{"id":32121,"date":"2026-05-26T23:06:30","date_gmt":"2026-05-26T20:06:30","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wow-das-ware-was-besonderes-auf-einmal-will-trump-den-iran-in-die-abraham-abkommen-einbinden-was-soll-das\/"},"modified":"2026-05-26T23:06:30","modified_gmt":"2026-05-26T20:06:30","slug":"wow-das-ware-was-besonderes-auf-einmal-will-trump-den-iran-in-die-abraham-abkommen-einbinden-was-soll-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/wow-das-ware-was-besonderes-auf-einmal-will-trump-den-iran-in-die-abraham-abkommen-einbinden-was-soll-das\/","title":{"rendered":"&#8220;Wow, das w\u00e4re was Besonderes&#8221;: Auf einmal will Trump den Iran in die Abraham-Abkommen einbinden &#8211; was soll das?"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>&quot;Wow, das w\u00e4re was Besonderes&quot;Auf einmal will Trump den Iran in die Abraham-Abkommen einbinden &#8211; was soll das?<\/h2>\n<p>26.05.2026, 18:33 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Hubertus-Volmer-article13634981.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30029917\/1763369674\/Img_1_1\/36\/b58b01e6-b3b2-4108-ace9-39b8c6dbd390.webp\" alt=\"b58b01e6-b3b2-4108-ace9-39b8c6dbd390\"\/>Von Hubertus Volmer<\/a>Artikel anh\u00f6ren(11:33 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/05\/TTSART_30859635_20260526183431-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 11:33<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30859691\/1779812002\/Img_16_9\/1024\/President-Donald-Trump-shakes-hands-with-Saudi-Arabia-s-Crown-Prince-Mohammed-bin-Salman-during-a-bi-lateral-meeting-in-the-Oval-Office-at-the-White-House-in-Washington-DC-on-Tuesday-November-18-2025-The-two-leaders-are-expected-to-discuss-defense-nuclear-power-technology-and-Israel-during-the-visit.webp\" alt=\"President-Donald-Trump-shakes-hands-with-Saudi-Arabia-s-Crown-Prince-Mohammed-bin-Salman-during-a-bi-lateral-meeting-in-the-Oval-Office-at-the-White-House-in-Washington-DC-on-Tuesday-November-18-2025-The-two-leaders-are-expected-to-discuss-defense-nuclear-power-technology-and-Israel-during-the-visit\"\/><figcaption>Bei einem Treffen im Wei\u00dfen Haus im vergangenen November sch\u00fcttelt US-Pr\u00e4sident Donald Trump (r.) die Hand des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman. (Foto: picture alliance \/ Newscom)<\/figcaption><\/figure>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump dr\u00e4ngt Saudi-Arabien, ein Abraham-Abkommen mit Israel zu schlie\u00dfen. Selbst der Iran k\u00f6nne beitreten. Beides ist v\u00f6llig unrealistisch. Vermutlich will Trump ablenken &#8211; oder Israel eine Einigung mit dem Iran schmackhaft machen.<\/p>\n<p>In einem seiner vielen Beitr\u00e4ge auf seiner Plattform Truth Social forderte US-Pr\u00e4sident Donald Trump am Sonntag sechs mehrheitlich muslimische Staaten auf, den sogenannten Abraham-Abkommen mit Israel beizutreten. Er habe mit einigen &quot;gro\u00dfen Anf\u00fchrern&quot; der Region gesprochen. In einer sprachlich etwas unklaren Wendung deutete er an, diese h\u00e4tten gesagt, es w\u00e4re eine Ehre f\u00fcr sie, wenn auch der Iran Teil der Abraham-Abkommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>&quot;Wow, das w\u00e4re was ganz Besonderes&quot;, f\u00fcgte Trump hinzu. &quot;Dies wird der wichtigste Deal sein, den diese gro\u00dfen, aber (sich) immer im Konflikt (befindenden) L\u00e4nder jemals unterzeichnen werden&quot;, schrieb der US-Pr\u00e4sident mit den f\u00fcr ihn typischen Superlativen. &quot;Nichts in der Vergangenheit oder in der Zukunft wird dies \u00fcbertreffen.