{"id":31092,"date":"2025-12-12T18:46:41","date_gmt":"2025-12-12T15:46:41","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/energielobby-schimpft-auf-die-eu-ich-fasse-mir-bei-brussel-an-den-kopf-deutschland-lauft-in-eine-versorgungslucke\/"},"modified":"2025-12-12T18:46:41","modified_gmt":"2025-12-12T15:46:41","slug":"energielobby-schimpft-auf-die-eu-ich-fasse-mir-bei-brussel-an-den-kopf-deutschland-lauft-in-eine-versorgungslucke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/energielobby-schimpft-auf-die-eu-ich-fasse-mir-bei-brussel-an-den-kopf-deutschland-lauft-in-eine-versorgungslucke\/","title":{"rendered":"Energielobby schimpft auf die EU: &#8220;Ich fasse mir bei Br\u00fcssel an den Kopf \u2026 Deutschland l\u00e4uft in eine Versorgungsl\u00fccke!&#8221;"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Wirtschaft<\/p>\n<h2>Energielobby schimpft auf die EU&quot;Ich fasse mir bei Br\u00fcssel an den Kopf \u2026 Deutschland l\u00e4uft in eine Versorgungsl\u00fccke!&quot;<\/h2>\n<p>12.12.2025, 15:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren(10:27 min)<audio src=\"https:\/\/mp3.n-tv.de\/2025\/12\/TTSART_30131575_20251212154205-radleg2.mp3\"><\/audio>00:00 \/ 10:27<\/p>\n<ul>\n<li>0.5x<\/li>\n<li>0.8x<\/li>\n<li>1.0x<\/li>\n<li>1.2x<\/li>\n<li>1.5x<\/li>\n<li>2.0x<\/li>\n<\/ul>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/30131093\/1765457268\/Img_16_9\/1024\/Das-Heizkraftwerk-Lausward-in-Duesseldorf-Gas-und-Dampfturbinenkraftwerk-betrieben-von-den-Stadtwerken-Duesseldorf-und-EnBW-am-Rhein-gruen-beleuchtetes-Stadtfenster-der-Kamin-des-Krafwerksblock-Fortuna-das-Kraftwerk-erzeugt-Strom-auch-Bahnstrom-und-Fernwaerme-NRW-Deutschland.webp\" alt=\"Das-Heizkraftwerk-Lausward-in-Duesseldorf-Gas-und-Dampfturbinenkraftwerk-betrieben-von-den-Stadtwerken-Duesseldorf-und-EnBW-am-Rhein-gruen-beleuchtetes-Stadtfenster-der-Kamin-des-Krafwerksblock-Fortuna-das-Kraftwerk-erzeugt-Strom-auch-Bahnstrom-und-Fernwaerme-NRW-Deutschland\"\/><figcaption>Das Heizkraftwerk Lausward ist ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk und seit 1957 das gr\u00f6\u00dfte Kraftwerk D\u00fcsseldorfs. Das gr\u00fcn beleuchtete &quot;Stadtfenster&quot; erlaubt einen Blick auf den Kamin des Blocks Fortuna. (Foto: picture alliance \/ Jochen Tack)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft vertritt mehr als 2000 Unternehmen der Energiewirtschaft &#8211; von klein bis ganz gro\u00df. Mit der Arbeit der schwarz-roten Bundesregierung ist der Verband zufrieden. &quot;Das Wesentliche ist: Wir gehen den bisherigen Weg weiter&quot;, sagt BDEW-Chefin Kerstin Andreae im &quot;Klima-Labor&quot; von ntv. &quot;Die erneuerbaren Energien sind das Zentrum der Stromversorgung und werden ausgebaut.&quot; Auch die neuen Gaskraftwerke hei\u00dft sie gut, nicht aber den Kompromiss von Berlin und EU-Kommission. &quot;Ich fasse mir an den Kopf, wenn ich sehe, was in Br\u00fcssel passiert&quot;, sagt sie. Der Vorwurf? Zu wenige Gaskraftwerke, die zu sp\u00e4t fertig werden. &quot;Das Schnellboot ist inzwischen ein furchtbar langsamer Schleppkahn.&quot;<\/p>\n<p>ntv.de: Welche Schulnote w\u00fcrden Sie Schwarz-Rot f\u00fcr die bisherige Arbeit geben?<\/p>\n<p>Kerstin Andreae: Unter den gegebenen Voraussetzungen eine 2, denn die waren wirklich schwierig. Aber das ist ein Halbjahreszeugnis.<\/p>\n<p>Wirklich? Was hat Ihnen besonders gut gefallen?