{"id":32356,"date":"2026-07-01T19:50:26","date_gmt":"2026-07-01T16:50:26","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/okonom-der-jungen-generation-hatte-mir-gewunscht-dass-man-grundsatzliche-ungerechtigkeit-bei-der-rente-angeht\/"},"modified":"2026-07-01T19:50:26","modified_gmt":"2026-07-01T16:50:26","slug":"okonom-der-jungen-generation-hatte-mir-gewunscht-dass-man-grundsatzliche-ungerechtigkeit-bei-der-rente-angeht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/okonom-der-jungen-generation-hatte-mir-gewunscht-dass-man-grundsatzliche-ungerechtigkeit-bei-der-rente-angeht\/","title":{"rendered":"\u00d6konom der jungen Generation: &#8220;H\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass man grunds\u00e4tzliche Ungerechtigkeit bei der Rente angeht&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>\u00d6konom der jungen Generation&quot;H\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass man grunds\u00e4tzliche Ungerechtigkeit bei der Rente angeht&quot;<\/h2>\n<p>01.07.2026, 18:31 Uhr <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/31035962\/1782917704\/Img_16_9\/1024\/DEU-Deutschland-Germany-Berlin-23-06-2026-Bundeskanzler-Friedrich-Merz-CDU-Constanze-Janda-co-Vorsitzenden-der-Rentenkommission-Frank-Juergen-Weise-co-Vorsitzender-der-Rentenkommission-und-Bundesarbeitsministerin-Baerbel-Bas-SPD-v-l-n-r-anlaesslich-der-Uebergabe-vom-Bericht-der-Altersicherungskommission-bzw-Rentenkommission-zur-Rentenreform-waehrend-der-Pressekonferenz-im-Bundeskanzleramt-in-Berlin-Deutschland-en-Friedrich-Merz-Federal-Chancellor-of-Germany-CDU-chairperson-Constanze-Janda-chairperson-Frank-Juergen-Weise-and-Federal-Minister-of-Labour-Baerbel-Bas-SPD-f-l-t-r-during-the-press-conference-at-the-Federal-Chancellery-in-Berlin-Germany-on-the-occasion-of-the-presentation-of-the-report-by-the-Commission-on-Old-Age-Security-Pension-Commission-regarding-a-pension-reform.webp\" alt=\"DEU-Deutschland-Germany-Berlin-23-06-2026-Bundeskanzler-Friedrich-Merz-CDU-Constanze-Janda-co-Vorsitzenden-der-Rentenkommission-Frank-Juergen-Weise-co-Vorsitzender-der-Rentenkommission-und-Bundesarbeitsministerin-Baerbel-Bas-SPD-v-l-n-r-anlaesslich-der-Uebergabe-vom-Bericht-der-Altersicherungskommission-bzw-Rentenkommission-zur-Rentenreform-waehrend-der-Pressekonferenz-im-Bundeskanzleramt-in-Berlin-Deutschland-en-Friedrich-Merz-Federal-Chancellor-of-Germany-CDU-chairperson-Constanze-Janda-chairperson-Frank-Juergen-Weise-and-Federal-Minister-of-Labour-Baerbel-Bas-SPD-f-l-t-r-during-the-press-conference-at-the-Federal-Chancellery-in-Berlin-Germany-on-the-occasion-of-the-presentation-of-the-report-by-the-Commission-on-Old-Age-Security-Pension-Commission-regarding-a-pension-reform\"\/><figcaption>Die Kommission legte der Bundesregierung 33 Empfehlungen vor. (Foto: picture alliance \/ Ipon)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Carl M\u00fchlbach vertritt mit seinem Verein FiscalFuture die Anliegen junger Menschen im finanzpolitischen Diskurs. Im Gespr\u00e4ch mit ntv.de erkl\u00e4rt der \u00d6konom, warum er die Reformvorschl\u00e4ge der Rentenkommission f\u00fcr einen gelungenen Kompromiss h\u00e4lt, welche Gefahren die Kapitalrente mit sich bringt und warum es mit Blick auf die Gerechtigkeit bei der Rente weiter Handlungsbedarf gibt.<\/p>\n<p>ntv.de: Der Kanzler prophezeit langfristig eine Stabilisierung der Beitr\u00e4ge und ein stabiles Rentenniveau, wenn die Reformvorschl\u00e4ge der Kommission umgesetzt werden. Der j\u00fcngeren Generation wird gar eine h\u00f6here Rente versprochen. Sind also im Fall einer Umsetzung die meisten unserer Probleme in der Altersvorsorge gel\u00f6st?