{"id":31451,"date":"2026-02-07T16:16:42","date_gmt":"2026-02-07T13:16:42","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/riecht-nach-bestechung-scheich-kaufte-sich-heimlich-mit-500-millionen-dollar-bei-trump-ein\/"},"modified":"2026-02-07T16:16:42","modified_gmt":"2026-02-07T13:16:42","slug":"riecht-nach-bestechung-scheich-kaufte-sich-heimlich-mit-500-millionen-dollar-bei-trump-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/riecht-nach-bestechung-scheich-kaufte-sich-heimlich-mit-500-millionen-dollar-bei-trump-ein\/","title":{"rendered":"&#8220;Riecht nach Bestechung&#8221;: Scheich kaufte sich heimlich mit 500 Millionen Dollar bei Trump ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>&quot;Riecht nach Bestechung&quot;Scheich kaufte sich heimlich mit 500 Millionen Dollar bei Trump ein<\/h2>\n<p>07.02.2026, 12:50 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Hannes-Vogel-id4288126.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30101680\/1764776540\/Img_1_1\/36\/image (2).webp\" alt=\"image (2)\"\/>Von Hannes Vogel<\/a>Artikel anh\u00f6ren(07:22 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/02\/TTSART_30322307_20260207125220-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 07:22<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30322346\/1770195434\/Img_16_9\/1024\/P20250318DT-0387.webp\" alt=\"P20250318DT-0387\"\/><figcaption>Trump mag Deals. (Foto: The White House )<\/figcaption><\/figure>\n<p>Donald Trump ist ein Freund der \u00d6ldiktaturen am Golf. Nun wird ein handfester Grund daf\u00fcr bekannt: Nur Tage vor seiner Macht\u00fcbernahme kauften sich die Emirate diskret in seine gr\u00f6\u00dfte Krypto-Firma ein.<\/p>\n<p>Als Scheich Tahnoun bin Zaid al-Nahian im M\u00e4rz 2025 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nach Washington reiste, wurde er empfangen wie ein K\u00f6nig. Im Bankettsaal, dem zweitgr\u00f6\u00dften Zimmer des Wei\u00dfen Hauses, richtete Donald Trump ein Dinner f\u00fcr ihn aus. Zwischen eichenvert\u00e4felten W\u00e4nden, vergoldeten Leuchtern und dem ikonischen Portr\u00e4t von Abraham Lincoln empfing der US-Pr\u00e4sident den obersten Sicherheitsberater und Geheimdienstchef der Golf-Dynastie wie sonst nur die Staatschefs gro\u00dfer Weltm\u00e4chte. Merkw\u00fcrdigerweise ver\u00f6ffentlichte das Wei\u00dfe Haus keinerlei offizielle Pressemitteilung zu dem Treffen. Aber daf\u00fcr eine Fotogalerie.<\/p>\n<p>Die Begr\u00fc\u00dfung sprengte jegliches Protokoll. Nicht nur der Pr\u00e4sident, auch sein Vize JD Vance, Au\u00dfenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent, Verteidigungsminister Pete Hegseth, Handelsminister Howard Lutnick und Trumps Sondergesandter Steve Witkoff machten Tahnoun ihre Aufwartung. Normalerweise werden ausl\u00e4ndische Offizielle von den US-Beamten empfangen, die ihrer Funktion und ihrem Rang entsprechen, und nicht vom Staatschef und seinem halben Kabinett. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Trump-will-sich-nicht-fuer-rassistisches-Video-entschuldigen-id30335848.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Unbenannt\"\/>&quot;Habe keinen Fehler gemacht&quot;Trump will sich nicht f\u00fcr rassistisches Video entschuldigen<\/a><\/p>\n<p>Den mutma\u00dflichen Grund f\u00fcr Tahnouns Privilegien hat nun das &quot;Wall Street Journal&quot; enth\u00fcllt: Nur vier Tage vor Trumps Amtsantritt machte der Spionage-Scheich, wie er in internationalen Medien gern genannt wird, einen bislang geheimen Deal mit der Trump-Familie: \u00dcber zwei Investmentvehikel sicherte er sich f\u00fcr 500 Millionen Dollar 49 Prozent an