<\/p>\n<p>Das Wesentliche ist: Wir gehen den bisherigen Weg nach dem Monitoringbericht und dem Zehn-Punkte-Papier von Wirtschaftsministerin Reiche weiter. Die erneuerbaren Energien sind das Zentrum der Stromversorgung und werden ausgebaut. Es gibt einen Fokus auf die Netzinfrastruktur und den Partner, das Gas. Aber nat\u00fcrlich h\u00e4ngt einiges in der Schwebe, wenn die 2 auch auf dem Endjahreszeugnis stehen soll. <\/p>\n<figure><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Katherina-Reiche-Bundesministerin-fuer-Wirtschaft-und-Energie-als-Gast-und-Speakerin-auf-dem-BDEW-Kongress-in-Berlin\"\/><figcaption>BDEW-Chefin Kerstin Andreae (r.) findet: Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (M.) leistet gute Arbeit. (Foto: picture alliance \/ Chris Emil Jan\u00dfen)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es ist gut, dass alles weitergeht wie bisher? Die Botschaft der neuen Bundesregierung war doch eigentlich: Die Energiewende ist zu teuer. Sie belastet Industrie und Verbraucher. Wir m\u00fcssen die Kosten senken.<\/p>\n<p>Ich spreche nur von der &quot;Hardware&quot; und dem Energiemix. Es gab keinen radikalen Systemwechsel bei den Energietr\u00e4gern. Die Kohlekraftwerke sollen wie geplant abgeschaltet werden. Richtigerweise ist aber auch Kosteneffizienz ein Schwerpunkt. Wir als Energiewirtschaft machen uns seit Langem Gedanken, wie Preissignale wirken, wie wir Erzeugung und Netz zusammenbringen und wie wir Regulierung abbauen k\u00f6nnen, um Kosten zu optimieren und zu senken. Unsere Vorschl\u00e4ge m\u00fcssen nur aufgegriffen und umgesetzt werden. Das Hausaufgabenheft der Bundesregierung ist voll.<\/p>\n<p>Als Katherina Reiche im September davon sprach, die Energiewende wieder &quot;vom Kopf auf die F\u00fc\u00dfe zu stellen&quot;, war das eher eine Botschaft f\u00fcr die eigene Klientel?<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen nachjustieren und den Kurs teilweise korrigieren, aber wir standen nie auf dem Kopf. Die F\u00fc\u00dfe laufen. Die Branche wei\u00df genau, wie sie das energiewirtschaftliche Dreieck austariert und was sie daf\u00fcr braucht: Klimaschutz, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit. Das ist die Basis. In diesen drei Bereichen m\u00fcssen wir konsequent vorangehen. Aber wenn die F\u00fc\u00dfe schnell laufen sollen, muss Regulierung weg.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Erneuerbare-Energien-erreichen-Quartalsrekord-bei-Strom-id30116638.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"Mehrere-Windkraftanlagen-stehen-hinter-dem-kleinen-Ort-In-Thueringen-gelten-fuer-Windraeder-seit-2024-Mindestabstaende-zu-Wohngebieten-von-1000-Metern\"\/>Windkraft liegt noch vornErneuerbare Energien erreichen Quartalsrekord bei Strom<\/a><\/p>\n<p>Eine wichtige Frage daf\u00fcr ist: Wie viel Strom ben\u00f6tigen wir in Zukunft? Die bisherige Annahme war etwa 750 Terawattstunden bis 2030. Im Energiewendebericht von Katherina Reiche sind daraus 600 bis 700 Terawattstunden geworden. Die Begr\u00fcndung: Unter anderem hat sich die E-Mobilit\u00e4t nicht wie erhofft entwickelt. Kritiker sagen: Das ist ein Versuch, die Erneuerbaren auszubremsen.<\/p>\n<p>Elektrifizierung ist ein entscheidender Hebel f\u00fcr mehr Klimaschutz. Wir ben\u00f6tigen mehr Strom im Verkehr, in Geb\u00e4uden und in der Industrie. Das wird den Stromverbrauch erh\u00f6hen. Stand jetzt verbrauchen wir aber ungef\u00e4hr 500 Terawattstunden Strom im Jahr. Das werden in f\u00fcnf Jahren nicht 750 Terawattstunden sein. Das w\u00e4re eine Steigerung um die H\u00e4lfte. Das geht nicht, das ist keine Raketenwissenschaft. Das Einzige, was man aus der neuen Prognose von 600 bis 700 Terawattstunden lernt, ist: Wir wissen nicht genau, wie der Stromverbrauch 2030 aussehen wird.