{"id":32189,"date":"2026-06-06T16:38:01","date_gmt":"2026-06-06T13:38:01","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/solare-wucht-stresst-reaktoren-die-sonne-knipst-die-franzosischen-atomkraftwerke-aus\/"},"modified":"2026-06-06T16:38:01","modified_gmt":"2026-06-06T13:38:01","slug":"solare-wucht-stresst-reaktoren-die-sonne-knipst-die-franzosischen-atomkraftwerke-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/solare-wucht-stresst-reaktoren-die-sonne-knipst-die-franzosischen-atomkraftwerke-aus\/","title":{"rendered":"Solare Wucht stresst Reaktoren : Die Sonne knipst die franz\u00f6sischen Atomkraftwerke aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Solare Wucht stresst Reaktoren Die Sonne knipst die franz\u00f6sischen Atomkraftwerke aus<\/h2>\n<p>06.06.2026, 14:03 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Christian-Herrmann-article21584372.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/2981703\/1615806992\/Img_1_1\/36\/DSC8670-Edit-3-7.webp\" alt=\"DSC8670-Edit-3-7\"\/>Von Christian Herrmann<\/a>Artikel anh\u00f6ren(10:40 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/06\/TTSART_30891601_20260606140313-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 10:40<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30891554\/1780576182\/Img_16_9\/1024\/View-on-cooling-towers-of-nuclear-power-plant-thermal-power-station-in-which-heat-source-is-nuclear-reactor-France-Europe-cheap-energy-source.webp\" alt=\"View-on-cooling-towers-of-nuclear-power-plant-thermal-power-station-in-which-heat-source-is-nuclear-reactor-France-Europe-cheap-energy-source\"\/><figcaption>An sonnigen Tagen werden die franz\u00f6sischen Atomkraftwerke nicht mehr ben\u00f6tigt. (Foto: picture alliance \/ Visually)<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Frankreich liefern 57 Atomreaktoren zuverl\u00e4ssig Dauerstrom. Gleichzeitig setzt Frankreich wie Deutschland auf Solar- und Windenergie. Deren Wankelm\u00fctigkeit zwingt die franz\u00f6sischen Reaktoren in die Flexibilit\u00e4t. Daf\u00fcr wurden sie aber nicht gebaut. Der Betreiber schl\u00e4gt Alarm. <\/p>\n<p>Ende Mai schnellen die franz\u00f6sischen Strompreise nach oben. Ursache ist der Wetterbericht: Westeuropa leidet unter der ersten Hitzewelle des Sommers. In Paris steigen die Temperaturen auf 33 Grad Celsius. An der Stromb\u00f6rse EEX steigen die Preise f\u00fcr Stromlieferungen im Juni um mehr als 10 Prozent. Berichten zufolge bef\u00fcrchten die H\u00e4ndler, dass die sengende Hitze die franz\u00f6sischen Atomkraftwerke in Bredouille bringt: Mehrere Reaktoren werden mit Flusswasser gek\u00fchlt. Steigt die Wassertemperatur zu stark an oder sinkt der Wasserpegel zu sehr, m\u00fcssen sie heruntergefahren werden &#8211; so wie im vergangenen Jahr. <\/p>\n<p>Der Betreiber der franz\u00f6sischen Atomreaktoren beruhigt. Das Drosseln oder Herunterfahren von Atomkraftwerken bei Hitzewellen reduziere die j\u00e4hrliche Stromproduktion im Schnitt um 0,3 Prozent, sagt der Energiekonzern EDF. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Energieproblem-an-sonnigen-Feiertagen-Das-passiert-wenn-Sonnenstrom-das-Netz-flutet-id30845197.