Trumps wichtigster Krypto-Firma World Liberty Financial (WLFI). <\/p>\n<p>Es ist l\u00e4ngst kein Geheimnis mehr, dass Donald Trump ungeniert aus seinem Amt ein Gesch\u00e4ft macht: Mindestens 2,7 Milliarden Dollar reicher hat ihn das erste Jahr seiner zweiten Pr\u00e4sidentschaft gemacht. Von Beginn an hat er die US-Au\u00dfenpolitik dabei zum Verkauf gestellt, sich von den Diktaturen am Golf mit Luxusfliegern, \u00d6ldollars und Prunk \u00fcberh\u00e4ufen lassen. Doch dieser Deal ist selbst f\u00fcr Trump eine neue Stufe. Denn f\u00fcr die Hunderten Millionen Dollar, die er und seine Familie pers\u00f6nlich kassieren, hat sich der Pr\u00e4sident offenbar politisch revanchiert. Und damit nebenbei wohl die US-Verfassung gebrochen.<\/p>\n<h2>Millionen kassiert <\/h2>\n<p>Schon im Mai sorgte Trump kurz vor seiner ersten Auslandsreise an den Golf f\u00fcr Erstaunen: Mit zwei Milliarden Dollar war die staatliche emiratische Investmentfirma MGX bei der Bitcoin-B\u00f6rse Binance eingestiegen. Und Trumps zweit\u00e4ltester Sohn Eric verk\u00fcndete auf einer Krypto-Konferenz in Dubai: F\u00fcr den Deal w\u00fcrde MGX den Stablecoin USD1 von Trumps Krypto-Firma WLFI nutzen. Auf einen Schlag bekam Trumps Firma so zwei Milliarden Dollar von der emiratischen Regierung zugeschanzt, mit denen sie risikolos Millionenzinsen kassieren konnte. <\/p>\n<p>Doch das war nur der offiziell sichtbare Teil des Deals, wie nun bekannt wird. Der Drahtzieher des Gesch\u00e4fts war ebenfalls der Mann mit der auff\u00e4lligen Sonnenbrille: Scheich Tahnoun, in Personalunion Chef der emiratischen Investmentfonds MGX und G42. Nur dass damals noch niemand wusste, dass er Monate zuvor schon direkt 500 Millionen Dollar in die Trump-Familie investiert hatte. Die H\u00e4lfte davon wurde direkt ausbezahlt. Trump und seine Familie kassierten laut &quot;Wall Street Journal&quot; pers\u00f6nlich 187 Millionen Dollar in bar. 31 Millionen Dollar gingen an die Familie von Trumps Sondergesandtem Steve Witkoff sowie die gleiche Summe nochmals an die Unternehmer Zak Folkman und Chase Herro, dem &quot;Drecksack des Internets&quot;, mit denen Trump WLFI gegr\u00fcndet hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Trump-investiert-100-Millionen-Dollar-in-Anleihen-id30251811.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"January-16-2026-Washington-District-Of-Columbia-United-States-U-S-President-Donald-Trump-walks-to-board-Marine-One-on-the-South-Lawn-of-the-White-House-as-he-departs-for-Palm-Beach-Florida-Trump-is-traveling-to-attend-a-dedication-ceremony-to-rename-a-portion-of-Southern-Boulevard-before-remaining-at-his-Mar-a-Lago-property-for-the-holiday-weekend-Trump-is-traveling-to-attend-a-dedication-ceremony-to-rename-a-portion-of-Southern-Boulevard-before-remaining-at-his-Mar-a-Lago-property-for-the-holiday-weekend\"\/>Deals mit Interessenkonflikt?Trump investiert 100 Millionen Dollar in Anleihen<\/a><\/p>\n<p>Es ist nicht das Einzige, was Trump und seine Firma verheimlichten. Der Deal machte den emiratischen Scheich zum gr\u00f6\u00dften Anteilseigner an Trumps Krypto-Firma. Doch die Identit\u00e4t des royalen K\u00e4ufers hat sie nie bekannt gegeben. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass zwei f\u00fchrende Manager von Tahnouns Investmentfirma G42 in den Aufsichtsrat von Trumps Krypto-Firma WLFI einzogen. <\/p>\n<p>Mit einer finanziellen Feuerkraft von 1,3 Billionen Dollar gebietet Scheich Tahnoun \u00fcber eines der gr\u00f6\u00dften Investmentverm\u00f6gen der Welt. Wenn er mit dem Finger schnippt, stehen Investoren weltweit stramm. Auch von Trump bekam er, was er wollte.