{"id":32056,"date":"2026-05-16T13:06:58","date_gmt":"2026-05-16T10:06:58","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/kanzler-im-wartestand-wust-ist-die-groste-bedrohung-fur-merz\/"},"modified":"2026-05-16T13:06:58","modified_gmt":"2026-05-16T10:06:58","slug":"kanzler-im-wartestand-wust-ist-die-groste-bedrohung-fur-merz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/kanzler-im-wartestand-wust-ist-die-groste-bedrohung-fur-merz\/","title":{"rendered":"Kanzler im Wartestand?: W\u00fcst ist die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr Merz"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>Kanzler im Wartestand?W\u00fcst ist die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr Merz<\/h2>\n<p>16.05.2026, 08:17 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Volker-Petersen-article14511836.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/2603106\/1756473407\/Img_1_1\/36\/RTL01231-1.webp\" alt=\"RTL01231-1\"\/>Von Volker Petersen<\/a>Artikel anh\u00f6ren(10:24 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/05\/TTSART_30814514_20260516081753-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 10:24<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30814501\/1778597846\/Img_16_9\/1024\/Hendrik-Wuest-CDU-Ministerpraesident-des-Landes-Nordrhein-Westfalen-Nathanael-Liminski-CDU-Minister-fuer-Bundes-und-Europaangelegenheiten-Internationales-sowie-Medien-und-Chef-der-Staatskanzlei-des-Landes-Nordrhein-Westfalen-Deutschland-Berlin-1065-Sitzung-des-Bundesrates-am-8.webp\" alt=\"Hendrik-Wuest-CDU-Ministerpraesident-des-Landes-Nordrhein-Westfalen-Nathanael-Liminski-CDU-Minister-fuer-Bundes-und-Europaangelegenheiten-Internationales-sowie-Medien-und-Chef-der-Staatskanzlei-des-Landes-Nordrhein-Westfalen-Deutschland-Berlin-1065-Sitzung-des-Bundesrates-am-8\"\/><figcaption>W\u00fcst am 8. Mai im Bundesrat, mit seiner Koalitionspartnerin Mona Neubauer und dem Chef der Staatskanzlei Nathanael Liminski. (Foto: picture alliance \/ Metodi Popow)<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Umfragen ist Bundeskanzler Friedrich Merz abgest\u00fcrzt. Ein m\u00f6glicher Nachfolger aus den Reihen k\u00f6nnte NRW-Ministerpr\u00e4sident Hendrik W\u00fcst sein. Er hat einen unsch\u00e4tzbaren Vorteil gegen\u00fcber dem Amtsinhaber und anderen Konkurrenten.<\/p>\n<p>Angela Merkel bezeichnete die Banken- und Eurorettung in der Finanzkrise einst als &quot;alternativlos&quot;. Ein Wort, das vielen aufstie\u00df, zum Beispiel Friedrich Merz. Nichts und niemand sei in einer Demokratie alternativlos, sagte der damalige Oppositionsf\u00fchrer und CDU-Chef vor drei Jahren auf dem evangelischen Kirchentag. <\/p>\n<p>Womit hergeleitet w\u00e4re: Auch Merz ist als Bundeskanzler nicht alternativlos. Der Kanzler steckt in der Krise. Dass er gerade beim Deutschen Gewerkschaftsbund ausgepfiffen wurde, damit muss ein CDU-Chef leben. Aber nicht nur Arbeitnehmervertreter m\u00f6gen ihn nicht. Nur noch knapp die H\u00e4lfte der Unionsw\u00e4hler goutiert seine Amtsf\u00fchrung. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Waeren-Soeder-oder-Wuest-die-besseren-Kanzler-id30813075.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"R-L-Friedrich-Merz-CDU-Bundeskanzler-Markus-Soeder-Ministerpraesident-von-Bayern-und-Hendrik-Wuest-Ministerpraesident-von-Nordrhein-Westfalen-aufgenommen-im-Rahmen-der-Unterzeichnung-der-Vereinbarung-zur-Olympiabewerbung-in-Berlin-04-12-2025\"\/>Eindeutiges ErgebnisW\u00e4ren S\u00f6der oder W\u00fcst die besseren Kanzler?