{"id":3262,"date":"2020-10-18T00:07:33","date_gmt":"2020-10-17T21:07:33","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-update-am-samstag-neuer-rekordwert-bei-neuinfektionen-in-frankreich\/"},"modified":"2020-10-18T00:07:33","modified_gmt":"2020-10-17T21:07:33","slug":"corona-update-am-samstag-neuer-rekordwert-bei-neuinfektionen-in-frankreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-update-am-samstag-neuer-rekordwert-bei-neuinfektionen-in-frankreich\/","title":{"rendered":"Corona-Update am Samstag: Neuer Rekordwert bei Neuinfektionen in Frankreich"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/f16c67cc-ef31-4a20-b7d1-f3cdf23f26f8_w948_r1.77_fpx59_fpy28.jpg\" title=\"Der Louvre in Paris: Leere, wo sich sonst Tausende Touristen tummelten\" alt=\"Der Louvre in Paris: Leere, wo sich sonst Tausende Touristen tummelten\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Der Louvre in Paris: Leere, wo sich sonst Tausende Touristen tummelten<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Lewis Joly \/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Frankreich meldet Rekord bei Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>20.33 Uhr: <\/strong>Frankreich meldet einen Rekord bei den Neuinfektionen. Am Samstag habe es 32.427 neue F\u00e4lle gegeben, gibt das Gesundheitsministerium bekannt. Insgesamt z\u00e4hlt das Land seit Beginn der Pandemie 867.197 Infektionen. Die Zahl der Toten steigt am Samstag um 90 auf 33.392.<\/p>\n<h3>Thomas Strobl in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>20.13 Uhr: <\/strong>Baden-W\u00fcrttembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) ist in Corona-Quarant\u00e4ne. Der Minister habe alle Termine f\u00fcr das Wochenende abgesagt, teilte ein Sprecher des Innenministeriums am Samstagabend mit. Ein Beamter aus seinem Personenschutzkommando habe zuvor ein positives Testergebnis erhalten. Strobl zeige keine Symptome. &quot;Es geht ihm gut und er ist voll arbeitsf\u00e4hig&quot;, erkl\u00e4rte der Sprecher. Das Ergebnis von Strobls Corona-Test stand zun\u00e4chst noch aus.<\/p>\n<h3>Staat New York \u00f6ffnet Kinos<\/h3>\n<p><strong>19.26 Uhr: <\/strong>Im US-Bundesstaat New York d\u00fcrfen Kinos vom 23. Oktober an wieder \u00f6ffnen. Ausgenommen sei jedoch die Metropole New York City, sagt Gouverneur Andrew Cuomo. Zudem gebe es Auflagen. Die Kapazit\u00e4t darf nicht mehr als 25 Prozent betragen mit maximal 50 Zuschauern pro Leinwand. \u00d6ffnen d\u00fcrfen die Lichtspielh\u00e4user auch nur in Bezirken, in denen die Rate von positiven Tests innerhalb von 14 Tagen unter zwei Prozent liegt.<\/p>\n<h3>Gro\u00dfbritannien z\u00e4hlt 150 Todesf\u00e4lle an einem Tag <\/h3>\n<p><strong>19.12 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien sind nach Regierungsangaben an nur einem Tag 150 Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Am Freitag waren noch 136 Todesf\u00e4lle registriert worden. Zudem wurden 16.171 nachgewiesene Neuinfektionen registriert nach 15.650 am Freitag.<\/p>\n<h3>Slowenien gibt wegen \u00dcberlastung Nachverfolgung von Corona-Kontakten auf<\/h3>\n<p><strong>19.06 Uhr: <\/strong>Slowenien gibt wegen \u00dcberlastung die Corona-Kontaktnachverfolgung auf. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden des Landes seien nicht mehr in der Lage, allen Kontakten von Infizierten nachzugehen, teilte das Institut f\u00fcr \u00f6ffentliche Gesundheit am Samstag mit. In einer Erkl\u00e4rung wurden die betroffenen B\u00fcrger aufgefordert, ihre Kontakte selbst zu informieren.<\/p>\n<p>Das Zwei-Millionen-Einwohnerland z\u00e4hlte in den vergangenen 24 Stunden 900 neue Infektionsf\u00e4lle. Dies entspricht einer Verdoppelung binnen einer Woche. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 180 Menschen in Slowenien nach einer Coronavirus-Infektion, rund 12.000 Infektionsf\u00e4lle wurden registriert.<\/p>\n<h3>Slowakei will massenhaft Corona-Tests durchf\u00fchren<\/h3>\n<p><strong>18.49 Uhr:<\/strong> Angesichts steigender Zahlen von Neuinfektionen mit dem Coronavirus will die Slowakei landesweite Testm\u00f6glichkeiten anbieten. B\u00fcrger w\u00fcrden sich an rund 6000 Stationen im ganzen Land kostenlos testen lassen k\u00f6nnen, sagte Regierungschef Igor Matovic am Samstag nach Angaben der slowakischen Agentur TASR. Kinder unter zehn Jahren seien davon ausgenommen. Unklar war zun\u00e4chst, ob die Tests freiwillig oder verpflichtend sein werden.<\/p>\n<p>Die Regierung habe rund 13 Millionen Antigen-Tests bestellt, von denen sie sich schnelle Ergebnisse erhoffe. Die Aktion sollte demnach an den kommenden beiden Wochenenden stattfinden. Polizei und Milit\u00e4r sollten bei der Durchf\u00fchrung unterst\u00fctzen. &quot;Wenn wir das schaffen, werden wir der ganzen Welt ein Vorbild sein&quot;, sagte Matovic.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreich verzeichnet Rekord bei Corona-Neuinfektionen: 1747 F\u00e4lle<\/h3>\n<p><strong>18.41 Uhr: <\/strong>In \u00d6sterreich ist erneut eine Rekordzahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden am Samstag 1747 neue F\u00e4lle binnen 24 Stunden registriert. Der bisher h\u00f6chste Tageswert war am Donnerstag mit 1552 F\u00e4llen gemeldet worden. Die Fallzahlen sind seit Anfang September stetig gestiegen &#8211; damals lagen sie noch bei unter 400 pro Tag. Die \u00f6sterreichische Regierung will am Montag mit Vertretern der neun Provinzen \u00fcber neue Schutzma\u00dfnahmen beraten.<\/p>\n<h3>Bund will Heizpilze in Gastronomie f\u00f6rdern<\/h3>\n<p><strong>17.58 Uhr: <\/strong>Die in einigen St\u00e4dten und Gemeinden verbotenen Heizpilze f\u00fcr die Gastronomie sollen in der Coronakrise nun sogar vom Bund gef\u00f6rdert werden. &quot;Auch in den Herbst- und Wintermonaten ist eine funktionierende Au\u00dfengastronomie ein Teil der L\u00f6sung&quot;, sagte der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Barei\u00df (CDU), dem &quot;Handelsblatt&quot;. &quot;Deshalb m\u00f6chten wir Heizpilze nicht nur erm\u00f6glichen, sondern in den laufenden \u00dcberbr\u00fcckungshilfen II wird die Anschaffung sogar finanziell unterst\u00fctzt.