{"id":31148,"date":"2025-12-21T11:26:25","date_gmt":"2025-12-21T08:26:25","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/giffey-geht-merz-und-reiche-an-alle-energieminister-haben-katherina-reiche-gesagt-wir-wollen-keine-ruckschritte-sehen\/"},"modified":"2025-12-21T11:26:25","modified_gmt":"2025-12-21T08:26:25","slug":"giffey-geht-merz-und-reiche-an-alle-energieminister-haben-katherina-reiche-gesagt-wir-wollen-keine-ruckschritte-sehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/giffey-geht-merz-und-reiche-an-alle-energieminister-haben-katherina-reiche-gesagt-wir-wollen-keine-ruckschritte-sehen\/","title":{"rendered":"Giffey geht Merz und Reiche an: &#8220;Alle Energieminister haben Katherina Reiche gesagt: Wir wollen keine R\u00fcckschritte sehen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Giffey geht Merz und Reiche an&quot;Alle Energieminister haben Katherina Reiche gesagt: Wir wollen keine R\u00fcckschritte sehen&quot;<\/h2>\n<p>21.12.2025, 07:48 Uhr Artikel anh\u00f6ren(11:49 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2025\/12\/TTSART_30157316_20251221074855-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 11:49<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30158071\/1766059008\/Img_16_9\/1024\/Katherina-Reiche-l-CDU-Bundesministerin-fuer-Wirtschaft-und-Energie-und-Franziska-Giffey-SPD-Berliner-Senatorin-fuer-Wirtschaft-Energie-und-Betriebe-stehen-waehrend-dem-Spitzentreffen-der-Allianz-fuer-Aus-und-Weiterbildung-2025-im-Ausbildungszentrum-der-Berliner-Wasserbetriebe.webp\" alt=\"Katherina-Reiche-l-CDU-Bundesministerin-fuer-Wirtschaft-und-Energie-und-Franziska-Giffey-SPD-Berliner-Senatorin-fuer-Wirtschaft-Energie-und-Betriebe-stehen-waehrend-dem-Spitzentreffen-der-Allianz-fuer-Aus-und-Weiterbildung-2025-im-Ausbildungszentrum-der-Berliner-Wasserbetriebe\"\/><figcaption>Katherina Reiche (l.) und Franziska Giffey steuern die deutsche und die Berliner Wirtschaft. Die SPD-Politikerin ist \u00fcberzeugt: Erneuerbare Energien sind ein Gesch\u00e4ftsmodell, das &quot;ohne Wackeln weitergehen&quot; muss. (Foto: picture alliance\/dpa)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Bundeskanzler warnt vor den Gefahren der Umweltpolitik, Wirtschaftsministerin Katherina Reiche vor den Kosten der Energiewende. Franziska Giffey h\u00e4lt dagegen. Im &quot;Klima-Labor&quot; von ntv erkl\u00e4rt die Berliner Senatorin f\u00fcr Wirtschaft und Energie, warum der schwarz-rote Senat trotz klammer Kassen bewusst Milliarden in den eigenen Solarboom, Abwasserw\u00e4rme und ein riesiges unterirdisches Stromnetz steckt: Nicht Klimaschutz bremst die Konjunktur, sondern fehlende Investitionen. &quot;Das haben wir in der Energieministerkonferenz mit Katherina Reiche auch thematisiert&quot;, sagt die SPD-Politikerin. &quot;Die Bundesl\u00e4nder nutzen die Potenziale der Energiewende vielfach bereits.&quot; Die nackten Zahlen scheinen ihr recht zu geben. Die Berliner Wirtschaft wird in diesem Jahr zum 13. Mal in Folge st\u00e4rker wachsen als der Bund.<\/p>\n<p>ntv.de: Bundeskanzler Merz hat am Wochenende gesagt, die Umweltpolitik habe die deutsche Konjunktur zu lange gebremst und sei sogar demokratiegef\u00e4hrdend. Sehen Sie das auch so?<\/p>\n<p>Franziska Giffey: Die Erz\u00e4hlung, Klimaschutz sei eine B\u00fcrde und belaste die angeschlagene Wirtschaft, ist falsch. Wir brauchen ein anderes Narrativ: Wir werden nicht trotz, sondern wegen Klimaschutz wirtschaftlich erfolgreich sein. Berlin hat eine der gr\u00f6\u00dften Startup-Szenen Europas. Die besch\u00e4ftigt sich mit Dingen, die wir f\u00fcr eine erfolgreiche Zukunft ben\u00f6tigen: Effizienz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Die CDU scheint es anders zu sehen, nicht nur auf Bundesebene. Auch in Berlin wollte die Union die Klimaziele zugunsten der Wirtschaft aufweichen.