<\/p>\n<p>Carl M\u00fchlbach: Die gesetzliche Rente, das muss ich immer vorweg stellen, ist deutlich besser als ihr Ruf. Ich werde, wenn ich in 40 Jahren aus dem Berufsleben ausscheide, eine gesetzliche Rente erhalten. Trotzdem gibt es durch den demografischen Wandel einen Handlungsbedarf und ich habe das Gef\u00fchl, dass die 33 Vorschl\u00e4ge der Alterssicherungskommission der Bundesregierung einen gut ausgewogenen Kompromiss darstellen, sowohl \u00fcber verschiedene Personen- als auch Altersgruppen hinweg. Und ja, diese Vorschl\u00e4ge tragen dazu bei, sowohl Beitr\u00e4ge als auch Rentenniveau zu stabilisieren.<\/p>\n<p>Kernpunkt der Reform ist die Einf\u00fchrung einer zus\u00e4tzlichen obligatorischen Kapitalrente innerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung. Daf\u00fcr soll der Beitragssatz schrittweise um zwei Prozentpunkte steigen, die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern je zur H\u00e4lfte getragen werden. Aus Ihrer Sicht eine faire Verteilung der Lasten?<\/p>\n<p>Die parit\u00e4tische Finanzierung, die sich in unserem Sozialsystem bew\u00e4hrt hat, ist auch bei der gesetzlichen Kapitalrente sinnvoll. Ich freue mich, dass die Reformvorschl\u00e4ge die gesetzliche Rente st\u00e4rken sollen, das ist die richtige Richtung. Und da ist f\u00fcr mich v\u00f6llig klar, dass das parit\u00e4tisch durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer geleistet werden muss. G\u00e4be es diese St\u00e4rkung nicht, dann m\u00fcssten die Menschen in gr\u00f6\u00dferem Umfang privat vorsorgen und dann w\u00fcrden die Kosten allein bei den Arbeitnehmern anfallen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/magazine\/fruehstart\/Klose-Junge-Menschen-werden-hoehere-Renten-bekommen-id31005127.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"KoelnNews_341030731_1346\"\/>SPD-Politikerin im ntv Fr\u00fchstartKlose: Junge Menschen werden h\u00f6here Renten bekommen<\/a><\/p>\n<p>Vor allem Arbeitgebervertreter haben lautstark Kritik daran ge\u00fcbt, dass sie an der Finanzierung der gesetzlichen Kapitalrente beteiligt werden sollen\u2026<\/p>\n<p>In Zeiten wirtschaftlicher Stagnation kann ich nat\u00fcrlich verstehen, dass sowohl B\u00fcrger als auch Unternehmen sehr darauf bedacht sind, nicht zus\u00e4tzlich belastet zu werden. Zur Wahrheit bei der Beitragsh\u00f6he geh\u00f6rt allerdings auch, dass die Rentenversicherungsbeitr\u00e4ge in den letzten zwanzig Jahren stabil waren &#8211; tats\u00e4chlich sind sie heute niedriger als vor zwei Jahrzehnten &#8211; und wir als Deutschland im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich viel f\u00fcr unsere Rente ausgeben. Vor diesem Hintergrund finde ich es okay, dass diese zwei Prozent &quot;obendrauf&quot; kommen. F\u00fcr die insgesamt steigenden Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge sind vor allem das Gesundheitssystem und die Pflege verantwortlich.<\/p>\n<p>Mit der Kapitalrente sollen rund 30 Milliarden Euro j\u00e4hrlich durch einen staatlichen Fonds am Kapitalmarkt angelegt werden, der Kanzler erhofft sich dadurch neben der Stabilisierung der Rentenbeitr\u00e4ge auch eine neue Wachstums- und Besch\u00e4ftigungsdynamik. Glauben Sie, dass diese Rechnung aufgeht?<\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt davon ab, wie wir den Fonds ausgestalten. Wenn wir die Mittel zum Beispiel daf\u00fcr nutzen, um hier in Deutschland Wohnraum zu schaffen, w\u00fcrden wir nicht nur eine Rendite erwirtschaften, sondern zus\u00e4tzlich Besch\u00e4ftigung und einen gesellschaftlichen Mehrwert durch den neuen Wohnraum schaffen. Aktuell ist geplant, dass der Fonds im Ausland investieren soll. Damit greifen wir zwar Rendite von den dortigen Wachstumsm\u00e4rkten ab, aber dann wird es nat\u00fcrlich keinen Besch\u00e4ftigungsboom hier in Deutschland dadurch geben.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gehen Sie aber von positiven konjunkturellen Effekten aus?