{"id":3174,"date":"2020-10-14T04:00:08","date_gmt":"2020-10-14T01:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-die-niederlande-treten-ab-mittwoch-in-teil-lockdown\/"},"modified":"2020-10-14T04:00:08","modified_gmt":"2020-10-14T01:00:08","slug":"corona-news-am-dienstag-die-niederlande-treten-ab-mittwoch-in-teil-lockdown","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/corona-news-am-dienstag-die-niederlande-treten-ab-mittwoch-in-teil-lockdown\/","title":{"rendered":"Corona-News am Dienstag: Die Niederlande treten ab Mittwoch in Teil-Lockdown"},"content":{"rendered":"<figure>     <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/2a2bf115-31d1-47c5-aa66-07c65d634e0b_w948_r1.77_fpx33.67_fpy50.jpg\" title=\"Allein in Amsterdam: Ein Tourist \u00fcberquert eine fast menschenleere Stra\u00dfe im Stadtzentrum\" alt=\"Allein in Amsterdam: Ein Tourist \u00fcberquert eine fast menschenleere Stra\u00dfe im Stadtzentrum\"\/>      Icon: vergr\u00f6\u00dfern<figcaption>\n<p class=\"caps\">Allein in Amsterdam: Ein Tourist \u00fcberquert eine fast menschenleere Stra\u00dfe im Stadtzentrum<\/p>\n<p>  Foto:\u2002Peter Dejong\/ dpa  <\/figcaption><\/figure>\n<p><em>Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.<\/em><\/p>\n<p><em>Nichts mehr verpassen: F\u00fcr die neuesten Entwicklungen und wichtigsten Hintergr\u00fcnde abonnieren Sie unseren <\/em><em>Coronavirus-Newsletter<\/em><em>.<\/em><\/p>\n<h3>Italiens Nationalspieler El Shaarawy positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>21.00 Uhr:<\/strong> Der italienische Fu\u00dfball-Nationalspieler Stephan El Shaarawy ist im Vorfeld des Nations-League-Spiels der Azzurri gegen die Niederlande im lombardischen Bergamo positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte Mannschaftsarzt Andrea Ferretti am Dienstag mit. Der 27-J\u00e4hrige wird sich damit in Quarant\u00e4ne begeben und f\u00e4llt f\u00fcr die Partie des Spitzenreiters der Gruppe A1 gegen Oranje am Mittwochabend (20.45 Uhr) aus.<\/p>\n<p>Zuletzt waren bereits mehrere F\u00e4lle in der italienischen U21 gemeldet worden. Aus diesem Grund konnte kein Spieler im Spitzenspiel der EM-Qualifikation am Dienstagabend in Pisa gegen Irland antreten. Dort lief die U20-Auswahl der Italiener auf, die trotzdem 2:0 gewann.<\/p>\n<h3>Drosten gegen gesonderte Behandlung von Risikogruppen<\/h3>\n<p><strong>20.46 Uhr: <\/strong>Der Virologe Christian Drosten hat sich deutlich gegen die Idee ausgesprochen, sich in der Corona-Pandemie nur auf den Schutz von \u00c4lteren und anderen Risikogruppen zu konzentrieren, w\u00e4hrend der Rest der Gesellschaft zum Alltag zur\u00fcckkehrt. Zum einen k\u00f6nne es nicht gelingen, die \u00c4lteren komplett abzuschirmen, sagte der Charit\u00e9-Wissenschaftler in der am Dienstag ver\u00f6ffentlichten Folge des &quot;Coronavirus-Update&quot; bei NDR-Info. Zum anderen gebe es auch in den j\u00fcngeren Altersgruppen einen erheblichen Anteil von Risikopatienten.<\/p>\n<p>Lie\u00dfe man das Virus in den j\u00fcngeren Altersgruppen durchlaufen, g\u00e4be es viele Infektionen auf einmal und man komme auch da an die Belastungsgrenze der Medizin, so Drosten.<\/p>\n<p>Hintergrund ist ein offener Brief von drei Wissenschaftlern aus den USA und Gro\u00dfbritannien, die sich gegen bev\u00f6lkerungsweite Ma\u00dfnahmen aussprechen &#8211; auch andere Experten widersprachen ihnen bereits.<\/p>\n<h3>Ansteckungswelle an belgischer Universit\u00e4t<\/h3>\n<p><strong>20.30 Uhr: <\/strong>600 Studierende haben sich auf dem Uni-Campus der belgischen Stadt Ottignies-Louvain-la-Neuve nach Medienberichten mit dem Coronavirus infiziert. Das entspricht einem Anteil von zwei Prozent der dort eingeschriebenen Studierenden, wie der Fernsehsender VRT bereits am Montag berichtete.<\/p>\n<p>&quot;Wir haben viel getan, um die Studierenden f\u00fcr die Folgen ihres Verhaltens zu sensibilisieren, aber dennoch hat es nicht geholfen&quot;, sagte der Vize-Direktor der Universit\u00e4t, Philippe Hiligsmann. Die Mitarbeiterin der Universit\u00e4t Anne-Sophie Masureel betonte zudem, dass die Studierenden sich in den H\u00f6rs\u00e4len an die Abstandsregeln und die Maskenpflicht hielten. Masureel vermutet, dass es vor allem in der Freizeit der Studierenden zu Ansteckungen gekommen sei.<\/p>\n<h3>Niederlande ab Mittwoch im Teil-Lockdown<\/h3>\n<p><strong>19.46 Uhr: <\/strong>Die Niederlande treten ab Mittwoch in einen teilweisen Corona-Lockdown. Das k\u00fcndigt Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte in einer landesweit ausgestrahlten Fernsehansprache an. Unter anderem m\u00fcssen Bars und Restaurants schlie\u00dfen. Essen darf nur noch geliefert oder von Kunden abgeholt werden. Auch darf ab dem Abend kein Alkohol mehr verkauft werden. Versammlungen von mehr als 30 Menschen werden verboten, ebenso wie Mannschaftssport f\u00fcr \u00fcber 18-J\u00e4hrige. In geschlossenen R\u00e4umen gilt eine Maskenpflicht f\u00fcr alle ab 13 Jahren. \u00d6ffentliche Verkehrsmittel d\u00fcrfen nur noch f\u00fcr notwendige Fahrten genutzt werden. Die Ma\u00dfnahmen sollen zun\u00e4chst zwei Wochen in Kraft bleiben.<\/p>\n<h3>Auch Vizechef des Verfassungsschutzes hat Corona<\/h3>\n<p><strong>19.20 Uhr: <\/strong>Ein positiver Corona-Test beim Pr\u00e4sidenten des Bundesamts f\u00fcr Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, war bereits bekannt. Nun ist nach SPIEGEL-Informationen noch ein weiterer ranghoher Beamter der Beh\u00f6rde betroffen: Auch der Vizechef des Verfassungsschutzes, Sinan Selen, wurde von dem Virus infiziert, wie das Amt auf Nachfrage best\u00e4tigte.<\/p>\n<h3>Mexiko sichert sich Zugang zu 146 Millionen Impfstoffdosen<\/h3>\n<p><strong>19.10 Uhr: <\/strong>Mexiko hat sich Bezugsrechte f\u00fcr insgesamt bis zu 146 Millionen Dosen dreier k\u00fcnftiger Impfstoffe gegen das Coronavirus gesichert. Die Regierung des nordamerikanischen Landes unterschrieb in der t\u00e4glichen Pressekonferenz von Pr\u00e4sident Andr\u00e9s Manuel L\u00f3pez Obrador entsprechende Vereinbarungen mit den Pharmakonzernen AstraZeneca, Pfizer und CanSino Biologics.<\/p>\n<p>Zusammen mit dem Zugang zu 51,5 Millionen Dosen durch die Teilnahme an der globalen Covax-Initiative k\u00f6nnten damit 107 bis 116 Millionen der knapp 130 Millionen Mexikaner nach Regierungsangaben geimpft werden &#8211; viele Impfungen erfordern zwei Dosen pro Person.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle vier Vereinbarungen soll Mexiko insgesamt 1,65 Milliarden US-Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) zahlen, 321 Millionen Dollar vorab. L\u00f3pez Obrador k\u00fcndigte an, m\u00f6glichst schon im Dezember, sp\u00e4testens aber in den ersten drei Monaten des kommenden Jahres mit den Impfungen zu beginnen. Als Erste sollen Gesundheitspersonal und chronisch Kranke eine Impfung bekommen. Dies werde f\u00fcr alle kostenlos sein.