{"id":31406,"date":"2026-01-31T20:27:21","date_gmt":"2026-01-31T17:27:21","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/gegenwehr-statt-ohnmachtsgefuhl-trump-hat-gesehen-die-europaer-schrecken-nicht-zuruck\/"},"modified":"2026-01-31T20:27:21","modified_gmt":"2026-01-31T17:27:21","slug":"gegenwehr-statt-ohnmachtsgefuhl-trump-hat-gesehen-die-europaer-schrecken-nicht-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/gegenwehr-statt-ohnmachtsgefuhl-trump-hat-gesehen-die-europaer-schrecken-nicht-zuruck\/","title":{"rendered":"Gegenwehr statt Ohnmachtsgef\u00fchl: &#8220;Trump hat gesehen: Die Europ\u00e4er schrecken nicht zur\u00fcck&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Politik<\/p>\n<h2>Gegenwehr statt Ohnmachtsgef\u00fchl&quot;Trump hat gesehen: Die Europ\u00e4er schrecken nicht zur\u00fcck&quot;<\/h2>\n<p>31.01.2026, 15:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren(11:47 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2026\/01\/TTSART_30302045_20260131154155-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 11:47<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30302211\/1769707822\/Img_16_9\/1024\/UNITED-STATES-JANUARY-27-President-Donald-Trump-speaks-with-reporters-on-the-South-Lawn-of-the-White-House-before-boarding-Marine-One-en-route-to-Iowa-on-Tuesday-January-27-2026.webp\" alt=\"UNITED-STATES-JANUARY-27-President-Donald-Trump-speaks-with-reporters-on-the-South-Lawn-of-the-White-House-before-boarding-Marine-One-en-route-to-Iowa-on-Tuesday-January-27-2026\"\/><figcaption>&quot;Trump hat in den Augen europ\u00e4ischer Staats- und Regierungschefs rote Linien \u00fcberschritten&quot;, sagt Puglierin. (Foto: AP)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die USA h\u00e4tten Europa bewusst in milit\u00e4rischer Abh\u00e4ngigkeit gehalten, schreibt Politologin Jana Puglierin in ihrem neuen Buch. Sie sieht aber keinen Grund, zu verzweifeln. Falls die Bundesregierung mit ihren Partnern jetzt richtig entscheide, k\u00f6nne sie den schlimmsten Fall verhindern.<\/p>\n<p>ntv.de: Zu Beginn Ihres Buches beschreiben Sie ein Szenario f\u00fcr den Sommer 2029: Die AfD wurde st\u00e4rkste Partei bei der Bundestagswahl. In Frankreich hat der Rassemblement National die Wahl gewonnen. Schwarz-Rot ist nur noch gesch\u00e4ftsf\u00fchrend im Amt und muss Moskaus Drohgeb\u00e4rden an der Nato-Ostflanke ohne die USA Paroli bieten. Haben genug Verantwortliche in Europa verstanden, wie realistisch dieses Szenario ist?<\/p>\n<p>Jana Puglierin: Viele Politiker und Politikerinnen in Europa verstehen das, insbesondere an der Nato-Ostflanke, in den baltischen Staaten, Polen und den nordischen L\u00e4ndern, aber zunehmend auch in Deutschland. Die zentrale Frage ist, wie man dieses Szenario so kommuniziert, dass es die Menschen nicht \u00fcberfordert. Ich muss betonen: Es handelt sich dabei nicht um eine selbsterf\u00fcllende Prophezeiung: die Entscheidungen im Kreml k\u00f6nnen beeinflusst werden. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir verstehen, wie die Verantwortlichen in Moskau denken. Hilflos sind wir nicht.<\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Photo Jana Puglierin ECFR\"\/><figcaption>Jana Puglierin leitet das Berliner B\u00fcro der Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR). Zuvor f\u00fchrte sie von 2015 bis 2019 das Alfred-von-Oppenheim-Zentrum f\u00fcr Europ\u00e4ische Politikstudien der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP). In ihrem neuen Buch &quot;Wer verteidigt Europa?