&quot; Damit solle der &quot;stark gebeutelten&quot; Gastronomie in dieser schweren Zeit geholfen werden. <\/p>\n<p>Die bis zum Jahresende laufenden \u00dcberbr\u00fcckungshilfen f\u00fcr Unternehmen sollen nach den j\u00fcngsten Pl\u00e4nen des Bundeswirtschaftsministeriums um ein halbes Jahr bis zum 30. Juni 2021 verl\u00e4ngert werden. Aus dem Ministerium hie\u00df es dazu am Samstag, Au\u00dfengastronomie in den Wintermonaten k\u00f6nne eine M\u00f6glichkeit sein, den Betrieb trotz steigender Infektionszahlen aufrechtzuerhalten. &quot;Deshalb f\u00f6rdern wir mit der \u00dcberbr\u00fcckungshilfe II k\u00fcnftig auch Ma\u00dfnahmen zur tempor\u00e4ren Verlagerung des Gesch\u00e4ftsbetriebs in die Au\u00dfenbereiche. Damit kann die Anschaffung von Au\u00dfenzelten, W\u00e4rmestrahlern, etc. k\u00fcnftig bezuschusst werden.&quot; <\/p>\n<h3>150 Virus-Tote in Gro\u00dfbritannien an einem Tag<\/h3>\n<p><strong>17.35 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien sind nach Regierungsangaben an nur einem Tag 150 Todesf\u00e4lle in Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet worden. Das sind so viele wie noch nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Am Freitag waren noch 136 Todesf\u00e4lle registriert worden. Zudem wurden 16.171 nachgewiesene Neuinfektionen registriert nach 15.650 am Freitag.<\/p>\n<h3>Spanische Region Kantabrien ruft Einwohner zu freiwilliger Selbstisolation auf<\/h3>\n<p><strong>16.47 Uhr: <\/strong>Angesichts eines deutlichen Anstiegs der Corona-Infektionszahlen hat die Regionalregierung der nordspanischen Region Kantabrien die Einwohner zur freiwilligen Selbstisolation aufgerufen. Die Gesundheitsbeh\u00f6rden w\u00fcrden eine maximale Einschr\u00e4nkung der &quot;sozialen Aktivit\u00e4t und Mobilit\u00e4t&quot; empfehlen, teilte die Regionalregierung am Samstag mit.<\/p>\n<p>Zudem sei es ratsam, Familientreffen und andere Zusammenk\u00fcnfte zu verschieben oder abzusagen. Die Beh\u00f6rden forderten die Menschen auf, geschlossene R\u00e4ume zu meiden, Bars und Restaurants aufzusuchen und nach 22.00 Uhr auszugehen.<\/p>\n<p>Innerhalb der vergangenen 48 Stunden waren in Kantabrien nach Beh\u00f6rdenangaben mehr als 210 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Damit stieg die Zahl der Infektionen auf insgesamt 8665. Kantabrien hat rund 530.000 Einwohner.<\/p>\n<h3>So beschr\u00e4nken L\u00e4nder in Europa das \u00f6ffentliche Leben<\/h3>\n<p><strong>16.45 Uhr: <\/strong>In vielen L\u00e4ndern Europas steigen die Corona-Infektionen stark. Das bedeutet strengere Regeln im Alltag. Die Bundesregierung r\u00e4t von Reisen ab &#8211; aber wenn man doch ins Ausland will: Was gilt denn wo?<\/p>\n<h3>Norditalienische Region Lombardei verh\u00e4ngt striktere Corona-Ma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>16.22 Uhr: <\/strong>Wegen steigender Corona-Infektionszahlen haben die Beh\u00f6rden der norditalienischen Region Lombardei eine Sperrstunde f\u00fcr Bars und Restaurants ab Mitternacht eingef\u00fchrt. Die neuen Ma\u00dfnahmen sehen auch ein Verbot f\u00fcr den Verkauf von Speisen zum Mitnehmen und f\u00fcr Alkohol ab 18.00 Uhr vor. Es d\u00fcrfen keine Amateursport-Events mehr stattfinden. Die Ma\u00dfnahmen gelten ab Samstag und zun\u00e4chst bis zum 6. November.<\/p>\n<p>Betreiber von Bars d\u00fcrfen den Ma\u00dfnahmen zufolge ab 18.00 Uhr nur noch Kunden bedienen, die an einem Tisch sitzen. Menschen in Altersheimen d\u00fcrfen von ihren Angeh\u00f6rigen nur noch besucht werden, wenn diese eine Genehmigung der Gesundheitsbeh\u00f6rden vorweisen k\u00f6nnen. Die neuen Regelungen sollen von der Polizei \u00fcberwacht werden.<\/p>\n<p>Italien hat am Freitag die Grenze von 10.000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden \u00fcberschritten. Die Lombardei ist die am st\u00e4rksten betroffene Region des Landes. In der vergangenen Woche hatte die italienische Regierung eine Maskenpflicht im Freien verh\u00e4ngt und den Ausnahmezustand bis zum 31. Januar verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Italienischen Medienberichten zufolge erw\u00e4gt Ministerpr\u00e4sident Giuseppe Conte auch, eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre \u00e4hnlich wie in einer Reihe von St\u00e4dten in Frankreich einzuf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Belgiens Au\u00dfenministerin positiv auf Corona getestet<\/h3>\n<p><strong>15.43 Uhr: <\/strong>Die belgische Au\u00dfenministerin Sophie Wilmes hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Sie sei positiv getestet worden, teilt sie per Twitter mit. Vermutlich sei die Ansteckung innerhalb ihrer Familie erfolgt. Bereits am Freitag erkl\u00e4rte sie, sie werde sich selbst isolieren, weil es einen Verdacht auf Covid-19-Symptome gebe. Wilmes hatte am 12. Oktober an Gespr\u00e4chen mit den anderen EU-Au\u00dfenministern in Luxemburg teilgenommen.<\/p>\n<h3>H\u00f6chstwert an Corona-Neuinfektionen in Polen<\/h3>\n<p><strong>15.22 Uhr: <\/strong>Trotz Corona-Auflagen ist in Polen die Anzahl der t\u00e4glichen Neuinfektionen mit dem Virus auf einen Rekordwert gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden kamen 9622 F\u00e4lle hinzu, wie am Samstag aus Daten des Gesundheitsministeriums hervorging. Das war der bisher h\u00f6chste registrierte Wert an einem Tag seit Beginn der Pandemie. Am Donnerstag hatte das Ministerium bekannt gegeben, dass die Anzahl der t\u00e4glich registrierten Neuinfektionen erstmals die Marke von 8000 \u00fcberschritten habe. <\/p>\n<p>Insgesamt verzeichnete Polen bisher 167.230 best\u00e4tigte Infektionen und 3524 Todesf\u00e4lle in Verbindung mit dem Coronavirus. Das Land hat rund 38 Millionen Einwohner. <\/p>\n<p>Seit vergangenem Samstag gilt in Polen im gesamten Land wieder eine Maskenpflicht in der \u00d6ffentlichkeit &#8211; sogar im Freien. In sogenannten roten Zonen sind die Auflagen strenger, unter anderem m\u00fcssen Bars und Restaurants nun um 21.00 Uhr schlie\u00dfen.<\/p>\n<h3>Niederlande verzeichnen mit 8114 Neuinfektionen H\u00f6chststand<\/h3>\n<p><strong>15.19 Uhr:<\/strong> Die Niederlande haben 8114 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert. Das ist erneut ein Rekordwert, wie Daten des Nationalen Instituts f\u00fcr \u00d6ffentliche Gesundheit zeigen.