<\/p>\n<h3>Britischer Oppositionsf\u00fchrer Starmer fordert tempor\u00e4ren Lockdown<\/h3>\n<p><strong>19.05 Uhr: <\/strong>Labourchef KeirStarmer hat angesichts stark steigender Corona-Fallzahlen zu einem tempor\u00e4ren Lockdown f\u00fcr England aufgerufen. &quot;Wir brauchen einen &#039;Circuit Breaker&#039;, und wir brauchen ihn jetzt&quot;, sagte Starmer.<\/p>\n<p>Als &quot;Circuit Breaker&quot; wird ein klar begrenzter Lockdown \u00e4hnlich jenem im Fr\u00fchjahr verstanden &#8211; allerdings nur f\u00fcr zwei bis drei Wochen und ohne Schulschlie\u00dfungen, wie Starmer betonte. Allerdings k\u00f6nnten die Herbstferien eingebaut werden. Starmer schloss sich damit dem wissenschaftlichen Expertengremium Sage an, das der britischen Regierung bereits vor Wochen einen solchen landesweiten Lockdown empfahl. Das geht aus einem am Montag ver\u00f6ffentlichten Protokoll hervor.<\/p>\n<p>Premierminister Boris Johnson hatte am Montag ein dreistufiges System im Kampf gegen die Pandemie f\u00fcr den Landesteil England vorgestellt. Dort sollen je nach Risikograd &#8211; mittel, hoch oder sehr hoch &#8211; ab Mittwoch versch\u00e4rfte Regeln gelten. Mediziner und Opposition halten die Ma\u00dfnahmen nicht f\u00fcr wirksam genug.<\/p>\n<h3>Sachsens Ministerpr\u00e4sident Kretschmer hinterfragt Corona-Grenzwert<\/h3>\n<p><strong>18.55 Uhr:<\/strong> Vor den Corona-Beratungen am Mittwoch im Kanzleramt fordert Sachsens Ministerpr\u00e4sident Michael Kretschmer (CDU) eine Pr\u00fcfung des geltenden Corona-Grenzwerts. &quot;Wir brauchen eine \u00dcberpr\u00fcfung, ob die Zahl 50 auf 100.000 Einwohner richtig ist&quot;, sagte Kretschmer der &quot;Bild&quot;-Zeitung (Mittwochausgabe). &quot;Das m\u00fcssen diejenigen sagen, die in der Kontaktnachverfolgung sind.&quot; Der Corona-Inzidenzwert legt fest, ob eine Region als Risikogebiet gilt oder nicht.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich gebe es Gespr\u00e4chsbedarf \u00fcber die Kriterien zur Verh\u00e4ngung von Beherbergungsverboten. &quot;Wir m\u00fcssen dar\u00fcber sprechen&quot;, sagte Kretschmer. Denn &quot;gerade in der Urlaubszeit&quot; m\u00fcsse jeder wissen, woran er sei. Kretschmer sagte jedoch auch, es &quot;w\u00e4re falsch, diese ganze Regelung \u00fcber Bord zu werfen&quot;.<\/p>\n<p>In den meisten Bundesl\u00e4ndern gilt die Regel, dass Menschen aus Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen binnen einer Woche nur in einem Hotel beherbergt werden d\u00fcrfen, wenn sie einen aktuellen Corona-Test mit negativem Ergebnis vorweisen k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>Mainz gegen Leverkusen nur vor 250 Zuschauern<\/h3>\n<p><strong>18.40 Uhr:<\/strong> Fu\u00dfball-Bundesligist FSV Mainz 05 muss entgegen der urspr\u00fcnglichen Planung die Zuschauerzahl f\u00fcr das kommende Heimspiel gegen Bayer Leverkusen reduzieren. Als Reaktion auf die stark ansteigenden Inzidenzwerte d\u00fcrfen gem\u00e4\u00df dem neuesten Beschluss der Stadt Mainz am Samstag (Spielbeginn: 15.30 Uhr) lediglich 250 Fans in die Opel Arena.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Heimspiel am 24. Oktober gegen Borussia M\u00f6nchengladbach wird in Abh\u00e4ngigkeit von der Entwicklung der n\u00e4chsten Tage eine neue Ausnahmegenehmigung beantragt. Urspr\u00fcnglich hatte die Stadt f\u00fcr beide Partien 6800 Zuschauer und damit eine Stadionauslastung von 20 Prozent genehmigt. <\/p>\n<h3>Briten verzeichnen h\u00f6chsten Anstieg bei <strong>Corona<\/strong>-Toten seit Juni<\/h3>\n<p><strong>17.50 Uhr: <\/strong>In Gro\u00dfbritannien ist die Zahl der Corona-Toten nach Angaben der Regierung um 143 auf 43.018 gestiegen. Das ist der h\u00f6chste Anstieg binnen eines Tages seit Juni. Zudem wurden 17.234 Neuinfektionen best\u00e4tigt nach 13.972 am Montag.<\/p>\n<h3>706 Neuinfektionen in Berlin &#8211; so viele wie noch nie<\/h3>\n<p><strong>17.45 Uhr: <\/strong>Berlin verzeichnet mit 706 Neuinfektionen so viele wie noch nie an einem Tag. Am Montag meldete die Gesundheitsverwaltung der Stadt noch 252 neue positive F\u00e4lle.<\/p>\n<p>Die 7-Tage-Inzidenz, also die w\u00f6chentliche Infektionsrate, liegt nun bei 71,5 pro 100.000 Einwohner &#8211; und damit deutlich \u00fcber dem Schwellenwert von 50. Am h\u00f6chsten liegt die Rate im Bezirk Neuk\u00f6lln, gefolgt von Mitte und Tempelhof-Sch\u00f6neberg.<\/p>\n<h3>Irland nimmt Milliarden f\u00fcr <strong>Corona<\/strong>-Sch\u00e4den und Brexit in die Hand<\/h3>\n<p><strong>17.26 Uhr:<\/strong> Zur wirtschaftlichen Bew\u00e4ltigung der Pandemie und des Brexits nimmt Irland f\u00fcr das kommende Jahr den gr\u00f6\u00dften Haushalt seiner Geschichte auf. 17,5 Milliarden Euro sollen in Ma\u00dfnahmen flie\u00dfen, mit denen die Folgen von Covid-19 und des Brexits abgemildert werden sollen, wie der irische Finanzminister Paschal Donohoe erkl\u00e4rte. Der Haushalt f\u00fcr 2021 sei &quot;der gr\u00f6\u00dfte in der Geschichte des Staates&quot;, sagte Donohoe.<\/p>\n<p>In ihrer Kalkulation geht die Regierung dabei von einem Brexit ohne Handelspakt mit der EU aus sowie von dem Szenario, dass auch im kommenden Jahr noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus verf\u00fcgbar sein wird. So sind etwa gro\u00dfe Summen zur Unterst\u00fctzung von Unternehmen eingeplant, die Corona-bedingt zeitweise schlie\u00dfen m\u00fcssen. Auch einen Wiederaufbaufonds sieht der Plan vor. Um die Pl\u00e4ne zu finanzieren, setzt die Regierung unter anderem auf eine CO2-Steuer und eine Preiserh\u00f6hung bei Zigaretten.<\/p>\n<h3><strong>Mehr als 71.000 Reisende ohne Maske ermahnt<\/strong><\/h3>\n<p><strong>17.07 Uhr: <\/strong>Die Bundespolizei hat zwischen dem 12. September und dem 12. Oktober 2020 in 71.233 F\u00e4llen Reisende ohne Mund-Nasen-Schutz in Bahnh\u00f6fen oder Z\u00fcgen ermahnt. Der ganz \u00fcberwiegende Teil der Reisenden zeigte sich daraufhin einsichtig. Bei den zun\u00e4chst Uneinsichtigen wurde das \u00f6rtlich zust\u00e4ndige Gesundheitsamt in 1124 F\u00e4llen informiert, um Bu\u00dfgelder nach den Landeseind\u00e4mmungsverordnungen zu verh\u00e4ngen. In genau 200 F\u00e4llen wurden Reisende durch Kr\u00e4fte der Bundespolizei von der Weiterfahrt ausgeschlossen beziehungsweise des Bahnhofs verwiesen.<\/p>\n<p>Weder das Bahnpersonal noch die Bundespolizei d\u00fcrfen Bu\u00dfgelder aufgrund der Landeseind\u00e4mmungsverordnungen verh\u00e4ngen, allerdings k\u00f6nnen Informationen an Gesundheits\u00e4mtern \u00fcbermittelt werden.<\/p>\n<h3>Biontech und Pfizer testen <strong>Corona<\/strong>-Impfstoff auch an Jugendlichen<\/h3>\n<p><strong>16.54 Uhr: <\/strong>Der US-Pharmakonzern Pfizer will den mit der Mainzer Biotechfirma Biontech entwickelten Corona-Impfstoff auch an Jugendlichen testen. Von der US-Gesundheitsbeh\u00f6rde FDA erhielten die Unternehmen die Genehmigung, dass an der entscheidenden Wirksamkeitsstudie Jugendliche ab zw\u00f6lf Jahren teilnehmen k\u00f6nnen, wie aus einem Update zu der Studie auf der Internetseite von Pfizer hervorgeht.