel&quot;.<\/p>\n<h3>Baden-W\u00fcrttembergs Innenminister negativ getestet<\/h3>\n<p><strong>12.30 Uhr: <\/strong>Nach dem Kontakt mit einem infizierten Personensch\u00fctzer ist Baden-W\u00fcrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) negativ auf das Coronavirus getestet worden. Das sagte ein Sprecher am Sonntag. Strobl bleibe aber vorerst in der Quarant\u00e4ne. Er sei zu Hause voll arbeitsf\u00e4hig. \u00dcber das weitere Vorgehen, inwieweit weitere Tests und Quarant\u00e4nema\u00dfnahmen notwendig seien, werde nun mit den \u00c4rzten beraten. Strobl hatte sich in Quarant\u00e4ne begeben und alle Termine abgesagt, nachdem ein Personensch\u00fctzer, der mit ihm zusammen im Auto unterwegs war, positiv getestet worden war.<\/p>\n<h3>Gr\u00fcne: Berliner Clubs zu Unrecht S\u00fcndenb\u00f6cke in der Pandemie<\/h3>\n<p><strong>12.29 Uhr:<\/strong> In den Berliner Clubs ist seit den Lockerungen der Corona-Kontaktbeschr\u00e4nkungen im Juli ein Ausbruch mit acht Virus-F\u00e4llen innerhalb eines Clubs bekannt geworden. Das geht aus den Antworten der Gesundheitsverwaltung vom 14. Oktober auf eine parlamentarische Anfrage der Gr\u00fcnen hervor. Zudem gab es demnach vier Ausbr\u00fcche in Bars mit insgesamt 62 F\u00e4llen. Bei privat veranstalteten Partys wurden sechs Ausbr\u00fcche mit insgesamt 87 F\u00e4llen registriert.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen sehen die Clubs vor diesem Hintergrund zu Unrecht als Verantwortliche f\u00fcr die steigenden Corona-Infektionszahlen abgestempelt. Zudem kritisierten sie, es zeige sich, dass die Datenlage d\u00fcnn sei und keine Informationen vorl\u00e4gen, ob es um Indoor-Veranstaltungen gehe oder sich um Open-Air-Partys handele.<\/p>\n<p>Georg P. K\u00f6ssler, clubpolitischer Sprecher, und Catherina Pieroth, Sprecherin f\u00fcr Gesundheitspolitik, erkl\u00e4rten: &quot;Es scheint, als wurden hier Clubkultur und junge Menschen zu S\u00fcndenb\u00f6cken gemacht, ohne dass die Datenlage das hergibt.&quot; Das spalte die Gesellschaft und helfe niemandem. &quot;Stattdessen h\u00e4tte man schon fr\u00fcher gegensteuern m\u00fcssen, um das breite Infektionsgeschehen zu verhindern, das wir jetzt beobachten.&quot;<\/p>\n<h3>M\u00fcnchner Polizei stoppt mehrere Partys<\/h3>\n<p><strong>12.20 Uhr: <\/strong>Die M\u00fcnchner Polizei hat am Wochenende wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen die neuen Corona-Regeln mehrere Partys aufgel\u00f6st. Darunter waren gr\u00f6\u00dfere Feiern mit um die 50 Teilnehmern, aber auch eine Party mit acht Teilnehmern, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In allen F\u00e4llen mussten die Partyg\u00e4ste die Feiern verlassen, au\u00dferdem erhielten sie Anzeigen wegen Verst\u00f6\u00dfen gegen das Infektionsschutzgesetz.<\/p>\n<p>M\u00fcnchen ist Corona-Risikogebiet, weshalb sich dort nach den neuen versch\u00e4rften Kontaktbeschr\u00e4nkungen maximal f\u00fcnf Menschen oder Menschen aus zwei Hausst\u00e4nden zu privaten Feiern treffen d\u00fcrfen. Bei den aufgel\u00f6sten Feiern gab es jeweils vorher Alarmierungen durch Zeugen. Die Party mit acht G\u00e4sten im Alter von 20 bis 31 Jahren fand in einer Wohnung statt und fiel durch laute Musik auf. Auch eine andere Party mit neun G\u00e4sten fiel durch laute Musik auf, die 24 bis 27 Jahre alten G\u00e4ste erhielten ebenfalls Anzeigen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem l\u00f6sten f\u00fcnf Streifenbesatzungen zwei Feiern in einem Hotel in der Innenstadt mit 19 und 14 G\u00e4sten auf. In einem anderen Innenstadthotel feierten 53 Menschen ohne Maske und den vorgeschriebenen Abstand in den Kellerr\u00e4umen des Hotels, auch sie erhielten Anzeigen.<\/p>\n<h3>Altmaier will Gastronomie helfen &#8211; Zusch\u00fcsse f\u00fcr Hei\u00dfstrahler und Au\u00dfenzelte<\/h3>\n<p><strong>12.10 Uhr: <\/strong>Das Bundeswirtschaftsministerium will der Gastronomie in den Wintermonaten gezielt unter die Arme greifen. Mit den \u00dcberbr\u00fcckungshilfen f\u00fcr die Monate September bis Dezember k\u00f6nnen sich Betriebe dann Sonderkosten teilweise erstatten lassen, mit denen Gesch\u00e4ftsaktivit\u00e4ten nach au\u00dfen verlagert werden. &quot;Au\u00dfengastronomie wird in den Wintermonaten zunehmend eine Rolle spielen und kann eine M\u00f6glichkeit sein, den Betrieb trotz steigender Corona-Infektionszahlen aufrechtzuerhalten&quot;, teilte das Ministerium auf Anfrage mit. &quot;Damit kann die Anschaffung von Au\u00dfenzelten, W\u00e4rmestrahlern etc. k\u00fcnftig bezuschusst werden. Schon bisher f\u00f6rdern wir mit der \u00dcberbr\u00fcckungshilfe die Umsetzung von Hygienema\u00dfnahmen, zum Beispiel Desinfektionsmittel und Luftfilteranlagen.