<\/p>\n<p>Die Fakten unseres schwarz-roten Senats sprechen eine andere Sprache. In der bisherigen Legislatur ist Berlin zum Solarmeister aufgestiegen. Die Zahl der Solaranlagen hat sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren auf gut 50.000 mehr als verdoppelt.<\/p>\n<p>Durch ein teures F\u00f6rderprogramm.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich. Aber bei den Investitionen kommt doch etwas herum: Die Menschen erzeugen Strom auf ihrem eigenen Dach, werden unabh\u00e4ngiger und krisenresistenter. Solar zahlt sich aus.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Das-ist-eine-Revolution-China-ueberrollt-die-Welt-mit-Erneuerbaren-article26085465.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"540669014\"\/>Attacke auf fossile Industrien&quot;Das ist eine Revolution: China \u00fcberrollt die Welt mit Erneuerbaren&quot;<\/a><\/p>\n<p>Das klingt so ganz anders als das, was man von der schwarz-roten Bundesregierung h\u00f6rt. Die warnt vor den Kosten der Energiewende und m\u00f6chte deshalb bei den F\u00f6rderprogrammen f\u00fcr erneuerbare Energien sparen.<\/p>\n<p>Das ist so \u00e4hnlich, als w\u00fcrde man nicht in die Zukunft investieren, um Geld zu sparen. Ich halte das f\u00fcr den falschen Weg. Im Berliner Senat haben wir gerade einen Klimapakt mit unseren 22 Landesunternehmen geschlossen. Diese werden bis 2030 mehr als 13 Milliarden Euro in ihre Transformation und den Klimaschutz investieren. Dazu geh\u00f6ren die Wasserbetriebe, die BVG, die BSR, aber nat\u00fcrlich auch unser ganz neues Unternehmen Berliner Energie und W\u00e4rme (BEW). Im W\u00e4rmebereich nutzen wir nach wie vor viel Kohle und Gas. Wenn man das \u00e4ndern will, muss man investieren.<\/p>\n<p>Wie schwer war es, die Berliner CDU davon zu \u00fcberzeugen? Auch die sagt ja: je weniger Klimaschutz, desto besser f\u00fcr die Wirtschaft.<\/p>\n<p>Das ist zu platt formuliert. Wir diskutieren \u00fcber Geld, gerade auch beim Sonderverm\u00f6gen. Der Solarausbau ist unstrittig. Es gibt viele D\u00e4cher in der Stadt. Abwasserkan\u00e4le f\u00fcr Abwasserw\u00e4rme auch. Deshalb unterst\u00fctzen wir Siemens in Berlin-Siemensstadt beim Bau von Europas gr\u00f6\u00dftem Abwasserw\u00e4rmetauscher. Au\u00dferdem flie\u00dft viel Geld in das Regenwassermanagement und in neue B\u00e4ume. Wir werden die Anzahl fast verdoppeln. Die CDU hat diese Entscheidung mitgetragen. Genauso wie die erste Potenzialstudie zur Windenergie in der Geschichte Berlins, obwohl die Union dort anderer Auffassung ist, denn f\u00fcr Windr\u00e4der gibt es nur wenige Fl\u00e4chen.<\/p>\n<p>Wo finde ich das &quot;Klima-Labor&quot;?<\/p>\n<p>Dieses Interview ist eigentlich ein Podcast, den Sie sich anh\u00f6ren k\u00f6nnen: Das &quot;Klima-Labor von ntv&quot; finden Sie auf ntv.de und \u00fcberall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed.<\/p>\n<p>Sie haben eine Frage an uns? Schreiben Sie E-Mail an klimalabor@ntv.de.<\/p>\n<p>Die Branche sagt: In Berlin ist Platz f\u00fcr 30 Windr\u00e4der.<\/p>\n<p>Ja, das ist nicht viel. Wenn Berlin aber klimaneutral werden soll, ben\u00f6tigen wir erneuerbare Energien. Im Vergleich zu Solaranlagen erzeugen Windr\u00e4der mehr Strom auf weniger Fl\u00e4che. Deswegen k\u00f6nnen wir uns dort nicht herausnehmen. Wir sprechen aber auch mit Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern \u00fcber eine gemeinsame Versorgung.