<\/p>\n<p>Dadurch k\u00f6nne die potenzielle Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs bei Personen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds besser verstanden werden. Biontech und Pfizer hatten die Zulassungsstudie mit dem Impfstoff Ende Juli gestartet. Urspr\u00fcnglich sollte sie bis zu 30.000 Probanden im Alter von 18 bis 85 Jahren umfassen.<\/p>\n<h3>Cristiano Ronaldo positiv auf <strong>Corona<\/strong> getestet<\/h3>\n<p><strong>16.25 Uhr: <\/strong>Der f\u00fcnfmalige Weltfu\u00dfballer Cristiano Ronaldo ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies gab der portugiesische Verband bekannt. Die Tests wurden im Vorfeld des Nations-League-Spiels gegen Schweden am Mittwoch (20.45 Uhr) vorgenommen. Der Torj\u00e4ger von Juventus kann damit gegen die Skandinavier nicht mitwirken.<\/p>\n<h3><strong>Bibelschule in <\/strong><strong>Nordrhein-Westfalen<\/strong><strong> wird zum Corona-Hotspot<\/strong><\/h3>\n<p><strong>16.00 Uhr: <\/strong>In einer Bibelschule in Lemgo (Nordrhein-Westfalen) hat sich mehr als die H\u00e4lfte der Sch\u00fcler mit dem Virus infiziert. Nach Angaben einer Sprecherin des Kreises seien 60 von 117 Getesteten positiv. Inzwischen wurden bereits 300 Menschen getestet, es k\u00f6nnten noch bis zu 1000 werden. In den vergangenen Wochen waren viele Besucher aus ganz Deutschland in der Schule zu Besuch, sie alle m\u00fcssen nun verfolgt und die \u00f6rtlichen Gesundheits\u00e4mter informiert werden. Der Gro\u00dfteil der Sch\u00fcler sei bereits abgereist.<\/p>\n<h3>Mann in den USA binnen anderthalb Monaten zwei Mal mit <strong>Corona<\/strong> infiziert<\/h3>\n<p><strong>15.13 Uhr: <\/strong>Ein Mann in den USA hat sich im Abstand von nur etwa anderthalb Monaten zwei Mal mit dem  Coronavirus infiziert &#8211; und der Verlauf seiner zweiten Infektion war schwerer als beim ersten Mal. Dies geht aus einer im Fachmagazin &quot;The Lancet Infectious Diseases&quot; ver\u00f6ffentlichten Studie hervor. Der Studie zufolge infizierte sich der 25-J\u00e4hrige aus dem Bundesstaat Nevada mit zwei unterschiedlichen Varianten des Virus Sars-CoV-2.<\/p>\n<p>Die Studie zeigt einmal mehr, dass noch v\u00f6llig unklar ist, wie lange die Immunit\u00e4t nach einer ersten Infektion mit dem neuartigen Virus anh\u00e4lt. In jedem Fall aber mache sie deutlich, dass eine \u00fcberstandene Infektion nicht unbedingt vor einer nochmaligen Ansteckung sch\u00fctzt. Dies bedeute, dass sich positiv Getestete weiter an die Schutzma\u00dfnahmen wie Abstandhalten, regelm\u00e4\u00dfiges H\u00e4ndewaschen und das Tragen von Atemschutzmasken halten sollten.<\/p>\n<p>Warum der US-Patient beim zweiten Mal schwerer erkrankte als bei der ersten Infektion, ist unklar. Die Studienautoren vermuten, er k\u00f6nnte beim zweiten Mal einer besonders hohen Virendosis ausgesetzt gewesen sein &#8211; oder der zweite Viren-Stamm k\u00f6nnte aggressiver als der erste gewesen sein.<\/p>\n<h3><strong>DOSB-Studie: Mehrheit der Spitzenverb\u00e4nde f\u00fcrchten um Existenz<\/strong><\/h3>\n<p><strong>14.39 Uhr:<\/strong> Nach einer neuen Studie des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zu den Corona-Sch\u00e4den im deutschen Sport stehen besonders die Spitzenverb\u00e4nde vor einer existenziellen Herausforderung. Im Falle eines Anhaltens der Pandemie sehen die H\u00e4lfte der DOSB-Verb\u00e4nde bis Ende 2021 ihre Existenz als gef\u00e4hrdet an. Bei den Spitzenverb\u00e4nden ist die Furcht sogar viel gr\u00f6\u00dfer: 67 Prozent von ihnen f\u00fcrchten auf der Strecke zu bleiben. &quot;Da liegt die Quote derer, die sagen, wir sind auf der absolut sicheren Seite nach heutiger Einsch\u00e4tzung nur noch bei einem Drittel&quot;, sagte DOSB-Pr\u00e4sident Alfons H\u00f6rmann der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<h3>IWF: Einbruch der Weltwirtschaft weniger dramatisch als bef\u00fcrchtet<\/h3>\n<p><strong>14.30 Uhr:<\/strong> Die Weltwirtschaft d\u00fcrfte den Corona-Schock nach Einsch\u00e4tzung des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) etwas besser verkraften als zun\u00e4chst bef\u00fcrchtet. In diesem Jahr sei mit einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um rund 4,4 Prozent zu rechnen, hie\u00df es in einer IWF-Prognose. Damit hob der W\u00e4hrungsfonds seine Vorhersage vom Juni um 0,8 Prozentpunkte an. &quot;Wir gehen von einer etwas weniger heftigen, aber immer noch tiefen Rezession aus&quot;, erkl\u00e4rte IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath.<\/p>\n<p>Dank beispielloser Konjunkturhilfen und geldpolitischer Unterst\u00fctzung h\u00e4tten die gro\u00dfen Volkswirtschaften die Folgen der Coronakrise im zweiten Quartal besser bew\u00e4ltigt als angenommen, so Gopinath. Eine Wiederholung einer &quot;Finanzkatastrophe&quot; wie w\u00e4hrend der letzten gro\u00dfen Weltwirtschaftskrise der Jahre 2008 und 2009 habe dadurch bislang verhindert werden k\u00f6nnen. Allerdings bleibt der Ausblick tr\u00fcbe. Die Erholung ab kommendem Jahr werde &quot;langsam, ungleich, unsicher und anf\u00e4llig f\u00fcr R\u00fcckf\u00e4lle&quot; sein, betonte der W\u00e4hrungsfonds.<\/p>\n<h3><strong>Corona<\/strong>-F\u00e4lle in Schweden steigen auf mehr als 100.000<\/h3>\n<p><strong>14.22 Uhr:<\/strong> Schweden \u00fcbertrifft die Zahl von 100.000 Infizierten. In den letzten vier Tagen seien 2203 Neuinfektionen registriert worden, teilt die Gesundheitsbeh\u00f6rde mit. Seit Beginn der Pandemie gibt es damit in Schweden, dass sich gegen einen Lockdown entschieden hat, 100.654 best\u00e4tigte Infektionen. F\u00fcnf weitere Personen starben seit Freitag an oder mit dem Virus, insgesamt 5899. Die Sterberate in Bezug auf Corona ist in Schweden um einiges h\u00f6her als in anderen nordischen L\u00e4ndern, aber niedriger als besonders hart getroffene L\u00e4nder wie Spanien, Italien oder Frankreich.<\/p>\n<h3>Studie: L\u00e4ngere krankheitsbedingte Fehlzeiten bei <strong>Corona<\/strong>-Patienten<\/h3>\n<p><strong>14.05 Uhr: <\/strong>Corona-Patienten, die bereits im Fr\u00fchjahr wegen Covid-19 station\u00e4r behandelt werden mussten, haben auch danach oft bei der Arbeit krankheitsbedingt gefehlt. Das geht aus einer aktuellen Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) hervor. So lag der Krankenstand der betroffenen Besch\u00e4ftigten in den ersten zehn Wochen nach ihrem Krankenhausaufenthalt mit 6,1 Prozent deutlich h\u00f6her als bei der nicht infizierten Vergleichsgruppe mit gleicher Alters- und Geschlechtsstruktur. Da lag er bei 2,8 Prozent.