{"id":31833,"date":"2026-04-10T19:06:16","date_gmt":"2026-04-10T16:06:16","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/energiekrieg-in-nahost-der-wiederaufbau-am-golf-ist-keine-frage-von-monaten-wir-reden-uber-jahre\/"},"modified":"2026-04-10T19:06:16","modified_gmt":"2026-04-10T16:06:16","slug":"energiekrieg-in-nahost-der-wiederaufbau-am-golf-ist-keine-frage-von-monaten-wir-reden-uber-jahre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/energiekrieg-in-nahost-der-wiederaufbau-am-golf-ist-keine-frage-von-monaten-wir-reden-uber-jahre\/","title":{"rendered":"Energiekrieg in Nahost: &#8220;Der Wiederaufbau am Golf ist keine Frage von Monaten &#8211; wir reden \u00fcber Jahre&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Energiekrieg in Nahost&quot;Der Wiederaufbau am Golf ist keine Frage von Monaten &#8211; wir reden \u00fcber Jahre&quot;<\/h2>\n<p>10.04.2026, 16:29 Uhr Artikel anh\u00f6ren(09:56 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/04\/TTSART_30700154_20260410163031-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 09:56<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30700669\/1775831203\/Img_16_9\/1024\/Damage-to-the-Kuwait-flagged-Al-Salmi-crude-oil-tanker-following-a-reported-strike-amid-the-U-S-Israeli-conflict-with-Iran-March-31-2026-Kuwait-Petroleum-Corporation-Handout-via-REUTERS-THIS-IMAGE-HAS-BEEN-SUPPLIED-BY-A-THIRD-PARTY-MANDATORY-CREDIT-VERIFICATION-Identity-of-the-vessel-confirmed-as-Al-Salmi-by-deck-shape-paint-and-rigging-which-matched-file-imagery-Date-verified-by-statement-from-Kuwait-Petroleum-Corp-on-March-31-that-the-tanker-Al-Salmi-was-struck-by-an-alleged-Iranian-attack-at-a-Dubai-port-Authorities-in-Dubai-said-they-had-brought-the-fire-under-control-following-a-drone-attack-on-the-tanker-Ship-tracking-data-puts-the-vessel-off-the-coast-of-the-UAE-on-March-31-25-500306-54.webp\" alt=\"Damage-to-the-Kuwait-flagged-Al-Salmi-crude-oil-tanker-following-a-reported-strike-amid-the-U-S-Israeli-conflict-with-Iran-March-31-2026-Kuwait-Petroleum-Corporation-Handout-via-REUTERS-THIS-IMAGE-HAS-BEEN-SUPPLIED-BY-A-THIRD-PARTY-MANDATORY-CREDIT-VERIFICATION-Identity-of-the-vessel-confirmed-as-Al-Salmi-by-deck-shape-paint-and-rigging-which-matched-file-imagery-Date-verified-by-statement-from-Kuwait-Petroleum-Corp-on-March-31-that-the-tanker-Al-Salmi-was-struck-by-an-alleged-Iranian-attack-at-a-Dubai-port-Authorities-in-Dubai-said-they-had-brought-the-fire-under-control-following-a-drone-attack-on-the-tanker-Ship-tracking-data-puts-the-vessel-off-the-coast-of-the-UAE-on-March-31-25-500306-54\"\/><figcaption>Ende M\u00e4rz trifft eine iranische Drohne den unter kuwaitischer Flagge fahrenden Supertanker &quot;Al-Salmi&quot; vor Dubai. Der Angriff z\u00e4hlt zu den schwerwiegendsten Vorf\u00e4llen gegen ein Schiff seit Kriegsbeginn. (Foto: via REUTERS)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die aktuelle Bilanz der Eskalation am Persischen Golf: 85 Prozent der iranischen Petrochemieproduktion sind vor allem durch US-israelische Angriffe zerst\u00f6rt, der wichtigste \u00d6lterminal des Landes ist au\u00dfer Betrieb. Auch in den Golfstaaten kommt es zu massiven Sch\u00e4den an der Energieinfrastruktur, die wiederum auf iranische Angriffe zur\u00fcckgehen. Am LNG-Komplex Ras Laffan in Katar ist Berichten zufolge rund ein F\u00fcnftel der Kapazit\u00e4t ausgefallen. Der Konflikt im Persischen Golf trifft damit zentrale Knotenpunkte der globalen Energieversorgung und hat sich zu einer Eskalationsspirale entwickelt, in der der Iran und regionale Gegner mit Angriffen auf Energieinfrastruktur reagieren und die Lage weiter destabilisieren. Warum sich die Lage nicht so schnell entspannen wird und welche Folgen das hat, erkl\u00e4rt der Experte f\u00fcr die arabischen Golfstaaten Sebastian Sons vom Forschungsinstitut CARPO -Center for Applied Research in Partnership with the Orient in Bonn.