{"id":31629,"date":"2026-03-08T13:16:36","date_gmt":"2026-03-08T10:16:36","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/neue-champions-im-aufwind-sechs-grafiken-zeigen-aufstieg-fall-und-zukunft-der-autoindustrie\/"},"modified":"2026-03-08T13:16:36","modified_gmt":"2026-03-08T10:16:36","slug":"neue-champions-im-aufwind-sechs-grafiken-zeigen-aufstieg-fall-und-zukunft-der-autoindustrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/neue-champions-im-aufwind-sechs-grafiken-zeigen-aufstieg-fall-und-zukunft-der-autoindustrie\/","title":{"rendered":"Neue Champions im Aufwind: Sechs Grafiken zeigen Aufstieg, Fall und Zukunft der Autoindustrie"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Neue Champions im AufwindSechs Grafiken zeigen Aufstieg, Fall und Zukunft der Autoindustrie<\/h2>\n<p>08.03.2026, 07:40 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Laura-Stresing-article24123052.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/2587833\/1684142308\/Img_1_1\/36\/Laura-Stresing.webp\" alt=\"Laura-Stresing\"\/>Von Laura Stresing<\/a>Artikel anh\u00f6ren(07:32 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/03\/TTSART_30379928_20260308074100-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 07:32<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30168081\/1771493510\/Img_16_9\/1024\/Produktion-des-E-Auto-Modells-ID.webp\" alt=\"Produktion-des-E-Auto-Modells-ID\"\/><figcaption>Produktion des E-Auto-Modells ID.3 im Werk Zwickau (Foto: picture alliance \/ Chris Emil Jan\u00dfen)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kein Industriezweig verliert derzeit schneller Arbeitspl\u00e4tze als die deutsche Autobranche. Von ntv.de zusammengetragene Daten und Grafiken zeigen, wie es dazu kam, welche Regionen besonders stark betroffen sind &#8211; und wie es f\u00fcr die Industrie nun weitergehen kann. <\/p>\n<p>Gewinneinbr\u00fcche, Stellenabbau, Sparma\u00dfnahmen und Pleitewellen bei Zulieferern: Die Autoindustrie bleibt ein Sorgenkind der deutschen Wirtschaft. Dabei lief es in der Branche vor nicht allzu langer Zeit noch richtig gut, wie Wirtschaftsdaten des Statistischen Bundesamtes zeigen. Nach der Corona-Pandemie stiegen die Ums\u00e4tze sogar im Rekordtempo. Erst seit Anfang 2024 geht es mit den Einnahmen bergab, gefolgt von einem massiven Stellenabbau. <\/p>\n<p>In den Monatsberichten des Verarbeitenden Gewerbes l\u00e4sst sich der Aufstieg und Fall von Deutschlands wichtigstem Wirtschaftszweig gut nachzeichnen. Besch\u00e4ftigtenzahlen und Ums\u00e4tze verraten aber auch, wo die Reise f\u00fcr deutsche Industriebetriebe hingeht. Dass die Industrie einen Transformationsprozess erlebt, ist offensichtlich. Der Verbrennermotor verliert an Bedeutung &#8211; und mit ihm all die Produktions- und Wartungsjobs, die damit verbunden sind. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Autoindustrie-im-Wandel-Regionale-Analyse-zeigt-wo-die-meisten-Jobs-noch-am-Verbrennermotor-haengen-article26101518.