{"id":31564,"date":"2026-02-25T10:55:59","date_gmt":"2026-02-25T07:55:59","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/haushaltslocher-werden-groser-defizit-steigt-kraftig-deutscher-staat-2025-tiefer-im-minus\/"},"modified":"2026-02-25T10:55:59","modified_gmt":"2026-02-25T07:55:59","slug":"haushaltslocher-werden-groser-defizit-steigt-kraftig-deutscher-staat-2025-tiefer-im-minus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/haushaltslocher-werden-groser-defizit-steigt-kraftig-deutscher-staat-2025-tiefer-im-minus\/","title":{"rendered":"Haushaltsl\u00f6cher werden gr\u00f6\u00dfer: Defizit steigt kr\u00e4ftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Haushaltsl\u00f6cher werden gr\u00f6\u00dferDefizit steigt kr\u00e4ftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus<\/h2>\n<p>25.02.2026, 08:08 Uhr <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30402155\/1772008554\/Img_16_9\/1024\/Mehrere-Hunderter-und-Fuenfziger-Euro-Geldscheine-liegen-auf-einem-Tisch.webp\" alt=\"Mehrere-Hunderter-und-Fuenfziger-Euro-Geldscheine-liegen-auf-einem-Tisch\"\/><figcaption>Mit 79,6 Milliarden Euro entfielen rund zwei Drittel des Fehlbetrags auf den Bund. (Foto: picture alliance\/dpa)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein vergleichsweise kr\u00e4ftiges Wachstum im Schlussquartal hat der deutschen Wirtschaft im vergangenen Jahr das erste Plus seit 2022 beschert. Allerdings sind die L\u00f6cher im Staatshaushalt 2025 gr\u00f6\u00dfer als zun\u00e4chst angenommen. <\/p>\n<p>Das deutsche Staatsdefizit ist im vergangenen Jahr entgegen einer fr\u00fcheren Sch\u00e4tzung doch gr\u00f6\u00dfer geworden. Die Ausgaben von Bund, L\u00e4ndern, Kommunen und Sozialversicherung \u00fcberstiegen die Einnahmen um 119,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine erste Sch\u00e4tzung von Mitte Januar hatte noch 107 Milliarden Euro ergeben. 2024 lag das Finanzierungsdefizit bei 115,3 Milliarden Euro. Die Summe entspricht erneut einem Defizit von 2,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Der EU-Stabilit\u00e4ts- und Wachstumspakt sieht eine Obergrenze von drei Prozent vor, die von L\u00e4ndern wie Frankreich seit Jahren gerissen wird.<\/p>\n<p>Mit 79,6 Milliarden Euro entfielen rund zwei Drittel des Fehlbetrags auf den Bund. Dessen Minus stieg im Vergleich zu 2024 um 18,6 Milliarden Euro. Bei den Gemeinden gab es einen Defizitzuwachs von 7,1 Milliarden Euro auf 28,1 Milliarden Euro. Dagegen konnten die L\u00e4nder ihr Minus auf 9,8 Milliarden Euro mehr als halbieren (2024: -21,6 Milliarden Euro). Die Sozialversicherung wies ebenfalls einen R\u00fcckgang auf nun 1,7 Milliarden Euro auf (2024: -11,8 Milliarden Euro).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/Wird-Mehrwertsteuer-von-19-auf-21-Prozent-erhoeht-DIW-Chef-Marcel-Fratzscher-erklaert-seine-Befuerchtung-id30371063.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Fratzscher\"\/>&quot;Belastung der Konsumenten&quot;Wird Mehrwertsteuer erh\u00f6ht? DIW-Chef erkl\u00e4rt Bef\u00fcrchtung<\/a><\/p>\n<p>Die Einnahmen des Staates summierten sich im vergangenen Jahr auf 2140,2 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 5,7 Prozent. &quot;Verantwortlich hierf\u00fcr war insbesondere der Anstieg der Sozialbeitr\u00e4ge&quot;, hie\u00df es. Diese legten um 8,9 Prozent zu. Die Steuereinnahmen wuchsen um 3,5 Prozent auf 1031,5 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Die Ausgaben des Staates erh\u00f6hten sich um 5,6 Prozent oder 119,6 Milliarden Euro auf 2259,3 Milliarden Euro, die damit st\u00e4rker zulegten als die Einnahmen. Die Zinsausgaben lagen um 8,1 Prozent h\u00f6her. Die monet\u00e4ren Sozialleistungen stiegen um 5,6 Prozent. &quot;Dies resultierte in erster Linie aus h\u00f6heren Ausgaben f\u00fcr Renten und Pensionen, auch wurde mehr f\u00fcr das Pflegegeld und f\u00fcr das Arbeitslosengeld ausgegeben&quot;, so das Statistikamt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/DIHK-Umfrage-Deutsche-Konjunktur-startet-auch-2026-nicht-durch-id30370921.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Viele-Baukraene-sind-am-13-02-2026-auf-Baustellen-im-Stadtzentrum-von-Muenchen-Bayern-zu-sehen\"\/>Stimmung optimistischerDIHK-Umfrage: Deutsche Konjunktur startet auch 2026 nicht durch<\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Jahr rechnen die meisten Fachleute mit einer steigenden Neuverschuldung in Deutschland. Das Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) etwa sagt ein Defizit von 3,5 Prozent voraus, das 2027 sogar auf 4,0 Prozent steigen soll. &quot;Investitionen und Vorleistungsk\u00e4ufe erhalten erstmals sp\u00fcrbare Impulse aus dem neuen Sonderverm\u00f6gen f\u00fcr Infrastruktur und Klimaneutralit\u00e4t sowie erneut aus steigenden Verteidigungsausgaben&quot;, erkl\u00e4rte das IfW.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Haushaltsl\u00f6cher werden gr\u00f6\u00dferDefizit steigt kr\u00e4ftig: Deutscher Staat 2025 tiefer im Minus 25.02.2026, 08:08 Uhr Mit 79,6 Milliarden Euro entfielen rund zwei Drittel des Fehlbetrags auf den Bund. 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