<\/p>\n<p>Von den insgesamt 27.300 AOK-versicherten Besch\u00e4ftigten mit einer nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektion mussten mehr als 3700 Menschen zwischen dem 1. M\u00e4rz und dem 21. April 2020 station\u00e4r behandelt werden. Im Durchschnitt fehlten die von Corona betroffenen Besch\u00e4ftigten nach der Krankenhausentlassung 13,5 Tage. Die Vergleichsgruppe wies dagegen nur Fehlzeiten von im Schnitt 9,4 Tagen auf.<\/p>\n<h3>Studie: Kinderbetreuung in Corona-Zeiten meist von Mutter geschultert<\/h3>\n<p><strong>13.51 Uhr:<\/strong> Auch bei einer \u00e4hnlichen beruflichen Belastung haben w\u00e4hrend des Corona-Lockdowns im Fr\u00fchjahr meist die M\u00fctter die Kinderbetreuung geschultert. Eine Studie des Nationalen Bildungspanels zeigt zudem, dass fast ein Drittel der \u00e4lteren Schulkinder um die 14 Jahre sich \u00fcberwiegend selbst \u00fcberlassen blieb. Was dies mit Blick auf die Herausforderungen des Homeschoolings f\u00fcr Folgen habe, m\u00fcsse in weiteren Untersuchungen analysiert werden, teilte das am Bamberger Leibniz-Institut f\u00fcr Bildungsverl\u00e4ufe beheimatete Bildungspanel mit.<\/p>\n<p>Das Zusammenspiel von Kinderbetreuung und Beruf habe ab Mitte M\u00e4rz f\u00fcr mehr als vier Millionen berufst\u00e4tige Eltern aufgrund von pandemiebedingten Schul- und Kitaschlie\u00dfungen schlagartig nicht mehr funktioniert, erl\u00e4uterten die Forscher. &quot;Die Daten zeigen, dass auch in der Krise vor allem M\u00fcttern die zentrale Rolle bei der Betreuung zukam. Bei allen untersuchten Familien betreuten M\u00fctter ihre Kita- oder Schulkinder w\u00e4hrend der Pandemie h\u00e4ufiger alleine als V\u00e4ter.&quot;<\/p>\n<h3>Italien versch\u00e4rft <strong>Corona<\/strong>-Schutzma\u00dfnahmen<\/h3>\n<p><strong>13.50 Uhr: <\/strong>Italiens Ministerpr\u00e4sident Giuseppe Conte versch\u00e4rft die Ma\u00dfnahmen zur Eind\u00e4mmung der Pandemie. Per Regierungsdekret werden in den kommenden 30 Tagen Partys in Restaurants, Klubs und unter freiem Himmel verboten. In und vor Restaurants und Bars d\u00fcrfen nach 21 Uhr bis Mitternacht nur noch G\u00e4ste bedient werden, die an Tischen sitzen. An Hochzeiten d\u00fcrfen maximal 30 Menschen teilnehmen. Kontaktsportarten wie Fu\u00dfball werden auf Amateur-Ebene verboten, au\u00dfer sie werden von anerkannten Verb\u00e4nden mit einem entsprechenden Sicherheitskonzept organisiert. Schulen bleiben offen, aber Ausfl\u00fcge und Sch\u00fcleraustausche verboten. Ferner r\u00e4t die Regierung dringend von Privatpartys ab, sie empfiehlt das Tragen von Schutzmasken auch im eigenen Zuhause, wenn G\u00e4ste anwesend sind.<\/p>\n<p>Die Zahl der Neuinfektionen hat sich in Italien in der vergangenen Woche verdoppelt. Am Freitag wurden erstmals wieder mehr als 5000 F\u00e4lle binnen eines Tages best\u00e4tigt, am Samstag waren es fast 6000.<\/p>\n<h3>Verfassungsschutz-Pr\u00e4sident Haldenwang positiv getestet<\/h3>\n<p><strong>13.28 Uhr:<\/strong> Thomas Haldenwang, Pr\u00e4sident des Bundesamts f\u00fcr Verfassungsschutz (BfV), wurde positiv auf Covid-19 getestet. Das teilte das Amt dem SPIEGEL auf Anfrage mit. Die Arbeitsf\u00e4higkeit des BfV sei dennoch vollumf\u00e4nglich sichergestellt, da das Amt auf derartige Vorkommnisse vorbereitet sei, sagte ein Sprecher, &quot;unter anderem durch einen seit Pandemiebeginn t\u00e4tigen Krisenstab&quot;. Haldenwang selbst f\u00fchre die Amtsgesch\u00e4fte von Zuhause weiter.  <\/p>\n<h3>S\u00f6der fordert erweiterte Maskenpflicht, um zweiten Lockdown zu verhindern<\/h3>\n<p><strong>12.50 Uhr:<\/strong> Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der hat sich f\u00fcr eine erweiterte Maskenpflicht in ganz Deutschland ausgesprochen. &quot;Wir m\u00fcssen jetzt Corona ausbremsen, bevor wir eine echte Notbremsung machen m\u00fcssen&quot;, sagte der CSU-Chef. Mit mehr Maske k\u00f6nne die Pandemie besser unter Kontrolle gehalten werden. Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3>Leopoldina-Pr\u00e4sident fordert <strong>einheitliche Ma\u00dfnahmen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>12.35 Uhr:<\/strong> Der Pr\u00e4sident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Gerald Haug, hat Bund und L\u00e4nder eindringlich zu klaren und einheitlichen Anti-Corona-Ma\u00dfnahmen aufgefordert. Mit Blick auf die bevorstehende Konferenz der Ministerpr\u00e4sidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte Haug nach Beratungen mit dem bayerischen Kabinett in M\u00fcnchen, dort m\u00fcssten Weichen gestellt werden, um die Zahl der Neuinfektionen einzud\u00e4mmen. Dort w\u00fcrden &quot;die Weichen gestellt, ob wir unter 20.000 Neuinfektionen bleiben k\u00f6nnen&quot;, mahnte er. In Nachbarl\u00e4ndern sei die Entwicklung schon &quot;unkontrolliert weggelaufen&quot;. Deshalb gebe es die gro\u00dfe Bitte der Wissenschaft, es zu schaffen, mit einheitlichen Regeln verantwortlich durch Herbst und Winter zu kommen.<\/p>\n<h3>Liftfahrt mit Maske &#8211; Pistensaison an Zugspitze startet im November<\/h3>\n<p><strong>12.27 Uhr: <\/strong>Als erstes Skigebiet Deutschlands will die Zugspitze am 13. November in die Saison starten &#8211; unter strikten Corona-Auflagen. Auf den Erfahrungen im Sommerbetrieb gr\u00fcndend seien die Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Winter erarbeitet worden, teilte die Bayerische Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen mit. Zum Liftfahren &#8211; egal ob in der Seilbahn, im Sessel- oder im Schlepplift &#8211; m\u00fcssen alle au\u00dfer Kinder bis sechs Jahre Masken tragen. Auf den Pisten d\u00fcrfen die Wintersportler dann ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterwegs sein. Sie m\u00fcssen allerdings stets mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen G\u00e4sten einhalten.<\/p>\n<h3>Erzieher d\u00fcrfen auch mit positivem <strong>Corona<\/strong>-Test arbeiten<\/h3>\n<p><strong>12.07 Uhr: <\/strong>Um die Bewohner eines besonders vom Coronavirus betroffenen Heims in Bayern zu betreuen, d\u00fcrfen auch positiv getestete Besch\u00e4ftigte arbeiten. &quot;Zwei sind im Einsatz&quot;, sagte der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Lebenshilfe Rh\u00f6n-Grabfeld. &quot;Die f\u00fchlen sich wieder gesund&quot; und seien symptomfrei. Ihr Einsatz sei freiwillig. Insgesamt seien 13 der 25 Mitarbeiter positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, von den 25 Bewohnern seien 22 positiv. &quot;Es hat fast alle erwischt&quot;, sagte Fuhl. Zwei Betroffene l\u00e4gen auf einer Intensivstation, ihr Zustand sei stabil. In der Einrichtung Mellrichstadt leben geistig behinderte Erwachsene, die von Erziehern und Heilerziehungskr\u00e4ften betreut werden.