&quot;<\/p>\n<p>Die \u00dcberbr\u00fcckungshilfen, mit denen die Fixkosten von Corona-geplagten Unternehmen aufgefangen werden sollen, richten sich an kleine und mittlere Unternehmen. Knapp 25 Milliarden Euro stehen daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung. Davon ist aber nur ein Bruchteil bislang ausgezahlt. Kritiker bem\u00e4ngeln das komplizierte Verfahren, um an die Gelder zu kommen.<\/p>\n<p>Laut Wirtschaftsministerium wurden Antr\u00e4ge im Volumen von 1,6 Milliarden Euro gestellt, 1,1 Milliarden davon bisher bewilligt. 60 Prozent der Antr\u00e4ge entfallen auf drei Branchen, die besonders stark von der Pandemie betroffen sind &#8211; das Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe, die Reisebranche und Veranstalter.<\/p>\n<p>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will die \u00dcberbr\u00fcckungshilfen ins Jahr 2021 hinein verl\u00e4ngern. &quot;Das Land w\u00fcrde \u00e4rmer, wenn alle Eckkneipen oder Restaurants mit individueller K\u00fcche verschw\u00e4nden. Wir werden die Hilfen nicht nur verl\u00e4ngern, sondern daf\u00fcr sorgen, dass besonders Betroffene mehr und gezieltere Hilfe erhalten als bisher&quot;, sagte der CDU-Politiker der &quot;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&quot;. &quot;Durch verbesserte Abschreibungen und Hilfe bei Krediten, Stornierungen oder Renovierungen. Einzelheiten werden gerade in der Bundesregierung und mit den L\u00e4ndern gekl\u00e4rt.&quot;<\/p>\n<h3>Drei Kommunen in NRW um das Doppelte \u00fcber h\u00f6chster Warnschwelle<\/h3>\n<p><strong>12.00 Uhr: <\/strong>In Nordrhein-Westfalen \u00fcberschreiten immer mehr Kommunen die Corona-Warnschwellen. In drei Kommunen lagen die Infektionsquoten nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Sonntag sogar schon um das Doppelte \u00fcber dem Grenzwert, der die bislang sch\u00e4rfsten Einschr\u00e4nkungen im \u00f6ffentlichen und privaten Leben vorsieht: Herne (111,2), Solingen (109,9) und Wuppertal (103,1).<\/p>\n<p>Bei 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt in NRW seit dem Wochenende eine Sperrstunde in der Gastronomie und ein Alkoholverkaufsverbot bis 6.00 Uhr morgens.<\/p>\n<p>Auch D\u00fcren sprang am Wochenende nach Angaben des Kreises \u00fcber die 50er-Schwelle (67,6). G\u00fctersloh (49,6) und der Rhein-Erft-Kreis (49,1) standen am Sonntagvormittag kurz davor.<\/p>\n<h3>Sloweniens Gesundheitsamt stellt Kontaktnachverfolgungen ein<\/h3>\n<p><strong>11.30 Uhr:<\/strong> Wegen der rasch steigenden Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus hat das slowenische Gesundheitsamt am Samstag die Nachverfolgung der Kontakte von positiv getesteten Menschen eingestellt. Man sei nicht mehr in der Lage, die gro\u00dfe Zahl der F\u00e4lle zu bew\u00e4ltigen, hie\u00df es. Positiv Getestete werden aber weiterhin vom Gesundheitsamt \u00fcber ihre Infektion informiert. Zugleich erhalten sie die Anweisung, in Quarant\u00e4ne zu gehen und ihre relevanten Kontakte selbstst\u00e4ndig zu informieren.<\/p>\n<p>Im EU-Land Slowenien wurden am Sonntag 726 und am Vortag 897 Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt. Damit hat sich die Zahl der aktiven F\u00e4lle in dem Zwei-Millionen-Einwohner-Land binnen einer Woche nahezu verdoppelt. Die Zahl der Infizierten der letzten 14 Tage pro 100.000 Einwohner wurde am Sonntag mit 317 angegeben.<\/p>\n<h3>Erstes Aida-Kreuzfahrtschiff wieder auf Tour<\/h3>\n<p><strong>11.00 Uhr: <\/strong>Die Rostocker Kreuzfahrtreederei Aida Cruises hat nach Corona-bedingter, siebenmonatiger Unterbrechung das Reisegesch\u00e4ft wieder aufgenommen. Wie Aida-Sprecher Hansj\u00f6rg Kunze mitteilte, legte die &quot;Aidablu&quot; am sp\u00e4ten Samstagabend im italienischen Civitavecchia zu einer siebent\u00e4gigen Kreuzfahrt entlang der Westk\u00fcste bis Sizilien und zur\u00fcck ab. Landg\u00e4nge seien unter anderem in Neapel, Palermo und Rom geplant.