{"id":32125,"date":"2026-05-27T15:25:57","date_gmt":"2026-05-27T12:25:57","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/schockprognose-fur-sozialabgaben-wie-die-wirtschaftsweisen-die-beitragsexplosion-verhindern-wollen\/"},"modified":"2026-05-27T15:25:57","modified_gmt":"2026-05-27T12:25:57","slug":"schockprognose-fur-sozialabgaben-wie-die-wirtschaftsweisen-die-beitragsexplosion-verhindern-wollen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/schockprognose-fur-sozialabgaben-wie-die-wirtschaftsweisen-die-beitragsexplosion-verhindern-wollen\/","title":{"rendered":"Schockprognose f\u00fcr Sozialabgaben: Wie die Wirtschaftsweisen die Beitragsexplosion verhindern wollen"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Schockprognose f\u00fcr SozialabgabenWie die Wirtschaftsweisen die Beitragsexplosion verhindern wollen<\/h2>\n<p>27.05.2026, 11:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren(03:38 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/05\/TTSART_30862039_20260527112906-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 03:38<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30862780\/1779885975\/Img_16_9\/920\/image.webp\" alt=\"Video poster\"\/><video poster=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30862780\/1779885975\/Img_16_9\/920\/image.webp\" controls=\"true\"><source src=\"https:\/\/streaming.n-tv.de\/proxy\/abr\/2026\/05\/WVWIR_w12Frhjahrsgutac_01_NI_120109275_20260527120323-prog.ism\/.mp4?filter=(trackName==&quot;video-web6&quot;||trackName==&quot;audio-web6&quot;)\" type=\"video\/mp4\"><\/source><source src=\"https:\/\/streaming.n-tv.de\/proxy\/abr\/2026\/05\/WVWIR_w12Frhjahrsgutac_01_NI_120109275_20260527120323-abr.ism\/.m3u8\" type=\"application\/vnd.apple.mpegURL\"><\/source><\/video><\/p>\n<p>Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge von mehr als 50 Prozent k\u00f6nnten einer Berechnung der Wirtschaftsweisen zufolge in Deutschland bald Realit\u00e4t f\u00fcr Arbeitnehmer sein. Die Experten schlagen auch konkrete Reformen vor, um die Abgabenlast zu begrenzen. <\/p>\n<p>Ohne Reformen drohen die Sozialabgaben in Deutschland auf mehr als 50 Prozent des Bruttolohnes im Jahr 2040 und dar\u00fcber hinaus sogar auf fast 60 Prozent zu steigen. Das geht aus Berechnungen des Sachverst\u00e4ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, bekannt als die Wirtschaftsweisen, hervor. Die Zahlen wurden im Rahmen des Fr\u00fchjahrsgutachtens des Rates in Berlin vorgestellt. Die von der Bundesregierung berufenen Wirtschaftswissenschaftlerinnen und Wirtschaftswissenschaftler schlagen eine Reihe von Reformen vor, um diesen dramatischen Anstieg der Abgabenbelastung zu verhindern oder zumindest zu begrenzen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Wirtschaftsweise-schrauben-Wachstumsprognose-herunter-id30861793.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Container-auf-dem-Gelaende-vom-Container-Terminal-Bremerhaven\"\/>Folgen des Iran-Kriegs Wirtschaftsweise schrauben Wachstumsprognose herunter<\/a><\/p>\n<p>Derzeit summieren sich die Beitragss\u00e4tze inklusive Arbeitgeberanteil zu Arbeitslosen-, Renten-, Pflege- und gesetzlicher Krankenversicherung (GKV) durchschnittlich auf mehr als 42 Prozent. Die schwarz-rote Koalition arbeitet bereits an Reformen f\u00fcr die gesetzliche Rente und die Krankenkassen. Die Wirtschaftsweisen betonen in ihrem Gutachten, dass die hohen Abgaben eine Belastung f\u00fcr die gesamte Wirtschaft darstellten. Als Lohnnebenkosten machten sie Arbeit in Deutschland teuer und schr\u00e4nkten das verf\u00fcgbare Einkommen der Arbeitnehmer ein, was sich negativ auf den Konsum auswirke.<\/p>\n<p>Haupttreiber der Abgabenlast ist die GKV, deren Kosten bereits in den vergangenen 20 Jahren f\u00f6rmlich explodiert sind. Unter anderem fordern die Experten Strukturreformen im Krankenhaussektor, um f\u00fcr mehr Effizienz zu sorgen. Die Preisbildung f\u00fcr Arzneimittel m\u00fcsse konsequenter am Nutzen ausgerichtet werden. In der Pflegeversicherung empfiehlt der Rat, den Zugang zu Leistungen auf das &quot;fachlich empfohlene Ma\u00df&quot; zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<h2>Aus f\u00fcr Ehegattensplitting und Minijobs<\/h2>\n<p>F\u00fcr die Rentenversicherung wird vorgeschlagen, den Anstieg der Renten durch eine St\u00e4rkung des Nachhaltigkeitsfaktors zu d\u00e4mpfen. Dieser koppelt die j\u00e4hrliche Rentenanpassung an das Verh\u00e4ltnis von Beitragszahlern zu Rentnern. Mit dem Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031 hat die schwarz-rote Koalition diesen Faktor aber faktisch ausgehebelt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/magazine\/fruehstart\/Wirtschaftsweiser-Gabriel-Felbermayr-Regierung-hoert-nicht-auf-oekonomischen-Rat-id30808581.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"KoelnNews_338794621_10460\"\/>&quot;Entlastungspr\u00e4mie sehr teuer&quot;Felbermayr: Regierung h\u00f6rt nicht auf \u00f6konomischen Rat<\/a><\/p>\n<p>Auf der Einnahmenseite sehen die Wirtschaftsweisen ebenfalls Handlungsbedarf. Zur Stabilisierung schlagen sie Ma\u00dfnahmen vor, die das Arbeitsvolumen vergr\u00f6\u00dfern. Dazu z\u00e4hlt eine Verl\u00e4ngerung der Erwerbsphase, etwa durch eine weitere Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters, das nach geltendem Recht bis 2031 auf 67 Jahre steigt. Der Rat pl\u00e4diert auch f\u00fcr eine Abschaffung des Ehegattensplittings sowie von Minijobs, die teilweise von Sozialabgaben befreit sind.<\/p>\n<p>Zudem sollten laut den \u00d6konomen gesamtgesellschaftliche Leistungen der Sozialversicherungen vollst\u00e4ndig aus Steuermitteln finanziert werden. Dazu z\u00e4hlen die Experten beispielsweise die Anrechnung von Kindererziehungszeiten in der Rente sowie die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern in der GKV. F\u00fcr die Krankenversicherung wird zudem die Pr\u00fcfung einer Einbeziehung von Beamten angeregt. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Schockprognose f\u00fcr SozialabgabenWie die Wirtschaftsweisen die Beitragsexplosion verhindern wollen 27.05.2026, 11:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren(03:38 min)00:00 \/ 03:38 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge von mehr als 50 Prozent<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-32125","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32125","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32125"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32125\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32125"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32125"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32125"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}