{"id":32243,"date":"2026-06-15T22:06:00","date_gmt":"2026-06-15T19:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/reisners-blick-auf-die-front-es-geht-darum-einen-keil-in-die-besetzten-gebiete-zu-treiben\/"},"modified":"2026-06-15T22:06:00","modified_gmt":"2026-06-15T19:06:00","slug":"reisners-blick-auf-die-front-es-geht-darum-einen-keil-in-die-besetzten-gebiete-zu-treiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/reisners-blick-auf-die-front-es-geht-darum-einen-keil-in-die-besetzten-gebiete-zu-treiben\/","title":{"rendered":"Reisners Blick auf die Front: &#8220;Es geht darum, einen Keil in die besetzten Gebiete zu treiben&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>Reisners Blick auf die Front&quot;Es geht darum, einen Keil in die besetzten Gebiete zu treiben&quot;<\/h2>\n<p>15.06.2026, 19:38 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Sebastian-Huld-article20312245.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30014943\/1762975605\/Img_1_1\/36\/a6d1097d-155c-4edc-b000-7806375dfbdb~1.webp\" alt=\"a6d1097d-155c-4edc-b000-7806375dfbdb~1\"\/>Interview: Sebastian Huld<\/a>Artikel anh\u00f6ren(10:26 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/06\/TTSART_30968681_20260615193920-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 10:26<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30969122\/1781537194\/Img_16_9\/1024\/A-fighter-of-the-Special-Purpose-Police-Battalion-of-the-Main-Directorate-of-the-National-Police-in-Zaporizhzhia-region-launches-an-FPV-drone-from-a-trench-on-the-approaches-to-Zaporizhzhia-Ukraine-on-March-5-2026.webp\" alt=\"A-fighter-of-the-Special-Purpose-Police-Battalion-of-the-Main-Directorate-of-the-National-Police-in-Zaporizhzhia-region-launches-an-FPV-drone-from-a-trench-on-the-approaches-to-Zaporizhzhia-Ukraine-on-March-5-2026\"\/><figcaption>First-Person-View-Drohnen kommen vor allem in Frontn\u00e4he zum Einsatz. Mit neuen Drohnen mittlerer Reichweite kann die ukrainische Armee auch 150 Kilometer entfernte Logistikwege in den besetzen Gebieten angreifen. (Archivbild) (Foto: picture alliance \/ Photoshot)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erneut wird Kiew massiv aus der Luft angegriffen. Oberst Markus Reisner erkl\u00e4rt das auch mit Russlands ungebrochenen Produktionssteigerungen. Dennoch gerate Putins Armee gerade unter Druck.<\/p>\n<p>ntv.de: Ein Ende der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Iran und USA sowie deren Verb\u00fcndeten r\u00fcckt n\u00e4her. Wie blickt Russland auf diese Entwicklung?<\/p>\n<p>Markus Reisner: Eine Befriedung ist nicht im Interesse des Kremls. Erstens muss Moskau einen fallenden \u00d6lpreis bef\u00fcrchten. Im Moment kostet das Barrel Brent rund 80 US-Dollar, lag aber auch schon bis zu 120 US-Dollar. In dieser Zeit haben Russlands Erd\u00f6lexporte viel Geld in Putins Kriegskasse gesp\u00fclt. Die hohen Weltmarktpreise haben sogar die russischen Produktionsausf\u00e4lle in Folge der ukrainischen Luftangriffe kompensiert. Zweitens hatte sich US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber Monate weitgehend vom Krieg in der Ukraine abgewendet. Nach einem Abkommen mit dem Iran k\u00f6nnte die Trump-Regierung auch wieder den Druck auf Russland erh\u00f6hen. Hinzukommt die Frage der Fliegerabwehr.<\/p>\n<p>Weil?<\/p>\n<p>Die Ukrainer brauchen mehr einsatzbereite Fliegerabwehrsysteme. Es fehlt hier vor allem an Munition vom Typ PAC-2 und -3 f\u00fcr Patriot-Systeme. Viele dieser Abwehrraketen wurden von den USA und ihren Verb\u00fcndeten am Golf im Krieg gegen Iran verbraucht. Nach einem Friedensschluss k\u00f6nnten die \u00fcbrigen Raketen und Systeme an die Ukraine umgeleitet werden.