<\/p>\n<p>Jeder Euro, der in die zus\u00e4tzlichen Beitr\u00e4ge f\u00fcr die gesetzliche Kapitalrente flie\u00dft, kann nat\u00fcrlich nicht mehr verkonsumiert werden. Die Beitragserh\u00f6hung hat also auch eine leicht negative Wirkung auf die Konjunktur. Insgesamt bin ich mit dem Paket aber trotzdem zufrieden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Oekonomen-warnen-vor-hoeheren-Beitragssaetzen-durch-Rentenreform-id31005251.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Bauarbeiten-an-einer-Grossbaustelle-in-Ludwigshafen-am-Rhein\"\/>250.000 Arbeitspl\u00e4tze weniger?\u00d6konomen warnen vor h\u00f6heren Beitragss\u00e4tzen durch Rentenreform<\/a><\/p>\n<p>Langfristig k\u00f6nnen wir dank der Kapitalrente also auf ein h\u00f6heres Rentenniveau hoffen?<\/p>\n<p>Die Berechnungen, die die Kommission zugrunde legt, prophezeien, dass die gesetzliche Kapitalrente eine ordentliche Rendite bringt und damit das Rentenniveau gesteigert werden kann. Das w\u00e4re f\u00fcr junge Menschen extrem wichtig, damit auch unsere Generation sp\u00e4ter eine m\u00f6glichst ausk\u00f6mmliche gesetzliche Rente erh\u00e4lt. Nat\u00fcrlich kann niemand Renditen f\u00fcr 30, 40 Jahre vorhersagen \u2013 wenn es aber so l\u00e4uft wie in den vergangenen 30 Jahren, dann wird es funktionieren. Nat\u00fcrlich hat man am Kapitalmarkt per se eine h\u00f6here Unsicherheit als im umlagefinanzierten System.<\/p>\n<p>Von Gewerkschaften und Sozialverb\u00e4nden wird vor allem die Abschaffung der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren vor dem eigentlichen Regeleintrittsalter kritisiert. Laut DIW w\u00fcrde das die Rentenkassen aber j\u00e4hrlich um 10 Milliarden Euro entlasten. Ist die Abschaffung angesichts der demografischen Herausforderung also alternativlos?<\/p>\n<p>Bei der ganzen Debatte sowohl um die Fr\u00fchverrentung als auch um die Regelaltersgrenze muss man sich eine Sache vor Augen f\u00fchren: Die wichtigste Grundvoraussetzung, damit Menschen l\u00e4nger arbeiten, ist, dass sie gesund bleiben. Und jetzt wird quasi die M\u00f6glichkeit der Fr\u00fchverrentung abgeschafft. Trotzdem empfiehlt die Kommission, eine Art \u00dcberbr\u00fcckungs- oder Schutzrente einzuf\u00fchren. Diejenigen, die kurz vor dem Renteneintritt stehen und ihrem regul\u00e4ren Job nicht mehr nachgehen k\u00f6nnen, die d\u00fcrften dann auch fr\u00fcher in Rente gehen. Das ist ein enorm wichtiger Aspekt und das ist auch eine Grundvoraussetzung, damit die Abschaffung der Fr\u00fchverrentung sozial vertr\u00e4glich ist. Diese \u00dcberbr\u00fcckungs- oder Schutzrente, je nachdem, wie sie hei\u00dfen wird, muss in jedem Fall kommen.<\/p>\n<p>Unter deutschen \u00d6konomen gibt es einen breiten Konsens dar\u00fcber, dass das Regeleintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt werden sollte. Der Vorschlag der Kommission sieht ab 2032 einen Anstieg der Altersgrenze um etwa ein halbes Jahr pro Jahrzehnt vor. Wird die gesetzliche Rente damit langfristig nachhaltiger?<\/p>\n<p>Das Renteneintrittsalter wurde ja bereits erh\u00f6ht und im Vergleich dazu, wie stark die Lebenserwartung gestiegen ist, wurde es sogar \u00fcberproportional erh\u00f6ht. Wenn man das jetzt an die Lebenserwartung koppelt, dann ist der Anstieg, der vor uns liegt, ein langsamerer. Es gibt jetzt Berechnungen, die sagen, im Jahr 2090 w\u00fcrde man dann mit 70 in Rente gehen. Das ist ein Blick in die Glaskugel. Niemand wei\u00df, welche medizinischen Fortschritte es noch geben wird, die ein l\u00e4ngeres und ges\u00fcnderes Leben erm\u00f6glichen. Ich glaube, dass die jetzt vorgeschlagene Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung eine ma\u00dfvolle ist.<\/p>\n<p>Die gesetzliche Rente soll zus\u00e4tzlich mit der Einbeziehung bislang nicht versicherter Personengruppen gest\u00e4rkt werden &#8211; Selbstst\u00e4ndige sind da an erster Stelle zu nennen. Ein Schritt in die richtige Richtung?