{"id":31972,"date":"2026-05-02T16:35:55","date_gmt":"2026-05-02T13:35:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/aufenthaltsort-unbekannt-minister-kritisiert-wal-retter-wegen-fehlender-sender-daten\/"},"modified":"2026-05-02T16:35:55","modified_gmt":"2026-05-02T13:35:55","slug":"aufenthaltsort-unbekannt-minister-kritisiert-wal-retter-wegen-fehlender-sender-daten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/aufenthaltsort-unbekannt-minister-kritisiert-wal-retter-wegen-fehlender-sender-daten\/","title":{"rendered":"Aufenthaltsort unbekannt: Minister kritisiert Wal-Retter wegen fehlender Sender-Daten"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Panorama<\/p>\n<h2>Aufenthaltsort unbekanntMinister kritisiert Wal-Retter wegen fehlender Sender-Daten<\/h2>\n<p>02.05.2026, 14:25 Uhr <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30770850\/1777732495\/Img_16_9\/1024\/Dieses-von-der-Rettungsinitiative-zur-Verfuegung-gestellte-Foto-zeigt-den-Buckelwal-in-einem-gefluteten-Lastschiff-in-der-Ostsee-Der-aus-einer-flachen-Bucht-vor-Wismar-geborgene-Buckelwal-wird-in-Richtung-Nordsee-transportiert-Der-Meeressaeuger-hatte-zuvor-vier-Wochen-in-der-Bucht-der-Insel-Poel-festgesteckt.webp\" alt=\"Dieses-von-der-Rettungsinitiative-zur-Verfuegung-gestellte-Foto-zeigt-den-Buckelwal-in-einem-gefluteten-Lastschiff-in-der-Ostsee-Der-aus-einer-flachen-Bucht-vor-Wismar-geborgene-Buckelwal-wird-in-Richtung-Nordsee-transportiert-Der-Meeressaeuger-hatte-zuvor-vier-Wochen-in-der-Bucht-der-Insel-Poel-festgesteckt\"\/><figcaption>Der Buckelwal in dem gefluteten Lastschiff auf dem Weg in die Nordsee. Wo er sich nach der Freilassung aufh\u00e4lt, ist unklar. (Foto: picture alliance\/dpa\/Rettungsinitiative)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach der Freilassung des Buckelwals an der d\u00e4nischen K\u00fcste herrscht Ungewissheit \u00fcber sein Schicksal. Der genaue Aufenthaltsort des Tieres ist unklar. Nun steht der Vorwurf der Unprofessionalit\u00e4t und T\u00e4uschung im Raum.<\/p>\n<p>Der mehrfach an Ostsee-K\u00fcsten gestrandete Buckelwal ist wieder im offenen Meer, doch die angek\u00fcndigten Senderdaten zu seinem Weg fehlen weiterhin. Die Peildaten seien bei der Initiative mehrfach angefordert worden, l\u00e4gen aber noch immer nicht vor, teilte Eva Klau\u00dfner-Ziebarth, Sprecherin des Umweltministeriums, mit.<\/p>\n<p>Auch Umweltminister Till Backhaus ging in einem Statement beim Livestream-Anbieter News5 darauf ein: &quot;Was mich wirklich \u00e4rgert, ist ausdr\u00fccklich: Es war vereinbart, dass uns die Daten \u00fcbermittelt werden, damit wir ihn auch begleiten k\u00f6nnen. (&#8230;) Uns sind bis heute keine Daten zur Verf\u00fcgung gestellt worden.&quot; Im \u00dcbrigen sei auch vereinbart gewesen, dass ein Videosystem auf der Barge installiert wird, damit beauftragte Tier\u00e4rzte den Wal weiter beobachten k\u00f6nnen &#8211; &quot;auch das ist nicht erfolgt&quot;.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnten vorerst keine Angaben zur Schwimmrichtung des Wals gemacht werden, sagte die Rechtsanw\u00e4ltin der privaten Initiative zum Transport des Wals, Constanze von der Meden. Welche Probleme es konkret gab, ist unklar. Laut der Geldgeberin der Rettungsaktion, Karin Walter-Mommert, sendet der an den Wal angebrachte Tracker derzeit kein Signal, wie sie der &quot;Bild&quot;-Zeitung sagte. &quot;Wir warten nun, dass der Tracker anspringt, daf\u00fcr muss er jedoch zehn Sekunden am St\u00fcck komplett im Wasser sein und das Netz ist schlecht&quot;, so Walter-Mommert.