<\/p>\n<h3>Drohnen sollen britische Kliniken mit Corona-Tests versorgen<\/h3>\n<p><strong>15.12 Uhr: <\/strong>Drohnen sollen k\u00fcnftig Corona-Tests und Schutzausr\u00fcstungen zwischen Kliniken in Gro\u00dfbritannien liefern. Das Projekt &quot;Apian&quot; habe daf\u00fcr die Genehmigung der britischen Raumfahrtbeh\u00f6rde bekommen, teilte die Regierung am Samstag in London mit. Der Service wurde von Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS im Rahmen eines F\u00f6rderprogramms gegr\u00fcndet. Die Nutzung von Drohnen verringere im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Kurierdiensten den Zeit- und Personalaufwand sowie das Infektionsrisiko, betonten Mitarbeiter des Start-ups. <\/p>\n<p>Jede Drohne kann etwa zwei Kilogramm transportieren und mit ihrem Hybrid-Antrieb ein fast 100 Kilometer entferntes Ziel erreichen. Sie fliegt in 90 Metern H\u00f6he auch bei schlechtem Wetter.  <\/p>\n<p>Viele britische Krankenh\u00e4user sind in der Coronakrise \u00fcberlastet und k\u00f6nnten schon bald nicht mehr den Ansturm der Covid-Patienten stemmen. Besonders stark betroffen von der Pandemie sind der Norden Englands, Teile von Schottland und Wales sowie Nordirland. Mediziner fordern einen nationalen Lockdown. Das lehnt Premierminister Boris Johnson bisher ab. <\/p>\n<h3>Altmaier warnt vor Lockdown<\/h3>\n<p><strong>15.10 Uhr: <\/strong>Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnt davor, die Wirtschaft als Ganzes herunterzufahren. &quot;Die meisten wirtschaftlichen Aktivit\u00e4ten, am Arbeitsplatz, beim Einkaufen oder Tanken, sind eher unproblematisch, sofern Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden&quot;, sagt der CDU-Politiker der &quot;Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung&quot; laut Vorabbericht. &quot;Einen neuen Lockdown brauchen wir deshalb nicht.&quot; Es sei &quot;nicht zielf\u00fchrend, ganze Wirtschaftsbereiche zu schlie\u00dfen, die erkennbar nichts oder wenig mit dem Infektionsgeschehen zu tun haben&quot;.<\/p>\n<h3>Baden-W\u00fcrttemberg ruft h\u00f6chste Corona-Alarmstufe aus<\/h3>\n<p><strong>14.50 Uhr: <\/strong>Wegen des starken Anstiegs der Infektionszahlen ruft die Landesregierung von Baden-W\u00fcrttemberg die h\u00f6chste Corona-Alarmstufe aus. Weitere Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie wie eine versch\u00e4rfte Maskenpflicht in der \u00d6ffentlichkeit und weitere Kontaktbeschr\u00e4nkungen sollen von Montag an gelten, wie Ministerpr\u00e4sident Winfried Kretschmann (Gr\u00fcne) am Samstag nach einer au\u00dferordentlichen Kabinettssitzung mitteilte. <\/p>\n<h3>Personensch\u00fctzer infiziert &#8211; Bundespr\u00e4sident Steinmeier in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>14.41 Uhr: <\/strong>Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Samstag in Quarant\u00e4ne begeben. Wie eine Sprecherin des Bundespr\u00e4sidialamtes in Berlin mitteilte, ist ein Personensch\u00fctzer des Staatsoberhauptes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Steinmeiers erster Test fiel negativ aus.<\/p>\n<p>Bei dem Mann aus dem Kommando des Bundeskriminalamtes handele es sich um eine Kontaktperson ersten Grades. Steinmeier habe sich nun selbst einem Corona-Test unterzogen, das erste Ergebnis liege aber noch nicht vor, sagte die Sprecherin am Samstagnachmittag.  <\/p>\n<p>Ende M\u00e4rz hatte sich auch Kanzlerin Angela Merkel vorsorglich f\u00fcr knapp zwei Wochen in h\u00e4usliche Quarant\u00e4ne begeben, weil sie Kontakt mit einem infizierten Arzt hatte. In dieser Zeit hatte sie drei Corona-Tests machen lassen, die jedoch alle negativ waren.  <\/p>\n<p>Der Bundespr\u00e4sident wollte an diesem Sonntag zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse eigentlich den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels in der Frankfurter Paulskirche verleihen. <\/p>\n<h3>Mecklenburg-Vorpommern hebt Quarant\u00e4nepflicht f\u00fcr Touristen auf<\/h3>\n<p><strong>14.10 Uhr: <\/strong>Mecklenburg-Vorpommern gibt seinen harten Kurs beim Beherbergungsverbot f\u00fcr G\u00e4ste aus Corona-Risikogebieten auf: Ein negativer Test reicht k\u00fcnftig.<\/p>\n<h3>Jetzt mehr als 30.000 Corona-Tote in Iran &#8211; Engp\u00e4sse bei medizinischer Versorgung<\/h3>\n<p><strong>13.13 Uhr: <\/strong>Die Anzahl der Corona-Toten hat in Iran nach Angaben des Gesundheitsministeriums die Schwelle von 30.000 \u00fcberstiegen. Binnen 24 Stunden seien 253 Tote registriert worden; die Sterbef\u00e4lle h\u00e4tten damit 30.123 erreicht, sagte die Ministeriumssprecherin Sima Lari am Samstag. Gleichzeitig sei die Anzahl der nachgewiesenen Infektionen seit dem Ausbruch der Pandemie Ende Februar auf 526 490 gestiegen, sagte sie laut der Nachrichtenagentur IRNA. <\/p>\n<p>Der drastische Anstieg der Fallzahlen hat zu kritischen Engp\u00e4ssen bei der medizinischen Versorgung der Corona-Patienten in Iran gef\u00fchrt. Nach Einsch\u00e4tzung des Corona-Krisenstabs spiegeln die Zahlen au\u00dferdem nur die Testergebnisse wider, und es k\u00f6nnte weitaus mehr Corona-Tote und Infizierte im Land geben. Iran hat etwa so viele Einwohner wie Deutschland, wo nach Angaben des Robert Koch-Instituts die Zahl der Infektionen aktuell bei mindestens 356.387 und die der Toten bei 9767 liegt.<\/p>\n<h3>Heiko Maas: Deutschland zur Aufnahme von Corona-Patienten aus EU bereit<\/h3>\n<p><strong>12.57 Uhr: <\/strong>Au\u00dfenminister Heiko Maas hat mit Blick auf die stark steigenden Fallzahlen die Bereitschaft Deutschlands bekr\u00e4ftigt, wieder Corona-Patienten aus anderen EU-Staaten aufzunehmen. &quot;Wenn es bei unseren Nachbarn in der Versorgung von Corona-Patienten Engp\u00e4sse gibt, bieten wir nat\u00fcrlich schnell Hilfe an, wie unsere Kapazit\u00e4ten dies erlauben&quot;, sagte der SPD-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. &quot;Europ\u00e4isch k\u00f6nnen wir das jetzt \u00fcber das neue Fr\u00fchwarnsystem viel besser koordinieren als im Fr\u00fchjahr. Auf diese Solidarit\u00e4t setze ich, wenn es ein schwieriger Herbst wird.