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Solaranlage-bei-Bad-Rauenberg-in-Nordbaden\"\/>Problem an sonnigen FeiertagenDas passiert, wenn Sonnenstrom das Netz flutet<\/a><\/p>\n<p>Leonhard Gandhi vom Fraunhofer-Institut f\u00fcr Solare Energiesysteme (ISE) stimmt zu. Hitze sei nur f\u00fcr diejenigen Atomkraftwerke problematisch, die keinen K\u00fchlturm haben, sagt der Energieexperte. Das sind in Frankreich nur wenige. <\/p>\n<p>Doch Hitze bedeutet gleichzeitig Sonnenschein. Der stellt eine gr\u00f6\u00dfere Herausforderung f\u00fcr den Betrieb dar. &quot;Es wird in zehn Jahren erhebliche Probleme geben&quot;, sagt Gandhi. EDF habe vor einigen Wochen auf die hohen Kosten hingewiesen, die 2025 wegen der Abriegelung der Kernenergie entstanden seien. &quot;Es ist nicht absehbar, dass es besser wird. Dieser Effekt wird von Jahr zu Jahr zunehmen.&quot; Denn Atomkraftwerke und erneuerbare Energien sind inkompatibel. <\/p>\n<h2>Xenon im Kernreaktor<\/h2>\n<p>Aktuell betreibt Frankreich 57 Atomreaktoren. Sie liefern die Grundlast, also anders als Solar- und Windenergie Dauerstrom. Nach gr\u00f6\u00dferen Schwierigkeiten vor drei bis vier Jahren inzwischen wieder zuverl\u00e4ssig. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft setzt die franz\u00f6sische Regierung wie Deutschland stark auf erneuerbare Energien, geht aber vorsichtiger voran: Die installierte Solarleistung betr\u00e4gt derzeit 33 Gigawatt. Das ist ein Viertel der deutschen Leistung. Diese 33 Gigawatt erzeugen jedoch an sonnigen Tagen bereits so viel Solarstrom, dass Frankreich wie Deutschland \u00fcberlegen muss, wie es m\u00f6glichst viel verwenden kann. <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Leonhard_Gandhi\"\/><figcaption>Leonhard Gandhi arbeitet am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Solare Energiesysteme (ISE). Der Diplom-Ingenieur leitet die Plattform Energy-Charts. Die Plattform stellt zahlreiche Daten zur Stromproduktion, zum Stromverbrauch oder auch zu B\u00f6rsenstrompreisen als interaktive Grafiken zur Verf\u00fcgung. (Foto: Fraunhofer ISE)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die L\u00f6sung lautet, viele Batteriespeicher zu bauen, um den g\u00fcnstigen Sonnenstrom f\u00fcr den sp\u00e4teren Verbrauch zu speichern. Au\u00dferdem ist Flexibilit\u00e4t wichtig: In einem intelligenten Stromsystem k\u00f6nnen Industrie und Privathaushalte besonders viel Strom dann verbrauchen, wenn er gerade im \u00dcberschuss vorhanden und somit g\u00fcnstig ist. Das wird in beiden L\u00e4ndern umgesetzt, dauert aber einige Jahre.<\/p>\n<p>Anders als in Deutschland laufen in Frankreich aber auch an sonnigen Tagen die Atomkraftwerke. Immer h\u00e4ufiger jedoch gedrosselt. Sie laufen mit 80 oder 60 Prozent ihrer Leistung, um den g\u00fcnstigen Solarstrom nicht zu vernichten. <\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Kraftwerkspark<\/p>\n<p>Frankreich verf\u00fcgt \u00fcber 18 Kernkraftwerke, die vom staatlichen Stromkonzern EDF betrieben werden. Die 57 Reaktoren verteilen sich auf drei gro\u00dfe Baulinien: <\/p>\n<ul>\n<li>32 mit einer Leistung von 900 Megawatt<\/li>\n<li>20 mit einer Leistung von 1300 Megawatt <\/li>\n<li>5 mit einer Leistung von 1450 Megawatt<\/li>\n<\/ul>\n<p>Aber daf\u00fcr sind sie nicht gebaut. Wird die Leistung zu schnell gedrosselt, steigt die Xenon-Konzentration im Kernreaktor. Das Edelgas