{"id":32015,"date":"2026-05-09T12:58:13","date_gmt":"2026-05-09T09:58:13","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/einkommen-vermogen-erbe-wie-sich-der-wohlstand-in-deutschland-besser-verteilen-lasst\/"},"modified":"2026-05-09T12:58:13","modified_gmt":"2026-05-09T09:58:13","slug":"einkommen-vermogen-erbe-wie-sich-der-wohlstand-in-deutschland-besser-verteilen-lasst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/einkommen-vermogen-erbe-wie-sich-der-wohlstand-in-deutschland-besser-verteilen-lasst\/","title":{"rendered":"Einkommen, Verm\u00f6gen, Erbe: Wie sich der Wohlstand in Deutschland besser verteilen l\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Einkommen, Verm\u00f6gen, ErbeWie sich der Wohlstand in Deutschland besser verteilen l\u00e4sst<\/h2>\n<p>09.05.2026, 11:56 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Christina-Lohner-article24773302.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/2423486\/1709272075\/Img_1_1\/36\/Christina-Lohner.webp\" alt=\"Christina-Lohner\"\/>Interview: Christina Lohner<\/a><\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30801710\/1778252356\/Img_16_9\/1024\/Die-Sonne-scheint-auf-die-Balkone-und-Terrassen-von-Neubauten-in-Berlin-Friedrichshain.webp\" alt=\"Die-Sonne-scheint-auf-die-Balkone-und-Terrassen-von-Neubauten-in-Berlin-Friedrichshain\"\/><figcaption>In den Ballungsr\u00e4umen sind Immobilien f\u00fcr viele unerschwinglich geworden. (Foto: picture alliance\/dpa)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Schwarz-Rot verspricht eine Entlastung der kleinen und mittleren Einkommen. Auch die Erbschaftsteuer k\u00f6nnte bald reformiert werden. Was den gr\u00f6\u00dften Effekt auf die Verm\u00f6gensverteilung hat und welche Rolle Immobilien dabei spielen, erkl\u00e4rt Finanzwissenschaftlerin Charlotte Bartels im Interview mit ntv.de. An der Uni Leipzig forscht die Professorin zur Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung.<\/p>\n<p>ntv.de: Neben Kanzler Merz zeigt sich inzwischen sogar CSU-Chef S\u00f6der offen, die sogenannte Reichensteuer anzuheben, also den erh\u00f6hten Einkommensteuersatz von 45 Prozent ab einem Jahreseinkommen von knapp 280.000 Euro. Was ist aus wissenschaftlicher Sicht von einer h\u00f6heren Reichensteuer zu halten?<\/p>\n<p>Charlotte Bartels: Empirisch zeigen sich kaum Verhaltens\u00e4nderungen, dass Menschen weniger arbeiten, wenn Steuers\u00e4tze steigen, vor allem bei den Besserverdienern. Die gr\u00f6\u00dften Verhaltens\u00e4nderungen, dass Menschen bei h\u00f6heren Steuers\u00e4tzen weniger arbeiten, sind im unteren Einkommensbereich, haupts\u00e4chlich bei Zweitverdienern zu finden. Die Sorge, dass sich arbeiten nicht mehr lohnt, ist also gerade bei den Besserverdienern wenig begr\u00fcndet &#8211; die arbeiten sowieso. Es gibt h\u00f6chstens Effekte, dass Spitzenverdiener dann versuchen, diese Steuern zu vermeiden.<\/p>\n<p>Eine Anhebung des h\u00f6chsten Einkommensteuersatzes von 45 auf 47,5 Prozent w\u00e4re aus Ihrer Sicht also sinnvoll?<\/p>\n<p>Es w\u00e4re nur eine R\u00fcckkehr zu einem Gleichgewicht, das wir jahrzehntelang hatten. Bis zur rot-gr\u00fcnen Steuerreform um die Jahrtausendwende hatten wir Spitzensteuers\u00e4tze von \u00fcber 50 Prozent. Seit den 1960er Jahren hatte sich die Steuerlast so entwickelt, dass das oberste Prozent mit den h\u00f6chsten Einkommen proportional immer weniger zum Einkommensteueraufkommen beitrug. Das hat sich ab Anfang der 2000er Jahre noch weiter verschoben, weg von den Spitzenverdienern hin zu der Gruppe zwischen der Mitte und den obersten zehn Prozent der Einkommensverteilung. Und da sind die Sozialversicherungsbeitr\u00e4ge noch gar nicht eingerechnet, die diese Einkommensgruppe zus\u00e4tzlich belasten. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Wie-ungerecht-das-deutsche-Vermoegen-verteilt-ist-id30761871.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"reichtum\"\/>Wohlstand wird vor allem vererbtWie ungerecht das deutsche Verm\u00f6gen verteilt ist<\/a><\/p>\n<p>Die Union will im Gegenzug f\u00fcr eine h\u00f6here Reichensteuer Gutverdiener entlasten, etwa durch eine h\u00f6here Einkommensgrenze f\u00fcr den Spitzensteuersatz oder die Abschaffung des Solidarit\u00e4tszuschlags. Das w\u00fcrde zu einer Verschiebung der Steuerlast weg von den oberen Einkommen hin zur Spitze passen, oder?<\/p>\n<p>Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr die Spitze entlastet und die obere H\u00e4lfte der Einkommensverteilung belastet. Deshalb l\u00e4sst sich durchaus rechtfertigen, hier wieder eine Verschiebung hin zu den Spitzenverdienern vorzunehmen, also zum obersten Prozent mit sechsstelligen Einkommen von \u00fcber 200.000 Euro. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen wir immer gr\u00f6\u00dfere Summen f\u00fcr Rente und Infrastruktur finanzieren m\u00fcssen und das nicht l\u00e4nger \u00fcber Neuverschuldung l\u00f6sen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Wie w\u00fcrden Sie die Einkommensteuer reformieren? Die Koalition hat versprochen, ab n\u00e4chstem Jahr kleine und mittlere Einkommen dauerhaft zu entlasten.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten es uns leisten, nicht nur die sogenannte Reichensteuer zu erh\u00f6hen, sondern auch schon den Spitzensteuersatz von aktuell 42 Prozent. Diese hohen Steuers\u00e4tze werden ja nicht auf das gesamte Einkommen erhoben, sondern nur auf den Teil des Einkommens, der \u00fcber der Einkommensgrenze liegt, ab der der Spitzensteuersatz gilt &#8211; der durchschnittliche Steuersatz von Spitzenverdienern liegt weit darunter. Bis Ende der 1990er Jahre lag der Spitzensteuersatz wie gesagt bei \u00fcber 50 Prozent.<\/p>\n<p>Eine st\u00e4rkere Verteilung der Steuerlast w\u00e4re auch im Sinne der Bev\u00f6lkerung. 81 Prozent der Deutschen empfinden die Verteilung unseres Wohlstands als ungerecht. <\/p>\n<p>Wir haben in den Metropolen so stark steigende Immobilienpreise, dass Menschen, die jetzt eine Immobilie kaufen wollen, unter hohem finanziellem Druck stehen. Das betrifft junge, aber auch \u00e4ltere Menschen, die zur Miete wohnen und Sorge haben, aus ihrer Mietwohnung rauszufliegen und keine bezahlbare andere Wohnung zu finden. Ich denke, das ist der Grund, warum die Verm\u00f6gensverteilung wieder st\u00e4rker in den Fokus r\u00fcckt. Deutschland ist ein Land mit sehr ungleicher Verm\u00f6gensverteilung, schon immer.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Bartels - CES\"\/><figcaption>Charlotte Bartels forscht zur Einkommens- und Verm\u00f6gensverteilung. (Foto: Minda de Gunzburg Center for European Studies, Harvard University)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Warum ist das Verm\u00f6gen in Deutschland so ungleich verteilt?<\/p>\n<p>Weil nur ein sehr kleiner Teil der Bev\u00f6lkerung unternehmerisch t\u00e4tig oder an Unternehmen beteiligt ist, also etwa Aktienbesitzer. Und weil weniger als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung Immobilien besitzen &#8211; das ist wenig im internationalen Vergleich. Dadurch ist ein gro\u00dfer Teil der Deutschen vom Mietmarkt und dem Zusammenspiel aus Mieten auf der einen Seite und L\u00f6hnen und Renten auf der anderen Seite abh\u00e4ngig. Das politisch zu l\u00f6sen ist komplex, aber wir m\u00fcssen es versuchen. Wenn wir uns angesichts der demografischen Entwicklung das bisherige Rentenniveau k\u00fcnftig nicht mehr leisten k\u00f6nnen, sich aber gleichzeitig Jobs in Ballungsregionen konzentrieren, geraten die Immobilienm\u00e4rkte und die dort lebenden Menschen immer weiter unter Druck. \u00c4ltere Bev\u00f6lkerungsgruppen k\u00f6nnen sich dann nicht mehr leisten, dort weiter zu wohnen, und j\u00fcngere k\u00f6nnen schwerer in diese Immobilienm\u00e4rkte einsteigen &#8211; sowohl als Mieter als auch als potenzielle K\u00e4ufer, um selbst Verm\u00f6gen aufzubauen.