&quot; <\/p>\n<p>Mehrere Bundesl\u00e4nder haben sich bereits zur Aufnahme von Patienten aus EU-Nachbarstaaten bereit erkl\u00e4rt. So wollen zum Beispiel Kliniken in Nordrhein-Westfalen erneut schwer kranke Covid-19-Patienten aus den Niederlanden versorgen. Auch Niedersachsen hatte Bereitschaft bekundet, dem Nachbarland zu helfen. Nach Informationen des Ausw\u00e4rtigen Amtes gibt es auch Gespr\u00e4che zwischen Bayern und Tschechien. Die EU stellt den Angaben zufolge 220 Millionen Euro f\u00fcr grenz\u00fcberschreitende Transporte von Patienten, Ausr\u00fcstung und Personal zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<h3>Derzeit rund 70.000 Menschen in NRW in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>12.34 Uhr: <\/strong>In Nordrhein-Westfalen sind nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) derzeit rund 70.000 Menschen wegen Corona in Quarant\u00e4ne. Trotz Personall\u00fccken in den Gesundheits\u00e4mtern seien die n\u00f6tigen Tests und Nachverfolgungen der Infektionsketten grunds\u00e4tzlich aber gew\u00e4hrleistet, sagte er am Samstag im Deutschlandfunk. <\/p>\n<p>NRW teste rund 350.000 Menschen pro Woche auf eine Infizierung mit dem Coronavirus &#8211; m\u00f6glich seien derzeit sogar 400.000 pro Woche. Das Gesundheitssystem habe noch &quot;sehr viele Kapazit\u00e4ten&quot; zur Versorgung Infizierter &#8211; auch in der Intensivmedizin. Im bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesland Deutschlands leben rund 18 Millionen Menschen. <\/p>\n<h3>Mehr als <strong>62.200 Neuinfektionen in <\/strong><strong>Indien<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.33 Uhr: <\/strong>In Indien sind laut Gesundheitsministerium 62.212 Neuinfektionen binnen 24 Stunden registriert worden. Nach den USA verzeichnet das Land mit 7,43 Millionen die weltweit zweith\u00f6chste Zahl an nachgewiesenen Ansteckungsf\u00e4llen. Insgesamt starben rund 113.000 Menschen mit oder an dem Virus. Die Zahl der aktiv Infizierten sei erstmals seit eineinhalb Monaten unter 800.000 gesunken.<\/p>\n<h3>Dehoga: Corona-Ma\u00dfnahmen zu kurzfristig<\/h3>\n<p><strong>12.31 Uhr:<\/strong> Der bayerische Hotel- und Gastst\u00e4ttenverband Dehoga hat die Informationspolitik der Staatsregierung kritisiert. Auch bei den j\u00fcngsten Ma\u00dfnahmen habe es viel zu wenig Zeit zwischen Bekanntgabe der neuen Regeln und deren Umsetzungspflicht gegeben, bem\u00e4ngelte Landesgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Geppert am Samstag im Gespr\u00e4ch mit der Deutschen Presse-Agentur. Dies sei ein v\u00f6llig unn\u00f6tiges \u00c4rgernis in der schwersten Krise des Gastgewerbes seit dem Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<p>&quot;Die Hochzeits- oder Geburtstagsgesellschaft schl\u00e4ft bereits im Haus, und wenn sie aufwachen, dann m\u00fcssen am Morgen des Festtages aus der geladenen G\u00e4steschar f\u00fcnf erw\u00e4hlt werden. Das ist noch nicht einmal das Brautpaar mit dessen Eltern. Wie soll das gehen?&quot;, fragte Geppert. Er kritisierte zugleich, dass die Regelwerke nur f\u00fcr Juristen zu verstehen seien. &quot;Hier fehlt es zwischen dem Tweet eines Politikers und dem Gesetzestext noch etwas mehr an Kommunikationswillen.&quot;<\/p>\n<h3>Verband: Bei Freiberuflern 180.000 Arbeitspl\u00e4tze in Gefahr<\/h3>\n<p><strong>12.01 Uhr: <\/strong>Jeder zweite Freiberufler in Deutschland ist einer Umfrage zufolge von der Coronakrise stark oder sehr stark betroffen. Jedes achte Unternehmen (12,3 Prozent) bef\u00fcrchte zudem, das kommende Jahr nicht zu \u00fcberstehen, so das Ergebnis der Studie, wie die &quot;Rheinischen Post&quot; berichtete.<\/p>\n<p>Das Institut f\u00fcr Freie Berufe hatte im Auftrag des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB) im September knapp 1900 selbstst\u00e4ndige Freiberufler befragt. Gut jeder zehnte Freiberufler musste demnach w\u00e4hrend der Pandemie bereits Mitarbeiter entlassen. Jeder vierte Freiberufler bef\u00fcrchtet zudem, sich bis zum Jahresende 2020 von Mitarbeitern trennen zu m\u00fcssen. Weitere f\u00fcnf Prozent erwarten dies f\u00fcr das kommende Jahr. <\/p>\n<p>&quot;Damit sind weitere 180.000 Stellen in der Branche in Gefahr&quot;, sagte BFB-Pr\u00e4sident Wolfgang Ewer der Zeitung. Knapp 30 Prozent aller Freiberufler h\u00e4tten die \u00dcberbr\u00fcckungshilfen des Bundes genutzt. Ewer begr\u00fc\u00dfte die von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geplanten Nachbesserungen bei den Hilfen, forderte jedoch weitere Zusch\u00fcsse zum Lebensunterhalt speziell f\u00fcr Soloselbstst\u00e4ndige und kleine Freiberufler-Einheiten. <\/p>\n<h3>Medienbericht: Berlin plant drastische Kontaktbeschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>11.26 Uhr: <\/strong>Im Kampf gegen die rasante Ausbreitung des Coronavirus plant der Berliner Senat laut &quot;Tagesspiegel&quot; eine drastische Versch\u00e4rfung der Kontaktbeschr\u00e4nkungen. Das gehe aus dem finalen Entwurf der neuen Infektionsschutzverordnung vor, berichtet die Zeitung. Zudem solle eine Maskenpflicht auf M\u00e4rkten und anderen belebten \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen eingef\u00fchrt werden. Beschlossen ist das aber noch nicht, die neuen Regeln stehen am Dienstag auf der Agenda. <\/p>\n<p>Auf Anfrage \u00e4u\u00dferten sich dazu am Samstag weder die Senatskanzlei noch die Gesundheitsverwaltung. Hintergrund sind die rasant steigenden Fallzahlen in der Hauptstadt. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner stieg in den vergangenen sieben Tagen auf 83,2 (Stand Freitagabend). Damit liegt Berlin weiter deutlich \u00fcber dem kritischen Schwellenwert von 50.  <\/p>\n<p>Nach Informationen des &quot;Tagesspiegels&quot; sieht der Entwurf vor, dass sich ab n\u00e4chster Woche maximal f\u00fcnf Personen gemeinsam im \u00f6ffentlichen Raum aufhalten d\u00fcrfen &#8211; oder mehrere Angeh\u00f6rige zweier Haushalte. Ausgenommen davon seien sportliche Aktivit\u00e4ten. Bislang galt die F\u00fcnf-Personen-Begrenzung zeitlich zwischen 23.00 Uhr bis 06.00 Uhr. <\/p>\n<p>Die bisherige Personenobergrenze bei Veranstaltungen soll den Pl\u00e4nen bestehen bleiben: Bis Ende des Jahres seien Veranstaltungen im Freien mit bis zu 5000 Personen erlaubt, in geschlossenen R\u00e4umen bis zu 1000 Personen. Weiterhin m\u00f6glich sein sollen auch private Veranstaltungen und Feiern bis zu 50 Personen im Freien und bis zu zehn Personen in geschlossenen R\u00e4umen. Daf\u00fcr muss ein Hygienekonzept vorliegen und eine Anwesenheitsdokumentation gef\u00fchrt werden. <\/p>\n<h3>Ministerpr\u00e4sidentin Dreyer ruft zu Verzicht auf Urlaubsreisen auf<\/h3>\n<p><strong>11.26 Uhr: <\/strong>Die rheinland-pf\u00e4lzische Ministerpr\u00e4sidentin Malu Dreyer hat Menschen aus Corona-Risikogebieten dazu aufgerufen, von Urlaubsreisen abzusehen. &quot;Je weniger Mobilit\u00e4t, umso besser&quot;, sagte die SPD-Politikerin der &quot;S\u00fcddeutschen Zeitung&quot;. Das gelte auch f\u00fcr Menschen aus anderen Gegenden. &quot;Und wenn schon, dann lieber allein im Wald laufen als nach einem Sportturnier zur Fete.&quot; <\/p>\n<p>Zudem wies Dreyer den Vorwurf zur\u00fcck, die L\u00e4nder h\u00e4tten sich bei ihrem Treffen nicht auf eine gemeinsame Linie in der Corona-Politik festlegen k\u00f6nnen. &quot;Alle halten sich an dieselben Zahlen&quot;, sagte die SPD-Politikerin. Der Stufenplan mit Ma\u00dfnahmen, die bei 35 sowie bei 50 Corona-F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner einsetzten, m\u00fcsse jetzt &quot;bundesweit ganz schnell, ganz konsequent&quot; umgesetzt werden. <\/p>\n<p>Bei dem Treffen am Mittwoch in Berlin hatten sich die L\u00e4nder darauf geeinigt, bei mehr als 35 F\u00e4llen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen private Feiern auf maximal 15 Teilnehmer zu begrenzen. Rheinland-Pfalz ging diesen Schritt, ebenso wie Hessen und Nordrhein-Westfalen, nicht mit. Trotz steigender Neuinfektionen bleibe die Landesregierung bei einer Empfehlung. &quot;Das Prinzip der Unverletzlichkeit der Wohnung ist ein sehr hohes Gut&quot;, sagte Dreyer der Zeitung. Sie wolle nicht Ordnungs\u00e4mter und Polizei zur Kontrolle in Wohnungen schicken. <\/p>\n<h3>Tausende Verst\u00f6\u00dfe gegen Corona-Regeln in Hessen<\/h3>\n<p><strong>11.25 Uhr: <\/strong>Die Regeln sind zahlreich und sie \u00e4ndern sich je nach Infektionsgeschehen in der Corona-Pandemie. Besonders schwer einzuhalten scheinen die Kontaktbeschr\u00e4nkungen zu sein. Sie f\u00fchren die Statistiken von Polizei und Ordnungs\u00e4mtern an, wenn es um Verst\u00f6\u00dfe geht, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Stadt Frankfurt verh\u00e4ngte bereits Bu\u00dfgelder in H\u00f6he von 822.400 Euro, wie das Ordnungsamt auf Anfrage mitteilte. Die Einnahmen belaufen sich bisher auf knapp 326.800 Euro. In 3226 F\u00e4llen seien f\u00f6rmliche Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Hinzu k\u00e4men Barverwarnungen vor Ort. <\/p>\n<p>Vorrangig gehe es darum, Verst\u00e4ndnis f\u00fcr gegenseitige R\u00fccksichtnahme herzustellen. Daher w\u00fcrden Bu\u00dfgelder in der Regel erst verh\u00e4ngt, wenn ein wiederholter oder willentlicher Versto\u00df festgestellt wird. &quot;Ausnahme hiervon bilden Verst\u00f6\u00dfe gegen das Tragen von Mund-Nasen-Schutz im \u00d6PNV, die immer geahndet werden&quot;, erkl\u00e4rte das hessische Innenministerium.<\/p>\n<h3>Bayerns Innenminister k\u00fcndigt sch\u00e4rfere Corona-Kontrollen an<\/h3>\n<p><strong>11.13 Uhr: <\/strong>Vor allem in Bussen und Bahnen sowie auf stark frequentierten \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen wird die Polizei in Bayern verst\u00e4rkt das vorgeschriebene Tragen einer Mund-Nasen-Maske kontrollieren. &quot;Wir m\u00fcssen alles unternehmen, um die sprunghafte Ausbreitung des hochgef\u00e4hrlichen Virus einzud\u00e4mmen und gleichzeitig einen Lockdown zu verhindern&quot;, begr\u00fcndete Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Samstag das Vorgehen. Gerade das Tragen einer Alltagsmaske helfe. &quot;Leider sind nicht alle vern\u00fcnftig genug, das zu kapieren.&quot;<\/p>\n<p>Deshalb werde es die Polizei bayernweit auch nicht bei mahnenden Worten belassen, k\u00fcndigte Herrmann an. Stattdessen w\u00fcrden die Beamten konsequent ein Verwarnungsgeld verh\u00e4ngen oder sogar Anzeige beim Gesundheitsamt erstatten. &quot;Dann drohen saftige Geldbu\u00dfen von mindestens 250 Euro.&quot; Bislang stellten bayerische Polizisten rund 25 000 Verst\u00f6\u00dfe gegen die Maskenpflicht fest.<\/p>\n<h3>ADAC sagt Hauptversammlung wegen Corona ab<\/h3>\n<p><strong>10.52 Uhr: <\/strong>Der Automobilclub ADAC hat seine f\u00fcr Ende November geplante Hauptversammlung wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Das hat das Pr\u00e4sidium des Verbandes am Freitag entschieden, wie der ADAC am Samstag in M\u00fcnchen mitteilte. Die j\u00e4hrlich tagende Hauptversammlung ist das oberste Organ des ADAC. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Coronavirus-Ausbreitung und der damit einhergehenden Versch\u00e4rfung der Kontakt- und Reisebeschr\u00e4nkungen k\u00f6nne das Treffen bedauerlicherweise nicht stattfinden, sagte ADAC-Pr\u00e4sident August Markl. Die Abstimmungen zur Feststellung des Jahresabschlusses 2019, zur Entlastung des Pr\u00e4sidiums sowie zum Wirtschaftsplan 2020 w\u00fcrden nun im Umlaufverfahren realisiert. <\/p>\n<h3>Bundeskanzlerin Merkel ruft B\u00fcrger dringend zum Kampf gegen Corona-Ausbreitung auf<\/h3>\n<p><strong>10.02 Uhr: <\/strong>Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert dringend an die B\u00fcrger, eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. &quot;Wir m\u00fcssen jetzt alles tun, damit das Virus sich nicht unkontrolliert ausbreitet&quot;, sagt sie in ihrem w\u00f6chentlichen Podcast. &quot;Dabei z\u00e4hlt jetzt jeder Tag. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Kontaktpersonen jedes infizierten Menschen benachrichtigt werden, um die Ansteckungsketten zu unterbrechen. Die Gesundheits\u00e4mter leisten dabei Gro\u00dfartiges, aber wo die Zahl der Infizierten zu hoch wird, da kommen sie nicht mehr hinterher.&quot;<\/p>\n<p>Die Kanzlerin mahnte: &quot;Bitte bleiben Sie, wenn immer m\u00f6glich, zu Hause, an Ihrem Wohnort.&quot; Sie f\u00fcgte hinzu: &quot;Ich wei\u00df, das klingt nicht nur hart, das ist im Einzelfall auch ein schwerer Verzicht.&quot; Aber er m\u00fcsse nur zeitweilig geleistet werden.