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Markus-Reisner-ist-Historiker-und-Rechtswissenschaftler-Oberst-des-Generalstabs-im-Oesterreichischen-Bundesheer-und-Leiter-des-Institutes-fuer-Offiziersgrundausbildung-an-der-Theresianischen-Militaerakademie-Wissenschaftlich-arbeitet-er-u-a-zum-Einsatz-von-Drohnen-in-der-modernen-Kriegsfuehrung-Jeden-Montag-bewertet-er-fuer-ntv-de-die-Lage-an-der-Ukraine-Front\"\/><figcaption>Markus Reisner ist Historiker und Rechtswissenschaftler, Oberst des Generalstabs im \u00d6sterreichischen Bundesheer und Leiter des Institutes f\u00fcr Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Milit\u00e4rakademie. Wissenschaftlich arbeitet er u.a. zum Einsatz von Drohnen in der modernen Kriegsf\u00fchrung. Jeden Montag bewertet er f\u00fcr ntv.de die Lage an der Ukraine-Front. (Foto: privat)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Braucht Russland den Iran als Technologie- und \u00d6llieferanten? <\/p>\n<p>Das ist so. Der Iran sucht gerade nach neuen Abnehmern und Lieferketten. Noch gibt es keine gro\u00dfen Pipelines, um \u00d6l \u00fcber Land an China oder Russland abzugeben. Dennoch gibt es Mittel und Wege und Russland hat da gerade gewisse Engp\u00e4sse. <\/p>\n<p>Aus Kiew erreichten uns am Morgen Bilder vom brennenden und offenbar teilweise zerst\u00f6rten H\u00f6hlenkloster. Wie ist der Vorgang einzuordnen?<\/p>\n<p>Putin hat gesagt, dass Russland seine Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur verst\u00e4rken wird, um zuk\u00fcnftige Angriffe auf Russland zu verhindern. Bisher haben wir alleine im Juni zwei schwere Luftangriffe gesehen, n\u00e4mlich in den N\u00e4chten zum 2. und zum 15. Juni. Die Folgen sind gravierend, weil ein Teil der Marschflugk\u00f6rper und ballistischen Raketen in Kiew einschl\u00e4gt. <\/p>\n<p>Russland hat das bekannte H\u00f6hlenkloster getroffen?<\/p>\n<p>Dar\u00fcber tobt nun ein Kampf um Informationshoheit: Kiew spricht von einem gezielten Angriff der Streitkr\u00e4fte der Russischen F\u00f6deration. Moskau verbreitet hingegen in seinen sozialen Netzwerken, dass es sich um eine fehlgeleitete Fliegerabwehrrakete vom Typ PAC-3 gehandelt habe. Man darf dabei aber nicht vergessen und das muss klar gesagt werden: Der Ausl\u00f6ser des Gesamten ist nat\u00fcrlich Russland mit seinem Angriff auf Kiew.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Welterbe-in-Kiew-getroffen-Ausmass-der-Schaeden-wird-klar-id30966902.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"KlosterKiew\"\/>Selenskyj besichtigt WahrzeichenWelterbe in Kiew getroffen &#8211; Ausma\u00df der Sch\u00e4den wird klar<\/a><\/p>\n<p>Moskau behauptet, dass es sich um eine Patriot-Rakete gehandelt habe, deren Verwendbarkeit schon abgelaufen gewesen sei. Ist eine so konkrete Behauptung kurz nach dem Angriff plausibel?<\/p>\n<p>Da stellt sich die Frage, wie Russland so schnell zu so einer konkreten Aussage kommen kann. Unabh\u00e4ngige Stellen k\u00f6nnen anhand von Tr\u00fcmmerteilen und Satellitenbildern das Geschehen nachzeichnen. Das Ergebnis muss man nun abwarten.<\/p>\n<p>Haben Abwehrraketen ein Haltbarkeitsdatum?<\/p>\n<p>Um sie sicher einzusetzen, haben Abwehrraketen eine gewisse Verwendungsdauer. Dann muss \u00fcberpr\u00fcft werden, ob technisch alles in Ordnung ist. Wenn ja, bleiben sie in der Verwendung. Ich gehe davon aus, dass die Ukraine allen Knappheiten zum Trotz solche \u00dcberpr\u00fcfungen einh\u00e4lt. Aber was wir auf beiden Seiten immer wieder beobachten: Die Abwehr feindlicher Geschosse kann dennoch zu unbeabsichtigten Zerst\u00f6rungen am Boden f\u00fchren. Beim russischen Luftangriff am 2. Juni gab es ein spektakul\u00e4res Video, in dem ein russischer Marschflugk\u00f6rper von einer Patriot-Fliegerabwehrrakete getroffen wird. Er ger\u00e4t daraufhin ins Torkeln und schl\u00e4gt in ein ziviles Geb\u00e4ude ein, das urspr\u00fcnglich nicht anvisiert war. <\/p>\n<p>Wie entwickelt sich das Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnis zwischen der ukrainischen Fliegerabwehr und der russischen Produktion immer neuer Angriffswaffen?