verhindert vor\u00fcbergehend das Hochfahren der Leistung. &quot;Das zerf\u00e4llt im Verlauf von 20 bis 30 Stunden&quot;, sagt Leonhard Gandhi. &quot;Deswegen kann ein Kernkraftwerk nach einer Schnellabschaltung erst nach ein oder zwei Tagen wieder hochgefahren werden. \u00c4hnlich ist es, wenn ein Kernkraftwerk im extremen Teillastbereich gefahren wird. Das spielte eine entscheidende Rolle bei der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Deswegen drosselt man die Leistung maximal auf 60 oder 50 Prozent.&quot;<\/p>\n<h2>Zunehmende Materialerm\u00fcdung<\/h2>\n<p>Neben der Xenonvergiftung drohen durch das Drosseln im Reaktor au\u00dferdem thermische Probleme. Komponenten erw\u00e4rmen sich unterschiedlich schnell und k\u00fchlen sich unterschiedlich schnell ab. Das belastet Rohre und Schwei\u00dfn\u00e4hte. Die Materialerm\u00fcdung nimmt zu. Die Reaktoren altern schneller. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Netzbetreiber-RTE-Frankreichs-Stromproduktion-uebersteigt-Bedarf-id30123752.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Kernkraftwerk-Cruas-an-der-Rhone-bei-Montelimar-Frankreich-Europa\"\/>Aus Erneuerbaren und AKWsNetzbetreiber RTE: Frankreichs Stromproduktion \u00fcbersteigt Bedarf<\/a><\/p>\n<p>Im K\u00fchlwasser sammelt sich beim Drosseln der Leistung zudem Wasserstoff. Der greift das Metall der K\u00fchlleitungen an. Sie werden schneller spr\u00f6de und bekommen Risse. Diese Probleme kann man technisch l\u00f6sen. Das kostet aber viel Geld und macht den Betrieb der Atomkraftwerke unwirtschaftlicher, also teurer. <\/p>\n<h2>Wochenlange Stilllegungen<\/h2>\n<p>Eine L\u00f6sung zu finden, ist f\u00fcr Frankreich auch deshalb kompliziert, weil die Atomflotte f\u00fcr den Stromverbrauch an einem kalten Wintertag ausgelegt ist. Viele franz\u00f6sische Haushalte heizen anders als deutsche mit Elektroheizungen. Im Winter verbrauchen sie deutlich mehr Strom als im Sommer. Teilweise fast doppelt so viel. In warmen Monaten hat Frankreich also massive \u00dcberkapazit\u00e4ten bei der Stromerzeugung. <\/p>\n<p>Im vergangenen Januar etwa war es eisig kalt. Der franz\u00f6sische Stromverbrauch stieg auf 90 Gigawatt. Die franz\u00f6sische Atomflotte lief auf vollen Touren und deckte knapp zwei Drittel (55 GW) des Bedarfs ab. <\/p>\n<p>Inzwischen haben alle Haushalte ihre Elektroheizungen ausgestellt. Im Mai lag der franz\u00f6sische Stromverbrauch nur noch zwischen 30 und 52 Gigawatt. Bei Sonnenschein gab es f\u00fcr die Atomkraftwerke somit wenig zu tun. Teilweise haben sie nur halb so viel Strom (27 GW) erzeugt wie im Winter. <\/p>\n<p>&quot;Das wird betrieblich dadurch gel\u00f6st, indem man die Revision in die Sommermonate legt&quot;, sagt Gandhi. &quot;Ein typisches Kernkraftwerk wird ungef\u00e4hr einen Monat im Jahr abgeschaltet und inspiziert. Das macht man, wenn die Stromnachfrage geringer ist, aber das l\u00e4sst sich nicht beliebig verschieben. Je mehr Solarstrom erzeugt wird, umso mehr Kraftwerke m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus stillgelegt werden. Das haben die letzten Jahre gezeigt: Im vergangenen Sommer wurden einige Kernkraftwerke Tage und Wochen abgeschaltet.