<\/p>\n<p>Aufgrund der Corona-Schutzvorkehrungen sei das Schiff mit 1000 Passagieren und damit weniger als zur H\u00e4lfte belegt. Die Reise stehe bis Mitte Dezember noch mehrmals auf dem Programm, die Nachfrage sei gro\u00df. Anfang November solle eine Tour mit der &quot;Aidamar&quot; rund um die Kanarischen Inseln starten.<\/p>\n<p>Kunze verwies auf das von der Reederei zusammen mit den Beh\u00f6rden entwickelte Corona-Sicherheitspaket. So sei ein Covid-19-PCR-Test mit negativem Testergebnis, welcher nicht \u00e4lter als drei Tage sein d\u00fcrfe, Voraussetzung f\u00fcr den Reiseantritt. Vor dem Einstieg erfolge eine kontaktlose Temperaturmessung. Bei G\u00e4sten, die sich vor Reisebeginn in einem Corona-Risikogebiet aufhielten, werde im Hafenterminal ein weiterer Covid-19-Test gemacht. In den Bordrestaurants w\u00fcrden die gleichen Sicherheitsstandards wie an Land gelten. Bei Landg\u00e4ngen blieben die Passagiere zusammen. Wer sich von der Gruppe entferne, dem k\u00f6nne der Zugang zum Schiff verwehrt werden, erkl\u00e4rte Kunze.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz hatte Aida Cruises wie die anderen Kreuzfahrtgesellschaften die Reisen auf seinen 14 Schiffen eingestellt. Michael Thamm, Chef der Costa Gruppe, zu der Costa Crociere und Aida Cruises geh\u00f6ren, bezifferte die Verluste f\u00fcr sein Unternehmen auf 1,5 Milliarden Euro. Der deutsche Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des internationalen Branchenverbands Clia, Helge Grammerstorf, sch\u00e4tzt die Verluste der gesamten Branche auf einen zweistelligen Milliardenbetrag.<\/p>\n<h3>Beherbungsverbot gilt nur noch in wenigen L\u00e4ndern<\/h3>\n<p><strong>10.55 Uhr: <\/strong>Das umstrittene Beherbergungsverbot f\u00fcr Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten gilt derzeit nur noch in wenigen Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Diese L\u00e4nder setzten die Regelung gar nicht erst um:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Nordrhein-Westfalen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Rheinland-Pfalz<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Th\u00fcringen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Berlin<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\n<p>Bremen<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesen L\u00e4ndern wurde die Regelung gekippt:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Niedersachsen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Brandeburg<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Saarland<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sachsen<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Bayern<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>voraussichtlich Hessen (in Hessen will das Kabinett dazu am Montag beraten)<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>In diesen L\u00e4ndern hat die Regelung Bestand:<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p>Hamburg<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Sachsen-Anhalt<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Schleswig-Holstein<\/p>\n<\/li>\n<li>\n<p>Mecklenburg-Vorpommern<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Zus\u00e4tzliche Corona-Hilfen f\u00fcr Holocaust-\u00dcberlebende vereinbart<\/h3>\n<p><strong>10.48 Uhr: <\/strong>Holocaust-\u00dcberlebende sollen wegen ihrer Belastungen durch die Corona-Pandemie zus\u00e4tzliche Hilfen von der Bundesregierung bekommen. Die Mittel von insgesamt mehr als einer halben Milliarde Euro sollen zum Teil noch dieses Jahr bereitgestellt werden, wie das Bundesfinanzministerium am Samstag in Berlin auf Anfrage mitteilte. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit der j\u00fcdischen Claims Conference getroffen worden, die sich f\u00fcr die Entsch\u00e4digung von Holocaust-\u00dcberlebenden weltweit einsetzt.<\/p>\n<p>Vereinbart wurde demnach eine pandemiebedingte Sonderzahlung von 2400 Euro \u00fcber einen Zeitraum von zwei Jahren f\u00fcr diejenigen NS-Opfer, die bislang lediglich eine Einmalzahlung aus dem H\u00e4rtefallfonds erhielten. Damit k\u00f6nnten weltweit nun etwa 240.000 Berechtigte einen entsprechenden Antrag bei der Claims Conference stellen. Damit k\u00f6nnten insgesamt \u00fcber eine halbe Milliarde Euro bereitgestellt werden.