<\/p>\n<p>Wo sehen Sie einen Hebel, Druck aus den Immobilienm\u00e4rkten zu nehmen?<\/p>\n<p>Die Grunderwerbsteuer von bis zu sieben Prozent ist eine zus\u00e4tzliche Barriere f\u00fcr j\u00fcngere Menschen, Immobilien in Ballungsr\u00e4umen zu erwerben. Die j\u00fcngere Generation zieht wegen der Jobs in Metropolregionen, kann es sich wegen hoher Eintrittsbarrieren wie Notarkosten und Grunderwerbsteuer, die proportional zum Kaufpreis anfallen, aber oft nicht leisten, eine Immobilie zu kaufen. Die Bank gibt einem keinen Kredit f\u00fcr die Grunderwerbsteuer. Durch eine Senkung lie\u00dfe sich der Immobilienkauf erleichtern, allerdings ist die Grunderwerbsteuer eine wesentliche Einnahmequelle der Bundesl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Wie lie\u00dfe sich unser Wohlstand also st\u00e4rker verteilen?<\/p>\n<p>Um Wohlstand besser zu verteilen, w\u00e4re der Verm\u00f6gensaufbau der \u00e4rmeren H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung &#8211; die weder Immobilien noch Unternehmensanteile oder ein nennenswertes Verm\u00f6gen besitzt &#8211; viel wirkungsvoller, als den Reichen etwas wegzunehmen. Das haben wir bei einer entsprechenden Datensimulation gesehen. Damit die \u00e4rmere H\u00e4lfte k\u00fcnftig im Alter nicht auf die Rente allein angewiesen ist, helfen staatliche Programme, die Menschen dabei unterst\u00fctzen, Geld gewinnbringend zu investieren, etwa durch vorgegebene Portfolios am Kapitalmarkt. Die \u00e4rmere H\u00e4lfte der Deutschen, die im Schnitt 20.000 Euro Verm\u00f6gen besitzen, k\u00f6nnen so deutliche Verm\u00f6genszuw\u00e4chse erzielen. Das h\u00e4tte enorme Effekte auf Ungleichheitsma\u00dfe. Durch den wenig verbreiteten Immobilien- und Unternehmensbesitz sparen in der deutschen Bev\u00f6lkerung \u00fcberproportional viele sinnlos auf dem Girokonto &#8211; wenn sie \u00fcberhaupt sparen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/So-ungleich-ist-Deutschlands-Reichtum-verteilt-id30250148.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Rohbau-eines-Einfamilienhauses-in-laendlicher-Umgebung-als-Altenteiler-Zu-sehen-sind-ein-aufgestelltes-Baugeruest-Steine-Sand-und-Mischmaschine\"\/>Wirtschaftsweise fordern ReformSo ungleich ist Deutschlands Reichtum verteilt<\/a><\/p>\n<p>Warum besitzen in Deutschland eigentlich so wenig Menschen Immobilien und Unternehmensanteile?<\/p>\n<p>Wenn das Wirtschaftswachstum in Deutschland schon seit dem 19. Jahrhundert darauf basiert, Produkte in die Welt zu exportieren, m\u00f6chte die Industrie L\u00f6hne niedrig halten, um ihre Produkte g\u00fcnstig anbieten zu k\u00f6nnen. Und wenn man Mieten stark reguliert, also niedrig h\u00e4lt, wie wir es in Deutschland jahrzehntelang gemacht haben, muss man auch nicht so hohe L\u00f6hne zahlen. In dem Moment, in dem die Mieten in Metropolregionen nicht mehr g\u00fcnstig sind &#8211; wie heute -, st\u00f6\u00dft das an Grenzen. In den USA zum Beispiel zahlen Arbeitgeber einen Pauschalbetrag f\u00fcr den Hauskauf. In Deutschland sind au\u00dferdem die meisten Unternehmen im privaten Besitz und werden nicht \u00f6ffentlich an der B\u00f6rse gehandelt. Damit h\u00e4ngt vermutlich auch zusammen, dass weite Teile der Bev\u00f6lkerung nicht an der B\u00f6rse investieren. <\/p>\n<p>In der Umfrage zur Wohlstandsverteilung sprach sich die Mehrheit der Befragten f\u00fcr eine R\u00fcckkehr zur Verm\u00f6gensteuer und eine h\u00f6here Erbschaftssteuer aus. W\u00fcrde das den Wohlstand auch gleichm\u00e4\u00dfiger verteilen?