&quot;<\/p>\n<h2>Mehr Wind, Solar und Atomkraft<\/h2>\n<p>Ein weiteres Problem ist, dass auch der franz\u00f6sische Stromverbrauch in den kommenden Jahren steigen wird. Elektromobilit\u00e4t, Rechenzentren, die m\u00f6gliche Wasserstoffproduktion oder elektrifizierte Industrieprozesse ben\u00f6tigen Energie. Den zus\u00e4tzlichen Bedarf kann man am schnellsten mit erneuerbaren Energien decken. Solar- und Batterieprojekte sind laut der Internationalen Energieagentur (IEA) in der Regel in weniger als zwei Jahren umgesetzt. Windprojekte ben\u00f6tigen zwei bis zweieinhalb Jahre; neue Atomkraftwerke mehr als zehn Jahre. <\/p>\n<p>Der zentrale Energieplan der franz\u00f6sischen Regierung sieht deshalb vor, dass Windkraft an Land und Windkraft auf See massiv ausgebaut werden sollen. Selbiges gilt f\u00fcr die Solarleistung. Die soll bis 2035 verdreifacht werden. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Quallen-stoeren-Betrieb-von-franzoesischem-Atomkraftwerk-article26010262.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"imago257521626\"\/>Produktion um H\u00e4lfte gedrosseltQuallen st\u00f6ren Betrieb von franz\u00f6sischem Atomkraftwerk<\/a><\/p>\n<p>Gleichzeitig soll die Atomkraft jedoch die zentrale S\u00e4ule des franz\u00f6sischen Stromsystems bleiben. Die Verf\u00fcgbarkeit der Flotte soll steigen. Die Regierung von Pr\u00e4sident Emmanuel Macron plant zudem sechs bis acht neue Atomkraftwerke. Diese m\u00fcssten anschlie\u00dfend jedoch abbezahlt werden und allein deshalb immer laufen. Wie soll das in warmen Monaten funktionieren? <\/p>\n<p>Im zentralen Energieplan hei\u00dft es dazu, dass die Atomkraftwerke h\u00e4ufiger der Last folgen m\u00fcssen, also dem Stromverbrauch. Sie sollen noch h\u00e4ufiger gedrosselt werden, obwohl es ihnen schadet. <\/p>\n<h2>Das Wirtschaftsmodell steht infrage<\/h2>\n<p>Darauf weist auch der Betreiber hin. Der franz\u00f6sische Atomkonzern EDF warnt vor k\u00fcrzeren Wartungsintervallen, zus\u00e4tzlichen Inspektionen, um Sch\u00e4den zu entdecken, und einem steigenden Bedarf an Ersatzteilen. <\/p>\n<p>&quot;Die Erneuerbaren stellen eine Belastung f\u00fcr den Betrieb unserer Anlagen dar&quot;, schreibt der Generalinspekteur f\u00fcr nukleare Sicherheit von EDF in seinem Jahresbericht 2025. &quot;Fr\u00fcher mussten im Tagesverlauf etwa ein Dutzend Reaktoren ihre Leistung anpassen. Inzwischen ist es nicht mehr ungew\u00f6hnlich, dass die H\u00e4lfte des Kraftwerkparks betroffen ist. Im Winter, wenn der Strombedarf im Netz besonders hoch ist, kann die Windenergie innerhalb weniger Stunden um mehr als 20 Gigawatt schwanken. Bei Sonnenschein zur Mittagszeit tritt die Kernenergie ebenfalls in den Hintergrund, nur um bei Einbruch der Dunkelheit den Spitzenbedarf zu decken. Diese Lastschwankungen stellen eine Belastung f\u00fcr den Betrieb unserer Anlagen dar. Der Anstieg der Ausf\u00e4lle ist nicht offensichtlich. Auf Dauer werden die Auswirkungen jedoch sp\u00fcrbar sein. Langfristig stellen sie das Wirtschaftsmodell infrage.<\/p>\n<h2>Welches Opfer w\u00e4hlt Paris?<\/h2>\n<p>Es liegt auf der Hand: Selbst, wenn die Drosselungen das Material der Reaktoren nicht zus\u00e4tzlich belasten w\u00fcrden, schaden sie in jedem Fall der Kasse von EDF. Denn die Kosten f\u00fcr den Betrieb der Atomkraftwerke sinken nicht, nur weil ein Reaktor weniger Strom erzeugt. Das Personal ist vor Ort und \u00fcberwacht ihn. EDF bezahlt schlimmstenfalls also den vollen Preis f\u00fcr halb so viel Strom &#8211; wenn \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Leonhard-Gandhi-beurteilt-SMR-Minireaktoren-sind-technisch-gesehen-zu-klein-ineffizient-und-teuer-id30492859.