<\/p>\n<p>ntv.de: Ist der Persische Golf nach diesem Krieg noch das Energiezentrum der Welt \u2013 oder nur noch ein Tr\u00fcmmerfeld?<\/p>\n<p>Sebastian Sons: Die vorliegenden Informationen zeichnen ein sehr unterschiedliches Bild der Lage im Iran und am Golf. Den Berichten zufolge wurde die zentrale Energieinfrastruktur des Iran vor allem durch US-israelische Angriffe schwer getroffen. Dies d\u00fcrfte die Produktion nachhaltig beeintr\u00e4chtigen und ist vor allem f\u00fcr asiatische Abnehmer wie China von Bedeutung. Gleichzeitig berichten die arabischen Golfstaaten \u00fcber massive Sch\u00e4den an ihrer Energieinfrastruktur durch iranische Gegenangriffe. Besonders stark betroffen sind Kuwait und Katar. In Katar wurden zentrale Gasproduktionsanlagen besch\u00e4digt, sodass die LNG-Produktion de facto zum Erliegen gekommen ist. Kuwait hat signifikante Sch\u00e4den an \u00d6lraffinerien gemeldet. Durch die Blockade der Stra\u00dfe von Hormus sind die \u00d6lexporte vollst\u00e4ndig zum Erliegen gekommen. Kuwait trifft es besonders stark, da es eines der am wenigsten diversifizierten L\u00e4nder der Region ist. Mit 60 Prozent der Wirtschaftsleistung ist das Land extrem abh\u00e4ngig von \u00d6l. Diese Ausf\u00e4lle k\u00f6nnen nur schlecht abgefedert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Oeffnet-die-Ukraine-die-Strasse-von-Hormus-id30699368.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"FILE-PHOTO-A-bird-flies-near-the-Jag-Vasant-vessel-transferring-LPG-at-a-port-after-transiting-the-Strait-of-Hormuz-amid-supply-disruptions-linked-to-the-U-S-Israeli-conflict-with-Iran-in-Mumbai-India-April-1-2026\"\/>Schwarzes Meer als Vorbild\u00d6ffnet die Ukraine die Stra\u00dfe von Hormus?<\/a><\/p>\n<p>Warum trifft es Katar und Kuwait so hart?<\/p>\n<p>Weil sie strukturell verwundbar sind. Katar, Kuwait und Bahrain haben keine Alternativrouten. Sie sind vollst\u00e4ndig auf die Stra\u00dfe von Hormus angewiesen. F\u00e4llt sie aus, sind sie abgeschnitten. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien sind besser aufgestellt: Die VAE k\u00f6nnen einen Teil ihres \u00d6ls \u00fcber eine Pipeline nach Fujairah au\u00dferhalb des Golfs exportieren und Saudi-Arabien nutzt die Ost-West-Pipeline zum Roten Meer nach Yanbu. Das verschafft ihnen zumindest kurzfristig Vorteile.<\/p>\n<p>Wie viel \u00d6l und Gas werden derzeit \u00fcberhaupt noch in der Region produziert?<\/p>\n<p>Die Datenlage ist sehr d\u00fcnn. Saudi-Arabien produziert weiterhin, wenn auch begrenzt durch Transportkapazit\u00e4ten. Andere L\u00e4nder am Golf sind deutlich st\u00e4rker eingeschr\u00e4nkt. Bei Katar ist unklar, ob \u00fcberhaupt noch produziert wird oder ob Produktion mangels Transportm\u00f6glichkeiten gestoppt wurde. Aber selbst wenn produziert wird: Ohne sichere Exportwege ist das \u00f6konomisch weitgehend irrelevant.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/ticker\/Proteste-gegen-hohe-Spritpreise-schueren-in-Irland-Angst-vor-Panikkaeufen-id30699781.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"An-einer-Tankstelle-in-Berlin-wird-gerade-ein-Auto-betankt-Das-neue-Gesetz-zur-Begrenzung-der-taeglichen-Anpassung-der-Spritpreise-ist-am-01-04-2026-in-Kraft-getreten\"\/>Sorge vor Engp\u00e4ssenProteste gegen hohe Spritpreise sch\u00fcren in Irland Angst vor Panikk\u00e4ufen<\/a><\/p>\n<p>Die Unpassierbarkeit der Stra\u00dfe von Hormus steht sehr stark im Fokus. Greift das nicht zu kurz angesichts der Zerst\u00f6rungen der Energieinfrastruktur und der Herausforderungen, die ein Wiederaufbau mit sich bringen?