<\/p>\n<p>Das Landratsamt in Bad Neustadt\/Saale hatte dem Heim eine Sondererlaubnis f\u00fcr die Arbeit Infizierter erteilt. &quot;S\u00e4mtliche Mitarbeiter arbeiten mit der beh\u00f6rdlichen Auflage des Tragens einer kompletten Schutzausr\u00fcstung&quot;, teilte die Beh\u00f6rde mit. Dazu geh\u00f6rten ein Ganzk\u00f6rperanzug, spezielle Masken und Handschuhe. Die Corona-positiven Mitarbeiter d\u00fcrften keine Symptome haben, ihre Temperatur werde zweimal t\u00e4glich kontrolliert. Zudem betreuten sie nur ebenfalls mit dem Coronavirus infizierte Bewohner.<\/p>\n<p>&quot;Die negativ getesteten Bewohner, die in einem gesonderten Trakt unter Quarant\u00e4ne stehen, werden von negativ getesteten Mitarbeitern versorgt&quot;, hie\u00df es. Zuvor hatten die &quot;Main-Post&quot; und der Bayerische Rundfunk \u00fcber die Ausnahmegenehmigung f\u00fcr das Haus berichtet.<\/p>\n<h3>Frankreich rechnet mit strengeren <strong>Corona<\/strong>-Regeln<\/h3>\n<p><strong>11.58 Uhr: <\/strong>Frankreich erwartet mit Blick auf ein TV-Interview mit Pr\u00e4sident Emmanuel Macron strengere Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen Corona. &quot;Alles ist vorstellbar. (&#8230;) Nichts wird ausgeschlossen&quot;, sagte die Beigeordnete Ministerin im Innenministerium, Marl\u00e8ne Schiappa, auf die Frage nach einer m\u00f6glichen abendlichen Ausgangssperre dem Sender LCI. Es gebe viele Menschen, die sich an die aktuellen Ma\u00dfnahmen hielten, aber das reiche nicht. Es l\u00e4gen daher durchaus andere Ma\u00dfnahmen auf dem Tisch, die regional in Betracht k\u00e4men, sagte Schiappa.<\/p>\n<p>Macron will sich am Mittwochabend in einem Interview im franz\u00f6sischen Fernsehen \u00e4u\u00dfern. Die Corona-Lage im Land verschlechtert sich seit Wochen. Frankreich mit seinen rund 67 Millionen Einwohnern hatte am Samstag ann\u00e4hernd 27.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet &#8211; ein Rekord. In zahlreichen franz\u00f6sischen Metropolen, darunter Paris und Lyon, gilt die h\u00f6chste Corona-Warnstufe. Bars sind geschlossen, in Restaurants gelten strengere Hygienema\u00dfnahmen.<\/p>\n<h3>Polens Regierungschef Morawiecki muss in Quarant\u00e4ne<\/h3>\n<p><strong>11.53 Uhr: <\/strong>Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki muss sich nach einem Kontakt mit einem Covid-19-Infizierten in Quarant\u00e4ne begeben. &quot;Die Regierung arbeitet normal weiter, ich bin in st\u00e4ndigem Kontakt mit allen Mitarbeitern und allen Diensten&quot;, schrieb Morawiecki auf Facebook. Er appellierte an die B\u00fcrger, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen.<\/p>\n<p>Ein neuer H\u00f6chstwert in Polen lag am vergangenen Samstag bei 5300 registrierten Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Seit dem Wochenende hat die Regierung das ganze Land zur &quot;gelben Zone&quot; mit erh\u00f6htem Infektionsgeschehen erkl\u00e4rt. Eine generelle Maskenpflicht in der \u00d6ffentlichkeit wurde wieder eingef\u00fchrt, Feiern sind auf 75 Teilnehmer begrenzt.<\/p>\n<h3>Pl\u00f6tzlich Personalmangel: Volkswagen stellt neue Zeitarbeiter ein<\/h3>\n<p><strong>11.34 Uhr:<\/strong> Bei Volkswagen sollen neue Zeitarbeiter personelle L\u00fccken ausf\u00fcllen &#8211; wenige Monate, nachdem das Unternehmen viele befristete Vertr\u00e4ge hat auslaufen lassen. Trotz Coronakrise bessert sich die Auftragslage aktuell wieder, gleichzeitig bleiben etliche Besch\u00e4ftigte aber vorsichtshalber zu Hause und melden sich krank.<\/p>\n<p>Dies f\u00fchrt zu Engp\u00e4ssen in der Produktion. Sowohl bei der Nutzfahrzeug-Tochter (VWN) in Hannover als auch im Wolfsburger Stammwerk der VW-Kernmarke seien nun jeweils bis zu 300 &quot;tempor\u00e4re Arbeitskr\u00e4fte&quot; im Einsatz, hie\u00df es am Dienstag. Ihre Vertr\u00e4ge sind in der Regel bis September 2021 beziehungsweise M\u00e4rz 2021 befristet.<\/p>\n<h3>RKI: K\u00fcnftiger <strong>Corona<\/strong>-Impfstoff macht Abstand und Alltagsmaske nicht \u00fcberfl\u00fcssig<\/h3>\n<p><strong>11.33 Uhr: <\/strong>Auch die Einf\u00fchrung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus wird Regeln wie Alltagsmasken, Abstandhalten und Hygiene f\u00fcr die Menschen in Deutschland nicht \u00fcberfl\u00fcssig machen. Zu diesem Schluss kommt das Robert Koch-Institut (RKI) in einem ver\u00f6ffentlichten Strategiepapier. Auch wenn die Impfung &quot;ein wichtiger Teil der Pandemiebek\u00e4mpfung&quot; sei, werde dies allein nicht ausreichen, zumal ein Impfstoff zun\u00e4chst nur in begrenzter Menge verf\u00fcgbar und anfangs bestimmten Risikogruppen vorbehalten sein werde.<\/p>\n<h3>Kein Auslandstrip vor 2022: Australien wirbt f\u00fcr Reisen in der Heimat<\/h3>\n<p><strong>11.24 Uhr: <\/strong>Australien wird seinen B\u00fcrgern voraussichtlich auch 2021 keine Urlaubsreisen ins Ausland erlauben: Wenn kein Corona-Impfstoff auf den Markt komme, seien Trips etwa nach Europa oder in die USA auch im kommenden Jahr f\u00fcr die 25 Millionen Einwohner keine Option, teilte die Regierung mit. Auch Europ\u00e4er, die von einer Reise auf den Roten Kontinent tr\u00e4umen, m\u00fcssen ihre Pl\u00e4ne vorl\u00e4ufig auf Eis legen. F\u00fcr andere L\u00e4nder, die die Pandemie gut im Griff haben, soll es hingegen bald erste Grenz\u00f6ffnungen geben &#8211; so etwa f\u00fcr Reisende aus dem Nachbarland Neuseeland.<\/p>\n<p>Die Australier sollen sich nach dem Wunsch der Regierung auf Ferien in der Heimat konzentrieren. Um die eigene Tourismusindustrie anzukurbeln, wurde jetzt eine Kampagne unter dem Titel &quot;Holiday Here This Year&quot; (Urlaub hier dieses Jahr) gestartet. Geworben wird etwa mit Surfunterricht im Badeort Byron Bay oder einer Bootsfahrt zum Great Barrier Reef. In Down Under steht der Sommer vor der T\u00fcr.<\/p>\n<h3><strong>EU-Leitlinien f\u00fcr Reisen beschlossen<\/strong><\/h3>\n<p><strong>11.21 Uhr: <\/strong>B\u00fcrger k\u00f6nnen sich k\u00fcnftig auf einer Ampelkarte \u00fcber die Corona-Lage in Europa informieren. Auf Grundlage gemeinsamer Kriterien werden Regionen je nach Infektionsgeschehen entweder gr\u00fcn, orange oder rot markiert. F\u00fcr gr\u00fcne Gebiete mit niedrigen Infektionszahlen sollen k\u00fcnftig keine Einreiseverbote mehr verh\u00e4ngt werden, wie eine Mehrheit der Europaminister beschloss.<\/p>\n<p>Mit dem Flickenteppich verschiedener Regeln d\u00fcrfte es damit jedoch nicht vorbei sein. Denn gemeinsame Standards f\u00fcr Reisende aus st\u00e4rker betroffenen &#8211; also orange oder rot markierten &#8211; Regionen sieht das Konzept nicht vor. Ebenso wenig gibt es einheitliche Kriterien f\u00fcr Quarant\u00e4ne- und Testpflichten. Auch sind die Empfehlungen nicht bindend.<\/p>\n<p>Die Ampelkarte soll von der europ\u00e4ischen Gesundheitsagentur ECDC erstellt und w\u00f6chentlich aktualisiert werden. Grundlage soll die Zahl der neu gemeldeten F\u00e4lle pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen sein, dazu kommen die Quote positiver Tests sowie die Anzahl durchgef\u00fchrter Tests pro 100.000 Einwohner.