&quot;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Trump-nutzt-Memorial-Day-fuer-Botschaft-im-Iran-Konflikt-id30857425.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Trump-Remarks-on-Memorial-Day-at-Arlington-National-Cemetery-United-States-President-Donald-J-Trump-gestures-as-he-delivers-remarks-in-the-Amphitheater-after-laying-a-wreath-at-the-Tomb-of-the-Unknowns-at-Arlington-National-Cemetery-in-Arlington-Virginia-on-Memorial-Day-Monday-May-25-2026\"\/>13 Tote US-SoldatenTrump nutzt Memorial Day f\u00fcr Botschaft im Iran-Konflikt<\/a><\/p>\n<p>Trump z\u00e4hlt in seinem Posting auf, mit wem er entsprechende &quot;Diskussionen&quot; gef\u00fchrt habe: mit Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Katar, Pakistan, der T\u00fcrkei, \u00c4gypten, Jordanien und Bahrain. Die Aneinanderreihung dieser L\u00e4nder wirkt willk\u00fcrlich. Die VAE und Bahrain haben bereits 2020 Abraham-Abkommen mit Israel geschlossen. Seither k\u00f6nnen israelische Touristen nach Dubai reisen, der gr\u00f6\u00dften Stadt der VAE. Auch der Handel zwischen den Emiraten und Israel hat seither stark zugenommen. \u00c4gypten und Jordanien haben sich den Abkommen nicht angeschlossen, haben allerdings seit Jahrzehnten Friedensvertr\u00e4ge mit Israel. Pakistan hat eine Anerkennung Israels ausgeschlossen, solange es keinen pal\u00e4stinensischen Staat gibt. Zugleich fungiert das Land als Vermittler zwischen dem Iran und den USA.<\/p>\n<h2>&quot;Da war Stille in der Leitung&quot;<\/h2>\n<p>Saudi-Arabien wiederum kooperierte nach 2020 auch ohne Abraham-Abkommen verst\u00e4rkt mit Israel. So erhielten israelische Airlines \u00dcberflugrechte, auch die Geheimdienste tauschten sich aus. Diesen Prozess zu stoppen, war ein zentrales Ziel der Terrororganisation Hamas, als sie am 7. Oktober 2023 Israel angriff &#8211; nicht durch den Angriff selbst, sondern durch die so provozierte Reaktion Israels. Die Hamas-Terroristen ermordeten damals Hunderte Zivilisten und verschleppten 364 Personen in den Gazastreifen. Unmittelbar danach begann der Gaza-Krieg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Iran-fordert-Freigabe-eingefrorener-Vermoegenswerte-id30858522.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"May-25-2026-Iran-Iran-Pro-government-supporters-wave-national-flags-during-a-state-organized-rally-amid-a-ceasefire-with-Iran-the-US-and-Israel-President-Donald-Trump-issued-a-fresh-warning-to-Iran-on-May-17-saying-it-had-to-move-quickly-towards-a-peace-deal-or-there-won-t-be-anything-left-of-them-Washington-locked-in-conflict-with-Tehran-since-US-and-Israeli-forces-launched-major-strikes-on-the-Islamic-Republic-beginning-February-28-has-struggled-to-break-an-impasse-and-make-any-progress-toward-ending-a-war-that-has-shaken-the-Middle-East-and-sent-energy-prices-climbing\"\/>Es geht um 24 Milliarden DollarIran fordert Freigabe eingefrorener Verm\u00f6genswerte<\/a><\/p>\n<p>Das Beispiel Saudi-Arabien zeigt, wie seltsam Trumps Posting vom Sonntag ist: Aktuell ist ein Beitritt des Landes zu den Abraham-Abkommen h\u00f6chst unwahrscheinlich. Bis zum Oktober 2023 w\u00e4re dies vielleicht noch denkbar gewesen &#8211; seither nicht mehr. &quot;Angesichts der