<\/p>\n<p>Die auf iranischer Konstruktion basierenden russischen Geran-2 und Geran-5-Drohnenmodelle kommen bei den gro\u00dfen Luftangriffen zu Hunderten zum Einsatz. Nachdem Russland hiervon im vergangenen 70.000 St\u00fcck produziert hatte, sollen es in diesem Jahr schon 130.000 sein. Hinzukommen Marschflugk\u00f6rper und Raketen, von denen Russland pro Monat etwa 130 produziert sowie Spezialwaffensysteme wie die Mittelstreckenrakete Oreschnik, von der Russland etwa zehn pro Monat fertigstellt. In der Summe ist das enorm viel, weil das die Ukraine alles abschie\u00dfen muss. Bei einer Abschussquote von 80 bis 90 Prozent bei Geran-Drohnen schl\u00e4gt immer noch eine relevante St\u00fcckzahl auf ukrainischem Boden ein. Vor allem die ballistischen Raketen und Marschflugk\u00f6rper mit ihren viel schwereren Sprengk\u00f6rpern kommen in zu hoher Zahl durch.  <\/p>\n<p>Beeintr\u00e4chtigen die vielen ukrainischen Angriffe tief im russischen Hinterland die Drohnen- und Raketenproduktion so gar nicht?<\/p>\n<p>Es gelingt Russland weiterhin, die Produktionskapazit\u00e4ten f\u00fcr besonders schwer abzuwehrende Raketen zu erh\u00f6hen. 2023 schlugen im gesamten Jahr noch 74 ballistische Raketen in der Ukraine ein, 2025 waren es 600 und allein im laufenden Halbjahr z\u00e4hlen wir schon 400 russische Marschflugk\u00f6rper. Russland produziert dieses Jahr wom\u00f6glich mehr Marschflugk\u00f6rper und Raketen, als die USA PAC-3-Abwehrraketen herstellen. Man kann dieses Jahr mit bis zu 900 Marschflugk\u00f6rper und Raketen rechnen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Putins-Wirtschaft-kommt-an-ihre-Grenzen-id30953153.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Bei-der-Plenarsitzung-am-Nachmittag-haelt-Putin-traditionell-eine-Rede-zur-Weltpolitik-und-der-wirtschaftlichen-Lage-Russlands-und-beantwortet-Fragen\"\/>&quot;Die Reserven sind aufgebraucht&quot;Putins Wirtschaft kommt an ihre Grenzen<\/a><\/p>\n<p>Ist Russlands Produktionssteigerung ohne China erkl\u00e4rbar?<\/p>\n<p>Nein. Ein anderes Beispiel f\u00fcr ein Waffensystem, das auf der gefechtstechnischen, taktischen Ebene momentan dominiert: die glasfasergesteuerte Drohne, die beide Seiten einsetzen. Die Chinesen liefern circa 60.000 bis 70.000 von diesen Glasfaser-Spulen pro Monat plus die Maschinen, um diese Spulen zu produzieren. Und das macht einen Riesenunterschied. Noch trauriger: Wenn man die Bauteile der eingeschlagenen Marschflugk\u00f6rper und ballistischen Raketen analysiert, findet man immer Teile aus westlicher Produktion. Trotz Sanktionen gelangt Russland weiter an wichtige Bauteile.<\/p>\n<p>Kleiner Themensprung: Mit ihren Drohnen mittlerer Reichweite schr\u00e4nkt die Ukraine erfolgreich die russische Logistik in den besetzten Gebieten ein. Das gilt insbesondere f\u00fcr die Krim sowie f\u00fcr die besetzten Gebiete nordwestlich und nord\u00f6stlich der Krim. Wird ein ukrainischer Gegenangriff zur Option?<\/p>\n<p>Das erste und wichtigste Ziel der ukrainischen Luftkampagne lautet, das Narrativ des Kreml zu brechen, demzufolge der Krieg irgendwo weit entfernt stattfindet. Wie schnell dieser Krieg bei ihnen sein kann, lernen die Bewohner von Moskau und St. Petersburg gerade. Zweitens geht es darum, die Verf\u00fcgbarkeit von Treibstoff einzuschr\u00e4nken. Drittens versucht die Ukraine umzusetzen, was sie schon im Rahmen ihrer gescheiterten Sommeroffensive 2023 versucht hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Auf-der-Krim-geraet-Russland-in-Schwierigkeiten-id30957616.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"DIESES-FOTO-WIRD-VON-DER-RUSSISCHEN-STAATSAGENTUR-TASS-ZUR-VERFUeGUNG-GESTELLT-RUSSIA-SEVASTOPOL-JUNE-3-2026-Drivers-queue-outside-a-petrol-station\"\/>Kiews Drohnenkampagne wirktAuf der Krim ger\u00e4t Russland in Schwierigkeiten<\/a><\/p>\n<p>N\u00e4mlich?