<\/p>\n<h2>Begehrte Chips<\/h2>\n<p>Schon seit der Biden-Administration versuchte Tahnoun, an einen Schatz zu gelangen, den die US-Regierung streng bewachte: KI-Chips von Nvidia, mit denen der Scheich die Emirate zum globalen Hub f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz ausbauen will. Aus Angst, die hochsensible Technologie k\u00f6nnte so in chinesische H\u00e4nde fallen, hatte Trumps Amtsvorg\u00e4nger diesem Wunsch jedoch stets eine Absage erteilt. <\/p>\n<p>Trump dagegen gab daf\u00fcr nicht nur gr\u00fcnes Licht. Bei seiner Nahost-Reise im Mai unterzeichnete er ein Rahmenabkommen, das weithin als diplomatischer Coup f\u00fcr die Emirate gesehen wurde: Er gab den Export von bis zu 500 000 KI\u2011Chips von Nvidia j\u00e4hrlich in die winzige Golf-Monarchie frei. Und seine Zusage zum Bau eines gigantischen 5-Gigawatt-Rechenzentrums in Abu Dhabi &#8211; dem gr\u00f6\u00dften der Welt au\u00dferhalb der USA.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Polymarket-und-Kalshi-Hier-wird-auf-Krieg-und-das-Wetter-gewettet-id30248755.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Auf-einem-Smartphone-wurde-die-App-der-Blockchain-basierten-Wettplattform-Polymarket-aufgerufen-Dahinter-wurde-auf-einem-Laptop-die-Website-der-Prognosemarktplattform-mit-der-Prognose-zum-Ausgang-der-Bundestagswahlen-am-23-Februar-aufgerufen-Auf-Polymarket-kann-unter-anderem-auf-den-Sieger-der-Bundestagswahlen-gesetzt-werden-Symbolbild-Symbolfoto\"\/>Trump-Clan will mitmischen Polymarket und Kalshi: Hier wird auf Krieg und das Wetter gewettet <\/a><\/p>\n<p>Der geheime Millionendeal ist eine weitere Z\u00e4sur in der Trump-\u00c4ra. Zum ersten Mal in der US-Geschichte ist ein ausl\u00e4ndischer Regierungsvertreter nun gr\u00f6\u00dfter Anteilseigner der Firma eines amtierenden US-Pr\u00e4sidenten. Dabei ist die Annahme von Geschenken aus dem Ausland eigentlich laut der Zuwendungsklausel in der US-Verfassung (Emoluments Clause) aus gutem Grund verboten. Sie soll verhindern, dass der m\u00e4chtigste Mann der Welt bei feindlichen M\u00e4chten in der Tasche steckt. <\/p>\n<p>&quot;Das sieht sehr nach einem Versto\u00df gegen die Zuwendungsklausel aus. Und noch schlimmer: Es riecht nach Bestechung&quot;, zitiert das &quot;Wall Street Journal&quot; eine Ethik-Anw\u00e4ltin. Trumps Millionendeal mit dem Spionage-Scheich &quot;bedeutet h\u00f6chste Alarmstufe: Die Regierung steht offenbar zum Verkauf.&quot;<\/p>\n<p>Trump sieht darin kein Problem. Weder er noch sein Sondergesandter Steve Witkoff seien an der Anbahnung des Deals beteiligt gewesen oder h\u00e4tten bei WLFI seit Amtsantritt operative Positionen, teilte ein Sprecher seiner Krypto-Firma der Zeitung mit. &quot;Pr\u00e4sident Trump handelt ausschlie\u00dflich im besten Interesse der amerikanischen \u00d6ffentlichkeit&quot;, zitiert das Blatt eine Sprecherin von Trump. &quot;Interessenkonflikte gibt es nicht.&quot;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft &quot;Riecht nach Bestechung&quot;Scheich kaufte sich heimlich mit 500 Millionen Dollar bei Trump ein 07.02.2026, 12:50 Uhr Von Hannes VogelArtikel anh\u00f6ren(07:22 min)00:00 \/ 07:22 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31451","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31451","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31451"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31451\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31451"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31451"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31451"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}