<\/a><\/p>\n<p>Von allen Befragten waren im j\u00fcngsten Trendbarometer von RTL und ntv 84 Prozent unzufrieden mit dem Bundeskanzler. Schlechtere Werte, als selbst sein unbeliebter Vorg\u00e4nger Olaf Scholz sie je hatte. <\/p>\n<p>Wer k\u00f6nnte eine &#8211; theoretische &#8211; Alternative sein? Die bekanntesten &#8211; ebenfalls rein theoretischen &#8211; Kandidaten sind die Ministerpr\u00e4sidenten Markus S\u00f6der aus Bayern und Hendrik W\u00fcst aus NRW. Ein weiteres Trendbarometer zeigt dabei deutliche Vorteile des Westfalen gegen\u00fcber dem Franken: Ein gro\u00dfer Teil der W\u00e4hler anderer Parteien traut ihm mehr zu als dem Amtsinhaber. <\/p>\n<h2>Mit Kinderwagen an Fotografen vorbei<\/h2>\n<p>Unter den Gr\u00fcnen-Anh\u00e4ngern sind es sogar 54 Prozent &#8211; was auch daran liegen d\u00fcrfte, dass W\u00fcst relativ ger\u00e4uschlos eine schwarz-gr\u00fcne Koalition f\u00fchrt. Zugleich gibt er sich modern und liberal, als junger Familienvater, der mehrmals den Kinderwagen vor Fotografen entlangschiebt. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/leute\/NRW-Ministerpraesident-Wuest-schwaermt-vom-Familienglueck-id30769239.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Pressetermin-zur-Verkuendung-der-Ergebnisse-des-Buergerentscheid-zu-Olympischen-Spielen-an-Rhein-und-Ruhr-Ministerpraesident-Hendrik-Wuest-CDU-im-Portrait-mit-freudigem-und-gut-gelauntem-Blick-und-Mimik-nach-seiner-Rede-vor-der-Verkuendung-des-Buergerentscheid-zu-den-olympischen-Spielen-an-Rhein-und-Ruhr-Koeln-19-04\"\/>&quot;Kleine, besondere Augenblicke&quot;NRW-Ministerpr\u00e4sident W\u00fcst schw\u00e4rmt vom Familiengl\u00fcck<\/a><\/p>\n<p>So halten die Gr\u00fcnen-Anh\u00e4nger sogar mehr von W\u00fcst als Unionsw\u00e4hler. Wobei dort eben noch viele Merz st\u00fctzen. Die Frage, ob es jemand anders besser machen w\u00fcrde, wirkt da fast unanst\u00e4ndig. <\/p>\n<p>Andererseits: Angesichts der gro\u00dfen Ablehnung von Merz ist es kein Wunder, dass auch andere W\u00e4hler Alternativkandidaten mehr zutrauen. Frei nach dem Motto: Jeder kann es besser als Merz! Aber so einfach ist es eben auch nicht. Denn W\u00fcst \u00fcberfl\u00fcgelt in diesem Punkt S\u00f6der deutlich. Der verf\u00e4ngt jenseits der eigenen W\u00e4hlerschaft kaum, wie die gleiche Umfrage zeigt. <\/p>\n<p>W\u00e4hlerschichten jenseits des eigenen Lagers zu \u00fcberzeugen, das ist heutzutage von unsch\u00e4tzbarem Wert. Derzeit w\u00e4ren 30 Prozent f\u00fcr CDU und CSU auf Bundesebene schon ein sehr, sehr starkes Ergebnis. Wenn man dar\u00fcber hinauskommen will, m\u00fcssen Kandidaten auch die Anh\u00e4nger anderer Parteien ansprechen. Amtierende Ministerpr\u00e4sidenten machen das reihenweise vor. Cem \u00d6zdemir in Baden-W\u00fcrttemberg, Dietmar Woidke in Brandenburg, Manuela Schwesig in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel G\u00fcnther in Schleswig-Holstein &#8211; und Hendrik W\u00fcst in Nordrhein-Westfalen. <\/p>\n<h2>So wie einst Johannes Rau<\/h2>\n<p>Dort gelang der CDU mit ihm an der Spitze ein sensationell anmutendes Ergebnis. Er kam 2022 auf 35,2 Prozent und verbesserte das starke Ergebnis von 2017 noch. W\u00fcst folgte der Formel, die schon seinen Vorg\u00e4nger Laschet erfolgreich gemacht hatte: \u00dcberparteilich auftreten. G\u00e4be es eine Gebrauchsanweisung f\u00fcr Nordrhein-Westfalen, st\u00fcnde das alte Motto des langj\u00e4hrigen Ministerpr\u00e4sidenten Johannes Rau von der SPD ganz oben auf der ersten Seite: vers\u00f6hnen statt spalten. Denn zwischen Ruhrgebiet und M\u00fcnsterland, Ostwestfalen und Rheinland leben so viele unterschiedliche Menschen, dass ein Ministerpr\u00e4sident qua Amt umarmen k\u00f6nnen muss. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/CDU-verliert-an-Zustimmung-in-NRW-SPD-steuert-auf-Desaster-zu-id30744253.