Szenen der Zerst\u00f6rung im Gazastreifen und der \u00f6ffentlichen Emp\u00f6rung in der gesamten arabischen Welt sah sich Saudi-Arabien gezwungen, seinen Kurs gegen\u00fcber Israel abzuk\u00fchlen und strengere Bedingungen f\u00fcr eine Normalisierung festzulegen&quot;, schreibt der israelische Sicherheitsexperte Yoel Guzansky von der Universit\u00e4t Tel Aviv in einer Analyse. Die Unterst\u00fctzung der Pal\u00e4stinenser sei f\u00fcr das saudische K\u00f6nigshaus seither &quot;entscheidend&quot; geworden, um die eigene Legitimit\u00e4t zu sichern und die Stellung von Kronprinz Mohammed bin Salman zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Entsprechend \u00fcberrascht muss Bin Salman bei seinem Telefonat mit Trump reagiert haben. &quot;Da war Stille in der Leitung, und Trump witzelte, ob sie noch da seien&quot;, sagte ein US-Vertreter der Nachrichtenseite Axios \u00fcber die Gespr\u00e4che mit Saudi-Arabien, Katar und Pakistan.<\/p>\n<h2>Die Zukunft der Pal\u00e4stinenser wurde 2020 ausgeklammert<\/h2>\n<p>Trump schrieb, es k\u00f6nne sein, dass &quot;das eine oder andere&quot; der von ihm genannten L\u00e4nder einen Grund habe, kein solches Abkommen abzuschlie\u00dfen, &quot;und dies wird auch akzeptiert werden&quot;. Saudi-Arabien nimmt er jedoch ausdr\u00fccklich aus: &quot;Es sollte mit der unverz\u00fcglichen Unterzeichnung durch Saudi-Arabien und Katar anfangen, und alle anderen sollten folgen.&quot; Er fordere &quot;verbindlich&quot;, dass &quot;alle L\u00e4nder unverz\u00fcglich die Abraham-Abkommen unterzeichnen&quot;, schreibt Trump. Sollte der Iran eine Einigung &quot;mit mir als Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnen, so w\u00e4re es mir eine Ehre, sie auch in dieser beispiellosen Weltkoalition dabei zu haben&quot;. Trump weiter: &quot;Der Nahe Osten w\u00e4re vereint, m\u00e4chtig und wirtschaftlich stark &#8211; wie vielleicht kein anderes Gebiet irgendwo auf der Welt!&quot;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-will-Irans-angereichertes-Uran-zerstoeren-id30856764.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"U-S-President-Donald-Trump-looks-on-as-he-delivers-remarks-in-the-Memorial-Amphitheater-during-a-Memorial-Day-event-at-Arlington-National-Cemetery-Arlington-Virginia-U-S-May-25-2026\"\/>&quot;Sofort&quot; an die USA \u00fcbergebenTrump will Irans angereichertes Uran zerst\u00f6ren<\/a><\/p>\n<p>Der Name &quot;Abraham-Abkommen&quot; betont das gemeinsame Erbe von Juden und Muslimen: F\u00fcr die Juden ist Abraham einer der sogenannten Erzv\u00e4ter, f\u00fcr die Muslime ist er ein Vorfahr des Propheten Mohammed. Christentum, Judentum und Islam werden auch als die &quot;abrahamitischen Religionen&quot; bezeichnet. Ziel der Abkommen war die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und eine Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und den arabischen Staaten. Neben den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain haben Marokko und der Sudan entsprechende Abkommen mit Israel unterzeichnet.<\/p>\n<p>Angesichts des jahrzehntelangen Nahost-Konflikts galten diese Abkommen damals als historisch. Inhaltlich waren sie eher d\u00fcnn, aber genau das konnte man als Vorteil sehen. So wurden die Abkommen nur m\u00f6glich, weil der Streit um den Status der pal\u00e4stinensischen Gebiete ausgeklammert wurde.