<\/p>\n<p>K\u00f6nnen Sie erkl\u00e4ren, warum Gemeinden und Kommunen in erneuerbaren Energien und anderen gr\u00fcnen Technologien viel h\u00e4ufiger Potenziale zum Geldverdienen sehen und die Bundesregierung eher Kosten, die man dringend reduzieren muss?<\/p>\n<p>Das haben wir in der Energieministerkonferenz auch thematisiert. Alle L\u00e4nder haben betont, dass sie keine R\u00fcckschritte wollen, denn nicht alles ist m\u00fchselig und belastend. Wir haben uns auf diese Politik eingestellt und nutzen die Potenziale vielfach bereits. Werden Rechenzentren f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz viel Strom verbrauchen? Ja. Sie werden aber auch viel W\u00e4rme erzeugen. Diese W\u00e4rme m\u00fcssen wir nutzen. Viele Unternehmen entwickeln daf\u00fcr bereits Gesch\u00e4ftsmodelle. Das m\u00fcssen wir f\u00f6rdern. Das muss ohne Wackeln weitergehen.<\/p>\n<p>Wie war die Reaktion von Wirtschafts- und Energieministerin Reiche?<\/p>\n<p>Sie hat das zur Kenntnis genommen. Wir werden sehen, ob es vonseiten der Bundesregierung einen zus\u00e4tzlichen Schub geben wird.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/panorama\/Riesen-Rechenzentrum-soll-Wohnquartier-mitheizen-article26076560.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"RechnzentrumHeizung\"\/>Hei\u00dfe Luft kein Abfall mehrRiesen-Rechenzentrum soll Wohnquartier mitheizen<\/a><\/p>\n<p>Ginge es notfalls auch ohne den Bund? Als Wirtschaftsministerin muss Katherina Reiche auf das Geld achten. Speziell f\u00fcr die Solarenergie hei\u00dft es inzwischen: Das lohnt sich auch ohne F\u00f6rderung.<\/p>\n<p>F\u00f6rderprogramme sollte man grunds\u00e4tzlich hinterfragen. In Berlin haben wir in den vergangenen drei Jahren mit dem Programm &quot;Solarplus&quot; den Kauf vieler Solaranlagen und Balkonkraftwerke unterst\u00fctzt. Das war eine gute Ma\u00dfnahme, um die Bereitschaft der Menschen zu wecken. Aber speziell Balkonkraftwerke sind so g\u00fcnstig geworden, dass eine F\u00f6rderung nicht mehr gerechtfertigt ist. Jeder kann in einen Baumarkt gehen und eine Anlage kaufen. Deshalb konzentriert sich das neue Programm auf Eigenheime, Mehrfamilienh\u00e4user und das Gewerbe.<\/p>\n<p>Die werden weiter gef\u00f6rdert?<\/p>\n<p>Gro\u00dfe D\u00e4cher sind der neue Solarschwerpunkt. Bis 2035 sollen 25 Prozent des Berliner Stroms aus Sonnenenergie stammen. Das schaffen wir nicht mit kleinen Balkonkraftwerken. Daf\u00fcr brauchen wir gro\u00dfe Anlagen wie auf dem Dach der Berliner Messe. Das ist mit 50.000 Quadratmetern eine der gr\u00f6\u00dften Dachanlagen Deutschlands.<\/p>\n<p>Aktuell steht Solar bei 5,6 Prozent im Berliner Strommix.<\/p>\n<p>Ja. Es sind noch zehn Jahre, aber eigentlich muss der Solaranteil ab sofort jedes Jahr um zwei Prozentpunkte wachsen. Deswegen m\u00fcssen wir Logistikzentren, Lagerhallen, Betriebsst\u00e4tten und gro\u00dfe Industriehallen zubauen. Wenn Stromspeicher dazu kommen, werden die Unternehmen gleichzeitig resilienter. Der dreit\u00e4gige Stromausfall in Berlin-Adlershof hat nicht nur Privathaushalte, sondern auch die Wirtschaft in dem Wissenschaftsstandort enorm beeintr\u00e4chtigt.<\/p>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf Strommasten oder Stromleitungen lassen sich doch aber nicht verhindern, oder?<\/p>\n<p>Es wird nie 100-prozentigen Schutz geben, aber man kann einiges verbessern. In den vergangenen Jahren ist auch schon viel passiert. Fr\u00fcher gab es viele \u00dcberlandleitungen. Stromleitungen in der Luft sind ein absoluter Gef\u00e4hrdungspunkt.<\/p>\n<p>Wie beim Urlaub im s\u00fcdeurop\u00e4ischen Ausland?