<\/p>\n<h2>Experte zweifelt an Professionalit\u00e4t des Teams<\/h2>\n<p>Am Vortag hatte die Initiative angegeben, es sei ein Sender angebracht worden. Die Informationen lie\u00dfen sich nicht durch unabh\u00e4ngige Quellen verifizieren. Die Allgemeinheit w\u00fcrde den Weg des Wals ohnehin nicht verfolgen k\u00f6nnen: Die Informationen, wo sich der Wal befinde, w\u00fcrden nur den Teammitgliedern der Privatinitiative und dem Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern zur Verf\u00fcgung gestellt, hatte von der Meden gesagt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Lastkahn-ist-leer-Buckelwal-blaest-Fontaenen-in-Nordsee-id30777958.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Barge Wal\"\/>Team setzt Meeress\u00e4uger ausLastkahn ist leer &#8211; Buckelwal bl\u00e4st Font\u00e4nen in Nordsee<\/a><\/p>\n<p>&quot;Wenn sich bewahrheitet, dass der Peilsender keine Daten liefert, w\u00e4re das eine Katastrophe, auch f\u00fcr das &#039;Rettungsteam&#039;&quot;, teilte der Walforscher und Meeresbiologe Fabian Ritter mit. &quot;Es gab bisher genug Anl\u00e4sse, an der Professionalit\u00e4t des Teams zu zweifeln, dies w\u00e4re der folgenschwerste.&quot; Wenn es nicht gelinge, den Wal mittels Daten des Senders zu verfolgen und sein Verhalten einzusch\u00e4tzen, k\u00f6nne die gesamte Mission letztlich auch nicht als erfolgreich oder fehlgeschlagen bezeichnet werden.<\/p>\n<p>Es gab in den Stunden nach der Freisetzung auch keine Angaben dazu, in welchem Zustand sich das Tier befand und wie genau es von Bord schwamm oder bugsiert wurde. Im Bereich des \u00dcbergangs von der Ost- in die Nordsee hatte es w\u00e4hrend des Transports zeitweise starken Wellengang gegeben, der Wal war im Lastkahn stark hin- und hergeschaukelt. Obwohl das Absperrnetz am Ende bereits am Freitagnachmittag entfernt wurde, war das Tier weiter in der Barge geblieben.<\/p>\n<h2>Freisetzung im Skagerrak<\/h2>\n<p>Nach Angaben aus dem Team der Initiative war der Wal gegen 9 Uhr am Samstagmorgen nicht mehr im Lastkahn. Der Konvoi befand sich da etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt im Skagerrak. Auf Drohnenbildern von News5 war zeitweise ein im Wasser schwimmender Wal zu erkennen &#8211; ob es sich tats\u00e4chlich um das freigesetzte Tier handelte, lie\u00df sich nicht gesichert sagen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Nazideutschland-zaehlte-zu-groessten-Walfangnationen-id30778149.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Sammler-Gert-Rosenbohm-haelt-einen-mit-der-Gravurtechnik-Scrimshaw-bearbeiteten-Walzahn-mit-dem-Motiv-eines-Walfangschiffs-in-den-Haenden-Rosenbohm-sammelt-Walzaehne-mit-maritimen-Motiven-und-verziert-auch-selbst-Walzaehne-und-Knochen-mit-der-besonderen-Gravurtechnik\"\/>Begehrte Fette und \u00d6leNazideutschland z\u00e4hlte zu gr\u00f6\u00dften Walfangnationen<\/a><\/p>\n<p>Der Buckelwal sei in einer der meistbefahrenen Schiffsrouten Europas ausgesetzt worden, sagte Thilo Maack von der Naturschutzorganisation Greenpeace. &quot;Wir k\u00f6nnen den Wunsch, dem Tier zu helfen, nachvollziehen, sch\u00e4tzen seine \u00dcberlebenschancen aber als minimal ein.&quot; Nur mit Trackingdaten und damit dem jeweiligen Aufenthaltsort des Wals lie\u00dfe sich transparent machen, ob sich das Leiden des Wals auf dieser Reise gelohnt hat.<\/p>\n<p>Der vier bis sechs Jahre alte Walbulle war Anfang M\u00e4rz erstmals in der Ostsee gesehen worden. In den etwa 60 Tagen bis zum Transport lag er rund zwei Drittel der Zeit in Flachwasserzonen, zuletzt vor der Insel Poel. Am Dienstag war er in einen Lastkahn bugsiert worden, der dann an einen Schlepper gekoppelt Richtung Nordsee startete.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panorama Aufenthaltsort unbekanntMinister kritisiert Wal-Retter wegen fehlender Sender-Daten 02.05.2026, 14:25 Uhr Der Buckelwal in dem gefluteten Lastschiff auf dem Weg in die Nordsee. 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