<\/p>\n<h2>2026 ist die Situation eine andere als 2020<\/h2>\n<p>Aus Sicht der US-Regierung sollten die Abraham-Abkommen auch dazu dienen, ein B\u00fcndnis gegen den Iran zu schmieden. Viele arabische L\u00e4nder, allen voran Saudi-Arabien, sahen das schiitische Regime im Iran seinerzeit als Gefahr &#8211; eine Sicht, die sie mit Israel teilten.<\/p>\n<p>Nicht nur der Gaza-Krieg, auch das milit\u00e4rische Vorgehen Israels gegen die Hisbollah im Libanon sowie der israelisch-amerikanische Krieg gegen den Iran haben die Lage ver\u00e4ndert. Der Iran und seine Verb\u00fcndeten Hisbollah und Hamas sind nicht besiegt, aber doch geschw\u00e4cht. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Netanjahu-reiste-waehrend-des-Iran-Krieges-heimlich-in-die-Emirate-id30820495.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Israel-s-Prime-Minister-Benjamin-Netanyahu-speaks-during-a-ceremony-commemorating-Israel-s-Remembrance-Day-for-fallen-soldiers-or-Yom-HaZikaron-at-the-Military-Cemetery-on-Mount-Herzl-in-Jerusalem-on-April-21-2026-COHENMAGENGIL-Sipa\"\/>&quot;Historischer Durchbruch&quot;Netanjahu reiste w\u00e4hrend des Iran-Krieges heimlich in die Emirate<\/a><\/p>\n<p>Dieselben Kriege hatten Einfluss auf die \u00f6ffentliche Meinung in den arabischen Staaten. In Saudi-Arabien etwa gab es schon vor dem Gaza-Krieg keine Mehrheit f\u00fcr eine Normalisierung der Beziehungen zu Israel &#8211; seither nahm die Ablehnung noch stark zu, wie eine Erhebung des Washington Institute for Near East Policy aus dem vergangenen Jahr zeigt. Diese Stimmung kann der saudische Kronprinz Bin Salman trotz seiner gro\u00dfen Machtf\u00fclle nicht ignorieren. Nahost-Experte Guzansky erwartet denn auch eine Verschlechterung der saudischen Haltung gegen\u00fcber Israel.<\/p>\n<h2>Drei m\u00f6gliche Gr\u00fcnde<\/h2>\n<p>Warum verkn\u00fcpft Trump dann eine Einigung mit dem Iran mit den Abraham-Abkommen? Daf\u00fcr kann es mehrere Gr\u00fcnde geben. Erstens d\u00fcrfte es Trumps Absicht sein, von den Verhandlungen mit dem Iran abzulenken, die derzeit offensichtlich stocken. Deshalb ruft er ein noch gr\u00f6\u00dferes Ziel aus: Frieden nicht nur an der Stra\u00dfe von Hormus, sondern im gesamten Nahen Osten. <\/p>\n<p>Trump legt die Schwelle f\u00fcr eine Einigung mit dem Iran damit h\u00f6her, kann die Verantwortung aber auch abschieben: Ein Scheitern der Friedensverhandlungen liegt nun nicht mehr in der Verantwortung der USA, sondern &#8211; folgt man der Logik seines Postings &#8211; bei Saudi-Arabien und Katar.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich k\u00f6nnte der Vorschlag dazu dienen, es dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Benjamin Netanjahu leichter zu machen, einem Friedensabkommen mit dem Iran zuzustimmen. Es handele sich um den &quot;Versuch, Netanjahu zu beruhigen und zu sagen: Wir k\u00fcmmern uns auch auf diplomatischer und politischer Ebene um die Sicherheit f\u00fcr Israel&quot;, sagte die Nahost-Expertin Kristin Helberg bei ntv. Hintergrund ist, dass die israelische Regierung bef\u00fcrchtet, das iranische Atom- und Raketenprogramm k\u00f6nne in einer Einigung zwischen den USA und dem Iran unangetastet bleiben. Helberg zufolge hat Trump selbst die Wahl zwischen einem schlechten Deal mit dem Iran &#8211; oder der R\u00fcckkehr zu einem massiven Krieg &quot;mit dem Ziel, dieses Regime zu st\u00fcrzen&quot;. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Trump-versucht-sich-in-Nahost-ploetzlich-an-Diplomatie-id30858990.