<\/p>\n<p>Ja. Wir waren dieses Jahr mit einer Wirtschaftsdelegation in Indien. Das Land ist einerseits Hightech, und gleichzeitig h\u00e4ngen Kabelrollen am Baum &#8230; In Berlin haben wir inzwischen gut 90 Prozent der Stromkabel unter die Erde verlegt. Letztlich sollen es fast alle Leitungen sein. Das schafft Sicherheit.<\/p>\n<p>Erdleitungen sind aber auch deutlich teurer als neue Strommasten.<\/p>\n<p>Das stimmt. Gleichzeitig reduziert man Angriffspunkte, denn Verteilmasten muss man in der freien Fl\u00e4che zus\u00e4tzlich sichern. Dabei muss man auch Cyberattacken ber\u00fccksichtigen. Solche Themen besprechen wir mit unserem Landesunternehmen Stromnetz Berlin. Um den steigenden Strombedarf zu decken, wird Stromnetz Berlin die Stromkapazit\u00e4ten in den kommenden Jahren \u00fcbrigens verdoppeln.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Das-Heizungsgesetz-hat-die-Waermepumpe-zum-meistverkauften-Heizsystem-gemacht-id30075457.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Zwei-Waermepumpen-im-Vorgarten-eines-Mehrfamilienhaus-an-der-Fassade-sind-Daemmplatten-angebracht-Hilden-Deutschland\"\/>Die Union hat ein Problem&quot;Das Heizungsgesetz hat die W\u00e4rmepumpe zum meistverkauften Heizsystem gemacht&quot;<\/a><\/p>\n<p>Das Unternehmen investiert jedes Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag in den Netzausbau. Sind diese Investitionen gedeckt oder abh\u00e4ngig von der Berliner Haushaltslage?<\/p>\n<p>Es gibt verschiedene Finanzierungsmodelle. Beim Klimapakt kommen 2,3 von 13 Milliarden Euro aus dem Landeshaushalt. Die Summe stellen wir den landeseigenen Unternehmen als Eigenkapital zur Verf\u00fcgung. Damit k\u00f6nnen sie Kredite aufnehmen und investieren. Weil es sich um Investitionen in die Zukunft handelt, k\u00f6nnen sie die Kredite in den Folgejahren zur\u00fcckzahlen.<\/p>\n<p>L\u00e4sst sich der wirtschaftliche Vorteil dieser Investitionen bereits beziffern?<\/p>\n<p>Momentan sind wir in einer Anreizstruktur. Wir geben Geld aus, damit sich etwas ver\u00e4ndert. Das ist der Sinn jeder F\u00f6rderung. Unternehmen sagen: Ohne F\u00f6rderung h\u00e4tte sich die Solaranlage nicht gerechnet. Mit F\u00f6rderung mache ich das. Dann habe ich g\u00fcnstigen Strom vom Dach. Solche Programme f\u00fchren hoffentlich dazu, dass die Unternehmen auch in Zukunft wirtschaftlich arbeiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/China-enteilt-der-Welt-auch-bei-Energie-der-Zukunft-article26055632.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"ChinaErneuerbare\"\/>Pl\u00f6tzlich Vorbild?China enteilt der Welt auch bei Energie der Zukunft<\/a><\/p>\n<p>K\u00f6nnen die Unternehmen aktuell wirtschaftlich arbeiten? Die Berliner CO2-Emissionen sind 2023 und 2024 gesunken. Das ist gut. Schaut man sich die Details an, sieht man allerdings: Ein Grund ist der sinkende Energieverbrauch der Unternehmen. Freut Sie das?<\/p>\n<p>In Berlin gibt es mehr als 100.000 Industriearbeitspl\u00e4tze. Unsere Startup-Szene besch\u00e4ftigt genauso viele Menschen. Sie ist europaweit einzigartig. Wir haben Tourismus, Kultur und vieles mehr. Berlin ist nicht nur eine Branche oder ein Industriezweig. Wir sind breit aufgestellt und damit erfolgreich. Die Berliner Wirtschaft w\u00e4chst seit zw\u00f6lf Jahren \u00fcber dem Bundesschnitt. Das werden wir dieses Jahr ebenfalls schaffen, das kann Ihnen bereits sagen. 2025 wurden mehr als 40.000 Gewerbe angemeldet, davon 40 Prozent von Menschen mit Migrationshintergrund. Der Berliner Arbeitsmarkt w\u00fcrde zusammenbrechen, wenn wir diese Menschen nicht h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Und damit kommt Berlin vom Schuldenberg runter? Der steht aktuell bei 67 Milliarden Euro und soll bis 2029 auf 84 Milliarden Euro anwachsen.