<\/p>\n<p>Zudem wurde vereinbart, die Mittel f\u00fcr das bereits im M\u00e4rz vereinbarte Homecare-Programm f\u00fcr Hilfen und Pflege in der h\u00e4uslichen Wohnumgebung f\u00fcr das kommende Jahr um 30 Millionen auf dann 554 Millionen Euro aufzustocken. Damit sollen die Pflegeagenturen vor Ort in die Lage versetzt werden, &quot;kurzfristig passende Hilfen zu schaffen, um in der aktuellen kritischen Lage den \u00dcberlebenden bestm\u00f6glich helfen zu k\u00f6nnen&quot;. Der Bundestag muss den Vereinbarungen noch zustimmen.<\/p>\n<p>Das Finanzministerium verweist darauf, dass die Corona-Pandemie auch \u00dcberlebende der NS-Diktatur &quot;in besonders harter Weise trifft&quot;. Deutschland stehe mit den Hilfen auch in Zeiten der Coronakrise &quot;in besonderer Weise zu seiner historischen Verantwortung f\u00fcr die durch das NS-Unrechtsregime verfolgten Menschen&quot;. Der Bundesregierung sei dabei bewusst, &quot;dass das unermessliche Leid, das den \u00fcberlebenden Opfern von NS-Unrecht zugef\u00fcgt wurde, nicht durch Geld oder andere Leistungen aufgewogen werden kann&quot;, betonte das Ministerium.<\/p>\n<h3>Finnische Regierungschefin Marin testet negativ<\/h3>\n<p><strong>10.35 Uhr: <\/strong>Nach ihrem fr\u00fchzeitigen Verlassen des EU-Gipfels in Br\u00fcssel ist Finnlands Ministerpr\u00e4sidentin Sanna Marin negativ auf das Coronavirus getestet worden. Ein Ende ihrer freiwilligen Quarant\u00e4ne bedeutet das jedoch nicht: Erst wenn auch ein weiterer Test am Montag negativ ausfalle, werde sie die Zeit der Selbstisolation beenden, teilte die finnische Regierung am Samstag mit.<\/p>\n<p>Marin war am Freitag direkt nach ihrer R\u00fcckkehr aus Br\u00fcssel auf das Virus getestet worden. Die 34 Jahre alte Finnin hatte den EU-Gipfel zuvor sicherheitshalber vorzeitig verlassen, nachdem ein Corona-Fall in ihrer Umgebung bekannt geworden war. Sie hatte am Mittwoch dieselbe Veranstaltung wie der Abgeordnete Tom Packal\u00e9n besucht, der am Freitag mitgeteilt hatte, dass er positiv auf Corona getestet worden sei.<\/p>\n<h3>Malta versch\u00e4rft Maskenpflicht<\/h3>\n<p><strong>10.25 Uhr: <\/strong>Nach einer langen Phase mit niedrigen Infektionszahlen erlebt Malta eine rasante Ausbreitung des Coronavirus. Die Regierung in Valletta versch\u00e4rfte deshalb die Maskenpflicht. Der Mund-Nasen-Schutz ist in dem kleinen EU-Land nun auch im Freien Pflicht. Au\u00dferdem gilt f\u00fcr alle Bars ab Montag eine Sperrstunde um 23 Uhr, wie die Regierung in Valletta am Freitag beschloss.<\/p>\n<p>Am Samstag meldeten die Beh\u00f6rden in dem Inselstaat mit rund einer halben Million Einwohnern den Rekordwert von 204 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Am Vortag waren es 122 gewesen. Die Gesamtzahl der F\u00e4lle stieg auf knapp 4500. Es gab bisher 45 Covid-19-Tote.<\/p>\n<p>\u00c4rzte und Krankenschwestern warnten nach Angaben der Zeitung &quot;Malta Today&quot; vom Samstag vor einem Zusammenbruch des medizinischen Systems, wenn der Anstieg nicht gebremst werde. Premierminister Robert Abela forderte eine strengere Durchsetzung der Corona-Vorschriften. Bisher waren Schutzmasken in Malta nur in \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden, L\u00e4den und Bussen vorgeschrieben gewesen.<\/p>\n<h3>Stabil hohe Zustimmung f\u00fcr Krisenmanagement der Regierung<\/h3>\n<p><strong>10.20 Uhr: <\/strong>Eine gro\u00dfe Mehrheit der Bundesb\u00fcrger ist laut einer Umfrage weiterhin mit dem Corona-Management der Bundesregierung zufrieden. 68 Prozent bewerten das Agieren als eher gut, nur 27 Prozent als eher schlecht, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar f\u00fcr die &quot;Bild am Sonntag&quot; ergab. Vier Prozent gaben an, keine Meinung zu haben.<\/p>\n<p>Damit blieben die Werte im Vergleich zum Lockdown im M\u00e4rz nahezu unver\u00e4ndert &#8211; auch damals nannten 68 Prozent das Corona-Management eher gut, 26 Prozent fanden es eher schlecht.<\/p>\n<p>Eine sehr deutliche Zustimmung findet die auf stark besuchte \u00f6ffentliche Orte in Risikogebieten ausgeweitete Maskenpflicht. Dies halten 89 Prozent f\u00fcr richtig. Die Beschr\u00e4nkung f\u00fcr private Feiern auf zehn Teilnehmer aus maximal zwei unterschiedlichen Haushalten finden 74 Prozent richtig und 22 Prozent falsch. Eine Sperrstunde in der Gastronomie und ein generelles Ausgabeverbot von Alkohol ab 23 Uhr in Risikogebieten bef\u00fcrworteten 70 Prozent f\u00fcr Corona-Hotspots.