<\/p>\n<h3>Tschechien meldet mehr als 11.000 neue Corona-Infektionen<\/h3>\n<p><strong>8.55 Uhr: <\/strong>In Tschechien hat die Zahl der Corona-Neuinfektionen erstmals die Marke von 11.000 \u00fcbersprungen. 11.105 Ansteckungen verzeichnet das Gesundheitsministerium in den vergangenen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der F\u00e4lle liegt damit bei 160.112. Tschechien war zuletzt das Land in Europa, in dem die Fallzahlen in Relation zur Bev\u00f6lkerungsgr\u00f6\u00dfe zuletzt am st\u00e4rksten stiegen.<\/p>\n<h3>\u00d6sterreichs Au\u00dfenminister Schallenberg mit Coronavirus infiziert<\/h3>\n<p><strong>8.18 Uhr: <\/strong>Der \u00f6sterreichische Au\u00dfenminister Alexander Schallenberg hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Eine Sprecherin seines Ministeriums best\u00e4tigt, dass Schallenberg positiv getestet worden sei. Der Minister sei symptomfrei. Er habe am Mittwoch an der Kabinettssitzung teilgenommen. Alle Regierungsmitglieder h\u00e4tten dabei Masken getragen, w\u00fcrden nun aber als Vorsichtsma\u00dfnahme ebenfalls getestet. Es sei m\u00f6glich, dass Schallenberg bereits am Montag infiziert gewesen sei. An dem Tag hatte er ebenso wie Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas am EU-Au\u00dfenministertreffen in Luxemburg teilgenommen.<\/p>\n<h3>Ukraine verzeichnet Rekordzahl an Neuinfektionen<\/h3>\n<p><strong>8.08 Uhr:<\/strong> Die Ukraine verzeichnet eine Rekordzahl von 6410 Corona-Neuinfektionen. 109 Patienten seien in den vergangenen 24 Stunden verstorben, teilt der Nationale Sicherheitsrat mit. Auch dies ist ein H\u00f6chstwert. Mit 5992 Neuinfektionen hatte die Ukraine bereits am Freitag einen neuen Rekord gemeldet. Insgesamt verzeichnet das Land 293.641 best\u00e4tigte Ansteckungen und 5517 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit der Pandemie.<\/p>\n<h3>Kritik an Ferien trotz Corona: K\u00f6nig bricht Urlaub ab<\/h3>\n<p><strong>7.50 Uhr: <\/strong>Nach harscher Kritik hat die niederl\u00e4ndische K\u00f6nigsfamilie eine trotz der Coronakrise unternommene Urlaubsreise nach Griechenland abgebrochen. &quot;Wir sehen die Reaktionen von Menschen auf Berichte in den Medien. Und die sind heftig und sie ber\u00fchren uns&quot;, hie\u00df es in einer am sp\u00e4ten Freitagabend ver\u00f6ffentlichten Mitteilung des K\u00f6nigshauses. &quot;Wir wollen keinerlei Zweifel daran bestehen lassen: Um Covid-19 zu besiegen, ist es notwendig, dass die Richtlinien befolgt werden.&quot;<\/p>\n<p>Zuvor hatten Abgeordnete von Oppositions- wie Regierungsparteien Kritik an der erst durch Medienberichte bekannt gewordenen Flugreise von K\u00f6nig Willem-Alexander und seiner Familie mit einer Regierungsmaschine zu deren Ferienhaus auf der Halbinsel Peloponnes ge\u00fcbt.<\/p>\n<p>In den Niederlanden sind gerade versch\u00e4rfte Corona-Schutzma\u00dfnahmen verf\u00fcgt worden. Unter anderem m\u00fcssen Kneipen und Restaurants f\u00fcr vier Wochen schlie\u00dfen. Am Freitag meldeten die Beh\u00f6rden, seit Donnerstagmorgen seien fast 8000 neue Corona-Infektionen registriert worden; das sei ein neuer &quot;Tagesrekord&quot;. F\u00fcr das Gebiet in Griechenland, in dem sich die Ferienvilla von Willem-Alexander befindet, gilt bislang keine Warnung vor einem erh\u00f6htem Corona-Risiko.<\/p>\n<h3>Mehr als acht Millionen Infizierte in den USA<\/h3>\n<p><strong>5.50 Uhr:<\/strong> In den USA steigt die Zahl der Infizierten nach Reuters-Z\u00e4hlung um mindestens 69.478 auf 8,08 Millionen an. Mindestens 899 Menschen sind demnach nach einer Ansteckung gestorben. Insgesamt sind 218.633 Menschen dem Virus erlegen.<\/p>\n<h3>Brinkhaus pocht auf bundeseinheitliche Linie bei Corona-Beschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>5.30 Uhr: <\/strong>Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hat im Kampf gegen die in die H\u00f6he schnellenden Corona-Infektionszahlen eine bundeseinheitliche Linie gefordert. &quot;Alles andere ruft momentan nicht nur gro\u00dfe Irritation in der Bev\u00f6lkerung hervor &#8211; es behindert ein konsequentes, geb\u00fcndeltes Vorgehen gegen Corona&quot;, schrieb der CDU-Politiker in einem der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Brief an die Abgeordneten von CDU und CSU. <\/p>\n<p>Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) hatte die Unionsabgeordneten am Freitagabend in einer sogenannten fraktionsoffenen Videoschaltkonferenz ohne Anwesenheitszwang \u00fcber die aktuelle Corona-Lage ins Bild gesetzt. <\/p>\n<p>Brinkhaus schrieb, grunds\u00e4tzlich bleibe es bei der Linie, dass die Unionsparteien auf Eigenverantwortung und Vernunft setzen w\u00fcrden. Ganz besonders gelte das w\u00e4hrend einer Pandemie. Was nicht unbedingt notwendig sei &#8211; jede Feier, jede Reise &#8211; solle vermieden werden. <\/p>\n<p>Der Fraktionschef betonte zugleich, auch wenn die Exekutive in solchen Krisen &quot;oftmals das Pr\u00e4 hat, m\u00fcssen wir f\u00fcr mehr Transparenz sorgen, um den R\u00fcckhalt in der Bev\u00f6lkerung zu st\u00e4rken&quot;. Die von ihm vorgeschlagene Debatte im Bundestag sei deshalb der richtige Ort, &quot;um die Ma\u00dfnahmen zur Pandemiebek\u00e4mpfung \u00f6ffentlich zu diskutieren und auch \u00fcber den Nachsteuerungsbedarf zu sprechen&quot;. Brinkhaus will dies in der n\u00e4chsten Plenarwoche tun, die am 26. Oktober beginnt. <\/p>\n<p>Am Freitag hatten Gerichte Bund und L\u00e4nder bei ihren Schritten zum Eind\u00e4mmen der Corona-Pandemie zunehmend ausgebremst. Nach den Urteilen gegen die Beherbergungsverbote in Baden-W\u00fcrttemberg und Niedersachsen kippte das Berliner Verwaltungsgericht die Sperrstunde in der Hauptstadt. Am Abend wurde auch das Beherbergungsverbot in Brandenburg gestoppt. Bayern lie\u00df es am Freitag auslaufen, Hessen plant ebenfalls die Abschaffung. <\/p>\n<h3>S\u00f6der sieht Kontaktnachverfolgung bei Corona-Neuinfektionen gef\u00e4hrdet<\/h3>\n<p><strong>5.12 Uhr: <\/strong>Der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hat angesichts steigender Corona-Neuinfektionen vor einem Versagen der Kontaktnachverfolgung gewarnt. &quot;Wir stehen kurz vor dem Kontrollverlust in einigen Regionen in Deutschland. Das ist hochgef\u00e4hrlich&quot;, sagte S\u00f6der der &quot;Passauer Neuen Presse&quot;. Wenn eine Nachverfolgung nicht mehr m\u00f6glich sei, m\u00fcssten Kontakte generell mit strikten Ma\u00dfnahmen begrenzt werden. &quot;Das wollen wir aber nicht.