{"id":31407,"date":"2026-02-01T00:36:56","date_gmt":"2026-01-31T21:36:56","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/technische-storung-massiver-stromkollaps-in-ukraine-und-moldau\/"},"modified":"2026-02-01T00:36:56","modified_gmt":"2026-01-31T21:36:56","slug":"technische-storung-massiver-stromkollaps-in-ukraine-und-moldau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/technische-storung-massiver-stromkollaps-in-ukraine-und-moldau\/","title":{"rendered":"&#8220;Technische St\u00f6rung&#8221;: Massiver Stromkollaps\u00a0in Ukraine und Moldau"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>&quot;Technische St\u00f6rung&quot;Massiver Stromkollaps in Ukraine und Moldau<\/h2>\n<p>31.01.2026, 22:27 Uhr <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30310086\/1769896191\/Img_16_9\/1024\/This-handout-photograph-taken-and-released-by-the-State-Emergency-Service-of-Ukraine-on-January-31-2026-shows-rescuers-helping-people-to-leave-subway-through-tunnels-during-mass-power-outages-in-Kyiv-amid-the-Russian-invasion-of-Ukraine-According-to-the-emergency-services-rescuers-evacuated-almost-500-people-during-the-forced-stop-of-metro-trains.webp\" alt=\"This-handout-photograph-taken-and-released-by-the-State-Emergency-Service-of-Ukraine-on-January-31-2026-shows-rescuers-helping-people-to-leave-subway-through-tunnels-during-mass-power-outages-in-Kyiv-amid-the-Russian-invasion-of-Ukraine-According-to-the-emergency-services-rescuers-evacuated-almost-500-people-during-the-forced-stop-of-metro-trains\"\/><figcaption>Wegen des Blackouts steht in Kiew erstmals seit Kriegsbeginn auch die U-Bahn still. (Foto: AFP)<\/figcaption><\/figure>\n<p>In den vergangenen Wochen verst\u00e4rkt Russland Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur. Laut Moskau sind sie derzeit ausgesetzt. Trotzdem kommt es zu einem weitreichenden Stromausfall \u00fcber die Landesgrenze hinaus. Erst am Abend ist die Stromversorgung wiederhergestellt.<\/p>\n<p>In der Ukraine ist es zu massiven Stromausf\u00e4llen gekommen. Verantwortlich war nach Regierungsangaben eine &quot;technische St\u00f6rung&quot;. Diese sei am Morgen an den Hauptstromleitungen zwischen Rum\u00e4nien, Moldau und der Ukraine aufgetreten. Erst am Abend war die Stromversorgung in der Hauptstadt wiederhergestellt. Auch im Nachbarland Moldau kam es zu massiven Stromausf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Es h\u00e4tten wegen der &quot;technischen St\u00f6rung&quot; am Morgen Not-Stromabschaltungen stattgefunden, um die Kernkraftwerke des Landes zu entlasten, erkl\u00e4rte Energieminister Denys Schmyhal auf Telegram. Diese seien n\u00f6tig gewesen, um Sch\u00e4den an den Anlagen zu verhindern.<\/p>\n<p>Die St\u00f6rung habe zu einer &quot;gleichzeitigen Abschaltung der 400-Kilovolt-Leitung zwischen den Stromnetzen Rum\u00e4niens und Moldaus und der 750-Kilovolt-Leitung zwischen der West- und Zentralukraine&quot; gef\u00fchrt, erl\u00e4uterte der Minister. Dabei seien &quot;automatische Schutzmechanismen in mehreren Umspannwerken&quot; ausgel\u00f6st worden. In der Folge sei es unter anderem in der Hauptstadtregion Kiew, der zentralen Region Schytomyr und in Charkiw im Nordosten des Landes zu Stromausf\u00e4llen gekommen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/In-Kiew-sitzen-Menschen-ohne-Heizung-ohne-Strom-id30308724.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Nadja Kriewald\"\/>Kriewald zur laufenden Feuerpause&quot;In Kiew sitzen Menschen ohne Heizung, ohne Strom&quot;<\/a><\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem &quot;Notfall&quot;. In seiner abendlichen Videoansprache sagte er, die Ursache werde &quot;eingehend untersucht&quot;. Bisher gebe es &quot;keine Hinweise auf externe Eingriffe oder Cyberangriffe&quot;. M\u00f6glicherweise seien Stromleitungen eingefroren gewesen, was zu den automatischen Stromabschaltungen gef\u00fchrt habe.