<\/p>\n<h3>Niederlande vor neue Einschr\u00e4nkungen<\/h3>\n<p><strong>10.55 Uhr<\/strong>: Die Niederlande stehen vor einer neuen Runde von Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens. Eine Pressekonferenz von Ministerpr\u00e4sident Mark Rutte und Gesundheitsminister Hugo de Jonge ist f\u00fcr 19.00 Uhr (MESZ) angesetzt. Der staatliche Sender NOS berichtet unter Berufung auf Regierungskreise, dass es zu Caf\u00e9- und Restaurantschlie\u00dfungen kommen soll. Au\u00dferdem solle der Alkoholverkauf am Abend verboten werden. Menschen ab 18 Jahren d\u00fcrften bis auf Weiteres keine Mannschaftssportarten mehr aus\u00fcben. Die Nutzung \u00f6ffentlicher Verkehrsmittel solle auf notwendige Fahrten beschr\u00e4nkt werden. Private Einladungen w\u00fcrden auf drei Personen pro Haushalt begrenzt.<\/p>\n<p>Die Vorgaben sollen zun\u00e4chst f\u00fcr zwei Wochen gelten, wie der Sender berichtet. Am Montag hatten die Beh\u00f6rden den Rekordwert von fast 7000 neuen Positiv-Tests bekannt gegeben. Das sind viel mehr als im deutlich gr\u00f6\u00dferen Deutschland.<\/p>\n<h3>Acht positive <strong>Corona-<\/strong>Tests beim Giro d&#039;Italia &#8211; zwei Fahrer betroffen<\/h3>\n<p><strong>10.51 Uhr: <\/strong>Nach insgesamt acht positiven Tests bei f\u00fcnf Teams steht die Italien-Rundfahrt Giro d&#039;Italia vor einer ungewissen Zukunft. Am Sonntag und Montag wurden insgesamt 571 Tests durchgef\u00fchrt. Infektionen gab es bei Sunweb, Jumbo-Visma, Mitchelton-Scott, AG2R-La Mondiale und Ineos Grenadiers. Betroffen sind die beiden Fahrer Steven Kruijswijk (NJumbo-Visma) und Michael Matthews (Sunweb) sowie sechs Teammitglieder.<\/p>\n<p>Beim Team Mitchelton-Scott, in dem zuletzt bereits der britische Mitfavorit Simon Yates positiv getestet worden war, gab es vier Infektionen bei Mitgliedern des Staffs. Als Konsequenz zog sich das Team aus dem Giro zur\u00fcck. Jeweils ein Mitarbeiter von AG2R-La Mondiale und Ineos Grenadiers ist infiziert.<\/p>\n<h3>Umfrage: Mehrheit f\u00fcr 250-Euro-Strafe bei Versto\u00df gegen Maskenpflicht<\/h3>\n<p><strong>10.38 Uhr: <\/strong>Die Mehrheit der Deutschen ist einer aktuellen Umfrage zufolge f\u00fcr ein bundeseinheitliches Bu\u00dfgeld von 250 Euro bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Maskenpflicht. Rund zwei Drittel bef\u00fcrworten eine entsprechende Regelung voll und ganz (44 Prozent) oder eher (24), wie aus einer YouGov-Umfrage hervorgeht. Mehr als ein Viertel der Befragten (27) lehnen die Strafma\u00dfnahme eher (13) oder voll und ganz (14) ab. F\u00fcnf Prozent machten keine Angabe.<\/p>\n<p>Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) hatte in der vergangenen Woche in mehreren Interviews eine einheitliche Strafe von 250 Euro bei Missachtung der Maskenpflicht gefordert. In Bayern gilt dieser Regelsatz bereits.<\/p>\n<h3>Erster Todesfall nach zweiter Corona-Erkrankung<\/h3>\n<p><strong>10.30 Uhr: <\/strong>Eine 89-j\u00e4hrige Frau in den Niederlanden ist gestorben, nachdem sie sich ein zweites Mal mit dem Coronavirus angesteckt hat. Es ist das erste Mal, dass ein Todesfall aufgrund einer erneuten Infektion gemeldet wurde. Ein niederl\u00e4ndisches Forscherteam hatte Zugang zu Testproben beider Infektionen, was best\u00e4tigte, dass das Erbgut jedes Virus unterschiedlich war. Dies st\u00fctzt die Feststellung, dass die Frau an einer erneuten Infektion mit dem Coronavirus litt.<\/p>\n<p>Die Erkenntnisse der Forscher wurden im &quot;Oxford University Press&quot; ver\u00f6ffentlicht. Die Patientin litt zus\u00e4tzlich an einer seltenen Art von Krebs der wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen (Morbus Waldenstr\u00f6m), die behandelbar, aber unheilbar ist. Fast zwei Monate nach ihrer ersten Corona-Erkrankung und nur zwei Tage nach Beginn einer neuen Chemotherapie, entwickelte sie Fieber, Husten und Atemnot. Zwei Wochen sp\u00e4ter starb sie.<\/p>\n<h3>Merkel will Krise als Chance f\u00fcr langfristige Investitionen nutzen<\/h3>\n<p><strong>10:20 Uhr:<\/strong> Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt davor, angesichts der Coronakrise Klimaschutz und Nachhaltigkeit aus den Augen zu verlieren. &quot;In jeder Krise liegt auch eine Chance.&quot; Europa m\u00fcsse dabei Vorbild f\u00fcr andere Weltregionen sein. Die kurzfristige Krisenbew\u00e4ltigung m\u00fcsse nun mit langfristigen Investitionen zusammengebracht werden. &quot;Nachhaltigkeit ist kein Sch\u00f6nwetter-Thema.&quot; Deutschland unterst\u00fctze das Ziel der EU-Kommission, die CO\u2082-Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegen\u00fcber 1990 zu reduzieren.<\/p>\n<h3>Studie: Mitgef\u00fchl hilft beim Einhalten von <strong>Corona<\/strong>-Regeln<\/h3>\n<p><strong>10.04 Uhr:<\/strong> Die Bereitschaft zum Einhalten von Abstandsregeln und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes h\u00e4ngt einer neuen Studie zufolge auch vom Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen ab. Je empathischer man sei, desto wahrscheinlicher sei es, diese Ma\u00dfnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu befolgen, schreiben Forscher der Universit\u00e4t im d\u00e4nischen Aarhus im Fachblatt &quot;Psychological Science&quot;. Die Studie zeige, dass es sogar m\u00f6glich sei, das menschliche Mitgef\u00fchl und damit die Bereitschaft zum Befolgen der Ma\u00dfnahmen zu steigern, teilte die Universit\u00e4t mit.<\/p>\n<p>F\u00fcr die auf Befragungen in Deutschland, den USA und Gro\u00dfbritannien basierende Studie wurde zun\u00e4chst die Beziehung zwischen dem Mitgef\u00fchl der Teilnehmer und ihrer Haltung zur sozialen Distanzierung \u00fcberpr\u00fcft. Im Anschluss mussten sie beantworten, inwieweit sie selbst soziale Kontakte wegen des Coronavirus mieden. &quot;Die Beziehung ist klar. Je h\u00f6her der Grad an Empathie ist, desto st\u00e4rker wird der Fokus auf die Verringerung sozialer Kontakte gelegt&quot;, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Uni.<\/p>\n<h3>H\u00f6chstwerte an neuen Positiv-Tests und Todesf\u00e4llen in Russland<\/h3>\n<p><strong>09.50 Uhr:<\/strong> In Russland steigt die Zahl der Positiv-Tests nach offiziellen Angaben um den Rekordwert von 13.868 auf insgesamt mehr als 1,32 Millionen. In den vergangenen 24 Stunden starben 244 Menschen, die positiv getestet worden waren. Auch dies ist ein H\u00f6chstwert seit Beginn der Z\u00e4hlung. Die Zahl der Todesf\u00e4lle steigt damit auf 22.966.<\/p>\n<h3><strong>Britische Arbeitslosigkeit auf Drei-Jahres-Hoch<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.42 Uhr: <\/strong>Die Arbeitslosigkeit in Gro\u00dfbritannien klettert unerwartet auf den h\u00f6chsten Stand seit mehr als drei Jahren. Die Arbeitslosenquote im Zeitraum Juni bis August stieg auf 4,5 Prozent und damit st\u00e4rker als von \u00d6konomen mit 4,3 Prozent angenommen, wie das Statistikamt ONS mitteilte. In der gleichen Zeit fiel die Zahl der Besch\u00e4ftigten um 153.000 und damit rund f\u00fcnfmal st\u00e4rker als von Fachleuten erwartet.