&quot; schreibt sie, was europ\u00e4ische Politiker tun m\u00fcssen, damit der Kontinent wehrhaft wird. (Foto: https:\/\/seesaw-foto.com\/)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es wird also nicht so schlimm kommen, wenn die Bundesregierung in den kommenden Jahren alles richtig macht?<\/p>\n<p>Genau. Die Eingangsszene soll nicht nur die Problematik des Buches beschreiben, sondern auch die allgemeine Unsicherheit. Denn die Leute im Kanzleramt, die in dem Szenario um den Tisch sitzen, wissen auch nicht genau, was passiert. Wir m\u00fcssen jetzt damit leben, uns durch eine unsichere Welt zu navigieren &#8211; ohne dass die Leute aufh\u00f6ren, Nachrichten zu lesen, weil sie sagen: Ach, es ist alles nur noch schrecklich. Stattdessen sollten sich die Europ\u00e4er gemeinsam dazu entschlie\u00dfen, alles N\u00f6tige zu tun, um das Worst-Case-Szenario zu vermeiden. Dazu soll mein Buch motivieren.<\/p>\n<p>Sie betonen an vielen Stellen, dass Vertrauen fehle &#8211; einerseits unter den europ\u00e4ischen Staaten, andererseits zwischen den Regierungen und den EU-Institutionen. Wie l\u00e4sst sich das \u00e4ndern?<\/p>\n<p>Die Gr\u00f6nland-Episode war eine unsch\u00f6ne Angelegenheit, aber sie hat mir und dem Anliegen meines Buches geholfen. Denn die Europ\u00e4er haben die Erfahrung gemacht, etwas bewegen zu k\u00f6nnen, wenn sie ihre Karten richtig ausspielen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat erstmals gesehen: Die Europ\u00e4er schrecken nicht zur\u00fcck. Es wurde sogar mit der sogenannten Handels-Bazooka gedroht, mit der sich die EU gegen handelspolitischen Druck durch allerlei Gegenma\u00dfnahmen wehren kann. Bei den Zoll-Verhandlungen im Sommer 2025 waren die Europ\u00e4er noch davor zur\u00fcckgeschreckt. Damals war die Sorge zu gro\u00df, die Amerikaner k\u00f6nnten ihrerseits ihre Sicherheitszusagen f\u00fcr Europa zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Deutscher-provoziert-mit-US-Flagge-auf-Groenland-id30300693.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"KoelnNews_333182796_125\"\/>Comedy-Aktion l\u00f6st \u00c4rger ausDeutscher provoziert mit US-Flagge auf Gr\u00f6nland<\/a><\/p>\n<p>Was hat sich ge\u00e4ndert?<\/p>\n<p>Trump hat in den Augen europ\u00e4ischer Staats- und Regierungschefs rote Linien \u00fcberschritten, als er mit der Annexion Gr\u00f6nlands drohte. Deshalb hat man sich zusammenraufen k\u00f6nnen. Die Lehre daraus: Europa ist st\u00e4rker, als es sich wahrnimmt. Hoffentlich haben das alle verstanden. Denn die Spaltung Europas w\u00e4re das Schlimmste, was passieren kann. Weder Trump noch der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin oder der chinesische Pr\u00e4sident Xi Jinping haben ein Interesse an einem starken Europa. Sie wollen einzelne europ\u00e4ische Staaten, die dann viel schw\u00e4cher und formbarer w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Trump, Putin und Xi wollen die internationale Ordnung ihren eigenen Regeln unterwerfen. Lohnt sich da das Festhalten der Europ\u00e4er an ihren alten Werten &#8211; am V\u00f6lkerrecht zum Beispiel?