{"id":31557,"date":"2026-02-24T05:57:14","date_gmt":"2026-02-24T02:57:14","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/fatales-signal-an-putin-ungarn-durchkreuzt-eu-plane-zum-jahrestag-des-ukraine-kriegs\/"},"modified":"2026-02-24T05:57:14","modified_gmt":"2026-02-24T02:57:14","slug":"fatales-signal-an-putin-ungarn-durchkreuzt-eu-plane-zum-jahrestag-des-ukraine-kriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/fatales-signal-an-putin-ungarn-durchkreuzt-eu-plane-zum-jahrestag-des-ukraine-kriegs\/","title":{"rendered":"Fatales Signal an Putin: Ungarn durchkreuzt EU-Pl\u00e4ne zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>Fatales Signal an PutinUngarn durchkreuzt EU-Pl\u00e4ne zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs<\/h2>\n<p>24.02.2026, 02:00 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:43 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/02\/TTSART_30396986_20260224020104-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 04:43<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30396992\/1771898039\/Img_16_9\/1024\/Hungarian-Prime-Minister-Viktor-Orban-attends-the-spring-session-of-parliament-in-Budapest-Hungary-February-23-2026.webp\" alt=\"Hungarian-Prime-Minister-Viktor-Orban-attends-the-spring-session-of-parliament-in-Budapest-Hungary-February-23-2026\"\/><figcaption>Die EU will ein Zeichen der Geschlossenheit senden. Ungarns Ministerpr\u00e4sident Orban macht nicht mit. (Foto: REUTERS)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine will die EU eigentlich ein starkes Zeichen setzen. Neue Sanktionen sollen Russlands Einnahmen aus Energieexporten schm\u00e4lern, au\u00dferdem soll die Ukraine ein Milliardendarlehen erhalten. Doch Ungarn stellt sich quer.<\/p>\n<p>Der EU ist es nicht gelungen, vor dem vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine den Weg f\u00fcr neue Sanktionen gegen Moskau und milliardenschwere Finanzhilfen f\u00fcr Kiew freizumachen. Insbesondere Ungarn blockiere weiter die notwendigen Beschl\u00fcsse daf\u00fcr, hei\u00dft es aus Diplomatenkreisen. Alle Versuche, Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban zu einem Umdenken zu bewegen, seien bislang erfolglos geblieben.<\/p>\n<p>F\u00fcr die EU ist die Blockade ein bitterer R\u00fcckschlag. Sie hatte zum heutigen Jahrestag heute eigentlich ein starkes Signal der Unterst\u00fctzung an die Menschen in der Ukraine senden wollen. Diesen sollte gezeigt werden, dass sie sich im Abwehrkampf gegen Russland auf die Hilfe der EU verlassen k\u00f6nnen. Zugleich war es das Ziel, Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin vor Augen zu demonstrieren, dass er nicht auf das Nachlassen der europ\u00e4ischen Solidarit\u00e4t setzen und an den Verhandlungstisch kommen sollte. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-Keine-Einigung-auf-hartes-Sanktionspaket-gegen-Russlands-Schattenflotte-id30396382.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Blick-auf-den-Tanker-Eventin-vor-der-Kueste-der-Insel-Ruegen-Der-Oeltanker-ist-vor-einem-Jahr-vor-Ruegen-havariert\"\/>&quot;Das ist ein R\u00fcckschlag&quot;EU: Keine Einigung auf hartes Sanktionspaket gegen Russlands Schattenflotte<\/a><\/p>\n<p>Geplant waren neue Sanktionen und ein Milliardendarlehen an die Ukraine: Bis Ende 2027 wollte die EU dem angegriffenen Land bis zu 90 Milliarden Euro zur Verf\u00fcgung stellen. 60 Milliarden davon sind f\u00fcr verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen, der Rest f\u00fcr den Haushalt. Die Ukraine soll das Geld nur zur\u00fcckzahlen m\u00fcssen, wenn Russland nach einem Ende seines Angriffskriegs Entsch\u00e4digungszahlungen f\u00fcr die entstandenen Sch\u00e4den leistet.<\/p>\n<p>Doch daraus wird f\u00fcrs Erste nichts: Vermutlich wird nun nur ein 100 Millionen Euro schweres Nothilfe-Paket f\u00fcr die Energie-Infrastruktur der Ukraine angek\u00fcndigt werden k\u00f6nnen. Dies ist nach EU-Angaben auch ohne Einwilligung Ungarns m\u00f6glich.