<\/p>\n<p>Dieser Korridor ist zu gro\u00df?<\/p>\n<p>Der ist riesig, und zwar richtigerweise, denn der k\u00fcnftige Stromverbrauch h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab: Es kommen Rechenzentren dazu. Was passiert mit dem Verbrenner-Aus? Elektrifiziert die Industrie energischer, wenn die Gaspreise wieder steigen? Niemand kann das genau sagen. Deswegen ist es gut, dass der Koalitionsausschuss vor einigen Wochen gesagt hat: Das Ziel bleibt 80 Prozent Erneuerbare bis 2030. Elektrifizierung, die dem Klima nutzen soll, fu\u00dft auf erneuerbaren Energien. Diese m\u00fcssen konsequent ausgebaut werden: Solar, Wind an Land, Offshore und Wasserkraft. Die gr\u00f6\u00dfere Herausforderung ist: Wie bekommen wir den gr\u00fcnen Strom zum richtigen Zeitpunkt dorthin, wo er ben\u00f6tigt wird?<\/p>\n<p>Das ist das n\u00e4chste Streitthema: M\u00fcssen sich diejenigen, die erneuerbare Energien ausbauen, am Netzanschluss beteiligen oder an den Kosten, wenn sie die Netze verstopfen?<\/p>\n<p>Das Erneuerbare-Energien-Gesetz ist in die Jahre gekommen. Die Bundesregierung muss es aber bis 2027 ohnehin \u00fcberarbeiten, das ist eine europ\u00e4ische Vorgabe. Die Erneuerbaren erzeugen inzwischen fast 60 Prozent unseres Stroms. Angesichts dieser Zahl wird gekl\u00e4rt, wie eine neue F\u00f6rderkulisse mit mehr Markt aussieht. Das hei\u00dft nicht, dass jede Subvention falsch ist. Ganz ohne bremst man den Ausbau der Erneuerbaren tats\u00e4chlich aus. Ich als B\u00fcrgerin finde es aber wirklich gut, wenn man schaut: Ben\u00f6tigt die W\u00e4rmepumpe eine 70-prozentige F\u00f6rderung?<\/p>\n<p>Die brauchen wir nicht?<\/p>\n<p>F\u00f6rderma\u00dfnahmen sollten sich auf die Menschen konzentrieren, die nicht so hohe Einkommen haben.<\/p>\n<p>Die Krux ist: W\u00e4hrend dar\u00fcber diskutiert wird, welche F\u00f6rderung f\u00fcr Erneuerbare angebracht ist, m\u00f6chte das Wirtschaftsministerium gro\u00dfe Mengen neuer Gaskraftwerke subventionieren. Zwischenzeitlich waren bis zu 20 Gigawatt geplant. Vorerst werden es nur 8 bis 10, weil die EU-Kommission ihr Veto eingelegt hat.<\/p>\n<p>\u00dcber die 20-Gigawatt-Aussage bin ich auch gestolpert, weil die Ampel kurz vor ihrem Ende bereits ein Paket \u00fcber 12,5 Gigawatt mit Br\u00fcssel ausgehandelt hatte. Wir w\u00e4ren heilfroh, wenn dieses Paket gekommen w\u00e4re, denn seitdem ist schon wieder ein Jahr vergangen &#8230;<\/p>\n<p>Wo finde ich das &quot;Klima-Labor&quot;?<\/p>\n<p>Das war das &quot;Schnellboot&quot;?<\/p>\n<p>Ja, diese Kraftwerke werden dringend ben\u00f6tigt. Die Bundesnetzagentur sagt in ihrem Versorgungssicherheitsbericht, dass mindestens 22 Gigawatt an steuerbaren Kapazit\u00e4ten zugebaut werden m\u00fcssen, um die Versorgungsl\u00fccke zu schlie\u00dfen. Daf\u00fcr wird alles ben\u00f6tigt, nicht nur Gaskraftwerke, sondern auch Speicher und einiges mehr. Deshalb fasse ich mir an den Kopf, wenn ich sehe, was in Br\u00fcssel passiert. Ich wei\u00df nicht, was wir machen m\u00fcssen, um deutlich zu machen: Wir laufen in eine Versorgungsl\u00fccke rein!<\/p>\n<p>Die EU h\u00e4tte mehr Gaskraftwerke genehmigen m\u00fcssen?