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Das-Atomkraftwerk-Kernkraftwerk-AKW-KKW-Beznau-steht-im-Fluss-Aare-auf-einer-kuenstlichen-Insel-Nahe-der-deutschen-Grenze-steht-das-aelteste-aktive-Atomkraftwerk-der-Welt-das-1969-erstmalig-ans-Netz-ging-Eine-Fehlfunktion-loeste-heute-eine-automatische-Abschaltung-aus-Im-benachbarten-Deutschland-wird-der-Vorfall-aufmerksam-beobachtet\"\/>Warum Ingenieure SMR ablehnen &quot;Minireaktoren sind technisch gesehen zu klein, ineffizient und teuer&quot;<\/a><\/p>\n<p>Deshalb warnt der Atomkonzern offen davor, dass ausschlie\u00dflich die Kernkraft auf die Erzeugung der Erneuerbaren reagieren muss. Er w\u00fcnscht sich, dass Windr\u00e4der und Solaranlagen zumindest teilweise auch R\u00fccksicht auf die Atomkraftwerke nehmen. An besonders windigen oder sonnigen Tagen w\u00fcrde Frankreich dann aber ausgerechnet auf die g\u00fcnstigste Art von Strom verzichten, n\u00e4mlich den erneuerbaren. <\/p>\n<p>Energieexperten dagegen sehen nur einen Ausweg: Frankreich muss sich entscheiden. Die Regierung muss entweder die Atomkraftwerke opfern oder die Erneuerbaren. Denn im gro\u00dfen Ma\u00dfstab sind Kernkraft und erneuerbare Energien unvereinbar &#8211; nicht aus ideologischen Gr\u00fcnden, sondern weil Physik und \u00d6konomie nicht mitspielen. <\/p>\n<p>Der &quot;Wieder was gelernt&quot;-Podcast<\/p>\n<p>Dieser Text ist eigentlich ein Podcast: &quot;Wieder was gelernt&quot; ist der ntv-Podcast f\u00fcr Neugierige mit Geschichten, die uns schlauer machen.<br \/>Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts und Spotify. F\u00fcr alle anderen Podcast-Apps k\u00f6nnen Sie den RSS-Feed verwenden.<br \/>Redaktion: Caroline Amme, Christian Herrmann, Kevin Schulte<br \/>Sie haben eine Frage? Schreiben Sie eine E-Mail an podcasts@ntv.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/podcast\/wieder-was-gelernt-der-ntv-podcast-d0uld2aqwi6dt\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/wieder-was-gelernt-ein-ntv-podcast\/id1434819309?mt=2\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/6w5kuaVaPvVDWGdPLXkONh\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/music.amazon.com\/podcasts\/b6931e40-5e85-4ef9-87f6-c785039b1f1e\/wieder-was-gelernt\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/podcasts.google.com\/feed\/aHR0cHM6Ly9yc3MuYXJ0MTkuY29tL3dpZWRlci13YXMtZ2VsZXJudA\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/audio\/podcast\/wieder_was_gelernt\/rss\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Solare Wucht stresst Reaktoren Die Sonne knipst die franz\u00f6sischen Atomkraftwerke aus 06.06.2026, 14:03 Uhr Von Christian HerrmannArtikel anh\u00f6ren(10:40 min)00:00 \/ 10:40 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x An sonnigen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-32189","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32189"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32189\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}