&quot;<\/p>\n<p>Deshalb sei es wichtig, &quot;die Welle noch rechtzeitig zu brechen&quot;, betonte S\u00f6der. Die Gesundheits\u00e4mter m\u00fcssten dringend ert\u00fcchtigt werden, um die Kontaktverfolgung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Indes sei das umstrittene Beherbergungsverbot f\u00fcr Reisende aus Corona-Hotspots &quot;in dieser Phase kein besonders taugliches Mittel&quot;. Die Menschen sollten &quot;lieber zu Hause bleiben&quot;.<\/p>\n<p>Allerdings d\u00fcrfe Corona nicht &quot;sch\u00f6n- oder kleingeredet&quot; werden. Durch ein halbherziges Vorgehen steuere Deutschland unwillk\u00fcrlich auf einen zweiten Lockdown zu. Die Beschl\u00fcsse von Bund und L\u00e4ndern gingen nicht weit genug. &quot;Wir h\u00e4tten an den Stellschrauben st\u00e4rker drehen m\u00fcssen&quot;, sagte S\u00f6der. &quot;Alle m\u00fcssen deutlich nachlegen.&quot;<\/p>\n<p>Zu Meinungsumfragen, in der der CSU-Chef in der Frage der Kanzlerkandidatur weit vor den m\u00f6glichen CDU-Kandidaten liegt, sagte S\u00f6der: &quot;Umfragen sind Schall und Rauch.&quot; Er halte es f\u00fcr politisch unklug und schwer vermittelbar, &quot;mitten in einer Pandemie \u00fcber Karrieren einzelner zu reden und nicht \u00fcber die Sorgen vieler&quot;.<\/p>\n<h3><strong>Holocaust<\/strong>-\u00dcberlebende sollen zus\u00e4tzliche Corona-Hilfen bekommen<\/h3>\n<p><strong>5.00 Uhr: <\/strong>\u00dcberlebende des Holocausts sollen in der Corona-Krise mehr als eine halbe Milliarde Euro an zus\u00e4tzlichen Hilfen von der Bundesregierung bekommen. Eine entsprechende Vereinbarung habe das Finanzministerium mit der Claims Conference, einem Zusammenschluss j\u00fcdischer Organisationen, getroffen, erkl\u00e4rte das Ministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Demnach k\u00f6nnen rund 240.000 Opfer des NS-Regimes weltweit \u00fcber zwei Jahre 2400 Euro erhalten. Zuvor hatten internationale Medien berichtet.<\/p>\n<p>&quot;Deutschland steht damit in Zeiten der Covid-19-Pandemie in besonderer Weise zu seiner historischen Verantwortung f\u00fcr die durch das NS-Unrechtsregime verfolgten Menschen&quot;, erkl\u00e4rte das Ministerium. Der Bundesregierung sei aber auch bewusst, dass das unermessliche Leid, das den \u00dcberlebenden zugef\u00fcgt wurde, nicht durch Geld aufgewogen werden k\u00f6nne. Der Bundestag muss den Pl\u00e4nen noch zustimmen.<\/p>\n<p>\u00dcberlebende der deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager im Nationalsozialismus geh\u00f6ren oft zur Corona-Risikogruppe &#8211; zum einen wegen ihres Alters, aber auch, weil sie durch ihre Zeit in den Lagern h\u00e4ufig gesundheitliche Probleme haben. Die Pandemie treffe sie besonders hart, erkl\u00e4rte das Finanzministerium.<\/p>\n<h3>In Deutschland mit 7830 Corona-Infektionen erneut H\u00f6chstwert erreicht<\/h3>\n<p><strong>4.39 Uhr: <\/strong>Den dritten Tag in Folge verzeichnet das Robert Koch-Institut (RKI) ein jeweils neues Allzeithoch bei der Zahl der t\u00e4glichen Infektionen. Am Samstag meldete das RKI 7830 neue F\u00e4lle. Am Freitag waren es 7334 und am Donnerstag 6638.<\/p>\n<p>Nach Instituts-Angaben starben 33 Menschen an oder mit dem Virus. Deutschland verzeichnet demnach insgesamt 9767 Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit der Pandemie.<\/p>\n<p>Zwar ist die Zahl der an einem Tag gemeldeten Neuinfektionen so hoch wie noch nie. Sie ist aber mit dem Rekordwert im Fr\u00fchjahr von 6294 am 28. M\u00e4rz nicht direkt vergleichbar. Mittlerweile wird jeden Tag deutlich mehr getestet, sodass auch mehr Infektionen nachgewiesen werden.<\/p>\n<h3>BVB-Chef Watzke warnt: &quot;Bei manch einem k\u00f6nnten die Lichter ausgehen&quot;<\/h3>\n<p><strong>4.24 Uhr: <\/strong>Durch die sich wieder zuspitzende Coronavirus-Pandemie gibt es in der Fu\u00dfball-Bundesliga neue Existenzsorgen. &quot;Es ist klar, dass das in dieser Form wirtschaftlich nicht mehr ewig gut gehen kann. Bezogen auf den Fu\u00dfball denke ich, dass wir diese Saison hinbekommen &#8211; zumindest der gro\u00dfe Teil der Vereine, wenn es denn keine Unterbrechungen mehr gibt&quot;, sagte Hans-Joachim Watzke, der Chef von Borussia Dortmund, der &quot;Bild&quot;. Der 61-J\u00e4hrige warnt: &quot;Sollte es noch mal eine gro\u00dfe Unterbrechung geben, dann k\u00f6nnten bei manch einem die Lichter ausgehen.&quot; Dortmund spielt am Samstag bei der TSG 1899 Hoffenheim, 6030 Zuschauer sind erlaubt. Wachsende Corona-Infektionszahlen in allen Teilen Deutschlands f\u00fchren zu einer drastischen Reduzierung der Zuschauerzahlen. <\/p>\n<h3>Starpianist Levit will bei erneutem Lockdown keine Hauskonzerte geben<\/h3>\n<p><strong>3.32 Uhr:<\/strong> Im Falle eines erneuten Lockdowns will Starpianist Igor Levit seine online \u00fcbertragenen &quot;Corona-Hauskonzerte&quot; nicht wiederholen. &quot;Die Hauskonzerte waren meine Rettung, mein Stabilit\u00e4tsanker&quot;, sagte Levit dem Magazin &quot;Focus&quot; in einem am Samstag ver\u00f6ffentlichten Interview \u00fcber seine Online-Auftritte w\u00e4hrend der Corona-Beschr\u00e4nkungen im Fr\u00fchjahr. &quot;Ohne sie h\u00e4tte ich diese schwere Zeit, k\u00f6rperlich wie mental, nie \u00fcberstanden.&quot; Im Falle eines neuen Lockdowns wolle er aber nicht in gleicher Weise im Netz pr\u00e4sent sein.<\/p>\n<p>Levit hatte Anfang Oktober den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Damit wurden sein Engagement gegen Antisemitismus und die Ausgrenzung von Minderheiten hervorgehoben, aber auch die von ihm organisierten &quot;Corona-Hauskonzerte&quot;.<\/p>\n<h3><strong>Merz<\/strong> ruft Ministerpr\u00e4sidenten zu Unterst\u00fctzung der Bundeskanzlerin auf<\/h3>\n<p><strong>1.31 Uhr:<\/strong> Der Bewerber um den CDU-Parteivorsitz Friedrich Merz hat die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder in der Corona-Pandemie zur Unterst\u00fctzung der Bundeskanzlerin aufgerufen. &quot;Es w\u00e4re gerade jetzt w\u00fcnschenswert, dass sich die Ministerpr\u00e4sidenten unseres Landes &#8211; trotz der berechtigten Kritik zum Beispiel am Beherbergungsverbot &#8211; einmal ohne Wenn und Aber hinter die Bundeskanzlerin stellen und ihre Bem\u00fchungen unterst\u00fctzen w\u00fcrden, das Land vor einem zweiten Lockdown zu bewahren&quot;, sagte Merz der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot; (Samstagsausgabe).