<\/p>\n<p>Kantar befragte am Donnerstag insgesamt 500 Menschen f\u00fcr die Umfrage.<\/p>\n<h3>Schwimm-DM in Berlin abgesagt<\/h3>\n<p><strong>10.15 Uhr: <\/strong>Das steigende Corona-Risiko und drastisch gesunkene Meldezahlen haben zu einer Absage der Schwimm-DM in Berlin gef\u00fchrt. Die Titelk\u00e4mpfe, die eigentlich &quot;als Zeichen des Aufbruchs und R\u00fcckkehr zur Normalit\u00e4t&quot; dienen sollten, wurden am Samstag ersatzlos gestrichen. Geplant war die DM f\u00fcr den Zeitraum vom 29. Oktober bis 1. November.<\/p>\n<p>&quot;Angesichts der aktuellen Unsicherheiten ist mir Vorsicht definitiv lieber als Nachsicht&quot;, sagte Doppelweltmeister Florian Wellbrock. &quot;Denn eine Ansteckung k\u00f6nnte mehr kosten als meinen Olympiatraum&quot;, betonte er.<\/p>\n<p>&quot;Der Schutz der Gesundheit stand stets im absoluten Mittelpunkt unserer \u00dcberlegungen. Angesichts der aktuellen Entwicklungen mit deutschlandweit rasant steigenden Infektionszahlen, den damit verbundenen Unsicherheiten und den eindringlichen Appellen der Bundesregierung sehen wir uns veranlasst, die DM 2020 abzusagen&quot;, sagte Leistungssportdirektor Thomas Kurschilgen vom Deutschen Schwimm-Verband (DSV). Urspr\u00fcnglich waren die Titelk\u00e4mpfe schon f\u00fcr April vorgesehen gewesen.<\/p>\n<p>Die Vorsicht spiegelte sich auch in den Meldezahlen wider. Laut DSV war bis zum Meldeschluss am Donnerstag ein deutlich reduziertes Teilnehmerfeld angek\u00fcndigt, das &quot;nicht ann\u00e4hernd&quot; den Zahlen der Vorjahre entsprochen h\u00e4tte. &quot;Auch unter diesen Umst\u00e4nden ist der Charakter einer deutschen Meisterschaft, bei der die besten Sportler und Sportlerinnen an den Start gehen sollten, nicht mehr gew\u00e4hrleistet&quot;, sagte Kurschilgen.<\/p>\n<h3>15.099 Neuinfektionen in Russland<\/h3>\n<p><strong>09.40 Uhr: <\/strong>Russland verzeichnet 15.099 best\u00e4tigte Corona-Neuinfektionen, wie die Beh\u00f6rden mitteilen. 185 weitere Menschen seien im Zusammenhang mit der Pandemie gestorben.<\/p>\n<h3>Studie: Coronavirus \u00fcberlebt f\u00fcnfmal so lange auf der Haut wie Grippevirus<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr: <\/strong>Das Coronavirus kann laut einer Studie japanischer Forscher f\u00fcnfmal so lange auf der menschlichen Haut \u00fcberleben wie das Grippevirus. Der in der Fachzeitschrift &quot;Clinical Infectious Diseases&quot; ver\u00f6ffentlichten Studie zufolge bleibt das Virus Sars-CoV-2 bis zu neun Stunden aktiv, w\u00e4hrend das die Grippe ausl\u00f6sende Influenza-A-Virus nur 1,8 Stunden \u00fcberlebt.<\/p>\n<p>Das Risiko einer Infektion k\u00f6nne durch regelm\u00e4\u00dfiges und gr\u00fcndliches H\u00e4ndewaschen, wie es auch von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlen wird, reduziert werden, schreiben die Forscher. Sowohl das Coronavirus als auch das Grippevirus k\u00f6nnten zudem innerhalb von 15 Sekunden durch Ethanol, wie es in Handdesinfektionsmitteln enthalten ist, abget\u00f6tet werden.<\/p>\n<h3>Erste Lockdown-Lockerungen in Israel<\/h3>\n<p><strong>08.43 Uhr:<\/strong> Nach einem Monat Corona-Lockdown treten in Israel am Sonntag erste Lockerungen in Kraft. Kinderg\u00e4rten und Vorschulen \u00f6ffneten zu Beginn der israelischen Arbeitswoche ihre Tore f\u00fcr Hunderttausende Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren. Auch Einrichtungen ohne Publikumsverkehr d\u00fcrfen ihre Arbeit wieder aufnehmen. Die Auflage, dass B\u00fcrger sich nicht weiter als einen Kilometer von ihrem Zuhause entfernen d\u00fcrfen, wurde aufgehoben.<\/p>\n<p>Auch Naturparks und Str\u00e4nde k\u00f6nnen wieder besucht werden. Restaurants d\u00fcrfen Mahlzeiten zur Abholung verkaufen. Die Klagemauer, die Grabeskirche sowie der Tempelberg in Jerusalem sollen unter Auflagen f\u00fcr Besucher zug\u00e4nglich sein. Es gelten jedoch weiterhin Versammlungsbeschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Nach einem glimpflichen Verlauf zu Beginn der Pandemie waren die Corona-Infektionszahlen in Israel nach ersten Lockerungen im Mai dramatisch angestiegen. Ein seit dem 18. September geltender zweiter landesweiter Lockdown lie\u00df die Zahlen dann wieder deutlich sinken. Die Zahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen konnte von mehr als 9000 am 30. September auf unter 2000 gedr\u00fcckt werden.