<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich. Es w\u00e4re geschickter gewesen, wenn die neue Bundesregierung das Kraftwerksicherheitsgesetz der Ampel \u00fcbernommen h\u00e4tte. Das war fast fertig ausgehandelt. Wir h\u00e4tten endlich mit dem Bau der Gaskraftwerke beginnen k\u00f6nnen. Die schie\u00dfen nicht einfach so aus dem Boden. Der Bau muss vorbereitet und geplant werden. Diese Verz\u00f6gerung \u00e4rgert mich sehr. Das kann ich meiner Branche nicht mehr erkl\u00e4ren. Und wir d\u00fcrfen nicht vergessen: Es geht um die Frage, wie wir unsere Versorgung gew\u00e4hrleisten, wenn Sonne und Wind einmal keinen Strom liefern.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Dunkelflaute-Biogas-leistet-dasselbe-wie-Gaskraftwerke-50-Milliarden-Euro-guenstiger-id6854677.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"413862004\"\/>Mit G\u00fclle durch die Dunkelflaute&quot;Biogas leistet dasselbe wie Gaskraftwerke &#8211; 50 Milliarden Euro g\u00fcnstiger&quot;<\/a><\/p>\n<p>Welche Antworten erhalten Sie von der EU-Kommission, wenn Sie das Thema ansprechen?<\/p>\n<p>Br\u00fcssel ist wom\u00f6glich davon ausgegangen, dass wir direkt einen Kapazit\u00e4tsmarkt er\u00f6ffnen. In diesem Markt werden Stromanbieter daf\u00fcr bezahlt, jederzeit Strom liefern zu k\u00f6nnen, wenn er gebraucht wird &#8211; unabh\u00e4ngig davon, ob dieser Strom tats\u00e4chlich abgerufen wird. In einer idealen Welt mit Erneuerbaren laufen die Gaskraftwerke ja kaum. Die Betreiber m\u00f6chten aber trotzdem verg\u00fctet werden. Diesen Kapazit\u00e4tsmarkt gibt es bisher in Deutschland nicht. Deswegen war der Plan: Wir bauen das Schnellboot mit den Gaskraftwerken und f\u00fchren diese anschlie\u00dfend in einen Kapazit\u00e4tsmarkt \u00fcber. Inzwischen ist das Schnellboot ein furchtbar langsamer Schleppkahn.<\/p>\n<p>Der aber rechtzeitig ans Ziel kommt? <\/p>\n<p>Ein neues Gaskraftwerk baut man in f\u00fcnf bis sechs Jahren &#8211; je nachdem, wie schnell man eine Genehmigung erh\u00e4lt. Man kann davon ausgehen, dass die klugen Unternehmen der Energiewirtschaft bereits mit der Planung begonnen haben und die Bundesnetzagentur bereits mit dem Design f\u00fcr die Ausschreibung, aber die Zeit wird knapp.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/videos\/wirtschaft\/China-enteilt-der-Welt-auch-bei-Energie-der-Zukunft-article26055632.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"ChinaErneuerbare\"\/>Pl\u00f6tzlich Vorbild?China enteilt der Welt auch bei Energie der Zukunft<\/a><\/p>\n<p>Und das ist der EU-Kommission nicht bewusst?<\/p>\n<p>Die Verhandlungen zwischen Berlin und Br\u00fcssel werden von den beiden Lagern sehr unterschiedlich interpretiert. Wichtig ist, dass wir die neuen Gaskraftwerke schnellstm\u00f6glich ausschreiben. Die sollen sp\u00e4ter auf Wasserstoff umger\u00fcstet werden. Das ist neben den Erneuerbaren das andere wichtige Thema.<\/p>\n<p>Inwiefern?<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen \u00fcber Molek\u00fcle reden. Viele Industriebranchen wie die Stahlindustrie werden sie auch in Zukunft ben\u00f6tigen. Dort wird heute noch mit Erdgas gearbeitet. Teilweise kommt bereits grauer Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen zum Einsatz. In Zukunft muss Wasserstoff aber ein gr\u00fcnes Gas sein. Daf\u00fcr ben\u00f6tigen wir Elektrolyseure und Wasserstoffimporte.<\/p>\n<p>Bestenfalls aus heimischer Produktion?<\/p>\n<p>Ja. Es sollte ein deutliches Warnsignal f\u00fcr Deutschland und Europa sein, dass Elektrolyseure als ein Schwerpunkt im neuen F\u00fcnfjahresplan von China stehen. Das ist die n\u00e4chste Technologie, in die man reinmuss, um Wertsch\u00f6pfungsketten zu schlie\u00dfen. Das ist meine Kritik an der Bundesregierung: Beim Wasserstoff geht es nicht voran.