<\/p>\n<p>Ein weiterer Lockdown w\u00fcrde &quot;eine erhebliche Versch\u00e4rfung der wirtschaftlichen Lage&quot; bedeuten, mit weiter steigenden Insolvenzen und einem massiven Einbruch des Arbeitsmarktes&quot;, sagte Merz. &quot;Das m\u00fcssen wir dringend verhindern.&quot;<\/p>\n<p>Er forderte die Gro\u00dfe Koalition in Berlin dazu auf, die Wirtschaft jetzt nicht mit neuen Regelungen zu belasten. &quot;Ein Belastungsmoratorium einzuhalten w\u00e4re rein psychologisch jetzt ein wichtiges Signal an die Unternehmen, damit sie sich darauf verlassen k\u00f6nnen, dass es jetzt einfach nur darum geht, gemeinsam aus der Krise zu kommen&quot;, sagte der CDU-Bewerber. Man m\u00fcsse sich jetzt auf die L\u00f6sung der gro\u00dfen Probleme konzentrieren.<\/p>\n<h3>Ausgangssperre in neun Orten in Frankreich tritt in Kraft<\/h3>\n<p><strong>1.23 Uhr: <\/strong>In der Paris sowie in acht weiteren Corona-Hotspots in Frankreich ist in der Nacht zu Samstag eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Ab dem Wochenende d\u00fcrfen die Menschen in den betroffenen Gebieten ihre H\u00e4user zwischen 21.00 Uhr und sechs Uhr morgens nicht mehr verlassen. In der Hauptstadt waren am Vorabend der Ma\u00dfnahme, die um Mitternacht in Kraft trat, noch zahlreiche Menschen unterwegs.<\/p>\n<p>Gegen 22 Uhr am Freitag waren die Terrassen der noch ge\u00f6ffneten Brasserien und Restaurants auf dem Platz der Republik in Paris noch gut gef\u00fcllt. &quot;Wir werden es so lange wie m\u00f6glich auskosten&quot;, sagte ein 19-j\u00e4hriger Student in Begleitung von vier Freunden. &quot;Wir gehen ins Restaurant, machen eine Tour durch die Bars und einen kleinen Spaziergang.&quot;<\/p>\n<p>Frankreich meldete am Freitagabend mehr als 25.000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, am Vortag waren es sogar mehr als 30.000 gewesen. Die Zahl der Corona-Toten stieg am Freitag um 122 auf insgesamt 33.303 seit Beginn der Pandemie.<\/p>\n<p>Die neuen Ausgangssperren sind in Frankreich die h\u00e4rteste Ma\u00dfnahme seit Ende des landesweiten Lockdowns am 11. Mai. Premierminister Jean Castex betonte beim Besuch in der Universit\u00e4tsklinik Lille, damit wolle die Regierung den Krankenh\u00e4usern helfen, die in der zweiten Corona-Welle wieder unter Druck geraten.<\/p>\n<h3>Bund will <strong>zus\u00e4tzliche<\/strong> Helfer zur Corona-Nachverfolgung mobilisieren<\/h3>\n<p><strong>00.40 Uhr:<\/strong> Angesichts der stark steigenden Zahlen an neuen Corona-Infektionen versucht die Bundesregierung zus\u00e4tzliche Helfer zu rekrutieren, um die Kommunen bei der Nachverfolgung von Infektionsketten zu unterst\u00fctzen. &quot;Der Bedarf ist enorm, es wird eine f\u00fcnfstellige Zahl von Helfern ben\u00f6tigt&quot;, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) der &quot;Rheinischen Post&quot; (Samstag).<\/p>\n<p>Neben dem Bundeswehrkontingent von bis zu 15.000 Soldaten schaue man auch, &quot;ob wir weitere Personalreserven in der Bundesregierung und nachgeordneten Beh\u00f6rden mobilisieren k\u00f6nnen&quot;, sagte der CDU-Politiker. Er habe zudem die Hoffnung, zur Kontaktnachverfolgung auch eine gr\u00f6\u00dfere Zahl von Studierenden zu gewinnen. Die Regierung sei mit der Hochschulrektorenkonferenz im Gespr\u00e4ch, damit die Freiwilligen keine Nachteile im Studium h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Braun bew\u00e4hrt sich die Corona-Warn-App vor dem Hintergrund der dynamischen Pandemie-Entwicklung. &quot;Die Warnungen nehmen derzeit drastisch zu, wir sehen einen steilen Anstieg&quot;, sagte der Kanzleramtschef. Bis Dienstag h\u00e4tten bereits 10.860 positiv getestete Nutzer eine Warnung \u00fcber die App an ihre anonymen Kontakte aussenden k\u00f6nnen. Die App ist mittlerweile rund 19,6 Millionen Mal heruntergeladen worden. Experten gehen davon aus, dass die Anwendung von rund 16 Millionen Menschen in Deutschland aktiv genutzt wird.<\/p>\n<p>Braun erneuerte seinen im Sommer gemachten Vorschlag, einen Staatsakt f\u00fcr die Corona-Opfer abzuhalten, &quot;wenn die Corona-Pandemie im Wesentlichen besiegt ist&quot;. Die im Sommer verbreitete Botschaft, wonach Deutschland gut durch die Krise komme, h\u00e4tten Angeh\u00f6rige, die einen Menschen an das Virus verloren, als extrem zynisch wahrnehmen m\u00fcssen. &quot;Ihnen sage ich, dass die Opfer dieser Pandemie unter keinen Umst\u00e4nden vergessen werden&quot;, unterstrich Braun.<\/p>\n<h3>Mehrere Politiker fordern vorgezogene Weihnachtsgeld-Zahlungen<\/h3>\n<p><strong>00.24 Uhr: <\/strong>Die steigenden Infektionszahlen bedrohen den ohnehin angeschlagenen Einzelhandel. Politiker bringen eine vorzeitige Auszahlung von Weihnachtsgeld ins Spiel &#8211; um fr\u00fchere Shoppingtouren zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h3><strong>Kommunen halten manche Corona-Regeln f\u00fcr kaum kontrollierbar<\/strong><\/h3>\n<p><strong>00.01 Uhr: <\/strong>Der St\u00e4dte- und Gemeindebund h\u00e4lt die Einhaltung einzelner Corona-Regeln f\u00fcr kaum kontrollierbar. Wo Clubs und Bars wieder geschlossen werden, verlagere sich das Partyleben in Parks oder auf gro\u00dfe Wiesen, sagt Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Gerd Landsberg der &quot;Bild&quot;-Zeitung. &quot;Da kann nur stichprobenartig kontrolliert werden, mehr ist personell gar nicht m\u00f6glich.&quot; Es gebe &quot;ein Katz- und Maus-Spiel zwischen Ordnungskr\u00e4ften und Feiernden, die sich an immer neuen Orten treffen&quot;.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Der Louvre in Paris: Leere, wo sich sonst Tausende Touristen tummelten Foto:\u2002Lewis Joly \/ dpa Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3263,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-3262","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3262"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3262\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}