<\/p>\n<h3>St\u00e4dtebund ruft Kommunen zur Aussetzung des Heizpilz-Verbots auf<\/h3>\n<p><strong>07.37 Uhr:<\/strong> Der Deutsche St\u00e4dte- und Gemeindebund spricht sich zur Unterst\u00fctzung der Gastronomie in der Coronakrise f\u00fcr eine befristete Aufhebung des Heizpilz-Verbots aus. &quot;Wir wissen alle, dass die Ansteckungsgefahr im Freien weniger gro\u00df ist als in geschlossenen R\u00e4umen&quot;, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg dem &quot;Handelsblatt&quot;. &quot;Deswegen sollten die Kommunen, die bisher aus Umweltschutzgr\u00fcnden ein Heizpilz-Verbot verordnet haben, dies zumindest jetzt vor\u00fcbergehend aussetzen.&quot;<\/p>\n<p>Dies sei nicht nur eine Chance f\u00fcr die Menschen, sich im Freien aufzuhalten, sondern auch ein &quot;wirtschaftlich wichtiger Aspekt&quot; f\u00fcr die Gastwirtschaft, f\u00fcgte Landsberg hinzu. Angesichts steigender Infektionszahlen werde die Lage der Gastst\u00e4tten immer schwieriger, betonte Landsberg. &quot;Deswegen pl\u00e4dieren wir auch daf\u00fcr, den Gastst\u00e4tten unentgeltlich mehr Freir\u00e4ume im \u00f6ffentlichen Raum zur Verf\u00fcgung zu stellen, um die notwendigen Abst\u00e4nde zwischen den Tischen zu erm\u00f6glichen.&quot;<\/p>\n<p>Auch der Deutsche Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband (Dehoga) hatte f\u00fcr eine R\u00fcckkehr der Heizpilze pl\u00e4diert, damit in der k\u00fchleren Jahreszeit viele G\u00e4ste in den Au\u00dfenbereichen bewirtet werden k\u00f6nnen. Bei Umweltsch\u00fctzern st\u00f6\u00dft die Forderung aber auf scharfe Kritik. Vielerorts sind die Gasheizstrahler aus Klimaschutzgr\u00fcnden verboten.<\/p>\n<h3>5587 neue Corona-F\u00e4lle in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>07.23 Uhr:<\/strong> Seit Beginn der Coronakrise haben sich insgesamt 361.974 Menschen in Deutschland mit Sars-CoV-2 infiziert. Am fr\u00fchen Sonntagmorgen wurden vom RKI 5587 neue F\u00e4lle gemeldet.<\/p>\n<h3>Polizeigewerkschaften berichten von mehr Eins\u00e4tzen wegen Streit \u00fcber Corona-Regeln<\/h3>\n<p><strong>05.00 Uhr:<\/strong> Die Auseinandersetzungen \u00fcber geltende Corona-Regeln in Deutschland werden nach Ansicht der Polizeigewerkschaften immer aggressiver gef\u00fchrt. &quot;Nach wie vor gibt es immer noch eine hohe Akzeptanz f\u00fcr die Corona-Regeln, aber wir sp\u00fcren auch, dass die Stimmung beginnt, aggressiver zu werden &#8211; zum Beispiel wenn wir als Polizei die Ma\u00dfnahmen durchsetzen wollen&quot;, sagte der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), J\u00f6rg Radek, der Deutschen Presse-Agentur. &quot;Da kommt es dann zu Widerstand. Das f\u00e4ngt an mit Beleidigungen, dann wird gep\u00f6belt, gespuckt, angehustet. Das alles erleben unsere Kolleginnen und Kollegen in dieser Pandemie.&quot;<\/p>\n<p>Die Eins\u00e4tze gingen nicht nur von sogenannten Maskenverweigerern aus. Auch B\u00fcrger, die gesch\u00fctzt werden wollen, h\u00e4tten zuletzt ihre Schutzrechte st\u00e4rker und zum Teil auch aggressiver eingefordert und zum Beispiel Maskenverweigerer auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. &quot;Daher kommt es nun insgesamt mehr zu solchen Eins\u00e4tzen&quot;, sagte Radek &#8211; mit Zahlen belegen lie\u00dfe sich dieser Trend aber nicht.<\/p>\n<p>Auch der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, weist darauf hin, dass es f\u00fcr solche \u00dcbergriffe keine Statistiken gebe. &quot;Aber es gibt immer mehr Berichte aus der Belegschaft der Polizei, dass die Akzeptanz der Corona-Regeln insgesamt abgenommen hat und zunehmend offen und aggressiv gegen Einsatzkr\u00e4fte vorgegangen wird, die die Einhaltung der Vorschriften kontrollieren und durchsetzen sollen.&quot;<\/p>\n<p>Vor allem die Maskenpflicht und das Abstandsgebot sorgen laut den Polizeigewerkschaften immer wieder f\u00fcr Streit. Die Maskenpflicht wurde im April von den ersten L\u00e4ndern im \u00f6ffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel eingef\u00fchrt. Zuletzt wurde sie zum Teil auch auf andere \u00f6ffentliche Bereiche mit Menschenansammlungen ausgeweitet.