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Hendrik-Wuest-CDU-MInisterpraesident-von-Nordrhein-Westfalen-aeussert-sich-in-der-Landespressekonferenz-im-Landtag-zu-aktuellen-politischen-Themen\"\/>Gr\u00fcne legen zuCDU verliert an Zustimmung in NRW &#8211; SPD steuert auf Desaster zu<\/a><\/p>\n<p>Genau diese F\u00e4higkeit ist auch bundesweit gefragt. F\u00fcr eine Volkspartei sei es fundamental, sich an den W\u00e4hlern und nicht an den Mitgliedern auszurichten, sagte Peter Matuschek vom Meinungsforschungsinstitut Forsa Anfang des vergangenen Jahres &#8211; damals versuchte er zu erkl\u00e4ren, warum es die Unionsparteien mit Merz an der Spitze nicht schafften, dauerhaft die 30-Prozent-Marke zu knacken. &quot;Um eine Wahl zu gewinnen, muss eine Partei immer auch W\u00e4hlerschichten au\u00dferhalb des eigenen Kosmos erreichen&quot;, so Matuschek. <\/p>\n<p>Es gibt zwei Pers\u00f6nlichkeiten, denen das in den vergangenen 30 Jahren auf Bundesebene gelang: Gerhard Schr\u00f6der f\u00fcr die SPD und Angela Merkel f\u00fcr die CDU. Beide waren in den eigenen Parteien nicht unumstritten. Schr\u00f6der galt vielen Sozialdemokraten als zu wirtschaftsfreundlich, Merkel vielen in der Union als zu links. Doch beiden gelang es, fr\u00fchere W\u00e4hler der anderen Parteien zu \u00fcberzeugen, ohne die eigenen W\u00e4hler zu verprellen. Schr\u00f6der war f\u00fcr liberale CDUler w\u00e4hlbar, Merkel f\u00fcr konservative SPDler. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/AfD-bleibt-weit-vorn-Mehrheit-erwartet-vorzeitiges-Koalitionsende-id30812083.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Bundeskanzler-Friedrich-Merz-r-CDU-spricht-mit-Lars-Klingbeil-SPD-Bundesminister-der-Finanzen-zu-Beginn-der-Sitzung-des-Bundeskabinett-im-Kanzleramt-Die-Sitzung-findet-am-ersten-Jahrestag-der-Schwarz-Roten-Bundesregierung-unter-Kanzler-Merz-statt\"\/>RTL\/ntv-TrendbarometerAfD bleibt weit vorn, Mehrheit erwartet vorzeitiges Koalitionsende<\/a><\/p>\n<p>Dazu in der Lage zu sein, ist heute noch wichtiger als fr\u00fcher. Ein Grund daf\u00fcr: Die Parteibindungen lassen immer weiter nach, vor allem in Ostdeutschland. Landtagswahlen sind dort bereits zu inoffiziellen Personenwahlen geworden. <\/p>\n<h2>Auf die Person kommt es an<\/h2>\n<p>In Sachsen w\u00e4hlen viele eher Michael Kretschmer und weniger die CDU. In Mecklenburg-Vorpommern holte Schwesig vor f\u00fcnf Jahren fast 40 Prozent. Sicher nicht, weil die SPD dort so eine immense Stammw\u00e4hlerschaft h\u00e4tte. In Brandenburg schlug Woidke die AfD mit der Ansage, er werde im Falle einer Niederlage nicht Ministerpr\u00e4sident bleiben. Aber auch im Westen ist der Trend deutlich. In Baden-W\u00fcrttemberg gewann \u00d6zdemir, weil die Leute ihn und das, was er sagte, mochten. Er plakatierte vor allem sich selbst, die Gr\u00fcnen-Logos auf seinen Plakaten waren kaum erkennbar.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Klingbeil-will-bei-Steuerreform-keine-Neiddebatten-anzetteln-id30811508.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"DGB-Vorsitzende-Yasmin-Fahimi-mit-Bundesfinanzminister-Lars-Klingbeil\"\/>Koalitionsstreit um SteuerreformKlingbeil will bei Steuerreform &quot;keine Neiddebatten anzetteln&quot;<\/a><\/p>\n<p>Als Merz CDU-Chef wurde, f\u00fchrte er die Partei in zentralen Punkten wie Migration und Wirtschaftspolitik wieder von der Mitte weg. Sein Auftreten changiert zwischen Dax-Vorstand, Schuldirektor und besorgtem Gro\u00dfvater &#8211; wobei die ersten beiden Gesichter dominieren. Aus dem Ruder laufende Debatten \u00fcber angeblich faule oder krankfeiernde Arbeitnehmer trugen nicht zur Beliebtheit bei. Gr\u00fcnen-Politiker Robert Habeck glaubte im Wahlkampf 2025 an eine &quot;Merkel-L\u00fccke&quot;, in die er vorsto\u00dfen wollte. Damit zielte er auf jene W\u00e4hler, die vor allem wegen Merkel CDU w\u00e4hlten. Denn genau denen machte Merz kein Angebot mehr. &quot;Das Profil der CDU sch\u00e4rfen&quot; nannte er das. <\/p>\n<p>An die &quot;Merkel-L\u00fccke&quot; glaubt offenkundig auch Hendrik W\u00fcst. W\u00e4hrend Merz das nicht ganz faire Image anhaftet, in den 90er Jahren festzustecken, steht W\u00fcst f\u00fcr eine moderne CDU. Das ist ihm durch seine Selbstinszenierung als junger Vater und die ger\u00e4uschlose Koalition mit den Gr\u00fcnen gelungen. <\/p>\n<p>Dahinter d\u00fcrfte viel Strategie stecken: In jungen Jahren war ausgerechnet W\u00fcst ein konservativer Hardliner, der sogar gegen Merkel rebellierte. 