<\/p>\n<h3><strong>WHO verdammt Herdenimmunit\u00e4t als unmenschlich<\/strong><\/h3>\n<p><strong>09.21 Uhr:<\/strong> Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, bei der Bek\u00e4mpfung der Pandemie auf eine Herdenimmunit\u00e4t durch massenweise Ansteckungen zu setzen. &quot;Niemals in der Geschichte des Gesundheitswesens wurde Herdenimmunit\u00e4t als eine Strategie gegen einen Ausbruch eingesetzt, geschweige denn gegen eine Pandemie&quot;, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.<\/p>\n<p>So ein Vorgehen w\u00e4re ethisch und wissenschaftlich problematisch. Eine Herdenimmunit\u00e4t &#8211; also die Schwelle, ab der sich ein Virus nicht mehr in einer Bev\u00f6lkerung verbreiten kann &#8211; m\u00fcsse \u00e4hnlich wie bei den Masern und der Kinderl\u00e4hmung durch Impfungen, nicht durch Ansteckungen erreicht werden, zumal weiter unklar sei, wie sehr eine Infektion vor einer zweiten sch\u00fctze. In einem Brief hatten Forscher aus verschiedenen L\u00e4ndern zuletzt f\u00fcr Herdenimmunit\u00e4t geworben.<\/p>\n<h3>Bev\u00f6lkerung in Deutschland sinkt erstmals seit zehn Jahren<\/h3>\n<p><strong>09.03 Uhr: <\/strong>Die Bev\u00f6lkerung in Deutschland ist im ersten Halbjahr 2020 als Folge der Pandemie das erste Mal seit rund zehn Jahren wieder leicht gesunken. Ende Juni lebten 83,1 Millionen Menschen in Deutschland, teilte das Statistische Bundesamt mit. Die Bev\u00f6lkerungszahl sank um rund 40.000 Menschen &#8211; das entspricht 0,05 Prozent der Gesamtbev\u00f6lkerung. Zuletzt war im zweiten Halbjahr 2010 eine sinkende Bev\u00f6lkerungszahl verzeichnet worden.<\/p>\n<p>Seit 2011 war die Zahl der Menschen in Deutschland konstant gestiegen, wobei sich das Wachstum zuletzt immer mehr verlangsamte. Im zweiten Halbjahr 2015 wurde durch die starke Zuwanderung der st\u00e4rkste Anstieg verzeichnet (plus 0,9 Prozent). Lesen Sie hier mehr.<\/p>\n<h3><strong>Kassenarztchef<\/strong> d\u00e4mpft Hoffnung auf Massentests<\/h3>\n<p><strong>09.00 Uhr: <\/strong>Kassenarztchef Andreas Gassen hat Hoffnungen auf einen effektiven Masseneinsatz von Antigen-Schnelltests bei Gro\u00dfveranstaltungen ged\u00e4mpft. Die Antigen-Schnelltests, die nach Pl\u00e4nen des Bundesgesundheitsministeriums k\u00fcnftig massenhaft eingesetzt werden sollen, seien &quot;kein Allheilmittel&quot;, sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassen\u00e4rztlichen Bundesvereinigung der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot;. &quot;Die Vorstellung, wir machen bei 5000 Stadionbesuchern mal eben einen Schnelltest, bleibt Science-Fiction.&quot;<\/p>\n<p>Selbst bei den besten Schnelltests w\u00fcrden zwei bis zehn Infizierte von hundert Getesteten nicht erkannt, warnte Gassen. &quot;Bei Massenveranstaltungen auf engem Raum w\u00e4re damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko nicht sicher auszuschlie\u00dfen.&quot;<\/p>\n<p>Die Antigen-Schnelltests sollen laut Bundesgesundheitsministerium ab Mitte Oktober in Pflegeheimen und Krankenh\u00e4usern zum Einsatz kommen, um Personal, Besucher und Patienten regelm\u00e4\u00dfig auf das Coronavirus zu testen. Die Methode gilt zwar als weniger zuverl\u00e4ssig als viele der bislang \u00fcblichen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, daf\u00fcr aber als schneller und g\u00fcnstiger.<\/p>\n<h3>Schwesig verteidigt scharfe Regeln beim Beherbergungsverbot<\/h3>\n<p><strong>08.27 Uhr:<\/strong> Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpr\u00e4sidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die scharfen Regeln beim Corona-Beherbergungsverbot verteidigt und eine Abkehr davon ausgeschlossen. &quot;Wir k\u00f6nnen nicht in einer Zeit der zweiten Welle so tun, als ob alles leichter werden k\u00f6nnte&quot;, sagte Schwesig am Dienstag im ARD-&quot;Morgenmagazin&quot;. Sie sei angesichts der steigenden Zahlen in Deutschland nicht f\u00fcr eine Lockerung des Beherbergungsverbots.<\/p>\n<p>&quot;Das wird Mecklenburg-Vorpommern auch nicht mitmachen. Wir sind mit unseren strengen Regeln von Anfang an gut gefahren&quot;, betonte die Ministerpr\u00e4sidentin und lobte die Bem\u00fchungen ihres Bundeslandes, das trotz hoher Touristenzahlen die &quot;niedrigsten Infektionszahlen&quot; aufweise. Sie forderte eine &quot;klare stringente Linie &#8211; und die kann in einer Zeit, wo die Zahlen in Deutschland steigen, nicht Lockerung sein&quot;. Die Linie m\u00fcsse eher sein, &quot;zu strengen Regeln zu kommen, insbesondere in den Risikogebieten&quot;.<\/p>\n<p>Das Beherbergungsverbot f\u00fcr Reisende aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten ist umstritten. In den meisten Bundesl\u00e4ndern gilt die Regel, dass Menschen aus Regionen mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Menschen binnen einer Woche nur in einem Hotel beherbergt werden k\u00f6nnen, wenn sie einen aktuellen Corona-Test mit negativem Ergebnis vorweisen k\u00f6nnen. Dies wird vielfach als unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig kritisiert, zudem wird die Inanspruchnahme von Testkapazit\u00e4ten moniert.<\/p>\n<h3><strong>Montgomery<\/strong> fordert f\u00fcr Risikogebiete &quot;Ausreisekontrollen&quot;<\/h3>\n<p><strong>07.58 Uhr:<\/strong> Der Vorsitzende des Welt\u00e4rztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat das Beherbergungsverbot in vielen Bundesl\u00e4ndern f\u00fcr Urlauber aus Corona-Risikogebieten heftig kritisiert. &quot;Das halte ich f\u00fcr v\u00f6lligen Unsinn&quot;, sagte Montgomery am Dienstag im Deutschlandfunk. Zumal Arbeits-, Familien- und nicht touristische Besuche ja erlaubt seien. &quot;Nun erkl\u00e4ren sie dem Virus mal, was der Unterschied zwischen einem Touristen und einem Manager ist&quot;, sagte Montgomery.<\/p>\n<p>Man m\u00fcsse stattdessen dort ansetzen, wo die Infektionszahlen stark angestiegen seien. Es m\u00fcsse eine &quot;Ausreisekontrolle&quot; bei Reisen aus diesen Risikogebieten geben. &quot;Davor scheut sich aber die Politik und kommt jetzt mit allen m\u00f6glichen absurden Vorschl\u00e4gen.&quot; Montgomery wandte sich auch gegen den Vorschlag zweier Unions-Politiker, die Winterferien an den Schulen zu verl\u00e4ngern. &quot;So ein Quatsch&quot;, sagte der Mediziner. Damit verunsichere man nur Sch\u00fcler, Eltern und Lehrer.<\/p>\n<p>Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder wollen an diesem Mittwoch \u00fcber die Corona-Lage beraten. Bereits am Montag hatten zahlreiche Politiker eine R\u00fccknahme des uneinheitlichen Beherbergungsverbots gefordert.