<\/p>\n<h3>S\u00f6der unterst\u00fctzt Corona-Appell von Merkel<\/h3>\n<p><strong>02.01 Uhr:<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bekommt f\u00fcr ihren eindringlichen Appell an die Bev\u00f6lkerung zur Verringerung von Kontakten Unterst\u00fctzung. &quot;Die Lage ist ernst. Wenn wir nicht rasch gegensteuern, ger\u00e4t Corona au\u00dfer Kontrolle&quot;, sagte Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) der &quot;Bild am Sonntag&quot;. Wer z\u00f6gere, riskiere einen zweiten Lockdown. &quot;Nie waren Umsicht, Vorsicht und Solidarit\u00e4t so wichtig wie jetzt&quot;, sagte S\u00f6der.<\/p>\n<h3><strong>Lauterbach<\/strong>: Steigen die Zahlen so weiter, kommen lokale Shutdowns<\/h3>\n<p><strong>01.00 Uhr: <\/strong>Bei einer weiterhin so schnellen Ausbreitung des Coronavirus rechnet SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach mit lokalen Shutdowns in Deutschland. &quot;Es ist ganz simpel. Der R-Wert liegt bei etwa 1,3. Wenn wir den nicht runterbekommen, steigen die t\u00e4glichen Fallzahlen innerhalb k\u00fcrzester Zeit so stark an, dass die Kliniken und Gesundheits\u00e4mter \u00fcberlaufen werden. Dann kommen lokale Shutdowns&quot;, sagte der Mediziner den Zeitungen der Funke Mediengruppe.<\/p>\n<p>Die auch R-Wert genannte Reproduktionszahl gibt an, wie viele weitere Menschen ein Infizierter ansteckt. Laut Lagebericht des Robert Koch-Instituts von Samstagabend lag der R-Wert bei 1,40.<\/p>\n<p>&quot;Das exponentielle Wachstum hat eine solche Kraft &#8211; da w\u00fcrde jedem einleuchten, dass nichts mehr stattfinden kann&quot;, so Lauterbach weiter. &quot;Dann w\u00fcrde auch die Wirtschaft einbrechen.&quot; Im Kampf gegen das Virus z\u00e4hlt der Politiker auf das Verhalten der Menschen &#8211; weniger auf die Eind\u00e4mmungsma\u00dfnahmen: &quot;Es wird darauf ankommen, wie sich die Bev\u00f6lkerung verh\u00e4lt. Das ist wichtiger als einzelne Ma\u00dfnahmen. Viele Auflagen lassen sich ohnehin schwer \u00fcberpr\u00fcfen.&quot;<\/p>\n<h3><strong>Bericht: Mehr als halbe Milliarde Euro Soforthilfen zur\u00fcckgezahlt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>00.43 Uhr:<\/strong> Solo-Selbstst\u00e4ndige und Kleinstunternehmer haben Corona-Soforthilfen in H\u00f6he von mehr als einer halben Milliarde Euro an den Staat zur\u00fcckgezahlt. Das ergab eine Nachfrage der Zeitung &quot;Welt am Sonntag&quot; bei den Bundesl\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Demnach gaben Soforthilfe-Empf\u00e4nger bis zum 30. September mehr als 560 Millionen Euro ungerechtfertigt gezahlter Zusch\u00fcsse zur\u00fcck. Auf den ersten drei Pl\u00e4tzen liegen Nordrhein-Westfalen mit 170 Millionen Euro, Berlin mit 143 Millionen Euro und Bayern mit 107 Millionen Euro. Die Angaben beziehen sich sowohl auf das Soforthilfeprogramm des Bundes als auch auf die entsprechenden Programme der L\u00e4nder. 13 Bundesl\u00e4nder machten Angaben.<\/p>\n<p>Allein in den Topf des Bundes seien bis Ende September 305 Millionen Euro zur\u00fcckgeflossen, berichtet die &quot;Welt am Sonntag&quot; unter Verweis auf Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums. 13,8 Milliarden Euro wurden im Rahmen des Bundesprogramms bislang insgesamt an Antragssteller verteilt. Das Programm ist am 31. Mai ausgelaufen, daher gibt es nur noch geringe \u00c4nderungen bei den Antrags- und Bewilligungszahlen.<\/p>\n<h3>New York geht gegen Hochzeit mit mehr als 10.000 Teilnehmern vor<\/h3>\n<p><strong>00.30 Uhr:<\/strong> New Yorker Beh\u00f6rden gehen gegen eine geplante Hochzeit mit m\u00f6glicherweise mehr als 10.000 Teilnehmern vor. &quot;Es war eine gro\u00dfe Hochzeit geplant, die die Versammlungsregeln verletzt h\u00e4tte&quot;, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Samstag.<\/p>\n<p>Einer Mitarbeiterin zufolge habe eine Untersuchung herausgefunden, dass die Feier am Montag im Viertel Williamsburg in Brooklyn stattfinden sollte. Die Veranstaltung sei per Verf\u00fcgung ausdr\u00fccklich untersagt worden. Die st\u00e4dtischen Beh\u00f6rden seien alarmiert, so Cuomo. &quot;Ich bin sicher, die haben Leute, die das beobachten.