<\/p>\n<h2>EU-Ratspr\u00e4sident verweist auf Vereinbarungen<\/h2>\n<p>Die Entwicklungen d\u00fcrften auch die geplanten Gedenkveranstaltungen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew \u00fcberschatten. Zu ihnen werden neben mehreren Staats- und Regierungschefs aus EU-Staaten auch Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa erwartet. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Ungarn-blockiert-Ukraine-Hilfen-Wadephul-spricht-von-Verrat-id30394053.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Der-ungarische-Aussenminister-Peter-Szijjarto-trifft-zu-einem-Treffen-der-EU-Aussenminister-im-Gebaeude-des-Europaeischen-Rates-in-Bruessel-ein-Montag-23-Februar-2026\"\/>&quot;Sehr frustriert&quot;Ungarn blockiert Ukraine-Hilfen &#8211; Wadephul spricht von Verrat<\/a><\/p>\n<p>Costa hatte seinen Unmut \u00fcber die ungarische Blockade bereits am Montag in einem Brief an Orban ge\u00e4u\u00dfert und diesem einen Versto\u00df gegen den Grundsatz der loyalen Zusammenarbeit in der EU vorgeworfen. &quot;Keinem Mitgliedstaat darf gestattet werden, die Glaubw\u00fcrdigkeit der vom Europ\u00e4ischen Rat kollektiv getroffenen Entscheidungen zu untergraben&quot;, schrieb der fr\u00fchere portugiesische Ministerpr\u00e4sident. Konkret verwies er dabei auf die Grundsatzvereinbarung f\u00fcr die neuen Ukraine-Hilfen, die bereits bei einem EU-Gipfel am 18. Dezember getroffen worden war. <\/p>\n<h2>Ungarn wirft Ukraine Blockade der Pipeline vor<\/h2>\n<p>\u00d6ffentlich begr\u00fcndet Ungarn die Blockade damit, dass \u00fcber die durch die Ukraine f\u00fchrende Druschba-Pipeline derzeit kein russisches \u00d6l mehr ankommt. Die Regierung in Budapest wirft der F\u00fchrung in Kiew dabei vor, die Nutzung der Leitung absichtlich und aus politischen Gr\u00fcnden zu blockieren. Nach ukrainischen Angaben sind \u00d6llieferungen hingegen wegen russischer Bombardierungen seit Ende Januar unterbrochen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Russische-Angriffe-und-EU-Streit-verschaerfen-Lage-fuer-Kiew-id30393060.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Kiew Ukraine\"\/>&quot;Werden Entscheidung blockieren&quot;Angriffe und EU\u2011Streit versch\u00e4rfen Lage f\u00fcr Kiew<\/a><\/p>\n<p>\u00dcber die abweichenden Darstellungen der Fakten zur Lieferung von Roh\u00f6l nach Ungarn \u00fcber die Ukraine will Costa nun heute auch mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Volodymyr Selenskyj reden. Die Hoffnung ist, dass Ungarn sp\u00e4testens nach einer Reparatur der Pipeline die Blockade der neuen Ukraine-Hilfen und Russland-Sanktionen aufgibt. Letztere sollen Russlands Einnahmen aus dem Verkauf von Gas und \u00d6l weiter reduzieren. Zudem ist geplant, weitere Finanzinstitute vom internationalen Zahlungsverkehr abzuschneiden und zus\u00e4tzliche Handelsbeschr\u00e4nkungen zu verh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Neben Ungarn stellt sich auch Slowakei bei den Sanktionen quer. Auch sie bezog bis zuletzt noch russisches \u00d6l \u00fcber die Druschba-Pipeline. Der slowakische Ministerpr\u00e4sident Robert Fico hat zudem auch angek\u00fcndigt, die Notstromlieferungen seines Landes an die Ukraine einzustellen, bis der \u00d6ltransit in die Slowakei wieder aufgenommen wird. Bislang beteiligt sich Fico allerdings nicht an der Blockade des Ukraine-Darlehens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Fatales Signal an PutinUngarn durchkreuzt EU-Pl\u00e4ne zum Jahrestag des Ukraine-Kriegs 24.02.2026, 02:00 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:43 min)00:00 \/ 04:43 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x Die EU will ein Zeichen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31557","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31557","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31557"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31557\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31557"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31557"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31557"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}