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"TrumpDiplomatie\"\/>Israels Armee &quot;total \u00fcberlastet&quot;Trump versucht sich in Nahost pl\u00f6tzlich an Diplomatie<\/a><\/p>\n<p>Auch Netanjahu telefonierte am Wochenende mit Trump, wie er auf X schrieb. Eine Reaktion auf den Vorsto\u00df des US-Pr\u00e4sidenten gab es von ihm indessen nicht. Vor gut zwei Wochen hatte er im Interview mit dem US-Sender CBS News gesagt, er sehe aktuell die M\u00f6glichkeit, die Abraham-Abkommen auf weitere L\u00e4nder auszuweiten und die bestehenden Abkommen zu vertiefen. Das sei das Ergebnis der neuen St\u00e4rke Israels. Die Tatsache, dass Israel &quot;diesem m\u00f6rderischen Regime im Iran&quot; die Stirn biete, &quot;hat etliche arabische L\u00e4nder n\u00e4her an Israel herangef\u00fchrt. Das ist gut f\u00fcr den Frieden.&quot;<\/p>\n<h2>Vor allem eine Antwort bleibt Trump schuldig<\/h2>\n<p>Nach Einsch\u00e4tzung des fr\u00fcheren US-Diplomaten Dan Shapiro ist das exakte Gegenteil der Fall. Shapiro war in der Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Barack Obama Botschafter in Israel. Auf X betonte er, dass er die Abraham-Abkommen immer bef\u00fcrwortet habe und eine Ausweitung begr\u00fc\u00dfen w\u00fcrde. Die Verkn\u00fcpfung der Abraham-Abkommen mit einer Einigung mit dem Iran sei jedoch unrealistisch.<\/p>\n<p>&quot;Nach fast drei Jahren Krieg in Gaza, Libanon und Iran ist Benjamin Netanjahu eine sehr unbeliebte Figur in der arabischen und muslimischen Welt&quot;, so Shapiro. &quot;In der aktuellen Atmosph\u00e4re dieser ungel\u00f6sten Kriege, einer Welle extremistischer israelischer Gewalt im Westjordanland und der v\u00f6lligen Ablehnung eines Weges zur pal\u00e4stinensischen Staatlichkeit durch die israelische Regierung gibt es keine Chance, dass die von Trump genannten Politiker ihre Beziehungen zu Israel normalisieren w\u00fcrden &#8211; insbesondere nicht vier Monate vor Wahlen in Israel, bei denen Netanjahu abgesetzt werden k\u00f6nnte.&quot; Im Oktober d\u00fcrften in Israel vorgezogene Neuwahlen stattfinden.<\/p>\n<p>Vor allem eine Antwort bleibt Trump schuldig: Warum sollte ausgerechnet der Iran den Abraham-Abkommen beitreten? Der von Trump und Netanjahu urspr\u00fcnglich erhoffte Regimewechsel in Teheran ist bekanntlich ausgeblieben. Viele der bisherigen Machthaber sind tot, aber an der Grundausrichtung des Regimes hat dies nichts ge\u00e4ndert: Die Vernichtung Israels ist weiterhin Staatsdoktrin. Ein Beitritt dieses Iran zu den Abraham-Abkommen w\u00e4re nicht &quot;etwas Besonderes&quot;, sondern geh\u00f6rt ins Reich der Fantasie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik &quot;Wow, das w\u00e4re was Besonderes&quot;Auf einmal will Trump den Iran in die Abraham-Abkommen einbinden &#8211; was soll das? 26.05.2026, 18:33 Uhr Von Hubertus VolmerArtikel anh\u00f6ren(11:33 min)00:00 \/ 11:33 0.5x<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-32121","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32121","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32121"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32121\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32121"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32121"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32121"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}