<\/p>\n<p>Es geht darum, einen Keil in die besetzten Gebiete zu treiben, um die Versorgung der Krim und der besetzten Gebiete nordwestlich der Halbinsel zu unterbrechen. Die Br\u00fccke von Kertsch ist wegen der ukrainischen Angriffe nur eingeschr\u00e4nkt nutzbar. Deshalb braucht Russland f\u00fcr seine Logistik die Stra\u00dfen und Eisenbahnen durch die besetzten Gebiete entlang des Asowschen Meeres. Die liegen nun aber unter Drohnenbeschuss. Insbesondere Engstellen wie in Tschonhar geraten ins Visier. Die Russen haben deshalb Pontonbr\u00fccken errichtet, aber auch die werden angegriffen. <\/p>\n<p>Was passiert, wenn Russland die besetzten Gebiete n\u00f6rdlich und nordwestlich der Krim nicht mehr versorgen kann?<\/p>\n<p>Die Ukraine k\u00f6nnte versuchen, mit amphibischen Kr\u00e4ften in den besetzten Gebieten nordwestlich der Krim anzulanden. Das hat sie bislang vergeblich versucht, doch die russischen Truppen geraten da erkennbar in eine zunehmend prek\u00e4re Versorgungslage. F\u00fcr die Ukraine w\u00e4re eine erfolgreiche Landung auf der anderen Seite des Flusses Dnipro vor allem ein Publicity-Erfolg, der ihr internationale Aufmerksamkeit bescheren k\u00f6nnte &#8211; und damit weitere Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ukrainische-Industriestadt-Kostjantyniwka-steht-kurz-vor-der-Einkesselung-id30954042.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Die-russische-Armee-hat-einen-weiteren-Beschuss-der-Aussenbezirke-der-Stadt-Kostjantyniwka-durchgefuehrt-RUssland-setzte-die-Angriffe-fort-und-setzte-dabei-ein-unbemanntes-Luftfahrzeug-vom-Typ-Molniya-1-ein-Durch-den-Einschlag-in-einem-Wohngebiet-wurde-die-Fassade-eines-Privathauses-beschaedigt-Gluecklicherweise-gab-es-keine-Verletzten-unter-der-Zivilbevoelkerung\"\/>Wichtiger VerkehrsknotenpunktUkrainische Industriestadt steht kurz vor Einkesselung<\/a><\/p>\n<p>Im Donbass hingegen ist kein Nachgeben Russlands zu erkennen. Ist die russische Sommeroffensive in vollem Gange?<\/p>\n<p>Ja, das zeigt sich in den Schwergewichtsr\u00e4umen entlang des ukrainischen Festungsg\u00fcrtels, der von Kostjantyniwka \u00fcber Kramatorsk und Slowjansk hinaufreicht. Vor allem die K\u00e4mpfe um Kostjantyniwka werden sehr hart gef\u00fchrt. Die Russen behaupten, dass sie mindestens 60 Prozent der Stadt unter Kontrolle h\u00e4tten. Die Ukrainer halten dagegen, aber auch in den ukrainischen sozialen Netzwerken kann man erkennen, dass die Situation dort sehr schwierig ist. Russlands Elite-Drohneneinheit Rubikon setzt die ukrainische Logistik schwer unter Druck. Das schr\u00e4nkt die Versorgung der in Kostjantyniwka k\u00e4mpfenden Ukrainer ein. Russland will dort diesen Sommer erkennbar vorankommen und die Zange vom S\u00fcden her enger machen. Die Nordzange um den Festungsg\u00fcrtel bei Lyman konnte die Ukraine durch begrenzte Gegenangriffe zur\u00fcckdr\u00e4ngen. Doch auch dort f\u00fchrt Russland neue Kr\u00e4fte heran und versucht, s\u00fcdw\u00e4rts in Richtung Slawjansk vorzusto\u00dfen. Es steht ein hei\u00dfer Sommer bevor.<\/p>\n<p>Mit Markus Reisner sprach Sebastian Huld<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Reisners Blick auf die Front&quot;Es geht darum, einen Keil in die besetzten Gebiete zu treiben&quot; 15.06.2026, 19:38 Uhr Interview: Sebastian HuldArtikel anh\u00f6ren(10:26 min)00:00 \/ 10:26 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-32243","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32243","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32243"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32243\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32243"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}