<\/p>\n<p>Das V\u00f6lkerrecht ist kein Wert an sich, sondern vor allem ein Vehikel unserer europ\u00e4ischen Interessen, da es gerade kleine Staaten vor Willk\u00fcr sch\u00fctzt. In der neuen Welt der Autokraten soll es so laufen: Die gro\u00dfen Staaten tun, was sie m\u00f6chten &#8211; und die kleinen Staaten, was sie m\u00fcssen. Trotzdem sollten wir unser Denken \u00fcber internationale Beziehungen \u00e4ndern. Trump, Putin und Xi betrachten die alte Ordnung als feindlich und wollen sie abschaffen. Wir sollten nicht zu viel Energie darauf verwenden, einer Welt von gestern hinterherzutrauern, statt die Welt von morgen zu gestalten. Dabei sollten wir unsere St\u00e4rken kennen, aber auch die Grenzen unseres Einflusses.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/politik\/Mercosur-Streit-Merz-attackiert-Gruene-scharf-id30299168.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Friedrich Merz2\"\/>&quot;Mehr als irritierend&quot;Mercosur-Streit: Merz attackiert Gr\u00fcne scharf<\/a><\/p>\n<p>Wo liegen unsere Grenzen?<\/p>\n<p>Nehmen wir als Beispiel das Freihandelsabkommen der EU mit den Mercosur-Staaten, das von einigen Parteien im EU-Parlament blockiert wird. Diese Parteien sollten sich die Frage stellen, ob es wichtig ist, an Prinzipien festzuhalten, wenn sich trotzdem nichts \u00e4ndert. Falls die Europ\u00e4er nicht mehr Handel mit den Mercosur-Staaten treiben, wird China in die L\u00fccke sto\u00dfen. Das Abkommen der EU mit Indien ist ein Beispiel f\u00fcr eine geopolitische Zusammenarbeit, die pragmatisch ist. Die Regierung in Neu Delhi ist sicherlich kein &quot;lupenreiner&quot; Wertepartner, weil sie gepr\u00e4gt ist vom aggressiven Hindunationalismus von Ministerpr\u00e4sident Narendra Modi. Trotzdem ist das Abkommen sinnvoll, wenn man den Nutzen betrachtet.<\/p>\n<p>In Ihrem Buch beschreiben sie auch, wie skeptisch L\u00e4nder wie Brasilien auf die tr\u00e4ge internationale Ordnung des Westens schauen. Was denken diese L\u00e4nder jetzt angesichts der Mercosur-Blockade im EU-Parlament?<\/p>\n<p>Die Brasilianer stellen sich nicht etwa gegen eine regelbasierte Ordnung &#8211; sie werfen der EU doppelte Standards und Heuchelei vor. Sie sagen: Wenn ihr Europ\u00e4er kommt, dann habt ihr jede Menge Vorschriften und Papiere dabei &#8211; wenn die Chinesen kommen, dann haben wir nach drei Tagen einen Flughafen. Das muss man sich in Europa vor Augen f\u00fchren. Allerdings gibt es einen sogenannten China-Kater in vielen L\u00e4ndern des globalen S\u00fcdens. Diese L\u00e4nder merken: Chinesische Investitionen sind oft mit einer Verschuldungsfalle verbunden. Der Profit flie\u00dft nach China ab, es werden weder Arbeitspl\u00e4tze noch eine Infrastruktur aufgebaut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/magazine\/fruehstart\/Die-EU-muss-ein-Buendnis-der-Gegenmacht-bilden-id30283897.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"FSDr\u00f6ge\"\/>Gr\u00fcne Dr\u00f6ge im ntv Fr\u00fchstart&quot;Die EU muss ein B\u00fcndnis der Gegenmacht bilden&quot;<\/a><\/p>\n<p>Und die Europ\u00e4er sind da zuvorkommender?<\/p>\n<p>Ja, wir haben wesentlich mehr anzubieten. Aber wir sind nicht automatisch der Partner der Wahl, nur weil wir Interesse zeigen. Es ist ein umk\u00e4mpftes Feld. Diese L\u00e4nder kennen ihren eigenen Wert und wissen, was sie anzubieten haben. Wir sollten diese L\u00e4nder wertsch\u00e4tzen, statt sie zu bevormunden. Bei den Verhandlungen um das Mercosur-Abkommen wurde die EU in Brasilien als arrogant wahrgenommen, dabei ging es gar nicht um das Abkommen an sich, sondern um ein Klima-Zusatzprotokoll. Am besten w\u00e4re also, wir Europ\u00e4er st\u00fcnden aufrecht da, \u00fcbten uns in Verhandlungen jedoch in Bescheidenheit.