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Nachts-auf-der-Autobahn-Die-deutsche-Autoindustrie-steht-unter-wachsendem-Transformationsdruck\"\/>Abschied vom VerbrennermotorIn diesen Regionen h\u00e4ngen besonders viele Jobs von der Autoindustrie ab<\/a><\/p>\n<p>Seit 2019 ist die Zahl der Besch\u00e4ftigten in den produktionsnahen Betrieben der Autoindustrie massiv gesunken. Innerhalb von nur sechs Jahren ist in dieser Branche jeder siebte Arbeitsplatz weggefallen, hat das Beratungsunternehmen EY errechnet. Allein im vergangenen Jahr gingen etwa 6,5 Prozent der Stellen verloren, mehr als in jedem anderen Wirtschaftszweig des Verarbeitenden Gewerbes. Konkret bedeutet das fast 50.000 Fertigungsjobs weniger. <\/p>\n<p>Trotzdem: Nach wie vor ist der Fahrzeugbau einer der bedeutendsten und gr\u00f6\u00dften Industriezweige Deutschlands. Nur im Maschinenbau sind mehr Menschen besch\u00e4ftigt. Die Autoindustrie erzeugt aber mehr Umsatz &#8211; und das mit gro\u00dfem Abstand. <\/p>\n<p>Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass die Ums\u00e4tze im Inland sogar weitgehend stabil sind. Nur die Auslandsums\u00e4tze sind sichtlich eingebrochen. Das deckt sich mit anderen Marktdaten wie Zulassungs- und Absatzzahlen. Demnach halten deutsche K\u00e4uferinnen und K\u00e4ufer den heimischen Marken zwar weiterhin die Treue. International jedoch geraten die deutschen Autobauer immer mehr ins Hintertreffen.<\/p>\n<p>&quot;Die weltweiten Absatzzahlen der deutschen Autokonzerne bleiben deutlich unter den H\u00f6chstst\u00e4nden der Vor-Corona-Zeit, zudem schw\u00e4chelt der Export aus Deutschland in wichtige ausl\u00e4ndische M\u00e4rkte wie China und den USA&quot;, sagt EY-Analyst Jan Brorhilker. &quot;Dass der Hochlauf der Elektromobilit\u00e4t deutlich l\u00e4nger braucht als vor wenigen Jahren noch erwartet, sorgt f\u00fcr zus\u00e4tzliche Belastungen. Nicht alle Unternehmen halten diesem Druck stand &#8211; viele m\u00fcssen aufgeben.&quot;<\/p>\n<p>Am h\u00e4rtesten trifft es derzeit die Zulieferer. Die Zahl der Insolvenzen in der Branche steigt &#8211; und eine Besserung sei nicht in Sicht, warnt der Experte. Unterdessen verlagern gro\u00dfe Unternehmen ihre Arbeitspl\u00e4tze in Produktion und Entwicklung zunehmend ins Ausland. <\/p>\n<p>Gerade in Regionen, in denen die Autoindustrie eine sehr wichtige Rolle spiele, seien die Auswirkungen bereits sp\u00fcrbar: &quot;Die Arbeitslosigkeit steigt, Perspektiven f\u00fcr Schul- und Hochschulabsolventen tr\u00fcben sich ein, Steuereinnahmen sinken massiv&quot;, sagt Brorhilker. &quot;Die langfristigen und strukturellen Auswirkungen der aktuellen Autokrise werden immer deutlicher sichtbar.&quot;<\/p>\n<p>Eine Aufstellung der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit f\u00fcr ntv.de zeigt, in welchen Regionen besonders viele Arbeitspl\u00e4tze von der Autoindustrie abh\u00e4ngen. Demnach sind in den gro\u00dfen Automobilzentren in Bayern oder Niedersachsen zum Teil mehr als 20 Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten in der Kfz-Produktion t\u00e4tig. Spitzenreiter ist die VW-Stadt Wolfsburg. Dort liegt der Anteil bei fast 36 Prozent, 2019 waren es mit 42 Prozent sogar noch deutlich mehr. <\/p>\n<p>Vor allem in Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern und dem Saarland lassen sich weitere Cluster ausmachen, in denen \u00fcberdurchschnittlich viele Menschen mit der Fertigung von Autoteilen besch\u00e4ftigt sind. Im Vergleich zu 2019 hat ihr Anteil jedoch vielerorts abgenommen. Brandenburg ist die gro\u00dfe Ausnahme: Seit der Er\u00f6ffnung des Tesla-Werks in Gr\u00fcnheide im Jahr 2022 ist die Besch\u00e4ftigtenzahl in der Autoindustrie dort entgegen dem Trend stark gestiegen. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Der-Jobmotor-Ruestungsindustrie-brummt-id30360491.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Mitarbeiter-bauen-im-Wiener-Werk-Rheinmetall-MAN-Military-Vehicles-Lastwagenteile-In-dem-Werk-werden-unter-anderem-geschuetzte-und-ungeschuetzte-militaerische-LKW-entwickelt-produziert-und-an-Militaerkunden-weltweit-ausgeliefert\"\/>Zigtausende neue StellenDer Jobmotor R\u00fcstungsindustrie brummt<\/a><\/p>\n<p>Neue Jobs entstehen vor allem dort, wo in E-Motoren und Batterietechnik investiert wird. Laut den Zahlen des Statistischen Bundesamtes hat die Besch\u00e4ftigung in diesem Bereich zwischen Dezember 2024 und 2025 um mehr als 28 Prozent zugelegt. Andere Kfz-Komponenten sind offensichtlich weniger gefragt. <\/p>\n<p>Interessant ist au\u00dferdem ein genauerer Blick auf den Stellenaufbau im Wirtschaftsbereich &quot;Sonstiger Fahrzeugbau&quot;, der immerhin um 1,8 Prozent zugelegt hat. Dahinter stecken unter anderem Unternehmen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrttechnik, die 0,7 Prozent mehr Personal eingestellt haben. Im nicht zivilen Schiffsbau liegt der Besch\u00e4ftigungszuwachs sogar bei f\u00fcnf Prozent. <\/p>\n<p>Und dann gibt es noch den Wirtschaftszweig mit der Kennziffer WZ 30.4 &quot;Herstellung von milit\u00e4rischen Kampffahrzeugen&quot;, also Panzern. Die Besch\u00e4ftigten- und Umsatzzahlen der Branche h\u00e4lt das Statistische Bundesamt zwar geheim. In den Quartalsberichten der Arbeitsagentur l\u00e4sst sich aber zumindest die bundesweite Besch\u00e4ftigungsentwicklung der letzten Jahre nachzeichnen. <\/p>\n<p>Das Bild, das sich daraus ergibt, ist ziemlich eindeutig: Die Welt r\u00fcstet auf &#8211; und Deutschlands Industrie stellt sich darauf ein. Die verlorenen Jobs aus der Autoindustrie kann das l\u00e4ngst nicht abfangen &#8211; sowohl Besch\u00e4ftigungsniveau als auch Wirtschaftskraft sind kaum vergleichbar. Laut den Zahlen der Arbeitsagentur besch\u00e4ftigten die Unternehmen, die Panzer oder Waffen und Munition herstellen, weniger als 20.000 Menschen in sozialversicherungspflichtigen Jobs. Zur Erinnerung: Mehr als doppelt so viele Stellen hat die Autoindustrie im letzten Jahr verloren. <\/p>\n<p>Manche Experten halten es f\u00fcr zwar durchaus m\u00f6glich, dass Unternehmen, die sich bisher auf Autoteile spezialisiert haben, in der R\u00fcstungsindustrie Anschluss finden. Anderen gelingt wom\u00f6glich die Umstellung auf den E-Motor als Plan B. Ganz sicher aber braucht es starke Konjunkturimpulse, um den Stellenabbau in der Industrie zu bremsen. Einen ersten Hoffnungsschimmer liefern die Auftragsb\u00fccher im Gewerbe, die sich im letzten Quartal schon wieder merklich f\u00fcllten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Neue Champions im AufwindSechs Grafiken zeigen Aufstieg, Fall und Zukunft der Autoindustrie 08.03.2026, 07:40 Uhr Von Laura StresingArtikel anh\u00f6ren(07:32 min)00:00 \/ 07:32 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x Produktion<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31629","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31629"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31629\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}