&quot;<\/p>\n<h3>Kretschmer will Einbindung der Bundeswehr in Gesundheits\u00e4mter<\/h3>\n<p><strong>00.15 Uhr:<\/strong> Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer fordert im Kampf gegen das Coronavirus eine st\u00e4rkere Unterst\u00fctzung durch die Bundeswehr in den Gesundheits\u00e4mtern. &quot;Wir sind in der exponentiellen Phase&quot;, sagte der CDU-Politiker der &quot;Bild am Sonntag&quot;. &quot;Wir m\u00fcssen damit rechnen, dass sich die Zahl der Neuinfektionen im Drei- oder Vier-Tages-Rhythmus verdoppelt. Das bringt die Gesundheits\u00e4mter bei der Nachverfolgung von Kontakten positiv getesteter F\u00e4lle an ihre Grenzen und wir k\u00f6nnen die Infektionsketten nicht mehr unterbrechen.&quot;<\/p>\n<p>Laut Kretschmer m\u00fcssen die Gesundheits\u00e4mter dringend personell aufger\u00fcstet werden. &quot;Da muss die Bundeswehr st\u00e4rker eingebunden und Mitarbeiter aus den Landesministerien abgeordnet werden. Die Polizei muss den Ordnungs\u00e4mtern bei der Kontrolle der Ma\u00dfnahmen helfen.&quot;<\/p>\n<h3>Umfrage: Zwei Drittel bezeichnen Corona-Management als &quot;eher gut&quot;<\/h3>\n<p><strong>00.05 Uhr:<\/strong> Mit dem Corona-Management der Bundesregierung sind einer Umfrage zufolge mehr als zwei Drittel der Menschen zufrieden. 68 Prozent der Befragten beurteilten die F\u00fchrung in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag von &quot;Bild am Sonntag&quot; als &quot;eher gut&quot;. F\u00fcr 27 Prozent ist sie &quot;eher schlecht&quot;. 4 Prozent antworteten mit &quot;wei\u00df nicht&quot;.<\/p>\n<p>Die Ausweitung der Maskenpflicht auf alle \u00f6ffentlichen Orte in Risikogebieten, in denen nicht konsequent Abstand gehalten werden kann, finden 89 Prozent der Befragten richtig, 10 Prozent falsch und 1 Prozent antwortete &quot;wei\u00df nicht&quot;. Die in Risikogebieten geltende Beschr\u00e4nkung f\u00fcr private Feiern auf zehn Teilnehmer aus maximal zwei unterschiedlichen Haushalten finden 74 Prozent richtig und 22 Prozent falsch. 4 Prozent antworteten &quot;wei\u00df nicht&quot;.<\/p>\n<p>Eine Sperrstunde in der Gastronomie und ein generelles Ausgabeverbot von Alkohol ab 23 Uhr in Risikogebieten bef\u00fcrworten 70 Prozent. 27 Prozent lehnen diese Ma\u00dfnahmen ab, drei Prozent antworteten mit &quot;wei\u00df nicht&quot;.<\/p>\n<h3>Medienbericht: F\u00fcnfstellige Kosten bei Covid-19-Behandlungen mit Beatmung<\/h3>\n<p><strong>00.01 Uhr:<\/strong> Wenn Covid-19-Erkrankte im Krankenhaus beatmet werden m\u00fcssen, fallen einem Medienbericht zufolge nach Krankenkassen-Daten durchschnittliche Kosten von mehreren Zehntausend Euro pro Fall an. Die &quot;Welt am Sonntag&quot; berief sich auf Zahlen der AOK und der Barmer Ersatzkasse zu Krankenhaus-Behandlungen von Covid-19-F\u00e4llen &#8211; also Erkrankungen infolge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus.<\/p>\n<p>Eine Auswertung der Daten der AOK-Versicherten ergab demnach, dass eine station\u00e4re Behandlung einer Covid-19 Erkrankung im Schnitt 10.700 Euro kostet. &quot;Unsere Daten zeigen aber auch, dass Covid-19-Erkrankte, die im Krankenhaus beatmet werden m\u00fcssen, aufgrund der zum Teil schweren Krankheitsverl\u00e4ufe durchschnittlich Fallkosten von 38.500 Euro verursachen&quot;, sagte Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbands, der Zeitung. Die Abweichungen k\u00f6nnten im Einzelfall betr\u00e4chtlich sein. So fallen die zehn Prozent der beatmungspflichtigen Patienten mit den h\u00f6chsten Kosten dem Bericht zufolge mit mehr als 85.000 Euro zu Buche.<\/p>\n<p>Die Barmer Ersatzkasse nannte laut &quot;Welt am Sonntag&quot; f\u00fcr F\u00e4lle mit Beatmung Kosten von 31.700 Euro. F\u00fcr Covid-19-Erkrankte, die im Krankenhaus behandelt werden, aber nicht beatmet werden m\u00fcssen, betrugen die durchschnittlichen Kosten demnach 6900 Euro.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 24.000 Neuinfektionen in Brasilien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>00.00 Uhr: <\/strong>In Brasilien haben die Beh\u00f6rden in den vergangenen 24 Stunden 24.062 neue Infektionen erfasst. Damit steigt die Zahl der Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt haben, auf 5.224.362. die Zahl der Corona-Toten erh\u00f6ht sich um 461 auf 153.675.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Christian Lindner Foto:\u2002Christian Spicker \/ imago images\/Christian Spicker Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren Coronavirus-Newsletter. 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