<\/p>\n<p>Auch Xi und Putin sind nicht immer Wertepartner, die angeblich &quot;grenzenlose Freundschaft&quot; ihrer L\u00e4nder hat sehr wohl Grenzen. Wo liegen diese Grenzen &#8211; und wie n\u00fctzlich sind sie f\u00fcr die Europ\u00e4er?<\/p>\n<p>China und Russland sind v\u00f6llig unterschiedliche L\u00e4nder mit verschiedenen Traditionen, die miteinander oft Rivalit\u00e4ten ausgetragen haben. Zwar m\u00f6chten beide die liberale internationale Ordnung so ver\u00e4ndern, dass es ihren eigenen Interessen dient. Ansonsten verfolgen sie jedoch unterschiedliche Ziele. Dennoch wird ihre Allianz nur schwer zu brechen sein. Es ist eine Fehleinsch\u00e4tzung der Trump-Regierung, durch die Ukraine-Politik k\u00f6nnte Russland aus dem Block mit China gel\u00f6st werden. Daraus k\u00f6nnen die Europ\u00e4er ihre Schl\u00fcsse ziehen. Sie sollten diese Allianz genau beobachten und die Schw\u00e4chen analysieren. Russland ist durch den Krieg in der Ukraine abh\u00e4ngiger von China geworden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/EU-und-Vietnam-planen-Kooperation-bei-seltenen-Erden-und-Halbleitern-id30296280.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Antonio-Costa-Praesident-des-Europaeischen-Rates-spricht-bei-der-Pressekonferenz-nach-dem-EU-Gipfel-Topthemen-waren-die-Frage-ob-kuenftig-in-der-EU-eingefrorene-Vermoegenswerte-der-russischen-Zentralbank-zur-Unterstuetzung-der-Ukraine-genutzt-werden-koennen-und-das-Mercosur-Abkommen\"\/>Handelsstreit mit China und USAEU und Vietnam planen Kooperation bei seltenen Erden und Halbleitern<\/a><\/p>\n<p>Sie beschreiben detailliert, warum die schleppende Aufr\u00fcstung Europas nicht nur auf Eigenverschulden zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Inwiefern haben die USA den Aufbau einer europ\u00e4ischen Verteidigung absichtlich verhindert?<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen nicht in die Falle gehen, Trump zu glauben, wenn er behauptet, die Amerikaner h\u00e4tten aus reiner Wohlt\u00e4tigkeit in die Nato investiert. Das stimmt so nicht. Durch die Pr\u00e4senz in Europa haben die Amerikaner neue milit\u00e4rische M\u00f6glichkeiten bekommen. Da geht es um \u00dcberflugrechte, Milit\u00e4rbasen oder ein gro\u00dfes Milit\u00e4rkrankenhaus in Deutschland. Das alles hat den Amerikanern strategisch gedient, um ihre Macht in die ganze Welt zu projizieren. In der Beziehung zwischen den USA und Europa gibt es seit den 90er Jahren eine toxische Dynamik.<\/p>\n<p>Warum?<\/p>\n<p>Wann immer die Europ\u00e4er von mehr Eigenst\u00e4ndigkeit sprachen, gab es in Washington sofort Reflexe, die das kritisch gesehen haben. Strategische Autonomie wurde in den USA immer wieder scharf kritisiert als Begriff. Einerseits wurde den Europ\u00e4ern dann immer gleich unterstellt, sie wollten die Scheidung. Andererseits haben die Amerikaner von den Europ\u00e4ern gefordert, mehr f\u00fcr ihre Verteidigung zu tun. Das sollte dann aber immer konkret nach amerikanischen Vorstellungen ablaufen und mit Waffenk\u00e4ufen aus den USA einhergehen. Die Europ\u00e4er haben aber auch Fehler gemacht. Sie haben sich bequem zur\u00fcckgelehnt und bekamen nach Russlands Einmarsch in die Ukraine die Quittung daf\u00fcr, sich bereitwillig immer abh\u00e4ngiger von den USA gemacht zu haben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Viele-Russen-waehnen-ihr-Land-als-Opfer-id30294068.