{"id":30844,"date":"2025-11-02T04:05:55","date_gmt":"2025-11-02T01:05:55","guid":{"rendered":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/im-ortlergbirge-funf-deutsche-sterben-bei-lawinenungluck-in-sudtirol\/"},"modified":"2025-11-02T04:05:55","modified_gmt":"2025-11-02T01:05:55","slug":"im-ortlergbirge-funf-deutsche-sterben-bei-lawinenungluck-in-sudtirol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/onlinetranslators.de\/news\/nachrichten\/im-ortlergbirge-funf-deutsche-sterben-bei-lawinenungluck-in-sudtirol\/","title":{"rendered":"Im Ortlergbirge: F\u00fcnf Deutsche sterben bei Lawinenungl\u00fcck in S\u00fcdtirol"},"content":{"rendered":"<p class=\"caps\">Panorama         \t\t                   \t\t               \t\t                    <\/p>\n<figure> \t\t                       \t\t                        <img decoding=\"async\" alt=\"Der Ortler ist mit 3905 Metern der h\u00f6chste Berg S\u00fcdtirols.\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/26135361-1762023189000\/16-9\/750\/474010288.jpg\"\/><figcaption>\n<p>Der Ortler ist mit 3905 Metern der h\u00f6chste Berg S\u00fcdtirols.<\/p>\n<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Erst im August sterben zwei Menschen in den Ortler-Alpen beim Aufstieg. Jetzt kommt es erneut zu einem t\u00f6dlichen Ungl\u00fcck: Mehrere deutsche Bergsteiger werden von einer Lawine erfasst. Laut italienischen Beh\u00f6rden sterben f\u00fcnf der Sportler, nur zwei k\u00f6nnen sich retten.<\/strong><\/p>\n<p>Bei einem Lawinenungl\u00fcck in S\u00fcdtirol sind nach Angaben der italienischen Bergwacht f\u00fcnf deutsche Bergsteiger ums Leben gekommen. Die Urlauber seien beim Aufstieg zur mehr als 3500 Meter hohen Vertainspitze im Ortlergebirge von der Schneelawine erfasst worden. Zwei M\u00e4nner und eine Frau wurden bereits tot geborgen. Zwei weitere Deutsche, die noch vermisst werden, seien ebenfalls &quot;mit Sicherheit&quot; tot, sagte ein Sprecher. Die Suche musste am Abend wegen der Dunkelheit unterbrochen werden.<\/p>\n<p>Das Ungl\u00fcck ereignete sich kurz vor 16.00 Uhr in der Nordwand unterhalb des Gipfels auf etwa 3200 Metern H\u00f6he. Die Deutschen waren dort nach j\u00fcngsten Angaben der Bergwacht in drei Gruppen unterwegs: eine Dreiergruppe und zwei Zweiergruppen. Zwei M\u00e4nner im Alter von 50 Jahren h\u00e4tten das Ungl\u00fcck \u00fcberlebt, sagte der Sprecher der Bergrettung Sulden, Olaf Reinstadler. Diese beiden h\u00e4tten auch den Alarm ausgel\u00f6st.<\/p>\n<h2>Nach einer Frau und einem Mann wird noch gesucht<\/h2>\n<p>Zum Alter und zur Herkunft der Todesopfer gab es von offizieller Seite zun\u00e4chst keine genaueren Angaben. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, bei den Toten aus der Dreiergruppe handele es sich um zwei M\u00e4nner und eine Frau im Alter zwischen etwa 30 und 50 Jahren. Bei den beiden Vermissten, die ebenfalls f\u00fcr tot gehalten werden, handelt es sich nach Reinstadlers Angaben um eine Frau und einen Mann.<\/p>\n<p>Dem Bergwacht-Sprecher zufolge bestand am Samstag keine besonders gro\u00dfe Lawinengefahr. M\u00f6glicherweise habe sich die Lawine infolge starker Verwehungen gel\u00f6st, weil der neu gefallene Schnee noch nicht ausreichend mit dem Untergrund verbunden war.<\/p>\n<p>Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich die drei Gruppen unabh\u00e4ngig voneinander am Morgen auf den Weg zum Gipfel gemacht. Unter Bergsteigern gilt die Nordwand als &quot;hochalpine Eistour&quot;, f\u00fcr die Seil und eine komplette Ausr\u00fcstung f\u00fcr Eisklettern erforderlich sind.<\/p>\n<h2>Suche soll am Sonntag weitergehen<\/h2>\n<p>Die Vertainspitze oberhalb von Sulden ist wegen ihrer Rundsicht nach allen Seiten ein viel begangener Gipfel. Die Suche soll am Sonntagmorgen bei Tageslicht fortgesetzt werden. Die Rettungskr\u00e4fte haben neben einem Hubschrauber auch mehrere Drohnen sowie W\u00e4rmebildkameras im Einsatz. Die Todesopfer aus der Dreiergruppe wurden bereits nach unten ins Tal gebracht. Nach Angaben der Bergwacht waren in dem Gebiet ansonsten keine Bergsteiger unterwegs.<\/p>\n<p>S\u00fcdtirol geh\u00f6rt rund ums Jahr unter deutschen Urlaubern zu den besonders beliebten Gebieten in Italien. H\u00f6chster Berg der Region ist der Ortler mit 3905 Metern. An den Rettungsarbeiten sind neben der Bergwacht auch die italienische Finanzpolizei und die Feuerwehr beteiligt.<\/p>\n<h2>T\u00f6dlicher Unfall im August<\/h2>\n<p>Erst im August kam es am Ortler zu einem t\u00f6dlichen Unfall. Zwei Bergsteiger, ein 35-j\u00e4hriger Deutscher und ein 46-j\u00e4hriger Rum\u00e4ne, der in Italien lebte, verungl\u00fcckten. Ein weiterer Kletterer wurde bei dem Unfall verletzt und musste medizinisch versorgt werden.<\/p>\n<p>Nach Erkenntnissen der Bergrettung kamen die Bergsteiger damals vom regul\u00e4ren Weg ab. Einer der Kletterer rutschte auf br\u00fcchigem Gel\u00e4nde aus und zog zwei weitere Personen mit sich in die Tiefe. Die Rettungskr\u00e4fte konnten nur noch den Tod der beiden M\u00e4nner feststellen. Ihre Leichen wurden mit einem Hubschrauber ins Tal geflogen, w\u00e4hrend der verletzte Kletterer mit einem gebrochenen Bein ins Krankenhaus gebracht wurde.<\/p>\n<p>Quelle: ntv.de, hny\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Panorama Der Ortler ist mit 3905 Metern der h\u00f6chste Berg S\u00fcdtirols. Erst im August sterben zwei Menschen in den Ortler-Alpen beim Aufstieg. 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