<\/p>\n<p>Versicherungen funktionieren am besten, wenn verschiedene Risiken gepoolt werden, also sich gegenseitig abfedern. Und das funktioniert am besten, wenn wir ein gro\u00dfes solidarisches Rentensystem haben, wo alle Personen integriert sind. Deshalb halte ich es f\u00fcr richtig, dass man weitere Personengruppen, wie jetzt die Selbstst\u00e4ndigen, Politiker:innen und Vorst\u00e4nde von Aktiengesellschaften mit einbezieht. Leider gibt es keine konkreten Schritte, was die Einbeziehung von Beamten in das Rentensystem angeht. Hier w\u00e4re mehr Mut besser gewesen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Kommissionsmitglied-will-Verbeamtung-fuer-Lehrer-abschaffen-id31003700.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"J\u00f6rg Rocholl\"\/>&quot;Nur noch hoheitliche Aufgaben&quot;Kommissionsmitglied will Verbeamtung f\u00fcr Lehrer abschaffen<\/a><\/p>\n<p>Ihre Organisation FiscalFuture setzt sich f\u00fcr eine St\u00e4rkung der gesetzlichen Rente ein. Auch die SPD steht f\u00fcr eine starke erste S\u00e4ule &#8211; in der Union gibt es mehr Stimmen, die stattdessen st\u00e4rker auf eine private Vorsorge setzen wollen. Wie w\u00fcrden Sie das Gesamtpaket der Kommission im Kontext dieses Richtungskampfes bewerten?<\/p>\n<p>Die gesetzliche Rente wird durch die Einf\u00fchrung der gesetzlichen Kapitalrente gest\u00e4rkt. Das finde ich richtig, weil die gesetzliche Rente deutlich besser als ihr Ruf ist und davon grunds\u00e4tzlich erstmal alle innerhalb des Systems profitieren. Ich werde immer sagen: Wenn ihr k\u00f6nnt, dann sorgt privat vor. Aber man muss am Ende des Monats noch etwas \u00fcbrig haben vom Gehalt, um privat vorsorgen zu k\u00f6nnen. Und das trifft nicht auf alle Menschen in diesem Land zu. Dieses Bild von den drei S\u00e4ulen der Altersvorsorge ist ein bisschen irref\u00fchrend. Die gesetzliche Rente ist und bleibt schlichtweg das Fundament. Und wenn man dieses Fundament destabilisieren w\u00fcrde, dann w\u00fcrden auch die anderen S\u00e4ulen darauf nicht mehr so gut stehen.<\/p>\n<p>Herr M\u00fchlbach, zum Abschluss: Welche Empfehlungen, die nicht im Abschlussbericht der Rentenkommission gelandet sind, h\u00e4tten Sie sich gew\u00fcnscht?<\/p>\n<p>Ich h\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass man eine grunds\u00e4tzliche Ungerechtigkeit bei der Rente angeht: In Deutschland ist es so, dass das reichste Zehntel sieben Jahre l\u00e4nger lebt als das \u00e4rmste Zehntel. Menschen mit hohen Einkommen leben l\u00e4nger. Das hei\u00dft, wenn Sie \u00fcber Ihr Erwerbsleben doppelt so viel in die Rentenversicherung einzahlen, dann bekommen Sie laut \u00c4quivalenzprinzip auch jedes Jahr doppelt so viel raus, aber \u00fcber viel, viel mehr Jahre. Das ist ein Element, das zu einer Umverteilung von unten nach oben f\u00fchrt. <\/p>\n<p>Da ist die Kommission nicht rangegangen. Das ist eine verpasste Chance, denn eine R\u00fcckverteilung dieser Umverteilung von unten nach oben w\u00e4re aus meiner Sicht dringend notwendig. Da kann man \u00fcber verschiedene Sachen nachdenken: Am oberen Ende k\u00f6nnte man die Beitragsbemessungsgrenze erh\u00f6hen, aber ein degressives Element einf\u00fchren. Am unteren Ende k\u00f6nnte man den Grundrentenzuschlag ausweiten. Man k\u00f6nnte den Arbeitnehmeranteil der gesetzlichen Kapitalrente f\u00fcr Geringverdiener:innen bezuschussen. Das w\u00e4ren alles Elemente, die zu mehr Gerechtigkeit innerhalb des Rentensystems f\u00fchren. Da h\u00e4tte ich mir mehr gew\u00fcnscht. Da besteht auch weiterhin Handlungsbedarf.<\/p>\n<p>Mit Carl M\u00fchlbach sprach David Sch\u00e4fer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik \u00d6konom der jungen Generation&quot;H\u00e4tte mir gew\u00fcnscht, dass man grunds\u00e4tzliche Ungerechtigkeit bei der Rente angeht&quot; 01.07.2026, 18:31 Uhr Die Kommission legte der Bundesregierung 33 Empfehlungen vor. 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