<\/p>\n<p>Die Blockade ist nur ein Teil des Problems. Das ist richtig. Man muss Produktion und Transport zusammen betrachten. Die Blockade hat massive Auswirkungen auf Lieferketten, die Inflation und auf die Stromversorgung einzelner L\u00e4nder. \u00c4gypten musste wegen der angespannten Energielage die Stromversorgung reduzieren. Es geht schlie\u00dflich auch nicht nur um \u00d6l und Gas, sondern auch um Folgeprodukte wie D\u00fcngemittel oder petrochemische Erzeugnisse. Richtig ist aber auch, dass selbst eine schnelle Wiederer\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus \u2013 was prinzipiell innerhalb weniger Stunden m\u00f6glich ist \u2013 nur wenig hilft, wenn die Infrastruktur \u00fcber Jahre zerst\u00f6rt ist und die Produktion nicht funktioniert. Langfristig sind die Zerst\u00f6rungen sicherlich die gr\u00f6\u00dfere Herausforderung f\u00fcr die Staaten, da sie schwieriger zu beheben sind. Beides zusammen summiert sich zu der echten Energiekrise, die wir jetzt erleben.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"sebastian_final-1800x\"\/><figcaption>Sebastian Sons arbeitet als Senior Researcher bei CARPO. Zwischen 2019 und 2021 war er als Berater im Regionalvorhaben &quot;Zusammenarbeit mit arabischen Gebern&quot; der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in Jordanien besch\u00e4ftigt. (Foto: Sebastian Sons)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ausschlaggebend wird dabei die Dauer des Wiederaufbaus sein. Gibt es dazu Prognosen?<\/p>\n<p>Das ist schwer zu sagen, auch weil viele Staaten kaum Informationen preisgeben. Wir wissen jedoch beispielsweise aus Katar, dass die Reparaturen an gro\u00dfen Gasanlagen bis zu f\u00fcnf Jahre dauern k\u00f6nnten. Das zeigt die Dimension. Selbst ein wohlhabendes Land wie Katar kann solche Sch\u00e4den also nicht einfach in ein paar Monaten beheben, da es sich um hochspezialisierte Infrastruktur handelt.<\/p>\n<p>Wo liegt der Flaschenhals?<\/p>\n<p>Es liegt weder am Geld noch am Know-how \u2013 beides ist am Golf grunds\u00e4tzlich vorhanden. Die Engp\u00e4sse sind die Lieferketten und Materialien. Man braucht spezialisierte Komponenten, Maschinen und chemische Produkte sowie internationale Zulieferer. Der Iran unterliegt jedoch immer noch Sanktionen. Dann braucht man funktionierende Handelswege und Vertrauen. Genau daran fehlt es derzeit. Und das ist ein gro\u00dfes Problem. Denn davon ist nicht nur die Energiebranche betroffen, sondern das gesamte Gesch\u00e4ftsmodell der Region.<\/p>\n<p>Inwiefern das Gesch\u00e4ftsmodell insgesamt?<\/p>\n<p>Die Energiewirtschaft ist das Aush\u00e4ngeschild der Region. Die Golfstaaten haben jedoch in den vergangenen Jahren ihre Einnahmequellen stark diversifiziert \u2013 jetzt gibt es dort Tourismus, Finanzen und Technologie. All das basiert auf Stabilit\u00e4t und Vertrauen. Wenn Investoren f\u00fcrchten m\u00fcssen, dass jederzeit wieder ein Krieg ausbrechen k\u00f6nnte, hat das enorme Auswirkungen. Es geht also nicht mehr nur um \u00d6l und Gas, sondern darum, ob der Golf weiterhin als verl\u00e4sslicher Wirtschaftsstandort wahrgenommen wird. Konkret geht es um Geld und darum, welche Priorit\u00e4ten die Golfstaaten k\u00fcnftig in Bezug auf ihre k\u00fcnftige wirtschaftliche Entwicklung setzen wollen. Sicher ist: Je mehr Geld zur Verf\u00fcgung steht, je freier die Lieferketten sind und je mehr Material zur Verf\u00fcgung steht, desto schneller wird sich der Golf erholen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-wird-ungeduldig-wegen-Hormus-Oeffnung-id30698272.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"WH-Easter-Egg-Roll-2026-UNITED-STATES-APRIL-6-President-Donald-Trump-talks-with-reporters-on-the-South-Lawn-during-the-White-House-Easter-Egg-Roll-on-Monday-April-6-2026-Tom-Williams-CQ-Roll-Call-Washington-DC-United-States-EDITORIAL-USE-ONLY-Copyright-x2026xCQ-RollxCall-xInc\"\/>&quot;Nicht unsere Vereinbarung!&quot;Trump wird ungeduldig wegen Hormus-\u00d6ffnung<\/a><\/p>\n<p>Kann der Krieg noch weiter eskalieren? Gibt es strategische Infrastruktur, die noch angegriffen werden kann?