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/1Komma5Grad-Chef-Schroeder-Wirklich-dumm-auf-Gaskraftwerke-statt-auf-Smartmeter-zu-setzen-article26024718.html\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"1KOMMA5grad-Philipp-Schro-der-CEO-Copyright-Christoph-Neumann-3\"\/>Denkfehler der Bundesregierung&quot;Es ist wirklich dumm, auf Gaskraftwerke statt Smartmeter zu setzen&quot;<\/a><\/p>\n<p>Im Zehn-Punkte-Plan von Katherina Reiche hei\u00dft es, dass man den Hochlauf eher nachfrageorientiert gestalten m\u00f6chte, sprich: Die Bundesregierung beteiligt sich finanziell an der Herstellung des Wasserstoffs, sobald die Nachfrage steigt. Die Industrie sagt, dass sie Wasserstoff erst dann herstellen wird, wenn die Kosten sinken.<\/p>\n<p>Das ist das klassische Henne-Ei-Problem. Eine Seite wartet immer auf die andere. Aber die wichtige Frage ist gel\u00f6st: Wie transportieren wir Wasserstoff von A nach B? Die Ampel hat das sogenannte Kernnetz f\u00fcr Wasserstoff konzipiert. Dieses Netz ist finanziert und wird inzwischen gebaut. Damit kann der Wasserstoff verteilt, genutzt und nachgefragt werden: von der Industrie, den neuen Gaskraftwerken, in der Kraft-W\u00e4rme-Kopplung und auch im Schwerlastverkehr. Es gibt auch Anbieter, die ihn herstellen k\u00f6nnten. Noch w\u00e4re er allerdings zu teuer, weil die Herstellung durchreguliert ist: Wer einen Elektrolyseur bauen will, muss gleichzeitig einen Windpark bauen, um zu garantieren, dass wirklich gr\u00fcner Wasserstoff erzeugt wird. Das ist nicht nur unlogisch, sondern auch teuer.<\/p>\n<p>Mit Kerstin Andreae sprachen Clara Pfeffer und Christian Herrmann. Das Gespr\u00e4ch wurde zur besseren Verst\u00e4ndlichkeit gek\u00fcrzt und gegl\u00e4ttet. Das komplette Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen Sie sich im Podcast &quot;Klima-Labor&quot; anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Klima-Labor von ntv<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/podcast\/klima-labor-von-ntv-wie-retten-wir-die-erde-s6g6gj4v6jnnz\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/klima-labor-von-ntv-wie-retten-wir-die-erde\/id1583245007\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/2f1fH1zprRwjX9EqKE3hMJ\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/music.amazon.de\/podcasts\/d2c0c2d1-32a2-4f14-8628-1cdf8ae023f0\/klima-labor-von-ntv-wie-retten-wir-die-erde\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/tinyurl.com\/ctbwzevy\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/audio\/Podcast\/Klima-Labor\/rss\" rel=\"noreferrer\" target=\"_blank\"><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirtschaft Energielobby schimpft auf die EU&quot;Ich fasse mir bei Br\u00fcssel an den Kopf \u2026 Deutschland l\u00e4uft in eine Versorgungsl\u00fccke!&quot; 12.12.2025, 15:41 Uhr Artikel anh\u00f6ren(10:27 min)00:00 \/ 10:27 0.5x 0.8x 1.0x<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-31092","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-nachrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31092","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31092"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31092\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31092"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31092"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31092"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}