<\/p>\n<p>In Kiew wurde infolge der Stromausf\u00e4lle unter anderem die Wasserversorgung zeitweise unterbrochen und das U-Bahn-Netz der Hauptstadt vollst\u00e4ndig lahmgelegt. &quot;Aufgrund eines Stromausfalls in den externen Versorgungszentren wurden der Zugverkehr und der Betrieb der Rolltreppen in der U-Bahn eingestellt&quot;, teilte der Betreiber der Metro in Kiew mit. <\/p>\n<h2>Verkehr lahmgelegt<\/h2>\n<p>Es war das erste Mal seit Beginn des russischen Angriffskrieges, dass der Verkehr komplett zum Erliegen kam. Rettungskr\u00e4fte halfen bei der Evakuierung von fast 500 Passagieren. Erst Stunden sp\u00e4ter fuhren wieder die ersten U-Bahnen.<\/p>\n<p>Das U-Bahn-Netz ist ein wichtiges Verkehrssystem der ukrainischen Hauptstadt. Selbst w\u00e4hrend intensiver russischer Bombardements stellte die U-Bahn nur selten und nur teilweise den Betrieb ein. Offiziellen Daten zufolge nutzten 2025 t\u00e4glich rund 800.000 Fahrg\u00e4ste die Kiewer U-Bahn. Zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner Kiews nutzen die 52 U-Bahn-Stationen zudem als Luftschutzbunker w\u00e4hrend russischer Angriffe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Bodenschaetze-nur-Bonus-Warum-Putin-den-Donbass-will-id30307163.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"FotoJet (3)\"\/>Tor nach Westen &quot;w\u00e4re offen&quot;Bodensch\u00e4tze nur Bonus: Warum Putin den Donbass will<\/a><\/p>\n<p>Auch Teile des westlichen Nachbarlandes Moldau waren von Stromausf\u00e4llen betroffen. Ein &quot;Gro\u00dfteil&quot; der Hauptstadt Chisinau sei ohne Strom, teilte B\u00fcrgermeister Ion Ceban auf Telegram mit. Da die Ampeln ausfielen, regelten Polizisten an den wichtigsten Kreuzungen den Stra\u00dfenverkehr. Energieminister Dorin Junghietu best\u00e4tigte, dass die Stromausf\u00e4lle in Moldau mit dem Ausfall der Stromleitungen in der Ukraine zusammenhingen. Am Nachmittag war seinem Ministerium zufolge die Stromversorgung im Land weitestgehend wiederhergestellt.<\/p>\n<p>In der Ukraine dauerte es nach Angaben von Energieminister Schmyhal dagegen bis zum Abend, bis die Menschen \u00fcberall in Kiew wieder Strom hatten. In Odessa im S\u00fcden des Landes und in Charkiw im Nordosten war die Versorgung nach Angaben seines Ministeriums schon vorher wiederhergestellt. Zuvor war in Charkiw ebenso wie in Kiew die U-Bahn stundenlang nicht gefahren.<\/p>\n<h2>Auch Tschernobyl betroffen<\/h2>\n<p>Auch das Gel\u00e4nde des ehemaligen Kernkraftwerks Tschernobyl, das Strom unter anderem f\u00fcr den Betrieb der K\u00fchl- und Steuerungssysteme ben\u00f6tigt, war laut der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) kurzzeitig von einem Stromausfall betroffen. &quot;Es werden keine direkten Auswirkungen auf die nukleare Sicherheit erwartet, die Gesamtlage bleibt jedoch heikel&quot;, erkl\u00e4rte die IAEA. In dem rund hundert Kilometer n\u00f6rdlich von Kiew gelegenen Atomkraftwerk war am 26. April 1986 ein Reaktor explodiert &#8211; es war die weltweit gr\u00f6\u00dfte Atomkatastrophe.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Munz-Kreml-bestaetigt-Trumps-Bitte-um-Feuerpause-id30306073.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Munz_3001\"\/>Eine Woche Angriff-Stopp?Munz: Kreml best\u00e4tigt Trumps Bitte um Feuerpause<\/a><\/p>\n<p>Russland hatte einer Bitte von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zugestimmt, angesichts der K\u00e4lte und schweren Sch\u00e4den an der Infrastruktur bis zu diesem Sonntag auf Angriffe auf die Energieanlagen der Ukraine zu verzichten. Selenskyj beklagte, dass sich die Attacken auf die Bahn- und andere Verkehrsinfrastruktur verlagert h\u00e4tten. &quot;Es ist offensichtlich, dass die Russen unsere St\u00e4dte voneinander abschneiden wollen&quot;, sagte er in seiner Videobotschaft. Er danke allen, die sich dagegen wehren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik &quot;Technische St\u00f6rung&quot;Massiver Stromkollaps in Ukraine und Moldau 31.01.2026, 22:27 Uhr Wegen des Blackouts steht in Kiew erstmals seit Kriegsbeginn auch die U-Bahn still. 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