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Verm\u00f6gensteuer gibt es immer mehr empirische Nachweise, dass sie zu extremen Verhaltensreaktionen f\u00fchrt: Die Menschen unternehmen sehr gro\u00dfe Anstrengungen, die Steuer zu vermeiden. Wir m\u00fcssen uns fragen, wie teuer uns das als Gesellschaft zu stehen k\u00e4me. Damit f\u00f6rdern wir zum Beispiel eine Beratungsindustrie &#8211; deren Besch\u00e4ftigte anderswo produktiver eingesetzt werden k\u00f6nnten. Der wenig ausgepr\u00e4gte Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Beh\u00f6rden und Banken bietet in Deutschland au\u00dferdem extrem viele Gestaltungsm\u00f6glichkeiten, um seine Verm\u00f6gensteuererkl\u00e4rung zu optimieren. In Schweden zum Beispiel kannten die Finanzbeh\u00f6rden durch hohe Datentransparenz schon fast das gesamte Verm\u00f6gensportfolio der Menschen, bis auf den privaten Pkw. Dort gaben die Menschen in der Steuererkl\u00e4rung dann an, dass ihr Auto genau so viel wert ist, wie es wert sein darf, um einen geringeren Steuersatz zu zahlen. In Deutschland kommt hinzu, dass f\u00fcr eine Verm\u00f6gensteuer der Wert der vielen Unternehmen, die nicht an der B\u00f6rse notiert sind, gesch\u00e4tzt werden m\u00fcsste. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Steuerplan-Wer-entlastet-werden-soll-und-wer-draufzahlen-id30748507.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"219470704\"\/>Union legt Konzept vorSteuerplan: Wer entlastet werden soll &#8211; und wer draufzahlen<\/a><\/p>\n<p>H\u00e4tte eine h\u00f6here Erbschaftsteuer einen st\u00e4rkeren Effekt als eine Verm\u00f6gensteuer?<\/p>\n<p>Mehrere aktuelle Studien zeigen, dass Erbschaften negative Effekte auf die Arbeitsbereitschaft haben &#8211; was uns als Gesellschaft teuer zu stehen kommt. Menschen gehen fr\u00fcher in Rente und reduzieren ihre Arbeitszeit in der Familiengr\u00fcndungsphase, wenn sie eine Erbschaft erwarten. \u00d6konomen sind sich einig, dass Steuern, die Arbeitsanreize verbessern, aus Effizienzgr\u00fcnden w\u00fcnschenswert sind. H\u00f6here Erbschaftsteuern w\u00e4ren also \u00f6konomisch sinnvoll. Aus Fairnessgr\u00fcnden w\u00e4ren sie auch sehr gut zu rechtfertigen. Andererseits scheint der Wunsch, Familienbesitz weiterzugeben, in Deutschland sehr stark verankert zu sein. <\/p>\n<p>Ein Gegenargument f\u00fcr h\u00f6here Erbschaftsteuern ist au\u00dferdem oft, dass gerade mittelst\u00e4ndische Familienunternehmen dann aufgegeben w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Unternehmen erzielen Studien zufolge h\u00f6here Renditen, wenn sie nicht innerhalb der Familie weitergegeben werden, sondern an externe Manager. Aus volkswirtschaftlicher Perspektive w\u00e4re es somit sinnvoller, Anreize zu setzen und Normen zu pr\u00e4gen, dass ein Unternehmen an den oder die beste Managerin \u00fcbergeben wird &#8211; also nicht zwangsl\u00e4ufig das eigene Kind. In Deutschland haben wir allerdings keinen besonders ausgebildeten Markt f\u00fcr Unternehmensverk\u00e4ufe. Es gibt zum Beispiel keine gro\u00dfe Tradition, sein Unternehmen an die B\u00f6rse zu bringen. Es ist nachvollziehbar, dass ein Unternehmer oder eine Unternehmerin nicht an die n\u00e4chstbeste &quot;Heuschrecke&quot; verkaufen will. Wir sollten deshalb auch den Kapitalmarkt innerhalb der EU besser ausbilden und Investitionen \u00fcber die Grenzen hinweg erleichtern.<\/p>\n<p>Mit Charlotte Bartels sprach Christina Lohner<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Einkommen, Verm\u00f6gen, ErbeWie sich der Wohlstand in Deutschland besser verteilen l\u00e4sst 09.05.2026, 11:56 Uhr Interview: Christina Lohner In den Ballungsr\u00e4umen sind Immobilien f\u00fcr viele unerschwinglich geworden. 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