<\/p>\n<p>Ein weiteres Eskalationspotenzial besteht etwa in Angriffen auf zivile Infrastruktur wie Kraftwerke oder Entsalzungsanlagen. Hinzu kommt, dass der Iran bereits im Verlauf der Eskalation mit Angriffen auf Energieinfrastruktur in den Golfstaaten reagiert hat, wodurch sich der Konflikt zunehmend gegenseitig hochschaukelt. Entscheidend ist jedoch: Sollten weitere Ziele im Iran angegriffen werden, k\u00f6nnte das Regime dies nutzen, um sich als David gegen Goliath zu pr\u00e4sentieren. Es befindet sich in einer Art \u00dcberlebensmodus und gewinnt durch die Kontrolle \u00fcber die Stra\u00dfe von Hormus sogar an strategischem Gewicht. Das macht eine schnelle politische L\u00f6sung unwahrscheinlich. Ein weiteres Eskalationsszenario w\u00e4re eine Ausweitung des Konflikts auf das Rote Meer. Wenn wichtige Seewege wie Bab al-Mandab betroffen w\u00e4ren, k\u00f6nnten Saudi-Arabien und andere Staaten ihr \u00d6l nicht mehr wie gewohnt exportieren. Auch der Suezkanal w\u00e4re dann massiv beeintr\u00e4chtigt. Es k\u00e4me zu einer doppelten Blockade zentraler Handelsrouten. Dass ein solches Szenario m\u00f6glich ist, haben die Angriffe der Huthi in der Vergangenheit bereits gezeigt. In einer solchen Konstellation w\u00fcrde sich die Krise deutlich \u00fcber die Region hinaus ausweiten und k\u00f6nnte zu einem regelrechten Supergau f\u00fcr die Weltwirtschaft werden.<\/p>\n<p>Stehen wir vor einem neuen &quot;\u00d6lpreisschock-Moment&quot; wie 1973?<\/p>\n<p>Ein Vergleich ist zwar schwierig, aber die Abh\u00e4ngigkeiten sind wieder einmal offensichtlich. Europa ist Teil einer globalisierten Wirtschaft, und diese Vernetzung l\u00e4sst sich nicht einfach zur\u00fcckdrehen. Die Lehre daraus ist, dass wir noch st\u00e4rker diversifizieren m\u00fcssen &#8211; bei Energiequellen, bei Lieferanten und auch geografisch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Bundesregierung-plant-nun-doch-strategische-Gasreserve-id30700780.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Technische-Anlagen-zur-Speicherung-von-Erdgas-in-unterirdischen-Kavernen-stehen-auf-dem-Gelaende-der-Speicherstation-Etzel-ESE-Solche-Erdgasspeicher-dienen-dazu-Erdgas-zwischenzuspeichern-und-Schwankungen-bei-Verbrauch-Importen-und-Entwicklungen-auf-den-internationalen-Energiemaerkten-auszugleichen\"\/>Schutz vor neuen EnergieschocksBundesregierung plant nun doch strategische Gasreserve<\/a><\/p>\n<p>Was w\u00e4re die richtige strategische Antwort?<\/p>\n<p>Ich sehe hier eine Chance. Sowohl Europa als auch die Golfstaaten sind Mittelm\u00e4chte, die stark unter geopolitischen Spannungen leiden. Es w\u00e4re sinnvoll, wenn sie enger zusammenarbeiten w\u00fcrden \u2013 sowohl wirtschaftlich als auch politisch. Europa k\u00f6nnte sich dabei als verl\u00e4sslicher Partner positionieren, der auf multilaterale Regeln setzt. Das w\u00fcrde zwar nicht kurzfristig die Preise senken, aber langfristig die Resilienz erh\u00f6hen. Zudem k\u00f6nnte Europa gemeinsam mit den Golfstaaten der Unberechenbarkeit der USA besser begegnen. Voraussetzung daf\u00fcr ist selbstverst\u00e4ndlich gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Einheitlichkeit \u2013 innerhalb Europas und innerhalb der Golfstaaten.<\/p>\n<p>Mit Sebastian Sons sprach Diana Dittmer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Energiekrieg in Nahost&quot;Der Wiederaufbau am Golf ist keine Frage von Monaten &#8211; wir reden \u00fcber Jahre&quot; 10.04.2026, 16:29 Uhr Artikel anh\u00f6ren(09:56 min)00:00 \/ 09:56 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31833","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31833","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31833"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31833\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}