<\/p>\n<h3><strong>Johnson<\/strong> &amp; <strong>Johnson<\/strong> setzt Tests von Corona-Impfstoff vorl\u00e4ufig aus<\/h3>\n<p><strong>08.10 Uhr: <\/strong>Der US-Pharmakonzern Johnson &amp; Johnson hat seine Tests eines potenziellen Coronavirus-Impfstoffs nach der Erkrankung eines Probanden vorl\u00e4ufig ausgesetzt. Der Teilnehmer sei aus &quot;ungekl\u00e4rten&quot; Gr\u00fcnden krank geworden, teilte das Unternehmen am Montag mit. In der Testpause wird den Angaben zufolge ein Komitee aus unabh\u00e4ngigen Experten die Ursachen des Krankheitsfalles untersuchen. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Erkrankung von dem potenziellen Serum ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n<p>Die Unterbrechung der dritten und finalen Testphase bedeutet unter anderem, dass vorl\u00e4ufig keine weiteren Online-Anmeldungen f\u00fcr die Tests m\u00f6glich sind. In dieser entscheidenden Phase will J&amp;J den Wirkstoff an insgesamt 60.000 Menschen an 200 Orten in den USA, Lateinamerika und S\u00fcdafrika erproben.<\/p>\n<p>J&amp;J hatte die dritte Testphase Ende September gestartet. An Impfstoffen gegen den neuartigen Erreger wird rund um den Globus intensiv geforscht. Neben J&amp;J befinden sich noch mehrere andere Unternehmen in der letzten Testphase.<\/p>\n<h3>Japanischer Tourist ganz allein in <strong>Machu<\/strong> <strong>Picchu<\/strong><\/h3>\n<p><strong>07.20 Uhr:<\/strong> Einem japanischen Touristen in Peru hat die Coronakrise ein einzigartiges Gl\u00fcck beschert: Als alleiniger Besucher durfte er die weltber\u00fchmte Inka-St\u00e4tte Machu Picchu betreten. Dem wegen der Pandemie seit Monaten in Peru festsitzenden Jesse Katayama hatte die zust\u00e4ndige Tourismusbeh\u00f6rde in Cusco eine Sondergenehmigung f\u00fcr den Besuch der arch\u00e4ologischen St\u00e4tte erteilt &#8211; und zwar nur ihm allein. Machu Picchu ist bereits seit sieben Monaten geschlossen.<\/p>\n<p>Nach seinem Besuch am Sonntag ver\u00f6ffentlichte der 26-j\u00e4hrige Boxlehrer ein Foto von sich an dem verwaisten Touristenziel und schrieb dazu: &quot;Die erste Person auf der Erde, die seit dem Lockdown nach Machu Picchu gegangen ist, bin iiiiiiich&quot;. In einem Video auf der Facebook-Seite der Tourismusbeh\u00f6rde f\u00fcgte er hinzu: &quot;Dies ist wirklich unglaublich! Danke.&quot;<\/p>\n<p>Katayama h\u00e4lt sich wegen gestrichener Fl\u00fcge und anderer Einschr\u00e4nkungen der Bewegungsfreiheit seit M\u00e4rz in Peru auf. Ein Ticket f\u00fcr Machu Picchu hatte er nur wenige Tage vor der Ausrufung des Gesundheitsnotstands in dem s\u00fcdamerikanischen Land gekauft.<\/p>\n<p>Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt Machu Picchu in den Anden geh\u00f6rt zu den gr\u00f6\u00dften Touristenattraktionen S\u00fcdamerikas. Sie wurde 1983 in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen. Eigentlich hatte Machu Picchu im Juli wieder \u00f6ffnen sollen, dies wurde jedoch auf November verschoben. Nur noch 675 Besucher pro Tag sollen dann zugelassen werden. Dies sind lediglich 30 Prozent der Zahl vor der Pandemie.<\/p>\n<h3>Mehr als 4000 Neuinfektionen in Deutschland<\/h3>\n<p><strong>06.30 Uhr:<\/strong> Die Gesundheits\u00e4mter haben laut Robert Koch-Institut mehr als 4122 Infizierte gemeldet. Am Montag waren 2467 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet worden.<\/p>\n<p>Erfahrungsgem\u00e4\u00df liegen die erfassten Zahlen an Sonntagen und Montagen meist niedriger, auch weil am Wochenende nicht alle Gesundheits\u00e4mter Daten an das RKI weitergeben. Am Dienstag vor einer Woche waren es 2639 F\u00e4lle gewesen.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatte die Anzahl neuer Infektionen mit 4058 erstmals seit April die 4000er-Grenze \u00fcberschritten. Am Samstag waren es gar 4721 neu nachgewiesene F\u00e4lle.<\/p>\n<h3>Kassenarztchef: Schnelltests bei Veranstaltungen sind &quot;Science-Fiction&quot;<\/h3>\n<p><strong>06.28 Uhr:<\/strong> Der Chef des Kassen\u00e4rzte-Verbands hat Hoffnungen auf einen Einsatz von Antigen-Schnelltests bei Gro\u00dfveranstaltungen ged\u00e4mpft. &quot;Auch die angek\u00fcndigten Antigen-Schnelltests sind kein Allheilmittel&quot;, sagte Andreas Gassen der &quot;Neuen Osnabr\u00fccker Zeitung&quot; (Dienstag). &quot;Die Vorstellung, wir machen bei 5000 Stadionbesuchern mal eben einen Schnelltest, bleibt Science-Fiction.&quot;<\/p>\n<p>Selbst bei den besten Schnelltests w\u00fcrden zwei bis zehn Infizierte von hundert Getesteten nicht erkannt. &quot;Bei Massenveranstaltungen auf engem Raum w\u00e4re damit ein potenzielles Ansteckungsrisiko nicht sicher auszuschlie\u00dfen&quot;, so Gassen.<\/p>\n<p>Bei Antigen-Tests werden nach Abstrichen charakteristische Viren-Proteine erkannt. Die Methode gilt zwar als weniger zuverl\u00e4ssig als viele der bislang \u00fcblichen PCR-Tests auf Viren-Erbgut, ist daf\u00fcr aber oft schneller und g\u00fcnstiger.<\/p>\n<p>Erste Antigen-Tests f\u00fcr die Anwendung durch medizinisches Fachpersonal sind in Deutschland bereits auf dem Markt. Die Antigen-Schnelltests sollen laut Bundesgesundheitsministerium ab Mitte Oktober in Pflegeheimen und Krankenh\u00e4usern zum Einsatz kommen.<\/p>\n<h3>Mann in den USA binnen anderthalb Monaten zweimal mit Corona infiziert<\/h3>\n<p><strong>06.25 Uhr<\/strong>: Ein Mann in den USA hat sich im Abstand von nur etwa anderthalb Monaten zweimal mit dem Coronavirus angesteckt &#8211; und der Verlauf seiner zweiten Infektion war schwerer als beim ersten Mal.<\/p>\n<p>Das geht aus einer am Dienstag im Fachmagazin &quot;The Lancet Infectious Diseases&quot; ver\u00f6ffentlichten Studie hervor. Demnach musste der 25-J\u00e4hrige aus dem Bundesstaat Nevada nach seiner zweiten Ansteckung ins Krankenhaus eingeliefert und beatmet werden.<\/p>\n<p>Der Mann infizierte sich der Studie zufolge mit zwei unterschiedlichen Varianten des Virus Sars-CoV-2. In der Untersuchung werden weltweit noch vier weitere F\u00e4lle genannt, in denen sich bereits mit dem Coronavirus infizierte Menschen ein zweites Mal ansteckten. Das betraf Menschen in Belgien, den Niederlanden, Hongkong und Ecuador.<\/p>\n<p>Es sei noch ungekl\u00e4rt, wie lange die Immunit\u00e4t nach einer ersten Infektion mit dem neuartigen Virus andauere, erl\u00e4uterte der Hauptautor der Studie, Mark Pandori. Doch zeige die Untersuchung, dass eine vorherige Infektion nicht unbedingt vor einer nochmaligen Ansteckung sch\u00fctzt.<\/p>\n<p>Dies bedeute, dass positiv Getestete &quot;weiterhin Vorsichtsma\u00dfnahmen ergreifen sollten&quot;, darunter die physische Distanz zu anderen Menschen, das Tragen von Atemschutzmasken und das regelm\u00e4\u00dfige H\u00e4ndewaschen.<\/p>\n<p> Icon: Der Spiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Icon: vergr\u00f6\u00dfern Allein in Amsterdam: Ein Tourist \u00fcberquert eine fast menschenleere Stra\u00dfe im Stadtzentrum Foto:\u2002Peter Dejong\/ dpa Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 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