2007 schrieb er mit Markus S\u00f6der und anderen an einem Papier mit dem vielsagenden Titel &quot;Moderner b\u00fcrgerlicher Konservatismus. Warum die Union wieder mehr an ihre Wurzeln denken muss&quot;. <\/p>\n<h2>Erfahrung, Vertrauen<\/h2>\n<p>Der junge W\u00fcst h\u00e4tte Merz zugejubelt. Der \u00e4ltere W\u00fcst ehrte Angela Merkel mit dem Staatspreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 2023 war das, als Merz l\u00e4ngst CDU-Chef war. Im gleichen Jahr schrieb W\u00fcst einen Gastbeitrag in der &quot;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&quot;, in dem er f\u00fcr einen CDU-Kurs der Mitte warb. Und sich damit gegen den Rechtsruck unter Merz stellte. Der &quot;Spiegel&quot; berichtete damals, Merz sei deswegen ausgerastet. Auch das Medium war eine Botschaft: In einem Gastbeitrag der FAZ hatte sich Merkel einst von Helmut Kohl losgesagt und gefordert, die CDU m\u00fcsse ohne den langj\u00e4hrigen Kanzler und Vorsitzenden wieder &quot;laufen lernen&quot;. Es war ein Meilenstein in ihrem Aufstieg in der Partei. <\/p>\n<p>Als Ministerpr\u00e4sident und ehemaliger Minister sowie als Generalsekret\u00e4r des CDU-Landesverbandes verf\u00fcgt W\u00fcst \u00fcber viel Erfahrung &#8211; und bewies bereits Comeback-Qualit\u00e4ten. 2010 st\u00fcrzte er \u00fcber eine Aff\u00e4re, die als &quot;Rent-a-R\u00fcttgers&quot; in die Geschichte einging. Damals bot er Sponsoren Termine mit dem damaligen Ministerpr\u00e4sidenten J\u00fcrgen R\u00fcttgers an. Doch er k\u00e4mpfte sich zur\u00fcck, Armin Laschet holte ihn als Verkehrsminister in sein Kabinett. Als der Bundeskanzler werden wollte, wurde W\u00fcst sein Nachfolger.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Soeder-duepiert-Merz-in-der-Steuerreform-Frage-id30811062.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Markus-Soeder-CSU-Parteivorsitzender-und-Ministerpraesident-von-Bayern-spricht-am-11-05-2026-auf-einer-Pressekonferenz-in-der-CSU-Landesleitung-in-Muenchen-Bayern\"\/>Nach Fiasko um Entlastungspr\u00e4mieS\u00f6der d\u00fcpiert Merz in der Steuerreform-Frage<\/a><\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Forsa-Umfrage zeigt einen gro\u00dfen Vertrauensvorschuss f\u00fcr W\u00fcst &#8211; was angesichts des Vertrauensverlustes von Merz viel wert ist. Auch seine Regierungserfahrung im gr\u00f6\u00dften Bundesland ist ein Versprechen. Darauf, dass es keine handwerklichen Schnitzer gibt &#8211; anders als gerade im Hause Merz, dessen Entlastungspr\u00e4mie \u00fcber 1000 Euro im Bundesrat scheiterte. <\/p>\n<p>Und doch ist Papier geduldig. Ob W\u00fcst tats\u00e4chlich ein besserer Kanzler w\u00e4re, ob es die Merkel-L\u00fccke wirklich gibt, steht auf einem anderen Blatt. Das wei\u00df er auch selbst, denn als NRW-Ministerpr\u00e4sident kennt er Adi Prei\u00dfler. &quot;Grau ist alle Theorie. Entscheidend is&#039; auf&#039;m Platz&quot;, sagte der Kapit\u00e4n von Borussia Dortmund einst. BVB-Fan Merz ist noch drei Jahre im Amt. Stand jetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Kanzler im Wartestand?W\u00fcst ist die gr\u00f6\u00dfte Bedrohung f\u00fcr Merz 16.05.2026, 08:17 Uhr Von Volker PetersenArtikel anh\u00f6ren(10:24 min)00:00 \/ 10:24 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x W\u00fcst am 8. 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