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Russian-President-Vladimir-Putin-center-at-the-ceremony\"\/>Die Weltsicht in Putins StaatViele Russen w\u00e4hnen ihr Land als Opfer<\/a><\/p>\n<p>Welche Rolle muss Deutschland f\u00fcr Europas Verteidigung spielen &#8211; abseits derjenigen des Geldgebers f\u00fcr hochverschuldete L\u00e4nder?<\/p>\n<p>Vor allem die L\u00e4nder an der Nato-Ostflanke haben gro\u00dfe Erwartungen an die Bundesregierung. Die baltischen und nordischen Staaten, die fr\u00fcher stark transatlantisch orientiert waren, sind jetzt auch zunehmend verunsichert und suchen nach R\u00fcckversicherung bei Partnern. Sie orientieren sich vor allem an Deutschland, weil die innenpolitische Situation in Frankreich und Gro\u00dfbritannien instabil ist. Deutschland ist dabei nicht nur Zahlmeister, sondern auch Anbieter von Sicherheit. Deutschland sollte im europ\u00e4ischen Pfeiler der Nato eine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen. Bislang haben die Amerikaner die Nato zusammengehalten.<\/p>\n<p>Also wird der US-General an der Spitze der Nato einfach durch einen aus Deutschland ersetzt?<\/p>\n<p>Kein europ\u00e4ischer Staat kann die fr\u00fchere Rolle der USA in der Nato im Alleingang ausf\u00fcllen. Das m\u00fcssen die europ\u00e4ischen Staaten gemeinsam machen, insbesondere die sogenannten E5: Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien, Italien und Polen. Aber Deutschland tr\u00e4gt besondere Verantwortung, das habe ich w\u00e4hrend meiner Reise durch Litauen vergangenes Jahr gesehen. Ich war \u00fcberrascht, wie positiv die Pr\u00e4senz deutscher Soldaten dort wahrgenommen wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/dp\/3498007998?tag=ntvde0f-21&amp;linkCode=ogi&amp;th=1&amp;psc=1\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/m.media-amazon.com\/images\/I\/41HnH3WNv8L._SL500_.jpg\"\/><\/a>Wer verteidigt Europa?: Die neuen Kriegsgefahren und was wir tun m\u00fcssen, um uns zu sch\u00fctzen124,00 \u20acZum Angebot bei amazon.de<\/p>\n<p>\u00dcberrascht?<\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr Deutschland ein gro\u00dfes Kompliment, 80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs in einem baltischen Staat, der von Nationalsozialisten \u00fcberfallen wurde. Zugleich hat Deutschland ein Interesse daran, seine neue Rolle europ\u00e4isch einzubetten, weil Nachbarn wie Frankreich oder Polen skeptisch auf seine Wiederaufr\u00fcstung blicken. Es darf nicht um ein Wiedererstarken von deutschem Nationalismus gehen, sondern um ein starkes Deutschland, das Europa noch st\u00e4rker macht.<\/p>\n<p>Mit Jana Puglierin sprach Lea Verstl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Politik Gegenwehr statt Ohnmachtsgef\u00fchl&quot;Trump hat gesehen: Die Europ\u00e4er schrecken nicht zur\u00fcck&quot; 31.01.2026, 15:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren(11:47 min)00:00 \/ 11:47 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x 2.0x &quot;Trump hat in den Augen<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31406","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31406"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31406\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}