<\/p>\n<p>Berlin wird nur dann seinen Schuldenberg loswerden, wenn es wirtschaftlich stark und erfolgreich ist. Deshalb m\u00fcssen wir in Branchen investieren, die wachsen und mit denen wir Steuereinnahmen erwirtschaften k\u00f6nnen. Welche Branchen sind das? Der Fintech-Bereich, der Green-Tech-Bereich, die Games-Branche, der Gesundheitssektor und auch der Bereich der k\u00fcnstlichen Intelligenz. Es gibt in Berlin allein rund 300 stark wachsende Unternehmen aus dem Deep-Tech-Bereich. Viele von ihnen besch\u00e4ftigen sich mit \u00f6kologischen Themen &#8211; nicht aus Altruismus, sie m\u00f6chten ein Gesch\u00e4ftsmodell aufbauen. Das m\u00fcssen wir unterst\u00fctzen, denn wenn diese Unternehmen erfolgreich sind, klopft der Rest der Welt bei uns an.<\/p>\n<p>Mit Franziska Giffey sprachen Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespr\u00e4ch wurde zur besseren Verst\u00e4ndlichkeit gek\u00fcrzt und gegl\u00e4ttet. Das komplette Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen Sie sich im Podcast &quot;Klima-Labor&quot; anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Klima-Labor von ntv<\/p>\n<p>Was hilft wirklich gegen den Klimawandel? Funktioniert Klimaschutz auch ohne Jobabbau und w\u00fctende Bev\u00f6lkerung? Das &quot;Klima-Labor von ntv&quot; ist der Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen, L\u00f6sungen und Behauptungen der unterschiedlichsten Akteure auf Herz und Nieren pr\u00fcfen.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Ist Deutschland ein Strombettler? Rechnen wir uns die Energiewende sch\u00f6n? Vernichten erneuerbare Energien Arbeitspl\u00e4tze oder schaffen sie welche? Warum w\u00e4hlen St\u00e4dte wie Gartz die AfD &#8211; und gleichzeitig einen jungen Windkraft-B\u00fcrgermeister?<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Das Klima-Labor von ntv: Jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert, Spa\u00df macht und aufr\u00e4umt &#8211; ohne Streit, in ausf\u00fchrlichen Gespr\u00e4chen mit f\u00fchrenden K\u00f6pfen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Bei ntv und \u00fcberall, wo es Podcasts gibt: RTL+, Amazon Music, Apple Podcasts, Spotify, RSS-Feed.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Sie haben eine Frage an uns? Dann schreiben Sie eine E-Mail an klimalabor@ntv.de<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/podcast\/klima-labor-von-ntv-wie-retten-wir-die-erde-s6g6gj4v6jnnz\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/klima-labor-von-ntv-wie-retten-wir-die-erde\/id1583245007\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/2f1fH1zprRwjX9EqKE3hMJ\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/music.amazon.de\/podcasts\/d2c0c2d1-32a2-4f14-8628-1cdf8ae023f0\/klima-labor-von-ntv-wie-retten-wir-die-erde\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/tinyurl.com\/ctbwzevy\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/audio\/Podcast\/Klima-Labor\/rss\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Giffey geht Merz und Reiche an&quot;Alle Energieminister haben Katherina Reiche gesagt: Wir wollen keine R\u00fcckschritte sehen&quot; 21.12.2025, 07:48 Uhr Artikel anh\u00f6ren(11:49 min)00:00 \/ 11:49 0.5x 0.8x 1.0x 1.2x 1.5x<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31148","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31148\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}